Polizeibericht u.a. 80219

Erstellt: Freitag, 08. Februar 2019

(poli). Die sogenannte "Abgasthematik", bei der es um die Abschalteinrichtungen in der Motorensteuerung geht, beschäftigt vermehrt die Gerichte in ganz Deutschland. Am Oberlandesgericht Oldenburg sind zurzeit circa 250 solche Verfahren anhängig. Circa 150 Verfahren haben sich hier in der zweiten Instanz im letzten Jahr dadurch erledigt, dass die Klagen bzw. die Berufungen zurückgenommen wurden. Ein Urteil, in dem die wesentlichen mit der Abgasthematik zusammenhängenden Rechtsprobleme erörtert werden, liegt daher noch nicht vor.

Der 14. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg hat jedoch jetzt in einem Hinweisbeschluss zur Vorbereitung der mündlichen Verhandlung seine - zunächst vorläufige - Rechtsauffassung zu dieser Problematik im Einzelnen dargelegt.  Der Kläger hatte von dem beklagten Hersteller ein betroffenes Auto erworben und dann den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt. Das wollte der Hersteller nicht akzeptieren. Das Landgericht gab dem Kläger recht. Der Senat hat in seinem Hinweisbeschluss angekündigt, diese Entscheidung bestätigen zu wollen.  Nach der Rechtsauffassung des Senats weist das Fahrzeug einen Mangel auf. Ein Käufer dürfe erwarten, dass ein Auto die vorgesehenen Abgastests ohne eine hierfür eigens konzipierte Software bestehe. Der Käufer habe dem Hersteller auch keine Frist zur Behebung des Mangels setzen müssen, was sonst in der Regel Voraussetzung für einen Rücktritt ist. Denn der Hersteller habe den Käufer arglistig getäuscht, so dass dieser ein berechtigtes Interesse daran habe, sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Hersteller einlassen zu müssen. Dabei komme es auch nicht darauf an, wer genau im Konzern des Herstellers für die Abgassoftware verantwortlich sei. Der Rücktritt sei auch nicht deswegen ausgeschlossen, weil das Kraftfahrtbundesamt die neue Software, die der Hersteller im Nachhinein entwickelt habe und die jetzt in das Auto eingespielt werden könnte, freigegeben habe. Eine solche Freigabe sei für die Zivilgerichte nicht bindend. Der Käufer habe auch deswegen keine Frist zur Behebung des Mangels setzen müssen, weil der Hersteller die Mangelhaftigkeit des Autos bestritten habe. Denn hierin sei im Rechtssinne eine Verweigerung der Mangelbehebung zu sehen. Schließlich sei die Pflichtverletzung des Herstellers auch nicht unerheblich. Dabei sei zu berücksichtigen, dass dem Hersteller wohl ein arglistiges Verhalten vorgeworfen werden könne. Der Hersteller hat aufgrund des Hinweises seine Berufung zurückgenommen, so dass das Oberlandesgericht kein Urteil sprechen wird. Der bereits anberaumte Termin zur mündlichen Verhandlung konnte daher aufgehoben werden. Mit der Berufungsrücknahme ist das Urteil erster Instanz rechtskräftig [Oberlandesgericht Oldenburg, Hinweisbeschluss vom 5. Dezember 2018, Az. 14 U 60/18].

SONDERMELDUNG -  Kurdenmarsch von Mannheim nach Straßburg

Für den Zeitraum vom 10.02. bis 16.02.2019 wurde unter dem Motto "Freiheit für alle politischen Gefangenen. Gesundheit für Abdulla Öcalan." bei der Stadt Mannheim eine Versammlung mit Aufzug von Mannheim nach Straßburg angemeldet. Der sogenannte Kurdenmarsch startet am Sonntag, 10.02.2019, in Mannheim und soll in sieben Tagesetappen über Hockenheim, Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt, Bühl und Kehl bis nach Straßburg (Frankreich) führen. Die Ankunft dort ist für Samstag, 16.02.2019, geplant. Der Anmelder erwartet pro Tag und Etappe ca. 200 Teilnehmer. Die Polizei begleitet den Demonstrationszug, der sich auf öffentlichen Straßen und Wegen bewegen wird. Es kann zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Baden-Baden - Mit Nägeln präparierte Köder ausgelegt

  1. Eine Zeugin ist am Mittwochmorgen in der Lichtentaler Allee beim Gassi gehen auf mit Nägeln präparierte Köder gestoßen. Die bestückten Speckscheiben wurden durch eine bislang unbekannte Person auf einer dortigen Grünfläche ausgelegt und fielen der aufmerksamen Passantin gegen 6 Uhr auf, als sie dort mit ihrem Hund unterwegs war. Der Vierbeiner hatte die Köder gewittert, glücklicherweise aber nicht verschluckt, sodass er unverletzt blieb. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten der Polizeihundeführerstaffel Rheinmünster unter der Telefonnummer 07229 6972-14 entgegen. 
  2. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zu seiner Verurteilung führen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per eMail bei der Tierrechtsorganisation zu melden - auch anonym. fDer Unbekannte, der die präparierten Köder auf der Wiese ausgelegt hat, muss sofort gestoppt werden, bevor Vierbeiner verletzt oder sogar getötet werden", so Judith Pein im Namen von PETA. "Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb kann es in solchen Fällen auf den noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen. Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Arbeit der Polizei unterstützen sowie Hundehalter für das Thema sensibilisieren und warnen. Mögliche Geschädigte sollten unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Der Täter muss sich darüber im Klaren sein, dass mit gefährlichen Stoffen präparierte Köder nicht nur für Hunde, Katzen und freilebende Tiere, sondern auch für Kinder lebensbedrohlich sein können." 

Baden-Baden - Arbeitsunfall

Ein Mann hat sich am Dienstagmittag in einer Firma der Vimbucher Straße beim Bestücken einer Palette am Arm verletzt. Nach bisherigen Feststellungen ist der Arbeiter hierbei ohne Fremdverschulden an einem scharfkantigen Metallteil hängengeblieben und hat sich so eine Schnittwunde zugezogen. Er musste zur ärztlichen Behandlung mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Baden-Baden - Rauchentwicklung

Bei der Inbetriebnahme einer Abluftanlage hat sich am Dienstagnachmittag in einem Imbiss in der Lange Straße im Deckenbereich befindliches Isolationsmaterial entzündet. Infolge der damit einhergehenden Rauchentwicklung mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden gegen 17 Uhr die Geschäftsräume durchlüften. Personen und das Gebäude blieben unbeschadet. Inwieweit das Inventar oder Lebensmittel in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist noch unklar. 

Baden-Baden - Gastronomen und Hoteliers im Visier von Kreditkartenbetrügern

Gastronomen und Hoteliers im Raum Baden-Baden sehen sich derzeit mit einer dreisten Betrugsmasche konfrontiert. So erhielten Mitarbeiter eines Hotels bereits am Sonntag einen Anruf eines unbekannten Mannes aus London, der sich über die Möglichkeit des Kaufes von hochwertigen Weinen und Champagner erkundigte. Im weiteren Verlauf vereinbarte man ein entsprechendes Geschäft. Hierzu wurden seitens des vertrauensvoll auftretenden Anrufers Kreditkartendaten übermittelt, die nach aktuellem Sachstand zuvor in einem anderen Land ausgespäht und somit unberechtigt benutzt wurden. Noch bevor der Betrug ans Licht kam, hatte ein Kurier die Waren bereits abgeholt. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Am Montag versuchte die mutmaßlich selbe Bande ihr Glück in einem Restaurant. Mit der identischen Masche sollten auch in diesem Fall diverse edle Alkoholika mit falschen Kreditkartendaten bezahlt und anschließend abgeholt werden. Das kriminelle Vorhaben blieb jedoch nicht verborgen und so kam es glücklicherweise zu keiner Übergabe der Ware. Ein 19-jähriger Kurier wurde in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommen, musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder auf freien Fuß entlassen werden. Während sich die Drahtzieher des Betrugs mit hoher Wahrscheinlichkeit im Ausland aufhalten, dürfte es sich bei dem 19-Jährigen lediglich um einen 'Handlanger' gehandelt haben. Nach bisherigem Ermittlungsstand gerieten zurückliegend zwei weitere Gaststätten ins Visier der unbekannten Täter. Zur Vollendung der Geschäfte kam es jedoch auch in diesen Fällen nicht. Beamte des Polizeipostens Baden-Baden-Mitte haben Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Betrugs aufgenommen und warnen an dieser Stelle ausdrücklich vor Kreditkartenbetrug.

Baden-Baden - Abgesperrt

Ein kugelförmiger Gegenstand hat am Dienstagnachmittag auf einer Baustelle in der Rittergasse für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der metallische Rundkörper wurde kurz vor 16.30 Uhr bei Bauarbeiten freigelegt. Zur Prüfung, ob es sich möglicherweise um eine Weltkriegsbome handelte, wurden die Bauarbeiten eingestellt, die Zufahrten rund um die Baustelle abgesperrt und Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hinzugezogen. Eine Evakuierung der angrenzenden Gebäude war nicht erforderlich. Etwa vier Stunden später konnte Entwarnung gegeben werden. Bei dem angerosteten Gegenstand dürfte es sich um einen Wassertopf einer Versorgungsleitung handeln. 

Baden-Baden - Unterschlagenes Auto aufgetaucht

Ein seit August 2018 unterschlagener VW T5 ist in einer Autowerkstatt im Gewerbepark Cite aufgetaucht. Dort wurde das Fahrzeug vor einigen Tagen zur Reparatur abgestellt. Ein Mitarbeiter des Betriebs wurde am Mittwochmorgen stutzig, als er für die Instandsetzung notwendigen Fahrzeugteile bestellen wollte und hierbei auf einen eingetragenen Sperrvermerk gestoßen ist. Bei der Überprüfung einer hinzugezogenen Streifenbesatzung des Polizeireviers Baden-Baden bestätigte sich, dass der Angestellte das richtige Gespür hatte. Ein Blick in das polizeiliche Fahndungssystem offenbarte, dass der Transporter zur Eigentumssicherung ausgeschrieben war. Im Fokus der Ermittlungen steht nun ein 38 Jahre alter Mann. Ihm wird vorgeworfen, der Drahtzieher des unterschlagenen T5 zu sein. Die Fahrzeugschlüssel, die Fahrzeugpapiere und die Kennzeichen wurden sichergestellt. Der Volkswagen kann somit in den nächsten Tagen vom rechtmäßigen Eigentümer in Empfang genommen werden.

Baden-Baden - Bertholdplatz kommt gut voran

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Bertholdplatzes kommen trotz der vergangenen Wintertage gut voran. Inzwischen wurde im aktuellen Baufeld die Asphaltdecke entfernt. In der oberen Lichtentaler Straße haben die Arbeiter mit dem Austausch des Schmutzwasserkanals zwischen Bertholdplatz und Weinbergstraße begonnen. Parallel laufen vorbereitende Arbeiten für das Verlegen neuer Kabel im Gehwegbereich der Bertholdstraße zwischen Bertholdplatz und Maria-Viktoria-Straße. Diese Arbeiten kommen voraussichtlich zwei Wochen zum Abschluss. An die verkehrsbedingt neue Streckenführung haben sich die Autofahrer laut Stadt-Pressesprecher Roland Seiter schnell gewöhnt: "Obwohl die Arbeiten an einer stark befahrenen Kreuzung vorgenommen werden und die Vollsperrung der Lichtentaler Straße ein größerer Eingriff ist, läuft der Verkehr auf der Umleitungsstrecke im Herzen der Stadt gut. Dies gilt auch für den Bereich der Friedhof- und Weinbergstraße."

Baden-Baden - Exhibitionist am Bahnhof

Am 14.02.2019 um 09:00 Uhr findet vor der 5. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden (Sitzungssaal 015) die Berufungshauptverhandlung gegen einen 56jährigen deutschen Staatsangehörigen statt, dem exhibitionistische Handlungen vorgeworfen werden. Der Angeklagte war am 12.09.2018 vom Strafrichter zu einer Freiheitsstrafe von 8 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden, da er sich am 05.02.2017 auf einem Bahnsteig des Bahnhofs in Baden-Baden entblößt und vor mehreren Personen onaniert hatte. Gegen diese Verurteilung wendet sich der vielfach vorbestrafte Angeklagte, der nach der Tat nach Rußland ausgereist war und im Februar 2018 bei der Wiedereinreise verhaftet werden konnte.

Baden-Baden - Verkehrskontrolle zieht Anzeige nach sich

Eine Verkehrskontrolle der Beamten des Polizeireviers Baden-Baden zieht für einen 24-Jährigen eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nach sich. Der junge Mann war mit seinem Opel gegen 23 Uhr auf der Rheinstraße unterwegs, als er kurz darauf von den Beamten kontrolliert wurde. Hierbei deuteten einige Anzeichen darauf hin, dass der Mann möglicherweise zuvor Drogen konsumiert hatte. Nachdem ein Schnelltest diesen Verdacht erhärtete, musste der Mittzwanziger Blut abgeben. Nach Auswertung der erhobenen Probe, erwartet ihn nun eine Anzeige. Sein Wagen musste vorerst stehen bleiben.

Baden-Baden - Zugegriffen!

Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagabend in der Lichtentaler Allee sowie in der Europastraße, unweit der dortigen Wache des Deutschen Roten Kreuzes, sein Unwesen getrieben. Zwischen 19.30 Uhr und 20.15 Uhr versuchte er, die auf dem jeweiligen Gepäckträger mitgeführten Taschen zweier Radfahrer zu stehlen. Das Vorhaben des Langfingers war allerdings in beiden Fällen nicht von Erfolg gekrönt. Die 53 und 72 Jahre alten Männer blieben in Besitz ihres Hab und Guts und konnten weiterfahren. Bei dem Verdächtigen handelte es sich um einen 30 bis 40 Jahre alten Mann mit gebückter Haltung. Er war etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und trug eine dunkelrote Mütze sowie einen dunkelroten Anorak. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden ermitteln wegen versuchten Diebstahls und bitten mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer: 07221 680-0 zu melden.

Baden-Baden - Baumfällungen

  1. Wegen Baumfällarbeiten sind bis Donnerstag, 25. März, werktags von 7 bis 18 Uhr, zwei Wanderbaustellen auf einer Länge von je maximal 25 Metern eingerichtet. Betroffen sind die Bereiche Fremersbergstraße, von der Einmündung Reutweg bis zur Einmündung Fremersbergstraße 74 (Tennisclub Blau-Weiß) sowie Moltkestraße, von der Einmündung Katzensteinstraße bis Einmündung Fremersbergstraße. Für beide Wanderbaustellen ist eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Ampeln regeIn den Verkehr. In den genannten Zonen besteht Halteverbot, Fußgänger werden an der Arbeitsstelle vorbeigeleitet.
  2. Aus Verkehrssicherungsgründen wird an der B 500 (Europastraße) zwischen der Gerwigbrücke/Kinzigstraße und dem Tausendfüssler/Abfahrt zur Rheinstraße ein Baum gefällt. Die Arbeiten werden am Mittwoch, 13. Februar, ausgeführt. Die stadtauswärts führende Fahrbahn wird in diesen Bereich von zwei Spuren auf eine Fahrspur reduziert. Das städtische Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb bittet um Verständnis für die damit möglicherweise verbundenen Behinderungen.

Baden-Baden - Unfall mit leicht verletzter Person

Möglicherweise aufgrund von Unachtsamkeit hat sich am Dienstagnachmittag auf der B3 in Höhe Varnhalt ein Verkehrsunfall ereignet. Der 49 Jahre alte Fahrer eines Volvos war hierbei kurz vor 14 Uhr von Steinbach in Richtung Sinzheim unterwegs, als er einen abbremsenden VW wohl zu spät bemerkte und auf diesen auffuhr. Der 62-jährige VW-Lenker wurde durch die Kollision leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 8'000 Euro. 

Baden-Baden - Zeugen gesucht

Am Freitagnachmittag, 17 Uhr, überquerte ein Fußgänger, mit einem Kleinkind auf dem Arm, die Sophienstraße im Bereich Fieser-Brücke. Als der Fußgänger in der Fahrbahnmitte war, fuhr unvermittelt ein Pkw mit hoher Geschwindigkeit heran und bremste dann stark ab. Der Pkw-Fahrer fuhr dann langsam weiter und stieß schließlich gegen den Fußgänger, so dass dieser stürzte. Der Fußgänger wurde leicht verletzt, dem Kleinkind passierte nichts. Nach einem anschließenden Wortgefecht entfernte sich der Pkw-Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Er konnte zwischenzeitlich ermittelt werden. Da es zum Unfallhergang widersprüchliche Angaben gibt, bittet die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich beim Polizeirevier Baden-Baden, 07221/6800, zu melden.

Baden-Baden - Kabelverlegearbeiten in der Klosterwiese

Aus Gründen der Versorgungssicherheit verlegen die Stadtwerke Baden-Baden ab Montag, 11. Februar, in der Klosterwiese auf einer Strecke von zirka 800 Metern neue Wasser-, Stromversorgungs- und Telekommunikationsleitungen. Die Arbeiten beginnen am Hirtenhaus in Höhe Gunzenbachstraße und enden auf Höhe des Abenteuerspielplatzes "Dschungel". Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein bis zwei Wochen.

Baden-Baden - Drogenprozess

Am 14.02.2019 um 13:30 Uhr beginnt vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden (Sitzungssaal 118) ein bislang auf 7 Verhandlungstage bis zum 21.03.2019 anberaumter Strafprozess gegen einen 40jährigen albanisch-griechischen Staatsangehörigen aus Durmersheim und einen 39jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Baden-Baden. Dem Albaner wird vorgeworfen, zwischen Anfang 2016 und Mitte 2018 in 50 Einzelfällen insgesamt 1.349 Kilogramm Marihuana und 7 Kilogramm Kokain im Wert von fast 3,5 Millionen Euro an andere Personen aus München, Krefeld, Pforzheim, Muggensturm, Durmersheim, Ludwigshafen und anderen Orten im In- und Ausland verkauft zu haben. Dem deutschen Staatsangehörigen wird zur Last gelegt, in mehreren Fällen hierzu Beihilfe geleistet zu haben. Es handelt sich um ein Verfahren der organisierten Kriminalität, das von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und dem Landeskriminalamt/Zollfahndungsamt geführt wurde und in welchem mehrmonatige und vielfältige verdeckte Ermittlungen zur Festnahme nicht nur des Hauptangeklagten, sondern zahlreicher weiteren Personen in Deutschland und Griechenland führten.  Es dürfte sich vorliegend um den größten Rauschgiftprozess handeln, der jemals im Bezirk des Landgerichts Baden-Baden verhandelt wurde. Weitere Strafprozesse gegen Personen aus demselben Ermittlungskomplex, denen Rauschgiftgeschäfte im Bereich von mehreren hundert Kilogramm Drogen vorgeworfen werden, stehen in den nächsten Wochen an.

Bühl - Einbruch in Bahnhofsbäckerei

Unbekannte Täter brachen vermutlich vergangene Nacht in die Bäckerei im Bahnhof Bühl ein. Hierzu hebelten sie ein Fenster auf der Bahnsteigseite auf und gelangten so in den Verkaufsraum. Ob etwas entwendet wurde, wird derzeit noch ermittelt. Gegen 01:00 Uhr(07.02)wurde der Einbruch der Polizei mitgeteilt. Zum genauen Tatzeitpunkt sowie zu möglichen Tätern liegen derzeit keinerlei Erkenntnisse vor. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Angaben zum Einbruch in die Bäckerei im Bahnhof Bühl machen kann wird gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190-0 in Verbindung zu setzen. 

Bühl - Abgelenkt

Zwei dreiste Diebe waren am Montag gegen 17 Uhr in einem Laden in der Vimbucher Straße unterwegs. Während ein unbekannter Mann die Angestellte ablenkte und in ein Gespräch verwickelte, griff ein zweiter in eine Schublade und entwendete daraus über 200 Euro Bargeld sowie diverse Tabakwaren. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07223 99097-0 entgegen. 

Bühl - Unfall beim Abbiegen

Ein 61-Jähriger fuhr am Dienstag auf der Hauptstraße und wollte mit seinem BMW nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er wohl eine entgegenkommende Renault-Fahrerin, sodass es gegen 15 Uhr zur Kollision kam. Die 30 Jahre alte Frau wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand durch den Unfall leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10'000 Euro. 

Bühl - Sperrung in Waldmatt

Wegen Baumfällarbeiten muss die Waldmattstraße in Höhe des Anwesens Nr. 119 am Samstag- morgen zwischen 9.00 und 10.00 Uhr voll gesperrt werden. Die Citylinie kann um 9.32 Uhr Richtung Neusatz und um 9.07 Uhr Richtung Bühl die Haltestelle Haus Roth nicht anfahren.

Bühl - Verkehrszeichen beschädigt

Ein 47 Jahre alter VW-Fahrer ist am Dienstagabend auf der B3 unweit von Steinbach am Ende der Ausbaustrecke aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und hat hierbei zwei Verkehrszeichen beschädigt. Der Lenker des Tiguan blieb dabei unverletzt. Sein Auto kam an den Abschlepphaken. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 9'000 Euro.

Durmersheim - Zwei Leichtverletzte

Eine Karambolage an der Straßenkreuzung der Speyerer Straße zur Lammstraße hat am Dienstagnachmittag zu zwei Leichtverletzten und rund 20'000 Euro Sachschaden geführt. Ein 75 Jahre alter Citroen-Fahrer missachte hierbei gegen 15.45 Uhr die Vorfahrt eines auf der bevorrechtigten Speyerer Straße herannahenden BMW-Lenkers. Durch den Aufprall wurde der Citroen abgewiesen und prallte gegen eine Hauswand. Der mutmaßliche Unfallverursacher sowie seine gleichaltrige Mitfahrerin trugen hierbei leichte Blessuren davon und mussten zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus. Um die beiden stark beschädigten Autos kümmerten sich zwei Abschleppunternehmen. 

Durmersheim - Vorgeschobene Eigenbedarfskündigung und Meineid

Zwei Brüder aus Karlsruhe stehen wegen versuchten Betruges in Tateinheit mit Beihilfe zum Meineid bzw. wegen Meineides in Tateinheit mit Beihilfe zum versuchten Betrug vor dem Amtsgericht - Schöffengericht - Rastatt. Einem der Angeklagten wird vorgeworfen, Mitte des Jahres 2014 eine unberechtigte Eigenbedarfskündigung für eine ihm gehörende Wohnung in Durmersheim ausgesprochen und, als die Mieterin sich wehrte, in dem sich anschließenden Zivilverfahren beim Amtsgericht Rastatt wider besseres Wissen behauptet zu haben, sein Bruder, der zweite Angeklagte, beabsichtigte, in diese Wohnung zu ziehen. Sein Bruder habe im Zivilverfahren diese Behauptung unter Eid bestätigt, obwohl er gar nicht beabsichtigt habe, die Wohnung zu beziehen. Dies sei nur vorgeschoben worden, um die Mieterin aus der Wohnung herausklagen zu können. Der Zivilrichter wies die Kündigungsklage aber ab, da er zu der Überzeugung gelangte, dass der Eigenbedarf nur vorgeschoben war. Beide Angeklagte sind bislang nicht geständig, so dass das Schöffengericht Rastatt in der Hauptverhandlung vom 15.02.2019 um 08:00 Uhr (Sitzungssaal 151) durch Vernehmung mehrerer Zeugen den Sachverhalt aufklären wird.

Gaggenau - Langfinger unterwegs

Ein unbekannter Langfinger hat es zwischen Montagmittag und Mittwochmorgen auf gleich mehrere Fahrzeuge abgesehen. So wurde zunächst versucht, die Türen an zwei im Narzissenweg und in der Lilienstraße geparkten Wohnmobilen aufzuhebeln, was jedoch misslang. Stattdessen machte der umtriebige Dieb in einem Pkw in der Eichelbergstraße in Bad Rotenfels Beute. Hier schlug er eine Fahrzeugscheibe ein und gelangte somit an ein in einer Stofftasche befindliches Portemonnaie. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau haben in allen drei Fällen die Ermittlungen aufgenommen. 

Gaggenau | Murgtal - Vereiste und spiegelglatte Fahrbahnen

Vereiste Fahrbahnen im Bereich des hinteren Murgtals haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag für die eine oder andere Rutschpartie gesorgt. Betroffen waren hierbei insbesondere die L 613 zwischen Michelbach und Freiolsheim, die L 79 zwischen Forbach und Bermersbach, die B 462 ab Forbach, die Hundseckstraße der L 80b sowie die L 76b zwischen Reichental und Kaltenbronn. Vereinzelt sind Fahrzeuge von der Fahrbahn geschlittert, wobei es jedoch in allen Fällen beim Blechschaden blieb. Gegen 20 Uhr ist der 19 Jahre alte Fahrer eines Opel auf spiegelglatter Fahrbahn im Kurvenbereich "Holdereck" im Straßengraben gelandet. Während den Bergungsmaßnahmen musste die Straße in Richtung Raumünzach kurzfristig gesperrt werden. Bis zum Eintreffen der Streufahrzeuge wurde der Gefahrenbereich durch Beamte des Polizeireviers Gaggenau abgesichert. Gegen 22.30 Uhr kam ein 34 Jahre alter Opel-Fahrer in einer Rechtskurve zwischen Freiolsheim und Michelbach von der Fahrbahn ab und musste abgeschleppt werden. Zur Reparatur seines Wagens müssen rund 2'000 Euro aufgebracht werden. Gegen 3.35 Uhr ist ein 42-jähriger Lastwagenfahrer am Ausgang einer Linkskurve der L 79 zwischen Bermersbach und Forbach gegen eine Böschung sowie einen Telefonmast geprallt. Auf dem überfrierenden Untergrund fand das Schwergewicht keinen Halt und schlitterte weiter über die Gegenfahrspur, bis er letztlich an den Schutzleitplanken zum Stehen kam. Der hier verursachte Sachschaden summiert sich auf insgesamt circa 14'000 Euro. Einsatzkräfte der Feuerwehr Forbach unterstützten die Aufräumarbeiten. Der Brummi wurde abgeschleppt. Die eisglatte Fahrbahn wurde bis zum Eintreffen der Streufahrzeuge gegen 6.15 Uhr abgesichert. 

Gaggenau | Gernsbach - Fasnachtsveranstaltung

Am Donnerstagabend nahmen etwa 1'000 Besucher an einer Fasnachtsveranstaltung in der Flößerhalle in Gaggenau teil. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau führten während des Abends, als Teil eines `HaLt-Teams´, Jugendschutzkontrollen durch. Dabei konnten sie circa 50 Liter alkoholische Getränke bei Jugendlichen sicherstellen und vor Ort beseitigen. Ein Großteil der Besucher feierte friedlich, jedoch kam es gegen 22:30 Uhr und 23:45 Uhr zu jeweils einem Körperverletzungsdelikt. Ein 29-Jähriger musste kurz vor Mitternacht in Gewahrsam genommen werden, da er sich aggressiv gegenüber anderen Gästen und Mitarbeitern verhielt. Er wurde anschließend in die Obhut einer Angehörigen übergeben. Zwischen 3 Uhr und 3:40 Uhr kam es in Gernsbach in der Joseph-Haas-Straße nach derzeitigem Ermittlungsstand zu 17 Sachbeschädigungen an geparkten Fahrzeugen. Zeugen konnten eine noch unbekannte vierköpfige Personengruppe dabei beobachten wie sie den Schaden von vermutlich mehreren tausend Euro verursachte. Ob sich die Unbekannten zuvor auf der Veranstaltung in Gaggenau aufhielten, bedarf der weiteren Ermittlungen. 

Gernsbach - Erkannt

Auch die Flucht vor einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Gaggenau dürfte einen 16 Jahre alten Rollerfahrer nicht vor einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bewahren. Der Jugendliche war den Beamten am Mittwoch kurz vor der Mittagszeit aufgefallen, als er in der Schwarzwaldstraße mit überhöhter Geschwindigkeit ein Auto überholte. Einer angestrebten Kontrolle konnte sich der junge Mann zwar entziehen, einem juristischen Nachspiel hingegen nicht. Der den Polizisten bekannte Jugendliche besitzt keinen Führerschein. Im Zuge der Fahndung konnten die Gesetzeshüter den kontaktscheuen 16-Jährigen im Blumenweg zu Fuß erblicken, ihm gelang allerdings erneut die Flucht. Das von ihm zuvor benutzte Gefährt stand versteckt hinter einem Haus und wurde sichergestellt. Nach ersten Feststellungen wurden daran technische Veränderungen vorgenommen, sodass hierdurch die Betriebserlaubnis erloschen war. Die Ermittlungen dauern an.

Gernsbach - Felssicherungsmaßnahmen

Ab kommenden Montag, 11. Februar 2019, werden an der K 3701 Höhe Schloss Eberstein in Gernsbach Felssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Kreisstraße wird dafür in einem ersten Abschnitt vom Abzweig Klingelstraße bis zum Schloss, anschließend vom Schloss bis zur Einmündung L 78 Richtung Baden–Baden vollgesperrt.   Die Zufahrt zum Hotel und den Restaurants im Schloss Eberstein wird zu jeder Zeit möglich sein. An den Wochenenden wird der Abschnitt von der Klingelstraße bis zum Schloss zusätzlich als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Schloss freigegeben. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Iffezheim - Eingestiegen

Ein unbekannter Einbrecher ist zwischen Montagmittag und Dienstagabend in eine Doppelhaushälfte der Astrid-Lindgren-Straße eingestiegen und hat nach bisherigen Feststellungen Silberschmuck im Wert von etwa 100 Euro erbeuten können. Der Unbekannte ist über ein aufgehebeltes Fenster in das Anwesen eingedrungen und hat anschließend das komplette Haus durchsucht. Vom Diebesgut und dem Einbrecher fehlt seither jede Spur. Die Beamten des Polizeipostens Iffezheim und der Kriminaltechnik haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Muggensturm - Einbruch in Imbiss

Noch unbekannte Einbrecher hebelten zwischen Montag, 15 Uhr und Dienstag, 7:15 Uhr die Eingangstür zu einem Imbiss in der Heinkelstraße auf. Die Eindringlinge entwendeten nach derzeitigem Ermittlungsstand mehrere Getränke im Gesamtwert von etwa 180 Euro aus dem Inneren des Imbisses. Die Beamten des Polizeipostens Kuppenheim haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Sitzheizung ausgebaut

Ein bislang unbekannter Dieb hat zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen die Beifahrerscheibe eines Lastwagens eingeschlagen und die im Fahrzeuginnern unter dem Fahrersitz verbaute Standheizung gestohlen. Der Brummi war auf dem Parkplatz einer Tankstelle in der Straße "Im Wöhr" abgestellt. Der Sach- und Diebstalschaden beziffert sich auf etwa 3'000 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen.

Rastatt - Kurzer Einsatz

Brandgeruch und ein piepsender Rauchmelder sorgten am Freitag gegen 12:55 Uhr für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in der Kaiserstraße. Nachdem sich die Rastatter Wehrleute Zutritt zu der komplett verrauchten Wohnung verschafft hatten, stellte sich schnell heraus, dass ein Topf auf dem angeschalteten Herd als Ursache für den Rauch auszumachen war. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, verletzt wurde niemand. 

Rastatt - Fahrtrichtungswechsel mit Folgen

Am späten Freitagabend fuhr der Fahrers eines Audi A5 auf der B3 Richtung Karlsruhe und bog nach links in den Biblisweg ab, ohne auf einen entgegenkommenden Audi A 6 zu achten. Dessen Fahrer konnte einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Unfallverursacher wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Nach seiner Befreiung wurde er mit schweren Verleztungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Mitfahrer blieb unverletzt. Der Audi A6 wurde nach rechts abgewiesen, überfuhr ein Schild und schleuderte in mehrere Fahrzeuge eines Autohauses. Er und sein Beifahrer wurden leichtverletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 60'000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die B3 halbseitig gesperrt.

Rastatt - Metallkette durchtrennt

Mehrere Streifenbesatzungen des Polizeireviers Rastatt sind in der heutigen Nacht nach einem gemeldeten Einbruch in den Ötigheimer Weg geeilt. Dort hatten sich unbekannte Personen am Eingangstor einer Baustelle zur dortigen Schule zu schaffen gemacht. Hierbei wurde eine sichernde Metallkette am Zugangstor durchtrennt. Auf der Baustelle nächtigende Arbeiter haben gegen 3.48 Uhr verdächtige Geräusche wahrgenommen und die Polizei alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich zwei mutmaßliche Einbrecher auf dem Gelände herumgetrieben und einen dort abgestellten Baucontainer näher inspiziert. Außer der aufgebrochenen Eisenkette konnte bislang kein Sach- oder Diebstahlschaden festgestellt werden. Die hinzugerufenen Polizeistreifen konnten weder auf dem Baustellengelände noch im Umfeld verdächtige Gestalten antreffen. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Schlägerei

Am Mittwochnachmittag, gegen 15:40 Uhr, kam es im Bereich des Rastatter Bahnhofs zu einer Schlägerei mehrerer Jugendlicher. Die Schlägerei war die Fortsetzung von Streitigkeiten, die bereits im Bereich der Schlossgalerie in Rastatt ihren Anfang genommen haben. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurden fünf Jugendliche zum Teil schwerer verletzt, vier davon mussten in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden.  Während die genauen Hintergründe des handfesten Streits vom Mittwochnachmittag noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen sind, konnte einer der mutmaßlichen Angreifer mittlerweile identifiziert werden. Über ihn und weitere Zeugenhinweise versuchen die Beamten nun auch, an weitere Tatbeteiligte zu gelangen. Im Zuge einer Fahndung unmittelbar nach der Schlägerei kontrollierte die Polizei mehrere Personen. Wer hiervon mit der Tat in Verbindung steht, wird derzeit geprüft. Die verletzten Teenager stammen allesamt aus dem Raum Karlsruhe und waren nach aktuellem Sachstand lediglich in Rastatt zu Besuch. Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren konnten die Krankenhäuser teilweise wieder verlassen. Die Ermittlungen dauern aktuell noch an. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeirevier unter der Rufnummer 07222/761120 zu melden. 

Rastatt - Unter Drogeneinfluss

Eine Kontrolle durch Beamte der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden ist am Mittwochnachmittag einem Renault Fahrer zum Verhängnis geworden. Der 33-jährige Mann wurde gegen 14 Uhr auf der L78 b von der Rheinbrücke kommend in Richtung Rastatt einer genaueren Überprüfung unterzogen. Nachdem mehrere Anzeichen darauf hindeuteten, dass der Autofahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Wagens gesessen haben könnte, wurde die Weiterfahrt beendet und ein Drogentest mit positivem Ergebnis durchgeführt. Im Handschuhfach konnte ein ohne Prüfzeichen versehenes Reizstoffsprühgerät aufgefunden werden. Nun erwarten den Mann Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. 

Rastatt - Radfahrer verletzt

Ein 34-jähriger VW-Fahrer war am Dienstagabend auf der Zollersbühnstraße unterwegs, als er gegen 22.20 Uhr in die Rauentaler Straße abbiegen wollte. Hierbei übersah er nach ersten Erkenntnissen einen 54 Jahre alten Fahrradfahrer. Es kam zur Kollision, bei welcher der Zweiradlenker über die Motorhaube fiel und letztlich auf die Fahrbahn stürzte. Der 54-Jährige musste zur Versorgung seiner Blessuren in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Steinbach - Nach Unfall geflüchtet

Den Vorrang eines entgegenkommenden 51 Jahre alten Fahrradfahrers missachtete am Mittwoch gegen 18:10 Uhr ein noch unbekannter Autofahrer in der Mührichstraße. Der Radler musste stark bremsen, um eine Kollision mit dem Wagen zu vermeiden, stürzte hierbei und wurde leicht verletzt. Der Unbekannte setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Ob darüber hinaus ein Schaden am Fahrrad entstand, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Bühl. Diese bitten Zeugen sich unter der Telefonnummer 07223 99097-0 zu melden. 

BAB 5 - Linker Fahrstreifen nach mehreren Unfällen gesperrt

Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl hatten am Donnerstagabend nach einer Reihe von insgesamt drei Unfällen zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Rastatt-Süd alle Hände voll zu tun. Zur Unfallaufnahme und den damit verbundenen Bergungsmaßnahmen musste der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Zunächst fuhr eine 24 Jahre alte Ford-Lenkerin kurz nach 19.30 Uhr bei zähfließendem Verkehr einem auf der linken Fahrspur abbremsenden Mini Cooper auf. Zur Instandsetzung der Autos müssen etwa 4.500 Euro veranschlagt werden. In der Folge konnte ein 30 Jahre alter Ford-Fahrer zur nahezu gleichen Zeit nur durch eine Lenkbewegung nach links einen Zusammenprall mit einem vor ihm abbremsenden Lastwagen vermeiden. Der 30-Jährige touchierte hierbei die Schutzleitplanke und hat nun an seinem Wagen einen Schaden von rund 3'000 Euro zu beklagen. Durch die Kollision wurde ein Element der Leitplanke beschädigt. Auch der dritte Unfall ereignete sich zur identischen Zeit, als eine 23 Jahre alte Ford-Lenkerin in das Heck eines verkehrsbedingt abbremsenden Audi prallte. Sowohl die mutmaßliche Unfallverursacherin als auch ihre gleichaltrige Mitfahrerin wurden vorsorglich mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen trug allerdings lediglich die Fahrerin des Fiesta leichte Verletzungen davon. Ihre Begleiterin sowie die 28-jährige Chauffeurin des Audi dürften mit dem Schrecken davon gekommen sein. An den Unfallfahrzeugen sind Schäden von rund 20'000 Euro entstanden. Die stark beschädigten Autos mussten abgeschleppt werden.

BAB 5 - Zu schnell unterwegs

Möglicherweise etwas zu schnell unterwegs war am Mittwoch gegen 17:30 Uhr ein BMW-Fahrer an der Anschlussstelle Lahr. Der 31-Jährige wollte die A5 in Richtung Norden verlassen, geriet auf dem Verzögerungsstreifen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei Verkehrszeichen. Durch den Verkehrsunfall war der Pkw nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3'000 Euro. 

SONDERMELDUNG - Strafverfahren nach grenzüberschreitender Kontrolle

Eine Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität hat am Donnerstag an der Pierre-Pflimlin-Brücke zur Aufdeckung etlicher Straftaten und mehrerer Verkehrsverstöße geführt. Als Bilanz der etwa sechs Stunden andauernden Kontrollstelle stehen 15 Straf- und sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren zu Buche. Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei, haben an der Aktion auch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei und des Zolls mitgewirkt. Unter anderem konnten hierbei fünf Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis angetroffen werden. Außer drei Verstößen gegen das Waffengesetz wurden auch drei Ermittlungsverfahren wegen missbräuchlicher Verwendung von Kennzeichen eingeleitet. Im Zusammenhang mit den Verfehlungen gegen die Bestimmungen des Waffenrechts konnten mehrere Hundert Schuss Munition, eine Stahlrute sowie ein Reizgassprühgerät sichergestellt werden. Außerdem zogen die Überprüfungen in je einem Fall Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise nach Deutschland, unerlaubten Aufenthalts im Gebiet der Bundesrepublik, Urkundenfälschung und Verdacht der Schleusung nach sich. Die Fahrt von vier Verkehrsteilnehmern hat an der Kontrollstelle abrupt ihr Ende gefunden, weil alle im Verdacht stehen, unter Drogeneinfluss hinter dem Steuer ihres Fahrzeugs gesessen zu haben. Nach der Analyse der erhobenen Blutproben müssen sie mit einem mehrwöchigen Fahrverbot rechnen. 

Bretten - Von maskierten Tätern angegriffen

Ein 45 Jahre alter türkischer Staatsangehöriger ist am späten Mittwochabend in Bretten-Gölshausen offenbar von zwei maskierten Tätern angegangen und mit einem Messer leicht verletzt worden. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei Karlsruhe ist derzeit mit der Klärung der genauen Tatumstände und Hintergründe beschäftigt, da eine religiöse Motivation der beiden türkisch sprechenden Täter aufgrund der bisherigen Schilderungen aktuell nicht ausgeschlossen werden kann. Seinen Angaben zufolge war der 45-Jährige am Mittwoch zwischen 22.30 Uhr und 23.00 Uhr zu Fuß in Gölshausen an der Ecke Weißhofer Grund/Römerstraße unterwegs. Unterdessen hätten ihn zwei Unbekannte von hinten angegangen, unter Bedrohung mit einem Messer in eine dortige Sackgasse dirigiert und an den Händen gefesselt. Dann sei er aufgefordert worden, einige namentlich genannte Besucher einer Moschee, in der der Angegriffene selbst tätig ist, in Ruhe zu lassen. Zur Untermauerung der Forderung seien ihm mehrere oberflächliche Schnitt- und Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt worden. Zudem habe einer der beiden Täter eine Pistole mitgeführt, mit deren Griffstück ihm noch eine Verletzung an der Stirn zugefügt worden sei. Die zwei nicht näher zu beschreibenden und vom Bedrohten auf ein mittleres Alter von etwa 40 Jahren geschätzten Männer seien anschließend in Richtung des Industriegebietes "Langenmorgen" geflüchtet. Der verletzte 45-Jährige machte sich schließlich bei einem Anwohner bemerkbar und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten um Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen aus der Bevölkerung, die er Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 entgegennimmt.

Eggenstein - Diebe erbeuten Schmuck

Ohrringe in Höhe von ca. 200 Euro haben Einbrecher am Mittwochabend im Potsdamer Ring erbeutet. Vermutlich über ein Fallrohr kletterten der oder die Täter in das erste Obergeschoss auf einen Balkon eines Mehrfamilienhauses. Mit brachialer Gewalt öffneten sie die Tür und gelangten so in die Wohnung. Im Inneren öffneten und durchwühlten sie mehrere Schränke sowie Schubladen. Nachdem sie die Wertsachen beim Durchsuchen der Räume an sich gebracht hatten, verschwanden sie schließlich wieder auf demselben Weg. Wer hierzu Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721/967180 in Verbindung zu setzen. 

Ettlingen - Nach Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft

Gegen einen 20-Jährigen konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Freitagnachmittag einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erwirken. Dem Beschuldigten wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Er wurde am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung in Ettlingen festgenommen. Ein Fluchtversuch des 20-Jährigen über das Fenster konnte verhindert werden. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen des Polizeireviers Ettlingen. Bei der Durchsuchung konnten neben 280 Gramm Haschisch und geringen Mengen Marihuana auch mehrere Feinwaagen und Konsumutensilien aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte steht außerdem im Verdacht, im Mai 2018 im Besitz einer nicht geringen Menge Rauschgifts gewesen zu sein. Bei seiner Festnahme im Mai 2018 leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Wegen dieses Sachverhalts wurde er bereits im November 2018 angeklagt. 

Ettlingen - Einbrecher im Schlaf erwischt

Eine ungewöhnliche Festnahme gelang Kollegen des Polizeireviers Ettlingen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Nachdem die zuständige Sicherheitsfirma einen Einbruchsalarm in einem Einkaufsmarkt im Ettlinger Industriegebiet meldete, konnten die Beamten vor Ort zunächst eine eingeschlagene Tür feststellen. Nachdem sie das Gebäude umstellt hatten, staunten sie nicht schlecht, als sie bei der anschließenden Durchsuchung einen 19-Jährigen feststellten, der sich auf dem Boden des Verkaufsraums schlafen gelegt hatte. Beim nach der Festnahme durchgeführten Atemalkoholtest wies dieser einen Wert von gut 1,7 Promille auf. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er vor seinem Nickerchen zwei Getränkeflaschen und eine Packung Kekse verzehrt. Der entstandene Diebstahlschaden beläuft sich demnach auf einen einstelligen Euro-Bereich, während der Sachschaden bei ca. 5000EUR liegt. Ob die eigentliche Intention die Suche nach einem Schlafplatz war oder ihn bei seinem Einbruch die Müdigkeit plötzlich übermannte, müssen die weiteren Ermittlungen klären. 

Ettlingen - Überraschte Einbrecher verletzen Hauseigentümer

Von den Hauseigentümern überraschte Einbrecher haben diese am Dienstagabend verletzt. Gegen 19.40 Uhr kamen die Bewohner zu ihrem Wohnhaus im Dohlenweg zurück. Dort stellten sie im Wohnbereich zunächst einen Einbrecher fest. Dieser sprühte unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht des Mannes. Daraufhin kam es zu einem Gerangel in deren Verlauf ein zweiter Täter hinzukam und erneut Pfefferspray sprühte. Die Frau, die ihrem Mann zu Hilfe kommen wollte, wurde durch einen dritten Täter zu Boden gestoßen. Alle drei Täter flüchten anschließend mit Schmuck und Uhren aus dem Haus. Die Hauseigentümer wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.  Ein Täter wird als ca. 185 cm groß und kräftig mit dunklem Vollbart beschrieben. Er hatte dunkle kurze Haare und trug einen dunklen Anorak und eine dunkle Hose. Die beiden anderen Täter waren maskiert. Einer der Einbrecher hatte längere blonde Haare. Sie sprachen in einer osteuropäischen Sprache miteinander.  Personen, die am Dienstagabend im Bereich des Dohlenweges verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Dieb hat es auf Geldbeutel und Mobiltelefon abgesehen

Ein Mobiltelefon und eine Geldbörse im Gesamtwert von zirka 400 Euro erbeutete ein Tatverdächtiger am Mittwochmittag in einem Bestattungsinstitut in der Karlsruher Haid-und-Neu Straße.  Kurz vor 13.00 Uhr betrat der Mann die Räume und trat an den Schreibtisch des 59 Jahre alten Mitarbeiter heran. Der Täter zeigte vom Schreibtisch aus auf die im Eingangsbereich ausgelegten Prospekte, was den Geschädigten dazu veranlasste in Richtung der Auslage zu laufen. Diesen Moment nutze der Dieb scharmlos aus und nahm das Handy und den Geldbeutel des 59-Jährigen an sich. Als der Angestellte den Täter an der Flucht hindern wollte, stieß dieser ihn zurück und flüchtet aus den Räumen. Nach Angaben einer Zeugin eilte ein Mann zu einem auf der Straße geparkten, silbernen Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen. Das Auto bog im Anschluss mit quietschenden Reifen und bei noch roter Ampel in die Tullastraße ab. Aktuell ist davon auszugehen, dass der Vorfall mit dem räuberischen Diebstahl im Zusammenhang steht. Der Kriminaldauerdienst ist nun auf der Suche nach weiteren Zeugen. Diese werden gebeten sich telefonisch, unter der Nummer 0721/666-5555, zu melden. Trotz sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen fehlt von dem Täter bislang jede Spur. 

Karlsruhe - Einbruch in Lagerraum auf dem Hauptfriedhof

Unbekannte haben in der Zeit zwischen Mittwoch, 16 Uhr und Donnerstag, 07:30 Uhr einen Lagerraum auf dem Karlsruher Hauptfriedhof aufgebrochen und daraus einen Stromgenerator im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Oststadt unter 0721/666-3211 in Verbindung zu setzen.

Karlsruhe - Betrunken hinterm Steuer

Ein 56-jähriger Mann ist am Donnerstagnachmittag mit über 2,2 Promille hinterm Steuer erwischt worden. Er war von einem Zeugen beobachtet worden, wie er auf einen Parkplatz im Unterweingartenfeld fuhr und eine Frau aussteigen ließ. Eine Streife des Polizeireviers Südweststadt kontrollierte den Mann, der inzwischen auf der Beifahrerseite Platz genommen hatte. Nachdem der 56-Jährige einräumte am Vormittag Wodka getrunken zu haben, musste er die Polizisten zur Blutprobe begleiten. Seinen Führerschein ist er fürs erste los. Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr folgt. 

Karlsruhe - Zwei Pkw angezündet

In Karlsruhe sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Pkw in Brand geraten, wodurch an beiden Fahrzeugen Totalschaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstand. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Anhand der bisherigen Feststellungen steckten Unbekannte vermutlich gegen 01:30 Uhr zunächst den hinteren Reifen eines in der Werthmannstraße geparkten VW in Brand. In der Folge breiteten sich die Flammen auf das Fahrzeugheck sowie einen unmittelbar hinter dem VW geparkten Peugeot aus. Anwohner bemerkten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr, die den Brand zügig löschen konnte. Dennoch entstand an beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden. Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei bitten nun Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Haft wurde abgewendet

Ermittler in Karlsruhe hatten Kenntnis über einen offenen Haftbefehl eines 26-jährigen Rumänen. Der Mann war wegen Erschleichens von Leistungen vom Amtsgericht Karlsruhe zu einer 40-tägigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Durch die Beamten wurde der 26-Jährige daher an seinem Arbeitsplatz aufgesucht. Die Gefängnisstrafe konnte sein Arbeitgeber mittels Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 473 Euro abwenden.  

Karlsruhe - Zu betrunken, um in Freiheit zu bleiben

Am Mittwochmorgen stellten zwei Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof einen volltrunkenen Mann fest. Da er nicht mehr Herr seiner Sinne war, verbrachte er die nächsten Stunden in Polizeigewahrsam.  Die Beamten befanden sich gerade auf Streife im Bahnhof, als sie in einem Automaten zur Fertigung von Passbildern einen Mann schlafend am Boden sahen. Sie verbrachten den 41-jährigen Rumänen auf die Dienststelle, da er aufgrund der deutlichen Alkoholisierung weder stehen, gehen noch reden konnte. Auf der Dienststelle wurde ein Atemalkoholwert von 3,1 Promille festgestellt. Nachdem durch einen Richter am Amtsgericht Karlsruhe der Gewahrsam persönlich vor Ort bestätigt wurde, konnte der Mann in aller Ruhe seinen Rausch ausschlafen.

Karlsruhe - Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte verschafften sich am Donnerstagabend Zutritt in ein Einfamilienhaus in Karlsruhe-Oberreut.  Nach bisherigem Kenntnisstand verschafften sich die Diebe zwischen 18:30Uhr und 21:30 Uhr gewaltsam Zutritt über die Terrassentür in das das Reihenhaus und durchsuchten mehrere Zimmer. Ob die Einbrecher bei ihrer Suche fündig wurden kann bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Anschließend gelang es den Tätern unerkannt zu flüchten.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter 0721/666-3411 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Unfallflucht

Am Freitagmorgen gegen 09.20 Uhr hat sich auf der Bundesstraße 3 kurz vor der Abfahrt in Richtung Ettlingen ein Verkehrsunfall ereignet. Ein weißer Lkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr einen Leitpfosten um, bevor er an einem Baum zu Stehen kam. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden wird auf 1'000 Euro geschätzt. Zeugen, die zum Vorfall Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefon 0721 49070 an das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach erbeten. 

Karlsruhe | Grötzingen - Raubdelikt

Zwei Unbekannte haben am Donnerstagabend eine junge Frau in Karlsruhe-Grötzingen mit einem Messer bedroht und ihren Geldbeutel sowie ihr Mobiltelefon entwendet. Die Frau erlitt bei der Tat leichte Verletzungen. Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich die 22-jährige Geschädigte gegen 21:30 Uhr zu Fuß auf dem Weg nach Hause. In der Straße "An der Pfinz" wurde sie gegenüber eines dortigen Supermarkts zunächst von zwei Männern überholt. Einer der Männer bedrohte die junge Frau unmittelbar darauf mit einem Messer, während der andere ihr einen Schlag ins Gesicht versetzte und die Herausgabe von Geld und Handy forderte. In der Folge nahmen die Täter den Geldbeutel sowie das Mobiltelefon der Geschädigten an sich und flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung Ortsmitte. Die polizeiliche Fahndung nach den Räubern verlief ohne Erfolg. Durch den Schlag ins Gesicht erlitt die Frau leichte Verletzungen. Die 22-Jährige beschrieb die beiden Unbekannten als etwa 1,75 Meter groß, mit normaler Statur, dunklen Haaren und einer hellen Gesichtsfarbe. Beide Männer waren zur Tatzeit dunkel gekleidet, hatten einen Schal bis über die Nase gezogen und sprachen nach Aussage der Geschädigten in "Assi-Sprache". Zeugen der Tat oder Personen, die Hinweise auf die beiden Täter geben können werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.

Karlsruhe | Rastatt | Bühl - Zugausfälle

  1. Wegen Schienenschleifarbeiten zwischen Rastatt und Bühl müssen  in der Nacht von Sonntag, 17. Februar 2019, 22:25 Uhr auf Montag, 18. Februar 2019, 4:45 Uhr  die Züge der Linien S7 und S71 in Rastatt enden.  Betroffen sind folgende Züge:  - 85116, Odenheim ab 22:03 Uhr, Bühl an 23:32 Uhr endet in Rastatt  - 85278, Karlsruhe Tullastraße ab 22:58 Uhr, Baden-Baden an 23:52 Uhr entfällt auf dem gesamten Laufweg, Zug 85590 verkehrt zwischen Karlsruhe Tullastraße ab 22:58 Uhr und Rastatt an 23:37 Uhr  - 85125, Bühl ab 00:16 Uhr, Menzingen an 01:39 Uhr beginnt in Rastatt  - 85290, Karlsruhe ab 00:30 Uhr, Bühl an 01:12 Uhr endet in Rastatt  - 85183, Bühl ab 00:16 Uhr, Menzingen an 01:39 Uhr beginnt in Rastatt  Für alle ausfallenden Fahrten wird ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Diese verkehren zwischen Bühl/Baden-Baden und Rastatt und bedienen alle Unterwegshalte.
  2. Wegen Brückenarbeiten zwischen Karlsruhe und Rastatt müssen  von Donnerstag, 21. Februar 2019, 00:00 Uhr bis Montag, 25. Februar 2019, 4:30 Uhr  die Züge der Linien S7 und S8 zwischen Karlsruhe Tullastraße und Rastatt (über Durmersheim) entfallen.  Ebenso fallen die Züge der Linien S71, S81 zwischen Karlsruhe Hbf und Rastatt (über Ettlingen West) aus.  Züge, die normalerweise in Baden-Baden beginnen oder enden fallen vollständig aus.   Für die ausfallenden Fahrten wird ein Ersatzverkehr mit Bussen (über Durmersheim und Ettlingen West) angeboten. Diese verkehren zwischen Karlsruhe Hbf Vorplatz und Rastatt/Baden-Baden Bahnhof und bedienen alle Unterwegshalte.

Kronau - Einbrecher wird gestört

Ein bislang unbekannter Täter versuchte am Donnerstagmorgen in ein Mehrfamilienhaus in der Kronauer Kolpingstraße gewaltsam einzudringen.  Nach bisherigem Kenntnisstand versuchte der Dieb gegen 07:30 Uhr über die Terrassentür eines Mehrfamilienhauses zu gelangen. Als dies misslang versuchter er sein Glück mit Hilfe einer Mauer zu einem gekipptes Fenster im ersten Obergeschoss. Durch eine Hausbewohnerin die zu diesem Zeitpunkt gerade nach Hause kam wurde der Einbrecher gestört und flüchtete vermutlich mit einem roten Kleinwagen in unbekannte Richtung. Der Mann war dunkel gekleidet, schlank, ca. 170 cm groß und vermutlich jüngeren Alters. Das Polizeirevier Bad-Schönborn bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 07253/80260 zu melden. 

Linkenheim-Hochstetten- Raser vor Polizei geflüchtet

Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt hat einen Mercedes-Fahrer am Donnerstagabend dabei erwischt, wie er mit überhöhter Geschwindigkeit von der Leopoldstraße nach links in auf die Landstraße in Richtung Linkenheim-Hochstetten abbog. Die verfolgenden Beamten hatten größte Mühe dem Raser zu folgen, da dieser mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 130 km/h in der 70er und in der Folge in der 50er-Zone unterwegs war. Der Mann ignorierte das ihm mit Blaulicht folgende Streifenfahrzeug und fuhr unbeirrt mit hohem Tempo weiter bis er schließlich in der Straße An der Bahn einen Laternenmast streifte und gegen einen Zaun prallte. Bei Eintreffen der Polizisten saß ein leicht verletzter 20-Jähriger auf dem Beifahrersitz und teilte mit, dass er nicht gefahren sei aber auch nichts zum tatsächlichen Fahrer sagen wolle. Die weiteren Ermittlungen der Verkehrspolizei Karlsruhe dauern an. Zeugen, die zum Vorfall Angaben machen könne, werden gebeten, sich bei der Karlsruher Verkehrspolizei, Telefon 0721 944840, zu melden. 

Ubstadt-Weiher - Verdachtsfälle auf Giftköder

Zwei voneinander unabhängige Hundebesitzerinnen meldeten bei der Polizei jeweils einen Verdacht auf Giftköder im Bereich Ubstadt-Weiher.  Am 01.02.2019 stellte eine Hundebesitzerin fest, dass ihr Vierbeiner ausgelegtes Hackfleisch gefressen hatte und suchte daraufhin umgehend einen Tierarzt auf. Dieser stellte erste Anzeichen auf eine Vergiftung fest. Nach der erfolgten Behandlung war der Hund wieder wohlauf.  In einem weiteren Fall, am 04.02.2019, bemerkte eine Hundebesitzerin nach einem abendlichen Spaziergang untypische Verhaltensweisen bei ihrem Hund. Die Frau suchte gleich eine Tierklinik auf, wo der Hund aufgrund der Anzeichen, welche auf eine Vergiftung hindeuteten, erfolgreich behandelt wurde. Aus gegebenem Anlass bitten wir Hundebesitzer um Vorsicht. Zeugen werden gebeten sich telefonisch, unter 07253/80260, mit dem Polizeirevier Bad Schönborn in Verbindung zu setzen. 

Waghäusel - Hochwertiges Fahrzeug mit Keyless-Go-System entwendet

In Waghäusel (Kirrlach) entwendeten bislang unbekannte Täter einen mit dem Keyless-Go-System ausgestatteten hochwertigen mattschwarzen Mercedes-Benz E-Klasse. Das Fahrzeug stand in der Eifelstraße und wurde im Zeitraum zwischen Dienstag, 20.00 Uhr und Mittwoch, 06.00 Uhr entwendet. Die Originalschlüssel wurden innerhalb des Wohnanwesens aufbewahrt und befanden sich auch nach der Tat noch im Besitz des Halters. Am Fahrzeug waren Heidelberger Kennzeichen angebracht. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0721/666-5555 entgegen. 

BAB 5 - Verkehrsunsicherer Pferdetransporter

Die Beförderung eines Sportpferdes von Tschechien nach Spanien hatten sich der Transporteur und seine Begleiterinnen sicherlich anders vorgestellt. Sie hatten nämlich nicht mit dem wachsamen Auge des Gesetzes, namentlich den Beamten der Verkehrspolizei gewerblicher Güter- und Personenverkehr gerechnet, denen das offensichtlich überladene Pferdetransportfahrzeug auf der Autobahn 5 sofort aufgefallen war. So musste der 26-jährige tschechische Fahrer den Polizisten bis zur Anschlussstelle Rastatt Nord folgen, wo sein Fahrzeug von den spezialisierten Beamten genauestens unter die Lupe genommen wurde. Neben einer Überladung von fast einer Tonne stellten die Verkehrspolizisten außerdem noch erhebliche Mängel an der Bremsanlage und dem Fahrwerk fest. Ein hinzugezogener Sachverständiger konnte diese nicht nur bestätigen, bei noch genauerer Begutachtung förderte er sogar noch weitere technische Mängel zu Tage. Die lebende Fracht konnte somit auf keinen Fall mit diesem Fahrzeug weitertransportiert werden. An der Galopprennbahn Iffezheim endete die Fahrt, denn dort konnte das Pferd versorgt und von einer Amtstierärztin des Landratsamts Rastatt begutachtet werden. Erst wenn der Fahrer einen anderen, diesmal verkehrssicheren Transporter für das Tier nach Spanien organisiert hat, können die Reisenden ihren Weg in sonnige Spanien fortsetzen. Neben dem ungeplanten Aufenthalt wurde für den Betroffenen noch ein erhöhtes Bußgeld fällig. Der Vorfall ereinete sich am Mittwoch gegen 11 Uhr.

BAB 5 - Teilsperrung der Anschlussstelle Ettlingen/Rüppurr

Wegen Gehölzarbeiten wird am kommenden Samstag, 9. Februar 2019, in Fahrtrichtung Basel die A 5-Anschlussstelle Ettlingen/ Rüppurr zwischen 05.00 Uhr und 09.00 Uhr für den von der Autobahn ausfahrenden Verkehr gesperrt. Der auf die Autobahn in Richtung Basel auffahrende Verkehr sowie die Ostseite der Anschlussstelle (Fahrtrichtung Frankfurt) sind von der Maßnahme nicht betroffen. Die Arbeiten sind zur Erhaltung der Verkehrssicherheit notwendig.  Eine Umleitungsbeschilderung zur Anschlussstelle Karlsruhe-Süd wird eingerichtet.

BAB 8 - Auffahrunfall

Ein 54-jähriger Skoda-Fahrer fuhr am Donnerstag, gegen 20:40 Uhr, einer 45-jährigen Skoda-Fahrerin auf der A8 von hinten auf. Der Unfall, bei dem ein Sachschaden von etwa 20'000 Euro entstand, ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Karlsbad und Pforzheim-West, Höhe Remchingen. Personen wurden keine verletzt. Da durch den Aufprall jedoch ein Airbag ausgelöst wurde, wurde der 54-Jährige vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden betroffenen Pkws mussten abgeschleppt werden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)