Polizeibericht u.a. 140119

Erstellt: Montag, 14. Januar 2019

(poli). Je strenger das Waffenrecht, desto kleiner sind die Fallzahlen von Mord und Suizid, zeigen Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in einem Vergleich westeuropäischer Staaten. Die Diskussion wird breit geführt und nach jedem Amoklauf, nach jedem Schulmassaker in den USA flammt sie wieder auf: Was tun gegen die Waffengewalt? Könnte ein restriktiveres Waffenrecht die Welle der Gewalt eindämmen, so lautet die allfällige Frage, und die Zahl von Morden und Suiziden mit Schusswaffen verringern? Für die USA bejahen Studien dies.

Doch wie steht es in westeuropäischen Ländern, in denen Waffengewalt insgesamt eine deutlich geringere Rolle spielt? Hat auch hier ein strengeres Waffenrecht einen positiven Effekt und könnte dafür sorgen, dass weniger Menschen sich oder andere erschießen? Eindeutig ja, sagen die Politikwissenschaftler Dr. Steffen Hurka und Professor Christoph Knill vom Geschwister-Scholl-Institut der LMU. Die Forscher haben dafür die Regulierungen in 16 verschiedenen Ländern Europas und die Zahlen von Morden und Selbsttötungen mit und ohne Schusswaffen miteinander verglichen. Länderspezifische Werte haben die Forscher mit den Fallzahlen der Jahre zwischen 1980 und 2010 in Beziehung gesetzt. Dabei zeigte sich, dass bei strengerer Gesetzgebung und damit einer geringeren Verfügbarkeit von Waffen die Zahl von Morden und Suiziden deutlich niedriger ausfiel. Das galt im Übrigen nicht nur für die mit einer Schusswaffe verübten Taten, sondern für alle Fälle von Mord und Suizid.

Baden-Baden - Raubüberfall auf Tankstelle

Nach einer räuberischen Erpressung am Sonntagabend in einer Tankstelle in der Ooser Bahnhofstraße sind die Ermittler des Kriminalkommissariats Rastatt auf der Suche nach Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben zwei maskierte Männer kurz nach 21 Uhr den Verkaufsraum betreten. Mit einem Schlagstock und einer Pistole bewaffnet sollen sie den Angestellten anschließend zur Herausgabe des Kasseninhaltes aufgefordert haben. Letztlich suchten sie mit dem so erbeuteten Bargeld das Weite. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung der Polizei blieb ohne den erhofften Erfolgt. Der Angestellte blieb unverletzt. Die Täter werden als schlank und sportlich beschrieben, sie sollen etwa 180 Zentimeter groß und zirka 20 Jahre alt gewesen sein. Sie trugen schwarze Kleidung und ihre Gesichter waren mit einer Maske mit Sehschlitze verdeckt. Sie sprachen akzentfreies Deutsch. Die Kriminalbeamten erbitten unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 Zeugenhinweise. 

Baden-Baden - Leitbake beschädigt und geflüchtet

Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer kollidierte am Samstagabend auf der B500 kurz nach der Autobahnauffahrt auf die A5 in Fahrtrichtung Baden-Baden mit einer Leitbake. Durch die Kollision mit dem Verkehrszeichen wurde der Pkw offenbar derart beschädigt, dass mehrere Fahrzeugteile auf der Fahrbahn zurückblieben. Die bisherigen Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Baden-Baden ergaben, dass es sich bei dem geflüchteten Fahrzeug eventuell um einen blauen Ford, Modell C-Max, handeln könnte. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 200 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Baden-Baden unter der Telefonnummer 07221 680-0 entgegen. 

Bühl - Heimweg endet in Polizeigewahrsam

Ein 25-Jähriger, offenbar berauscht auf dem Nachhauseweg von einer Feier, verletzte sich am frühen Montagmorgen in der Römerstraße selbst.  Da er sich auch bei der notwendigen medizinischen Versorgung seiner Platzwunde am Hinterkopf nicht beruhigen ließ, mussten die Beamten des Polizeireviers Bühl zur Unterstützung des Rettungsdienstes hinzueilen. Da sich der mit knapp zwei Promille Alkoholisierte auch im Anschluss in der Klinik nicht unter Kontrolle hatte, führte sein weiterer Weg in die polizeiliche Gewahrsamseinrichtung. Außerdem erwartet den Unruhestifter noch eine Strafanzeige, da in seinen mitgeführten Sachen noch Betäubungsmittel aufgefunden wurden. 

Bühl - Übersehen

Die Lenkerin eines Ford hatte den in einem Kreisverkehr an der Kreuzung Rheinstraße / Hauptstraße fahrenden Velo-Lenker am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr vermutlich übersehen. Der 56 Jahre alte Radfahrer fiel auf die Motorhaube des Wagens und stürzte in der Folge. Hierbei zog sich der Mittfünfziger leichte Verletzungen zu und wurde zur Behandlung in das Krankenhaus nach Bühl gebracht. Am Wagen der 50-Jährigen entstand ein Schaden von rund 2'000 Euro.

Bühlertal - Verwüstet

Die Hintergründe einer Verwüstung in einem Gasthaus in der Liehenbachstraße sind noch unklar. Fest steht, dass ein Unbekannter in der Nacht auf Sonntag mit einem lokaleigenen Feuerlöscher zunächst eine Glasscheibe der Eingangstür einschlug und anschließend das Löschpulver auf dem Boden des Restaurants versprühte. Aus verschiedenen Gästezimmern wurden ein weiterer Feuerlöscher sowie zwei Flachbildfernseher gestohlen. Ein anderes Fernsehgerät landete auf dem Boden des Flurs im Obergeschoss. Der Sach- und Diebstahlschaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen. Die Beamten des Polizeipostens Bühlertal ermitteln wegen Diebstahls und Sachbeschädigung.

Gaggenau - Kurzzeitige Ampelsperrungen wegen Holzerntearbeiten 

Im Zeitraum von Montag, 21. Januar bis Freitag, 25. Januar 2019 finden jeweils von 8 bis 16 Uhr entlang der L83  Holzerntearbeiten statt. Wie die Forstbezirksleitung Gaggenau des Kreisforstamtes Rastatt mitteilt, wird der Verkehr in diesem Zeitraum über kurzzeitige Ampelsperrungen geregelt. Der Sperrbereich reicht von dem Abzweig L80b in Richtung Staumauer der Schwarzenbach Talsperre bis zur oberen Fallbrücke.

Gernsbach - Müllsäcke im Wald entsorgt

Dank des Hinweises eines aufmerksamen Zeugen bestehen gute Aussichten, den Verursacher einer illegalen Müllentsorgung an einer Weggabelung in der Verlängerung des Merkurwegs unweit des Tennisclubs Gernsbach zu ermitteln. Dem achtsamen Mann war am späten Sonntagvormittag aufgefallen, dass ein zuvor mit blauen Müllsäcken beladener Volvo kurze Zeit später ohne seine Fracht wieder an ihm vorbeigefahren war. Während seines Spaziergangs im Wald entdeckte der Zeuge kurz vor 11.30 Uhr in blauen Säcken abgelagerten Unrat. Ob es sich nun tatsächlich um den Abfall aus dem beobachteten Wagen handelt, werden die weiteren Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Gaggenau zeigen.

Rastatt - Bei Verkehrsunfall verletzt

Am Samstag, gegen 11.15 Uhr, ereignete sich in der Herrenstraße ein Verkehrsunfall bei dem zwei Fußgängerinnen schwer verletzt wurden. Es handelt sich um eine 52- sowie eine 22-Jährige. Beide befinden sich derzeit noch in stationärer Behandlung. Gegen den 17-jährigen mutmaßlichen Unfallverursacher werden zudem Ermittlungen wegen Unfallflucht geführt. Er war nach dem Zusammenprall mit den beiden Frauen zunächst weitergefahren, dann aber selbständig wieder an die Unfallstelle zurückgekehrt. Die jüngere der beiden Verletzten führte zum Unfallzeitpunkt noch einen Hund mit sich, der nach der Kollision in Richtung Kapellenstraße davonrannte und dort von einem herannahenden Auto erfasst wurde. Der Vierbeiner wurde hierdurch verletzt, befindet sich mittlerweile aber wieder zu Hause.

Rastatt - Nötigung und Körperverletzung

Nach einem riskanten Überholmanöver an der Kreuzung der B 3 zur B 462 sollen am Sonntagabend zwei Autofahrer aneinander geraten sein. Ein 42 Jahre alter VW-Lenker musste hierbei laut eigener Schilderung eine Vollbremsung einleiten, um eine seitliche Kollision mit einem rechts überholenden Markengefährten zu vermeiden. An der nachfolgenden Einmündung "Untere Wiesen" soll es dann gegen 20.30 Uhr zur direkten Konfrontation der beiden Fahrer gekommen sein, als die Widersacher an einer Rotlicht zeigenden Ampel anhalten mussten und aus ihren Fahrzeugen ausstiegen. Hierbei soll der nun gesuchte Lenker eines Golf seinem Kontrahenten unvermittelt eine "Kopfnuss" verpasst haben, wodurch der 42-Jährige leichte Verletzungen davontrug. Als der Angegriffene eine Verkehrsteilnehmerin um Unterstützung bat, nutzte der noch Unbekannte den Augenblick, fuhr trotz der weiterhin bestehenden Rotphase über die Ampel und flüchtete auf die Autobahn in Richtung Basel. Über das vom Verletzten abgelesene Kennzeichen sind die Beamten des Polizeireviers Rastatt zuversichtlich, den bislang noch nicht angetroffenen Mann ermitteln zu können.

Rastatt - Kellerbrand

Am Samstag, gegen 18:30 Uhr, wurde die Feuerwehr und die Polizei in die Gartenstraße gerufen weil dichter Rauch aus den Kellerräumen des Gebäudes drang. Wie sich herausstellte geriet ein Gefrierschrank, vermutlich infolge eines technischen Defektes, in Brand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 10'000 Euro. Personen kamen keine zu Schaden. 

BAB 5 - Dieseldiebstahl

Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen wurde ein 26-jähriger LKW-Fahrer auf einem Parkplatz nahe Friesenheim Opfer von Dieseldieben. Diese zapften ca. 500 Liter Sprit aus der Sattelzugmaschine und schlitzten die Plane des Aufliegers auf. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Verkehrskommissariat Offenburg geführt. 

Bretten - Rauch aus einer Leuchtreklame

Mit dem Einsatzstichwort "Rauch aus Wohnung" wurde die Freiwillige Feuerwehr Bretten am Samstag, 12.01.2019 um 19:58 Uhr in die Friedrich-List-Straße alarmiert. Aufmerksame Kunden einer Tankstelle hatten Rauch am Nebengebäude eines Autohauses mit Casino entdeckt und setzten umgehend ihren Notruf bei der ILS Karlsruhe ab. Nach der ersten Erkundung durch den Stellvertretenden Kommandanten Philip Pannier stellte sich heraus, dass sich der Brand im Bereich einer Leuchtreklame befand. Dieser wurde mit einem CO2 Löscher durch den Angriffstrupp der Drehleiter bekämpft. Vorsorglich wurden auch die Kunden des Casino evakuiert. Der Freiwillige Feuerwehr war unter der Leitung von Philip Pannier mit dem Löschzug der Abteilung Bretten vor Ort. Die Polizei Bretten war mit drei Fahrzeugen vor Ort.

Bruchsal - Schwefel- und Flusssäure ausgetreten

In der Vichystraße ist am Samstagmorgen gegen 8 Uhr in einer dort ansässigen Firma eine Chemikalie mit Schwefel- und Flusssäure ausgetreten. Aus ungeklärten Gründen war in einem Gefahrgutschrank ein Gefäß mit einem Zwischenprodukt geplatzt, das Schwefel- und Flusssäure enthielt. Zum Zeitpunkt der Freisetzung befand sich glücklicherweise niemand in dem Raum. Der Arbeitsbetrieb wurde für den Tag eingestellt und die Mitarbeiter nach Hause geschickt.  Nach erster Erkundung der Lage wurden Experten aus Bretten hinzu gerufen. Ebenso wurde der Fachberater Chemie Klaus Fehrer und der Fachberater Gefahrgut Dr. Christian Adam zur Einsatzstelle gerufen. Um den Personalbedarf an der Einsatzstelle sicherzustellen wurde die Abteilung Büchenau zum Einsatz hinzu alarmiert. Das ausgetretene Material musste unter Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen aufgenommen werden. Dieses wurde in ein Transportfass umgelagert und die Reste aufgewischt. Die eingesetzten Rettungskräfte und Spezialisten mussten nach getaner Arbeit am Dekontaminationsplatz entsprechend gründlich gereinigt werden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte waren unter dem organisatorischen Leiter Scott Gilmore ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und die SEG Bruchsal vor Ort. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 45 Einsatzkräften bis 11:40 Uhr im Einsatz.

Durmersheim - Unfallflüchtiger gesucht

Der 32jährige Fahrer eines BMW war am Samstag gegen 12:00 Uhr auf der B36 in Richtung Rastatt unterwegs und musste zwischen den Abfahrten Durmersheim-Mitte und Durmersheim-Süd einem auf seiner Fahrspur entgegenkommenden Pkw ausweichen. Beim Ausweichen kam der Mann von der Fahrbahn ab und beschädigte sich den Unterboden an seinem Fahrzeug. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 10'000 Euro. Das Polizeirevier in Rastatt sucht nun den Verursacher, der mit einem schwarzen SUV unterwegs war und nach dem Unfall einfach wegfuhr. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07222/761120 zu melden. 

Ettlingen - Katze leistete heftigen Widerstand

Am Freitag, gegen 11:45 Uhr, alarmierte eine aufmerksame Frau in Ettlingen die Polizei, da sie auf dem Haus der Nachbarn eine hilflose Katze entdeckt hatte. Offenbar traute sich der Vierbeiner nicht von alleine wieder nach unten.  Beamte des Polizeireviers Ettlingen fuhren die Straße Obere Zwingergasse an, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Weder die Besitzer des betroffenen Objektes, noch der Besitzer der Katze konnten ausfindig gemacht werden. Die Katze befand sich sichtlich verängstigt, in etwa vier Metern Höhe, kurz über der Regenrinne und versuchte vergebens einen Weg aus ihrer Misere zu finden. Da man sie nicht ihrem eigenen Schicksal überlassen wollte, beschlossen die Polizisten kurzerhand eine Rettungsaktion durchzuführen. Mit Hilfe der inzwischen auf den Plan gerufenen Nachbarschaft, konnte eine Leiter organisiert werden. So stiegen die Beamten schließlich auf das Dach empor, um das hilflose Tier zu retten.  Die Katze war wohl zunächst ein wenig misstrauisch und fuhr ihre Krallen aus. Ein Beamter erlitt durch die erfolgte tierische Gegenwehr Kratzwunden am Kopf. Schließlich ließ sich der Vierbeiner jedoch gemächlich nach unten befördern. Auf sicherem Boden angekommen, flüchtete die Katze in unbekannte Richtung. 

Kraichtal-Gochsheim - Tödlicher Betriebsunfall

Die Freiwillige Feuerwehr Kraichtal wurde am heutigen Montag, 14.01.2019 um 7:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Person in Maschine eingeklemmt" von der ILS Karlsruhe in die "Alte Münzesheimer Straße" nach Gochsheim alarmiert. Bei dem Hilfeleistungseinsatz rückte der Rüstzug, bestehend aus den Abteilungen Menzingen und Unteröwisheim sowie der ortsansässigen Abteilung aus. Beim Einrichten einer Formpresse ist am Montagmorgen gegen 07.20 Uhr in einer Gochsheimer Produktionsfirma ein 52 Jahre alter Arbeiter zu Tode gekommen. Dessen 37-jähriger Kollege musste unter Einsatz der Rettungsdienste mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kraichtal ist unter der Leitung von Kommandant Mathias Bauer mit insgesamt 31 Einsatzkräften und 7 Fahrzeuge vor Ort. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Betram Maier war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach ersten Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal werden mit der Maschine Formteile für die Inneneinrichtung von Kraftfahrzeugen hergestellt. Seit dem frühen Morgen waren die beiden Arbeiter mit der Einrichtung zur Produktion neuer Formteile beschäftigt. Dabei geriet der 52-jährige mit dem Oberkörper in die Maschine und trug so schwere Verletzungen davon, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Die Kriminalpolizei versucht nun die genauen Umstände zu klären, die zu dem tragischen Unglück geführt haben. 

Kraichtal-Gochsheim - Einbruch in Bäckereien

Am vergangenen Wochenende wurde in zwei Filialen einer Bäckereikette eingebrochen. Die Täter entwendeten einen Tresor mit Bargeld. Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr wurde der erste Einbruch entdeckt. In Gondelsheim meldete ein Zeuge, dass Im Metzgerteich der Mitarbeiterzugang einer Bäckereifiliale aufgebrochen worden war. Bei der Sicherung des Tatorts stellten die Polizeibeamten das Fehlen des Firmentresors fest, der von den Tätern gewaltsam herausgerissen wurde. Etwa zur gleichen Zeit verständigte der Lieferant einer Bäckereifiliale in Unteröwisheim die Polizei. Auch hier verschafften sich die bislang unbekannten Täter durch den Einsatz von Hebelwerkzeugen Zugang zu dem Geschäft in der Friedrichsplatz-Straße. Im Anschluss durchsuchten die Einbrecher die Räumlichkeit, nach derzeitigem Stand wurde jedoch nichts entwendet. In beiden Fällen konnte der Tatzeitraum auf Samstagabend, 18:30 Uhr, bis Sonntagmorgen, 05:30 Uhr eingegrenzt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Sachdienliche Hinweise nehmen das Polizeirevier Bretten (07252/50460) sowie der Polizeiposten Kraichtal (07250/238) entgegen. 

Stutensee - Einbruch in Tankstelle

Unbekannte sind in der Nacht zum Samstag über ein Autohaus in die angrenzende Tankstelle in Stutensee-Blankenloch eingebrochen. Die Diebe erbeuteten dabei Ware in bislang unbekannter Höhe.  Die Täter gelangten gewaltsam über ein Rolltor in das Autohaus. Im Inneren wurden weitere Türen unter massiver Gewalteinwirkung geöffnet, sodass die Diebe in den angrenzenden Verkaufsraum der Tankstelle gelangten. Innerhalb der Räumlichkeiten nahmen sie bei ihrer Suche nach Beute mehrere Stangen Zigaretten sowie Bargeld an sich. Anschließend gelang es den Dieben unerkannt zu flüchten. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf ca. 6'000 Euro.  Wer hierzu Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721/967180 in Verbindung zu setzen. 

Stutensee - Einbruch in ein Geschäft verhindert

Am Sonntag, gegen 00:50 Uhr, wurde ein männlicher Täter dabei beobachtet, wie er sich an der Glasscheibe eines Geschäfts in der Hauptstraße in Stutensee zu schaffen machte. Ein Zeuge meldete den Vorfall der Polizei.  Die Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Weststadt fuhren die gemeldete Örtlichkeit beschleunigt an. Im Rahmen der anschließend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte ein 15-Jähriger ausfindig gemacht werden, dessen Aussehen mit der Beschreibung des Zeugen übereinstimmte. Der Jugendliche trug einen Handschuh mit Blutspuren bei sich. Spuren wurden entsprechend sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen sind aktuell noch am Laufen. 

Walzbachtal - Pkw überschlägt sich mehrfach

Ein 36-jähriger Pkw Fahrer fuhr am Samstag gegen 16 Uhr auf der B293 aus Berghausen-Pfinztal kommend, in Fahrtrichtung Walzbachtal-Jöhlingen mit überhöhter Geschwindigkeit. In einer Rechtskurve verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hierdurch überschlug sich das Auto mehrfach und blieb schließlich auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach liegen. Durch den Unfall wurde der Fahrer leicht verletzt. An seinem Unfallfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 7'000 Euro, was einem wirtschaftlichen Totalschaden entspricht. Die B293 musste zwecks Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten für zwei Stunden voll gesperrt werden. 

BAB 5 - Sonderkontrolle zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen

Im Rahmen der landesweiten Verkehrsüberwachungsaktionen wurden von Sonntag auf Montag von 19.00 Uhr bis 00.30 Uhr Kontrollen der Berufskraftfahrer an der Bundesautobahn A5 durchgeführt. Da sich immer wieder bundesweit verheerende Verkehrsunfälle aufgrund alkoholisierter Lkw-Fahrer ereignen, ist die Verhinderung solcher Unfälle ein wichtiges Anliegen der Polizei. Bei Kontrollmaßnahmen wurde festgestellt, dass die Kraftfahrer häufig zum Ende der vorgeschriebenen Ruhezeit an den Wochenenden immer noch alkoholisiert sind.  Schwerpunkt der Kontrollmaßnahmen waren die Tank- und Rastanlagen Bruchsal Ost und West. Die Ergebnisse verdeutlichen wieder, wie enorm wichtig derlei Kontrollmaßnahmen sind. Insgesamt wurden 204 Berufskraftfahrer kontrolliert. Bei 23 Kraftfahrern wurde eine Alkoholisierung festgestellt. Die Weiterfahrt musste 14 Fahrern untersagt werden, da bei ihnen einen Atemalkoholkonzentration von mehr als 0,5 Promille festgestellt worden war. Die Fahrer verhielten sich während der Kontrollen alle kooperativ. Die Beamten erklärten ausführlich den Sinn und Zweck der Maßnahmen, um Verständnis und Einsicht zu wecken. An den Kontrollen waren 45 Beamtinnen und Beamte des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe, der Verkehrspolizei Karlsruhe sowie des Polizeipräsidiums Einsatz beteiligt. Zeitgleich fanden gleichgelagerte Kontrollmaßnahmen auf den Tank- und Rastanlagen statt. 

BAB 8 - Regen- und Schmelzwasser flutete die Autobahn

In Fahrtrichtung Karlsruhe auf Höhe der Park- und Rastanlage Gruibingen überflutete Schmelz- und Regenwasser die Autobahn. Mit dem Bau eines Sandsackwalls konnte Abhilfe geschaffen werden. Die Feuerwehr hatte bereits erste Maßnahmen vor dem Eintreffen des THW ergriffen. Durch die Autobahnmeisterei wurde mit Verkehrssicherungshänger die rechte Spur der BAB gesperrt und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80km festgelegt und entsprechend ca. 500 Meter vor dem Wasserübertritt auf die Fahrbahn ausgeschildert.

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)