Mit Innovation zum Erfolg

Erstellt: Donnerstag, 26. Juli 2018

Sitzung ThinkTank am 26. Juli 2018 (Foto: © Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)Karlsruhe (proh). Der Start-up BW Think Tank hat im CyberForum in Karlsruhe zum zweiten Mal getagt. Junge, agile Start-ups nehmen im Zeitalter der Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Sie haben ideale Rahmenbedingungen, um ihre innovativen Ideen zum Erfolg zu bringen. Bei der Sitzung des Expertengremiums "Start-up BW Think Tank" nahm auch der stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl teil, der die Rolle von Start-ups im Rahmen der Digitalisierungsstrategie Baden-Württembergs hervorhob.

"Junge, agile Start-ups nehmen im Zeitalter der Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Die Einblicke in die professionelle Arbeit des CyberForum geben uns zusätzliche und wertvolle Anregungen für unseren Austausch", erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. "Der direkte Kontakt und die Gespräche mit den Start-ups, die zurzeit im Accelerator begleitet und unterstützt werden, haben mir gezeigt, dass unsere Acceleratoren sehr gut aufgestellt sind und Start-ups ideale Rahmenbedingungen haben, um ihre innovativen Ideen zum Erfolg zu bringen."

"Start-ups sind mutige Innovatoren, quasi ausgelagerte Forschungseinrichtungen der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie gehen neue Wege und legen den Grundstein dafür, dass wir auch morgen noch Innovationsregion Nummer eins in Europa sind. Und genau diesen Geist brauchen wir im ganzen Land, um die Herausforderungen durch die Digitalisierung erfolgreich zu meistern", so Minister Thomas Strobl.

Außerdem informierte sich der Digitalisierungsminister über den Stand des IT-Security Labs, das Start-ups aus dem Bereich der IT-Sicherheit zu einer schnelleren Unternehmensentwicklung verhilft. "Ohne Sicherheit ist bei der Digitalisierung alles nichts. Freilich ist der IT-Sicherheitsmarkt derzeit noch stark ausbaufähig. Wir müssen alles daransetzen, dass Unternehmen das Thema Cybersicherheit ganz oben auf die Agenda setzen. Wir fördern deshalb gerade auch Unternehmensgründungen im Bereich der IT-Sicherheit und unterstützen Start-ups dabei, möglichst schnell zur Marktreife zu kommen", sagte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut zeigt sich zufrieden: "Ich nehme wieder viele wichtige Impulse mit. Schon nach der letzten Sitzung unseres Expertengremiums haben wir neue Konzepte im Bereich Entrepreneurship Education erfolgreich auf den Weg gebracht. Denn Gründungsgeist in die Schulen zu bringen, ist ein wichtiger Beitrag, um berufliche Selbstständigkeit und den Mut, ein Unternehmen zu gründen, langfristig zu fördern." Neben dem Themenbereich "Digitale Start-ups" wurden in der Sitzung die Aktivitäten im Bereich Entrepreneurship Education vorgestellt und diskutiert.

Der Start-up BW Think Tank setzt sich aus erfolgreichen Gründungspersonen, Vertreterinnen und Vertretern der Privatwirtschaft, von Wirtschaftsorganisationen und -netzwerken, aus der Beteiligungs- und Fremdkapitalszene sowie von Start-up-Verbänden zusammen und soll etwa im Halbjahres-Rhythmus zusammenkommen. Aufgabe des Start-up BW Think Tanks ist es, geplante und bestehende gründungsrelevante Maßnahmen kritisch zu überprüfen. Außerdem soll durch neue Impulse sowie zusätzliche Ideen die Entwicklung innovativer Ansätze unterstützt und damit die Landeskampagne "Start-up BW" weiterentwickelt werden.

Knapp eine Million Euro für "Smart production Lab"

Eine Förderung über 972'000 Euro für das "Smart production Lab" überreichte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut dem CyberForum e. V. Im Zuge der zweiten Sitzung des Start-up BW Think Tank zum Thema "Digitale Start-ups" sagte die Ministerin in Karlsruhe. Beim "Smart production Lab" seien die Digitalisierung und innovative neue Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich Produktion und Logistik im Fokus, erklärte Hoffmeister-Kraut.

"Unser baden-württembergischer IT-Accelerator, das CyberLab, ist ein echtes Vorzeigeprojekt und nimmt in unserer Gründungsszene eine Vorbildrolle ein. Mit der Erweiterung um das ‚Smart production Lab‘ bereichern wir unseren Start-up Standort sehr. Damit schaffen wir eine noch bessere Umgebung, um bahnbrechende Ideen für Industrie 4.0-Produkte und -Dienstleistungen zum Erfolg zu bringen."

Für die nächste Ausbaustufe, das "Smart production Lab", stellt das Land nun rund 972'000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, EFRE, zur Verfügung. Der CyberForum e. V. und die Stadt Karlsruhe als Ko-Finanzier übernehmen die andere Hälfte der Investitionskosten von knapp zwei Millionen Euro. Bereits in der Vergangenheit wurden mehrere Projekte des Hightech-Unternehmens-Netzwerks gefördert.

Auf dem Areal der Hoepfner Burg in Karlsruhe ist ein dynamisches Ökosystem entstanden, das erfolgreich Start-ups aus dem IT-Bereich in der unternehmerischen Frühphase intensiv und umfassend unterstützt.

(Quelle: WM.bw/HIN)