Polizeibericht u.a. 100119

Erstellt: Donnerstag, 10. Januar 2019

(poli). In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Radarfallen wie in Baden-Württemberg. Für die Städte lohnt sich das vor allem finanziell. Doch es gibt auch einen weiteren Effekt.  Das Aufstellen von Blitzanlagen rechnet sich für die großen Städte in Baden-Württemberg. Mehrere Millionen Euro spülten die Geräte im vergangenen Jahr in die Kommunen, weil Raser und sonstige Verkehrssünder geblitzt wurden. Allein in Karlsruhe mussten Autofahrer 2017 rund sechs Millionen Euro zahlen.

Eine genauere Zahl zu installierten Radarfallen gibt es nicht, da sowohl Städte und Kreise als auch die Polizei Stationen je nach "Lust und Laune" aufstellen dürfen. Das nährt den Verdacht, beim Blitzen gehe es vor allem um Geldmacherei. Schnell ist von Abzocke die Rede. Was aber können Betroffene tun, die gar nichts falsch gemacht haben? Löst ein Blitzer in Baden-Württemberg aus, weil ein Kfz-Fahrer das Tempolimit überschritten hat, muss die Behörde im ersten Schritt ermitteln, auf wen das Fahrzeug zugelassen ist. Kommt der Halter auch als Fahrer in Betracht, erhält dieser einen Anhörungsbogen. Der Betroffene kann dort Angaben zur Sache machen. Im nächsten Schritt wird dann ein Bußgeldbescheid zugestellt. Dieser enthält auch die Information, welche Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog gegen den Temposünder ausgesprochen werden. Für sie gibt es von einem Anwalt für Verkehrsrecht den Rat: "Man müsse fristgerecht Einspruch einlegen - andernfalls würden Bußgeld und Punkte rechtskräftig [⇒ Regionale Daten zum Straßenverkehr].

Baden-Baden - Beim Gassi gehen angegriffen

Ein 28 Jahre alter Mann führte am Mittwochmittag seinen Vierbeiner auf einer Wiese nahe der Lichtentaler Allee gassi, als ihm ein 61-jähriger Jogger entgegenkam. Beim Vorbeigehen sprühte der Jogger nach ersten Ermittlungen unvermittelt Pfefferspray in Richtung des Hundeführers und flüchtete. Aufgrund der vorhandenen Personenbeschreibung konnte er durch Beamte des Polizeireviers Baden-Baden in der Nähe vorläufig festgenommen werden. Der Hundehalter wurde durch das Pfefferspray leicht verletzt, sein vierbeiniger Begleiter blieb unversehrt. Die ermittelnden Beamten bitten Zeugen des Vorfalls unter der Telefonnummer: 07221 680-0 um sachdienliche Hinweise. 

Baden-Baden - Strafrichter vorläufig des Dienstes enthoben

Das Richterdienstgericht hat einen Strafrichter vorläufig des Dienstes enthoben, da vermutet wird, dass er einen Verdächtigen vor polizeilichen Ermittlungen gewarnt haben soll. Der Verdächtige habe sich kurz nach der Warnung für mehrere Monate ins Ausland abgesetzt. Zudem soll der Richter über einen längeren Zeitraum unerlaubt neben seiner Richtertätigkeit Rechtsberatung betrieben haben. Wegen dieser Vorfälle ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den Richter: "Es besteht der Verdacht auf Bestechlichkeit, Verrat von Dienstgeheimnissen und Rechtsbeugung." Das Justizministerium hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine vorläufige Dienstenthebung des Richters beantragt. Das Ministerium sah es als wahrscheinlich an, dass die Vorwürfe zutreffen und der Richter entlassen werde. Das Gericht teilt nun die Auffassung des Justizministeriums, dass sich das schwere Dienstvergehen sehr wahrscheinlich bestätigen werde. Deswegen wurden neben der vorläufigen Enthebung auch die Bezüge des Richters zunächst um die Hälfte gekürzt, bestätigte eine Sprecherin des Dienstgerichts. Strafverfahren oder Dienstenthebungen gegen Richter sind ausgesprochen selten. Verstöße gegen die Dienstpflichten werden in der Regel streng geahndet, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz zu schützen. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Mann sind noch nicht abgeschlossen, erklärte die zuständige Staatsanwaltschaft Karlsruhe.

Baden-Baden - Unfall mit Sachschaden

Bei der Einfahrt von einem Grundstück in die Lichtentaler Straße ist am Donnerstagabend eine Ford-Lenkerin mit dem Seat eines 38-Jährigen zusammengestoßen. Bei dem sich gegen 19.30 Uhr zugetragenen Malheur wurde niemand verletzt. Zur Instandsetzung der Autos müssen rund 6.000 Euro aufgebracht. Um den Seat kümmerte sich ein Abschleppunternehmen. 

Baden-Baden - Sirenen heulen zur Probe

Die Stadtwerke testen im Laufe der nächsten Woche (14. bis 18. Januar) alle Sirenen im gesamten Stadtkreis. Dazu lassen die Mitarbeiter die 26 Sirenen kurz aufheulen, um deren Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Baden-Baden - Michaelstunnel wird gereinigt

Wegen einer Zwischenreinigung ist der Michaelstunnel in der Nacht von Donnerstag, 17. Januar, auf Freitag, 18. Januar, zwischen 20 und 5.30 Uhr, voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke „U1“ führt entlang der Waldseestraße und Katzensteinstraße zum Golfplatz und über die Fremersberg- und Bertholdstraße wieder zurück in die Stadt und umgekehrt. Die Stadtverwaltung bittet um Beachtung.

Baden-Baden | Steinbach - Sommerstraße gesperrt

Wegen der Verlegung von Hausanschlüssen muss die Sommerstraße in Steinbach auf Höhe von Haus Nummer 35 ab Montag, 14. Januar, für voraussichtlich zwei Tage voll gesperrt werden. Die Zufahrt für Anwohner ist möglich (Sackgassenregelung), Fußgänger können den Bereich passieren.

Bühl - Von schneeglatter Fahrbahn abgekommen

Die schneeglatte Fahrbahn der Schwarzwaldstraße führte am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall und einem Sachschaden von insgesamt rund 15'000 Euro. Der Lenker eines Opel war gegen 19.10 Uhr von Neusatzeck kommend in Richtung Ottersweier unterwegs, als er auf Höhe des Klosters in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Dieser kollidierte zuerst mit dem linken Bordstein und in der Folge mit der gegenüberliegenden Leitplanke. Der 58 Jahre alte Lenker des Wagens blieb unverletzt. 

Bühl - Nachtruhe durch Einbrecher gestört

Am frühen Mittwochmorgen schlief der Bewohner eines Anwesens in der Burg-Windeck-Straße wohl seelenruhig, bis er durch ein Geräusch aus dem Schlaf gerissen wurde. Dieses wurde durch einen dreisten Einbrecher verursacht, der zunächst über einen Zaun stieg, um auf das Grundstück zu gelangen. Als dieser einen geöffneten Fensterflügel feststellte, montierte er das davor befindliche Fliegengitter ab, um in das Inneres des Gebäudes sehen zu können. Dabei wurde der unbekannte Ganove durch den noch schlaftrunkenen Bewohner gehört und suchte das Weite. Die Beamten des Polizeireviers Bühl konnten am Tatort Spuren sichern und die Ermittlungen aufnehmen. 

Gernsbach - Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau sind nach einer Unfallflucht in der Richard-Wagner-Straße auf der Suche nach Zeugen des Malheurs. Ein unbekannter Fahrzeugführer war zwischen Mittwochmittag, 12 Uhr, und Donnerstagvormittag, 10.30 Uhr, gegen einen dort am Fahrbahnrand geparkten Opel Ascona gestoßen und hat im Anschluss das Weite gesucht. Zurück ließ er einen Schaden von etwa 500 Euro. Wer Hinweise zum Verursacherfahrzeug und/oder zum flüchtigen Fahrer geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer: 07225 9887-0 bei den Ermittlern des Polizeireviers Gaggenau. 

Gernsbach - Stützmauer gestreift

Ein 18 Jahre alter Skoda-Fahrer hat am späten Mittwochnachmittag in der Jahnstraße eine der Fahrbahn angrenzende Stützmauer gestreift. Der Heranwachsende blieb im Gegensatz zu seinem Wagen unversehrt. Am Skoda steht ein Schaden von etwa 3'000 Euro zu Buche. Laut Schilderung des Fahranfängers sei ihm auf dem Weg in Richtung Staufenberg, kurz nach einer rechtwinkligen Kurve, ein größeres dunkles Auto mittig auf der Fahrbahn entgegengekommen. Um eine Kollision zu vermeiden, sei er nach rechts ausgewichen und habe hierbei das Mauerwerk gestreift. Der Entgegenkommende sei einfach weitergefahren. Zum Fahrer und dessen Wagen liegen keine weiteren Erkenntnisse vor. Mögliche Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer: 07225 9887-0 mit den Beamten des Polizeireviers Gaggenau in Verbindung zu setzen. 

Rastatt - Saunaofen sorgt für Feuerwehreinsatz

Das versehentliche Einschalten eines Saunaofens sorgte am Donnerstag, kurz vor 14 Uhr, in einem Einfamilienhaus im Wiesenweg zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Ein Bewohner schaltete ungewollt den Ofen ein, woraufhin sich wenig später ein darauf liegender Bettvorleger entzündete. Infolge der starken Rauchentwicklung wurde eine Bewohnerin wegen des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Außer an dem Textil entstanden offenbar keine weiteren Sachschäden. 

Rastatt - Pkw beschädigt

Opfer mutwilliger Beschädigungen wurde zwischen Montag, 20 Uhr und Dienstag, 14 Uhr ein Audi-Besitzer in der Baumeisterstraße. Das in einem Hof abgestellte Auto wurde mehrfach auf der Beifahrerseite zerkratzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Rastatt unter der Telefonnummer 07222 761-0 entgegen. 

BAB 5 - Verkehrsüberwachung

Auch ohne Schneechaos oder Unfällen mit langfristigen Sperrungen, sind die Beamten des Autobahnpolizeireviers in Bühl auf der A5 mit der Verkehrsüberwachung beschäftigt. Mit einer Zivilstreife des Autobahnpolizeireviers hatte am Mittwochmittag eine 22-jährige Peugeot-Fahrerin allerdings nicht gerechnet, als diese gegen 14:40 Uhr mit ihrem Handy am Ohr auf der A 5 unterwegs war. Mit Bargeld musste hingegen ein 51-Jähriger Fernfahrer eine Stunde zuvor auf der Gegenspur seine Buße wegen des gleichen Verstoßes leisten. Noch tiefer muss ein 25-jähriger Audi-Fahrer in die Tasche greifen. Er wurde zur gleichen Zeit auf der Autobahn bei Baden-Baden kontrolliert. Weil er offenbar unter Drogen am Steuer seines Fahrzeuges saß, erwartet ihn ein Bußgeld im dreistelligen Bereich, Punkte in Flensburg und ein mehrwöchiges Fahrverbot. Weil ein 38 Jahre alter Mann sein zweijähriges Kind lieber auf dem Schoß, als in dem vorhandenen Kindersitz transportierte, erwartet auch ihn ein Punkt in seiner Kartei und ein Bußgeld. Er war gegen 20:40 Uhr bei Baden-Baden als Mitfahrer in einem Volkswagen unterwegs.

 

Bretten - Vollsperrung Diedelsheimer Straße  

Aufgrund von Arbeiten an der Wasserleitung sowie Stromleitung wird die Diedelsheimer Straße zwischen der östlichen Einmündung Jahnstraße und der westlichen Einmündung Jahnstraße im Zeitraum Montag, 14.01.2019 bis längstens Mittwoch, 29.05.2019 für den Fahrverkehr gesperrt. Der Fahrverkehr wird innerörtlich umgeleitet über die Jahnstraße sowie die Rondellstraße. Hierzu werden teilweise Haltverbotszonen eingerichtet; um Beachtung der Haltverbote wird gebeten. 

Grötzingen - Verkehrsunfall mit Schwerverletzten

Drei Schwerverletzte forderte ein Unfall am Donnerstagmittag gegen 13.00 Uhr auf der Bundesstraße 3 bei Grötzingen. Ein 81-jähriger Mercedes-Fahrer fuhr auf der Bundesstraße 3 von Grötzingen in Richtung Bruchsal, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Fiat zusammenstieß. Während der 81-jährige Unfallverursacher schwer verletzt wurde, kann man bei dem 57-jährigen Fahrer des Fiats sowie bei dessen 45-jährigen Beifahrer derzeit Lebensgefahr nicht ausschließen. Alle drei Personen wurden durch hinzugeeilte Rettungskräfte vor Ort erstversorgt und anschließend in Krankenhäuser verbracht. Im Einsatz waren auch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften sowie die Freiwillige Feuerwehr Grötzingen mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften. Da beide Fahrzeuge nicht mehr Fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden. Der Sachschaden beziffert sich auf etwa 13'000 Euro. Während der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten war die Strecke bis gegen 15.50 Uhr voll gesperrt. 

Karlsruhe - 84-jähriger die Handtasche geraubt

Opfer eines Handtaschenraubes wurde am Donnerstagabend eine 84 Jahre alte Frau in der Humboldtstraße. Die Dame war gegen 19.40 Uhr mit der Straßenbahn von der Karlsruher Innenstadt zur Straßenbahnhaltestelle Tullastraße unterwegs. Anschließend begab sie sich zu Fuß in die Humboldtstraße, wo ihr von hinten die über die Schulter getragene Handtasche geraubt wurde. Der männliche Täter flüchtete mit der Tasche in unbekannte Richtung. Die Dame wurde bei der Tatausführung nicht verletzt. In der dunklen Handtasche befanden sich ein kleiner Bargeldbetrag und persönliche Gegenstände der Geschädigten. Bei dem Täter soll es sich um eine männliche Person mit nordafrikanischem Aussehen gehandelt haben, zwischen 20 bis 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß, bekleidet mit einem dunklen Kapuzenpullover. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter Tel.: 0721/666-5555 zu melden. 

Karlsruhe - Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Einen 26-Jährigen konnte eine Streife Mittwochnacht in Mühlburg kontrollieren. Der junge Mann fiel gegen 23.00 Uhr der Streife auf, da er beim Abbiegen von der Sonnenstraße in die Steubenstraße an dem entgegenkommenden Streifenwagen teilweise über den Gehweg vorbeifuhr. Bei der Kontrolle des 26-Jährigen auf der Marktstraße stellten die Beamten fest, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und keine Fahrerlaubnis besitzt. Die Dursuchung des Mannes förderte dann ca. zwei Gramm Marihuana zu Tage. Im Fahrzeug versteckt wurden weitere ca. 60 Gramm Marihuana, einen Schlagrind und eine Schreckschusspistole gefunden. Geringe Mengen Marihuana wurden bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckt. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte der 26-Jährige die Wache wieder verlassen. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen. 

Philippsburg - Brand eines Holzschuppens

Aufgrund bislang nicht geklärter Ursache geriet am Mittwoch, gegen 22.30 Uhr, ein landwirtschaftlicher Unterstand beim "Unterhof" am Altrhein in Philippsburg (ehemaliger Gutshof der Stadt Philippsburg) in Brand, der daraufhin komplett abbrannte. In diesem waren zwei landwirtschaftliche Anhänger bzw. Heuballen gelagert.  Ein zufällig vor Ort befindlicher Spaziergänger hatte Kenntnis von dem Brand genommen und daraufhin die Polizei informiert. Die kompletten Abteilungen der Feuerwehren Philippsburg und Wiesental sowie Einsatzkräfte der Werksfeuer des nahegelegenen Kernkraftwerks waren dann schnell vor Ort und konnten trotz des erheblichen Funkenfluges ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude sowie in der Nähe stehende Wohnwagen verhindern. Allerdings entstanden an den Wohnwägen durch die Hitzeeinwirkung leichte Beschädigungen. Aufgrund der Tatsache, dass die Brandzehrung am Ursprungsobjekt jedoch schon weit fortgeschritten war, konnte nur noch ein kontrolliertes Abbrennen des Unterstandes gewährleistet werden.  Noch während der Löscharbeiten wurde in unmittelbarer Nähe auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein weiterer Brand entdeckt. Hier brannte die Fassade eines Holzschuppens des Forstamtes Philippsburg. Dieser Brand konnte jedoch durch die Feuerwehren noch rechtzeitig eingedämmt und gelöscht werden. Dass dieser Brand durch den erheblichen Funkenflug des erstgenannten Brandobjektes ausgelöst wurde, kann nahezu ausgeschlossen werden. Der Schaden an den Brandobjekten beläuft sich auf ca. 100'000,- Euro, der des Inventars am Unterstand wird auf etwa 20'000,- Euro geschätzt.  Aufgrund der bisherigen Ermittlungen kann eine vorsätzliche Brandlegung an den angeführten Objekten nicht ausgeschlossen werden. Zeugen oder Hinweisgeber werden daher gebeten, sich telefonisch unter 0721/666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen. 

Rheinstetten - Minderjähriger fährt unter Drogeneinfluss

Ein Motorradfahrer aus Rheinstetten fiel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einer Polizeistreife auf, da er auf der Karlsruher Straße ohne Licht fuhr. Bei der gegen 02:00 Uhr durchgeführten Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Motorradfahrer erst 17 Jahre jung ist und keinen Führerschein besitzt. Er hatte sich, ohne das Wissen seines Vaters, dessen Motorrad für eine nächtliche Spritztour genommen. Darüber hinaus stellten die Polizeibeamten Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Eine Durchsuchung seines Zimmers im elterlichen Hause bestätigte diesen Verdacht. Dort konnten mehrere Tüten mit Betäubungsmittel und zum Konsum derselben geeigneten Zubereitungsutensilien aufgefunden werden. Diese wurden beschlagnahmt. Gegen den Jugendlichen wurde wegen den oben genannten Verstößen mehrere Strafverfahren eingeleitet. 

Stutensee - Verletzte nach Unfall auf der L558

Zwei leicht verletzte Personen sowie ein Sachschaden von insgesamt etwa 13'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagvormittag an der Einmündung der Landesstraßen L558 und L560 bei Spöck ereignete  Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 21-jährige Fahrer eines Fords gegen 06:45 Uhr die L558 von Linkenheim kommend in Richtung Osten. An der Einmündung L558/L560 wollte er nach links abbiegen, um der L558 weiter zu folgen. Dabei übersah er offenbar den auf der L558 aus Richtung Bruchsal herannahenden Skoda einer 48-Jährigen. In der Folge kollidierten die beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Durch die Wucht des Aufpralls erlitten der 21-jährige Unfallverursacher sowie die 48-jährige Skoda-Fahrerin leichte Verletzungen.  Alarmierte Rettungskräfte versorgten die zwei Verletzten zunächst vor Ort und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren infolge der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)