Polizeibericht u.a. 121018

Erstellt: Freitag, 12. Oktober 2018

(poli). Im Rahmen der ATLAS Common Challenge 2018 hat das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg erfolgreich gemeinsam mit europäischen Spezialeinheiten die Bewältigung von Terrorlagen geübt. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse für die weitere Zusammenarbeit bei der Bewältigung komplexer Einsatzlagen gewonnen werden. Anlass für die Gründung des ATLAS-Netzwerks waren die Terroranschläge vom 11. September 2001. Ziel des Verbunds ist die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit von Spezialeinheiten in den Bereichen Training und Einsatz auf europäischer Ebene.

'All together to protect you' lautet die Maxime des ATLAS-Verbunds, dem Zusammenschluss von 38 Polizei-Spezialeinheiten aus allen EU-Mitgliedstaaten sowie den assoziierten Staaten Island, Norwegen und der Schweiz. "Nur gemeinsam und gut vorbereitet können wir dem Terrorismus in Europa erfolgreich die Stirn bieten. Ländergrenzen dürfen bei der Bekämpfung des Terrorismus kein Hindernis darstellen – deshalb üben Spezialeinheiten der Polizei die Zusammenarbeit. Das Zusammenwirken der Spezialeinheiten war sehr gut und ich bin sehr froh, dass unser Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg hierbei bundesweit – neben der GSG 9 des Bundes – eine führende Rolle einnimmt“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl nach dem Abschluss der ATLAS Common Challenge 2018. „Die Einsatzkräfte müssen sich bei der Bekämpfung von Terroristen absolut aufeinander verlassen können – das funktioniert nur durch gemeinsames Üben des Ernstfalles.“ Aus diesem Grund finden in regelmäßigen Abständen Übungen statt. Das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg ist stellvertretend für alle Spezialeinsatzkommandos der deutschen Bundesländer Mitglied im ATLAS-Verbund. Die GSG 9, die Spezialeinheit der Bundespolizei, vertritt Deutschland ebenfalls im ATLAS-Verbund.Der ATLAS-Verbund hat am 9. und 10. Oktober 2018 in sieben Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeitgleich unterschiedliche Szenarien durchgespielt - eines davon in Baden-Württemberg. Alle Übungsszenarien wurden über Europol in Den Haag koordiniert. Vorgehen bei komplexen Lagen  In den Übungssituationen standen das Vorgehen bei gleichzeitig stattfindenden Terroranschlägen und Geiselnahmen von größeren Menschengruppen im Fokus, das realitätsnah in Anlehnung an vergangene Anschlagszenarien in Europa simuliert wurde. 

Baden-Baden - Straftäter im Fernreisezug festgenommen

Beamte der Bundespolizei haben heute Morgen in einem Fernverkehrszug von Straßburg nach Karlsruhe einen gesuchten Straftäter verhaftet. Gegen den 40-jährigen algerischen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wegen Beleidigung. Da er die fällige Geldstrafe bezahlte, konnte er eine Restfreiheitsstrafe von 8 Tagen abwenden.

Baden-Baden - Radfahrer schwer verletzt

Nach einem Unfall mit einem schwer verletzten Radfahrer am Donnerstagnachmittag, entfernte sich offenbar eine unfallbeteiligte Fußgängerin auf einem Fußweg unweit der Ooser Bahnhofstraße, ohne sich um ihre Pflichten zu kümmern. Zuvor befuhr der 70 Jahre alte Radler gegen 15:50 Uhr die "Grüne Einfahrt" auf dem dortigen Fuß- und Radweg. Im Bereich einer Wegkreuzung an der Kleingartenanlage stand die Fußgängerin an einer Parkbank und telefonierte augenscheinlich. Dabei löste sich das sie begleitende Kleinkind von ihr und rannte vor das sich nähernde Velo. Um eine Kollision zu verhindern, bremste der Radler stark ab und kam dabei zu Fall. Die Frau nahm sich unterdessen ihres Kindes wieder an und entfernte sich von der Unfallstelle, obwohl mehrere Zeugen sie zum Bleiben aufforderten. Der Zweiradfahrer wurde durch den Sturz schwer verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in das örtliche Klinikum gebracht werden. Die Beamten der Verkehrspolizei in Baden-Baden sind nun auf der Suche nach der Fußgängerin oder Zeugen, die Hinweise auf ihre Identität geben können. Die Frau, mit dunklen langen Haaren, war bekleidet mit einer schwarzen Hose und einem grauen langärmligen Oberteil. Sie führte einen dunklen Rucksack mit sich. Ihr Kind trug eine blaue Jeans, eine helle Jacke und einen blauen Rucksack. Hinweise nehmen die Beamten der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 07221 680-460 entgegen. 

Baden-Baden - Chef von Schwimmschule unverdächtig

Im Skandal um einen Schwimmlehrer, der über 40 Kinder sexuell mißbraucht haben soll, ist auch dessen Chef ins Visier der Ermittler geraten. Die Ermittlungen wurden nun eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilt. Die Vorwürfe des Angeklagten, der Mann habe ihn mit Drohungen zu solchen Straftaten gezwungen, seien unbegründet. Der Geschäftsführer hatte bereits als Zeuge in dem Prozess ausgesagt, dass er mit dem 34-Jährigen niemals über Nacktaufnahmen gesprochen habe. In der Fortsetzung der Verhandlung am Donnerstag habe ein Ermittler berichtet, dass der Angeklagte auch heimlich Videoaufnahmen von nackten Erwachsenen in einer Sauna gemacht haben soll. Dem freiberuflichen Schwimmlehrer werden rund 200 Taten zur Last gelegt. Er soll fast 40 Mädchen während des Unterrichts missbraucht, befingert und gefilmt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte nach den Vorwürfen des Angeklagten ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer eingeleitet und Datenträger beschlagnahmt [wir berichteten].

Baden-Baden - Baumfällung

Das städtische Fachgebiet Park und Garten führt am Samstag, 13. Oktober, in der Lange Straße am Robert-Schuman-Platz eine Baumfällung durch. Bei dem zu fällenden Baum handelt es sich um einen Spitzahorn, der wegen der Trockenheit in diesem Sommer abgestorben ist. Während der Fällarbeiten kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Bühl - Brandstiftung an Baum

Einem Staffellauf glich am Donnerstagabend die Alarmierung der Feuerwehr und Polizei, nachdem Grundschüler gegen 19:20 Uhr einen brennenden Baum entdeckt hatten. Im Gewann Stöckig, zwischen der B 3 und der Robert-Schumann-Straße, wurde offenbar zuvor der Hohlraum des Gehölzes mit Zeitungen ausgestopft und diese von einem Unbekannten in Brand gesteckt. Nachdem die Schüler eine Frau alarmierten, rannte diese mangels Mobiltelefon nach Hause, von wo aus ihr Ehemann die Einsatzkräfte alarmieren konnte. Wer für den Brand verantwortlich ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. 

Bühl - Schreckschusswaffe sichergestellt

Am Donnerstagnachmittag hat sich eine Frau besorgt über Notruf an die Polizei gewandt und mehrere Schüsse in der Schuchsfeldstraße gemeldet. Diese sollen kurz vor 16.30 Uhr aus einem dortigen Mehrfamilienhaus abgegeben worden sein. Beamte des Polizeireviers Bühl überprüften umgehend die Anschrift und konnten einen verdächtigen 18-Jährigen feststellen. Dieser räumte ein, dass er eine Schreckschusswaffe besitze und zweimal geschossen habe. Gegen den Heranwachsenden wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Waffe wurde von den Polizeibeamten sichergestellt und in amtliche Verwahrung genommen. 

Bühl - Eingestiegen

In Abwesenheit der Hausbewohner ist ein unbekannter Einbrecher zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen in der Bühlertalstraße in ein Wohnhaus eingestiegen. Über ein aufgehebeltes Küchenfenster gelangte der Eindringling in das Innere und durchwühlte dort mehrere Schränke und Behältnisse. Ob etwas entwendet wurde ist noch unklar. Die Beamten des Polizeipostens Bühlertal sowie Kriminaltechniker haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Herrenwies - Verkehrsberuhigung auf L83

Zwischen Ortsausgang Herrenwies und Oberer Fallbrücke müssen Autofahrer die Geschwindigkeit einen halben Tag lang drosseln   Am Montag, 22. Oktober, wird der Verkehr auf der L83 zwischen östlichem Ortsausgang Herrenwies und Obere Fallbrücke beruhigt. „Wir führen an diesem Tag eine Bewegungsjagd durch – aus Sicherheitsgründen müssen Autofahrer auf diesem Straßenabschnitt die Geschwindigkeit dann auf Tempo 30 drosseln“, so Bernd Schindler vom Forstfachbereich des Nationalparks. Die Temporeduzierung beginnt um 9 Uhr morgens und endet nach fünf Stunden um 14 Uhr wieder.

Iffezheim - Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Rennen

Während des Sales & Racing Festivals am 19. und 21. Oktober setzen die städtischen Verkehrsbetriebe neben den Bussen der Linie 218 wieder Zusatzbusse ein, um die Galopprennbahn in Iffezheim von Baden-Baden aus leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen zu können. Am Freitag, 19. Oktober, sind die Zusatzbusse um 11.30 und 12.10 Uhr ab Bahnhof Baden-Baden im Einsatz, damit die Fahrgäste pünktlich bei den Rennen mit dabei sein können. Die Rückfahrt der Zusatzbusse erfolgt ab der Haltestelle „Iffezheim Rennbahnstraße“ um 17.30 und 18 Uhr. Am Sonntag, 21. Oktober, fahren die Busse ab Bahnhof Baden-Baden um 11.30, 12.10, 12.50 und 13.35 Uhr und zurück ab der Haltestelle „Iffezheim Rennbahnstraße“ dann wieder um 17.50 und 18.30 Uhr. Für alle Fahrten gilt der KVV-Tarif.

Kaltenbronn - Motorradfahrer bei Unfall tödlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Verletzungen ist ein Motorradfahrer am Freitagmittag nach einem Zusammenstoß auf der L 76b mit einem VW Bus in ein Rastatter Krankenhaus eingeliefert worden. Der 48-jährige erlag seinen schweren Verletzungen gegen 16:15 Uhr im Klinikum. Der bergwärts fahrende Biker wurde kurz vor 14 Uhr bei Kaltenbronn aus einer Rechtskurve getragen und kollidierte hierbei mit dem entgegenkommenden VW-Bus eines 50-Jährigen. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz. Die L 76b ist derzeit komplett gesperrt. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 4.500 Euro belaufen. 

Rastatt - Flucht vor Kontrolle endet an Betonwand

Die Flucht vor einer anstehenden Polizeikontrolle endete in den frühen Freitagmorgenstunden für einen 19-Jährigen Mercedes-Fahrer und seinen 24 Jahre alten Mitfahrer in der Rheintorsraße an einer Betonmauer. Die beiden jungen Männer trugen hierbei glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon. Kurz nach 3.30 Uhr sollte der Fahrer einer C-Klasse von Beamten des Polizeireviers Rastatt im Ludwigring genauer unter die Lupe genommen werden. Mutmaßlich in der Absicht der behördlichen Überprüfung zu entgehen, beschleunigte der Mercedes-Lenker seinen Wagen und versuchte über die Bahnhofstraße und die Straße 'An der Ludwigfeste' zu entkommen. Beim Abbiegen in die Rheintorstraße endete die riskante und die von hoher Geschwindigkeit geprägte Flucht. Der 19-Jährige prallte zunächst gegen einen auf der linken Straßenseite geparkten VW Golf, bevor der Mercedes durch die heftige Kollision abgewiesen und frontal gegen eine dortige Betonwand geschleudert wurde. Möglicherweise ließ sich der Heranwachsende aufgrund seiner Alkoholbeeinflussung von rund einem Promille zu seiner halsbrecherischen Fahrt hinreißen. Nach der Auswertung einer ihm entnommenen Blutprobe muss er sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Der Führerschein des 19-Jährigen wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 9.000 Euro. 

Rastatt - Tunnelsperrung

Zur Durchführung der regelmäßig notwendigen Wartungsarbeiten muss der Tunnel Rastatt zwischen Dienstag, 16. Oktober und Donnerstag, 18. Oktober 2018, jeweils in der Zeit von 19:30 bis 5.00 Uhr voll für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke führt über den Berliner Ring und wird entsprechend ausgeschildert.

Rheinmünster - Fahrradfahrer leicht verletzt

Leichte Verletzungen eines Radfahrers waren das Resultat eines Verkehrsunfalles am Donnerstagmorgen in der Rastatter Straße. Eine 81-jährige Skoda- Lenkerin befuhr gegen 11 Uhr die Rastatter Straße (L75) in Richtung Rheinmünster-Söllingen und wollte in den nahenden Kreisverkehr einfahren. Hierbei übersah die Seniorin einen vorfahrtsberechtigten 55-jährigen Fahrradfahrer. Durch die Kollision kam der Radler zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Insgesamt entstand am Rad und Auto ein Sachschaden von ungefähr 1.500 Euro. 

Sinzheim | Winden - Hochwertiger Geländewagen gestohlen

Einen Diebstahlschaden von rund 90.000 Euro musste seit dem Donnerstagmorgen ein Bewohner der Straße `Im Feil´ beklagen, als er gegen 7:50 Uhr sein Haus verließ und das Fehlen seines Mercedes SUV feststellte. Diesen hatte er am Vorabend gegen 18:30 Uhr auf der Straße abgestellt. Offenbar hatten in der Nacht Unbekannte das eigentlich räumlich begrenzte Funksignal des `Keyless-Go´-Schließsystems von seinem Haus bis zu dem Fahrzeug durch technische Eingriffe verlängert und so das Fahrzeug öffnen und entwenden können. Bei dem Auto handelt es sich um einen schwarzen Mercedes GLE mit Frankfurter Kennzeichen. Besitzern von solchen Komfortschließsystemen wird empfohlen, die Schlüssel so aufzubewahren, dass das Funksignal abgeschirmt wird. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Kriminalkommissariates Rastatt unter der Hinweisnummer 0781 21-2820 in Verbindung zu setzen. 

BAB 5 - Pakete aus Lastkraftwagen entwendet

Einem bislang Unbekannten ist es in den frühen Morgenstunden des Mittwochs gelungen, mehrere Pakete eines Zustellungsdienstleisters zu entwenden. Der Sattelauflieger war zwischen 2 Uhr bis 6 Uhr morgens auf dem Parkplatz der Tank- und Rastanlage Baden-Baden abgestellt. Hierbei machte sich der Langfinger die Ruhezeit des Fahrers im Führerhaus zunutze, um sich ungestört der geladenen Fracht annehmen zu können. Durch mehrere gezielte Einschnitte in die Plane konnte das Transportgut auskundschaftet und ein Zugang zur Ladefläche geschaffen werden. Der Diebstahlschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen unter der Telefonnummer: 07223 99097-0 Zeugenhinweise entgegen.

 

Bruchsal - Stadtbuslinie wird umgeleitet

Ab Montag, 15. Oktober, wird die Stadtbuslinie 182 Rendezvous-Krankenhaus-Augsteiner- Rendezvous von Betriebsbeginn an umgeleitet.  Grund ist eine Baumaßnahme, die die Vollsperrung der Straße "Am Schlossgarten" erforderlich macht. Der 182er bedient regulär die Haltestelle „Käthe-Kollwitz-Schule“, biegt dann rechts in die Schönbornstraße ein und bedient dort die Haltestelle „Krankenhaus/B3“.  Danach fährt der Bus zur Haltestelle „Krankenhaus“ und folgt anschließend wieder dem regulären Linienweg der Stadtbuslinie 182. Auf dem Umleitungsweg der Linie 182 entfallen die Haltestellen „Damianstor“, „Zickstraße“ und „Asamstraße“. Die Umleitung der Stadtbuslinie bleibt voraussichtlich bis zum 30. November bestehen.

Jöhlingen - Ortsumfahrung kommt voran

Die Pläne für eine Ortsumfahrung um Jöhlingen, einem Ortsteil von Walzbachtal (Landkreis Karlsruhe) kommen voran. Vertreter des Landesverkehrsministeriums und des Regierungspräsidiums Karlsruhe haben in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium die Wichtigkeit des Projektes erörtert und somit erreicht, dass der Vorentwurf vom Bund bereits genehmigt wurde. Für die rund drei Kilometer lange Ortsumfahrung mit geschätzten Kosten von circa 32 Millionen Euro erteilte der Bund den sogenannten Gesehenvermerk. „Das ist ein wichtiger Schritt für eine baldige Realisierung des Projektes“, teilte Landesverkehrsminister Winfried Hermann am Freitag mit. Jetzt könne das Planfeststellungsverfahren vorbereitet werden.   Auch für die Ortsumfahrung der B 293 im benachbarten Berghausen rechnet das Landesverkehrsministerium damit, dass der Bund den Gesehenvermerk noch in diesem Jahr erteilen wird. Die Projektabstimmung läuft derzeit noch.   Dem Bau der beiden Ortsumfahrungen Berghausen und Jöhlingen kommt eine insgesamt hohe Priorität zu. Beide Maßnahmen sind Teil der 1. Stufe der Umsetzungskonzeption des Landes im Bereich der Bundesfernstraßen bzw. deren Umsetzung ist Teil des Bedarfsplans 2016 zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Das Land strebt an, beide Projekte von 2022 an zu bauen. Das Erreichen dieses Ziels hängt jedoch maßgeblich vom Fortgang der Genehmigungsverfahren ab.   Geplant sind öffentliche Informationsveranstaltungen, sobald die Zustimmung des Bundes für beide Maßnahmen vorliegt und abzusehen ist, zu welchem Zeitpunkt die Einleitung des jeweiligen Planfeststellungsverfahrens zu erwarten ist. Alle Betroffenen sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Anregungen und Bedenken vorzubringen.

Karlsruhe - Kind von Pkw erfasst

Glücklicherweise nur leichtere Verletzungen zog sich eine 7-Jährige bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag auf der Erzbergerstraße zu. Das Mädchen war gegen 15.30 Uhr mit ihrer Mutter und der älteren Schwester unterwegs. Trotz Zuruf der Mutter lief sie vor einem geparkten Omnibus auf die Fahrbahn und wurde vom Pkw eines 32-Jährigen erfasst. Dieser hatte durch den geparkten Bus keine Möglichkeit das Kind frühzeitig zu erkennen. Die 7-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht. 

Karlsruhe - Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Glücklicherweise nur leichte Verletzungen zog sich ein 42-jähriger Zweiradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag auf der Hans-Thoma-Straße zu.  Der Motorradfahrer befuhr gegen 14.30 Uhr die Hans-Thoma-Straße in südlicher Richtung. Auf der Kreuzung zur Akademiestraße missachtete ein abbiegender Taxifahrer den Vorrang des Bikers, sodass dieser auf die Fahrbahn stürzte und sich dabei leicht verletzte. Durch die Kollision entstand ein Sachschaden von circa 2.000 Euro. 

Karlsruhe - Geparktes Auto beschädigt und geflüchtet

Die Fahrerin eines weißen Opel Corsa stellte ihr Fahrzeug am Freitagabend gegen 19:00 Uhr im Passagehof zum Parken ab. Als sie gegen 21:00 Uhr wieder zu ihrem Auto kam, mußte sie feststellen, daß die Beifahrerseite wohl durch ein fremdes Fahrzeug beschädigt worden war - der Verursacher des Schadens in Höhe von rund 5.000 Euro hat sich bislang nicht gemeldet. Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen der Verkehrsunfallflucht, sich unter (0721) 666 3611 beim Polizeirevier Karlsruhe-West zu melden. 

Karlsruhe - Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw

Ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro ist die Bilanz eines Auffahrunfalls der sich am Mittwochmittag um 15Uhr auf der Pulverhausstraße ereignete.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte ein 72-jähriger Autofahrer von der Pulverhausstraße in die Bernsteinstraße einbiegen. An der Lichtzeichenanlage übersah er die vor ihm stehenden Fahrzeuge, welche beabsichtigten geradeaus zu fahren. In Folge dessen kam es zur Kollision, bei der insgesamt vier Fahrzeuge beschädigt wurden. 

Karlsruhe - Nach Urkundenfälschung "Zurückschiebung"

Gestern Abend kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Karlsruher Busbahnhof einen 21-Jährigen Mann. Dieser wies sich gegenüber den Beamten mit einem französischen Asylantrag aus. Die Person gab an einen Verwandten in Hamburg besuchen zu wollen und aus diesem Zweck aus Straßburg mit dem Zug nach Karlsruhe gereist zu sein. Auf weitere Nachfrage händigte die Person eine albanische ID-Karte und einen albanischen Führerschein aus. Bei der Überprüfung der Personalien stellten sich heraus, dass der 21-jährige fünfmal im Rahmen einer Aufenthaltsermittlung durch die Justiz gesucht wurde. Der vorgelegte Führerschein stellte sich zudem als Fälschung heraus. Weiterhin bestand aufgrund einer erfolgten Abschiebung eine gültige Wiedereinreisesperre. Da der Person die unmittelbare Einreise aus Frankreich nachgewiesen werden konnte, wurde diese noch am selben Abend den französischen Behörden, im Rahmen einer Zurückschiebung, überstellt. Der totalgefälschte Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Einreiseverbot sowie wegen Urkundenfälschung eingeleitet. 

Kuppenheim - Langholzlaster teilweise umgekippt

Zu Verkehrsbehinderungen von mehr als zwei Stunden kam es am Freitagmorgen auf der B 462, nachdem dort gegen 10:20 Uhr ein Langholzlaster verunfallt war. Der Fahrer des Transportes musste an der Ampel auf Höhe der Murgtalbrücke bei Bad Rotenfels bremsen, worauf der Nachläufer des Fahrzeuges blockierte, ins Schlingern geriet und schließlich umstürzte. Die Zugmaschine blieb derweil stehen. Die Ladung von etwa 20 Tonnen Baumstämmen landete bei dem Unfall auf der Fahrbahn, was zeitweise einen Stau von bis zu zwei Kilometern Länge in Richtung Rastatt nach sich zog. Gegen 13 Uhr waren die Bergungsarbeiten beendet und die Fahrbahn wieder frei befahrbar. Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Unfall unverletzt. Es entstand an der Mittelleitplanke und dem Lastzug ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. 

Philippsburg - Fahrradfahrerin nach Sturz schwer verletzt

Unter Einsatz eines Rettungshubschraubers wurde bereits am Mittwochnachmittag eine schwer verletzte 56-jährige Radfahrerin in eine Klinik verbracht. Die Frau befuhr gegen 14 Uhr mit ihrem Rad den Feldweg zwischen Philippsburg und Rheinsheim, als sie etwa zwei Kilometer nach Philippsburg einen Mann mit zwei mitgeführten Hunden auf sich aufmerksam machte. Sie selbst führte ebenfalls neben ihrem Fahrrad einen Hund mit sich und beabsichtigte rechts an dem Fußgänger mit dessen Hunden vorbeizufahren. Hierbei rannte der angeleinte Bernhardiner des Mannes direkt vor das Rad der 56-Jährigen, so dass sie mit dem Hund zusammenstieß, auf den Boden fiel und ohne einen Fahrradhelm zu tragen mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Die Frau wurde mit mittels eines Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen, wo sie mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen notoperiert werden musste. Sie ist am 13.10.2018, um 13.45 Uhr, verstorben.

BAB 8 - Sattelzugfahrer fährt gegen Gleitwand und reißt Tank auf

Offenbar infolge Unachtsamkeit geriet am Donnerstag gegen 13.25 Uhr ein polnischer Sattelzugfahrer auf der Gefällstrecke der Autobahn 8 bei Wolfartsweier in Richtung Karlsruhe zu weit nach rechts auf den Standstreifen. Dabei überfuhr er die mobilen Gleitwände einer Tagesbaustelle und riss sich den Tank auf. Der komplette Inhalt verteilte sich in der Folge auf einer Länge von etwa einem Kilometer über zwei Fahrstreifen hinweg, die bis gegen 18.25 Uhr gesperrt werden mussten. Da nur noch die linke Fahrspur zur Verfügung stand, staute sich der Verkehr über eine Länge von bis zu 23 Kilometer. Die Verkehrslage normalisierte sich erst ab 20 Uhr wieder. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)