Polizeibericht 18|190518 u.a.

Erstellt: Freitag, 18. Mai 2018

(poli). Mit einer neuen bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne will der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, für gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr sorgen. Im Fokus stehen Auto- wie Radfahrende im städtischen Verkehr. Das Motto lautet: Fahr mit Herz. Ziel ist es, Autofahrerinnen und Autofahrer, die an Kreuzungen den Schulterblick vermissen lassen oder erst gar nicht blinken, zum Nach- und vor allem Umdenken zu bewegen. Gleichzeitig bedeutet achtsames Miteinander für Radfahrer beispielsweise, die richtige Straßenseite zu benutzen und beim Abbiegen Handzeichen zu geben. 

Bei Rad- und Pedelecfahrern will der ACE für regelkonformes wie rücksichtsvolles Verhalten werben. Dafür werden in den kommenden Wochen ehrenamtliche ACE-Mitglieder in ganz Deutschland an unfallträchtigen Straßenkreuzungen unterwegs sein, prüfen und beobachten.  Anlass für die Aktion sind die immer wieder besorgniserregenden Unfallzahlen aus den Polizeiberichten. 81'274 Fahrrad- oder Pedelecfahrer verunglückten allein im Jahr 2016. Die meisten der Unfälle ereigneten sich dabei im Kreuzungsbereich und in mehr als 60 Prozent der Fälle war ein Pkw-Fahrer am Unfall mit beteiligt. Für Bruno Merz, Leiter der ACE-Verkehrssicherheitsaktion, eine erschreckende Bilanz: "Unbestritten ist, dass der städtische Verkehr herausfordernd ist. Es wird immer enger und die Infrastruktur für den Fahrradverkehr kann mit der Zunahme der Radler vielerorts nicht mithalten. Umso wichtiger ist aus Sicht des ACE gegenseitiger Respekt. Autofahrer sollten sich immer wieder bewusst machen: Fahrrad- sowie Pedelecfahrer haben keinen Airbag. Und für alle Verkehrsteilnehmer zusammen gilt – Ablenkung vermeiden. Ob im Auto oder auf dem Fahrrad – das Smartphone pausiert hier." Damit sich alle Verkehrsteilnehmer sicher fühlen, bedarf es darüber hinaus politischen Engagements. So fordert der ACE den Ausbau von Radwegen, eine bessere finanzielle Ausstattung des Programms "Klimaschutz und Radverkehr" mit Bundesmitteln, mehr Platz für die schwächeren Verkehrsteilnehmer und Umbauten an offensichtlich gefährlichen Kreuzungen. Unabhängig davon, wie hoch der Zeitdruck auf dem Weg zur Arbeit oder zum nächsten Termin ist, gegenseitige Rücksichtnahme darf nicht auf der Strecke bleiben. 

Baden-Baden - Abwechselnd zugeschlagen

Zwei Familienangehörige einer Unterkunft in der Westlichen Industriestraße haben sich am Donnerstagvormittag mächtig in die Wolle gekriegt und so einen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die Hintergründe des Schlagabtausches sind noch unklar. Fest steht, dass die beiden 28 und 29 Jahre alten Männer zur ambulanten Versorgung ihrer Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden ermitteln nun gegen das Brüderpaar wegen Körperverletzung. 

Baden-Baden - Saubere Wege und Straßen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Gehwege und Straßen möglichst sauber hält. Dazu gehöre auch, so Stadt-Pressesprecher Roland Seiter, beim Wandern Rastplätze so zu verlassen, wie man sie ursprünglich antraf. Doch leider halten sich manche Zeitgenossen nicht daran. Davon zeugen leere Zigarettenschachteln, zerknüllte Kaugummi-Papierchen, ausgetrunkene Getränkeflaschen sowie hin und wieder gefährlich glitzernde Glasscherben. "All diese Dinge ‚zieren’ Straßen, Wege und Grünanlagen unserer Stadt – zum Ärger vieler Passanten", teilt die städtische Pressestelle mit. Im Aufruf des Rathauses heißt es weiter, dass jeder darauf achten solle, die Stadt und die Ortsteile sauber zu halten. Für leere Zigarettenschachteln, Fast-Food-Verpackungen und ähnliche Hinterlassenschaften seien an vielen Stellen Abfallkörbe angebracht. Und wenn alle Stricke reißen, dann sollten ausgediente Zigarettenschachteln oder anderer Kleinmüll in die Hosen- oder Handtasche gesteckt werden, um sie letztendlich zu Hause oder im Hotel zu entsorgen. "Wenn wir alle mitmachen, dann haben wir auch alle etwas davon! Es ist wirklich nicht schwer. Letztendlich freuen wir uns doch auch alle über ein sauberes und schönes Baden-Baden", Roland Seiter abschließend.

Bühl - Exhibitionistische Handlung in Regionalzug

Zu einer exhibitionistischen Handlung ist es am heutigen Freitagmorgen (18.05.2018)im Regionalzug RE 78913 zwischen Bühl und Offenburg gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge setzte sich gegen 07:40 Uhr ein bislang unbekannter Mann einer Reisenden gegenüber und entblößte sein Glied. Die Reisende verließ daraufhin gegen 07:55 Uhr im Bahnhof Offenburg den Zug und verständigte die Bundespolizei.  Laut Angaben der Reisenden soll es sich bei dem bislang unbekannten Täter um eine schlanke, dunkelhäutige Person handeln, mit mittellangen Haaren, die zum Tatzeitpunkt zum Zopf gebunden waren. Bekleidet war die Person mit einer auffällig roten Stoffhose und einem schwarzen Oberteil mit Muster. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Angaben zum bislang unbekannten Täter oder zur exhibitionistischen Handlung im Regionalzug zwischen Bühl und Offenburg machen kann wird gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190-0 in Verbindung zu setzen. 

Durmersheim - Zwei Fahrfehler führen zum Unfall

Zwei vermeintliche Fahrfehler zweier Autofahrerinnen haben am Donnerstagvormittag zu einer Kollision an der Kreuzung der Goethestraße zur geführt. Während eine 29 Jahre alte Hyundai-Fahrerin gegen 11.15 Uhr beim Rechtsabbiegen in die Friedrich-Ebert-Straße die nötige Vorsicht außer Acht ließ, wird einer 51 Jahre alten Ford-Lenkerin vorgeworfen, auf dem Weg in Richtung Engelbert-Kleiser-Straße nicht möglichst weit rechts gefahren zu sein. Der so entstandene Sachschaden des Malheurs beläuft sich auf rund 8.000 Euro. Die beiden Chauffeurinnen müssen mit einem Bußgeld rechnen. 

Gernsbach - Radfahrerin nach Unfall schwer verletzt

Eine 58-jährige Radfahrerin hat sich im Zuge eines Unfalls am frühen Donnerstagabend in der Casimir-Katz-Straße schwere Verletzungen zugezogen. Die Frau war kurz nach 19 Uhr mit ihrem Velo in Richtung Ortsmitte unterwegs. Hierbei wurde sie von einem nach links in den Kastanienweg abbiegenden Mazda einer 83-Jährigen angefahren. Durch die Kollision wurde die 58-Jährige über die Motorhaube auf die Windschutzscheibe und danach auf die Fahrbahn geschleudert. Die Beamten der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen unter der Telefonnummer: 07221 680-0 um Hinweise. 

Rastatt - Zu laute Jugendliche

Wegen einem umherfahrenden Roller und vermeintlich randalierenden Jugendlichen wurde die Polizei in Rastatt am Donnerstagabend zu einem Spielplatz im Bernsteinweg gerufen. Die Bilanz der Kontrolle von etwa sieben Jugendlichen erbrachte nicht nur verschiedene Alkoholika die die jungen Nachtschwärmer eigentlich nicht hätten besitzen dürften. Auch Tabak von nahezu einem Kilo wurde aufgefunden. Ein hierfür verantwortlicher Besitzer konnte im Kreise der Anwesenden nicht gefunden werden. Die Rauchwaren wurden einbehalten und den lärmenden Jugendlichen ein Platzverweis erteilt. Die Ermittlungen zur Herkunft der Tabakwaren dauern an. 

Rastatt - Lärmbeeinträchtigungen wegen Tunnelbau

Die Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt betoniert von Freitag, 25. auf Samstag 26. Mai 2018 das Dock zwei der Grundwasserwanne Süd bei Rastatt-Niederbühl. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Samstagnachmittag enden. Taucher arbeiten im genannten Zeitraum rund um die Uhr und bringen den Beton unter Wasser ein. Durch den Einsatz einer Betonpumpe und der Baustellenfahrzeuge kann es dabei zu Lärmbeeinträchtigungen kommen. Die Grundwasserwannen verhindern, dass Wasser in den Tunnel eindringt. Für den Bau der Wanne wird das Becken zunächst seitlich abgedichtet, anschließend füllt es sich von unten her mit Grundwasser. Nachdem wasserfester Beton den Boden nach unten abdichtet, wird das Wasser abgepumpt.

Rheinmünster - Festnahme bei der Einreise

Gestern Nachmittag nahmen Beamte des Bundespolizeireviers am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus London, einen farnzösischen Staatsangehörigen fest. Gegen ihn bestand ein Untersuchungshaftbefehl des Landgerichts Offenburg wegen erpresserischem Menschenhandel. Nach richterlicher Vorführung wurde er ins Gefängnis gebracht. 

BAB 5 - Fahrstreifenwechsel mit Folgen

Eine kleine Unachtsamkeit beim Wechseln der Fahrspur hat am Donnerstagabend zu einer Kollision geführt, deren Folgen nun ein Leichtverletzter und etwa 12'500 Euro Schaden sind. Ein 47 Jahre alter Fahrer eines Kleinlasters wollte gegen 19.40 Uhr Fahrzeugen an der Anschlussstelle Lahr die Einfahrt in Richtung Basel ermöglichen und wechselte hierzu vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Nach derzeitigen Erkenntnissen achtete er hierbei nicht auf einen auf der linken Fahrspur herannahenden Lenker eines BMW. Der 28-jährige Autofahrer prallte anschließend in das Heck des 3,5-Tonners und zog sich leichte Verletzungen zu. Er musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in das Ortenau Klinikum Lahr gebracht werden. Die Frontscheibe eines nachfolgenden BMW wurde durch herumfliegende Trümmerteile ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die linke Fahrspur war bis gegen 20.50 Uhr blockiert. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Lahr unterstützt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 12'500 Euro geschätzt. 

BAB 5 - Kleine Ursache, große Wirkung

Ein bei Tempo 200 geplatzter Hinterreifen hat am frühen Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall mit 40'000 Euro Sachschaden und einem Leichtverletzten geführt. Nach Erkenntnissen der Beamten des Verkehrskommissariates Offenburg hatte ein 59-Jähriger seinen BMW X4 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Basel gesteuert, als sich um 18 Uhr ein Hinterreifen des SUV buchstäblich in Luft auflöste. Durch den Verlust des Pneus an der Hinterachse verabschiedete sich auch die Spurstabilität. Dies führte dazu, dass der BMW ins Schleudern geriet, mit der Betongleitwand kollidierte und über die gesamte Fahrbahnbreite nach rechts bis an den Rand des Grünstreifens schlitterte. Durch den Unfall zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu, die nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Achern unterstützt. 

SONDERMELDUNG - Tödlicher Verkehrsunfall

Am 18.05.2018, gegen 23:30 Uhr, ereignete sich in Lauf ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein mit vier Personen besetzter Geländewagen die Lochwaldstraße in Fahrtrichtung Lauf Glashütte. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab, fuhr dort eine angrenzende Böschung hoch, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die drei Mitfahrer konnten sich selbstständig aus dem Geländewagen befreien. Der 21-jährige Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei Mitfahrer wurden leicht verletzt und zur Untersuchung in ein umliegendes Klinikum verbracht, der dritte Mitfahrer blieb unverletzt. Weshalb der Geländewagen von der Fahrbahn abkam, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

SONDERMELDUNG - Betrügerische Gewinnversprechen

Mit dem Anruf und der freudigen Nachricht eines Lotteriegewinnes im fünfstelligen Bereich wurde ein Mann vermeintlich beglückt. Da der Gewinn durch ein Sicherheitsunternehmen überbracht werden sollte, müsse der Glückliche die Kosten dafür zunächst selbst tragen. Den hierfür notwendigen dreistelligen Betrag solle er gemäß den Anweisungen des Anrufers mit erworbenen Gutscheincodes aus einem Elektronikmarkt transferieren. Als der angebliche Glücksbote tags darauf erneut anrief, um mitzuteilen, dass aufgrund eines Fehlers der Betrag größer, nahezu sechsstellig wäre und nun höhere Transferkosten fällig würden, ist der "Gewinner" misstrauisch geworden und verständigte die Polizei. Der Betrag aus den bereits eingelösten Gutscheinen war mittlerweile aber bereits verloren.

Die Polizei rät in diesen, wie auch in ähnlichen Fällen zur Vorsicht: bei Versprechungen von hohen Geldgewinnen, Autos, dem Erbe eines unbekannten Verwandten sollte man aufmerksam werden. Die Anrufer geben sich auch gerne als Rechtsanwälte, Notare, Polizeibeamte oder ähnlich vertrauenswürdige Personen aus. Sie geben an, dass durch den Gewinn Rechtsanwalts-, Notar-, Bearbeitungs- oder Zollgebühren, Transport- oder Versicherungskosten angefallen seien. Oftmals wird ein Bargeldtransfer ins Ausland, Wertkarten oder eine Abholung des Bargeldes durch einen Boten verlangt. Um die Opfer unter Druck zu setzen, wird bei Nichtzahlung auch mit einer Anzeige gedroht, was haltlos ist. Wer einmal den ersten Betrag gezahlt hat, wird oftmals wieder kontaktiert und weiter zur Kasse gebeten. Seriöse Unternehmen kontaktieren ihre Gewinner nicht auf diesem Weg sondern nehmen in der Regel schriftlich Kontakt mit den Glücklichen auf. 

Bruchsal - Polizeischule vor dem Aus?

Das Land Baden-Württemberg stoppt u.U. den Ausbildungsbetrieb an der Polizeischule in Bruchsal nach dem Abschlussjahrgang 2022. Noch sei die Schließung der Schule bei Karlsruhe jedoch nicht endgültig beschieden, läßt die Pressesprecherin im Finanzministerium, Martina Schäfer, verlauten. Ob die Schule geschlossen werde, hänge auch von der Entwicklung der Schülerzahlen ab. In den fünf Fachbereichen Streife, Verkehr, Kriminalitätsbekämpfung, Fachpraxis und Allgemeinbildung werden in Bruchsal Polizeischüler vor allem für den mittleren Dienst ausgebildet. Sie ist eine von sieben Ausbildungsstandorten der Hochschule für Polizei im Südwesten.

Bretten - PKW landet auf Bahngleisen

Am Samstag gegen 12.30 Uhr befuhr ein 89-jähriger Mann mit seinem Opel die Straße "Am Bahndamm" in Dürrenbüchig. Kurz vor dem Ortsschild kam dem Mann, seinen Angaben zufolge, ein unbekannter Pkw entgegen. Der Opelfahrer wich nach links aus, kam von der Fahrbahn ab, überfuhr mehrere kleine Bäume und ein Gebüsch und stürzte 40 Meter einen Abhang zur Bahnstrecke hinunter. Der Opel blieb auf den Gleisen stehen. Eine dort fahrende Stadtbahn konnte noch rechtzeitig anhalten. Der Mann wurde durch den Unfall schwer verletzt. Er wurde durch einen in der Stadtbahn als Fahrgast mitfahrenden Arzt erstversorgt und mit einem Rettungswagen in eine Karlsruher Klinik gebracht. Neben dem Rettungsdienst und dem Notarzt war die Feuerwehr Bretten mit 6 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften zur Bergung des verunfallten Autos eingesetzt. Am Opel entstand Totalschaden in Höhe von 7'000,- Euro. Die Bahnstrecke war bis 13.40 Uhr gesperrt. Das Autobahnpolizeirevier Karlsruhe sucht unter der Telefonnummer 0721/944840 Zeugen zum Verkehrsunfall.

NACHTRAG: Der verunfallte 89-Jährige PKW-Fahrer ist am Sonntag in einer Klinik verstorben.

Forchheim - Rotlicht übersehen

Ein 82-jähriger Nissan-Fahrer hat am Freitag um 11 Uhr am Bahnübergang an der Neuen Messe/Leichtsandstraße gleichzeitig das Rotlicht, das Andreaskreuz und eine Straßenbahn übersehen. Er wollte von der Karlsruhe Straße nach links abbiegen und prallte mit einer in Richtung Süden fahrenden Straßenbahn zusammen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden wird auf rund 7'000 Euro geschätzt. Die Strecke konnte um 11.50 Uhr wieder freigegeben werden.

Karlsruhe - Bundespolizei verhaftet gesuchten Straftäter

Gestern Nachmittag haben Beamte der Bundespolizei in einem Fernverkehrszug von Straßburg nach Karlsruhe einen gesuchten Straftäter festgenommen. Nach dem 20-jährigen Vietnamesen hatte das Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Steuerhehlerei per Untersuchungshaftbefehl gefahndet. Nach richterlicher Vorführung wurde er ins Gefängnis gebracht. Zusätzlich fanden die Beamten in seinem Gepäck mehrere Packungen Zigaretten, die alle ohne die erforderliche Steuerbanderole waren. Mit diesem Sachverhalt beschäftigt sich nun der Zoll. Da sich der Gesuchte bei der Kontrolle nicht ausweisen konnten, bekommt er zudem eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. 

Karlsruhe - Relegationsspiel  verlief friedlich

Das erste Entscheidungsspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem FC Erzgebirge Aue verlief aus Sicht der Polizei insgesamt friedlich. Während der Anreisephase kam es zu den erwarteten Verkehrsproblemen auf der Autobahn um das Karlsruher Dreieck in alle Fahrtrichtungen und auf der Südtangente, ohne jedoch ein kritisches Maß zu erreichen. Auch nach dem Spiel kam es während der Abreise zu stockendem Verkehr, vornehmlich in der Karlsruher Oststadt.  Wenige Einzelfälle trübten die ansonsten sehr positive Bilanz des Polizei-Einsatzes. Vereinzelt kam es vor und während des Spiels zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz durch Abbrennen von Pyrotechnik. Zwei Widerstände gegen Polizeibeamte, mehrere Beleidigungen zum Nachteil von Einsatzkräften, eine exhibitionistische Handlung und ein Betrugsfall wurden ausschließlich von Heimfans begangen. In der Abreisephase kam es zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht im Klosterweg. Beamte der Verkehrspolizei konnten den Tatverdächtigen, der mit seinem Auto einen geparkten Pkw angefahren hatte, jedoch stellen. Dieser steht außerdem im Verdacht unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein. Gegen den Beifahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet. Weit nach Spielende kam es noch zu einem versuchten Diebstahl durch einen Karlsruher Fan sowie zum Abbrennen von Pyrotechnik durch eine mehrköpfige Personengruppe von Auer Fans.  Bei der Anreisephase kam es auf der Autobahn rund um Karlsruhe und auf der Südtangente zu vielen Stausituationen und zähflüssigem Verkehr. Die Parkmöglichkeiten im erweiterten Bereich um das Stadion waren bereits einige Zeit vor Spielbeginn komplett erschöpft. Etwas entspannter gestaltete sich die Abreise, bei der es aber zu längeren Wartezeiten überwiegend in der Karlsruher Oststadt kam. Insgesamt erreichten jedoch die Verkehrsbeeinträchtigungen keine sicherheitsbedenklichen Ausmaße. 

Karlsruhe - Unerlaubte Einreise

Am 19.05.2018 trafen Beamte der Bundespolizei in einem Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe auf 15 irakische Staatsangehörige, die unerlaubt ins Bundesgebiet einreisten. Bei den Personen handelte es sich um zwei Familien, die eigenen Angaben zufolge von Afrika über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind und dann weiter über Frankreich nach Deutschland reisten. Laut der Aussage eines Familienoberhauptes bezahlten sie hierfür über 20'000 Euro an einen unbekannten Schleuser. Die fünf Erwachsenen sowie die 10 Jugendlichen und Kinder stellten Asylanträge und wurden an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet. 

Karlsruhe | Baden-Baden - Taschendieb im ICE gefasst

Gestern Nachmittag hatte ein 60-jähriger Bosnier in einem ICE von Karlsruhe nach Baden-Baden eine Reisende bestohlen. Diese bemerkte aber noch rechtzeitig, dass der Mann aus einer neben ihrem Sitzplatz abgestellten Tasche Bargeld entwendete und anschließend beim Halt des Zuges im Bahnhof Baden-Baden aussteigen wollte. Mithilfe weiterer Reisender gelang es, den Mann bis zum Eintreffen einer Streife des Polizeireviers Baden-Baden festzuhalten. Der vermeintliche Taschendieb war in der Vernehmung bei der Bundespolizei geständig und räumte die Tat ein. Die Frau bekam ihr Bargeld wieder zurück, den Bosnier erwartet eine Anzeige wegen Diebstahl. 

Malsch - Frau bei Sturz von Pedelec schwer verletzt

Eine 66-jährige Pedelec-Fahrerin ist am Freitag gegen 11 Uhr bei einem Sturz schwer verletzt worden. Sie war auf der Straße "Am Federbach" von der Ortsmitte kommend in Richtung Gaggenau unterwegs, als sie noch ungeklärter Ursache stürzte und trotz Fahrradhelm das Bewusstsein verlor. Passanten kümmerten sich um die Frau. Ein Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen waren vor Ort. Die 66-Jährige wurde dann aber mit dem Krankenwagen in eine Klinik eingeliefert. Am rad entstand nur geringer Sachschaden. Zeugenhinweise werden an die Verkehrspolizei Karlsruhe, Telefon 0721 944840, erbeten. 

Östringen | Ubstadt Weiher - Einbrüche in Vereinsheime

In der Nacht zum Donnerstag sind möglicherweise dieselben Täter in das Vereinsheim des Tennisclubs Östringen-Odenheim und in das Vereinsheim des Sportvereins Stettfeld eingebrochen. Während die Einbrecher in Stettfeld vermutlich leer ausgingen entwendeten sie in Odenheim einen kleinen Betrag Münzgeld. Die Höhe des Sachschadens muss noch ermittelt werden. 

Pfinztal - Fahrradfahrer übersieht Auto

Ein 20-jähriger Fahrradfahrer ist am Freitag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Er wollte von der Waldstraße kommend über einen abgesenkten Bordstein auf die Hauptstraße fahren, übersah dort einen 34-jährigen Sprinter-Fahrer und prallte gegen die rechte Fahrzeugseite. Mit schweren Verletzungen wurde der junge Mann in eine Klinik eingeliefert. Es entstand ein Sachschaden von über 1'000 Euro.  

Rheinstetten - Kinder  auf Epplesee fordern Grossalarm

Der Ausflug dreier 11-Jähriger Kinder mit einer Luftmatratze auf den Epplesee bei Rheinstetten-Forchheim verursachte einen kurzen Schreckmoment und ein Großaufgebot von Einsatzkräften. Gegen 13.12 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten am Samstagmittag mit dem Einsatzstichwort "Person im Wasser" an den Epplesee nach Rheinstetten-Forchheim alarmiert. Eine Gruppe Kinder und eine dazugehörige Mutter badeten am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim im Bereich der dortigen Liegewiese. Drei 11-Jährige Kinder begaben sich mit einer Luftmatratze ins Wasser und trieben in der Folge auf den Epplesee hinaus. Kurze Zeit später verlor die Luftmatratze an Luft. Die Mutter und die anderen Kinder sahen vom Ufer aus das Unglück und alarmierten sofort die Feuerwehr. Geistesgegenwärtig ging die Frau ins Wasser und schwamm in Richtung der drei Kinder. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rheinstetten hatten sich sowohl die drei Kinder, als auch die Mutter bereits sicher an Land auf der Mörscher Seite des Epplesee's gerettet. Die Einsatzkräfte machten sich unterdessen mit dem Feuerwehrboot auf den Weg zur anderen Uferseite. Alle vier Beteiligten wurden vom Rettungsdienst in Augenschein genommen und blieben unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten war mit allen Abteilungen und 36 Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Jürgen Landhäußer im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und der örtlichen DRK-Notfallhilfe vor Ort. Die Polizei war mit einem Streifenwagen im Einsatz. Die Kräfte der DLRG konnte die Anfahrt abbrechen. 

Weingarten - In Apotheke eingebrochen

In der Nacht zum Freitag, vermutlich am Freitag gegen 1.45 Uhr, sind bislang Unbekannte über die Glasschiebetür in eine Apotheke in der Kanalstraße eingedrungen. Zuvor zerstörten sie die Bewegungsmelder. Da sie am Tresor scheiterten, entkamen sie lediglich mit einigen Euro Münzgeld aber hochwertigen Kosmetikartikeln. Die Höhe des Diebstahlsschadens ist noch nicht bekannt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 1'500 Euro. Zeugenhinweise werden an den Polizeiposten Weingarten, Telefon 07244 2347, erbeten.

SONDERMELDUNG - Kokain im Wert von 93 000 Euro  

Einen Mann aus Baden-Württemberg wurde am Freitagabend mit 1,3 Kilogramm Kokain im Wert von rund 93'000 EurO kurz nach der Einreise nach Deutschland bei Schüttorf festgenommen, wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte. Nach einem Schnelltest auf Rauschgift durchsuchten die Beamten das Fahrzeug des 33-Jährigen und fanden die Drogen in einem Versteck. Das Kokain wurde beschlagnahmt und der mutmaßliche Drogenkurier einem Richter vorgeführt, der am Samstag Haftbefehl erließ. Laut der Bundespolizei bleibt die deutsch-niederländische Grenze ein Brennpunkt für Drogenschmuggel.

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)