Entwicklung des Einzelhandels

Erstellt: Freitag, 23. Februar 2018

Baden-Baden (proh). Die Stadtverwaltung arbeitet kontinuierlich und konsequent daran, die Attraktivität der Innenstadt für die Zukunft zu sichern. Davon profitiert laut Stadtpressestelle auch der Einzelhandel. Die Signale von Oberbürgermeisterin Margret Mergen sind eindeutig: „Der Einzelhandel und dessen Entwicklung ist uns ein wichtiges Anliegen.“ In enger Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, Gemeinderat und Vertretern des Einzelhandels wird darüber nachgedacht, wie sich die Situation des Einzelhandels verbessern lässt.

Eine Herausforderung, zumal sich der Handel bundesweit durch sich ändernde Rahmenbedingungen strukturell in keiner leichten Situation befindet. Eine der größten Ursachen liegt im wachsenden Internethandel.

Bereits jetzt kommen zahlreiche Maßnahmen des Rathauses der Sicherung des Einzelhandelsstandortes entgegen. So die Sanierung des Bereichs um den Europäischen Hof, die Umsetzung des Beleuchtungskonzepts - aktuell gerade an der Trinkhalle und deren Umfeld -, das neue Parkleitsystem, die Neuinstallation der Weihnachtsbeleuchtung, die Bezuschussung der Einzelhandelsinitiative „Baden-Baden Innenstadt“ (BBI) oder mehrere durch die Stadt unterstützte und Frequenz bringende Veranstaltungen, darunter unter anderem das neue Stadtfest auf dem Marktplatz und der Christkindelsmarkt.

All dies sind Rahmenbedingungen und Initiativen, um die Baden-Baden von anderen Städten beneidet wird. Und letztlich werden der neue Leopoldsplatz und sein Umfeld, die beide in enger Abstimmung mit dem umliegenden Einzelhandel aufwändig saniert werden, mit ihrer städtebaulichen Qualität die Situation des Einzelhandels verbessern und den Handel langfristig stärken.

Gemeinderat und Stadtverwaltung denken darüber nach, wie auf der Basis einer optimierten Organisationsstruktur die finanzielle Ausstattung des Einzelhandels für eigene Werbemaßnahmen verbessert werden kann. Das Thema „Zukunft des Einzelhandels“ ist laut Stadtpressestelle übrigens ein Schwerpunkt der bevorstehenden Klausurtagung von Gemeinderat und Stadtverwaltung.

Margret Mergen geht davon aus, dass nicht wenige der zurzeit leer stehenden Geschäfte bald wieder Nachmieter finden. Künftige Einzelhandelsgeschäfte setzen eher auf größere Ladeneinheiten. Dazu sind Umbaumaßnahmen erforderlich, die die Stadt denkmalrechtlich und konstruktiv begleiten wird. Der unteren Denkmalbehörde im Rathaus liegen mehrere Anträge vor, aus denen hervorgeht, dass Nachmieter vor der Neueröffnung umbauen wollen.

(Quelle: StVwBAD/HIN)