Fusion von Vereinen

Erstellt: Dienstag, 14. November 2017

Rheinstetten (pr). Stadtverwaltung, Vereine und Fachbüro entwickeln derzeit gemeinsam einen neuen Verein. Aufgrund der demographischen Entwicklungen und dem damit einhergehenden signifikanten Rückgang der Geburtenzahlen wurde im Mai 2014 von den Vereinen und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp ein Prozess zur Sportstättenentwicklung in Rheinstetten angestoßen. Begleitet wird dieser Prozess vom Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung GbR in Stuttgart (IKPS).

Oberbürgermeister Sebastian Schrempp hält unter Vorbehalt 2025 nach der bisherigen Planungsentwicklung  für einen "realistischen Zeitraum". Fünf Vereine der Gemeinde Rheinstetten planen die Zusammenlegung ihrer Fußballabteilungen zu einem einzigen Verein. Den Weg dazu bereiteten erfolgreiche Abstimmungen in den jeweiligen Mitgliederversammlungen. 

Seither gab es regelmäßig Informationsveranstaltungen und Arbeitstreffen, bei denen sich alle Beteiligten einig waren, dass der Fusionsprozess weiter geführt werden soll. Seit April diesen Jahres laufen nun konkrete Planungen für die Entwicklung eines neuen Vereins. Es handle sich um ein regelrechtes Großprojekt, das in dieser Form noch keiner probiert habe, erklärt Schrempp den langen Zeitrahmen von voraussichtlich acht Jahren. "Aber irgendwer muss schließlich der Erste sein."

Der 1. SV Mörsch, der TV Mörsch, die FT Forchheim, die Sportfreunde Forchheim als auch der SC Neuburgweier wollen mit der Fusion die Zukunft des Fußballsports in Rheinstetten sichern. Die seit Jahren rückläufigen Mitgliederzahlen zwangen die ortsansässigen Vereine diesem Schritt.  

Verschiedene Arbeitsgruppen, bestehend aus Vorständen und Mitgliedern der Vereine, erstellten mit Unterstützung der IKPS Konzepte zu bestimmten Themen, organisatorische und sportliche Fragen wurden geklärt.

In einer Sitzung Anfang November wurden diese Punkte und gemeinsame Ziele und Grundlagen für weitere Treffen dem Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats vorgestellt. Zudem wurde ein Steuerberater mit der Prüfung der Satzungen und der Erfassung der Immobilien beauftragt. Dies bildet dann die Grundlage für die Abstimmung zur Verschmelzung der Vereine.

(Quelle: StVwRSt/HIN)