Polizeibericht u.a. 071118

Erstellt: Mittwoch, 07. November 2018

(poli). Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Unfallursache bei tödlichen Verkehrsunfällen im Land. Deshalb investiert Baden-Württemberg in modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik. Dazu gehört jetzt auch ein Geschwindigkeitsmessanhänger.  Bei tödlichen Verkehrsunfällen auf den Straßen Baden-Württembergs ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor die Unfallursache Nr. 1. Jeder Kilometer zu schnell, jede Unachtsamkeit kann über Leben und Tot entscheiden.

"Das Einhalten der Geschwindigkeit und die Konzentration im Straßenverkehr sind das A und O. Die negative Entwicklung in diesem Bereich können wir nicht hinnehmen! Deshalb fahren wir den Kontrolldruck weiter hoch und investieren zur gezielten Verkehrsüberwachung jetzt auch noch einmal zusätzlich in modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik", sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl bei der Übergabe des ersten Enforcement Trailers (Geschwindigkeitsmessanhänger) an die Polizei Baden-Württemberg. Modernste, digitale Verkehrsüberwachungstechnik  Im Jahr 2017 und in den ersten neun Monaten dieses Jahres war in rund 40 Prozent aller tödlichen Unfälle nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache. 128 Menschen haben dadurch von Januar bis Ende September 2018 ihr Leben verloren - das heißt, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit stirbt jeden zweiten Tag ein Mensch auf Baden-Württembergs Straßen (Januar - September 2017: 140; Zahl 2017 gesamt: 182). "Wir nehmen die Vision Zero ernst", betonte Minister Thomas Strobl. "Und wir investieren in die Verkehrssicherheitsarbeit, denn es geht um Menschenleben, es geht um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer - und es geht uns nicht um Gebühreneinnahmen. Wir wollen mit dieser Investition keine Kasse machen, sondern das Leid auf unseren Straßen reduzieren." Das in einem LKW-Anhänger verbaute, digitale Geschwindigkeitsmessgerät kann Tempolimits automatisch, bis zu zehn Tage, überwachen. Im Gegensatz zu den mobilen Messsystemen ist für den Betrieb des Hängers vor Ort kein Personal notwendig.

Baden-Baden - Großdealer vor Gericht

Am 12.11.2018 um 09:00 Uhr - mit Fortsetzungen am 13.11., 30.11., 07.12., 12.12., 14.12. und 21.12.2018 - beginnt bei der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden eine Hauptverhandlung gegen zwei deutsche Staatsangehörige wegen 12 Fällen der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Festnahme von zwei Personen in Spanien mit 24 Kilogramm Marihuana. Ermittlungen ergaben eine Verbindung zu einer Gruppierung vorwiegend deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz im benachbarten Elsass, die in den Verdacht geriet, große Mengen Rauschgift zu kaufen und im Elsass, aber auch in Deutschland gewinnbringend weiterzuverkaufen. In Zusammenarbeit mit der französischen Untersuchungsrichterin in Nancy, der Gendarmerie Strasburg und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg gelang es nach mehrmonatigen verdeckten Ermittlungen, die beiden jetzt angeklagten Männer, einen 64jährigen, vielfach einschlägig vorbestraften und zuletzt im Elsass wohnhaft gewesenen arbeitslosen Deutschen, sowie einen 53jährigen Elektriker aus dem Raum Stuttgart, der ebenfalls massiv einschlägig vorbestraft ist, festzunehmen, als sie mit 1 Kilogramm hochprozentigem Kokain aus Amsterdam zurückkehrten. Neben dieser Tat werden den beiden bislang schweigenden Angeklagten mehrere weitere gewichtige Geschäfte mit Kokain und Marihuana - ingesamt mehr als 1 Kilogramm Kokain und mehr als 700 Gramm Marihuana - zur Last gelegt. Gegen zahlreiche weitere Personen, die sich teils in Frankreich und teils in Deutschland in Haft befinden, wurden Verfahren eingeleitet und Anklagen erhoben, wobei die Staatsanwaltschaft Baden-Baden nach der Festnahme der Haupttäter Mitte April 2018 Verfahren gegen mehrere Personen abgetrennt und an die örtlich zuständigen Staatsanwaltschaften, u.a. in Stuttgart, Tübingen und Heilbronn, abgegeben hat, wo diese Personen nun strafrechtlich belangt werden.

Baden-Baden - Körperverletzung

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam es am Dienstag gegen 13 Uhr am Sonnenplatz. Ein 46-Jähriger soll einen älteren Mann unvermittelt gepackt und angeschrien haben. Im weiteren Verlauf des tätlichen Angriffs habe der Mitvierziger sein Gegenüber auch noch geschlagen. Mögliche Motive für den Angriff sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Da der Vorfall auf einer belebten Straße stattgefunden hat, sollen viele Passanten stehen geblieben und die Geschehnisse beobachtet haben. Zur weiteren Sachverhaltsaufklärung bitten nun die Beamten des Polizeipostens Baden-Baden-Mitte um die Mithilfe dieser möglichen Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise geben kann wird gebeten sich unter der Telefonnummer: 07221/32172 zu melden. 

Baden-Baden - Hoher Sachschaden nach Unfallflucht

Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden ermitteln nach einer Unfallflucht, die sich bereits am Montag vor zwei Wochen (22. Oktober) in der Waldseestraße zugetragen haben soll. Der in diesem Zusammenhang entstandene Schaden beträgt knapp 28'000 Euro. Die erhofften Hinweise eines vermeintlichen Zeugen haben sich zwischenzeitlich zerschlagen, sodass die Ermittler nun darauf hoffen, dass sich weitere Zeugen melden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50 Jahre alter Lastwagenfahrer gegen 11 Uhr die Waldseestraße in Richtung Lange Straße. In Höhe des Anwesens Nummer 5 verengte sich die Straße aufgrund parkender Fahrzeuge. Dort kam dem Lenker des 3,5-Tonners ein bislang unbekannter Autofahrer entgegen und geriet teilweise auf die Fahrspur des Kleinlasters. Es soll sich um einen dunklen, eventuell braunen Wagen gehandelt haben. Der 50-Jährige musste nach rechts ausweichen und kollidierte mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Jaguar, dessen Fahrerseite hierdurch komplett beschädigt wurde. Der mutmaßliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt indes unbekümmert fort. Der Unfall müsste von dem gesuchten Auto nachfolgenden Verkehrsteilnehmern beobachtet worden sein. Hierauf stützen sich nun die Hoffnungen der Ermittler. Mögliche Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen, zum flüchtigen Fahrzeug und/oder dessen Fahrer geben können, wenden sich bitte unter der Telefonnummer: 0781 680-0 an die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden. 

Baden-Baden - Nach Unfall verletzt

Ein Verkehrsunfall am späten Dienstagnachmittag endete für einen 58-jährigen Ford-Lenker im Krankenhaus. Gegen 17:24 Uhr befuhr der Mann gefolgt von einer 21-jährigen Opelfahrerin die B500 stadteinwärts in Richtung Baden-Baden. Möglicherweise aufgrund von Unachtsamkeit und zu geringem Sicherheitsabstand fuhr die junge Fahrzeugführerin dem 58-Jährigem auf, wodurch es zur Kollision kam. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt und der Ford-Lenker verletzt. Zur ärztlichen Behandlung wurde er in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an den abgeschleppten Fahrzeugen wird auf 15'000 Euro geschätzt. 

Baden-Baden - Diebisches Duo gesucht

Ein Pärchen im Alter von etwa 40 Jahren hat sich am Montagnachmittag in einem Modegeschäft in der Langestraße etliche Geldscheine ergaunert. Nachdem beide im Geschäft zunächst Kaufinteresse vorgetäuscht hatten, sprachen sie gegen 16.45 Uhr eine Mitarbeiterin an der Kasse an. Das Duo gab vor, Euronoten mit einer bestimmten Kennzeichnung zu sammeln und baten um Überprüfung des Kassenbestands. Bereitwillig sondierte die Kassiererin die Geldscheine und wurde hierbei geschickt von dem männlichen Verdächtigen abgelenkt. Dessen Begleiterin griff währenddessen in die Kasse, sodass in Sekundenschnelle ein Geldbetrag von einigen Hundert Euro den Besitzer wechselte. Als die Mitarbeiterin den Trickdiebstahl bemerkte, war das Duo über alle Berge. Zu den Verdächtigen liegen folgende Beschreibungen vor:  Mann: Etwa 40 Jahre alt, circa 180 Zentimeter groß. Glatze, arabisches Aussehen, sprach Englisch, gut gekleidet, trug eine dunkle Hose und Sakko.  Frau: Etwa 40 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß, arabisches Aussehen, sprach Englisch, trug einen langen Rock, ein helles Kopftuch und hellblaue Kleidung.  Die Beamten des Polizeipostens Baden-Baden-Mitte haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten unter der Telefonnummer: 07221 32172 um Zeugenhinweise. 

Baden-Baden - Schild beschädigt

Ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer hat im Zeitraum zwischen Montagabend und Dienstagvormittag ein an einer Hauswand in der Büttenstraße angebrachtes Firmenschild beschädigt und teils aus der Verankerung gerissen. Der Putz an der Hausfassade wurde so ebenfalls beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Personen die Hinweise auf den Verursacher geben können oder etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 07221 32172, mit der Polizei in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Alter Schloßweg gesperrt

Der Alte Schlossweg ist ab Strohhütte bis "Altes Schloss" am Samstag, 10. November, von 8.30 Uhr bis 13 Uhr, sowohl für den gesamten Verkehr als auch für Fußgänger gesperrt. Grund sind forstwirtschaftliche Maßnahmen. Im gleichen Zeitraum ist auch die Hilsbrunnenstraße ab "Altes Schloss" bis zum Kur-und Gemeindezentrum Ebersteinburg wegen Sicherungsmaßnahmen entlang der Straße gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Zähringer Straße, Schlossbergtunnel, Rotenbachtalstraße, Ebersteinburger Straße und die Hilsbrunnenstraße.

Bühl - Fahrplanänderung am verkaufsoffenen Sonntag 

Auf Grund des verkaufsoffenen Sonntages am 11. November können die Haltestellen Rathaus und von 8.30 bis 20.00 Uhr nicht angefahren werden können. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) auszuweichen.

Gaggenau - Bahnschranke durchbrochen

Einer 30 Jahre alte Renault-Fahrerin dürfte am Dienstagabend kurzzeitig der Adrenalinspiegel angestiegen sein, als sich in der Sulzbacher Straße plötzlich die Bahnschranken senkten und sie sich mit ihrem Wagen mitten auf dem Bahnübergang befand. Die Frau war gegen 18.13 Uhr von der Hans-Thoma-Straße nach rechts in die Sulzbacher Straße abgebogen und musste aufgrund eines Rückstaus auf den Gleisen anhalten. Währenddessen hatten sich die Halbschranken des Bahnübergangs geschlossen. Die 30-Jährige setzte mit ihrem Twingo zurück und durchbrach hierbei einen der Schlagbäume. Verletzt wurde niemand und auch die Fahrt der herannahenden Stadtbahn wurde nicht beeinträchtigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4'500 Euro taxiert. 

Rastatt - Hauptverhandlung wegen Tankstellenraub vom 25.10.2017

Am 12.11.2018 um 13:00 Uhr verhandelt das Amtsgericht - Schöffengericht - Rastatt gegen einen 42jährigen rumänischen Staatsangehörigen wegen des Vorwurfs des Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Angeklagte, der sich seit Mitte Juli 2018 in Untersuchungshaft befindet, soll am Abend des 25.10.2017 den Kassierer einer Tankstelle in Bietigheim überfallen, mehrmals mit der Faust in das Gesicht geschlagen und den Kasseninhalt von ca. 1.500,- Euro geraubt haben. Der bislang schweigende Angeklagte, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wird belastet durch eine DNA-Spur, die auf dem abgerissenen Ärmel des Hemdes des Geschädigten festgestellt wurde und die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 20,4 Trilliarden dem Angeklagten zuzurechnen ist. Zu der Hauptverhandlung hat das Schöffengericht mehrere Zeugen geladen.

Rastatt - Von Streifenwagen und Pech verfolgt

Ein 21 Jahre alter Radfahrer wurde am Dienstagmittag in der Kapellenstraße nicht nur von einem Streifenwagen, sondern auch vom Pech verfolgt. Als der Radler gegen 13.30 Uhr das Streifenfahrzeug kreuzte, rieb sich einer der beiden Beamten verwundert die Augen. Bei dem vom 21-Jährigen benutzten Velo handelte es sich um das Mitte April gestohlene Mountainbike seines Vaters. Trotz Beschleunigung seines unrechtmäßig gelenkten Gefährts gelang es dem 21-Jährigen nicht, sich den langen und schnelleren Armen des Gesetzes zu entziehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der vorläufig Festgenommene das Polizeirevier wieder verlassen, allerdings zu Fuß. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. 

Rastatt - Eingangstür am Bahnhof beschädigt

Eine bislang unbekannte Frau hat Dienstagnachmittag gegen 14:00 Uhr im Bahnhof Rastatt die Eingangstür beschädigt. Zeugen sagten aus, dass die Frau mit einer Flasche Schnaps aus der Buchhandlung in der Bahnhofshalle kam und anschließend den Bahnhof verlassen wollte. Da die Tür aber verschlossen war, trat sie gegen das Glas, welches daraufhin zu Bruch ging. Bei Eintreffen einer Polizeistreife war die Person nicht mehr vor Ort und konnte auch nicht mehr ausfindig gemacht werden. Laut Zeugenaussagen handelte es sich bei der Tatverdächtigen um eine ca. 55 jährige Frau mit kurzen braunen Haaren. Bekleidet war sie zum Tatzeitpunkt mit einer lilafarbenen Jacke. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der Tatverdächtigen geben können. Diese werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190-0 in Verbindung zu setzen. 

Rastatt - Ermittlungen wegen Mord abgeschlossen und Anklage erhoben

Anfang Oktober 2018 konnte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden ein Ermittlungsverfahren abschließen, bei dem es um den Tod einer Frau am 17.04.2018 in Rastatt geht. Es wurde Anklage gegen einen 58jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen Mordes erhoben. Dem geständigen Angeklagten, der am Tag nach der Tat festgenommen wurde und sich seitdem in Untersuchungshaft befindet, wird vorgeworfen, in den frühen Morgenstunden des 17.04.2018 in der ehelichen Wohnung in Rastatt seine schlafende Ehefrau erst mit einem Baseballschläger attackiert und dann, als sie erwachte, die sich heftig wehrende Frau erwürgt zu haben. Als Motiv für die Tat wird angegeben, man habe einen gemeinsamen Suizid erwogen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die verstorbene Ehefrau aber weder ihre Tötung ernsthaft verlangt hatte, noch mit der konkreten Art der Tatausführung einverstanden war. Ein Hauptverhandlungstermin wurde vom Schwurgericht Baden-Baden noch nicht bestimmt, das Oberlandesgericht Karlsruhe hat im Oktober die weitere Haftfortdauer angeordnet.

Rastatt - Ohne Erlaubnis

Eine Zeugin hat sich am Dienstagnachmittag an die Polizei gewandt und sich darüber verwundert gezeigt, dass ein Mann auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarkts im Biblisweg Zeitungen zur Unterstützung von Obdachlosen verkaufen würde. Im Zuge einer umgehenden Überprüfung konnten die Beamten des Polizeireviers Rastatt kurz nach 16 Uhr unweit einer Tankstelle einen 43-Jährigen kontrollieren, der mit entsprechendem Material ausgestattet war. Eine notwendige Erlaubnis zum Verkauf der Zeitungen konnte der Mann nicht vorweisen. Entgegen der vorherrschenden Meinung werden mit dem Verkauf des Blattes keine Bedürftigen unterstützt, sondern gewerbliche Interessen verfolgt. Den 43-Jährigen erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. 

Rastatt - Fußgängerin schwer verletzt

In Folge eines Verkehrsunfalls am späten Dienstagnachmittag trug eine Fußgängerin schwere Verletzungen davon. Der Unfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr im Einmündungsbereich des Richard-Wagner-Rings zur Königsberger Straße. Eine 23-jährige Fahrzeugführerin befuhr hierbei die untergeordnete Königsberger Straße. Als sie nach links in den Richard-Wagner-Ring abbiegen wollte, musste sie anhalten, um den Querverkehr durchfahren zu lassen. Als für die PKW-Fahrerin dann vermeintlich 'freie Fahrt' bestand und sie wieder anfuhr, übersah sie eine 25-jährige Fußgängerin, die gerade ebenfalls die Straße querte. Die Mittzwanzigerin wurde vom Fahrzeug erfasst und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Nach einer ersten ärztlichen Versorgung wurde sie zur weiteren Behandlung in das Klinikum Rastatt gebracht. Nun muss sich die mutmaßliche Unfallverursacherin wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. 

Rastatt - Anklage wegen Einfuhr von Betäubungsmitteln

Ein im Elsass wohnhafter französischer Kraftfahrer muss sich am 12.11.2018 um 09:00 Uhr vor dem Amtsgericht - Schöffengericht - Rastatt (Sitzungssaal 151) wegen eines Verbrechens der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. Der Angeklagte war am 21.02.2018 in Rastatt von Beamten des Polizeireviers Rastatt angehalten und kontrolliert worden, weil er während der Fahrt mit einem Mobiltelefon telefonierte. Die aufmerksamen Polizisten bemerkten Cannabisgeruch und durchsuchten das Führerhaus des Lkw, wo sie knapp 60 Gramm Haschisch fanden. Dieses hatte eine sehr gute, heutzutage aber auch nicht seltene Qualität von über 30 Prozent THC, so dass der Angeklagte nun einer Freiheitsstrafe von mehr als 2 Jahren entgegensieht.

Rheinmünster - Versuchter Dieseldiebstahl

Unbekannte versuchten in den frühen Mittwochmorgenstunden an einem in der Straße 'Körnersbühnd' geparkten Sattelzug den Kraftstoff abzuzapfen. Gegen 2 Uhr wurde der im Lastwagen nächtigende Fahrer auf das kriminelle Treiben aufmerksam. Vermutlich hierdurch gestört, suchten die ungebetenen Besucher das Weite. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Sinzheim - Handfeste Auseinandersetzung

Mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung muss nun ein 16-jähriger Jugendlicher rechnen, nachdem er einen Mann in einem Supermarkt in der Industriestraße angegriffen haben soll. Zuerst soll der Jugendliche eine 46-jährige Frau belästigt haben. Als der 47-jährige Begleiter der Frau dazwischen ging, kam es kurz nach 20.30 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung. In Folge dieser soll der 16-Jährige den Mann getreten und bespuckt haben. Die hinzugerufenen Streifenbeamten konnten den mutmaßlichen Angreifer ausfindig machen und ihn einer Kontrolle unterziehen. Nach Abschluss der Maßnahmen brachten die Ordnungshüter den Jugendlichen an seine Wohnanschrift und übergaben ihn in die Obhut seines Betreuers. 

BAB 5 - Werkzeugdiebstahl

Noch unbekannte Diebe haben zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen mehrere auf dem Gelände neben einer Autobahnbaustelle gelagerte Maschinen und Werkzeuge entwendet. Hierbei waren die ungebetenen Gäste weder von einem stabilen Zaun noch von einer Tür von ihrem Vorhaben abzuhalten. Von den Langfingern und einigen Maschinen fehlt seither jede Spur. Der Sach- und Diebstahlschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Beamten des Verkehrskommissariates Offenburg haben die Ermittlungen aufgenommen. 

BAB 5 - Berauscht auf der Autobahn?

Im Rahmen einer Kontrolle fiel den Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl der Fahrzeugführer eines Mini ins Auge. Dieser befuhr am Dienstagnachmittag gegen 14:15 Uhr die A5 von Rastatt kommend in Richtung Baden-Baden. Während der durchgeführten Verkehrskontrolle auf einem Rastplatz ergaben sich für die Ermittler Anzeichen für eine mögliche Rauschgifteinwirkung. Nachdem der Fahrzeuglenker eine Blutprobe über sich ergehen lassen musste, ermitteln nun die Beamten wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. 

Bretten - Schafdiebe töten acht Tiere

  1. In den späten Nachtstunden des vergangenen Montags haben Unbekannte bei Bretten mindestens acht Schafe, vermutlich an Ort und Stelle, getötet und gestohlen. Unbekannte fuhren mit einem Fahrzeug in das Tiergehege, in dem sich ungefähr 120 Schafe befanden. Im Gehege töteten sie mindestens acht Tiere und schleiften sie zu ihrem Transportfahrzeug. Durch das offen stehende Gehege entwichen in der Folge eine Vielzahl an Schafen, die sich im Bereich der Bundesstraße 293 und der Kreisstraße 3505 mit Autofahrern konfrontiert sahen. Durch das schnelle Sperren der betroffenen Straßen durch die Polizei konnten gefährliche Verkehrssituationen verhindert werden. Ein weiterer Fall an Schafdiebstählen ereignete sich bereits in der Zeit vom 29.09.2018 auf den 30.09.2018 im Bereich Bruchsal. Ob hier ein Zusammenhang besteht, muss noch ermittelt werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bretten, 07252 5046-0, entgegen.
  2. Eine Spaziergängerin teilte der Polizei am Mittwochmorgen mit, dass sie einen grausigen Fund gemacht habe. Beim Waldparkplatz in Stutensee, stieß die Spaziergängerin mit ihrem Hund auf acht Schafskadaver von Jungtieren die fachgerecht aufgebrochen worden waren. Ob ein Zusammenhang mit den in Bretten entwendeten Schafen besteht ermittelt der Fachdienst Gewerbe/Umwelt des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Auch hier bittet die Polizei um ihre Mithilfe. Sollten sie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich des Waldparkplatzes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben nimmt das Polizeirevier Karlsruhe Waldstadt, 0721 96718-0, sachdienliche Hinweise entgegen. 

Bruchsal - 22-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich ein 22-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Unfall am Mittwochmorgen in Bruchsal zu. Nach den bisherigen Feststellungen fuhr der junge Mann gegen 06.10 Uhr, nach dem Ende seiner Nachtschicht, mit seinem Ford auf der John-Deere-Straße in Richtung Bundesstraße 35. Nach der Heinrich-Hertz-Straße prallte er ungebremst in den Hänger eines geparkten Lastzuges. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der 22-Jährige in eine Klinik gebracht. Da aufgrund des Unfallhergangs eine Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit des Unfallfahrers im Raum steht, wurde bei ihm eine Blutprobe erhoben. Der Pkw und der stark beschädigte Anhänger des Lastzuges mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 13'000 Euro geschätzt. 

Dettenheim - Handzeichen falsch gedeutet

Die Geste eines 82-jährigen Radfahrers hat am Dienstag zunächst zu einem Missverständnis und in der Folge zu einem Verkehrsunfall geführt. Der Radfahrer wollte gegen 18 Uhr die Kreuzung Wilhelmstraße/Hochstetter Straße geradeaus überqueren und zeigte einer Autofahrerin, die an der Kreuzung zur Hochstetter Straße links abbiegen wollte, mit Handzeichen an, dass er sie passieren lassen wollte. Ein dahinter fahrender 64-jähriger Jaguar-Fahrer nahm an, dass er auch gemeint sei und bog ebenfalls nach links ab. Zur gleichen Zeit fuhr der Radler aber an und kollidierte mit dem Auto. Der 82-Jährige wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 2'000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Vorfall gesehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Philippsburg, Telefon 07256 93290, zu melden. 

Karlsruhe - Straßenbahn stieß mit Pkw zusammen

Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw kam es am Mittwochnachmittag auf der Wolfartsweierer Straße in Karlsruhe. Nach den bisherigen Feststellungen war ein 30-jähriger Soldat mit einem Pkw der Bundeswehr gegen 14.35 Uhr auf der Wolfartsweierer Straße stadtauswärts unterwegs und wollte den Oststadtkreisel geradeaus überqueren. An der Ampelanlage am Andreaskreuz übersah er, vermutlich infolge der tiefstehenden Sonne, das dortige Rotlicht und fuhr über die Gleise. Hier wurde der Pkw von einer gerade aus der Haltestelle anfahrenden Straßenbahn erfasst. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 30'000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichteren Verkehrsbehinderungen. 

Karlsruhe - Lkw verliert Fertigbeton

Der Fahrer eines Sattelzugs verlor am Mittwoch gegen 07.50 Uhr auf der Kriegsstraße im Bereich der Rheinhold-Frank-Straße/Brauerstraße beziehungsweise Landesstraße 605 eine größere Menge Fertigbeton. Offenbar war die Ladeluke vor Fahrtantritt nicht ordnungsgemäß verschlossen worden. Beide in Richtung Westen führende Fahrstreifen mussten gesperrt werden, bis die Verunreinigungen gegen 10 Uhr beseitigt waren. 

Karlsruhe - Auffahrunfall in der Innenstadt

Zwei leicht verletzte Person sowie ein Sachschaden von ca. 2'000 Euro ist die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Karlsruher Karlstraße ereignet hat.  Nach ersten Erkenntnissen der Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz fuhr ein 58 Jahre alter Nissan-Fahrer gegen 19:40 Uhr auf die bereits verkehrsbedingt stehende Opel-Fahrerin auf. Glücklicherweise wurden durch den Zusammenstoß die jungen Frauen in ihren Opel nur leicht verletzt. 

Karlsruhe - Sperrung aufgehoben

In der Nacht von Freitag, 9. November, auf Samstag, 10. November, endet in Karlsruhe die Sperrung der Bahnstrecke zwischen dem Kronenplatz und Rüppurer Tor. Ab 1.15 Uhr verkehren die Trambahnen der Linien 2 und 5 sowie die Stadtbahnen der Linien S1/S11, S4, S5, S51/S52, S7 und S8 wieder auf ihren regulären Fahrwegen. Auch die Nightliner starten ihre Touren dann wieder vom Marktplatz.

Karlsruhe - Anklage gegen mutmaßlichen Unterstützer des "Islamischer Staat (IS)"

Die Bundesanwaltschaft hat am 30. Oktober 2018 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart Anklage gegen  den 33-jährigen deutschen und algerischen Staatsangehörigen Samir K.  erhoben. Der Angeschuldigte ist hinreichend verdächtig, in zehn Fällen die ausländische terroristische Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" unterstützt und in vier Fällen für sie um Mitglieder und Unterstützer geworben zu haben (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 5, § 129b StGB). Zudem wird gegen ihn der Tatvorwurf der Gewaltdarstellung erhoben (§ 131 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a StGB).  In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:  Samir K. richtete in den Jahren 2015 bis 2017 in zehn Fällen jeweils unter Angabe von Alias-Personalien Telegram- und Twitter-Accounts, WhatsApp- und Facebook-Profile sowie eMail-Adressen ein. Anschließend übermittelte er die Zugangsdaten an vier aus Deutschland stammende und sich in Syrien oder im Irak aufhaltende Mitglieder des sogenannten Islamischen Staates. Hierdurch ermöglichte ihnen der Angeschuldigte die konspirative Kommunikation mit anderen Angehörigen des "IS" und die Verbreitung von Nachrichten über das Internet.  Außerdem betrieb der Angeschuldigte eine "Medienstelle" und stellte über diese einem deutschen Adressatenkreis Propaganda des "IS" zur Verfügung. Dabei nutzte er verschiedene soziale Medien und Messenger-Dienste, um von ihm bearbeitete und kommentierte Propagandavideos des "IS" zu verbreiten. In ihnen rief er dazu auf, sich in das Herrschaftsgebiet des "Islamischen Staates" zu begeben und sich dort dieser terroristischen Vereinigung als Mitglied anzuschließen. Zudem forderte der Angeschuldigte von den Nutzern seiner "Medienstelle", die Tätigkeiten und Bestrebungen des "IS" durch Spenden zu fördern. In einem Fall verbreitete der Angeschuldigte auch Videodateien, in denen Gräueltaten des "Islamischen Staates" in verherrlichender Weise dargestellt werden. So wurde unter anderem in mehreren Sequenzen gezeigt, wie Menschen von Mitgliedern des "IS" in einer besonders grausamen Art und Weise enthauptet werden. 

Kronau - Erhebliche Staus nach Verkehrsunfall

Zu erheblichen Staus kam es am Dienstag nach einem Verkehrsunfall, der sich gegen 17.30 Uhr auf dem Autobahnzubringer zwischen einem Pkw und einem Lastwagen ereignete. Nach den Feststellungen des Polizeireviers Bad Schönborn wollte ein 69 Jahre alter Pkw-Fahrer von einem Tankstellenareal heraus auf die L 555 einfahren und missachtete hierbei die Vorfahrt eines Sattelzuges, der von einem 49-Jährigen gelenkt wurde.  Bei der Kollision wurde der Pkw um die eigene Achse geschleudert und kam anschließend auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Dessen Fahrer erlitt durch den Zusammenstoß eine Kopfplatzwunde und kam vorsorglich per Rettungsdienst in eine Klinik, wohingegen der Lkw-Fahrer unverletzt blieb. Der Pkw musste abgeschleppt werden und der geschätzte Gesamtschaden liegt bei mindestens 30'000 Euro.  Wegen der Straßensperrung bildeten sich im Bereich des Zubringers lange Rückstaus, teils bis zur Auffahrt der Autobahn 5. 

BAB 8 - Auffahrunfall unter Beteiligung von drei Sattelzügen

Ein Auffahrunfall zwischen drei Sattelzügen auf der A 8, Höhe Wimsheim, führte am Dienstagmittag zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen auch auf den Umleitungsstrecken. Gegen 15.45 Uhr bildete sich ein Verkehrsstau in Fahrtrichtung Karlsruhe, weshalb zwei hintereinander fahrende Sattelzüge auf dem rechten Fahrstreifen ihre Zugmaschinen auf eine Geschwindigkeit von etwa 30-40 Stundenkilometer abbremsten. Obwohl der hintere der beiden Sattelzugfahrer noch seine Warnblinkanlage einschaltete, gelang es dem folgenden 44 Jahre alten Fahrer eines bulgarischen Lkws trotz einer Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig anzuhalten. Er versuchte noch nach links auszuweichen, prallte aber gegen das Heck des vor ihm fahrenden Sattelzugs, so dass dieser noch auf den davor befindlichen Rumänischen Sattelzug geschoben wurde. Während alle drei Fahrer unverletzt blieben, wurden durch die Kollision die hinteren beiden Lkw erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Unfallschaden in Höhe von 80'000 Euro. Durch das Trümmerfeld wurden der rechte und mittlere Fahrstreifen komplett blockiert. Der ohnehin starke Verkehr konnte nur mit langsamer Geschwindigkeit einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Die Bergung der beiden Sattelzüge und Beseitigung des Trümmerfeldes dauerte bis gegen 18.45 Uhr an. Es entstand auf der A8 ein Rückstau von sieben Kilometer, wobei auch die Ausweichstrecken stark überlastet waren. 

BAB 8 - Verkehrsunfall fordert zwei Schwerverletzte

Ein Unfall mit zwei Schwerverletzten ereignete sich am Dienstagmittag gegen 11.40 Uhr auf der Autobahn 8 kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-Nord.  Nach ersten Erkenntnissen des Autobahnpolizeireviers fuhr ein 54-jähriger Pkw-Fahrer auf der A8 in Richtung Stuttgart, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Kleintransporter auffuhr. Durch die Kollision wurden der mutmaßliche Unfallverursacher sowie der 57-jährige Fahrer des Transporters schwer verletzt und durch die Rettungskräfte in umliegende Kliniken gebracht. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine näheren Erkenntnisse vor.  Die Unfallfahrzeuge mussten in der Folge abgeschleppt und die Fahrbahn durch eine Nassreinigung geräumt werden. Durch den Unfall entstand ein zwei Kilometer langer Rückstau, der sich wieder auflöste, nachdem die Räumarbeiten gegen 13.10 Uhr beendet waren.  An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 6'000 Euro. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)