Verbesserung der Straßeninfrastruktur

Erstellt: Donnerstag, 18. Januar 2018

Rastatt | Baden-Baden | Karlsruhe (proh). Zustand der Straßen in Baden-Württemberg verbessert sich weiter. Im vergangenen Jahr hat die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg für die Straßen im Land die Rekordsumme von 1,2 Milliarden Euro umgesetzt. Von den Maßnahmen profitierten nicht nur Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen, sondern auch Radwege. Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg hat für Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen im Jahr 2017 die Rekordsumme von rund 1,2 Milliarden Euro umgesetzt.

 Verkehrsminister Hermann erklärte: "Wir haben rund 895 Millionen Euro für das Bundesfernstraßennetz umgesetzt und lagen damit deutlich über dem am Jahresanfang zugewiesenen Verfügungsrahmen des Bundes von rund 840 Millionen Euro." Die Ausgaben für die Erhaltung der Bundesfernstraßen wurden 2017 gegenüber dem Vorjahr um rund 43 Millionen Euro auf insgesamt 441 Millionen Euro erhöht.

Damit wurde ein neuer Spitzenwert erzielt. In Baden-Württemberg wurden noch nie mehr Mittel für die Sanierung der Bundesfernstraßen ausgegeben als im Jahr 2017. "Und auch im Rahmen des länderübergreifenden Mittelausgleichs konnte Baden-Württemberg 2017 zusätzlich rund 55 Millionen Euro abrufen." Viele Projekte in 2017 zum Abschluss gebracht  So hat Baden-Württemberg im Jahr 2017 zahlreiche Neu-, Um- und Ausbaumaßnahmen an Bundesfernstraßen erfolgreich abgeschlossen.

wichtige Maßnahme im RadNETZ BW hat Baden-Württemberg beispielsweise ein Lückenschluss im Zuge der B 28 zwischen Blaustein/Arnegg und Klingenstein umgesetzt. Weitere 30 Straßenbaumaßnahmen sowie sechs Radwegemaßnahmen an Bundesstraßen befinden sich derzeit noch im Bau.  Im Bereich der Erhaltung hat Baden-Württemberg im Jahr 2017 rund 115 Kilometer Richtungsfahrbahnen und 53 Bauwerke wie Brücken, Stütz- und Schallschutzmauern an Autobahnen saniert. Außerdem 267 Kilometer Fahrbahnen und 58 Bauwerke an Bundesstraßen.

Gesamtausgaben für Landesstraßen lagen 2017 bei rund 313 Millionen Euro und damit rund 15 Millionen Euro höher als 2016. Allein rund 95 Millionen Euro flossen in den Erhalt von Landesstraßen. "Die Landesregierung verfolgt ihr Ziel, vorrangig die Erhaltung der Straßeninfrastruktur inklusive ihrer Brücken voranzutreiben, konsequent weiter", erläuterte Hermann.

Die höheren Investitionen in den Erhalt der Straßen zeigen inzwischen ihre Wirkung. Die jüngste Zustandserfassung der Landesstraßen im Jahr 2016 zeigt, dass sich der durchschnittliche Zustand der Straßen im Vergleich zu der Erfassung 2012 erstmals verbessert hat. Durch die kontinuierliche Erhöhung der Finanzmittel für die Erhaltung konnte Baden-Württemberg zwischen 2011 und 2016 landesweit 1.179 Kilometer Landesstraßen sanieren.

Das bestätigt, dass der Paradigmenwechsel der Landesregierung 2011 "Erhalt vor Neubau" richtig war und ist.  So wurden im Jahr 2017 insgesamt 103 Kilometer Fahrbahnen und 47 Bauwerke an Landesstraßen saniert und für Ortsumgehungen sowie für Aus- und Neubau von Landesstraßen hat das Land rund 50,5 Millionen Euro ausgegeben. Für den Bau nachträglicher straßenbegleitender Radwege waren es rund 11,5 Millionen Euro. 

Die Gesamtausgaben für Landesstraßen lagen 2017 bei rund 313 Millionen Euro und damit rund 15 Millionen Euro höher als 2016. Allein rund 95 Millionen Euro flossen in den Erhalt von Landesstraßen. "Die Landesregierung verfolgt ihr Ziel, vorrangig die Erhaltung der Straßeninfrastruktur inklusive ihrer Brücken voranzutreiben, konsequent weiter", erläuterte Hermann.

Aktuelle Baumaßnahmen in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt und in den Stadtkreisen Karlsruhe und Baden-Baden

Bei der heutigen Vorstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe wurden für dieses Jahr laufende bzw. geplante Baumaßnahmen in den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie den Stadtkreisen Baden-Baden und Karlsruhe vorgestellt.

Neben den im besonderen Fokus stehenden großen Baumaßnahmen an der BAB 5 bei Ettlingen, an der Rheinbrücke bei Maxau im Zuge der B 10 oder der Nachrüstung von Rettungswegen am Tunnel Gernsbach im Zuge der B 462.

Es gibt eine Vielzahl an Fahrbahndeckenerneuerungen und Bauwerkssanierungen die für 2018 geplant sind. Dies sind insbesondere die weiteren Sanierungen der B 500 zwischen der Anschlussstelle Baden-Baden und dem Kreisverkehr in der Cité, der L 618 zwischen Gochsheim und Zaisenhausen sowie der L 76b zwischen Reichental und Kaltenbronn.

Die höheren Investitionen in den Erhalt der Straßen zeigen inzwischen ihre Wirkung. Die jüngste Zustandserfassung der Landesstraßen im Jahr 2016 zeigt, dass sich der durchschnittliche Zustand der Straßen im Vergleich zu der Erfassung 2012 erstmals verbessert hat. Durch die kontinuierliche Erhöhung der Finanzmittel für die Erhaltung konnte Baden-Württemberg zwischen 2011 und 2016 landesweit 1.179 Kilometer Landesstraßen sanieren. Das bestätigt, dass der Paradigmenwechsel der Landesregierung 2011 "Erhalt vor Neubau" richtig war und ist.

"Solche Ergebnisse sind ohne sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Straßenbauverwaltung nicht denkbar", sagte Minister Hermann. "Sie helfen mit Ihrer Arbeit, dass sich die hoch belastete Verkehrsinfrastruktur in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas spürbar verbessert." Ohne die in den vergangenen Jahren zusätzlich bei den Regierungspräsidien geschaffenen Stellen wäre dies nicht möglich gewesen. Die Landesregierung wird deshalb auch ihr Programm zum Aufbau der Stellen in der Straßenbauverwaltung in den Jahren 2018 und 2019 mit einem Zuwachs von jährlich 50 Stellen fortführen.

siehe auch ⇒ Strassenbau wird gefördert

(Quelle: VM.bw/HIN)