Breite Themenpalette

Erstellt: Montag, 02. Juli 2018

Karlsruhe (pr). Einer breiten Themenpalette widmete sich der Ausschuss für Wirtschaftsförderung in seiner jüngsten Sitzung vor der Sommerpause unter dem Vorsitz von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz: "Wir unter­stütz­ten Unter­neh­men bei der Ansie­de­lung, bei Betriebs­ver­la­ge­run­gen, beim Kauf von Grund­stücken und bei der Stand­ort­aus­wahl." Das Team der Wirtschafts­för­de­rung ist sowohl für nationale wie auch für inter­na­tio­nale Unter­neh­men Ansprech­part­ner in allen ­Stand­ort­fra­gen. 

Grundstücksverkauf

Im Industriegebiet Rheinhafen wurde empfohlen, an ein international tätiges Unternehmen das Nachbargrundstück zu verkaufen, damit es erweitern kann.

Grundstücke im Technologiepark

Für den Technologiepark wurde ein Überblick über die derzeitige Grundstücksbelegung gegeben. So wurden zwischen 1995 und 2015 rund 40'000 Quadratmeter an die L-Bank verkauft sowie 39'000 Quadratmeter an fünf IT-Firmen.

Derzeit wird über 16'000 Quadratmeter verhandelt, ebenso wurde ein 5'000 Quadratmeter großes Grundstück an eine Bildungseinrichtung verkauft. Die beiden Grundstücke am Eingangsbereich des Technologieparks dienen Sondernutzungen etwa für Hotelgastronomie, Meetingpoints und eine Mobilitätszentrale.

Zukunftsfähigkeit City

Um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt ging es bei der Vorstellung des Gutachtens zur Karlsruher City als Einzelhandelsstandort. Schwerpunktmäßig handelte es sich um Strategien und Empfehlungen unter Einbeziehung aller prägenden Rahmenbedingungen. Die Öffentlichkeit und die Anrainer sind jetzt in einem intensiven Partizipationsprozess beteiligt, auch über das Bürgerbeteiligunsportal (beteiligung.karlsruhe.de/). Der Endbericht soll bis Juni 2019 vorliegen.

Aktionsprogramm Handwerk

Das Aktionsprogramm Handwerk ist ein IQ-Leitprojekt im Rahmen des Korridorthemas Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt des Dezernats 4. Zur Sicherung optimaler Rahmenbedingungen für ein leistungsfähiges Handwerk wird derzeit eine Handwerkererklärung erarbeitet mit Handlungsleitfaden und Kooperationsvereinbarung für alle Akteure, die das lokale Handwerk unterstützen.

Wichtige Themen für die Wirtschaftsförderung sind etwa Fachkräftesicherung, Nachwuchsförderung und Qualifizierung. Perspektiven bietet auch die Verwirklichung des Konzepts "Streetbox" mit 76, jeweils 110 Quadratmeter großen Nutz- und Büroflächen im Gewerbegebiet Neureut Kirchfeld-Nord.

Handwerkerhof

Der 1993 als erstes Gründungszentrum eröffnete Handwerkerhof ist im Besitz der Volkswohnung. Auf einer Fläche von 6'000 Quadratmeter gibt es 33 Parzellen für junge Handwerker. Die Auslastung liegt derzeit bei 95 Prozent. Über eine zukunftsweisende Ausrichtung des Handwerkerhofs wird sich der Wirtschaftsförderungsausschuss in seiner nächsten Sitzung, auch bei einem Termin vor Ort im Handwerkerhof, befassen.

Hotelentwicklung

Nach dem Hotelgutachten 2016 braucht Karlsruhe bis 2030 rund 900 Zimmer mehr. Mit den im Folgenden genannten Projekten verbessert sich die Situation deutlich. Geplant sind in der Kriegsstraße 23 - 25 ein Low-Budget-Hotel der Kette "Motel One" mit bis zu 280 Zimmern, das voraussichtlich 2021 fertig wird.

In der Victor-Gollancz-Straße 1-5 soll ein Drei-Sterne-Intercityhotel mit etwa 180 Zimmern, in der Fautenbruchstraße beim Wasserturm ebenfalls ein Zwei- bis Drei-Sterne Haus entstehen. Mögliche weitere Standorte wären das Westgrundstück im Entwicklungsquartier Hauptbahnhof Süd sowie der Standort des Postgiroamtes, Kriegsstraße 100. Ebenso gibt es Optionen zur Errichtung von Hotels im Eingangsbereich des Technologieparks sowie beim Europabad.

Techno­lo­gie­trans­fer­ma­na­ge­ment

Das kosten­lo­se ­Leis­tungs­an­ge­bot der Techno­lo­gie­trans­fer­ma­na­ger in Karls­ru­he um­fasst u.a. unter­neh­mens­spe­zi­fi­sche Anfor­de­rungs­ana­ly­sen, Hilfe bei der Suche nach geeigneter Techno­lo­gie zur Optimie­rung oder ­Neu­ent­wick­lung von Produkten und Prozessen, Netzwerkauf­bau, Exper­ten­ver­an­stal­tun­gen mit Best-Practice-Beispielen, Förder­mit­tel­be­ra­tung sowie Techno­lo­gie­tou­ren zu verschie­de­nen ­In­sti­tu­tio­nen.

siehe auch:

♦   UNTERNEHMENS-STANDORTE ZUKUNFTSFÄHIG ENTWICKELN

♦   Welcome – Bienvenue

(Quelle: StVwKA/HIN)