Philippinische Kampfkünste

Erstellt: Montag, 12. März 2018

Karlsruhe (joER). Am Wochenende des 10. und 11. März waren die Hallen des Polizeisportvereins Karlsruhe Anlaufpunkt für zahlreiche Anhänger der philippinischen Kampfkünste (FMA). Dem Verein war es gelungen, zehn international bekannte Top-Trainer aus acht verschiedenen Stilrichtungen für ein Seminar zusammenzutrommeln, das an Größe und Vielfalt der Stile Seinesgleichen suchen dürfte. Dementsprechend groß war das Interesse in der Szene: Über 170 Teilnehmer reisten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Portugal und aus Belgien an, um bei den Meistern zu trainieren, der älteste Teilnehmer kam mit 76 Jahren aus dem Schwarzwald zum PSV.

„Dass ein Seminar mit so vielen hochkarätigen Trainern aus unterschiedlichen Systemen überhaupt zustande kommen kann, zeigt, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der philippinischen Kampfkünste ist und welchen Bekanntheitsgrad der PSV weltweit bei Kampfsportlern mittlerweile hat“, resümieren Timm Blaschke und René Marc Zeller aus dem Organisationsteam des PSV.

Philippinische Kampfkünste zeichnen sich vor allem durch das Training mit Waffen aus: So wurden auch am Wochenende die Stöcke gewirbelt, Tomahawks geschwungen und Angriffe mit Messer-Attrappen abgewehrt. Was vor nicht allzu langer Zeit noch als „exotische Kampfkunst“ galt, ist heute aus den Sporthallen rund um den Planeten, aber auch aus Hollywood nicht mehr wegzudenken.

In Filmen wie Bourne oder James Bond kommen in den Actionszenen immer wieder Techniken aus philippinischen Kampfkünsten zum Einsatz. Auch Polizei und Militär wenden die effektiven Verteidigungstechniken dieser Kampfkünste immer häufiger an.

Das Feedback der Teilnehmer beim PSV war nach zwei Tagen durchweg positiv: Neben neuen Kampfkunst-Techniken freuten sich viele Teilnehmer über das erlebte Gemeinschaftsgefühl und die damit verbundene neue Motivation für das eigene Training. „Es war ein unheimlich tolles Erlebnis, an nur einem Wochenende bei so vielen klasse Trainern trainieren zu dürfen, die man vorher größtenteils nur aus dem Internet gekannt hat“ erzählt Sascha, der für die Teilnahme den langen Weg aus Hamburg auf sich genommen hat.

So kam neben dem Training natürlich auch der Austausch mit anderen Kampfkunstbegeisterten nicht zu kurz. Neue Freundschaften wurden geknüpft und alte aufgefrischt – rundum eine gelungene Veranstaltung.

(Quelle: PSV)