Polizeibericht u.a. 181018

Erstellt: Donnerstag, 18. Oktober 2018

(poli). "Verkehrssicherheit ist uns ein großes Anliegen. Gerade bei rechtsabbiegenden Lastkraftwagen kommt es leider immer wieder zu schweren Unfällen mit Kindern, Fußgängern oder Radfahrern. Durch einen Rechtsabbiegeassistenten kann diese Situation im städtischen Bereich deutlich verbessert werden. In Baden-Württemberg wurde bereits ein Versuch mit 500 Lastkraftwagen gestartet", erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann am 10. Juli 2018 anlässlich der "Aktion Abbiegeassistent" des Bundesverkehrsministeriums.  

Der Verband Spedition und Logistik hat Anfang 2018 die Studie "Projekt Evaluierung von Abbiegeassistenten bei Lastkraftwagen im städtischen Einsatz" erstellt. Die Ergebnisse liegen seit Ende April vor. Daraus entstanden ist das Projekt "Feldversuch zur Erprobung von 500 Lastkraftwagen mit Abbiegeassistenten in Baden-Württemberg", dass der Verband Spedition und Logistik zur Förderung beim Landesverkehrsministerium beantragt hat. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von rund 666'000 Euro. Die Förderung des Landes beträgt 75 Prozent, also rund 500'000 Euro. Der Bescheid steht nun kurz vor der Übergabe aber durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung konnte das Projekt bereits starten. "In Baden-Württemberg werden mit diesem Feldversuch zum ersten Mal in Deutschland verschiedene Abbiegeassistenten im Realbetrieb untersucht. Dadurch können notwendige Informationen für die Speditionen und für den Gesetzgeber erarbeitet werden, damit der Abbiegeassistent auf deutschen Straßen zur Normalität wird", so Verkehrsminister Hermann.

Baden-Baden - Anklage wegen fahrlässiger Tötung u.a.

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat die Ermittlungen gegen die Person, die in den Verdacht geraten ist, den Verkehrsunfall vom 13.07.2018, bei dem eine Großmutter und ihr Enkelkind getötet wurden, verursacht zu haben [wir berichteten], abgeschlossen und Anklage erhoben. Dem 47jährigen deutschen Staatsangehörigen wird zur Last gelegt, nach dem reichlichen Konsum alkoholischer Getränke und von Cannabis mit seinem Pkw von einer Gaststätte in Richtung seiner Wohnung gefahren zu sein, in einer leichten Kurve in der Goethestraße in Gaggenau alkohol- und drogenbedingt fahrunsicher von der Fahrbahn abgekommen zu sein und die Großmutter, die auf dem Gehweg den Kinderwagen mit ihrem sieben Monate alten Enkelkind schob, erfasst und beide Personen getötet zu haben. Anschließend habe der alkoholisierte Fahrzeugführer die Flucht ergriffen und sei nach Hause gefahren. In der zum Amtsgericht - Schöffengericht - Rastatt erhobenen Anklage der Staatsanwaltschaft wird dem Beschuldigten daher vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung in zwei tateinheitlichen Fällen, sowie unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Tateinheit mit Trunkenheit im Verkehr zur Last gelegt. Da im Rahmen der Fahndung nach dem flüchtigen Beschuldigten auch seine Wohnung durchsucht und hierbei eine Marihuana-Indooranlage mit 48 Marihuanastauden aufgefunden wurde, wurde gegen den Beschuldigten in einem gesonderten Ermittlungsverfahren Anklage zum Schöffengericht Rastatt wegen eines Verbrechens des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erhoben. Insoweit hat die Staatsanwaltschaft beim Gericht beantragt, beide Strafverfahren miteinander zu verbinden.

Baden-Baden - Gefahr zu spät erkannt

Etwa 22.000 Euro Sachschaden sind die Folge eines Verkehrsunfalls am Mittwochnachmittag in der Hauptstraße. Im Kreuzungsbereich zur Schafbergstraße kam es gegen 15:30 Uhr zum Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Aufgrund eines, die Fahrbahn auf dem Zebrastreifen querenden Fußgängers, musste ein 72-jähriger Golf-Lenker beim Abbiegevorgang stark abbremsen. Dies bemerkte ein 23-jähriger Daimler-Benz-Fahrer zu spät und streifte den Golf am Heck. Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Baden-Baden - Glück im Unglück

Eine aufmerksame Bewohnerin der Briegelackerstraße hat ihrer Nachbarin am Mittwochmittag vermutlich das Leben gerettet. Der Frau war beim Verlassen des Mehrfamilienwohnhauses kurz nach 12.30 Uhr Brandgeruch im Treppenhaus aufgefallen. Im Zuge der anschließenden Nachschau der so verständigten Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden konnte dann eine Wohnung als Quelle der Gerüche ausgemacht werden. Im Inneren der vier Wände wurde dann auf dem Herd verkohltes Essen und daneben die bewusstlose Köchin aufgefunden. Während der Schmorbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, musste die Frau nach einer ersten notärztlichen Behandlung zur Betreuung ins Klinikum Baden-Baden gebracht werden. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. 

Baden-Baden - Fahrzeugbrand

Unglückliche Umstände haben am Donnerstagmittag zu einem Fahrzeugbrand am Schweigrother Platz geführt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde um 14:48 Uhr bei Laubarbeiten ein Benzingemisch unbewusst auf der Ladefläche des Fahrzeugs verschüttet. Nachdem zwei heiß gelaufene Arbeitsgeräte zurück auf die mit Krafstoff überzogene Pritsche gelegt wurden kam es zur Entzündung des Feuers. Das Fahrzeug brannte in der Folge völlig aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden konnten den Brand zwar löschen, ein Totalschaden war jedoch nicht mehr zu verhindern. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand. 

Baden-Baden - Teilsperrung der Sophienstraße

Das Fernwärmenetz im Bereich der Sophienstraße wird weiter ausgebaut. Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts folgt die Anbindung weiterer Abnehmer. Baubeginn ist am Montag, 22. Oktober. Hierfür wird in der Sophienstraße im Bereich der Gebäude 24 bis 38 die Fahrspur stadtauswärts gesperrt. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 9. November. Die betroffenen Anlieger wurden bereits von der für die Maßnahme zuständigen Gemeinschaftskraftwerk Baden-Baden GmbH (GKB) mit Sitz in Stuttgart informiert. Die GKB versorgt in der Innenstadt von Baden-Baden eine bereits seit vielen Jahren stetig steigende Zahl von Abnehmern mit umweltfreundlicher Fernwärme. Diese Wärme wird ausschließlich durch das Verbrennen von Holzhackschnitzeln oder im umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplungsprozess am Ortsrand von Baden-Baden erzeugt. So trägt sie auch zum örtlichen Klimaschutz und zur Ressourcenschonung bei. Mit fortschreitendem Wärmenetzausbau können immer mehr Bewohner in Baden-Baden von der umweltfreundlichen Fernwärme profitieren.

Baden-Baden - Geldstrafe wegen Beleidigung und Widerstand

Das undankbare Verhalten eines alkoholisierten Radfahrers führte nun zur Verhängung einer hohen Geldstrafe. Der 23jährige Mann war am 08.06.2018 in Baden-Baden mit einer Blutalkoholkonzentration von über zwei Promille mit dem Fahrrad gefahren und gestürzt. Als er sich den Rettungskräften gegenüber aggressiv zeigte, wurde die Polizei hinzugezogen, was den Beschuldigten veranlasste, die Polizeibeamten mehrfach zu beleidigen und sich gegen die angeordnete Entnahme einer Blutprobe so massiv zu wehren, dass vier Polizeibeamte erforderlich waren, den jungen Mann zu bändigen. Wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erließ das Amtsgericht Baden-Baden auf Antrag der Staatsanwaltschaft nun einen Strafbefehl über eine Gesamtgeldstrafe von 90 Tagessätzen (3 Monatseinkommen).

Bischweier - Gesucht und gefunden

Beamten des Polizeireviers Gaggenau ist am späten Dienstagnachmittag die Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Straftäters geglückt. Nach dem 25-Jährigen wurde wegen zurückliegender Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht gefahndet. Gegen 17 Uhr wurde er von den Ordnungshütern in der Hermann-Föry-Straße erkannt und im Anschluss dem Personal einer Justizvollzugsanstallt überstellt. Einen haftabwendenden Geldbetrag konnte der Mittzwanziger nicht aufbringen. 

Bühl - Kollision mit Schulbus

Ein Autofahrer ist heute Morgen kurz nach 7.30 Uhr auf der Industriestraße nahezu ungebremst in das Heck eines an der Kreuzung zur Rheinstraße wartenden Schulbusses gekracht. Nach ersten Ermittlungen könnte eine akute gesundheitliche Beeinträchtigung des 56 Jahre alten Unfallverursachers zu der Kollision geführt haben. Während sich der Mittfünfziger schwere Verletzungen zuzog, kamen die 34 im Bus beförderten Kinder und deren Chauffeur mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden beträgt nach ersten Erkenntnissen insgesamt etwa 75.000 Euro. 

Bühl - Ehrliche Finder in der Region

Gleich mehrmals konnten sich die Bürger der Region durch ehrliches Verhalten auszeichnen. Im Zeitraum von Sonntag bis Dienstag verzeichneten die Ordnungshüter der verschiedenen Polizeireviere sieben Fälle, in denen ehrliche Bürger aufgefundene Gegenstände abgaben. Darunter befanden sich mehrere Smartphones und Geldbörsen. Besonders zu erwähnen ist das Verhalten eines 46-jährigen. Dieser bemerkte auf einem Friedhof in der Weingartenstraße einen herrenlosen Autoschlüssel. Durch Ausprobieren des Funkschlüssels konnte er sogar das zugehörige Fahrzeug auf dem angrenzenden Parkplatz feststellen. Er verschwendete keine Sekunde und übergab den Schlüssel sofort den Polizeibeamten. Kurze Zeit später konnte der glückliche Fahrzeughalter den Fahrzeugschlüssel sichtlich erleichtert in Empfang nehmen. Wie auch hier gab es bei den meisten anderen Fällen ein schnelles 'Happy-End'. 

Bühl - Berauscht unterwegs

Mutmaßlich unter Drogeneinfluss steuerte ein 34-jähriger Verkehrsteilnehmer am späten Mittwochabend seinen Volkswagen. Gegen 23:15 Uhr wurde der Mann von den Ordnungshütern auf der L83b einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle ergaben sich für die Beamten Anzeichen für eine Fahrt mit berauschenden Mitteln. Im Zuge der Durchsuchung konnte bei dem Mitdreißiger ein Plastikbeutel mit etwa einem Gramm Cannabis aufgefunden werden. Nach Auswertung der erhobenen Blutprobe erwartet den Mann ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogenbeeinflussung. 

Bühl | Ottersweier - Wildunfälle

Bei zwei Wildunfällen auf der L 87a bei Unzhurst und der Ottenhofener Straße sind Sachschäden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro entstanden. Während am Dienstagmorgen ein Mercedes kurz nach Weitenung mit einem querenden Reh kollidierte, wurde in der Nacht auf Mittwoch ein unvorsichtiger Dachs kurz vor Unzhurst von einem BMW erfasst. Für die Tiere endeten die Begegnungen tödlich. Die jeweiligen Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. 

Gaggenau - Unfall mit Sachschaden

Ein 24 Jahre alter Autofahrer ist am Dienstagnachmittag beim Abbiegen von der Bismarckstraße in die Alois-Dengler-Straße mit einem dort herannahenden Transporter eines 45- Jährigen zusammengestoßen. Durch den Unfall dürften Sachschäden in Höhe von insgesamt etwa 8.000 Euro entstanden sein. Verletzt wurde niemand.

Gaggenau - Halbseitige Straßensperrung

Von 18. bis 26. Oktober kommt es aufgrund der Fahrbahnerneuerung in der Sulzbacher Straße zwischen der Kreuzung Kniebis-, Kapellen- und Wilhelm-Busch-Straße, zu Verkehrsbehinderungen. Im Zuge der Arbeiten wird die Straße halbseitig gesperrt und die Verkehrsführung erfolgt mittels Ampelanlage. Die Zufahrten zur Kniebis- und Kapellenstraße werden während der Baumaßnahme voll gesperrt. Die Wilhelm-Busch-Straße ist ebenfalls beeinträchtigt. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass die Anwohner Informationen zu den Behinderungen und Sperrungen von der ausführenden Baufirma erhalten.

Gaggenau - Erweiterung des Oberweierer Keschtewegs

Bei einer Feierstunde enthüllten die Verantwortlichen eine große hölzerne Info-Tafel, mit der darauf abgebildeten erweiterten Schleife. "Viele ehrenamtliche Stunden wurden in dieses Projekt investiert" dankte Oberbürgermeister Christof Florus bei der feierlichen Eröffnung der Erweiterung den engagierten Helfern. Die Schleife schließt am bereits vorhandenen Keschteweg an und verläuft entlang des Eichelbergs. Sie enthält zwei Aussichtspunkte. Eine bietet einen Ausblick bis in die Vogesen. Um den rund 5,7 Kilometer langen Basisrundweg "Keschteweg" auch für geübte Wanderer interessant zu machen, wurde die etwa 3,5 Kilometer lange abwechslungsreiche Wegstrecke angeschlossen. Insgesamt hat der Wanderweg nun eine Länge von rund neun Kilometern. Infotafeln vermitteln an ausgewählten Standorten viel Wissenswertes über die Esskastanie, im Ort "Keschte" genannt, und welche Rolle sie in Oberweier hat. Geschichtliche Hintergründe, die ebenfalls auf den Schildern zu lesen sind, wurden von Helmut Böttcher recherchiert. Ein Baumlehrpfad gibt dem interessierten Wanderer Auskunft über die heimischen Baumarten des Waldes. Besonders spannend wird es in der Entdeckerzone, in der sich Groß und Klein als Fährtensucher versuchen können. Zehn hier beheimatete Tierarten haben sich hinter ihren Spuren versteckt. Beginn und Ende des Rundweges ist am Sportplatz Oberweier.

Gernsbach - Motorradfahrer tödlich verunglückt

Am Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, fuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer auf der Landstraße 76b von Kaltenbronn in Richtung Sprollenhaus. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in das angrenzende Waldgelände. Hierbei zog sich der Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu. Aus dem Bereich Calw waren ein Notarzt, Rettungsdienst und die Feuerwehr Sprollenhaus eingesetzt. An dem Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von 10000EUR. Die Ermittlungen wurden vom Polizeirevier Gaggenau übernommen. 

Gernsbach - Vollsperrung der K 3766

Im Rahmen einer planmäßigen Holzerntemaßnahme sollen entlang der K 3766 Staufenberg Richtung Wolfschlucht zwischen dem Ortsausgang und der Bushaltestelle Neuhaus Bäume gefällt werden. In diesem Zusammenhang werden auch Arbeiten zur Herstellung und dem Erhalt des Lichtraumprofils und der Verkehrssicherheit durchgeführt. Wie das Landratsamt Rastatt mitteilt, erfolgen die Maßnahmen durch das Forstrevier Gernsbach in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Gernsbach. Die Vollsperrung dauert vom 29. Oktober bis 3. November 2018. Durch den gewählten Zeitraum in den Herbstferien sollen die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering gehalten werden. Insbesondere in den zahlreichen an die Kreisstraße angrenzenden Privatwäldern sollen nicht verkehrssichere Zustände beseitigt werden. Mit allen Eigentümern wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen. Aufgrund fehlender Erschließung und der Notwendigkeit, dass fast alle Arbeiten im Straßenraum erledigt werden müssen, können die Arbeiten nur im Rahmen einer Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung über Gaggenau-Selbach wird ausgeschildert.

Rastatt - Ohne Führerschein unterwegs?

Bei der Ausfahrt aus einer Waschanlage in den 'Unteren Wiesen' ist am Dienstagabend ein 24 Jahre alter VW-Fahrer mit dem Porsche eines 51-Jährigen zusammengestoßen. Der mutmaßliche Unfallverursacher ist nach bisherigem Stand der Ermittlungen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Neben der Begleichung des Schadens in Höhe von etwa 5.000 Euro erwartet den 24-Jährigen ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. 

Rastatt - Auf Ölfilm ausgerutscht

Eine Ölspur im Kreisverkehr der Straße `Im Steingerüst´ ist einem Radfahrer am Mittwochnachmittag zum Verhängnis geworden. Der Radler hatte auf dem glitschigen Untergrund den Halt verloren und war gestürzt. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu, die im Klinikum Rastatt behandelt werden mussten. Die Reinigung der Fahrbahn wurde mit Unterstützung von Einsatzkräften der Feuerwehr Rastatt und Mitarbeitern einer Spezialfirma vorgenommen. 

Rastatt - Spritztour mit Folgen

Die Spritztour eines 19-Jahre alten Autofahrers am Donnerstagmorgen ist mit unangenehmen Folgen verbunden. Der junge Mann dürfte nach ersten Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Rastatt kurz vor 3 Uhr mit einem in der Werderstraße geparkten BMW zusammengestoßen und danach geflüchtet sein. Da ein Zeuge die Karambolage bemerkt und die Polizei verständigt hatte, gelang den Beamten kurz darauf die Ermittlung des mutmaßlichen Verursachers. Da dieser nicht nur mit deutlich über einem Promille am Steuer des Verursacherfahrzeugs gesessen haben dürfte, sondern dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Führerschein durch die Nacht gelenkt hatte, erwartet ihn nun umfangreiche Post der Staatsanwaltschaft. 

Rastatt - Unachtsam

Rund 9.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am Dienstagnachmittag in der Karlsruher Straße. Nach bisherigen Feststellungen war eine 24 Jahre VW-Lenkerin kurz vor 17 Uhr aus Unachtsamkeit in das Heck eines vorausfahrenden Markengefährten geprallt. Eine nachfolgende 21 Jahre alte VW-Fahrerin erkannte die Gefahr zu spät und fuhr dem Wagen der 24-Jährigen auf. Verletzt wurden niemand. Das Auto der 21-Jährigen musste abgeschleppt werden. 

Sinzheim | Kartung - Schmorbrand an Kühltheke

Nach bisherigen Feststellungen dürfte ein technischer Defekt am Dienstagmorgen für einen Schmorbrand in einem Lebensmittelmarkt in der Industriestraße verantwortlich gewesen sein. Kurz nach 8.30 Uhr hat eine starke Rauchentwicklung an einer Kühltheke dafür gesorgt, dass der Markt geräumt werden musste. Rund 40 Personen haben den Verkaufsraum unter der Regie des Geschäftsführers verlassen. Zwei Mitarbeiter, die sich in unmittelbarer Nähe der Brandausbruchstelle befanden, wurden vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Ob sie tatsächlich verletzt wurden ist noch unklar. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben das geschmorte Plastik abgelöscht und den Markt belüftet. Nach derzeitiger Einschätzung bleibt der Discounter heute Vormittag für Reinigungsarbeiten noch geschlossen. Mittags soll wieder geöffnet werden. Die anderen Geschäfte im Einkaufszentrum waren von dem Vorfall nicht betroffen und sind frei zugänglich. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. 

BAB 5 - Fahrerflucht auf Rastplatz

Zu einem Unfall mit Fahrerflucht kam es in den frühen Dienstagmorgenstunden auf einem Rastplatz der A5. Gegen 4:50 Uhr wollte ein bislang unbekannter Lastkraftwagenfahrer den Rasthof Renchtal-West verlassen und wieder auf die Autobahn in Richtung Basel auffahren. Dabei streifte er einen ordnungsgemäß abgestellten Volvo-Sattelzug eines 51-jährigen Fernfahrers. Anstelle mit dem anderen Fahrzeuglenker Kontakt aufzunehmen, setzte er seine Fahrt fort und ließ einen Sachschaden von circa 10'000 Euro zurück. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl haben nun die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen und bitten unter der Telefonnummer 07223/80847-0 um Hinweise zum Unfallverursacher. 

Bad Herrenalb - Nach Gewaltverbrechen zwei Tatverdächtige festgenommen  

Wie bereits berichtet wurde am 17. September gegen 22.00 Uhr ein 47-jähriger Iraker, der einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, neben der Landesstraße 340 zwischen Bad Herrenalb und Dobel aufgefunden.  Die Ermittler der Sonderkommission "Tanne" konnten nun am Dienstagmorgen zwei Tatverdächtige, einen 23-jährigen Mazedonier und einen 48-jährigen Syrer, festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Tübingen hatte gegen die beiden Beschuldigten Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erwirkt.  Die Wohnungen des 23-Jährigen im nördlichen Landkreis Karlsruhe sowie die Wohnung des 48-Jährigen in Karlsruhe wurden durchsucht und Beweismittel sichergestellt.  Durch die mit Hochdruck geführten Ermittlungen im sozialen Umfeld des Getöteten sowie die Auswertung der gesicherten Spuren beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, rückten die beiden Männer mehr und mehr in den Fokus der Sonderkommission. Der 48-Jährige kannte das spätere Opfer seit geraumer Zeit im Zusammenhang mit dessen Tätigkeit als Autohändler. Der 23-Jährige ist dem sozialen Umfeld des 48-Jährigen zuzurechnen.  Sowohl der 23-jährige Beschuldigte als auch der 48-Jährige machten in ihren ersten Vernehmungen Angaben, die weiteren Überprüfungen bedürfen. Beide werden am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. 

Bruchsal - Nicht von unbekanntem Autofahrer angefahren

Eine 15-Jährige hat am Montag gegenüber der der Polizei angegeben, sie sei gegen 17 Uhr im Bereich der Altenbergstraße / Einmündung zum Lorenzhain von einem hellen Pkw angefahren worden, der danach geflüchtet sei. Umfangreiche Ermittlungen der Beamten der Verkehrspolizei Bruchsal konnten den Fall nun aufklären. Tatsächlich ist das Mädchen zusammen mit ihrem 16-jährigen Freund auf dessen Roller in den Weinbergen unterwegs gewesen. Beide stürzten und zogen sich dabei Verletzungen zu. Um ihren Freund zu schützen und die Blessuren zu erklären, hat sich der Teenager die angebliche Unfallflucht ausgedacht. 

Forchheim - Einschränkungen am Bahnhof

Am Bahnhof Forchheim führt die Bahn von Montag, 22. Oktober 2018, bis Donnerstag, 25. Oktober 2018, sowie am Montag, 29. Oktober 2018, Kabelbauarbeiten am Bahnsteig 2 durch. An der Rückseite des Bahnsteigs wird auf einer Länge von rund 200 Metern ein Betonkabelkanal eingebaut. Bisher liegen die Kabel in einem provisorischen Kunststoffkanal. Die Arbeiten finden zwar nicht im asphaltierten Bahnhofsbereich statt, trotzdem kann es unter Umständen zu Einschränkungen für die Fahrgäste kommen. Im Rahmen der Realisierung der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel wurde Anfang Oktober das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Bashaide in Betrieb genommen. Dafür waren auch zahlreiche Baumaßnahmen am Bahnhof Forchheim notwendig, unter anderem die Umrüstung von Weichen und die Umstellung der mechanischen Leit- und Sicherheitstechnik (LST) auf eine elektronische LST-Anlage. Im Nachgang der Inbetriebnahme werden nun noch die abschließenden Restarbeiten durchgeführt.

Gondelsheim - Bei Unfall tödlich verunglückt

Ein 83- jähriger Hyundai- Fahrer ist am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr auf der Bundesstraße 35 tödlich verunglückt. Der Mann war von Helmsheim Richtung Gondelsheim unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Zeitweise wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet. Trotzdem bildete sich in beide Fahrtrichtungen ein Stau bis zu drei Kilometern Länge.  

Jöhlingen - Rollerfahrer übersehen

Ein 60-jähriger Rollerfahrer ist am Dienstagmorgen bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Eine 40-jährige VW-Fahrerin war um 9.50 Uhr auf der südlichen Grombacher Straße in Richtung Jöhlinger Straße unterwegs. An der Einmündung hielt sie zunächst an, beachtete dann aber beim Überqueren der Kreuzung nicht die Vorfahrt des Rollerfahrers, der in Richtung Weingarten fuhr. Der Verletzte wurde in eine Klinik eingeliefert. Beim Zusammenprall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro.  

Karlsruhe - Frau drohte sich anzuzünden

Am Mittwoch gegen 18.00 Uhr übergoss sich auf dem Europaplatz in Karlsruhe eine Frau mit einer brennbaren Flüssigkeit und drohte, sich anzuzünden. Die 47jährige Frau, die sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde von Polizeibeamten überwältigt, bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzten konnte. Es konnte festgestellt werden, dass die gesamte Bekleidung der Frau bereits mit der brennbaren Flüssigkeit getränkt war. Desweiteren hatte die Frau auf einer mehrere Quadratmeter großen Fläche die Flüssigkeit verschüttet. Wegen der dadurch entstandenen akuten Brandgefahr, wurde der Gefahrenbereich durch die Polizei kurzfristig weiträumig abgesperrt. Zum Zeitpunkt des Vorfalles war der Europaplatz stark freqentiert. Die hinzugezogene Feuerwehr konnte die Brandgefahr rasch beseitigen. Durch die Sperrung des Europaplatzes kam es auch zu kurzfristigen Behinderungen im Straßenbahnverkehr. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, die Maßnahmen am Europaplatz konnten gegen 18.30 Uhr beendet werden. 

Karlsruhe - Zusammenstoß mit Straßenbahn

Am Dienstagabend, gegen 22.50 Uhr, befuhr ein 20-jähriger VW-Fahrer die Rheinstraße in Richtung Kaiserallee. In Höhe Nuitstraße wollte er verbotswidrig über die dortigen Bahnschienen wenden, übersah hierbei jedoch die bereits neben ihm fahrende Straßenbahn. In der Folge kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 6.000 Euro. 

Karlsruhe - Ladendieb wehrt sich gegen Festnahme

Ein 39-jähriger Mann ist am Dienstag gegen 19 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft im ECE-Center beim Diebstahl erwischt worden. Er hatte bereits einige Kleidungsstücke in seiner präparierten Diebestasche verstaut, als der Ladendetektiv ihn ansprach und festhielt. Mittlerweile bemerkte ein Polizist, der sich privat dort aufhielt das Gerangel zwischen den beiden Männern und kam dem Detektiv zu Hilfe. Der 39-Jährige setzte sich so heftig zur Wehr, dass ein weiterer Sicherheitsbediensteter hinzugerufen werden musste. Bis zum Eintreffen der Polizeistreife konnte der renitente Mann nur mit Mühe festgehalten werden. Bei weiteren Überprüfung des Wohnsitzlosen stellte sich heraus, dass er bereits einschlägig in Erscheinung getreten und zur Festnahme ausgeschrieben war. 

Philippsburg | Hockenheim - Fahndungskontrollaktion

Zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität sowie zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr war am Dienstag von 15.30 Uhr bis 20 Uhr in der Poststraße in Oberhausen-Rheinhausen eine Kontrollstelle der Polizei eingerichtet. Insgesamt neun Kräfte des Polizeireviers Philippsburg und drei Beamte des angrenzenden Polizeireviers Hockenheim kontrollierten 126 Fahrzeuge sowie 137 Personen. Neben einem Drogenverstoß im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeugs stellten die Fahndungskräfte elf Verstöße gegen die Anschnallpflicht und zudem sechs Ordnungswidrigkeiten allgemeiner Art fest. An einem kontrollierten Fahrzeug war die Betriebserlaubnis erloschen und in 14 Fällen war der Nachweis eines Führerscheins zu überprüfen. Bei drei durchgeführten Fahrzeugdurchsuchungen war kein mutmaßliches Diebesgut aufzufinden. 

Philippsburg - Unfallverursacher ohne gültigen Führerschein

Ein 38 Jahre alter Pkw-Fahrer verursachte am Dienstagmittag gegen 13.30Uhr auf der B35 in der Höhe von Rheinsheim einen Unfall. Als der Mann von einer 43-jährigen Fahrzeuglenkerin überholt wurde, übersah er diese und setzte ebenfalls zum Überholen an. In der Folge kam es zur Kollision. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis folgt. Durch den Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 1'000 Euro. 

Sternenfels - Gefährliche Flüssigkeit in Firma ausgetreten

  1. Eine giftige Flüssigkeit hat in einer Firma in Baden-Württemberg nach ersten Erkenntnissen 13 Menschen verletzt, vier Schwerverletzte mussten stationär behandelt werden - Lebensgefahr bestand aber nicht, so ein Polizeisprecher. Die Betroffenen hatten Atemwegs-, Augen- und Hautreizungen erlitten; einer klagte über starke Übelkeit. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, hieß es übereinstimmend. Bei der Flüssigkeit handelt es sich laut Polizei um Perchloretehen. Es werde als Reinigungsmittel, Lösungsmittel und zur Fettreinigung verwendet. Dass das Mittel austreten konnte, sei wahrscheinlich auf einen technischen Defekt in der Anlage der Firma zurückzuführen, mit der die Metallteile gereinigt worden seien. Rund 200 Liter liefen demnach aus, konnten jedoch aufgefangen werden. "Es wurden lediglich Dämpfe freigesetzt", hieß es in einer Mitteilung der Behörde.  Außerhalb des Gebäudes in Sternenfels in der Nähe von Karlsruhe bestehe keine Gefahr, sagte eine Polizeisprecherin. Bei der Firma handelt es sich um ein Industrieunternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Aluminium spezialisiert hat. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
  2. Inzwischen haben die Ermittlungen ergeben, dass ein technischer Defekt an der Maschine sehr wahrscheinlich ist, und menschliches Versagen ausgeschlossen werden kann. Die circa 200 Liter ausgelaufene Flüssigkeit Tetrachlorethen (Perchloretehen), die als Reinigungsmittel, Lösungsmittel und zur Fettreinigung eingesetzt wird, konnte glücklicherweise aufgefangen werden. Es wurden lediglich Dämpfe freigesetzt. Eine Fachfirma kümmert sich um deren Entsorgung. Der Stoff löst allergische Reaktionen aus wie Atemwegs- und Hautreizungen und es kann zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Vier Personen wurden dementsprechend schwer verletzt, eine Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert, neun Personen erlitten leichte Verletzungen. Bei keinem Verletzten besteht oder bestand Lebensgefahr. 35 Mitarbeiter des DRK waren im Einsatz, 50 Kräfte der die Feuerwehren aus Sternenfels, Maulbronn, der Gefahrgutzug der Feuerwehr Niefern und acht Polizeibeamte waren oder sind teilweise gegenwärtig noch vor Ort. 

BAB 8 - Nach Unfall auf der Autobahn eine Person verletzt

Ein leicht verletzter Autofahrer und ein Sachschaden von etwa 33.000 Euro war die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstagabend auf der Autobahn 8 bei Friolzheim. Gegen 19.50 Uhr fuhr der 38-jährige Fahrer eines Renault Klein-Lkws auf der A 8 in Richtung Stuttgart. In Höhe Friolzheim wollte der 38-jährige von der mittleren auf die linke Fahrspur wechseln, um einen vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Hierbei unterschätzte er die Geschwindigkeit eines auf der linken Fahrspur herannahenden Audis. Trotz einer Vollbremsung des 47-jährigen Audi-Fahrers kam es zur Kollision mit dem linken Fahrzeugheck des Renaults, dessen Fahrer noch versuchte, wieder auf den mittleren Fahrstreifen zu fahren. Der Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls in die dortige Betonleitwand abgewiesen und der Fahrer musste durch hinzugerufene Rettungskräfte vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Zur Reinigung der Fahrbahn war die Berufsfeuerwehr Pforzheim mit einem Fahrzeug und zwei Mann im Einsatz. Während der Unfallaufnahme mussten der linke und der mittlere Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)