Polizeibericht u.a. 51218

Erstellt: Mittwoch, 05. Dezember 2018

(poli). Verbraucherschutzminister Peter Hauk hat anlässlich der Weihnachtszeit Tipps bereitgestellt, um seriöse Spendenaufrufe zu erkennen. Dadurch sollen auch gut gemeinte Spenden am richtigen Platz ankommen. Nicht jede Organisation ist so seriös, wie sie sich gibt.  "Die Vorweihnachtszeit ist meist stressig und vollgepackt mit Terminen und Erledigungen. Damit die Spende tatsächlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird, sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher kurz informieren, wer hinter einem konkreten Spendenaufruf steckt", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Bereits der erste Blick auf den Spendenaufruf, eine dazugehörige Adresse oder das Impressum auf der Internetseite der aufrufenden Organisation könnte hier wichtige Hinweise liefern. "Fehlen Adresse oder Impressum ganz, ist Vorsicht geboten", betonte der Minister.  Zur Weihnachtszeit gehören wie jedes Jahr nicht nur Lebkuchen und Tannenbäume, sondern auch unzählige Spendenaufrufe. Sie füllen Briefkästen und E-Mail-Postfächer oder werden über Social-Media-Kanälen wie Facebook verteilt. Doch nicht jede Organisation ist so seriös, wie sie sich gibt. "Ein Anhaltspunkt für die Seriosität eines Spendenaufrufs kann dessen Ausgestaltung sein. Im Spendenaufruf sollten zum Beispiel auch Zahlen und Fakten zum Hilfsprojekt genannt und eine verantwortliche Organisation erkennbar sein. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten bei Interesse der jeweiligen Organisation nach dem Jahresbericht fragen. Aus diesem sollte sich herauslesen lassen, wohin bisherige Spenden gegangen sind und was mit diesen bewirkt wurde", so Verbraucherminister Hauk. Informationen beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen  Lohnen könne sich beispielsweise auch ein Blick auf die Liste des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). "Die Stiftung vergibt ein Spenden-Siegel an Organisationen, die von der Stiftung hinsichtlich ihrer Förderungswürdigkeit geprüft wurden. So muss eine geprüfte Spendenorganisation etwa Aussagen über die Qualität ihrer eigenen Organisation durch klare, nachvollziehbare Informationen belegen und gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung dienen", so der Minister. Allerdings sei ein fehlendes Siegel nicht automatisch ein Beleg für eine unseriöse Organisation. "Da wohltätige Organisationen erst ab einem jährlichen Spendenaufkommen von 25'000 Euro das Spendensiegel beantragen können, wird der kleine Verein um die Ecke das Siegel wahrscheinlich nicht vorweisen können. Wer dessen Arbeit unterstützen will, kann sich direkt mit dem Verein in Verbindung setzen und sich über den Einsatz der Spendengelder informieren", sagte Peter Hauk.  Auf der Straße oder an der Haustüre solle sich niemand von Menschen mit sogenannten Sammelbüchsen überrumpeln lassen. Hier sei es ratsam, sich die genaue Bezeichnung und Anschrift der Organisation geben zu lassen und sich zum Beispiel im Internet zu informieren. "Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher dieser Organisation nach der Recherche dann etwas spenden möchten, können sie dies sicher auch noch per Überweisung auf das Spendenkonto tun. Dasselbe gilt auch für Spendenaufrufe am Telefon", betonte Minister Hauk.

Baden-Baden - Einbruch in Hotel

Zwei noch unbekannte Einbrecher haben sich in den frühen Samstagmorgenstunden über eine aufgebrochene Tür Zutritt zu einem Hotel in der Sophienstraße verschafft. Nachdem die beiden Langfinger gegen 2.30 Uhr im Inneren des Gebäudes angelangt waren, fiel ihnen in einem Büro ein überschaubarer Bargeldbetrag in die Hände. Der Gebäudeschaden dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten. Die Beamten des Polizeipostens Baden-Baden Mitte haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen unter der Rufnummer: 07221 32172 um Hinweise. Wer hat zwischen 2 Uhr und 3 Uhr verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich der Sophienstraße bemerkt? Beschreibung der beiden männlichen Verdächtigen: 1. Täter: Südländisches Aussehen, etwa 55 bis 60 Jahre alt, schlank, dunkle Haare mit Stirnglatze, trug Steppjacke und Handschuhe 2. Täter: Größer als sein Komplize, rundes Gesicht, Glatze mit Haarkranz, trug langen Mantel.

Baden-Baden - Herd angelassen

Angebranntes Essen war am Dienstagmittag in der westlichen Industriestraße der Grund dafür, dass ein 34-Jähriger die Wohnungstür seines Nachbarn eintrat. Der aufmerksame Mann hatte den Alarm eines Feuermelders sowie Rauch wahrgenommen und verschaffte sich daraufhin Zugang zum Ort des Geschehens. Grund für das Auslösen des Rauchmelders war ein Kochtopf, welcher auf dem eingeschalteten Herd stand. Der Wohnungsinhaber war aber nicht anwesend. Zur Abklärung rückte nach Beiseiteschaffen des Topfes dennoch die Feuerwehr an. 

Baden-Baden - Wegen Mobilkranarbeiten gesperrt

Der Mirabellenweg in Steinbach ist bei Haus Nummer 22 am Mittwoch, 12. Dezember, von 12 bis 16 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Fußgänger können die Arbeitsstelle passieren.

Bühl - Exhibitionist unterwegs

Die Ermittler der Kriminalpolizei sind nach einem Vorfall am vergangenen Montag im Bühler Stadtgarten auf der Suche nach Zeugen. Gegen 8:10 Uhr machte eine Hundebesitzerin beim Gassi gehen dort eine unliebsame Begegnung. Auf ihrem Weg von der Gartenstraße her kommend in Richtung Kirche, näherte sie sich einem etwa 30 Jahre alten Mann, der an einer Sitzbank mit dem Rücken zu ihr stand. Als sich die Frau näherte, drehte sich der Unbekannte zu ihr um und entblößte wortlos sein Geschlechtsteil. Der um die 30 Jahre alte Mann wurde zwischen 180 bis 185 Zentimeter groß, von schlanker Statur und kurzen Haaren beschrieben. Der Unbekannte war mit einem Blouson und einer grauen Stoffhose bekleidet. Außerdem trug er eine rote Mütze. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei unter der Hinweisnummer 0781 21-2820 in Verbindung zu setzen. 

Durmersheim - Handfeste Auseinandersetzung

Ein mutmaßlich seit längerer Zeit schwelender Familienstreit dürfte am Dienstagabend zu einer handfesten Auseinandersetzung mehrerer Personen vor einer Bar in der Zeppelinstraße geführt haben. Nachdem Zeugen gegen 21.42 Uhr eine größere Schlägerei unter rund einem Dutzend Beteiligter gemeldet hatten, mussten die hinzugerufenen Beamten der umliegenden Polizeireviere nach Beruhigung der außer Kontrolle geratenen Debatte Strafverfahren gegen insgesamt fünf Frauen und Männer im Alter zwischen 22 und 52 Jahren einleiten. Diesen wird unter anderem gefährliche Körperverletzung und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Neben Schlagstöcken und Hieben dürfte auch der Einsatz eines Autos eine Rolle gespielt haben. Mit diesem soll eine 22-Jährige angefahren und verletzt worden sein. Die junge Frau wurde zur Behandlung ihrer Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Klinikum Rastatt gebracht. Die genauen Hintergründe des unfriedlichen Aufeinandertreffens sind Gegenstand weiterer Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Rastatt.

Gaggenau - Arbeitsunfall

Ein 51 Jahre alter Mann hat sich am Dienstagnachmittag bei einem Arbeitsunfall in der Josef-König-Straße Schnittverletzungen am Bein zugezogen. Nach bisherigen Feststellungen war dem Arbeiter beim Wechseln eines Werkzeugs ein scharfkantiges Metallteil aus der Hand gefallen. Er musste zur Behandlung seiner Verletzung mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. 

Gernsbach - Unfallflucht

Ein noch unbekannter Autofahrer hat am Sonntag, den 25. November, einen in der Haydnstraße abgestellten Renault Laguna gerammt und sich danach aus dem Staub gemacht. An dem zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr gegenüber einer Pizzeria am Straßenrand abgestellten Wagen wurde hierbei ein Schaden in Höhe von deutlich über 1.000 Euro verursacht. Die Beamten des Polizeipostens Gernsbach haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen unter der Telefonnummer: 07224 3663 um Hinweise. 

Haueneberstein - Feueralarm in der Grundschule

Die Auslösung der Brandmeldeanlage in einer Grundschule in der Alten Dorfstraße war am Dienstagmittag verantwortlich dafür, dass Wehrleute aus Baden-Baden anrücken mussten. Diese konnten vor Ort jedoch schnell Entwarnung geben. Auslöser für den Alarm dürften Handwerksarbeiten in der Lernanstalt gewesen sein. 

Hügelsheim - Baulärm mitten in der Nacht

Gleich mehrere Anwohner beschwerten sich am späten Dienstagabend bei der Polizei über erheblichen Baulärm in der Merkurstraße und fühlten sich um ihre Nachtruhe gebracht. Als die Beamten gegen 23 Uhr vor Ort eintrafen, war die dortige Baustelle noch hell beleuchtet. Etliche Arbeiter wollten noch in den Nachtstunden eine Bodenplatte fertigstellen, so dass die Schutzmänner den Arbeitseifer der fleißigen Hände eindämmen und die Bauarbeiten für beendet erklären mussten. Die Beamten des Polizeipostens Iffezheim prüfen nun, ob eine Sondergenehmigung für die Nachtaktivitäten vorgelegen hat. 

Kuppenheim - Unfall mit zwei verletzten Personen

Am späten Mittwochnachmittag, gegen 17.00 Uhr, ereignete sich auf der L67 zwischen Kuppenheim und der Auffahrt zur B 462 ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Fahrer eines Opels und die Fahrerin eines Lancias fuhren hintereinander auf der L 67 von Kuppenheim in Richtung Muggensturm. Der Opelfahrer kam vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er seitlich mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Aufgrund der Kollision kam der Sattelzug auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Lancia zusammen. Der Opel und der Sattelzug kamen von der Fahrbahn ab und blieben im angrenzenden Ackergelände stehen. Ein beim Opel Fahrer durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Fahrerin des Lancia und der Fahrer des Opels wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der beim Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf 60'000 Euro. Für die Bergung des Sattelzuges musste die L 67 zwischen Ortsende Kuppenheim und der Auffahrt zur B 462 von 20.00 - 21.30 Uhr gesperrt werden. 

Kuppenheim - Aufeinander geschoben

Ein 25 Jahre alter VW-Lenker ist am frühen Dienstagmorgen an der Einmündung der K 3737 in die B 462 in das Heck eines wartenden Audi gekracht und hat diesen auf einen gleichfalls an der Ampel stehenden Markengefährten geschoben. Verletzte sind infolge der Karambolage keine zu beklagen, dafür jedoch ein Sachschaden von rund 9.000 Euro. Derzeitigen Erkenntnissen nach dürfte Unachtsamkeit in Verbindung mit den widrigen Wetterverhältnissen für das Malheur verantwortlich gewesen sein.

Rastatt - Kind bei Unfall verletzt und weitergefahren (02)

Nach einem Verkehrsunfall in der Röttererbergstraße am Montag, bei dem sich ein Unfallbeteiligter möglicherweise unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben könnte, nahmen sich zwischenzeitlich die Ermittler der Verkehrspolizei Baden-Baden den Recherchen zur Identität des Unbekannten an. In den Fokus der Ermittlungen geriet nun ein Endvierziger. Offenbar hatte dieser den Pkw gelenkt und das Kind nach dem Unfall auch angesprochen, das aber zu diesem Zeitpunkt keine Verletzungen geltend gemacht hatte. 

Rastatt - Kontrollstelle

Beamte des Polizeireviers Rastatt haben am Dienstagabend auf der L75 eine Kontrollstelle errichtet. Zielrichtung der Überprüfungen war die Erhöhung der Verkehrssicherheit, wobei die Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrtüchtigkeit und deren Fahrzeuge auf Mängel kontrolliert wurden. Erfreulich war hierbei, dass kein Verkehrsteilnehmer sein Fahrzeug mit einem zu hohen Alkoholwert steuerte. Trotzdem mussten die Beamten 11 Verstöße ahnden. Etwa die Hälfte der kontrollierten Personen benutzten ihr Handy am Steuer und müssen nun mit einem Bußgeld sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. 

Rastatt - Jahnallee teilweise gesperrt

In der Jahnallee steht zwischen Donnerstag, 6. Dezember, und Freitag, 14. Dezember, eine Straßensanierung an. Während der Bauarbeiten muss die Jahnallee ab der Walter-Nehb-Brücke bis zur Baulandstraße gesperrt werden. Von der Sperrung betroffen sind die Anlieger der Kleingartenanlage Schwalbenrhein sowie Fußgänger und Radfahrer. Für Radfahrer und Fußgänger ist eine Umleitung über die Murgtalstraße ausgeschildert.

Rheinmünster | Greffern - Mutmaßliche Diebe geschnappt

Den Beamten des Polizeireviers Bühl ist am Dienstagabend die vorläufige Festnahme von vier mutmaßlichen Dieben gelungen. Die Männer im Alter zwischen 26 und 48 Jahren stehen im Verdacht, gegen 17.30 Uhr im Umfeld eines Lebensmittelmarkts "Unter den Eichen" ein Mountainbike im Wert von etwa 450 Euro gestohlen zu haben. Dem 12-jährigen Radeigentümer und seinem Vater fiel in diesem Zusammenhang an der Grundschule in Greffern eine verdächtige Personengruppe auf. Wie die nachfolgenden Überprüfungen der hinzugerufenen Ermittler ergaben, hatten die Bestohlenen das richtige Gespür. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen führte einer der Verdächtigen die Polizisten nicht nur zum zuvor gestohlenen Mountainbike des Jungen, ein von den Männern genutzter und unweit der Bildungseinrichtung abgestellter Skoda war zudem bis unter das Dach vollgepackt mit weiteren Gegenständen. Hierbei machten die Gesetzeshüter einen außergewöhnlichen Fund. Zwischen zwei weiteren aus Lichtenau entwendeten Fahrrädern "schlängelte" sich ein ausgestopftes Reptil, nach ersten Feststellungen ein etwa 100 Zentimeter langer Kaiman. Ein möglicher Verstoß gegen das Artenschutzgesetz wird von den Beamten geprüft. Die Festgenommenen wurden nach Abschluss aller Maßnahmen wieder entlassen. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Bandendiebstahls. 

Sinzheim - Schmuck entwendet

Mehrere Schmuckgegenstände hat ein unbekannter Einbrecher in der Zeit zwischen Montagmittag,13 Uhr, und Dienstagmittag, 13 Uhr, aus einer Wohnung im Eichenweg erbeutet. Wie der Langfinger in die Wohnung gelangen konnte, ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zur Spurensicherung wurden Kriminaltechniker hinzugezogen. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben die Ermittlungen aufgenommen.

BAB 5 - Zu heftig beschleunigt?

Bei der Auffahrt auf die A 5 in Richtung Karlsruhe ist ein 21 Jahre alter BMW-Lenker am Dienstagnachmittag an der Anschlussstelle Bühl ins Schlingern geraten und auf dem mittleren Fahrstreifen mit einem in Richtung Norden reisenden Mercedes eines 59-Jährigen kollidiert. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Heck des BMW auf der nassen Fahrbahn in der Beschleunigungsphase ausgebrochen und konnte von dem jungen Fahrer nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Karambolage trug eine 60 Jahre alte Mitfahrerin im Mercedes leichte Verletzungen davon. Zur Reparatur der Fahrzeug werden wohl über 20.000 Euro aufgebracht werden müssen. 

BAB 5 - Schwerverletzter und hoher Sachschaden

Nach einem Auffahrunfall am heutigen Morgen auf der A 5 zwischen Baden-Baden und Rastatt sind 30.000 Euro Sachschaden und ein Schwerverletzter zu beklagen. Kurz vor 6.30 Uhr war ein Mercedes-Fahrer auf seinem Weg in Richtung Karlsruhe unmittelbar nach der Anschlussstelle Baden-Baden in das Heck eines Lastwagens gekracht. Hierbei zog sich der 36-jährige Unfallverursacher so schwere Verletzungen zu, dass er nach einer notärztlichen Erstbehandlung zur stationären Betreuung ins Klinikum Baden-Baden gebracht werden musste. Ein nachfolgender Peugeot-Lenker konnte dem Trümmerfeld der beiden Havaristen nicht mehr ausweichen, wodurch der Wagen des Mannes ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zur Bergung des Lastwagens und des schwer beschädigten Mercedes mussten die Dienste zweier Abschleppunternehmen in Anspruch genommen werden.  

SONDERMELDUNG - Internationaler Schlag gegen die italienische Mafia

  1. Das Bundeskriminalamt (BKA) ist heute mit Festnahmen und Durchsuchungsmaßnahmen massiv gegen mutmaßliche Angehörige der italienischen kriminellen Gruppierung `Ndrangheta wegen des Vorwurfs des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln (Schwerpunkt Kokain), der Geldwäsche sowie wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen kriminellen Vereinigung vorgegangen. Bislang wird in Deutschland gegen 47 Beschuldigte ermittelt - betroffen war auch Baden-Württemberg. Erst im September fand ein Mafia-Prozess in Karlsruhe gegen neun Angeklagte statt.
  2. Über 440 Kolleginnen und Kollegen des BKA, unterstützt durch Kräfte der Bundespolizei, waren im Einsatz. 65 Objekte wurden durchsucht. Die Maßnahmen mit örtlichen Schwerpunkten dauern weiter an. Die Operation ist Teil eines internationalen polizeilichen Großeinsatzes, der von der europäischen Jusizbehörde Eurojust koordiniert wurde. Teilnehmer dieses "Joint Investigation Teams" (JIT) von Eurojust sind neben dem BKA auch Polizei- und Justizbehörden aus Italien, den Niederlanden und Belgien. Neben der internationalen Zusammenarbeit kooperiert das BKA in diesem Verfahren auch mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen sowie dem Polizeipräsidium Köln, die heute ebenfalls Durchsuchungen und Festnahmen durchgeführt haben. Das BKA hat im Rahmen des Ermittlungsverfahrens "Pollino" heute 14 Personen in Deutschland festgenommen, sechs davon aufgrund von Haftbefehlen aus Italien, Belgien und den Niederlanden. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden unter anderem hohe Bargeldsummen sowie mehrere Autos, die mutmaßlich als Kurierfahrzeuge genutzt wurden, sichergestellt. Der Handel mit Rauschgift ist eine der Haupteinnahmequellen der `Ndrangheta. Schon während der Ermittlungen wurden europaweit rund vier Tonnen Kokain und beträchtliche Mengen Ecstasy/MDMA beschlagnahmt. Im aktuellen Ermittlungsverfahren geht das BKA dem Verdacht nach, dass die `Ndrangheta 490 Kilogramm Kokain nach Deutschland geschmuggelt hat sowie für weitere Kokaineinfuhren in großen Mengen verantwortlich ist. Das BKA geht davon aus, dass die durch den Drogenhandel illegal erworbenen Geldmittel dazu eingesetzt werden, in Deutschland Immobilien zu erwerben, darunter Restaurants, die zu Geldwäschezwecken gekauft und wiederverkauft werden.  Die heutigen Maßnahmen zeigen, dass Polizei und Justiz international agierenden kriminellen Vereinigungen wie der `Ndrangheta genauso international begegnen müssen. Dafür ist das gemeinsame Ermittlungsverfahren "Pollino" ein erfolgreiches Beispiel, das fortgesetzt wird. 

Bretten | Remchingen - Nach Verkehrskontrolle in Untersuchungshaft

Eine Fahrzeugkontrolle endete am Samstagabend für einen 33-Jährigen mit Untersuchungshaft, nachdem die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung unter anderem 350 Gramm Marihuana bei ihm auffinden konnte.  Der 33-Jährige wurde am Samstagnachmittag im Zuge der Fußballbegegnung des FC Nöttingen gegen die Stuttgarter Kickers in der Nähe des Nöttinger Fußballstadions als Fahrer eines Pkw einer Fahrzeugkontrolle unterzogen. Nachdem die Beamten direkt Marihuanageruch feststellten, wurde er samt Fahrzeug durchsucht. Dies brachte neben geringen Mengen Marihuana und einem Kokain-Briefchen auch eine größere Menge Bargeld zu Tage. Der 33-jährige Pkw-Lenker stand nach einem Urintest zudem unter dem Einfluss von Kokain.  Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Durchsuchungsbeschlusses wurde noch am selben Abend seine Wohnung in Bretten durchsucht. Hier konnten neben einer geringen Menge Kokain auch 350 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat Bruchsal übernommen. 

Bruchsal - Jugendschutz-Testkäufe

"Wir müssen einen deutlichen Anstieg der Verstöße im Vergleich zu den Vorjahren feststellen. Eine 'Durchfallquote' von 50 Prozent zeigt, wie wichtig diese Testkäufe sind, um den Einzelhandel immer wieder zu sensibilisieren", so Ordnungsamtsleiterin Jessica Deutsch. Zweimal im Jahr finden Jugendschutz-Testkäufe statt.  Diesmal versuchten die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren in 16 Supermärkten, Zeitungskiosken und Tankstellen, Alkohol und Zigaretten zu kaufen. Während sie das "Partypack" - Alkohol und Chips - an der Kasse vorlegten, wurden sie von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und des Polizeireviers beobachtet. Die Abgabe von Alkohol und Zigaretten an unter 18-Jährige verstößt gegen das Jugendschutzgesetz. Nicht alle Verkäuferinnen und Verkäufer haben den Testkauf bestanden. Deshalb überlegen die Verantwortlichen weitere Maßnahmen.

Hambrücken - Feuerwehreinsatz im Kindergarten aufgrund defektem Wäschetrockner

Ein defekter Wäschetrockner mit einer folglich starken Rauchentwicklung sorgte am Dienstagvormittag in einem Kindergarten in Hambrücken für Aufregung. Die Feuerwehr war im Einsatz und konnte die Gefahr rasch bannen.  Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hambrücken und Waghäusel wurden am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr zu einem Brandeinsatz in den katholischen Kindergarten in der Hauptstraße nach Hambrücken alarmiert.  Ein im Haushaltsraum befindlicher Wäschetrockner hatte aufgrund eines technischen Defekts beginnen zu qualmen. Kurz darauf wurden die Verantwortlichen des Kindergartens durch ausgelöste Rauchwarnmelder auf den Brand aufmerksam und informierten die Feuerwehr.  Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Kindergarten bereits vollständig geräumt. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnte den Brandherd im Haushaltsraum rasch ausfindig machen. Der defekte Wäschetrockner wurde abgelöscht und ins Freie verbracht.  Im Anschluss konnte der Kindergarten mittels Lüftern belüftet werden, sodass dieser bereits kurz darauf den Betrieb wieder aufnehmen konnte.  Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hambrücken und Waghäusel waren mit insgesamt 15 Einsatzkräften unter der Leitung des Hambrücker Kommandanten Klaus Scheuermann im Einsatz. Wobei die Wehr aus Waghäusel aufgrund der entspannten Lage rasch wieder die Rückfahrt antreten konnte.  Der Rettungsdienst war vorsorglich mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Beamten vor Ort.  

Karlsdorf-Neuthard - Drogenkonsument in Psychiatrie eingeliefert

Ein 26-jähriger Tadschike erschien am Dienstag zum wiederholten Mal auf dem Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard, um eine geringe Menge Marihuana abzugeben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten in der Folge größere Mengen Marihuana festgestellt und sichergestellt werden. Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann erschien innerhalb von zwei Tagen zum zweiten Mal auf der Polizeidienststelle, gab eine geringe Menge Marihuana ab und redete wirr auf die Polizisten ein. Hierbei erwähnte er, größere Mengen Drogen in seiner Wohnung zu haben. Ein durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkter Durchsuchungsbeschluss wurde mit Fachkräften vollzogen. Die Durchsuchung brachte mehr als ein halbes Kilogramm Marihuana ans Licht. Der 26-jährige Drogenkonsument wurde aufgrund seines verwirrten Auftretens in eine Psychiatrie eingeliefert. 

Karlsruhe - Fahrradunfälle

  1. Beim Einbiegen von der Germersheimer Straße in die Hertzstraße kollidierten am heutigen Dienstagmittag gegen 15.15 Uhr ein Radfahrer und ein Pkw im Kreuzungsbereich. Beide Verkehrsteilnehmer bewegten sich im Gegenverkehr. Der Radfahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Zur Klärung des Unfallherganges sucht die Polizei Zeugen des Vorfalles, die sich bitte unter der Telefonnummer 0721 / 944840 mit der Verkehrsunfallaufnahme der Polizei Karlsruhe in Verbindung setzen mögen.
  2. Zu einem Streifunfall zwischen einem Radfahrer und einer Pkw-Fahrerin kam es am Dienstag gegen 15:15 Uhr auf der Hertzstraße, Einmündung Germersheimer Straße. Hierbei verletzte sich der Radfahrer leicht.  Die Geschädigte Pkw-Fahrerin befuhr die Germersheimer Straße und bog vor einem herannahenden roten Pkw nach links in die Hertzstraße ein. Vom Radweg, vom Friedhof kommend, fuhr zeitgleich ein 83-jähriger Radfahrer rechts auf die Hertzstraße. Die beiden Fahrzeuge touchierten einander, wobei sich der Radfahrer leicht verletzte und am Fahrzeug der Geschädigten leichter Sachschaden entstand. Die Polizei bittet den Fahrer des roten Fahrzeugs, der gegen 15:15 Uhr die Hertzstraße in südliche Richtung befuhr und den Unfall gegebenenfalls gesehen hat sich unter der 0721 94484-0 zu melden. 
  3. Wegen eines die Vorfahrtsregelungen missachtenden Lkw kam am heutigen Dienstagmorgen gegen 06.50 Uhr eine Radfahrerin zu Fall und verletzte sich nicht unerheblich. Der Lastwagen, zu dem lediglich bekannt ist, dass er weiß war, befuhr die Karl-Friedrich-Straße in Richtung Marktplatz und missachtete die bereits im Kreisverkehr des Rondellplatzes fahrende Radlerin, die stark abbremsen musste und hierdurch zu Fall kam. Der Lkw entfernte sich im Anschluss in unbekannte Richtung. Zeugen des Verkehrsunfalles, insbesondere aber Personen, die Hinweise zu dem Lastwagen geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrsunfallaufnahme der Polizei Karlsruhe unter Telefon 0721 / 944840 in Verbindung zu setzen. 
  4. Mittelschwere Verletzungen erlitt am Dienstagabend ein 28-jähriger Radfahrer in Karlsruhe, als er bei Rot über die Ampel fuhr und dabei mit einer Autofahrerin kollidierte. Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 28-Jährige mit seinem Fahrrad gegen 20:00 Uhr die Gebhardstraße in Richtung Hirschstraße. Eine 36-jährige Autofahrerin befuhr zur selben Zeit die rechte Spur der Ebertstraße in westlicher Richtung. Da in einigen Metern Entfernung die für sie relevante Ampel an der Einmündung zur Hirschstraße auf Grünlicht wechselte, fuhr sie unvermindert auf den Einmündungsbereich zu. Auf der Linksabbiegerspur wiederum stand ein Bus vor der dort weiterhin rot zeigenden Linksabbiegerampel. Der 28-jährige Radfahrer wollte auf seinem Fahrweg die kreuzende Ebertstraße über die dortige Fußgängerfurt überqueren, missachtete dabei aber offenbar das hier geltende Rotlicht der Ampel. Als er den stehenden Bus passiert hatte, kollidierte der Zweiradfahrer mit dem Fahrzeug der in diesem Moment vorbeifahrenden Autofahrerin. Durch die Kollision und seinem anschließenden Sturz über die Motorhaube des Autos hinweg zog sich der 28-Jährige mittelschwere Verletzungen zu.  Alarmierte Rettungskräfte versorgten den verletzten Radfahrer zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. 

Karlsruhe - Gurtkontrollen mit Beifang

Die Verkehrsüberwachung des Polizeipräsidiums Karlsruhe führte am Dienstag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr, mit über 20 geahndeten Verstößen, Gurtkontrollen in der Herrenalber Straße in Rüppurr durch. Ein um 14:25 Uhr angehaltener VW-Golf entpuppte sich als Volltreffer.  Die beiden 32-Jährigen im Fond des Fahrzeugs waren beide nicht angeschnallt. Einer von ihnen hatte eine Diebestasche bei sich, die das Auslösen eines Diebstahlalarms in Kaufhäusern verhindern soll. Der 26-jährige Beifahrer der 25-jährigen Fahrerin hatte einen Schlagring einstecken und muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die abgebrühte Fahrerin, bei der äußere Anzeichen auf Drogenkonsum festgestellt wurden, wollte den angebotenen Drogentest umgehen, indem sie angab schwanger zu sein. Davon unbeeindruckt nahmen die Polizisten die Dame mit ins Krankenhaus um eine Blutentnahme zu erheben. Die Frau gab nach einem Anruf auf ihrem Mobiltelefon an, sie könne nicht da bleiben, da ihr Haus in Baden-Baden in Flammen stünde. Eine Überprüfung der Aussage ergab, dass es eine Schutzbehauptung war, um der Blutentnahme zu entgehen. Letztendlich kam die junge Frau nicht um eine Anzeige, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahren unter Einfluss von berauschenden Mitteln und deren Folgemaßnahmen herum. 

Karlsruhe - Mehrfache Beleidigungen im Hauptbahnhof

Die Bundespolizei Karlsruhe wurde am Dienstagabend durch Mitarbeiter des DB Service Points im Karlsruher Hauptbahnhof verständigt.  Diese hatten im Bereich der Buchhandlung im Hauptbahnhof beobachtet, wie eine Frau von einem Mann beleidigt und an die Wand zur Buchhandlung gedrückt wurde. Beim Eintreffen der Streife befand sich die Frau nicht mehr vor Ort. Eine weitere Geschädigte konnte aber einen 43-jährigen Deutschen als Täter identifizieren. Nur kurze Zeit später meldet sich ein dritter Geschädigter bei der Bundespolizei. Der junge Mann wurde von dem 43-Jährigen ebenfalls beleidigt und geschubst. Nach bisherigen Kenntnissen blieben aber alle Beteiligten unverletzt.  Den mit 1,7 Promille nicht unerheblich alkoholisierten Mann erwarten jetzt Anzeigen wegen Nötigung, Beleidigung sowie versuchter Körperverletzung. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder von der Dienststelle entlassen. 

Karlsruhe - Hochwertige Bekleidung gestohlen

Bekleidungsstücke im Wert von fast 900 Euro haben zwei 18-Jährige am Dienstagabend in einem Kaufhaus in der Kaiserstraße gestohlen. Die beiden verstauten die Kleidungsstücke in ihren Rucksäcken und wurden gegen 18.00 Uhr beim Verlassen des Kaufhauses durch einen Ladendetektiv angesprochen und festgehalten. Die hinzugerufene Streife fand in den Rucksäcken dann das Diebesgut aus dem Kaufhaus. Zur Identitätsfeststellung wurden die beiden auf die Wache gebracht. Dort wurde festgestellt, dass beide jeweils ein gestohlenes T-Shirt unter der Oberbekleidung trugen. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden die Wache verlassen. 

Karlsruhe - Vermisste 92-Jährige aufgefunden

Die seit Montagnachmittag vermisste 92-jährige Thi Thoa NGUYEN konnte am Dienstag gegen 08:30 Uhr durchnässt und unterkühlt, aber ansonsten unversehrt aufgefunden werden. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut und wird aktuell im Krankenhaus behandelt.

Karlsruhe - Vollsperrung der Pulverhausstraße

Zur Erneuerung der Entwässerungsleitungen an der L 605-Brücke über die Pulverhausstraße wird eine Vollsperrung der Pulverhausstraße in Fahrtrichtung Bulach notwendig. Da der Verkehr nicht an der Arbeitsstelle vorbeigeführt werden kann, wird zur verkehrsarmen Zeit am Sonntag, 9. Dezember, zwischen 8 und 15 Uhr die genannte Fahrbahn voll gesperrt.  Während der Sperrung ist die Zufahrt von Grünwinkel kommend nach Bulach und die Auffahrt auf die L 605 in Richtung Stadtzentrum nicht möglich. Eine Umleitung über die L 605 zum Anschluss Wilhelm-Leuschner-Straße und zurück über die L 605 wird eingerichtet.

Karlsruhe - Vergrößerung der Fußgängerzone beim Europaplatz?

Die Grünen beantragen ein Verkehrsgutachten zu der Frage, ob und unter welchen Bedingungen die Karlstraße beim Stephanplatz / Europaplatz zur Fußgängerzone umgewidmet werden kann.  Der Anlass dafür war der Park(ing) Day, bei dem diverse Verbände die Parkplätze in der nördlichen Karlstraße umgenutzt hatten. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass eine Verbindung der Fußgängerzonen über die Karlstraße hinweg zu deutlichen Verbesserungen führen würde. Bisher trenne die Karlstraße den Stephanplatz, die südliche Waldstraße und den Europaplatz von der übrigen Fußgängerzone in der City ab.  "Mit einer durchgehenden Flaniermeile könnte die Aufenthaltsqualität des gesamten Bereichs um den Europaplatz deutlich aufgewertet werden", ist sich Johannes Honné, Fraktionsvorsitzender der Grünen, schon lange sicher. "Viele Geschäfte an der nördlichen Karlstraße und der südlichen Waldstraße würden davon profitieren. Der Radverkehr könnte die Karlstraße weiterhin nutzen." Die Karlstraße ist in diesem Bereich eine Einbahnstraße und es gibt keine parallel führende Einbahnstraße in Gegenrichtung. Demnach ist die Straße außer für den Anliegerverkehr offenbar verzichtbar. Der Kfz-Verkehr würde die gesperrte Stelle wahrscheinlich wie auch in anderen Fällen großräumig umfahren. "Wir vermuten stark, dass das funktionieren würde", so Honné. "Um eine Grundlage für eine Umwidmung zu bekommen, haben wir nun ein Gutachten beantragt. Es soll die Frage klären, ob die Fußgängerzone so erweitert werden kann und welche Bedingungen dafür zu erfüllen wären." Erst auf dieser Grundlage sei später über eine Umwidmung zu entscheiden.

Waghäusel - Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in ein Einfamilienhaus in Waghäusel eingebrochen und haben dabei Gegenstände im Wert von mehreren hundert Euro entwendet.  Nach den bisherigen Ermittlungen verschafften sich die Einbrecher zwischen Samstag und Mittwoch über einen Balkon Zutritt zu dem in der Wiesentaler Straße gelegenen Gebäude. Nachdem sie in das Haus gelangt waren, durchsuchten sie sämtliche Räume nach Wertgegenständen und nahmen dabei eine Kaffeemaschine sowie Schmuckstücke mit sich. Anschließend gelang es den Dieben unerkannt zu flüchten.  Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)