Polizeibericht u.a. 130219

Erstellt: Mittwoch, 13. Februar 2019

(poli). Oben ein weißes Adressfeld, unten ein großer Bundesadler auf grünlichem Papier mit Wellenmuster, bedruckt mit schlichtem Text und hoffentlich den Worten "Keine Eintragung": Jeder, der schon einmal ein Führungszeugnis in den Händen hielt, kennt dessen unverwechselbares Erscheinungsbild. Jetzt hat das Bundesamt für Justiz (BfJ) zur Verbesserung der amtlichen Urkunde einige Details geändert. Ab dem 18. Februar 2019 hat das Führungszeugnis ein neues Aussehen. Es wurde hinsichtlich des Datenschutzes und der Fälschungssicherheit verbessert.

Das neue Führungszeugnis soll übersichtlicher und internationaler sein. So stehen die Daten zur Person jetzt bei jedem Führungszeugnis einheitlich oben rechts auf der Seite, unabhängig davon, ob Eintragungen vorhanden sind oder nicht. Die Bezeichnungen der Personendaten werden künftig in deutscher, englischer und französischer Sprache aufgeführt. Da weder der Gesetzgeber noch das BfJ für Führungszeugnisse eine bestimmte Gültigkeitsdauer vorgeben, wird das alte Führungszeugnis nicht abrupt aus dem Alltag verschwinden. Während einer gewissen Übergangszeit werden beide Varianten im Umlauf sein und können von Stellen, denen Führungszeugnisse vorgelegt werden, gleichermaßen anerkannt werden. Die Gebühr für die Erteilung eines Führungszeugnisses bleibt unverändert bei 13.oo Euro. Mit dem neuen elektronischen Personalausweis kann es direkt im Internet über das amtliche Online-Portal des BfJ unter fuehrungszeugnis.bund.de beantragt werden. Alternativ ist die persönliche Antragstellung bei der örtlichen Meldebehörde möglich.

Baden-Baden - Misslungene Taschendiebstähle

Nach dem erfolglosen Beutezug eines mutmaßlichen Taschendiebes in einem Kaufhaus in der Lange Straße am gestrigen Dienstag, ist die Polizei in der Kurstadt nun auf der Suche nach den unbekannten Opfern. Gegen 17 Uhr versuchte der 30-jährige Langfinger im zweiten Obergeschoss, einer Frau die Geldbörse aus der Tasche zu entwenden. Diese wurde jedoch - offenbar aufgrund seines starken Körpergeruchs - auf den Tatverdächtigen aufmerksam. Sein Vorhaben brach der Mann, der seine Hand bereits in der Tasche hatte, daraufhin ab und versuchte sein Glück einen Stock tiefer. Hier nahm er 15 Minuten später die Tasche einer weiteren Frau ins Visier, was jedoch ein aufmerksamer Zeuge bemerkte. Dieser schirmte die Frau zusammen mit seinen Begleitern von dem Mann ab, woraufhin der 30-Jährige auch hier sein Ansinnen abbrechen musste und das Weite suchte. Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Baden-Baden konnten den Flüchtigen bei einer anschließenden Fahndung in der Innenstadt antreffen und vorläufig festnehmen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Diebstahl eingeleitet. Zeugen, insbesondere die beiden Frauen die beim Eintreffen der Polizei nicht mehr zu gegen waren, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Polizeireviers Baden-Baden unter der Telefonnummer 07221 680-0 in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Trunkenheit im Straßenverkehr

Das auffällige Verhalten eines 52 Jahre alten Autofahrers veranlasste den Mitarbeiter einer Tankstelle im Verlauf des Montagabends, die Polizei zu verständigen. Gegen 21.30 Uhr wurde der Lenker des Ford in der Lange Straße einer Kontrolle unterzogen. Hierbei stellten die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Baden-Baden fest, dass der Mann seinen Wagen zuvor mit deutlich über einem Promille über die Straßen gesteuert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Baden-Baden - Hugo-Heiler-Weg gesperrt

Der Hugo-Heiler-Weg (Fußweg) ist zwischen der Maria-Viktoria-Straße und der Lichtentaler Straße von Mittwoch, 20. Februar, bis Donnerstag, 21. Februar, für den gesamten Fußgängerverkehr gesperrt. Grund sind Baumfällarbeiten. Beidseitig der Lydtinstraße1 und 2 besteht Halteverbot.

Bietigheim - Kabelbrand in Einfamilienhaus

Am frühen Mittwochmorgen wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses durch einen ausgelösten Rauchwarnmelder aus dem Schlaf gerissen. Im Keller des Gebäudes kam es nach ersten Erkenntnissen zu einem Kabelbrand im Elektroverteiler, der zu einer starken Rauchentwicklung im Kellergeschoss führte. Die Anwohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Die Feuerwehren aus Bietigheim und Durmersheim waren mit insgesamt 20 Feuerwehrangehörigen vor Ort und hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Nach erster Schätzung entstand ein Sachschaden von ca. 50'000 Euro. 

Bühl - Gefährdung des Straßenverkehrs

Da ein 74 Jahre alter BMW-Fahrer im Verlauf des Montagmittags in der Robert-Koch-Straße zwei am Fahrbahnrand geparkte Autos beschädigte und anschließend das Weite suchte, ohne sich um den Schaden von rund 14'000 Euro zu scheren, ermitteln nun die Beamten des Polizeireviers Bühl. Der Mann kam nach ersten Erkenntnissen gegen 14.30 Uhr von der Fahrbahn ab und krachte so zunächst in einen VW und anschließend in einen weiteren BMW. Ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, ergriff er die Flucht. Die auf den Plan gerufenen Ordnungshüter hatten wenig später nicht nur den Unfallverursacher ermittelt, sondern auch den Grund für sein jähes Verschwinden. Der Mittsiebziger hatte rund ein Promille ´intus´. Neben einer Blutentnahme ist auch eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs die Folge seiner gefährlichen Tour. 

Bühl - Facebook-Fotos lösen Einsatz aus

Am Morgen des 12. Februar 2019 durchsuchten Beamte der Bundespolizei eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Bühl/Baden. Der Bewohner, ein 27-jähriger Ägypter, hatte zuvor Fotos von sich im Bahnhof Bühl gepostet, auf denen er mit einer Pistole zu sehen war.  Nach einem Hinweis, der über das Polizeipräsidium Offenburg den Ermittlungsdienst der Bundespolizei in Offenburg erreichte, gelang es, über Auswertung der im Internet dargestellten Bilder, den bereits polizeibekannten 27-Jährigen und dessen Wohnadresse in Bühl zu ermitteln und über die zuständige Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Baden-Baden zu erwirken. Da der Mann über keine waffenrechtliche Erlaubnis verfügte, wurde die Wohnung durch Spezialkräfte der Bundespolizei geöffnet und durchsucht. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden keine Waffen oder verbotene Gegenstände gefunden. Der 27-Jährige gab in der polizeilichen Vernehmung an, dass es sich bei der auf Facebook geposteten Pistole um eine sogenannte "Gamer Waffe" handelte, die er mittlerweile entsorgt hatte.  Die Hintergründe für die Veröffentlichung der Bilder auf Facebook sind nun Gegenstand der Ermittlungen. In diesem Zusammenhang wurden digitale Speichermedien sichergestellt, die ausgewertet werden. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor unbedachten "Postings" in den sozialen Netzwerken: Diese können für Betroffene unangenehme Folgen haben. Für den Betrachter ist es dabei unerheblich, ob es sich auf den Bildern um eine echte Schusswaffe oder eine Spielzeugwaffe handelt; die Anscheinsgefahr genügt. 

Bühl | Vimbuch - Vollsperrung nach schwerem Verkehrsunfall

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen gegen 6:20 Uhr auf dem Autobahnzubringer L 85. Bisherigen Erkenntnissen zufolge, kam der Fahrer eines 3er-BMW von der Autobahn kommend aus noch nicht geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Peugeot Klein-Lkw zusammen. Durch den Aufprall drehte sich letzterer und stieß mit einem ebenfalls in Richtung Bühl fahrenden, nachfolgenden 5er-BMW zusammen. Ein Peugeot-Kleinwagen, der zwischen den beiden beteiligten BMW fuhr, wurde durch Trümmerteile beschädigt. Dessen Fahrer blieb unverletzt. Der mutmaßlichen Unfallverursacher musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Drei weitere Verkehrsteilnehmer aus dem Transporter und dem 5er-BMW wurden durch den Rettungsdienst mit offenbar leichteren Verletzungen in Kliniken gebracht. Insgesamt ist ein Sachschaden von rund 40'000 Euro zu beziffern. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen an der Unfallstelle musste die Strecke komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung über Vimbuch wurde eingerichtet. Der Verkehr staute sich unterdessen mehrere Kilometer, auch auf der Autobahn, zurück. Dort sind Einsatzkräfte der Autobahnpolizei und des THW Bühl zur Stauabsicherung eingesetzt. Nach der Räumung der Unfallstelle ist die L 85 seit etwa 8:45 Uhr wider freigegeben.

Gaggenau - Auf Kontrolle folgt Anzeige

Auf eine Verkehrskontrolle am Dienstagabend folgt nun eine Strafanzeige für den Lenker eines Fiat. Beamte des Polizeireviers Gaggenau kontrollierten den Mittzwanziger gegen 22.40 Uhr in der Gutenbergstraße, als sich der Verdacht ergab, dass der junge Mann möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden hat. Nachdem ein Schnelltest den Verdacht erhärtete, musste der Autofahrer Blut abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

Gernsbach - Fehlalarm

Ein Brandalarm in einem Unternehmen in der Fabrikstraße rief am Mittwoch kurz nach Mitternacht Feuerwehr und Polizei auf den Plan. Nachdem die Wehrleute aus Gernsbach und die Beamten des Polizeireviers Gaggenau nach einer Überprüfung feststellen konnten, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte, konnte der Einsatz schnell wieder beendet werden. 

Hörden - Aufgefahren

Ein Unfall hat am Dienstagmorgen auf der Landstraße in Hörden zu einer Leichtverletzten und etwa 11.000 Euro Sachschaden geführt. Aus noch unbekannter Ursache stieß dort gegen 11.20 Uhr eine 53 Jahre alte VW-Fahrerin mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug eines Paketzustellers zusammen. Durch den Aufprall wurde die die mutmaßliche Unfallverursacherin leicht verletzt. Der 23-jährige Fahrer des Auslieferungsfahrzeugs befand sich zum Unfallzeitpunkt im Laderaum seines Sprinters, um Pakete für die Zustellung herauszuholen. Glücklicherweise kam er durch die Kollision mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Die beiden Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. 

Rastatt - Stau nach Auffahrunfall

Ein Auffahrunfall hat heute amDienstagmorgen im Berufsverkehr auf der B 462 unweit der Autobahnzufahrt zu zwei Leichtverletzten und einem Sachschaden von rund 30'000 Euro geführt. Eine 32 Jahre alte Renault-Fahrerin ist hierbei gegen 7.15 Uhr in Höhe der Rheintalbrücke in das Heck eines Ford Focus geprallt. Sowohl die mutmaßliche Unfallverursacherin als auch die 42-jährige Ford-Lenkerin trugen leichte Verletzungen davon und wurden mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Beide Autos mussten an den Abschlepphaken. Der rechte Fahrstreifen in Richtung Autobahn war bis gegen 8.20 Uhr blockiert, weshalb es zu Stauungen kam. 

Rastatt - Polizist nach Widerstand verletzt

Ein 31 Jahre alter Mann steht im Verdacht, am Montag zur Mittagszeit mit einem Messer den Reifen eines in der Lochfeldstraße abgestellten Sportwagens beschädigt zu haben. Der Eigentümer der Limousine gab den Polizisten im Zuge der Anzeigenaufnahme den Hinweis auf den 31-Jährigen. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Rastatt konnte den Verdächtigen etwa eine Stunde später in der Rauentalstraße erblicken. Bei der Kontrolle, mit Unterstützung zweier weiterer Streifen, setzte sich der als aggressiv bekannte Mann gegen die Gesetzeshüter mächtig zur Wehr. Mit vereinten Kräften gelang es den Beamten letztlich, den 31-Jährigen zu bändigen und ihn in Handschellen zu legen. Hierbei hat sich ein Polizist Verletzungen zugezogen, die später eine Untersuchung im Krankenhaus erforderlich machten. Bei der Durchsuchung des vorläufig Festgenommenen konnte ein Messer aufgefunden werden. Ob dieses bei der Beschädigung des Autoreifens in der Lochfeldstraße Verwendung gefunden hat, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Polizeibeamte eingeleitet. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Rastatt - Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Nach einer Unfallflucht im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen sind die Beamten des Polizeireviers Rastatt auf der Suche nach Zeugen. Der noch unbekannte Fahrer eines vermutlich weißen Pkw hat hierbei einen "An der Korngasse" geparkten Seat beschädigt und so für einen Schaden von rund 3'000 Euro gesorgt. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden unter der Telefonnummer: 07222/761-0 um Kontaktaufnahme gebeten. 

Rastatt - Rollerfahrer beim Abbiegen übersehen

Ein verletzter Rollerfahrer und ein Sachschaden von etwa 8'000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls amDienstagmorgen in der Ottersdorfer Straße. Ein 57 Jahre alter Citroen-Fahrer wollte dort kurz vor 5.30 Uhr nach links in Richtung Ottersdorf (K 3741) abbiegen und übersah hierbei einen im Gegenverkehr herannahenden Zweiradlenker. Der 45-jährige Rollerfahrer wurde durch die Kollision abgewiesen und prallte gegen einen im Einmündungsbereich stehenden Citroen. Er musste mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme und zur Bergung des Rollers war die Unfallstelle kurzzeitig gesperrt. Es kam zu entsprechenden Behinderungen.

Rastatt - Winterpause ade

Fahrt aufgenommen Richtung Frühling haben inzwischen alle städtischen Baustellen, die Ende Januar/ Anfang Februar wegen der frostigen Witterung vorübergehend eine Pause einlegen mussten. Gleich eine Woche nach der witterungsbedingten Winterpause war die Kaiser-Baustelle wieder in Betrieb. Die anderen Baustellen folgten etwas später, sind inzwischen aber allesamt auf Kurs. So laufen in der Josefstraße derzeit die finalen Asphaltierungs- und ein paar Restarbeiten, so dass in der kommenden Woche die Verkehrsfreigabe erfolgen kann. In der Carl-Schurz-Straße werden aktuell die Gehwege gepflastert, und der Straßenuntergrund wird vorbereitet für die Asphaltierung, die im März ansteht. Ende März ist dann mit dem Bauende zu rechnen. In der Forellenstraße in Wintersdorf beginnen noch Ende Februar die Asphaltierungsarbeiten. Die Baustelle endet dann im Laufe des März. Damit bewegen sich alle Baustellen im, teilweise Ende 2018 aktualisierten, Zeitplan und haben durch die Winterpause keine zusätzlichen Verzögerungen erfahren. Einzig die Baustelle am Leopoldring/ Ottersdorfer Straße muss voraussichtlich wegen der Frosttage eine kleine Ehrenrunde drehen. Hier rechnen die städtischen Bauleiter mit einer Fertigstellung bis Mitte März.

Sand - Verletzte nach Unfall

Nach einem Unfall am Dienstagnachmittag auf der L 83 beim Freizeitzentrum Mehliskopf sind nun drei Leichtverletzte und etwa 10.000 Euro Sachschaden zu beklagen. Eine 24 Jahre alte Peugeot-Fahrerin wollte kurz nach 14.30 Uhr vom dortigen Parkplatz auf die Landstraße einfahren und übersah hierbei einen in Richtung Herrenwies herannahenden Jeep eines 58-Jährigen. Die Unfallverursacherin sowie zwei bei ihr mitfahrende Kinder trugen leichte Verletzungen davon und mussten mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Um die beiden stark beschädigten Autos kümmerten sich zwei Abschleppunternehmen. 

BAB 5 - Beschlagnahmt

Nachdem ein 22-jähriger Opel-Lenker am Dienstagmittag auf der A5 in Höhe Achern einer Kontrolle unterzogen wurde, beschlagnahmten die Beamten vorübergehend die Fahrzeugschlüssel des Wagens. Im Zuge der Kontrolle konnte die Streifenbesatzung feststellen, dass der Mann möglicherweise unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe droht dem Fahrzeugführer unangenehme Post der Bußgeld- und Führerscheinstelle. 

BAB 5 - Mehrere Fahrzeuge beteiligt

Nachdem der noch unbekannte Fahrer eines Lancia am Montagabend einen Verkehrsunfall baute und anschließend zu Fuß das Weite suchte, ermitteln nun die Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg. Der Unbekannte befuhr nach ersten Ermittlungen gegen 21.30 Uhr die A5 von Rust kommend in Richtung Herbolzheim, als er nach links von der Fahrbahn abkam und hierbei in sieben Warnbaken krachte. Die Hinweisgeber wurden auf die Fahrbahn geschleudert und sechs nachfolgende Autofahrer kollidierten mit den Hindernissen. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 7'000 Euro. Im Zuge einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung gelang es den Beamten, einen 23 Jahre alten Fußgänger zu kontrollieren, der mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Unfall involviert war. Ob er der Fahrer des Unfallwagens war, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. 

Bruchsal | Karlsruhe - Kurdenmarsch

  1. Der Kurdenmarsch 2019 sollte dieses Jahr über sieben Tagesetappen mit insgesamt ca. 150 Kilometern von Mannheim nach Straßburg verlaufen. Zur zweiten Etappe startete am Montagmorgen, gegen 09:45 Uhr, eine ca. 80-köpfige Personengruppe vom Friedhof Reilingen in Richtung Bruchsal. Die Versammlungsteilnehmer marschierten über insgesamt 24 Kilometer über St. Leon-Rot, Kronau, Bad Schönborn und Ubstadt-Weiher nach Bruchsal. Gegen 18:15 Uhr erreichten die Teilnehmer ihr Etappenziel auf dem Bruchsaler Gymnasiumplatz. Mit einer Abschlusskundgebung wurde die Versammlung gegen 18:40 Uhr friedlich beendet. Der heutige Marsch verlief aus der Sicht der Polizei ohne besondere Vorkommnisse. Die dritte Etappe führt die Teilnehmer morgen von Bruchsal über eine Streckenlänge von 21 Kilometern nach Karlsruhe.  
  2. Die dritte Etappe des diesjährigen Kurdenmarsches startete am 12.Februar 2019 in Bruchsal. Eine Personengruppe begab sich gegen 10.00 Uhr auf den ca. 21 Kilometer langen Weg mit Ziel auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe. Im Laufe des Marsches skandierten die Versammlungsteilnehmer immer wieder verbotene Parolen mit Bezügen zur "Arbeitspartei Kurdistans" (PKK). Die PKK wurde 1993 durch das Bundesinnenministerium verboten und im Jahr 2002 von der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft. Ebenso wurden Flugblätter ohne Impressum verteilt, was einen Verstoß gegen das Landespressegesetzt darstellt. Zahlreiche Aufforderungen der Einsatzkräfte an den Versammlungsleiter und die Versammlungsteilnehmer dieses Vorgehen zu unterlassen wurden von den kurdischen Marschteilnehmern ignoriert. Die Versammlungsbehörde der Stadt Mannheim nahm das Verhalten der Versammlungsteilnehmer zum Anlass und entschloss sich nach Prüfung und Bewertung der Vorkommnisse die Versammlung aufzulösen. Gegen 16.45 Uhr wurde die Versammlung dann durch die Polizei mit Lautsprecherdurchsagen aufgelöst. Die Versammlungsteilnehmer skandierten daraufhin weitere verbotene Parolen mit PKK-Bezug und zeigten Konterfeis des informellen inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan, was ebenfalls durch die Versammlungsbehörde im Vorfeld des Marsches verboten wurde. Die Polizei umschloss daraufhin im Bereich des Karlsruher Fächerbades die Personen und errichtete eine Kontrollstelle, um so die Identität der Versammlungsteilnehmer festzustellen. Diese Maßnahme diente der Identifizierung von Personen und der beweiskräftigen Zuordnung zu den vorher begangenen Straftaten. Im Zuge der Identitätsfeststellungen kam es vermehrt zu Widerstandshandlungen durch kurdische Marschteilnehmer gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Die Beamten wurden dabei mit Schlägen und Tritten attackiert und teilweise verletzt. Ebenso wurden diverse Messer auf dem Boden liegend aufgefunden. Nach Durchführung dieser Maßnahmen wurden den Versammlungsteilnehmern durch die Polizeikräfte Platzverweise erteilt. Der Kurdenmarsch 2019 ist somit beendet und wird nicht mehr fortgeführt.
  3. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Bereich des Karlsruher Fächerbades zieht die Polizei folgende vorläufige Bilanz: Von insgesamt 88 ehemaligen Versammlungsteilnehmern wurden zur beweissicheren Durchführung erforderlicher Ermittlungsverfahren die Personalien festgestellt. Nahezu alle Personen leisteten hierbei teils heftigen Widerstand, 21 Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt.  Abseits der Maßnahmen leisteten Sanitäter der Polizei an einer nicht an den Widerstandshandlungen beteiligten Person auf Grund eines internistischen Notfalls Erste-Hilfe. Diese Person wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei weitere ehemalige Versammlungsteilnehmer wurden durch den Rettungsdienst auf Grund leichter Verletzungen in Karlsruher Krankenhäusern medizinisch versorgt. Alle ehemaligen Versammlungsteilnehmer befolgten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die erteilten Platzverweise, sodass der Polizeieinsatz gegen 21.00 Uhr beendet werden konnte. 
  4. Nachdem die Versammlungsbehörde der Stadt Mannheim die Versammlung am gestrigen Tag gegen 16.45 Uhr aufgelöst hatte und die polizeilichen Maßnahmen gegen 21.00 Uhr beendet waren, gab es keine weiteren Vorkommnisse in der Nacht auf den 13.02.2019 zu vermelden. Am Morgen des heutigen Mittwochs hatten sich bis um 10.00 Uhr ca. 50 der kurdischen Teilnehmer des Marsches in einem Kulturzentrum in Karlsruhe gesammelt. Diese rüsteten sich erneut mit Demonstrationsutensilien aus und fuhren dann gegen 10:45 Uhr gemeinsam in einem Reisebus nach Straßburg, um dort die sich im Hungerstreik befindlichen Kurden und Kurdinnen zu besuchen. 

Bruchsal - Motorradfahrer in Kreisel übersehen

Ein 54-jähriger Mercedes-Fahrer hat am Dienstag im Kreisverkehr Ernst-Blickle-Straße einen Motorradfahrer übersehen. Er war gegen 13.15 Uhr von der Bundesstraße 35 kommend in südliche Richtung unterwegs, fuhr in den Kreisel ein und übersah den bereits dort befindlichen Motorradfahrer. Beim Zusammenprall der beiden Fahrzeuge wurde der Zweiradfahrer leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. 

Dettenheim - Schwer verletzt bei Glätteunfall

Schwere Verletzungen zog sich am Dienstagmorgen eine 24-jährige Auto-Fahrerin zu, als sie auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin musste durch die Freiwillige Feuerwehr Dettenheim aus ihrem Fahrzeug befreit werden.  Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr die junge Frau gegen 08:15 Uhr von Liedolsheim in Richtung Rußheim. Infolge von Straßenglätte geriet ihr Wagen außer Kontrolle und prallte in der Folge gegen einen Baum. Nachdem sie aus ihrem Peugeot durch die Feuerwehr befreit wurde, ist die junge Frau mit schweren Verletzungen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Durch auslaufende Betriebsstoffe musste die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt werden. 

Forst - Aufbruchsserie an Pkw

Im Laufe der vergangenen Nacht drangen Unbekannte in insgesamt sieben Fahrzeuge unterschiedlicher Modellreihen der Marke BMW im Umfeld der Barbarastraße in Forst ein. Zunächst zerschlugen sie dafür jeweils eine Seitenscheibe, um sich Zugang zu den Fahrzeugen zu verschaffen. Hiernach wurden in vier Fällen die Originalnavigationsgeräte, in einem Fall das nachträglich eingebaute Navigationsgerät und in zwei Fällen das Multifunktionslenkrad fachmännisch ausgebaut und entwendet. Der Gesamtdiebstahlschaden beläuft sich vermutlich auf ca. 10'000 EUR. Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten des Polizeipostens Karlsdorf-Neuthard. Für sachdienliche Hinweise wenden Sie sich bitte an den Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard unter der Telefonnummer 07251 39009-30 oder an das Polizeirevier Bruchsal unter Telefonnummer 07251 7260.

Karlsbad - Betrunken Unfall verursacht

Ein 18-jähriger Hyundai-Fahrer ist am Dienstag gegen 22.30 Uhr auf der K3556 von Spielberg in Richtung Ittersbach unterwegs gewesen, als er kurz vor der Albtalquerspange ausgangs einer Linkskurve nach rechts in den Grünstreifen geriet. Er schleuderte über die Fahrbahn und überschlug sich. Schließlich landete er auf der Seite liegend in einer Wiese, konnte sich aber selbst befreien. Er wurde leicht verletzt. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann offensichtlich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest zeigte über 1,1 Promille an. Der 18-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und wird nun angezeigt. 

Karlsruhe - Einbahnregelung aufgehoben

Aufgrund von Bauarbeiten in der Kriegsstraße und den damit verbundenen Sperrungen und fehlenden Abbiegemöglichkeiten hat sich die Stadt Karlsruhe entschlossen, die Einbahnregelung in der Markgrafenstraße zwischen Rondellplatz und Kreuzstaße aufzuheben. Derzeit müssen die Bewohnerinnen und Bewohner des südlichen Lidellplatzes weitläufige Umfahrungen in Kauf nehmen, um an ihren Wohnsitz zu gelangen. Mit der Aufhebung der Einbahnregelung können die Anliegenden künftig über das Ettlinger Tor bequem anfahren. Die Bewohnerparkplätze in diesem Streckenabschnitt müssen hierfür aufgehoben werden. Ersatzstellflächen weist die Stadt in der Karl-Friedrich-Straße aus.  Inzwischen sind die Rohbauarbeiten für den Stadtbahntunnel an den Straßenoberflächen beendet - Karl-Friedrich-Straße und Hebelstraße stehen wieder leistungsfähig zur Verfügung. Somit konnte seit Mitte Januar die Fußgängerzone in der Markgrafen- und Zähringerstraße wieder in Betrieb genommen und die Aufenthaltsqualität für Zufußgehende und das Sicherheitsempfinden für Radfahrende wesentlich verbessert werden. Zu- und Abfahrt des Parkhauses Marktplatz erfolgen über die Hebelstraße. 

Karlsruhe - Auffahrunfall mit hohem Sachschaden

28'000 Euro Sachschaden sowie eine leicht verletzte Person ist die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am Mittwochmorgen auf der Östliche Rheinbrückenstraße in Knielingen ereignet hat.  Nach ersten Erkenntnissen fuhr kurz vor 07:30 Uhr ein 35 Jahre alter Corsa-Fahrer auf der Östliche Rheinbrückenstraße stadteinwärts. Vermutlich durch kurze Unachtsamkeit übersah er den, vor ihm verkehrsbedingt bremsendem Porsche-Fahrer zu spät und fuhr auf diesen auf. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer des Porsches leicht verletzt. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren ambulanter Behandlung in ein Krankenhaus. 

Karlsruhe - Radfahrerin nach Kollision mit Straßenbahn schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich eine 49-jährige Fahrradfahrerin bei einem Zusammenstoß mit er Straßenbahn auf der Siemensallee zu. Die Frau war am Dienstag kurz nach 08.00 Uhr mit ihrem Rad unterwegs und übersah, kurz vor der Haltestelle Lassallestraße die Straßenbahn. Sie stieß seitlich gegen die Bahn und wurde vom Rad geworfen. Das Fahrrad verkeilte sich im ersten Drehgestell und wurde noch ca. 10 Meter von der Bahn mitgeschleift. Die 49-Jährige wurde vor Ort erstversorgt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden wird auf ca. 3000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme war die Straße kurzzeitig gesperrt.

Karlsruhe - Störung an Brandmeldeanlage

Die Reparaturarbeiten an einer Brandmeldeeinrichtung auf der Karlsruher Südtangente können voraussichtlich am 20. Februar abgeschlossen werden. Seit Ende Januar ist aufgrund einer technischen Störung die Geschwindigkeit im Edeltrudtunnel von 80 auf 50 Stundenkilometer in beide Fahrtrichtungen reduziert.  Sobald möglich, werden die Beschilderungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung vom Tiefbauamt entfernt.

Karlsruhe - Fahrtausfälle auf Buslinien

Wegen eines Warnstreiks bei dem Subunternehmer Hagro kommt es am Mittwoch, 13. Februar 2019 ab 06:00 Uhr auf folgenden Linien im Stadtgebiet Karlsruhe zu einzelnen Fahrtausfällen: Linie 21 zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr, Linie 23 zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr, Linie 30 zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr     Linie 32 zwischen 13:00 Uhr und 19:00 Uhr, Linie 47 (nur Verstärkerfahrten 47X und 47A betroffen) zwischen 6:00 Uhr und 8:00 Uhr, Linie 55 zwischen 6:00 Uhr und 8:00 Uhr, Linie 62 zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr, Linie 70 zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr Linie 76 entfällt ab 19:15 Uhr ersatzlos. Die ausfallenden Fahrten werden kurzfristig vor Fahrtbeginn in der elektronischen Fahrplanauskunft des KVV kenntlich gemacht.

Karlsruhe - Bei Rot über die Ampel

Eine 24-jährige Radfahrerin ist von einer Streife der Verkehrspolizei am Dienstagnachmittag dabei erwischt worden, wie sie die Ludwig-Erhard-Allee überquerte, obwohl alle drei für sie geltenden Ampeln rot anzeigten. Bei Erkennen des Streifenwagens bog sie nach rechts ab und flüchtete. Die für einen Fahrradkurier tätige junge Frau wurde von den Beamten verfolgt und schließlich auch gestellt. Sie muss nun mit einem Bußgeld und einem Punkt rechnen. 

Karlsruhe - Pflegearbeiten auf dem Alten Flugplatz

Mitte Februar starten im Naturschutzgebiet "Alter Flugplatz Karlsruhe" umfangreiche Pflegemaßnahmen, die bis Ende des Monats dauern. Im Norden des Gebiets wird etwa die sich massiv ausbreitende Amerikanische Traubenkirsche entfernt. Sie ist nicht standortheimisch und es soll im Gegenzug die Entwicklung von Sandrasen gefördert werden. Alle erforderlichen Arbeiten finden in Abstimmung mit der Höheren Naturschutzbehörde statt. Nördlich der Merkurakademie wird bis Ende Februar zunächst die Bodenbeschaffenheit erkundet, damit – hier allerdings erst ab Herbst - die Amerikanische Traubenkirsche umfassend entfernt werden kann. Der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz verfolgt damit ein sehr anspruchsvolles Ziel. Im Hinblick auf die zu erwartende Bebauung östlich des Alten Flugplatzes werden Aktivitäten erforderlich, durch die die wertvollen Sand- und Magerrasen des Schutzgebietes mit den nördlich angrenzenden, ebenfalls sehr wertvollen Flächen zwischen Neureut und Neureut-Heide verbunden werden. Im Sinne dieses Biotopverbundes setzt die Naturschutzverwaltung erstmals ab Mitte Februar einen Auftragnehmer ein, der große Erfahrungen im Bereich der Landschaftspflege und im Umgang mit Weidetieren hat. Landschaft und Weidetiere sind während der Projektdauer gesichert.

Karlsruhe - Verdachts der Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Bundesanwaltschaft hat gestern (12. Februar 2019) aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 7. Februar 2019 den 56-jährigen syrischen Staatsangehörigen Anwar R. und den 42-jährigen syrischen Staatsangehörigen Eyad A. durch Beamte des Bundeskriminalamtes in Berlin und in Rheinland-Pfalz festnehmen lassen. Der Beschuldigte Anwar R. ist der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und anderer Straftaten dringend verdächtig. Er soll zwischen Ende April 2011 und Anfang September 2012 als hochrangiger Mitarbeiter des syrischen Allgemeinen Geheimdienstes an Folterungen und körperlichen Misshandlungen mittäterschaftlich beteiligt gewesen sein. Der Beschuldigte Eyad A. ist der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie anderer Straftaten dringend verdächtig. Er soll zwischen Anfang Juli 2011 und Mitte Januar 2012 als Mitarbeiter des syrischen Geheimdienstes zu der Tötung von zwei Menschen sowie der Folterung und körperlichen Misshandlung von mindestens 2'000 Menschen Hilfe geleistet haben. Ebenfalls am gestrigen Tag wurde ein Mitarbeiter der Geheimdienstabteilung des Anwar R. in Frankreich durch die Staatsanwaltschaft Paris festgenommen. Die gestrigen Festnahmen waren im Rahmen einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aufeinander abgestimmt. Die Beschuldigten wurden gestern und heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihnen die Haftbefehle eröffnet und den Vollzug von Untersuchungshaft angeordnet hat.

Waghäusel - Glück gehabt ...

... hat am Dienstagmorgen um kurz nach 9 Uhr ein 6-Jähriger Junge in der Haslacher Straße. Der Junge, der mit seiner Mutter uns seinem 4-jährigen Bruder zuvor mit dem Bus an der dortigen Haltestelle ausgestiegen war, löste sich von seiner Mutter und rannte, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten am Heck des Busses vorbei, um die Straßenseite zu wechseln. Der 70-Jährige Fahrzeugführer, der die Haslacher Straße zu dieser Zeit in südliche Richtung befuhr, hatte wohl keine Gelegenheit mehr die Kollision zu vermeiden. Glücklicherweise sorgte aber seine angepasste Geschwindigkeit dafür, dass er den Jungen nur noch leicht anstieß. Dieser fiel daraufhin zwar zu Boden, blieb aber weitestgehend unverletzt. Um solche und vor allem schlimmere Unfälle weiter zu reduzieren, bietet das Polizeipräsidium Karlsruhe verschiedene Präventionsveranstaltungen für das Verhalten im Straßenverkehr an. Darunter die Schulweg-Prävention sowie das Programm "Bus und Bahn". Hier werden Kinder der Kindergartenabschlussjahrgänge, Grundschulen und Unterstufen geschult und für die Teilnahme am Straßenverkehr fit gemacht. Diese Angebote werden vonseiten der Polizei an Schulen und Kindergärten herangetragen, Termine können aber auch auf Anfrage eingeplant werden. 

Waghäusel - Mehrere Zigarettenautomaten aufgebrochen

Seit Mitte Dezember kam es in Waghäusel zu mehreren Aufbrüchen der gleichen Zigarettenautomaten. Am Montag haben die unbekannten Täter erneut zugeschlagen: Sie brachen einen Automaten an der Kreuzung der Kolpingstraße/ Nördliche Waldstraße auf. Dort entfernten sie das Scheingeld aus dem Automaten, beließen die Tabakwaren jedoch darin. Sowohl der Sachschaden als auch die Höhe des entwendeten Bargelds wird nach jetzigem Stand der Ermittlungen bei mehreren hundert Euro liegen. Derselbe Automat wurde bereits am 17.12.2018 auf dieselbe Art und Weise aufgebrochen worden. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde auch ein Automat in der Heinrich-Hertz-Straße in Waghäusel-Wiesental aufgebrochen und daraus das Bargeld entwendet. Dieser war ebenfalls im Dezember letzten Jahres, am 18.12.2018, das Ziel der Täter. Insgesamt entwendeten die unbekannten Täter mehrere tausend Euro Bargeld, wobei auch ein ähnlich hoher Sachschaden entstand. Der Polizeiposten Bruhrain hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der 07256 9329-0 mit dem Polizeirevier Philippsburg in Verbindung zu setzten. 

SONDERMELDUNG - Hohe Haftstrafe wegen Millionenbetrug

"Dieses Urteil mit einer so empfindlichen Haftstrafe ist eine klare Botschaft an organisierte Millionenbetrüger, die mit der Fake-President-Masche bei Unternehmen hohe Geldsummen ergaunern. Zugleich ist es auch eine Bestätigung der akribischen und konsequenten Ermittlungsarbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei!" begrüßte LKA-Präsident Ralf Michelfelder das Urteil gegen einen 52-jährigen französischen Staatsangehörigen. Das Landgericht Stuttgart hatte den Franzosen am 6. Februar wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.  Diesem großen Ermittlungserfolg waren seit 2016 umfangreiche Recherchen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vorausgegangen. Nach komplexen, auch international geführten Ermittlungen war es gelungen, den jetzt Verurteilten als mutmaßlichen Millionenbetrüger zu identifizieren. Als Mitglied einer Bande hatte der Verurteilte vom israelischen Tel Aviv aus insgesamt sieben deutsche Firmen, davon zwei in Baden-Württemberg, um rund 10 Millionen Euro betrogen. Er wurde deshalb im Mai 2017 in Zusammenarbeit mit dem BKA und der israelischen Polizei während laufender Tat in Israel identifiziert und konnte unmittelbar festgenommen werden. Mit der so genannten "Fake President"- oder "CEO-Fraud"-Masche erschlich sich der wortgewandte Täter als vermeintlicher Rechtsanwalt "Dr. Schmidt" im telefonischen Kontakt mit arglosen Beschäftigten der angegriffenen Firmen deren Vertrauen und veranlasste diese, Millionenbeträge ins Ausland zu überweisen. Gegen einen weiteren Mittäter läuft derzeit ein von der Staatsanwaltschaft Stuttgart betriebenes Auslieferungsverfahren.  Die Täter der Fake-President-Masche wissen, dass in mittleren und großen Unternehmen der gesamte Zahlungsverkehr nahezu ausschließlich elektronisch erfolgt. Im Vorfeld der Attacke spionieren sie Unternehmen deshalb gezielt aus. Dazu werten sie z. B. öffentliche Auftritte, Interviews, Webseiten und Social-Media-Profile aus, um z. B. Vorstandschefs oder Geschäftsführer möglichst authentisch imitieren zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dann psychologisch unter Druck gesetzt, so dass sie unbemerkt in die Falle tappen. Michelfelder betonte, dass diese Täter in perfider Weise das Vertrauen und die Kultur der Unternehmen unterwandern. Mit seinen weltbekannten Großunternehmen und tausenden erfolgreichen kleinen und mittelständischen Betrieben sei Baden-Württemberg als eine der führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland und Europa von dieser Betrugsmasche naturgemäß betroffen.  Allein in den vergangenen vier Jahren waren rund 750 Unternehmen in BW mit dieser Masche angegriffen worden. In rund 90 Fällen waren die Täter erfolgreich und verursachten einen Schaden von ca. 50 Mio. Euro. Dank der international engen Vernetzung des LKA konnten davon 18 Mio. Euro im Ausland gesichert werden, bevor sie in Täterhand verschwanden.  Mit diesem Urteil wurde zum zweiten Mal eine empfindliche Haftstrafe gegen Täter dieser Betrugsmasche in Baden-Württemberg verhängt. Erstmals war im Februar 2018 eine Angeklagte vor dem Landgericht Stuttgart zu einer rechtskräftigen Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)