Polizeibericht 15319

Erstellt: Freitag, 15. März 2019

(poli). Zum Beginn der Amphibienwanderung bittet das Verkehrsministerium alle Verkehrsteilnehmer, sich vorsichtig auf den Straßen zu bewegen und die Geschwindigkeit an den Querungsstellen deutlich zu reduzieren. Mit dem „Landeskonzept zur Wiedervernetzung" baut das Land in den nächsten Jahren viele fest installierte Amphibienschutzanlagen. Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren im Rahmen der Umsetzung des „Landeskonzeptes zur Wiedervernetzung" viele fest installierte Amphibienschutzanlagen bauen.

Dieser Tage beginnt die Amphibienwanderung. Das Ministerium für Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich vorsichtig auf den Straßen zu bewegen und die Geschwindigkeit an den Querungsstellen deutlich zu reduzieren – insbesondere in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Wenn die Temperaturen am frühen Morgen über null Grad liegen und regnerisches Wetter herrscht, dann machen sich Frösche, Kröten und Molche auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den angestammten Laichgewässern – und überqueren oftmals Straßen. Minister Winfried Hermann erklärte dazu: „Diese Schutzanlagen werden wertvolle Lebensräume wieder miteinander verbinden. Ziel ist es, die biologische Vielfalt dauerhaft zu sichern, den Biotop- und Artenschutz zu gewährleisten und Lebensräume wieder zu vernetzen." Wo es keine festen Leiteinrichtungen für die Tiere gibt, unterstützen viele ehrenamtliche Helfer die Amphibienwanderung: Sie stellen mobile Fangzäune auf und bringen die Tiere mit Hilfe von Eimern sicher auf die andere Straßenseite. Besondere Vorsicht ist deshalb geboten, da sie den kommenden Wochen fast täglich in der Dunkelheit oder Dämmerung an und auf den Straßen unterwegs sind. Der Aufwand lohnt sich: An einigen Stellen werden manchmal mehrere tausend Tiere gerettet.

Rastatt - Einmündung in die Kaiserstraße gesperrt 

Die Bauarbeiten in der Carl-Schurz-Straße gehen ihrem Ende entgegen. Ab Montag, 25. März, ist die Straße wieder für beide Fahrtrichtungen frei. Da als Nächstes die Sanierung des Kreuzungsbereichs Kinkelstraße/ Kaiserstraße vor der Hindenburgbrücke ansteht, ist die Einmündung der Carl-Schurz-Straße in die Kaiserstraße bis Freitag, 12. April, gesperrt. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Die Kaiserstraße ab der Einmündung Zaystraße und die Kinkelstraße ab dem Gedenkstein werden jeweils zu Sackgassen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Bushaltestelle beim Oranger Platz, die von den Linien 235 und 236 bedient wird, entfällt für diesen Zeitraum. Fußgänger sind von der Maßnahme nicht betroffen.

Sinzheim - Mercedes gestohlen

Beamte des Polizeireviers Rastatt und des Polizeireviers Baden-Baden fahnden seit heute Morgen nach einer 18 Jahre alten blauen Mercedes C-Klasse. Der Wagen des Typs 220 CDI mit Rastatter Zulassung wurde in der Nacht auf Donnerstag von einem privaten Stellplatz in der Kastanienstraße gestohlen. Im Fahrzeug, mit einem geschätzten Zeitwert von etwa 1.000 Euro, befand sich überdies eine graumelierte Lederjacke im Wert von circa 400 Euro. Hinweise auf den Verbleib des Autos oder zu verdächtigen Personen werden unter der Telefonnummer: 07221 680-0 an die Ermittler des Polizeireviers Baden-Baden erbeten. 

SONDERMELDUNG - Schlag gegen internationale Schleusernetzwerke

Am 13. März 2019 wurden in Großbritannien, Österreich und in der Türkei in mehreren Ermittlungsverfahren 1 Haftbefehl vollstreckt, 14 Personen vorläufig festgenommen sowie 1 Hausdurchsuchung und umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Ausgangspunkt der Maßnahmen waren Ermittlungen vorwiegend in Österreich, der Türkei und Deutschland gegen verschiedene internationale Schleusernetzwerke, die mutmaßlich insbesondere iranische, irakische, afghanische, syrische und chinesische Staatsangehörige nach Westeuropa geschleust haben. Seit November letzten Jahres besteht eine Internationale Gemeinsame Ermittlungsgruppe (Joint Investigation Team-JIT) unter deutscher Leitung mit Großbritannien, Rumänien und Ungarn sowie der Unterstützung von Europol.  Die Bundespolizei führt dieses Ermittlungsverfahren im Auftrag der Staatsanwaltschaft Weiden. Für die Bundespolizei ist dies insbesondere ein Erfolg, weil damit einer der Beschuldigten in einem in Deutschland geführten Ermittlungsverfahren durch Partnerbehörden im Ausland festgenommen werden konnte. Zu dieser Person, einem britischen Staatsangehörigen, wird aufgrund der Ermittlungen der Bundespolizei nunmehr das Auslieferungsverfahren nach Deutschland betrieben. Insgesamt wurde bei dieser abgestimmten Einsatzmaßnahme (Common Action Day) der verschiedenen Ermittlungsbehörden ein Europäischer Haftbefehl in Großbritannien vollstreckt, in der Türkei wurden 10 Personen vorläufig festgenommen und 53 Migranten festgestellt. In Österreich konnten vier Personen vorläufig festgenommen werden. Bei der in Großbritannien durchgeführten Hausdurchsuchung konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden, die nun ausgewertet werden müssen.  Zudem führten die österreichischen Behörden bereits seit dem 12. März 2019 Schwerpunktkontrollen im Bereich der ehemaligen Grenzkontrollstellen sowie im Bahnverkehr durch.  Dazu der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann: "Vier Staaten gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, ist ein großartiger Erfolg aller daran beteiligten Ermittlungsbeamten. Besonders freue ich mich darüber, dass die Türkei mit der Generalsicherheitsdirektion daran mitgewirkt hat." Mit diesem Common Action Day konnten gezielt internationale Schleusernetzwerke bekämpft werden, die mutmaßlich unter bewusster Inkaufnahme von Gefahren für Leib und Leben der Migranten sogenannte Behältnisschleusungen entlang der Balkanroute sowie Bootsschleusungen über die Ägäis durchgeführt haben. 

Baden-Baden - Baumpflegearbeiten

  1. Die Balzenbergstraße ist bei Haus Nummer 18 am Freitag, 22. März, von 7.30 bis 14 Uhr, wegen Baumfällarbeiten mit Hilfe eines Mobilkrans für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Anliegerverkehr ist von der Rheinstraße aus zugelassen bis zur Balzenbergstraße 24. Fußgänger nutzen den gegenüberliegenden Gehweg.
  2. Die Rheinstraße ist von Haus Nummer 279 bis 281 am Mittwoch, 20. März, wegen Baumpflegearbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet über die Ooser Bahnhofstraße und Rheinstraße. Anlieger sind zugelassen bis zur Arbeitsstelle.

Kuppenheim - Einfach weitergefahren

Auf der Suche nach einem unbekannten Unfallverursacher sind die Beamten des Polizeireviers Gaggenau seit Donnerstagnachmittag. In der Zeit zwischen 11:15 Uhr und 12:15 Uhr hatte der unbekannte Fahrer, vermutlich eines Sattelzuges, mit dem ausscherenden Heck seines Fahrzeuges den in der Fritz-Minhardt-Straße auf einem Parkstreifen vor einer Praxis abgestellten schwarzen Seat Ibiza gestreift und beschädigt. Ohne sich um den Schaden von rund 1.000 Euro zu kümmern, setzte der nun gesuchte Fahrer seinen Weg fort. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer oder seinem benutzten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit den Beamten des Polizeireviers Gaggenau unter der Telefonnummer 07225 9887-0 in Verbindung zu setzen. 

Rastatt - Nach Widerstand in Gewahrsam

Ein psychischer Ausnahmezustand brachte einen 17-Jährigen am Donnerstagabend offenbar dazu, sein Zimmer in einer Einrichtung im Leopoldring zu demolieren. Da eine Eigenfährdung des Jugendlichen nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden Beamte des Polizeireviers Rastatt hinzugerufen. Als diese den jungen Mann gegen 22:30 Uhr in seinem Zimmer ansprachen, griff er diese unvermittelt an und musste daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Da der mit über zwei Promille alkoholisierte Jugendliche nicht zur beruhigen war und sich aufgrund seiner Aggressivität keine andere Unterbringungsmöglichkeit fand, musste er die restliche Nacht in polizeilicher Obhut verbringen. Ihm steht nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und seinen permanenten Beleidigungen ein Strafverfahren ins Haus. 

Rastatt - Schaufenster eingeschlagen

Vermutlich auf zwei Rauchgeräte aus dem Schaufenster eines Tabakladens in der Poststraße hatte es ein Unbekannter am Freitagmorgen abgesehen. Gegen 00:50 Uhr schlug die Alarmanlage des Geschäftes an, da der Einbrecher das Glas mit einem Rundholz einschlug und die Shishas entwendete. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben nach einer Spurensicherung die Ermittlungen aufgenommen.

Rheinmünster - Notfallübung am Flughafen

Im Rahmen der Notfallvorsorge sind Flughäfen verpflichtet, regelmäßig gemäß den ICAO-Richtlinien (International Civil Aviation Organization) eine Übung durchzuführen. Am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) ist diese turnusgemäß am Samstag, 16.03.19 vorgesehen. Die Übung wird am Vormittag im Terminal stattfinden, wobei es jedoch nicht zu einer Beeinträchtigung des Flugbetriebs kommen wird.

Steinbach - Steinweg gesperrt

Wegen der Erstellung eines Fertighauses mittels Mobilkran wird der Steinweg in Steinbach von Haus Nummer 8 bis Haus Nummer 14 am Montag, 25. März, und Dienstag, 26. März, jeweils in der Zeit von 7 bis 19 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Fußgänger können den gegenüberliegenden Gehweg benutzen.

BAB 5 - Tödlicher Verkehrsunfall

In der Nacht zum Freitag fuhr der 19-jährige Fahrer eines Peugeot 206 auf der A5 in Fahrtrichtung Norden, Höhe Ottersweier, aus bislang unbekannter Ursache auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Der Pkw wurde nach rechts abgewiesen und landete im Acker. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro . 

BAB 5 - In Leitplanken geschlittert

Den Straßenbedingungen nicht angepasste Geschwindigkeit dürfte nach bisherigen Feststellung die Ursache gewesen sein, dass eine 22-jährige Autofahrerin am Donnerstagabend auf der A5 in Richtung Süden ins Schleudern geriet und so einen Unfall verursachte. Gegen 21:05 Uhr war die junge Frau mit ihrem Nissan Micra auf der rechten der drei Spuren unterwegs, als sie auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen verlor und gegen die rechte Schutzplanke prallte. Von dort wurde ihr Fahrzeug wieder nach links auf die Fahrbahn abgewiesen, wo sie auf der rechten Spur mit dem Smart eines 36-Jährigen kollidierte. Beide Autos kamen im Anschluss auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Die 22-Jährige musste zur ambulanten Behandlung ihrer leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Ihr Fahrzeug wurde unterdessen abgeschleppt. Insgesamt war ein Sachschaden von rund 9.000 Euro entstanden. 

BAB 5 - Bei Aquaplaning ins Schleudern geraten

Rund 11.000 Euro Sachschaden waren nach einem Unfall auf der A5 in Richtung Karlsruhe am Donnerstagabend zu beklagen. Ein 43 Jahre alter BMW-Fahrer verlor gegen 19:30 Uhr auf der linken der drei Fahrstreifen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei schleuderte der BMW zunächst in die mittleren Betonleitwände und im Anschluss über alle drei Spuren, bevor er mit seinem Heck auch noch die rechten Schutzplanken touchierte und dann zum Stehen kam. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. 

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Verkehrsopfer  

Zum Gedenken an die im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommenen Verkehrsteilnehmer findet am Freitag, den 15.03.2019, um 15.30 Uhr, in der Christuskirche in der Riefstahlstraße 2 in Karlsruhe, ein ökumenischer Gottesdienst statt.  Der von Geistlichen beider großen Konfessionen initiierte sowie von Angehörigen der Notfallseelsorge mitgestaltete Gottesdienst soll den Angehörigen der Verkehrsopfer, aber auch den Angehörigen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten Gelegenheit zur Reflexion geben. Musikalisch umrahmt wird der Gedenkgottesdienst von dem Bläserensemble des Polizeimusikkorps Karlsruhe sowie an der Orgel von Peter Gortner.  Zur Teilnahme an dem Gottesdienst ist auch die Bevölkerung herzlich eingeladen. 

Polizeipräsidium Karlsruhe - Verkehrsstatistik 2018

"Das umfassende Konzept präventiver und repressiver Maßnahmen der Polizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zeigt Wirkung. Dabei orientieren sich die vielfältigen Aktivitäten der Verkehrsüberwachung gezielt an den Hauptunfallursachen und Risikofaktoren Geschwindigkeit, Verkehrstüchtigkeit, Sicherheitsgurt und Ablenkung.  In unseren Anstrengungen dürfen wir allerdings nicht nachlassen.  Vielmehr gilt es die Kontrollintensität weiter zu steigern insbesondere an unfallträchtigen Orten, um dadurch eine Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer zu erreichen", so Polizeidirektor Martin Plate bei der Präsentation der aktuellen Verkehrsbilanz. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe ereigneten sich im vergangenen Jahr 38.489 Verkehrsunfälle und damit lediglich 34 Unfälle mehr als im Jahr 2017. Bei 4.368 Unfällen gab es, entgegen dem landesweiten Trend, 1,7 % weniger Verkehrsunfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Es waren 930 (-4,5%) schwer verletzte Personen zu beklagen und die Zahl der Leichtverletzten ging leicht von 4.790 auf 4.772 (-0,4 %) zurück.
Mussten im Vorjahr noch 51 Menschen auf den Straßen des Polizeipräsidiums Karlsruhe ihr Leben lassen, so ist im Jahr 2018 mit 49 getöteten Personen ein leichter Rückgang zu verzeichnen. In diesem Kontext ist die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer (10), zu betrachten, die geringfügig unter dem Stand des Vorjahres (11) liegt. Die Zahl der polizeilich aufgenommen Motorradunfälle (560) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (557) nur unwesentlich (+0,5 %). Analog stieg auch die Zahl der hierbei verunglückten Motorradfahrer von 484 auf nunmehr 490 (+1,2 %) leicht an. "Die Entwicklungen der Verkehrsunfallbilanz werden für uns weiterhin ein Ansporn sein, die Maßnahmen zur der Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen noch weiter zu intensivieren. Dabei werden wir noch mehr als im Vorjahr ein Augenmerk auf das frühzeitige Erkennen von Entwicklungen und das rasche Ergreifen von zielgerichteten und umfassenden Maßnahmen legen. Denn letztlich ist jedes getötete oder verletzte Opfer eines zu viel" bekräftigte Polizeidirektor Ralf Gerber in seinen Ausführungen → weiter ...

Bretten - Versuchter Einbruch in Kfz-Zulassungsstelle

Unbekannte sind in der Nacht auf Donnerstag in die Kfz-Zulassungsstelle in Bretten eingebrochen, sind bei ihrer Suche nach Beute aber offensichtlich nicht fündig geworden.  Nach den bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter zwischen 14:30 und 06:20 Uhr zunächst Zugang zu dem in der Hermann-Beuttenmüller-Straße gelegenen Behördenhaus. Anschließend brachen die Einbrecher die Eingangstür der Zulassungsbehörde auf und durchsuchten anschließend die Räumlichkeiten. Offenbar wurden Sie hierbei aber nicht fündig, so dass die Diebe schließlich ohne Beute die Flucht ergriffen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bretten unter 07252 50460 in Verbindung zu setzen.  

Bruchsal - Unfallflucht

Ein Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro entstand am Mittwochabend auf der Bundesstraße B35 bei Heidelsheim, als ein bislang unbekannter Autofahrer ein anderes Fahrzeug überholte und eine entgegenkommende Pkw-Fahrerin daraufhin ausweichen musste und die Leitplanke touchierte.  Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr die 35-jährige Fahrerin eines Minis kurz nach 20:30 Uhr die B35 von Bruchsal kommen in Richtung Gondeslheim. Zwischen der Kreuzung zur Landesstraße L618 und der Kreuzung Brettener Straße kamen ihr zwei Autos entgegen, wovon der hintere plötzlich zum Überholen ausscherte. Um eine Kollision mit dem Entgegenkommenden zu vermeiden, wich die 35-Jährige nach rechts aus und touchierte die dortige Leitplanke. Ohne jedoch auf das Unfallgeschehen zu reagieren, setzte der unbekannte Verursacher seine Fahrt unvermindert fort und flüchtete von der Unfallstelle.  Am Mini entstand durch die Kollision mit der Leitplanke ein Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Die Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt.  Zum Verursacherfahrzeug ist bislang lediglich bekannt, dass es sich um einen dunklen Pkw gehandelt haben soll.  Wer den Vorfall beobachten konnte oder Hinweise auf den flüchtigen Verursacher geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bruchsal unter 07251 7260 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Fußgänger wird von Pkw erfasst

Ein 18 Jahre alter Fahranfänger hat am Donnerstagmittag auf der Badener Straße eine 48 Jahre alte Fußgängerin erfasst und dabei schwer verletzt. Die 48- Jährige überquerte kurz vor 14:30 Uhr an einer Fußgängerfurt bei Grünlicht die Fahrbahn. Der junge Autofahrer missachtete offensichtlich das Rotlicht. Die Frau wurde auf die Motorhaube geschleudert und prallte gegen die Windschutzscheibe und schlug letztendlich auf der Fahrbahn auf. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde die Frau mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf circa 2.000 Euro geschätzt. 

Karlsruhe - Radfahrer verursacht bei Fahrstreifenwechsel Unfall

Ein 60-jähriger Radfahrer hat am Donnerstag auf der Reinhold-Frank-Straße einen Verkehrsunfall verursacht. Während an der Kreuzung Kaiserallee/ Amalienstraße um 18.20 Uhr auf beiden Fahrstreifen mehrere Fahrzeuge an der roten Ampel warteten, wechselte der Radfahrer vom Radschutzstreifen zunächst auf den rechten und dann auf den mittleren Fahrstreifen. Als er in der Folge auch noch auf den Linksabbiegerstreifen überwechseln wollte, prallte er mit einer 56-jährigen, langsam fahrenden Renault-Lenkerin zusammen. Der 60-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Sachschaden entstand nicht. 

Kraichtal - Pkw wird von Windböe erfasst

Glück im Unglück hatte ein 31 Jahre alter Dacia-Fahrer als er am Donnerstagmorgen auf der Landesstraße 635 mit seinem Fahrzeug fuhr und dabei vermutlich aufgrund einer Windböe die Kontrolle verlor.  Der Mann fuhr gegen 06:30 Uhr von Odenheim in Richtung Menzingen als sein Fahrzeug in einer Waldschneise von einer Böe erfasst wurde. Trotz Gegenlenken kam der Fahrer von der Fahrbahn ab und überschlägt sich. Glücklicherweise zog er sich dabei nur leichte Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden und musste abgeschleppt werden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)