Polizeibericht u.a. 161118

Erstellt: Freitag, 16. November 2018

(poli). Aus zwei Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Mannheim geht hervor, dass Baden-Württemberg umgehend mit der Planung von Fahrverboten für Diesel der Euronorm 5 beginnen muss. Der VGH bestätigte damit zwei Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Stuttgart, gegen die das Land erfolglos Beschwerde eingelegt hatte. Die VGH-Richter gaben damit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Recht. Die Entscheidungen können nicht weiter gerichtlich angegangen werden (Beschlüsse des VGH 10 S 1808/18 und 10 S 2316/18).  

Das Land bereitet in Stuttgart Fahrverbote zur Luftreinhaltung ab dem 1. Januar 2019 für Diesel-Fahrzeuge der Euronorm 4 und schlechter vor. Bislang plante die Landesregierung Verbote für Diesel der Euronorm 5 von der Wirkung eines Pakets zur Luftreinhaltung abhängig machen zu wollen und diese Verbote gegebenenfalls für Anfang 2020 vorzubereiten. Nach Angaben eines VGH-Sprechers muss das Land jetzt in einem Ergänzungsverfahren mit der Planung der weiteren Fahrverbote umgehend beginnen. Im Februar hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden, dass Fahrverbote zur Luftreinhaltung grundsätzlich zulässig sind - sie müssen aber verhältnismäßig sein. Die DUH war der Meinung, Baden-Württemberg erfülle das Leipziger Urteil nur unzureichend, da Fahrverbote für Euro-5-Diesel im Entwurf zum Luftreinhalteplan bislang nicht geregelt werden.

Baden-Baden - Schaukasten aufgebrochen, Parfüms gestohlen

In einer Parfümerie in der Sophienstraße wurde im Verlauf der Nacht zum Donnerstag ein Schaukasten aufgebrochen. Daraus wurden zwischen 19 Uhr und 7.30 Uhr von bisher unbekannten Tätern Parfümartikel im Wert von circa 1'000 Euro entwendet. Zeugenhinweise werden von den Beamten des Polizeipostens Baden-Baden-Mitte unter der Tel: 07221 3751764 entgegen genommen. 

Baden-Baden - Polizeieinsatz nach Fund von verdächtigen Gegenständen

Bereits am Morgen des Samstags, dem 29. September, kam es in der Innenstadt von Baden-Baden nach einem gescheiterten Einbruch zum Auffinden zweier Handgranaten vor einem Geschäft in der Lichtentaler Straße (wir berichteten). Mittlerweile konnten die Beamten der Kriminalpolizei durch ihre Ermittlungen Hinweise auf ein unbekanntes Duo auf einem Motorrad erlangen. Hierbei ist lediglich bekannt, dass der Fahrer des Zweirades einen dunklen, sein Sozius einen hellen Helm trug und sie zwischen 5 Uhr und 5:30 Uhr am Samstagmorgen mehrfach im Bereich Augustaplatz und Lichtentaler Straße umherfuhren. Beide Personen waren dabei auch zu Fuß im Bereich des Geschäftes unterwegs. Die Beamten der Kriminalpolizei erhoffen sich mit dieser Spur nun Hinweise durch Spaziergänger, Nachtschwärmer oder anderen Zeugen. Wem fiel in dem genannten Zeitraum ein Motorrad mit dieser Besetzung auf? Zeugen, die Hinweise auf die Unbekannten und ihr Motorrad geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten unter der Hinweisnummer 0781 21-2820 in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Freie Fahrt für die Schwarzwaldstraße

Der dritte und damit letzte Sanierungsabschnitt der Schwarzwaldstraße wird am Freitag, 16. November, am frühen Nachmittag, zwei Wochen früher als erwartet, für den Verkehr freigegeben. Die Bauzeit betrug in diesem dritten Bauabschnitt 10 Monate. Für die Inbetriebnahme der Ampelanlage in Höhe der Feuerwache ist es im Zuge der Restarbeiten nötig, die Fahrbahn der B 500 Ausfahrt, also von der B 500 kommend in Richtung Schwarzwaldstraße, voll zu sperren. Diese Arbeiten nehmen voraussichtlich 3 Wochen in Anspruch. Die Umleitung erfolgt über die Schwarzwaldstraße.

Baden-Baden - Erneuerung der Fahrbahndecke

Die Fahrbahndeckenerneuerung der B 500 in Fahrtrichtung Baden-Baden kann am Dienstag, den 20. November 2018, weitestgehend abgeschlossen werden. Wie zuletzt berichtet, musste Ausbaumaterial im Baustellenbereich aufgrund mangelnder Transportkapazitäten auf dem Rhein zwischengelagert werden. Der  Abtransport des Materials kann jetzt stattfinden. Hierzu muss von Sinzheim kommend die Auffahrt von der B 3 zur B 500 in Richtung Baden-Baden stadteinwärts, vom 19. November bis 23. November 2018, gesperrt werden. Die Umleitung in Richtung Baden-Baden ist ausgeschildert. Im Anschluss muss von der A 5 kommend die Ausfahrt von der B 500 zur L 80 beziehungsweise B 3 in Richtung Baden-Baden Oos beziehungsweise Kartung vom 26. bis 30. November 2018 ebenfalls gesperrt werden. Die Umleitung in Richtung Baden-Baden Oos beziehungsweise Kartung ist ausgeschildert.

Baden-Baden - Baumfällarbeiten am Michaelsberg

Das städtische Fachgebiet Park- und Garten führt am Samstag, 17. November, am Michaelsberg eine Baumfällung im Bereich des Hangs zwischen Solmsstraße und Kaiserallee, in Höhe der Klinik Dr. Dengler, durch. Die Rotfichte muss wegen Fäulnis am Stammfuß und der daraus folgenden Instabilität des Baumes gefällt werden. Die Arbeiten finden in den frühen Morgenstunden statt. Die Solmsstraße und der Parkplatz vor der Klinik Dr. Dengler müssen für die Stellung eines Mobilkrans gesperrt werden.

Baden-Baden - Albrecht-Dürer-Straße gesperrt

Die Albrecht-Dürer-Straße ist bei Hausnummer 1 am Donnerstag, 22. November, von 7 Uhr bis 18 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Mobilkranarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lange Straße, Hochstraße, Lessingstraße. Der Anliegerverkehr ist zugelassen bis Albrecht-Dürer-Straße 3. Fußgänger nutzen den gegenüberliegenden Gehweg.

Bischweier - Betrunken und ohne Fahrerlaubnis

Durch Beamte des Polizeireviers Gaggenau wurde in der vergangenen Nacht eine Peugeot-Fahrerin angehalten. Die 43-Jährige stand unter starkem Alkoholeinfluss. Zudem stellte sich heraus, dass die alkoholisierte Dame die nötige Fahrerlaubnis für ihren Pkw nicht besitzt. Die Polizisten verbrachten sie zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Sobald deren Ergebnis feststeht, erwarten die Frau Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. 

Bühl - Aneinander geraten

Zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren sind am frühen Donnerstagabend in einer Kneipe in der Hauptstraße aneinander geraten. Trotz des Einschreitens anderer Lokalbesucher ließen sich die Kontrahenten zunächst nicht beruhigen. Nachdem die Wirtin ein "Machtwort" gesprochen hatte, musste der jüngere die Gaststätte verlassen. Zur Schlichtung wurde ferner eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Bühl hinzugerufen. Der Auslöser des Gerangels ist noch unklar, könnte aber in der Alkoholisierung der beiden Widersacher zu finden sein. Ein jeweiliger Alkoholtest bescheinigte den Streithähnen einen Wert jenseits von einem Promille. Verletzt wurde nach bisherigen Feststellungen niemand. Ob der Streit auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, wird noch geprüft. 

Gaggenau | Gernsbach - Falsche Polizeibeamten am Apparat

Gleich mehrere Bürger wurden am Donnerstagabend gegen 22 Uhr von einem falschen Polizeibeamten, angeblich von der Telefonnummer "110" aus, angerufen. Dieser teilte ihnen mit, dass eine Diebesbande festgenommen worden und man hierdurch auf die Adresse der Angerufenen gestoßen sei. Es wurde durch die betrügerischen Anrufer weiter nachgefragt, ob sich bei den meist lebensälteren Angerufenen zu Hause Wertsachen befinden würden. Erfolg hatten die Betrüger in den aktuellen Fällen dank des gesunden Misstrauens der Bürger nicht.  Hinweis: Die Polizei fordert Sie niemals dazu auf, Wertsachen herauszugeben, um Einbrüchen zuvorzukommen. Seien Sie misstrauisch und lassen Sie sich nicht von angeblich dringenden Ermittlungen oder ähnlichem unter Druck setzen. Es ist den Betrügern möglich, die angezeigte Nummer ihres Anrufes zu verändern, sodass ein Anruf unter der Nummer der örtlichen Polizei oder sogar des Notrufs suggeriert wird. Falls Sie solch einen Anruf bekommen oder bereits bekommen haben, rufen Sie den Notruf "110". 

Rastatt - Auf Bus geschossen

Die Scheibe eines Linienbusses wurde am Donnerstagabend auf der L 77 gegen 18.30 Uhr zwischen Rastatt und Plittersdorf durch einen noch unbekannten Gegenstand oder ein kleineres Geschoss beschädigt. Zur Tatzeit befand sich außer dem Fahrer ein Fahrgast im Bus. Die Kriminaltechniker waren vor Ort, um Spuren zu sichern. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugenunter der Telefonnummer: 07222 761 120 um Hinweise. 

Rastatt - Ungleiche Unfallgegner

Ein Sachschaden in Höhe von rund 12'500 Euro ist die Folge eines Auffahrunfalls heute Morgen in der Karlsruher Straße. Der 59-jährige Fahrer eines Lastwagens bemerkte wahrscheinlich zu spät, dass der vor ihm fahrende Pkw wegen einer roten Ampel zum Stillstand kam. In der Folge fuhr der Lkw dem Auto auf. Verletzt wurde niemand. 

Rastatt - Für den Ernstfall vorbereitet

Am Samstag, 24. November 2018, um 14 Uhr findet der jährliche Funktionstest der insgesamt sechzehn Sirenen in der Kernstadt und allen Rastatter Ortsteilen statt. Bürger werden gebeten, Kinder und ältere Menschen über den anstehenden Probealarm zu informieren. Der Probealarm dient nicht nur dazu, die Funktionalität der Sirenen zu überprüfen und die Bevölkerung im Fall der Fälle schnell und effizient vor möglichen Gefahren zu warnen. Vielmehr sollen die Bürger mit dem Sirenensignal vertraut gemacht werden, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Im Gefahrenfall ertönt das Sirenensignal eine Minute als an- und abschwellender Heulton. Dies bedeutet für die Bevölkerung: Rundfunkgeräte auf einen örtlichen Radiosender schalten, auf Durchsagen achten sowie Fenster und Türen umgehend schließen. Sobald die Gefahr nicht mehr besteht, ertönt das Sirenensignal eine Minute als Dauerton. Erstmals wird in Rücksprache mit der Integrierten Leitstelle Mittelbaden auch eine Meldung über die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) zum Probealarm abgegeben. In unserer Region sind große Unglücksfälle oder Katastrophen zwar selten, jedoch nicht auszuschließen. Die Bombenfunde im Murgvorland im Jahr 2012 und auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Canrobert im Februar 2015 oder das Hochwasser im Frühjahr 2013 haben gezeigt, dass auch in Rastatt Evakuierungsmaßnahmen nötig werden könnten. 

Rastatt - Polizeieinsatz nach Geldgewinn

Die Alarmierung der Polizei durch eine Sicherheitsfirma wegen eines vermeintlichen Überfalls in der Poststraße, stellte sich am Donnerstagnachmittag nach Eintreffen der Beamten glücklicherweise als nicht so schwerwiegender Vorfall heraus. Gegen 17:45 Uhr lösten Mitarbeiter eines dortigen Geschäftes einen Alarm aus, da sie mit einem Kunden an den Rand jeglicher höflicher Kommunikation gerieten. Der Mann war kurz zuvor durch den Erwerb eines Rubbelloses vom kleinen Glück geküsst worden und gewann dabei einen niederen Geldbetrag. Beim Freimachen des Loses wurde dieses jedoch beschädigt. Daher war eine sonst übliche, sofortige Auszahlung des Gewinnes nicht möglich. Vehement und nachdrücklich forderte er jedoch den Gewinn, weshalb sich die Mitarbeiter nicht mehr anders zu helfen wussten und um Hilfe baten. Noch vor Eintreffen der hinzugerufenen Polizei, entfernte sich der Unbekannte, ohne dass es zu strafbaren Handlungen kam. 

Rastatt - Widerstand geleistet

Ein 17-Jähriger hat am Donnerstagnachmittag in der Rastatter Innenstadt für Aufsehen und einen Polizeieinsatz gesorgt. Der Jugendliche war kurz nach 14 Uhr in einer Einkaufsgalerie in der Bahnhofstraße aus unklarer Ursache mit drei Bekannten in Streit geraten und hat die Gleichaltrigen unter dem Vorhalt eines Messers bedroht. Das Küchenmesser hatte der Verdächtige nach bisherigen Erkenntnissen kurzerhand aus einem nahegelegenen Lebensmittelmarkt gestohlen. Die Bedrohten wählten daraufhin den Notruf und baten um polizeiliche Hilfe. Beim Eintreffen mehrerer Streifenbesatzungen flüchtete der Bewaffnete und sprang hierbei in die Murg. Im Bereich der Josefstraße gelang den Beamten schließlich die vorläufige Festnahme des Flüchtenden. Hierbei leistete der 17-Jährige heftige Gegenwehr, sodass von den Ordnungshütern Pfefferspray eingesetzt werden musste. Hierbei trugen der Festgenommene und zwei Polizisten leichte Verletzungen davon. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche wieder entlassen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. 

Rastatt - Sperrungen in der Friedrich-Ebert-Straße

Am Dienstag, 20. November, geht es los mit Bauarbeiten an der August-Renner-Realschule. Die Schule wird in zwei Bauabschnitten ans Fernwärmenetz der Stadtwerke Rastatt angeschlossen. Im ersten Bauabschnitt vom 20. November bis zum 4. Dezember erfolgt eine halbseitige Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße. Eine Vollsperrung der Straße ist nötig während des zweiten Bauabschnittes vom 4. bis zum 18. Dezember. Während der halbseitigen Sperrung im ersten Bauabschnitt ist die Friedrich-Ebert-Straße ab der August-Renner-Realschule nur in Fahrtrichtung Lützowerstraße befahrbar. Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert. Fußgänger sind von der Maßnahme nicht betroffen. Die Buslinie 212 wird während der gesamten Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen über die Straße „Zur Leopoldfeste“ umgeleitet. Die Haltestellen „Lützowerstraße“ und „Friedrich-Ebert-Straße“ werden in dieser Zeit nicht bedient. Die nächsten Haltestellen sind die „Kehler Straße“ und die „Leopoldfeste“.

Rheinmünster - Festnahme bei der Einreise

Beamte des Bundespolizeireviers am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden haben gestern, im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Sofia, eine 20-jährige Bulgarin festgenommen. Gegen sie bestand ein Haftbefehl des Amtsgerichts Schwetzingen wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Da sie die fällige Geldstrafe bezahlte, konnte sie eine 30-tägige Haftstrafe abwenden. 

BAB 5 - Verkehrsbehinderungen nach Fahrzeugbrand

Gegen 15:35 Uhr geriet, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, ein Sattelzug auf der A 5 in Richtung Basel fahrend in Brand. Dem Fahrer gelang es den unbeladenen Zug von der Autobahn zu lenken und kam dabei im Bereich der Einfahrt zur Tank- und Rastanlage Baden-Baden zum Stehen. Der Berufskraftfahrer konnte das Führerhaus unverletzt verlassen, bevor dieses im Anschluss komplett ausbrannte. Der Auflieger wurde durch das Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt entstand ein Schaden von circa 100.000 Euro. Die Feuerwehr Baden-Baden befand sich mit mehreren Fahrzeugen im Löscheinsatz, weshalb hierzu auch der rechte und mittlere Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden musste. Derzeit dauern die Bergungs- und Aufräumarbeiten noch an. 

 

Bretten - Sechs Verletzte nach Unfall auf B293

Insgesamt sechs verletzte Personen sowie ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße B293 bei Bretten-Gölshausen ereignete. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei wollte der 26-jährige Fahrer eines Lkws gegen 07:50 Uhr vom Industriegebiet Gölshausen kommend nach links auf die B 293 auffahren. Hierbei übersah er offenbar die aus Richtung Bretten herannahende 75-jährige Fahrerin eines Peugeots, wodurch es im Einmündungsbereich zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt die Autofahrerin schwere Verletzungen, drei auf dem Rücksitz des Peugeots sitzende Kinder wurden leicht Verletzt. Der Unfallverursacher selbst erlitt ebenso wie sein 23-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen.  Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Verletzten zunächst vor Ort und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die zwei beteiligten Fahrzeuge wurden bei der Kollision erheblich beschädigt und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 27.000 Euro.  Bis zur vollständigen Räumung der Unfallstelle sowie der Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen musste die B 293 zwischen den Abfahrten Büchig und Bauerbach bis etwa 11:00 Uhr teilweise gesperrt werden. 

Bretten - Haftbefehl gegen 20-Jährigen vollstreckt

Am 4. November kam es am S-Bahn-Haltepunkt Gölshausen zu einer räuberischen Erpressung. Ein 20-jähriger Deutscher wird beschuldigt, einem 16-jährigen Deutschen dessen Schuhe unter Drohung von Gewalt gegen sein Leben entwendet zu haben. Bereits drei Tage später konnte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss beim zuständigen Amtsgericht erwirken. Am 8. November wurde die Wohnung des Beschuldigten durch Kräfte der Bundespolizei durchsucht. Im Rahmen der sich anschließenden Fahndung konnte der Beschuldigte im Stadtgebiet Bretten angetroffen und festgenommen werden. Der 20-jährige Verdächtige hatte es nach seiner letzten Inhaftierung auf gerade mal eine Woche in Freiheit gebracht und sitzt nun wieder in einer Justizvollzugsanstalt.

Bruchsal - Kampf gegen die lokale Drogenszene

Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die Beamten des Polizeireviers Bruchsal am Donnerstagmorgen vier Durchsuchungsbeschlüsse im Bereich Bruchsal vollziehen. Hierbei wurden unter anderem Drogen, eine scharfe Schusswaffe und Gegenstände aus anderen Straftaten aufgefunden sowie eine per Vorführbefehl gesuchte Person angetroffen. Die Ermittlungen gegen zwei männliche Drogendealer im Alter von 34 und 37 Jahren, sowie eine 41-jährige Deutsche begannen bereits vor Monaten. Ihnen wird vorgeworfen, im Bereich Bruchsal mit Drogen gehandelt zu haben. In der Folge wurden Durchsuchungsbeschlüsse gegen die drei Beschuldigten erwirkt, die am Donnerstag vollzogen wurden. In einem Wohnwagen auf einem Gartengrundstück in Bruchsal wurde zunächst nur die 21-jährige Freundin des 34-jährigen, Deutschen angetroffen, ehe der 34-Jährige, gegen den ein Vollstreckungsbefehl von mehreren tausend Euro vorlag, unter der Schlafgelegenheit im Wohnwagen aufgefunden werden konnte. Bei einem 37-jährigen Deutschen wurde im Rahmen der Durchsuchung die Erkenntnis erlangt, dass sich bei seiner 29-jährigen Freundin ebenfalls Beweismittel befinden - daher wurde im Kraichtal die Wohnung der Freundin durchsucht. Deren Besitzerin, sowie die Freundin des 34-Jährigen erwarten nun ebenfalls Anzeigen, wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch bei der Durchsuchung der Wohnung der 41-jährigen Komplizin konnten Beweismittel sichergetsellt werden, so dass zusammenfassend unter anderem über 40g Marihuana, mehr als 150g Cannabis-Samen, einige Cannabis-Pflanzen, ein gestohlenes Mountainbike, sowie eine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden konnten. 

Bruchsal - LKW-Fahrer übersieht Pkw

Bei einem Verkehrsunfall der sich am Freitagmorgen auf der B35 ereignet hat, wurde eine Pkw-Fahrerin leicht verletzt. Ein 62-jähriger Lkw-Fahrer wollte von einem Betriebsgelände auf die B35 in Fahrtrichtung Bruchsal einbiegen. Irrtümlicherweise nahm der Fahrer an, der herannahende Pkw würde auf das Betriebsgelände abbiegen und fuhr los. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Lkw und einer 44-jährigen Pkw-Fahrerin. Durch den Unfall wurde diese leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw musste aufgrund der Unfallschäden abgeschleppt werden. 

Durlach - Räuberischer Diebstahl

Am Donnerstagabend kam es nach dem Verdacht eines räuberischen Diebstahls von mehreren tausend Euro in Durlach zur Festnahme von drei Männern im Alter von 16 bis 33 Jahren.  Nach bisherigen Ermittlungen hatte sich der Geschädigte via Messenger-App mit einem Unbekannten verabredet, um Kryptowährung in vierstelliger Höhe zu erwerben. Nach der Übergabe des Bargelds in einer Durlacher Gaststätte, wollte sich der Unbekannte mit dem Geld des Geschädigten entfernen, um dies angeblich zu prüfen. Zwei weitere Unbekannte hielten den Geschädigten, der sein Geld zurückerlangen wollte, auf und traktierten ihn mit Schlägen. Der Geschädigte konnte ein Teilkennzeichen des Fahrzeugs, mit dem die drei Unbekannten flüchteten, an die Polizei übermitteln. Durch eine Streife der Autobahnpolizei Karlsruhe konnten die drei Täter festgenommen werden. Auch das Bargeld des Geschädigten konnte sichergestellt werden. Die drei dringend Tatverdächtigen wurden am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einem Haftrichter vorgeführt. 

Durlach - Einbruch

Unbekannte brachen am Donnerstag zwischen 15.00 Uhr und 21.00 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße Im Säuterich ein. Nachdem die Täter zunächst die Tür zum Wintergarten und anschließend die Terrassentüre aufgebrochen hatten gelangten sie ins Haus. Dort wurden sämtliche Zimmer durchsucht und Schmuck und Bargeld gestohlen. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. 

Eggenstein-Leopoldshafen - Roller übersehen

Eine leichtverletzte Rollerfahrerin sowie ein Sachschaden von etwa 3500 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles der sich am Donnerstagabend in der Hauptstraße in Eggenstein-Leopoldshafen ereignet hat. Eine 26-jährige Opel-Fahrerin befuhr gegen 18.00 Uhr die Hauptstraße in Eggenstein-Leopoldshafen und bog anschließend nach links in den Ankerberg ab. Beim Abbiegen übersah sie eine entgegenkommende, ebenfalls 26 Jahre alte Rollerfahrerin und kollidierte mit dieser. In der Folge des Zusammenstoßes wurde die Zweiradfahrerin leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 3'500 Euro. 

Karlsruhe - Betrügereische Vertreter unterwegs

Am Freitag haben sich in der Karlsruher Oststadt offenbar zwei Vertreter eines privaten Stromanbieters als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben, um so insbesondere mit älteren Personen Verträge abzuschließen. Die Polizei ist nun auf der Suche nach eventuellen weiteren Geschädigten.  Gegen 14:00 Uhr wurden die beiden Männer bei einem älteren Ehepaar in der Emil-Gött-Straße vorstellig und gaben sich wohl als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Sie gaben an, dass direkt ein neuer Vertrag abgeschlossen werden müsse, um im folgenden Jahr 20 Euro im Monat sparen zu können. Von den Verdächtigen überrumpelt, unterzeichnete das Ehepaar den vorgelegten Vertrag. Als die Beschuldigten es bei einer weiteren Dame auf ähnlicher Weise versuchten, flog der Schwindel auf, nachdem die Tochter direkt bei den Stadtwerken nachfragte. Die daraufhin verständigte Polizei konnte die beiden Männer schnell ausfindig machen. Bei der anschließenden Kontrolle gaben sie an, für einen privaten Stromanbieter Verträge abzuschließen. Eine aktuelle Reisegewerbekarte konnten sie nicht vorzeigen. Ferner stellten die Beamten fest, dass bei dem Vertrag des älteren Ehepaares etliche wichtige Angaben, wie beispielsweise die Kosten des Tarifs, nicht eingetragen waren und Durchschläge nicht ausgehändigt wurden.  Die beiden Beschuldigten erwartet nun eine Anzeige wegen Betrugs. Der Vertrag mit dem älteren Ehepaar konnte zurückgenommen werden. Da nicht auszuschließen ist, dass sich die Verdächtigen weitere Vertragsabschlüsse erschlichen haben bittet die Polizei nun eventuelle weitere Geschädigte um ihre Meldung beim Polizeirevier Karlsruhe-Oststadt unter 0721/666-3211. 

Karlsruhe - Straftäter in internationalem Fernreisezug festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben heute Mittag in einem Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe einen 34-jährigen Algerier festgenommen. Gegen ihn bestanden gleich drei Fahndungsnotierungen. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte per Haftbefehl wegen Diebstahls nach ihm gefahndet. Das Amtsgericht Düsseldorf suchte ihn per Aufenthaltsermittlung wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls und das Ausländeramt Düsseldorf hatte ihn zum Zwecke der Ausweisung/Abschiebung zur Festnahme ausgeschrieben. Da er zudem keinerlei Ausweispapiere vorweisen konnte, erhält er eine Anzeige wegen dem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Die fällige Geldstrafe konnte er nicht bezahlen und wurde zur Verbüßung einer 60-tägigen Haftstrafe ins Gefängnis gebracht. 

Rheinstetten - Kinderschaukel auf Waldspielplatz mit Messer präpariert

Eine bislang unbekannte Person präparierte auf dem am Waldrand zwischen Rheinstetten-Mörsch und Ettlingen gelegenen Waldspielplatz "Basheide" eine Kinderschaukel mit einem Messer. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sind am Donnerstag auf die Vorrichtung aufmerksam geworden und informierten die Polizei. Bisher sind in diesem Zusammenhang keine Ereignisse bekanntgeworden, bei dem ein spielendes Kind verletzt worden wäre. Das Messer war jedoch so mit der Klinge durch den Korb nach oben zeigend angebracht, dass sich Kinder bei der Benutzung der Schaukel hätten schwer verletzen können. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt das Polizeirevier Ettlingen unter 07243/32000 entgegen. 

BAB 5 - Unvermeidbare Beeinträchtigungen

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen in der kommenden Woche an der A 5 im Bereich Heidelberg-Wieblingen die Bauarbeiten für eine rund 550 Meter lange und drei Meter hohe Lärmschutzwand. Die dazugehörige Verkehrsführung wird bereits ab kommenden Montag, 19.11.2018, eingerichtet. Dabei sind insbesondere die Markierungsarbeiten stark witterungsabhängig, so dass es durchaus zu kurzfristigen Verschiebungen kommen kann.  Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis April 2019 andauern. Da der Verkehr weiterhin zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt wird, ist nur mit unwesentlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Lärmschutzwand wird notwendig, da im kommenden Jahr mit dem Bau einer temporären Seitenstreifenfreigabe begonnen wird. Die Wand wird direkt neben dem Standstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt errichtet, um insbesondere auch die Lärmschutzwerte für die dortige Kleingartenanlage auf Gemarkung Heidelberg-Wieblingen einzuhalten.  Aus Sicherheitsgründen wird in beiden Fahrtrichtungen auch eine rund 150 Meter lange Nothaltebucht neben den Seitenstreifen gebaut. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 2,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)