Polizeibericht u.a. 240918

Erstellt: Montag, 24. September 2018

(poli). Beinahe jeder fünfte Verkehrstote im Land ist darauf zurückzuführen, dass er zum Beispiel durch ein Handy abgelenkt war. Mit "sicher.mobil.leben" wirkt das Land dieser Entwicklung entgegen. Sie wurde von verkehrspolizeilichen Experten als Folgeaktion zum bisherigen "Blitzmarathon" entwickelt. "Die Aktion 'sicher.mobil.leben' ist mehr als nur ein Nachfolger des Blitzmarathons. Wir analysieren systematisch die aktuellen Hauptunfallursachen und passen daran die jährlich wechselnden Kontrollschwerpunkte an", erklärte Innenminister Thomas Strobl.

"Der kurze Blick auf das Handy bei voller Fahrt ist ein gefährlicher, unter Umständen tödlicher Blindflug – unter Umständen tödlicher Leichtsinn. Die Gefahr entspricht einer Alkoholfahrt mit einem Promille und steigert das Unfallrisiko um das Vierfache. Deshalb steht neben der gezielten Verkehrsüberwachung auch die Aufklärung und das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern im Mittelpunkt", erklärte Innenminister Thomas Strobl. "Beinahe jeder fünfte Verkehrstote in Baden-Württemberg ist darauf zurückzuführen, dass er zum Beispiel durch ein Handy abgelenkt war. Mit diesen tragischen und vermeidbaren Verkehrstoten finden wir uns nicht ab. Mit der Verkehrssicherheitsaktion 'sicher.mobil.leben' wirken wir dieser Entwicklung entgegen." 

  1. Im Rahmen des bundesweiten Kontrolltags [20.09.2018] wurden im Land mehr als 2'000 Fahrzeugführer mit Handy am Steuer erwischt. Zudem hatten 3'630 Kfz-Fahrer oder -mitfahrer keinen Gurt angelegt, in 168 Fällen waren Kinder nicht angeschnallt oder saßen nicht in einem Kindersitz. Mehr als 4'400 Fußgänger wurden auf die Nutzung eines Mobiltelefons beim Gehen angesprochen. Im vergangenen Jahr waren in Baden-Württemberg 73 tödliche Verkehrsunfälle auf Ablenkung zurückzuführen. Dies entspricht einem Anteil von 17 Prozent an allen tödlichen Unfällen – ein Anstieg von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2016. 
  2. Für Verstöße wegen Handynutzung werden inzwischen 100 Euro statt 60 Euro fällig, weiterhin verbunden mit einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Im schlimmsten Fall mit einer Sachbeschädigung drohen 200 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Werden Fahrradfahrer mit Handy in der Hand ertappt, müssen sie 55 Euro statt bisher 25 Euro zahlen. Strafen drohen nicht nur bei Mobil- und Autotelefone, sondern auch bei Kommunikationsgeräten wie Tablets oder Laptops.

Mittelbaden - Auswirkungen von Sturmtief Fabienne 

"Hardt IN Wetter" hatte vor dem ⇒ Sturmtief Fabienne gewarnt. Der Wind verstärkte sich dann auch merkbar bis hin zu Sturmböen am So. ab 14.30 Uhr und flaute, begleitet von zum Teil heftigen Regenfällen, bis gegen 19.00 Uhr wieder ab. In Baden-Württemberg sind elf Menschen verletzt worden - ein vierjähriger Junge schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei am frühen Montagmorgen mit. 

  1. Das über Mittelbaden gezogene Unwetter sorgte im Verlauf des frühen Sonntagabends zeitweise für etliche Einsätze der Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg. Zwischen 16 Uhr und 20 Uhr gingen bei der Leitstelle rund 50 Anrufe überwiegend besorgter Verkehrsteilnehmer ein, da umgestürzte Bäume Fahrbahnen blockierten und so für diverse Verkehrsbeeinträchtigungen führten. In Oberharmersbach sowie Teilen von Bollenbach und Fischerbach kam es teilweise zu Stromausfällen. In Kehl war gegen 18.40 Uhr ein Baum aufgrund des starken Windes auf mehrere Fahrzeuge gestürzt und sorgte so für einen Schaden von rund 5.000 Euro. Kurz nach 20 Uhr wurde bekannt, dass auf der Münstertalstraße in Ettenheim Gehölz quer lag. Nachdem die örtliche Feuerwehr die Fahrbahn geräumt hatte, wurde zum Zwecke der ordnungsgemäßen Reinigung und um Gefahren spezielle für Zweiradfahrer zu verhindern die Straßenmeisterei verständigt. Verletzte Personen waren nach derzeitigem Stand glücklicherweise keine zu beklagen.
  2. Die Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe verzeichneten zwischen 15 Uhr - 22 Uhr insgesamt etwa 120 unwetterbedingte Einsätze. Mehrere Bäume und größere Äste stürzten um, Keller liefen voll, Straßen waren kurzzeitig überflutet und Straßenschilder und Gegenstände flogen umher. Die örtlichen Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren wurden besetzt und eine Einsatzbereitschaft hergestellt. Besonders betroffen waren die Gebiete rund um Ettlingen, Bretten, Weingarten, Kraichtal und Bruchsal. Eines der großen Fenster im Marmorsaal des Bruchsaler Schlosses wurde von den Böen getroffen vom Winddruck aufgerissen, so dass die mehrere Scheiben des Sprossenfensters zerbrachen. Die Bruchsaler Feuerwehr und das Team der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sicherten am Sonntag gleich den Schadensort. Der Führungsbetrieb bleibt unbeeinträchtigt. Auch in den anderen Monumenten im Land herrscht wieder Normalbetrieb. Auf der K3517 zwischen Östringen-Odenheim und Kraichtal-Neuenbürg fiel ein Baum auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug. Der Baum durchbohrte die Windschutzscheibe des PKW und riss das komplette Armaturenbrett auseinander. Wie durch ein Wunder wurden jedoch alle PKW-Insassen, darunter auch eine 14-Jährige Jugendliche nur leicht verletzt. Die Feuerwehr zersägte den Baum und reinigte die Fahrbahn. In der Oberdorfstraße im Ortsteil Zeutern (Ubstadt-Weiher) fiel eine Baumspitze einer 30 Meter großen Tanne auf das Dach eines Wohnhauses. Das Dach wurde in der Folge erheblich beschädigt. Die Feuerwehr Ubstadt-Weiher war bis in die Nacht hinein im Einsatz. Zur Beseitigung der deutlich in Schräglage befindlichen Tanne, musste auch schweres Gerät der Berufsfeuerwehr Karlsruhe anrücken. Auf mehreren Bundesstraßen, Kreisstraßen und Landstraßen im Landkreis Karlsruhe kam es zu kurzzeitigen Sperrungen aufgrund umgefallener Bäume und Erdrutsche durch den Starkregen. Die Feuerwehren konnten aber alle Lagen rasch abarbeiten und die Schäden beseitigen. Ab ca. 22 Uhr konnten keine weiteren unwetterbedingten Einsätze verzeichnet werden. Schwerpunkte der Ereignisse lagen im Landkreis Karlsruhe mit 42 Einsätzen und im Stadtkreis Karlsruhe mit 22 Einsätzen. 

Baden-Baden - Unfallverursacher alkoholisiert

Ein 60-jähriger Alfa-Romeo-Lenker war in der Nacht auf Freitag auf der B 500 in Richtung Autobahn unterwegs. Gegen 0:30 Uhr kollidierte er mit einem entgegenkommenden Sattelschlepper, wobei sein linkes Vorderrad abgerissen wurde. Der 60-Jährige versuchte zunächst noch sein Gefährt unter Kontrolle zu bekommen, kollidiert allerdings kurz darauf mit einem 26-jährigen BMW-Fahrer. Letzterer sowie der Unfallverursacher und dessen Beifahrer wurden leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in umliegende Kliniken gebracht. Bei dem 60-Jährigen wurde zudem eine Atemalkoholkonzentration von über 1,5 Promille festgestellt. Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro bilanziert. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde einbehalten, er hat zudem mit einer Strafanzeige zu rechnen. 

Baden-Baden - Brand einer Wohnung

Am Samstagabend, kurz nach 21 Uhr, brach in einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Im Metzenacker" ein Brand aus. Die Bewohner des Anwesens konnten das Haus unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Baden-Baden konnte trotz sofortigen Einsatzes nicht verhindern, dass eine Wohnung ausbrannte. Es entstand ein Schaden von 200.000 EUR. Das Gebäude ist momentan nicht bewohnbar, die Bewohner kamen alle bei Bekannten unter. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben bezüglich der Brandursache die Ermittlungen übernommen. 

Baden-Baden - Roller entwendet

Bislang unbekannte Langfinger entwendeten am Wochenende einen verschlossenen Roller in der Werderstraße. Die Besitzerin des motorisierten Zweirads hatte dieses am Samstagmittag vor der Garage ihres Anwesens abgestellt, als sie am Sonntagvormittag feststellen musste, dass es nicht mehr an seinem Platz war. Die mutmaßlichen Diebe konnten unerkannt mit dem Roller und dem im Helmfach aufbewahrten Kopfschutz entkommen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf rund 470 Euro. Personen, die etwas Auffälliges beobachten konnten, werden gebeten sich mit den Beamten des Polizeireviers Baden-Baden unter der Nummer 07221/680-0, in Verbindung zu setzen. 

Bühl - Nachtschwärmer

Verdutzte Verkehrsteilnehmer erblickten am Sonntagabend gegen 23:20 Uhr an der Info-Bucht beim Kreisverkehr in Richtung Ottersweier zwei Jungbullen, die dort offenbar gemütlich grasten. Beamte des Polizeireviers Bühl konnten die Tier anbinden und zwei Landwirte zu Hilfe holen. Diese konnten den beiden Tieren "Obdach" gewähren, bis der Eigentümer anhand der Ohrmarken ermittelt ist. 

Forbach - Kradfahrer schwer verletzt

Am Samstag, um 16.09 Uhr, befuhr ein 25-jähriger Kradfahrer die B462 von Forbach kommend in Richtung Freudenstadt. Im Bereich der Hesselbachkurve stürzte er aufgrund eines Fahrfehlers auf die Fahrbahn und kam nach ungefähr 50 Metern an der Leitplanke zum Liegen. Er zog sich schwere Verletzungen zu und musste nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden. Das neuwertige Krad ist nur noch Totalschaden, entstand ein Unfallschaden in Höhe von ungefähr 22.000 Euro. Die B462 musste zur Bergung und Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen bis 17.35 Uhr gesperrt werden. 

Kuppenheim - Missglücktes Abbiegen

Über die Verkehrsinsel an der Auffahrt von der L 67 zur B 462 in Richtung Rastatt fuhr offenbar ein unbekannter Autofahrer am Sonntagnachmittag einfach hinweg. Bei dem misslungenen Fahrmanöver wurde ein Vorfahrtsschild beschädigte. Der Verursacher kümmerte sich nicht weiter darum und suchte das Weite. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. 

Ottersweier - Folgenreiche Verkehrskontrolle

Ein 48-jähriger Subaru-Fahrer war in der Nacht auf Freitag in der Hauptstraße unterwegs, als er gegen 0:45 Uhr durch Beamte des Polizeireviers Bühl einer genaueren Überprüfung unterzogen wurde. Hierbei stellten die Ordnungshüter fest, dass der Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben dürfte. Ein Schnelltest reagierte positiv auf THC, Kokain und Opiate. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Doch damit nicht genug: Im Fahrzeug wurde ein Teleskopschlagstock aufgefunden, weshalb ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt. Der 41-jährige Beifahrer war ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt, er wurde mit insgesamt drei Haftbefehlen gesucht. Da er zum Kontrollzeitpunkt Drogen mit sich führte, sieht er außerdem einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz entgegen. 

Rastatt - Kinder legen Schottersteine auf die Gleise und begeben sich in Lebensgefahr

Bislang Unbekannte haben am 22. September gegen 16:40 Uhr Uhr auf der Rheintalbahn Schottersteine auf die Gleise gelegt. Zur beschriebenen Uhrzeit beobachtete der Lokführer eines Regionalzugs an den Bahngleisen beim Freibad in Rastatt, mehrere Kinder, die sich dort aufhielten und ein mögliches Überfahren der Steine mit ihren Handys filmten. Die sofort verständigte Bundespolizei konnte bei ihrem Eintreffen allerdings keine Personen mehr feststellen. Die Bundespolizeiinspektion Offenburg warnt vor den tödlichen Gefahren die von den Bahnanlagen ausgehen und durch den Betrieb der Bahn entstehen, insbesondere durch das Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen. Wenn ein Zug die Steine überfährt, können diese zu gefährlichen Geschossen werden. Falls sie Zeuge eines solchen Vorfalls werden, dann begeben sie sich auf keinen Fall selbst in Gefahr, sondern verständigen sie umgehend die Bundespolizei. 

Rastatt - Waghalsiges Überholmanöver

Die Beamten des Polizeireviers Rastatt sind nach der mutmaßlich gefährlichen Fahrt eines BMW-Lenkers am Samstagabend auf der Suche nach weiteren Zeugen. Eine Autofahrerin hatte sich besorgt an die Polizei gewandt, da sie nach eigenen Angaben durch die Fahrweise des 3er BMW mit Rastatter Kennzeichen zwischen 19.55 Uhr und etwa 20 Uhr auf der Karlsruher Straße, dem Berliner Ring und auch `Im Steingerüst´ gefährdet worden sei. Hierbei habe der BMW nicht nur rechts überholt, sondern sei dem Mercedes der Frau auch extrem dicht aufgefahren. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 07222 761-0 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen.

Rastatt - Tasche aus Auto entwendet

Unbekannte machten sich in der Nacht auf Montag an einem in der Herrenstraße geparkten Pkw zu schaffen. Nachdem die Langfinger eine Fensterscheibe des Wagens eingeschlagen hatten, entwendeten sie eine Tasche und suchten anschließend das Weite. Während an dem Benz ein Sachschaden von rund 500 Euro zurückblieb, ist die Höhe des Diebstahlschadens überschaubar. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rheinmünster - Goldschmuggel aufgedeckt

Beamte der Kontrolleinheit Flughafen am Baden-Airpark durchleuchteten das Gepäck einer 57jährigen Frau, welche kurz zuvor aus der Türkei eingereist war. Auf dem Röntgenbild entdeckten sie Gegenstände, die Ihre Aufmerksamkeit erregten und führten daher eine manuelle Kontrolle durch. Zum Vorschein kamen, neben einem hochwertigen Elektrogerät, acht Goldmünzen und drei Armreifen aus Gold. Da die Frau keine glaubhaften Nachweise über die Herkunft der Waren liefern konnte und auch noch den grünen Kanal für anmeldefreie Waren nutzte, wurde gegen Sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Abzüglich der Freimenge bezifferte sich der Gesamtwert der zu versteuernden Waren auf rund 3887 EUR. Nach der Entrichtung der Einfuhrabgaben i. H .v. 808 EUR und einer Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe in gleicher Höhe konnte die Frau Ihrer Reise fortsetzen. 

Rheinmünster - Rauch

Eine kurzzeitige Rauchentwicklung in der Wohnung eines Anwesens in der Straße "Contre Escarpe" rief im Verlauf des Sonntagnachmittags Einsatzkräfte der Feuerwehr Rheinmünster sowie des Polizeireviers Bühl auf den Plan. Wie sich kurz nach 16 Uhr herausstellte, hatte ein Anwohner den Kaminofen geheizt. Durch den starken Wind wurde der Rauch durch den Schornstein in die Wohnung gedrückt. Verletzt wurde hierdurch niemand. 

BAB 5 - Am Stauende aufgefahren

Am Ende eines Staus auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Süd und Rastatt-Nord kam es am Sonntagmorgen gegen 11:30 Uhr zu einem Auffahrunfall. Der 39 Jahre alte Fahrer eines Wohnwagengespanns war zu diesem Zeitpunkt auf der rechten Spur unterwegs, als er wegen des sich stauenden Verkehrs abbremsen musste. Die 33 Jahre alte Fahrerin eines nachfolgenden Hyundai erkannte dies offenbar zu spät und fuhr dem Mercedes Vito samt Wohnwagen auf. Die 33-Jährige und ihre beiden mitfahrenden Kinder wurden zunächst vorsorglich in eine Klinik gebracht, blieben aber offenbar unverletzt. Der Hyundai musste indes abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 12.000 Euro. 

BAB 5 - Auf Gegenfahrbahn geschleudert

Ein leicht verletzter Autofahrer und ein Gesamtschaden von rund 12.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Sonntagmittag auf der A5. Eine 53-jährige BMW-Fahrerin war kurz vor 15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Lahr und Ettenheim unterwegs, als sie anlässlich einer Baustelle aufgestellte Warnbaken zu spät erkannte und mit mehreren Beleuchtungskörpern kollidierte. Hierbei wurde ein Teil der Warnelemente auf die Gegenfahrbahn geschleudert und krachte in die Frontscheibe des Wagens eines 51-Jährigen. Dieser trug zwar leichte Verletzungen davon, eine notärztliche Behandlung vor Ort war jedoch nicht notwendig. 

BAB 5 - Reifenplatzer

Am Samstag, um 11.00 Uhr, platzte bei einem 5er BMW der hintere linke Reifen bei einer Geschwindgikeit von ungefähr 130 Stundenkilometern. Der BMW schleuderte über alle drei Fahrstreifen bis zum Aufprall in die Mittelleitplanke. Von dort wurde er in Richtung rechtem Fahrstreifen abgewiesen und kam auf dem Standstreifen nach dem Aufprall auf die dortige Seitenleitplanke zum Stillstand. Ein zweiter PKW versuchte dem schleudernden PKW auszuweichen, wurde von diesem jedoch auf der Fahrerseite gestreift und kam ebenfalls auf dem Standstreifen zum Stehen. Die 33-jährige BMW-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungswagen in eine Klinik verbracht werden. Die beiden Insassen des zweiten PKW blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtunfallschaden in Höhe von ungefähr 25.000 Euro. Der rechte Fahrstreifen musste zur Bergung und Unfallaufnahme bis 13.00 Uhr gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau bis zu fünf Kilometern Länge. 

Bretten - Wohnungsbrand

Zwei durch Rauchgas leicht verletzte Bewohnerinnen, vier verendete Katzen und ein Schaden von geschätzten 200.000 Euro waren am Sonntagvormittag die Bilanz eines Wohnungsbrandes im Brettener Nebeniusweg.  Nach ersten Feststellungen der Polizei war eine 21-jährige Bewohnerin gegen 9.30 Uhr durch einen ausgelösten Rauchmelder auf das Feuer in der Küche aufmerksam geworden. Sie warnte die anderen beiden in dem Haus anwesenden Personen und alle verließen umgehend das Gebäude.  Der anschließend alarmierten Freiwilligen Feuerwehr aus Bretten gelang es, den Brand bis gegen 10 Uhr zu löschen. Die 21-Jährige und eine 19-jährige Frau kamen zur ambulanten Behandlung durch die gleichfalls im Einsatz befindlichen Rettungsdienste in eine Klinik. Beide durften das Krankenhaus aber nach einer ersten Untersuchung wieder verlassen. Ein 62 Jahre alter Bewohner blieb offenbar unverletzt.  In der Brandwohnung kamen darüber hinaus vier Katzen ums Leben, wobei noch weitere Artgenossen beziehungsweise -genossinnen von den Bewohnern in tierärztliche Behandlung gegeben wurden. Das Haus wurde das Feuer unbewohnbar. Derzeit führt das Kriminalkommissariat Bruchsal die weiteren Ermittlungen zur Erforschung der noch unklaren Brandursache. 

Bruchsal - Körperverletzung vor Diskothek

Im Rahmen einer Streifenfahrt stellten Beamte des Polizeireviers Bruchsal am Sonntag, gegen 4:20 Uhr, einen 18-jährigen Deutschen mit starken Blutungen im Gesicht vor einer Diskothek in der Bruchsaler John-Deere-Straße fest. Offenbar kam es zwischen dem Geschädigten und einer sechs bis achtköpfigen Personengruppe zunächst zu verbalen Streitigkeiten, bis die Situation eskalierte und der Geschädigte vermutlich mit einer abgebrochenen Bierflasche attackiert wurde. Da sich der Geschädigte bislang nicht zu dem Vorfall äußern möchte, ist unklar, wer ihm die Körperverletzung zugetragen hat. Die Polizei führt aktuell weitere Ermittlungen durch.  Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich telefonisch, unter der 07251/7260, mit dem Polizeirevier Bruchsal in Verbindung zu setzen. 

Graben-Neudorf - Gefährliche Körperverletzung auf Oktoberfest

Nach einer vorangegangenen Streiterei vor dem Festzelt eines Oktoberfestes auf dem Festplatz in Neudorf am Samstagfrüh, gegen 1:30 Uhr trat ein 30-jähriger Deutscher einem 19-jährigen Deutschen mit dem Fuß gegen den Kopf, so dass dieser mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Ursache, warum die beiden Männer hintereinander geraten waren, ist bislang nicht bekannt. Der Geschädigte wurde zunächst in ein Sanitätszelt verbracht und dort erstversorgt. Der Beschuldigte wurde von den vor Ort anwesenden Security-Mitarbeitern aufgehalten, bis die verständigte Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Bruchsal eintraf. Die Beamten nahmen die Personalien auf, vernahmen einige Zeugen und führten einen Alkoholtest durch. Der 30-Jährige wies bei dem Test etwa 1,4 Promille auf.  Weitere Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der 07251/7260 mit dem Polizeirevier Bruchsal in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Mit Bierflasche und Schlagring verletzt

An der Bahnhaltestelle des Marktplatzes in der Kaiserstraße wurde am Samstag gegen 3.30 Uhr ein 21-Jähriger von einem noch unbekannten Angreifer verletzt.  Der Täter kam den Schilderungen zufolge in Begleitung von zwei weiteren Männern auf den 21-Jährigen zu und verwickelte ihn zunächst in ein Streitgespräch. Als er äußerte, er wolle in Ruhe gelassen werden, schlug ihm der Unbekannte zunächst eine Bierflasche gegen den Kopf. In der Folge wurde der 21-Jährige an Hals und Wange mit einem Fingerring verletzt, der möglicherweise mit einem kleinen Messer versehen ist.  Anschließend flüchtete der Täter mit seinen Begleitern. Er wird auf Ende 20 Jahre alt geschätzt, trägt schwarzes Haar, einen Bart und am rechten Oberarm eine Tätowierung mit dem Buchstaben "M". Ein Begleiter hat schwarzes, kurzes Haar mit Bart, der zweite trägt längeres, schwarzes Haar mit Bart.  Hinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz, das wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, unter 0721/666-3311 entgegen. 

Karlsruhe - Frau schwer verletzt an Haltestelle

Zu einer schwerverletzten Frau, die auf dem Gehweg der Haltestelle Ostmarkstraße lag, ist am Sonntag gegen 20.35 Uhr eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Durlach gerufen worden. Unter Einsatz eines Rettungsteams kam sie anschließend mit schweren, aber wohl nicht lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen war dem eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem Ehemann in der gemeinsamen Wohnung vorausgegangen. Weitere Ermittlungen der Polizei zur genauen Klärung sind wegen gegensätzlicher Angaben noch erforderlich. 

Karlsruhe - Mehrfaches Auftreten falscher Polizeibeamte

Wie zurückliegend bereits mehrfach berichtet, treiben immer häufiger falsche Polizisten ihr trügerisches Spiel mit vorwiegend älteren, arglosen Menschen und bringen sie so um ihre Ersparnisse, Schmuckstücke sowie Wertgegenstände. Über Telefon erlangen sie das Vertrauen ihrer Opfer und täuschen vor, das Hab und Gut ihrer vermeintlichen Opfer in Sicherheit bringen zu wollen. In vielen Fällen bleiben die Betrugsversuche erfolglos, so wie auch an diesem Wochenende bei rund zwei Dutzend Versuchen im Karlsruher Landkreis. Die Betroffenen sind in der Regel bereits sensibilisiert und legen bei verdächtigen Anrufen richtigerweise einfach auf. Allerdings kamen am späten Samstagabend die Betrüger in Pforzheim, wo insgesamt zehn Vorfälle der Polizei gemeldet wurden, in einem Fall auch zu ihrem gewünschten Ziel. Hier wurde um 23:30 Uhr eine 82-Jährige im Arlinger von einer männlichen Person angerufen. Auf dem Telefondisplay der Geschädigten wurde die 110 angezeigt und der Anrufer stellte sich als Polizeibeamter Herr Krüger vor. Man habe angeblich Einbrecher festgenommen, die geplant hatten, auch bei der Geschädigten einzubrechen. Damit ihr Hab und Gut sicher verwahrt werden kann, erschien um 00:30 Uhr eine angebliche Polizeibeamtin vor der Haustür der bettlägerigen Frau. Während der männliche Täter weiter ständigen telefonischen Kontakt zur Geschädigten hielt, wies er die arglose Frau an, der falschen Polizeibeamtin die Haustür zu öffnen, wobei sie der Unbekannten den Haustürschlüssel durch das Fenster reichte. Der Täterin gelang es abschließend das Anwesen der Geschädigten mit Schmuck im Wert von rund 15.000 Euro wieder zu verlassen. Erst eine Stunde später vertraute sich das Betrugsopfer der richtigen Polizei an. 

Karlsruhe - Festnahme eines mutmaßlichen IS-Mitglieds

Die Bundesanwaltschaft hat am 21. September 2018 aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 24. September 2015 die 20-jährige deutsch-algerische Staatsangehörige Sarah O. durch Beamte der Bundespolizei festnehmen lassen.  Die Beschuldigte ist dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" beteiligt zu haben (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, § 129b Abs. 1 Satz 1 StGB). In dem Haftbefehl wird der Beschuldigten im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt: Sarah O. verließ im Oktober 2013 die Bundesrepublik Deutschland, um sich in Syrien einer terroristischen Vereinigung im Kampf gegen das Regime des syrischen Machthabers Assad anzuschließen und am Aufbau eines islamischen Staates nach dem Vorbild der Scharia zu beteiligen. Sie reiste über die Türkei nach Syrien und erhielt eine Ausbildung im Umgang mit Schusswaffen, bevor sie Anfang 2014 einen aus Deutschland stammenden "IS"-Kämpfer heiratete. Spätestens zu dieser Zeit gliederte sich die Beschuldigte in die Entscheidungs- und Befehlsstruktur der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat" ein und übernahm ab Februar 2014 - gemeinsam mit ihrem Ehemann nach islamischem Recht - Wach- und Polizeidienste zur Sicherung der vom "IS" kontrollierten Gebiete. Hierfür beschaffte sie sich eine Schusswaffe. Zudem bekam sie von der Vereinigung eine möblierte Wohnung zur Verfügung gestellt, in der sie Neuankömmlinge vorübergehend aufnahm. Sarah O. versuchte darüber hinaus, Personen aus Europa zur Ausreise nach Syrien zu bewegen, um dort für den "IS" am Jihad teilzunehmen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann nach islamischem Recht erhielt sie von der Vereinigung ein monatliches Gehalt von etwa 118 US Dollar. Die Beschuldigte stellte sich nach ihrer Flucht aus Syrien Anfang 2018 türkischen Sicherheitskräften. Sie wurde am 21. September 2018 von der Türkei in die Bundesrepublik Deutschland abgeschoben und hier bei ihrer Einreise festgenommen.  Die Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihr den Haftbefehl eröffnen und über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird.

Karlsruhe - Einbrecher dringen in Gaststätte ein

Bargeld von mehr als hundert Euro erbeuteten Diebe als sie in der Nacht zum Samstag in eine Gaststätte in der Rüppurrer Straße in Karlsruhe eindrangen. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt verschafften sich die Diebe gewaltsam Zutritt über die Eingangstür in die Gaststätte. Im Gastraum entnahmen sie das Bargeld aus den aufgefundenen Geldbörsen. Mit ihrer Beute verschwanden die Langfinger bislang unerkannt.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann wird gebeten sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter 0721/666-3411 zu melden. 

Karlsruhe - Unfall betrunken verursacht

  1. Ein Sachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls den ein 30-jähriger BMW-Fahrer mit nahezu zwei Promille am Samstagmorgen angerichtet hat.  Kurz vor 06.00 Uhr geriet der Fahrer auf der Straße "Am Zollstock" vermutlich aufgrund seiner alkoholischen Beeinflussung von der Fahrbahn ab. In der Folge prallte der BMW gegen zwei am Straßenrand geparkte Fahrzeuge. Durch den ausgelösten Airbag war eine weiterfahrt nicht mehr möglich, weshalb der Wagen zum Stillstand kam. Glücklicherweise wurde der Fahrer dabei nur leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme schlug den Beamten des Polizeireviers Durlach Alkoholgeruch entgegen, weshalb der Unfallverursacher erst einmal eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben musste. 
  2. Wohl aufgrund ihrer Alkoholisierung verursachte eine 31 Jahre alte Autofahrerin in der Nacht auf Sonntag einen Verkehrsunfall in der Hardtstraße in Karlsruhe. Da sie nicht vor Ort verblieb, wird gegen sie auch wegen Unfallflucht ermittelt.  Die Frau fuhr gegen 22.20 Uhr mit einem Mercedes auf einen an der Hardstraße geparkten Kleintransporter auf. Durch die Wucht schob sich dieser in der Folge noch auf einen weiteren Pkw. Der Schaden am Kleintransporter wird auf 6.000 Euro, der am dritten Fahrzeug auf 1.000 Euro geschätzt. Nachdem sie einen Zettel mit ihren Daten hinterließ, verließ sie die Unfallstelle. Die Polizei konnte die Verursacherin erst später stellen. Bei einer Atemalkoholüberprüfung wurde ein Wert von knapp 1 Promille festgestellt. Auch der Mercedes konnte begutachtet werden, hier beläuft sich der Schaden auf zirka 8.000 Euro.  Nun wird gegen die 31-Jährige wegen verschiedener Verkehrsdelikte ermittelt. 

Karlsruhe - Verkehrsunfallflucht

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, wollte eine 30-jährige Fahrradfahrerin auf dem Oststadtkreisel an einer dortigen Bedarfsampel die Wolfartsweierer Straße bei Grünlicht überqueren. Die Frau kam aus Richtung Stuttgarter Straße und radelte in Richtung Schloss Gottesaue. Zeitgleich näherte sich aus südlicher Richtung auf der Wolfartsweierer Straße ein dunkler Pkw und missachtete trotz eingeleiteter Vollbremsung bei Rotlicht die Vorfahrt der Fahrradfahrerin. Der Pkw kollidierte mit dem Fahrrad am hinteren Reifen, wodurch die Frau zum Sturz kam und verletzt wurde. Der Pkw, nach Zeugenaussagen ein dunkler Audi mit Mannheimer Kennzeichen, setzte seine Fahrt ohne anzuhalten über die Ludwig-Erhard-Allee in Richtung stadteinwärts fort. Das flüchtige Fahrzeug müsste im vorderen, rechten Bereich Beschädigungen aufweisen. Die Polizei bittet Zeugen sich unter der Rufnummer 0721/944840 mit der Verkehrsunfallaufnahme Karlsruhe in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Waldwegsperrungen

Der trockene Sommer und die Häufung überdurchschnittlich warmer Jahre haben im Wald deutliche Spuren und Schäden hinterlassen. Das ist Grund für den städtischen Forst, bereits jetzt mit der Holzernte zu beginnen. Ab heute, 24. September, werden daher im Oberreuter Hardtwald zwischen Hohlohstraße (Siedlerheim) und den Kleingärten stark geschädigte Kiefern und Buchen gefällt. Zudem werden entlang der Kleingärten überhängende und trockene Kiefern entnommen. In der Fläche bleiben einzelne Habitatbäume und Habitatbaumgruppen als zentrale Elemente der Altersphase des Waldes erhalten. Diese bieten weiterhin Lebensraum für Spechte, Fledermäuse und den dort vorkommenden Berliner Prachtkäfer. Aus Sicht des Artenschutzes ist der gewählte Termin ebenfalls günstig, da Vogelbruten bereits abgeschlossen sind und sich die Fledermäuse noch nicht im Winterschlaf befinden.  Die Maßnahmen sollen spätestens bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Das Forstamt bittet um Verständnis und Einhaltung kurzfristig notwendig werdender Waldwegsperrungen.

Kraichtal-Oberöwisheim - Flammen schlagen aus Gasleitung

Hohe Flammen schlugen am Montagvormittag aus einer Gasleitung an einer Baustelle der Albert-Schweitzer-Straße neben der Fahrbahn empor. Die Feuerwehr eilte mit mehr als 30 Kräften vor Ort und verhinderte, dass das Feuer auf die angrenzenden Wohnhäuser übergreifen konnte. Nach Schließung der Gaszufuhr erlosch der Brand gegen 11.55 Uhr. Der Gefahrenbereich war nach weiteren Messungen in der Umgebung gegen 12.40 Uhr wieder frei. Die Häuser mussten nicht evakuiert werden und es kamen auch keine Menschen zu Schaden. Einzelne Zufahrtsstraßen mussten vorsorglich von der Polizei gesperrt werden.  Neben einem dort verlegten Stromkabel wurden an einem Haus drei Rollläden beschädigt. Der Schaden dürfte bei 2.000 Euro anzusiedeln sein. Zur Stunde arbeitet der Netzbetreiber an der Behebung des Schadens. Derzeit ist noch unklar, wie das Feuer entstehen konnte, zumal die Arbeiten an der Baustelle bereits beendet waren und sich dort niemand mehr aufhielt. 

Oberhausen-Rheinhausen - Kleinkraftradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich ein 20-jähriger Leichtkraftradfahrer am Samstagnachmittag auf der Marienstraße. Ein 22-jähriger Pkw-Fahrer war gegen 14.45 Uhr auf der Marienstraße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Auguststraße übersah er den entgegenkommenden 20-Jährigen und stieß mit diesem zusammen. Durch den Aufprall verletzte sich der 20-Jährige schwer und wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Durch die Feuerwehr Oberhausen wurde die Unfallstelle abgesperrt. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn gereinigt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. 

Rheinstetten - Motorradfahrer tödlich verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagmittag auf der Herrenalber Straße in Rheinstetten, bei dem ein 55 Jahre alter Motorradfahrer sein Leben verlor.  Wie die ersten Feststellungen der Karlsruher Verkehrspolizei ergeben haben, war der Motorradfahrer gegen 14.30 Uhr auf seiner Kawasaki in Fahrtrichtung Rheinstetten unterwegs und überholte auf der Kreisstraße 3581 eine Fahrzeugkolonne. Dabei prallte er seitlich in einen vor der Kolonne gerade nach links in einen Waldweg abbiegenden VW-Golf einer ebenfalls 55 Jährigen.  Der Motorradfahrer erlitt durch den Zusammenprall tödliche Verletzungen, so dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Die Golf-Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen von einem der herbeigeeilten Rettungsteams in ein Krankenhaus eingeliefert. Es entstand ein Gesamtunfallschaden in Höhe von rund 17.000 Euro. Die Vollsperrung der Kreisstraße zwischen Silberstreifen und Ettlinger Weg bei örtlicher Umleitung wird voraussichtlich noch bis gegen 18 Uhr aufrechterhalten. Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter Rufnummer 0721/94484-0 in Verbindung zu setzen. 

BAB 8 - Kilometerlanger Stau nach Unfall

Glück im Unglück hatte ein 79 Jahre alter Sprinter-Fahrer als er am Sonntagmorgen auf der A 8 in Höhe Remchingen aufgrund eines Fahrfehlers auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit einer Schutzplanke kollidierte. Gegen 08.45 Uhr war der 79-Jährige mit seinem Sprinter auf der A8 von Karlsruhe kommend in Richtung Stuttgart unterwegs. Beim Fahrstreifenwechsel verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Schutzplanke. In der Folge wird der Sprinter abgewiesen und kommt letztendlich quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Glücklicherweise blieb der 79-jährige Fahrer dabei unverletzt. Durch die Kollision entstand am Sprinter Totalschaden. Zum Zwecke der Abschlepp- und Reinigungsarbeiten musste der Rechte und Mittlere Fahrstreifen bis ca. 11.00 Uhr gesperrt werden, wodurch es zu einem Rückstau von etwa 9 km kam. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)