Polizeibericht u.a. 140918

Erstellt: Freitag, 14. September 2018

(poli). Die seit Ende Mai verschärften Regeln für den Datenschutz haben die baden-württembergische Aufsichtsbehörde zeitweise an die Grenze der Belastbarkeit gebracht. In den ersten drei Monaten von Juni bis August habe sich die Anzahl der Anfragen und Beschwerden verdreifacht, sagte Stefan Brink, der Landesbeauftragte für Datenschutz. "Jetzt ist es etwas weniger geworden, aber noch auf hohem Niveau. Aktuell brauchen wir noch zwei Monate zur Bearbeitung. Ziel ist aber, wieder auf einen Schnitt von vier bis sechs Wochen zu kommen." 

Am 25. Mai waren die neuen Datenschutzregeln der EU in Kraft getreten. Sie sollen den Bürgern mehr Mitsprache geben, was mit ihren Daten passiert. Vor allem haben Verbraucher dadurch ein Auskunftsrecht. Vor diesem Hintergrund erwartet Brink im laufenden Jahr eine Verdoppelung der Eingaben auf dann 5000. "Die Bürger kennen ihre Rechte heute besser und sind auch selbstbewusster geworden." Die Behörde mit ihren 50 Beschäftigten habe weiterhin jede Menge zu tun, da in den ersten drei Monaten  einiges liegen geblieben sei. Das werde langsam abgearbeitet.

eMail-Bewerbungsschreiben mit Trojaner

Nach einer ersten Welle von Bewerbungsschreiben per E-Mail mit einem sogenannten Verschlüsselungstrojaner im Jahr 2015 warnen sowohl das Landeskriminalamt Baden-Württemberg als auch das Polizeipräsidium Karlsruhe aufgrund aktueller Fälle erneut vor solchen Bewerbungsmails. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums sind in jüngerer Zeit solche bereits Fälle in Straubenhardt, Bretten-Gölshausen und Bruchsal bekanntgeworden. Unbekannte Täter versenden dabei einen Verschlüsselungstrojaner, also sogenannte Ransomware, mit dem Ziel, eine Lösegeldzahlung für die Entschlüsselung der Daten zu erzielen. Bei der aktuellen Welle handelt es sich nun um eine leicht veränderte Version mit dem Namen "Gandcrab". Die Namensgebung rührt daher, dass die verschlüsselten Dateien mit der Endung .crab oder .krab versehen sind. Aktuell sind wieder hauptsächlich Firmen betroffen, die tatsächlich Stellen ausgeschrieben haben. In der E-Mail befinden sich ein seriös erscheinender Bewerbungstext, ein Lichtbild des angeblichen Bewerbers und eine gepackte ZIP-Datei mit "Bewerbungsunterlagen".  Wird diese ZIP-Datei entpackt - was bis dahin schadlos möglich ist - befindet sich darin ein Lebenslauf oder eine Bewerbung mit einer .pdf.exe -Dateiendung. Das "exe" wird oft nicht dargestellt, da auf vielen Rechnern standardmäßig die erweiterten Dateiendungen ausgeblendet sind. Öffnet man nun aber jene exe-Datei, verschlüsselt sie die auf dem Rechner vorhandenen persönlichen Dokumente und hinterlässt danach eine Textdatei auf dem Desktop (anbei KRAB-DECRYPT), in der auf eine individuelle Webseite im "TOR Netzwerk" verwiesen wird. Dort wiederum kann man eine kleine Datei zur Probe entschlüsseln, muss aber zur Entschlüsselung aller Dateien die Software "GandCrab Decryptor" für 1'200 US-Dollar kaufen. Die Bezahlung soll in der Kryptowährung "Dash" oder "Bitcoin" innerhalb von drei Tagen erfolgen. Ansonsten verdopple sich die Summe. Das Polizeipräsidium Karlsruhe rät daher, bei E-Mails mit unbekanntem Absender äußerste Vorsicht walten zu lassen und regelmäßige Datensicherungen auf Datenträgern durchzuführen, die nicht mit einem Netzwerk verbunden sind. Erfahrungsgemäß wird in den nächsten Wochen insbesondere an die Personalstellen von Firmen gerichteten Mails mit dem Trojaner im Anhang zu rechnen sein. 

Baden-Baden - Kabelverlegung

Auf Grund von Stromversorgungsstörungen verlegen die Stadtwerke zur Erhöhung der Versorgungssicherheit ab dem 19. September auf einer Strecke von zirka 220 Metern, zwischen Hindenburgplatz und Hirschstraße, neue Stromversorgungs-, Beleuchtungs- sowie Telekommunikationsleitungen. Die Arbeiten werden, witterungsabhängig, zirka fünf bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Stadtwerke das Projekt mit zwei Tiefbauunternehmen umsetzen.   Zeitgleich mit der Leitungsmaßnahme der Stadtwerke führt das städtische Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb im Bereich der Lange Straße und der Gernsbacher Straße Reparaturarbeiten am Naturstein-Plattenbelag aus. Ziel ist es, die in der Fußgängerzone zahlreich vorhandenen Asphaltflicken durch neue Porphyr-Platten zu ersetzen. Zudem sollen beschädigte Mörtelfugen erneuert werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Oktober andauern. Die Stadtwerke sowie das Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb bitten um Verständnis.

Baden-Baden - Wasserfallstraße gesperrt

Die Wasserfallstraße ist am Waldeingang von Montag, 24. September, bis Samstag, 29. September, rund um die Uhr, auch über Nacht, für den gesamten Verkehr gesperrt. Dies gilt auch für den Fußgänger- und Fahrradverkehr. Grund sind Holzerntemaßnahmen. Auf die Sperrung wird frühzeitig hingewiesen.

Bühl - Buslinien am Bauernmarkt

Auf Grund der Sperrung der Haupt- und Eisenbahnstraße am Samstag, 15. September, können die Haltestellen Rathaus von 6.00 bis 18.00 Uhr nicht angefahren werden. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) auszuweichen.

Gernsbach - Polizeibeamte und ein Zeuge durch Festbesucher verletzt

Auf dem Gernsbacher Altstadtfest wurden am späten Freitagabend ein Zeuge und zwei Polizeibeamte durch vier Festbesucher verletzt.  Das Quartett hatte erstmals kurz nach 23 Uhr durch sein ungehobeltes Verhalten vor der Stadthalle auf sich aufmerksam gemacht. Mehrere Zeugen berichteten, dass die vier Männer nach kleineren Rangeleien und möglicherweise auch Sachbeschädigungen von einigen Besuchern zum Verlassen der Veranstaltung aufgefordert worden waren. Da diese ersten Bitten ungehört blieben, startete ein 20-Jähriger gegen 23.14 Uhr einen erneuten Versuch, die aus dem Iran und Afghanistan stammenden Männer zur Raison zu rufen. Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich aus diesem Gespräch eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der um Schlichtung bemühte Zeuge von einem der vier uneinsichtigen Widersacher durch einen Schlag mit einer Flasche am Kopf verletzt wurde. Den von anderen Besuchern der Veranstaltung hinzugerufenen Polizeibeamten gelang es darauf nur mit Mühe, die Situation im Bereich der Waldbachstraße zu befrieden. Beim Eintreffen mehrerer Streifenbesatzungen wandten sich die Aggressionen der vier Angreifer unvermittelt und mit Vehemenz gegen die einschreitenden Ordnungshüter. Im Verlauf der darauffolgenden vorläufigen Festnahmen zogen sich zwei der eingesetzten Polizisten leichte Verletzungen zu.  Gegen die vier Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zur Klärung des Tathergangs und zur Durchführung noch ausstehender Ermittlungen wurde beim Polizeirevier Gaggenau eine dreiköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Während zwei der Beteiligten nach Mitternacht auf freien Fuß entlassen wurden, mussten zwei ihrer alkoholisierten Begleiter den Rest der Nacht in den Gewahrsamszellen des Polizeireviers verbringen. Sowohl der 24 Jahre alte Zeuge als auch die beiden im Verlauf der Maßnahmen leicht verletzten Polizeibeamten mussten ambulant behandelt werden - Dienstunfähigkeit trat nicht ein. 

Rastatt - Böller für Böschungsbrand verantwortlich?

Am Freitagnachmittag mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rastatt zu einem Böschungsbrand am Murgdamm in der Murgstraße ausrücken. Durch das schnelle Eingreifen der Wehrleute wurden lediglich circa zwanzig Quadratmeter Wiesenfläche des sich kurz vor 15 Uhr entfachten Feuers vernichtet. Ein Sachschaden ist nicht entstanden. Laut Zeugenaussagen sollen zwei Jungs zuvor Böller gezündet haben, was möglicherweise zu dem Brandausbruch geführt hat. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Kollision mit Einsatzfahrzeug

Eine Vorfahrtsmissachtung hat am Donnerstagnachmittag an der Kreuzung "Herrenstraße/Zaystraße"zu einem Zusammenstoß eines Fiat und eines im Einsatz befindlichen Rettungswagens geführt. Eine 55 Jahre alte Fiat-Lenkerin kollidierte hierbei kurz nach 16.30 Uhr mit dem von rechts und unter Verwendung des Martinshorns herannahenden Einsatzfahrzeugs. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro beziffert. 

Rastatt - Mit Haftbefehl gesucht

Durch einen Zeugenhinweis wurden die Beamten des Polizeireviers Rastatt am Donnerstag gegen 21 Uhr auf einen unfallbeschädigten Fiat Ducato mit zwei verdächtigen Insassen aufmerksam gemacht. Das Fahrzeug befand sich mittlerweile auf der Fahrt in Richtung Rastatt und konnte in der Vogesenstraße einer genaueren Kontrolle unterzogen werden. Die beiden 41 und 53 Jahre alten Männer standen augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol und hatten offenbar einen Fahrerwechsel vollzogen. Da beide somit im Verdacht standen, den Klein-Lkw gefahren zu haben, wurden bei beiden Blutentnahmen durchgeführt und ein Verfahren eingeleitet. Bei der Überprüfung des 41-Jährigen stellte sich zudem heraus, dass Justitia ein reges Interesse an ihm hatte: Zwei offene Haftbefehle wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Körperverletzung und Bedrohung lenkten seinen weiteren Weg in die Räumlichkeiten des Polizeireviers. Eine richterliche Vorführung erfolgt im Verlauf des heutigen Freitags. 

Rastatt - Stadt erhöht Verkehrssicherheit

Pünktlich zum Schuljahresbeginn hat die Stadt Rastatt am stark frequentierten Richard-Wagner-Ring die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht. In Zusammenarbeit mit dem Tiefbau und der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Rastatt und des Polizeipräsidiums Offenburg wurden dort Markierungen, Fahrbahn-Querungshilfen und Leitelemente angebracht.   Im Bereich der Rheinauer Brücke führt der Murgdammweg über die Fahrbahn des Richard-Wagner-Rings. An Spitzentagen queren hier knapp 2.000 Radfahrer und 500 Fußgänger den Richard-Wagner-Ring, über die Rheinauer Brücke fahren täglich bis zu 12.000 Fahrzeuge. Auf der wichtigen und stark frequentierten Schulwegkreuzung Rheinauer Brücke (östliche Seite) mit der Brufert- und Steinmauerner Straße wurde nun ein sogenannter Multifunktionsstreifen markiert. Der Multifunktionsstreifen erlaubt das Linksabbiegen aus beiden Fahrtrichtungen.    An zwei neuralgischen Überquerungsstellen wurde zudem der Weg über die Hauptverkehrsstraße für Kinder, Fußgänger und Radfahrer sicherer gemacht. Um die Straße vor dem Queren geschützt einzusehen, wurden Verkehrsinseln montiert. Sie unterbinden etwaiges Überholen und weisen auf den Multifunktionsstreifen hin. Die großen Kurvenradien der Brufert- und Steinmauerner Straße wurden mit schwarz-weißen Leitbalken verkleinert. Das soll Fahrzeuge daran hindern, schnell einzufahren und ermöglicht eine gute Sicht auf den Fußweg. Gleichzeitig leiten die auf der Fahrbahn montierten Balken die Fußgänger über die Einmündungen und zeigen den Radfahrern ihren Weg in die Steinmauerner Straße.   Ganz deutlich sind nun die erstmals markierten Radfurten mit den Radpiktogrammen und Pfeilen über die Straßeneinmündungen zu erkennen. Hier haben die Radler Vorfahrt und sollten unbedingt die Fahrtrichtung entsprechend der Pfeile nutzen. Zwei neue Verkehrszeichen „Verbot für Radverkehr“ unterstützen das Radfahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zusätzlich. In den bereits markierten Radschutzstreifen entlang der Fahrbahn des Richard-Wagner-Rings wurden Radpiktogramme ergänzt und Pfeile aufgebracht.

BAB 5 - Audi in Flammen

Ein technischer Defekt an einem älteren Audi führte heute auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Offenburg zu einem Einsatz der Feuerwehren Kehl und Appenweier sowie der Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg. Gegen 9 Uhr bemerkte der Fahrer des Autos, wie die Motorleistung seines Wagens nachließ und Rauch aus dem Motorraum drang. Da er es nicht mehr auf einen nahegelegenen Parkplatz schaffte, musste er sein defektes Fahrzeug auf dem Standstreifen abstellen, wo sich der Brand ausdehnte. Trotz Löscharbeiten der Feuerwehr entstand an dem Fahrzeug ein Schaden von rund 2.000 Euro. Der Schaden an der Fahrbahndecke des Standstreifens lässt sich noch nicht abschätzen. Nur eine Stunde später war die Fahrbahn Richtung Süden wieder uneingeschränkt nutzbar. 

BAB 5 - Gesuchter Straftäter im Fernreisebus festgenommen

Bei einer nächtlichen Kontrolle gelang Beamten der Bundespolizei die Festnahme eines gesuchten Straftäters. Gegen den 40-jährigen Bulgaren, der als Insasse eines Fernreisebusses aus Frankreich kam, bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Betrug. Zusätzlich wurde er noch von zwei weiteren Staatsanwaltschaften wegen Unterschlagung und Diebstahl per Aufenthaltsermittlungen gesucht. Da er die fällige Geldstrafe bezahlte, konnte er eine 35-tägige Haftstrafe abwenden und seine Reise fortsetzen. 

Karlsbad - Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Zwei verletzte Pkw-Führer, ein gestürzter Motorradfahrer sowie ein Sachschaden von 50.000 Euro waren die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Donnerstag bei Karlsbad ereignete. Ein 51-jähriger Mercedesfahrer befuhr gegen 16.40 Uhr die Landstraße 622 von Langensteinbach in Fahrtrichtung Ittersbach. Ihm kam eine 21 Jahre alte Mazda-Fahrerin entgegen, die beabsichtigte auf die Albtalquerspange in Richtung Albtal/Spielberg nach links abzubiegen. Hierbei übersah sie den entgegenkommenden Mercedesfahrer, weshalb es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Der Mazda wurde hierbei über die Fahrbahn geschleudert, weshalb ein auf der Querspange herannahender 57 Jahre alter Motorradfahrer eine Vollbremsung einleitete, um nicht mit dem Mazda zu kollidieren. Hierdurch kam der Kradfahrer zu Fall, wurde aber glücklicherweise nicht verletzt. Die Unfallverursacherin wurde mit ihren Verletzungen durch die herbeigeeilten Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht. Der Mercedesfahrer begab sich mit leichteren Verletzungen eigenständig in ärztliche Behandlung. Sowohl die beiden Pkw als auch das Motorrad mussten abgeschleppt werden. 

Karlsruhe - Schwer verletzt1

  1. 19jähriger Radfahrer befuhr am Abend gegen 23.30 Uhr die L 623 zw. KA-Grünwettersbach und KA-Wolfartsweier. Er fuhr berechtigt auf dem linken Gehweg der teils steil abfallenden Straße. Aus unbekannter Ursache kam er nach rechts von dem Gehweg ab in Richtung Fahrbahn. Dabei blieb er mit dem Pedal an dem erhöhten Bordstein hängen, wurde zurück auf den Gehweg geschleudert und stürzte schwer. Hierbei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu, er hatte kein Helm getragen. Zwei Verkehrsteilnehmer bemerkten den Schwerverletzten auf dem Gehweg liegen und verständigten die Rettungskräfte. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Karlsruhe unter Tel. 0721-944840 in Verbindung zu setzen. 
  2. Schwere Verletzungen zog sich ein 70 Jahre alter Rollerfahrer bei einem Unfall am Donnerstagmorgen im Einmündungsbereich Am Wettersbach / Busenbacher Straße in Karlsruhe-Grünwettersbach zu. Ein 56 Jahre alter Audi-Fahrer übersah beim Abbiegen von der Busenbacher Straße in die Straße "Am Wettersbacher" den heranfahrenden Zweiradfahrer. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge wodurch der Roller nach rechts abgewiesen wurde. In der Folge stürzte der Mann zu Boden und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Karlsruhe - Siloauflieger machte sich selbständig

Ein 44 Jahre alter Sattelzugfahrer hat am Freitag gegen 7.00 Uhr in der Schweigener Straße in der Karlsruher Nordweststadt seinen Siloanhänger verloren. Er fuhr nach den Feststellungen des Polizeireviers Karlsruhe-West an der Unfallörtlichkeit über eine Bordsteinkante auf die Fahrbahn, woraufhin sich der mit etwa 20.000 Kilogramm Steinsalz beladene Behälter von der Zugmaschine löste und quer zur Straße stehen blieb.  Der am Anhänger entstandene Sachschaden beträgt schätzungsweise 20.000, diesmal aber nicht Kilo sondern Euro. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Bergung, die rund drei Stunden in Anspruch nahm, gesperrt werden. Vermutlich war ein technischer Defekt an der Sattelplatte des Aufliegers für den Unfall ursächlich. 

Karlsruhe - Einbrecher erbeuten Bargeld

Bargeld von mehreren hundert Euro haben Einbrecher in der Nacht zum Freitag aus zwei Kassen in einer Firma in der Karlsruher Hansastraße erbeutet. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich die Unbekannten zwischen 18.30 Uhr und 05.50 Uhr Zutritt auf das Firmengelände. Unter erheblicher Gewalteinwirkung öffneten sie die Eingangstür und gelanten so in die Büroräumen. Dort gingen die Langfinger zielstrebig zu einem Stahlschrank und entwendeten das Bargeld zweier Geldkassetten.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-West unter 072/666-3611 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Motorrad gestohlen

In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte im Bereich Gartenstraße / Hirschstraße ein verschlossenes Suzuki-Motorrad entwendet. Das weiß-silberfarbene Zweirad, Typ SV650, war mit dem Lenkradschloss gesichert und am Vorabend gegen 21.30 Uhr auf dem Gehweg geparkt worden. Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter Telefon 0721/666-3411 in Verbindung zu setzen.

Karlsruhe - Einbruch in Firmengebäude

Unbekannte Diebe verschafften sich in der Zeit zwischen Donnerstag, 18.30 Uhr und Freitag, 05.50 Uhr, gewaltsam Zutritt zu einem Firmengebäude in der Hansastraße. Aus einem Büro entwendeten sie Bargeld aus Geldkassetten und verließen anschließend das Gebäude in unbekannte Richtung. Sie hinterließen zudem erheblichen Sachschaden. Der Gesamtschaden beziffert sich auf mehrere hundert Euro.  Hinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Telefonnummer 0721 6663611 entgegen. 

Karlsruhe - Fahrzeuge aufgebrochen

In der Nacht von Donnerstag, 21.55 Uhr bis Freitag, 06.20 Uhr, brachen unbekannte Diebe zwei in der Knielinger Siemensstraße abgestellte Fahrzeuge auf. Durch Einschlagen je einer Fensterscheibe gelangten die Täter ins Fahrzeuginnere. Aus einem schwarzen BMW entwendeten sie etwas Bargeld und aus einem schwarzen Renault einen Geldbeutel mit diversen Karten und ebenfalls Bargeld sowie einen Schlüssel. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen beziffert sich auf mehrere hundert Euro.  Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Telefonnummer 0721 6663611. 

Karlsruhe - Falsche Ausweise

Am Abend des 13. September haben Beamte der Bundespolizei in einem Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe einen falschen guineischen Reisepass sichergestellt. Diesen hatte ein 22-jähriger Kameruner in seinem Rucksack und gab an, dass dieser seinem Bruder gehöre. Gültige Dokumente, die ihn zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland berechtigen, konnte er nicht vorweisen. Nur wenige Stunden später kontrollierten die Beamten auf einem Autobahnparkplatz bei Offenburg einen 48-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Er wies sich mit einem bulgarischen Ausweis und einem bulgarischen Führerschein aus. Beide Dokumente entlarvten die Beamten als Fälschungen. Im weiteren Verlauf gab der in Frankreich lebende Mann zu, die Dokumente für über 1'500 Euro in Bulgarien gekauft zu haben. Recherchen ergaben, dass ihm in Frankreich die Fahrerlaubnis entzogen wurde und er mit dem falschen Führerschein darüber hinwegtäuschen wollte. Beide Personen erhielten Strafanzeigen, mussten wieder zurück nach Frankreich und erhalten zudem mehrjährige Einreiseverbote für Deutschland. 

Karlsruhe | Durlach - Hubbrücke wieder befahrbar

Die seit Mitte April diesen Jahres laufenden Arbeiten zur Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Durlacher Hubbrücke über die Bahnstecke Karlsruhe-Pforzheim stehen kurz vor dem Abschluss. Am Mittwoch, 19. September, wird die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr wieder freigegeben. Damit kann die Maßnahme bedingt durch die günstige Witterung und die engagierte Arbeit der beteiligten Baufirmen etwa drei Wochen früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden.  Die genietete Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1907 verfügt nun über einen vollständig neuen Korrosionsschutz sowie über eine neue Stahlbeton-Fahrbahnplatte und kann dadurch noch viele Jahrzehnte erhalten werden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 900.000 Euro. Gefördert wurde das Unterfangen mit Zuwendungen der Denkmalstiftung Baden-Württemberg in Höhe von 90.000 Euro als auch des Landesamtes für Dankmalpflege in Höhe von knapp 45.000 Euro.  Die Sanierung erforderte im Bereich des Bauwerks eine Sperrung der Hubstraße für den Kraftfahrzeugverkehr während der gesamten Bauzeit, da zur Abwicklung der Sanierungsarbeiten die Brücke ausgehoben und seitlich in einem Schutzzelt gelagert werden musste. Der Fuß- und Radverkehr konnte dabei jedoch bis auf zwei etwa zweiwöchige Sperrungen mittels eines Provisoriums aufrechterhalten werden.

Waghäusel - Unfall mit leicht verletztem Fahrer

Leicht verletzt wurde ein 24 Jahre alter Peugeot-Fahrer am Donnerstagmittag bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bruchsaler Straße / Gartenstraße in Waghäusel.  Gegen 12.15 Uhr fuhr eine 88 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem VW die Gartenstraße in Richtung Südliche Waldstraße. Im Kreuzungsbereich der Bruchsaler Straße übersah sie den von rechts kommenden Peugeot-Fahrer. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß wobei sich der junge Mann leichte Verletzungen zuzog. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)