Polizeibericht u.a. 230818

Erstellt: Donnerstag, 23. August 2018

(poli). Die Polizei hat ein Betrüger-Duo festgenommen, das sein Opfer mit einer angeblichen Geldvermehrung um mehrere Tausend Euro bringen wollte. Betrüger, die ihren Opfern vormachen, sie könnten echte Geldscheine auf wundersame Weise vermehren. Die Vorführung der Täter ist dabei so perfekt dargeboten, dass viele darauf hereinfallen. Wir verraten Ihnen hier Schritt für Schritt, wie diese "Zauberer" auf Fischzug gehen, damit Ihnen das nie passieren wird. Es gibt mehrere Varianten der Geschichte, die die Täter ihren Opfern auftischen.

  1. Angel auswerfenVariante eins: Die Betrüger gaukeln ihren Opfern vor, dass sie mit Hilfe spezieller Chemikalien und unbedrucktem Geldscheinpapier waschechte Blüten herstellen können. Variante zwei: Eingeschmuggeltes Bargeld sei schwarz eingefärbt worden, damit der Zoll es nicht findet. Zum Reaktivieren brauche man aber echtes Geld - quasi als Katalysator. Beides ist natürlich blanker Unsinn. Aber den Opfern wird ein hoher Profit versprochen: Zwei Drittel der reaktivierten Scheine sollen sie behalten dürfen, die Täter verlangen nur ein Drittel.  
  2. Der Köder wirkt. Die Täter führen ihren Hütchenspieler-Trick vor: Zwei unechte Scheine, oder einfaches Papier in Geldscheinformat, oder aber mit Jod geschwärztes Geld wird mit einer Flüssigkeit beträufelt. Bei dieser Flüssigkeit könnte es sich um Ascorbinsäure (also Vitamin C) handeln, das Jod farblos werden lässt. Das geht aus Laborberichten des Bundeskriminalamtes  hervor. Jetzt legen die Täter also ihr Falschgeld mit einem echten Schein des Opfers zusammen in Alufolie, sprenkeln das geheime Substrat darüber und verschließen das Paket. Damit's "wirkt", wird ordentlich draufgepresst.  Zuletzt wird das Paket vor den Augen des Opfers geöffnet - und drin sind tatsächlich drei echte Geldscheine.  
  3. Fisch ist am Haken. Viele sind bei einer so überzeugenden Vorstellung angefixt genug, die wundersame Geldvermehrung auch mit größeren Summen auszuprobieren. Und dann geht auf einmal alles schief. Denn vor dem Öffnen wird das Päckchen diesmal - simsalabim - unbemerkt ausgetauscht. Der Trick mit der Ablenkung funktioniert ähnlich wie das Austauschen der Kugel beim Hütchenspiel. Und die Wash-Wash-Betrüger machen es sich genauso leicht wie die Kleingauner auf der Straße: Sie arbeiten nämlich immer mindestens zu zweit und sind perfekt aufeinander eingespielt.

Das nun festgenommene Betrüger-Duo hatte versucht, einen 33-Jährigen mit dem sogenannten Wash-Wash-Trick zu betrügen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dabei geben Betrüger vor, dass sie mit Hilfe spezieller Chemikalien und von ungedrucktem Geldscheinpapier waschechte Blüten herstellen können. Dafür verlangen sie von ihrem Opfer aber echtes Geld und bringen es so nicht selten um hohe Summen. Der 33-Jährige schöpfte aber Verdacht und rief die Polizei. Die nahm einen 39-Jährigen und dessen 30 Jahre alte Komplizin am Mittwoch vorläufig fest und beschlagnahmte Beweismaterial. Der 39-Jährige soll zudem in einem Hotel übernachtet haben, ohne zu zahlen. Erst Anfang August hatte die Polizei im Kreis Rastatt zwei mutmaßliche Betrüger festgenommen, die den Betreiber eines Lebensmittelgeschäfts mit dem "Wash-Wash-Trick" um 50'000 Euro erleichtern wollten.

Baden-Baden - Fahrradfahrerin verletzt

Eine 56-jährige Radfahrerin war am Dienstagmittag auf der Sinzheimer Straße unterwegs, als kurz nach 13 Uhr ein 58 Jahre alter Lenker eines Audi im Kreuzungsbereich zur Eigenheimstraße die Vorfahrt der Frau missachtete. Es kam zur Kollision, bei der die Zweiradfahrerin leichte Verletzungen davontrug. Die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Baden-Baden bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 1'000 Euro. 

Baden-Baden - Marihuanapflanzen sichergestellt

Beamte der Polizeihubschrauberstaffel haben am Mittwochmorgen gegen 9:30 Uhr im Rahmen eines Einsatzes eine illegale Cannabisplantage zwischen der A5 und der Kläranlage Oos festgestellt. Diese Information wurde den Ordnungshütern des Polizeireviers Baden-Baden weitergeleitet, welche im Nachgang insgesamt 74 Marihuanapflanzen abgeerntet und sichergestellt haben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. 

Baden-Baden - Suchaktion beendet

Die Tatsache, dass eine 78 Jahre alte Frau am Dienstagabend ein Hotel in der Lange Straße verlassen hatte und nach einiger Zeit nicht mehr zurückgekehrt war, veranlasste einen Angehörigen gegen 19.30 Uhr dazu, den Notruf zu wählen. Aus Sorge um die auf diverse Medikamente angewiesene Seniorin leiteten die auf den Plan gerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerkes und des Polizeireviers Baden-Baden eine große Suchaktion ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Im Verlauf des heutigen Morgens konnte dann Entwarnung gegeben werden. Die Frau wurde kurz vor 11 Uhr unversehrt aufgefunden. 

Baden-Baden - Dekoration im Visier

Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden ermitteln seit den frühen Donnerstagmorgenstunden gegen einen 30 Jahre alten Mann. Dieser wurde kurz nach Mitternacht dabei erwischt, wie er ein anlässlich einer Veranstaltung aufgestelltes weißes Plastikpferd entwendete und über die Balzenbergstraße getragen hatte. Ein bislang unbekannter Begleiter des 30-Jährigen suchte noch vor der Polizeikontrolle das Weite. Gegen den vorläufig Festgenommenen wurde ein Verfahren wegen Diebstahls eingeleitet. 

Baden-Baden - Genötigt und beleidigt?

Ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung und Nötigung zieht ein Vorfall vom frühen Donnerstagabend in Baden-Baden nach sich. Eine 20-jährige Opel-Fahrerin war hierbei gegen 19.20 Uhr auf der B 500 unterwegs und bog auf die B 3 in Richtung Baden-Oos ab. Bereits zu diesem Zeitpunkt befand sich ein bis dahin Unbekannter mit seinem schwarzen Mercedes hinter ihr und versuchte sie durch seine Fahrmanöver zum schnelleren Fahren zu bewegen. Im Bereich einer Tankstelle auf der Sinzheimer Straße soll der 21 Jahre alte Fahrer der A-Klasse den ebenfalls schwarzen Opel der jungen Frau überholt haben. Durch sein anschließendes starkes Abbremsen habe er die nachfolgende Fahrerin zu einer Vollbremsung genötigt. Im Anschluss sei der Mercedes-Fahrer ausgestiegen und habe die Frau beleidigt sowie das T-Shirt ihres Begleiters zerrissen. Daraufhin gelang dem Duo im Opel zunächst die Flucht. In der Danziger Straße trafen die Kontrahenten erneut aufeinander. Hierbei habe der 21-Jährige die Opel-Lenkerin und ihren Begleiter beleidigt. Die Beamten der Verkehrspolizeidirektion haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Baden-Baden - Steinstraße halbseitig gesperrt

Wegen Fassadenarbeiten ist die Steinstraße im Bereich des Hauses Bäderstraße 1 am Mittwoch, 29. August, im Zeitraum von 7 bis 19 Uhr, halbseitig für den Verkehr gesperrt.

Bühl - Mit Auto Fahrrad beschädigt?

Nach einem Unfall auf dem Gelände eines Discounters in der Friedolin-Stiegler-Straße am Dienstagmorgen, sind die Beamten des Polizeireviers Bühl auf der Suche nach einem unbekannten Zeugen. Zwischen 10 Uhr und 10:20 Uhr soll der Fahrer eines Pkw ein im Eingangsbereich abgestelltes weißes Damenrad angefahren haben. Durch einen Zeugen, der jedoch bei der polizeilichen Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort war, wurde der Vorfall offenbar beobachtet und der Fahrradbesitzerin beim Verlassen des Marktes mitgeteilt. Da sich mittlerweile Widersprüche durch die Unfallbeteiligten ergaben, werden der unbekannte Zeuge oder andere Beobachter des Geschehens gebeten, sich unter der Telefonnummer 07223 99097-0 bei den Beamten des Polizeireviers Bühl zu melden. 

Bühl - Brand von Lagerzelten

Zum Brand von Lagerzelten in der Nacht vom 19. auf den 20.08.2018 in der Straße 'Am Dreschschopf' [wir berichteten] gibt es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse. Die Ermittler des Polizeireviers Bühl haben in Zusammenarbeit mit einem Brandgutachter festgestellt, dass eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. Wer hat in der Nacht auf vergangenen Montag im Umfeld des Tatortes etwas Verdächtiges wahrgenommen? Die Beamten des Polizeireviers Bühl erhoffen sich telefonische Hinweise unter: 07223 99097-0. 

Forbach - Schwer verletzt

Nach einem Unglücksfall am frühen Mittwochabend musste ein Kind schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Karlsruher Krankenhaus geflogen werden. Ersten Ermittlungen nach führte ein Senior gegen 18.30 Uhr auf einem Grundstück in Hundsbach mit seinem Luftgewehr Schießübungen durch, als das Kind plötzlich durch die Schusslinie lief. Hierbei wurde es von einem sogenannten Diabolo Projektil getroffen. Lebensgefahr besteht nicht. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. 

Gaggenau - Stau bei der Entsorgung

Weil ein Audi an der Einmündung Alois-Degler-Straße und der Rindeschwenderstraße so verkehrsbehindernd abgestellt war, saß die Mannschaft eines Müllwagens samt Fahrzeug am Donnerstagmorgen rund eine Stunde fest. Durch vorheriges Rangieren konnte der Lkw zwischen dem Audi und der Mauer zur Murg hin weder vor noch zurück und musste warten bis das Auto entfernt wurde. 

Gernsbach - Gegen Felswand gekracht

Ein 19-jähriger Mitsubishi-Fahrer war am Mittwochabend auf der Schlossstraße in Richtung Gernsbach unterwegs. Vermutlich führte hierbei seine nicht angepasste Geschwindigkeit dazu, dass er in einer scharfen Rechtskurve ins Schleudern geriet und gegen die rechte Leitplanke krachte. Der Wagen wurde nach links abgewiesen und prallte anschließend auf der anderen Straßenseite gegen eine Felswand. Hierdurch gelöste Steine einer Stützmauer beschädigten letztlich noch einen weiteren, geparkten Mercedes. Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Gaggenau bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 8.000 Euro. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. 

Iffezheim - Arbeitsunfall

Für einen 28 Jahre alten Mann war sein Arbeitstag am Dienstagmorgen nach einem Arbeitsunfall in der Josef-Herrmann-Straße frühzeitig beendet. Bei der Platzierung einer Stahlschaltafel geriet kurz vor 8 Uhr der Fuß des 28-Jährigen unter das Bauelement, sodass der Mann hierdurch Verletzungen davontrug und mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden musste. Die Beamten des Polizeipostens Iffezheim haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Lichtenau | Scherzheim - Auto contra E-Bike

Schwere Verletzungen hat sich eine E-Bike-Fahrerin trotz getragenen Schutzhelms am Mittwochmorgen nach einer Kollision mit einem Auto zugezogen. Die 55 Jahre alte Frau war kurz vor 7.30 Uhr mit ihrem elektronisch unterstützten Velo in der Rösselstraße unterwegs. Gleichzeitig ist aus der Waldstraße eine 65 Jahre alte Opel-Lenkerin nach rechts in die Rösselstraße abgebogen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind beide Verkehrsteilnehmerinnen nicht möglichst weit rechts gefahren, was letztlich in der Fahrbahnmitte zum einem Zusammenprall führte. Die Mittfünfzigerin musste nach einer medizinischen Versorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gefahren werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 1.100 Euro. 

Rastatt - Während der Arbeit zugeschlagen

Zu einer Auseinandersetzung zwischen Arbeitskollegen kam es am Dienstagnachmittag in einem Betrieb in der Mercedesstraße, in dessen Verlauf ein 25 Jahre alter Mann verletzt wurde. Gegen 13:50 Uhr kam es zwischen ihm und einem 26 Jahre alten Kollegen zu einem Streit, bei dem der Ältere dem Mittzwanziger einen Faustschlag versetzte. Nach einem weiteren Schlagabtausch soll der Rivale seinem jüngeren Gegenüber auch Fußtritte versetzte haben. Neben leichten Verletzungen hat der 25-Jährige auch Schäden an seiner Brille zu beklagen. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen.

Rastatt - Verbrannte Essensreste

Das Auslösen eines Rauchmelders hat einen Wohnungsinhaber eines Anwesens in der Baumeisterstraße am Donnerstagvormittag möglicherweise vor einem größeren Schaden bewahrt. Der Bewohner hatte kurz nach 11.30 Uhr einen Kochtopf auf der offensichtlich noch eingeschalteten Herdplatte zurückgelassen, was eine Rauchentwicklung zur Folge hatte. Herbeigerufen Wehrleute aus Rastatt mussten allerdings nicht eingreifen. Außer der gewaltsam geöffneten Wohnungstür, weil niemand in der Wohnung anzutreffen war, ist kein Schaden entstanden.

Rastatt - Hochwertiges E-Bike im Visier

Zwei noch unbekannte junge Männer sollen für einen Fahrraddiebstahl am Mittwochmorgen auf dem Parkplatz eines Discounters in der Lützowerstraße verantwortlich gewesen sein. Ersten Erkenntnissen nach soll das Duo kurz vor 9 Uhr ein dort abgestelltes E-Bike im Wert von 3.000 Euro weggetragen haben. Später seien die mutmaßlichen Täter gemeinsam mit einem dritten Begleiter unweit des Tatorts von einem Zeugen beobachtet worden, wie sie gewaltsam versuchten, das Rahmenschloss des Zweirades aufzubrechen. Der Zeuge konnte die jungen Männer in die Flucht schlagen und das Fahrrad sichern. Bei einem der Täter soll es sich um einen etwa 180 Zentimeter großen und zwischen 17 und 20 Jahre alten Heranwachsenden gehandelt haben. Er soll mit einem grauen Kapuzenpullover und einer kurzen Jeans bekleidet gewesen sein. Darüber hinaus hätte er auffällig rote Verfärbungen an den Beinen aufgewiesen. Hinweise nehmen die Beamten des Polizeireviers Rastatt unter der Telefonnummer: 07222 761-0 entgegen. 

Rastatt - Alkoholisiert

Eine Verkehrskontrolle durch Beamte des Polizeireviers Rastatt am Dienstagmittag kostete einen 78 Jahre alten Renault-Fahrer vorerst den Führerschein. Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise meldete ein Zeuge den verdächtigen Verkehrsteilnehmer kurz nach 14 Uhr der polizeilichen Leitstelle. Wie sich kurz danach herausstellte, hatte der Senior seinen Wagen mit fast zwei Promille über den Berliner Ring gesteuert. Er erhält nun Post von der Staatsanwaltschaft. 

Rheinmünster - Tief gestürzt

Ein 65 Jahre alter Mann hat sich am Dienstagmittag bei Dacharbeiten schwere Verletzungen zugezogen. Er war kurz vor 16 Uhr aus noch nicht geklärter Ursache vom Dach eines Anwesens im Fliederweg rund drei Meter in die Tiefe gestürzt und musste anschließend mit einem angeforderten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Karlsruhe geflogen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Sinzheim - Motorradfahrer schwer verletzt

Ein 18-jähriger Motorradfahrer war am Mittwochnachmittag auf der L 80 zwischen Leiberstung und Schwarzach unterwegs. Gegen 16:30 Uhr kam er mutmaßlich aufgrund eines Fahrfehlers zunächst von der Fahrbahn auf den Grünstreifen und daraufhin alleinbeteiligt zu Fall. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Baden-Baden gebracht werden. Ein Sachschaden ist nicht entstanden. 

Söllingen - Probefahrt ohne Führerschein

Ohne Führerschein und unberechtigt im Besitz des Kleinwagens wurde am Donnerstagnachmittag ein 18-Jähriger am Steuer eines Ford erwischt. Gegen 15:15 Uhr machte er mit dem nicht zugelassenen Fahrzeug Drift-Übungen auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz in der Straße "Summersite Avenue C". Als er und sein Beifahrer die sich nähernde Polizei erkannten, stellten sie den Ford ab und flüchteten zu Fuß, um sich hinter einem anderen Fahrzeug zu verstecken. Nachdem dies jedoch erfolglos verlief, gab er gegenüber den Beamten zu verstehen, dass er lediglich das Auto testen wollte, da er Kaufinteresse hegte. Nun muss sich der Heranwachsende einem Strafverfahren, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, verantworten. 

BAB 5 - Lkw-Fahrer mit 2,5 Promille

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Donnerstagabend einen Lastwagen, der auf der A5 in Fahrtrichtung Süden Schlangenlinien fahren würde. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl konnten den 57-jährigen Berufskraftfahrer gegen 19:30 Uhr an der Raststätte Baden-Baden einer genaueren Kontrolle unterziehen. Eine Atemalkoholüberprüfung brachte einen Wert von über 2,5 Promille zu Tage. Nach Auswertung der im Anschluss erhobenen Blutprobe erwartet den Brummi-Fahrer eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Seinen Führerschein musste er an Ort und Stelle den Ordnungshütern überlassen. 

BAB 5 - Sekundenschlaf?

Zwei verletzte Verkehrsteilnehmer und ein Gesamtschaden von rund 13.000 Euro waren nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag auf der A5 zu beklagen. Ersten Erkenntnissen nach könnte der kurze Sekundenschlaf eines 47-jährigen Lastwagenfahrers gegen 15.25 Uhr dazu geführt haben, dass er auf seiner Tour Richtung Süden kurz nach der Anschlussstelle Rastatt-Nord von der mittleren auf die rechte Spure geriet und hier mit dem Heck eines Müllwagens kollidierte. Im weiteren Verlauf wurde der Fiat des 47 Jahre alten Mannes abgewiesen und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Während der Unfallfahrer nur leichte Verletzungen davontrug, musste seine gleichaltrige Mitfahrerin mit schweren Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Müllautos kam mit dem Schrecken davon. 

BAB 5 - Sperrung nach Brand von Mittelstreifen und Grasnarbe

Rund dreißig Minuten musste am Donnerstagmorgen die A 5 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Süd und Rastatt-Nord wegen eines Flächenbrandes gesperrt werden. Aufgrund des aufsteigenden Rauchs bestanden kurzfristig Sichtbehinderungen. Aus noch unklarer Ursache gerieten gegen 9.40 Uhr etwa zehn Meter des Mittelstreifens sowie circa 200 Meter der rechts der Fahrbahn verlaufenden Grasnarbe in Brand. Wehrleute aus Rastatt waren schnell zur Stelle und löschten das Feuer, sodass die Sperrung gegen 10.10 Uhr wieder aufgehoben werden konnte. Bis dahin bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge. Ein Sachschaden ist nach bisherigen Feststellungen nicht eingetreten. 

 

Bruchsal - Radfahrer von Pkw erfasst und schwer verletzt

Ein 39-jähriger Radfahrer wurde bei einem Unfall am Donnerstagabend in Bruchsal schwer verletzt. Gegen 19.05 Uhr fuhr eine 63-jährige Opel-Fahrerin den Eichelbergweg bergauf. Als sie nach links in den Steinackerweg abbiegen wollte, übersah sie den ihr entgegenkommenden Radfahrer und erfasste diesen mit ihrem Pkw. Der Mann wurde in der Folge auf den Gehweg geschleudert. Am Pkw und am Fahrrad entstand Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Herbeigeeilte Rettungskräfte brachten den 39-Jährigen in ein Krankenhaus.

Ettlingen - Bewaffneter Raubüberfall

Nach einem bewaffneten Raubüberfall am späten Sonntagabend des 17. Juni auf die "Am Seehof" gelegene Aral-Tankstelle in der Karlsruher Straße in Ettlingen (wir berichteten) suchen die Ermittlungsbehörden mit Hilfe von Fotos nach einem noch unbekannten Mann sowie das mutmaßliche Fluchtfahrzeug. Der Unbekannte, dessen Rolle noch unklar ist, betrat um 22.26 Uhr die Tankstelle und wird beschrieben auf 175 -180 cm groß, 20 - 30 Jahre alt, kräftige Statur, schwarzes Haar und Vollbart. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Blouson-Jacke sowie mit einem lachsfarbenen Shirt und schwarzen Sportschuhen. Zudem wird in diesem Zusammenhang nach dem mutmaßlichen Fluchtfahrzeug gefahndet, von dem ein typgleiches Foto vorliegt. Dabei handelt es sich um einen älteren Seat Cordoba, blau, 5-türig, mit Stufenheck, die Stoßstangen und Heckspoiler sind in Wagenfarbe lackiert. Fotos des gesuchten Mannes sowie von einem typgleichen Fahrzeug stehen ⇒ HIER zur Verfügung. Hinweise auf die gesuchte Person sowie zu dem gesuchten Fahrzeug nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 entgegen.

Ettlingen - Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt am Mittwochmittag eine 42-jährige Rennradfahrerin auf der Landesstraße L613 bei Ettlingen, als sie während der Fahrt von einem Pkw touchiert wurde und hierdurch zu Boden stürzte.  Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr die 74-jährige Fahrerin eines VWs gegen 13:30 Uhr die L613 von Ettlingen kommend in Richtung Spessart. Auf dem ansteigenden Streckenabschnitt fuhr vor ihr ein langsam fahrender Linienbus, den die 74-Jährige überholen wollte. Nachdem sie den Bus passiert hatte, scherte die Autofahrerin wieder nach rechts ein, übersah dabei aber die vor dem Linienbus fahrende Radfahrerin und touchierte diese mit dem Außenspiegel. Durch die Kollision stürzte die 42-Jährige zu Boden und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu.  Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Verletzte zunächst vor Ort und brachten sie anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

Ettlingenweier - Mitternachtssnack wird zum Verhängnis

Ein verspäteter Mitternachtssnack ist einer älteren Bewohnerin im Ettlinger Stadtteil Ettlingenweier in der Nacht zu Donnerstag zum Verhängnis geworden. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an und die Dame musste aus der Wohnung gerettet werden. Mit dem Einsatzschlagwort "Brand - Menschenleben konkret in Gefahr" wurde die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen gegen 4.25 Uhr in die Seestraße nach Ettlingenweier alarmiert.  Eine ältere Bewohnerin eines dortigen Wohnhauses hatte sich in den frühen Morgenstunden in der Küche etwas zu Essen machen wollen. Kurz darauf ist sie jedoch auf dem Sofa eingeschlafen. Aufgrund der angebrannten Speisen kam es zu einer Verrauchung der Wohnung und deutlich wahrnehmbarem Brandgeruch. Auch die installierten Rauchwarnmelder schlugen Alarm. Passanten meldeten ihre Wahrnehmung schließlich über Notruf an die Integrierte Leitstelle Karlsruhe, welche umgehend die Einsatzkräfte alarmierten. Die eintreffenden Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zu der Wohnung und ein Trupp unter Atemschutz konnte die ältere Dame schließlich aufwecken und ins Freie retten. Trotz der laut piepsenden Rauchwarnmelder, hatte sie offenbar noch geschlafen. Die Dame wurde an den Rettungsdienst übergeben und behandelt. Die Feuerwehr nahm das verbrannte Essen vom Herd, belüftete die Wohnung und kontrollierte mit der Wärmebildkamera den Bereich. Die Feuerwehr Ettlingen war mit den Abteilungen Ettlingen Stadt, Ettlingenweier, Oberweier, Bruchhausen, Schöllbronn und dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Malsch, mit insgesamt etwa 40 Einsatzkräften im Einsatz. Ein Großteil der Kräfte konnte die Einsatzstelle allerdings rasch verlassen, da die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. 

Karlsruhe - SEK wegen Schüssen ausgerückt

Die Beobachtung eines Anwohners hat am Dienstag die Polizei auf den Plan gerufen. Der Zeuge teilte mit, dass jemand in einer nahegelegenen Wohnung deutlich hörbar mit einer Schusswaffe hantieren würde und auch bereits einen Schuss abgegeben habe. So rückte ein polizeiliches Großaufgebot mit über 20 Polizisten des Polizeipräsidiums Karlsruhe und mehr als zehn Beamten des Spezialeinsatzkommandos Baden-Württemberg gegen 3.45 Uhr in die Steubenstraße aus. In der besagten Wohnung konnten vier Männer im Alter von 18 bis 23 Jahren angetroffen werden. Im Zuge der Durchsuchung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und ein verbotenes Klappmesser auf. Das Quartett wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.  

Karlsruhe - 35-Jähriger mit Anscheinswaffe löste Polizeieinsatz aus

Einen Polizeieinsatz löste ein 35-jähriger Serbe am Donnerstagabend in Karlsruhe aus. Zeugen teilten kurz vor 19.00 Uhr über Notruf mit, dass ein Mann mit einer PumpGun auf der Durlacher Allee in Richtung Messplatz unterwegs sei. Auch Autofahrer die auf der Durlacher Allee fuhren riefen bei der Polizei an und berichteten von Zielübungen des 35-Jährigen. Nachdem eine weitere Zeugin den Mann mit der Waffe in eine Straßenbahn am Gottesauer Schloss einsteigen sah, wurden die Straßenbahnen an der Haltestelle Ostendstraße von Polizeibeamten durchsucht. In einer Bahn der Linie S5 konnte der Serbe, mit der täuschend echt aussehenden PumpGun in der Hand, festgestellt werden. Er wurde unter Androhung des Schusswaffengebrauchs aufgefordert die Waffe beiseite zu legen. Anschließend wurde er festgenommen und zur Wache gebracht. Nach den ersten Feststellungen handelte es sich bei der PumpGun um eine täuschend echt aussendende Softair-Waffe. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen konnte der Serbe die Wache wieder verlassen. Da er sein Fehlverhalten nicht einsah, wurde die Anscheinswaffe beschlagnahmt. Insgesamt waren drei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. 

Karlsruhe - Täterermittlung nach Brand

Nach dem Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Karlsruher Mathystraße in der Nacht auf den 12. August konnten die Ermittler einen schnellen Erfolg verbuchen. Die Spur führte zu einem 25-jährigen Tatverdächtigen, der bereits wegen anderer Delikte in Haft sitzt. Im Rahmen ihrer Ermittlungen kamen die Beamten durch die Auswertung von Videoaufnahmen auf die Spur des 25-jährigen Deutschen. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der junge Mann kurz nach 01:00 Uhr einen im betreffenden Anwesen wohnhaften Bekannten besuchen. Nachdem dieser auf sein Klingeln nicht öffnete, suchte sich der 25-Jährige einen alternativen Zugang zum Treppenhaus. Hierbei gelangte der Verdächtige über ein Fenster in die Räumlichkeiten der Fahrschule im Erdgeschoss. Da er aber auch von dort aus nicht ins Treppenhaus weiterkam, setzte er offenbar einen kleinen Holzschrank in Brand und flüchtete anschließend vom Tatort. Die Flammen griffen in der Folge auf weitere Einrichtungsgegenstände über, bevor die Feuerwehr den Brand kurz darauf löschen konnte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.  Zwei Tage nach dem Vorfall wurde der Tatverdächtige aufgrund eines bereits bestehenden Haftbefehls festgenommen und sitzt seitdem in Haft. Zu den bereits bestehenden Vorwürfen wird sich der Verdächtige nun auch wegen des Verdachts einer schweren Brandstiftung verantworten müssen.

Karlsruhe - Matratze in Brand geraten

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Mittwoch in einer Wohnung in der Woerishoffer Straße gegen 18.45 Uhr eine Matratze in Brand geraten. Der 42-jährige Bewohner hatte die brennende Matratze auf seinen Balkon geschoben und sich dann vermutlich ins Treppenhaus begeben. Der deutlich alkoholisierte und unter Schock stehende Mann hatte sich schwere Brandverletzungen zugezogen und wurde in eine Klinik eingeliefert. Die Flammen hatten bereits auf eine danebenliegende Wohnung übergegriffen, die glücklicherweise unbewohnt war. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache hat das zuständige Fachdezernat der Kriminalpolizei übernommen. 

Karlsruhe - Atembeschwerden lösen Einsatz von Rettungskräften und Polizei aus 

Mehrere Notrufe von Personen, die über Atembeschwerden klagten, lösten am späten Dienstagabend einen Einsatz von Rettungskräften und Polizei aus. Kurz nach 22.00 Uhr teilten mehrere Personen, die sich auf dem Schlossvorplatz in Rahmen der Schlosslichtspiele aufhielten über Notruf mit, dass sie Atembeschwerden hätten und unter Übelkeit litten. Vom Rettungsdienst und Notarzt konnten zunächst sieben Personen festgestellt und behandelt werden. Später meldeten sich dann noch weitere Geschädigte, die sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben hatten. Bislang sind Polizei und Rettungsdienst 17 Verletzte bekannt. Von Besuchern der Veranstaltung konnte in Erfahrung gebracht werden, dass ein Unbekannter beobachtet worden sei, der neben einem Weinstand auf dem Vorplatz eine Flüssigkeit versprüht haben soll und danach in Richtung Schloss davonging. Er wird als ca. 30 Jahre alt und ca. 175 cm groß beschrieben. Er war sehr schlank und trug ein helles T-Shirt. Weiterhin hatte er eine rote Umhängetasche dabei. Von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe wurde daraufhin die genannte Stelle mit einem Messgerät überprüft. Gesundheitsgefährdende Stoffe konnten nicht festgestellt werden. Personen, denen der Unbekannte aufgefallen war, oder die Hinweise zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen. Die Schlosslichtspiele endeten ohne weitere Vorkommnisse gegen 23.30 Uhr. Insgesamt waren neben 12 Beamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe, sechs Beamte der Bundespolizei, zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe war mit drei Fahrzeugen und 16 Mann vor Ort. 

Karlsruhe - Wohnungseinbruch in der Südstadt

Unbekannte sind am Mittwoch in eine Wohnung in der Karlsruher Südstadt eingebrochen und haben dabei Schmuck und Bargeld im Wert von einigen tausend Euro entwendet.  Zwischen 04:30 und 18:30 Uhr gelangten die Täter zunächst in das Mehrfamilienhaus in der Sybelstraße und hebelten anschließend die Wohnungstür der Erdgeschosswohnung auf. Nachdem die Einbrecher schließlich in die Wohnung gelangt waren, durchsuchten sie sämtliche Räume nach Wertgegenständen und nahmen dabei Schmuck und Bargeld an sich, bevor sie unerkannt flüchteten.  Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Polizeistreife beleidigt und tätlich angegriffen

Dienstunfähig verletzt wurde ein Polizeibeamter bei einem tätlichen Angriff und Widerstandshandlungen am Mittwochnachmittag auf der Reinhold-Frank-Straße. Seine Kollegin wurde leicht verletzt. Ein 29-Jähriger beleidigte kurz nach 18.00 Uhr die Polizeistreife, indem er, als diese an ihm vorbeifuhr, den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Bei der anschließenden Kontrolle schlug er dann nach den Polizisten. Den Einsatzkräften gelang es nur mit Mühe den Aggressor am Boden zu fixieren. Bei den Widerstandhandlungen schlug der 29-Jährige mehrfach mit der Faust gegen den Kopf des Beamten und biss ihn in die rechte Hand. Auch die Polizistin wurde in die Hand gebissen. Erst mit der Unterstützung weiterer Streifen konnte der alkoholisierte Mann geschlossen werden. Die Polizistin und ihr Streifenpartner wurden im Krankenhaus ärztlich ersorgt. Der Beamte musste seinen Dienst vorzeitig beenden. 

Karlsruhe - Radfahrerin schwer verletzt

Eine 26-jährige Radfahrerin wurde am Donnerstagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt. Die junge Frau fuhr gegen 14.25 Uhr auf der Adlerstraße und kam aus bislang unbekannten Gründen ins Straucheln. In der Folge fuhr sie seitlich gegen einen entgegenkommenden VW eines 59-jährigen Fahrers und stürzte zu Boden. An dem Pkw und am Fahrrad entstand keinerlei Sachschaden. Die 26-Jährige wurde durch herbeigeeilte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. 

Karlsruhe - Radfahrer streift Straßenbahn und Pkw

Ein alkoholisierter Radfahrer geriet am Donnerstag gegen 15.40 Uhr in der Beiertheimer Allee ins Schlingern, streifte eine Straßenbahn und anschließend noch einen geparkten Pkw. In der Folge stürzte der 59 Jahre alte Zweiradfahrer und zog sich so schwere Kopfverletzungen zu, dass er zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden musste. Es entstand an der Bahn ein Sachschaden von 1.000 Euro und am Pkw von geschätzten 3.000 Euro. 

Karlsruhe - Widerstandshandlungen bei Festnahme

Am Mittwoch, gegen 20:30 Uhr, wurde der Polizei eine betrunkene Person vor einem Schuhgeschäft in der Karlsruher Kaiserstraße gemeldet, welche sich offenbar bereits übergeben hatte. Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz fuhren die gemeldete Örtlichkeit an und trafen dort auf einen 21-jährigen Afghanen. Aufgrund seines stark alkoholisierten Zustandes und der Sprachbarrieren gestaltete sich die Personenkontrolle als äußerst schwierig. Der 21-Jährige wurde bei der körperlichen Durchsuchung nach einem Identitätsdokument aggressiv und handgreiflich. Bei der anschließenden Festnahme schlug der junge Mann um sich und erwischte einen 28-jährigen Polizisten, welcher zuvor eine Gesprächsführung in afghanischer Sprache versuchte, am Oberarm. Daraufhin wurden dem 21-Jährigen Handschellen angelegt und er wurde in Gewahrsam genommen. Der Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen. 

Karlsruhe - Gefälschte Bahncard

Mit einer falschen Bahncard 100 wollte sich ein 51-Jähriger am vergangenen Samstag in einem Intercity von Karlsruhe nach Freiburg den Fahrpreis zu sparen und flog auf. Als er die Karte bei der Fahrscheinkontrolle vorzeigte, war schnell klar, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelte. Als Grundlage diente ihm die Geschenkkarte einer großen deutschen Kaufhauskette, welche er zu einer Bahncard 100 umfunktioniert hatte, allerdings nur auf der Vorderseite. Die Rückseite ließ er unbearbeitet und auch das Logo der Kaufhauskette war erkennbar. Die Zugbegleiterin verständigte daraufhin die Bundespolizei und der Mann erhält Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen. Die falsche Karte wurde sichergestellt. Mit der gleichen Masche flog er übrigens zwei Jahre zuvor schon einmal auf und erhielt eine Anzeige. 

Karlsruhe - Auffahrunfall

Zu einem Auffahrunfall ist es am Dienstag gegen 14.30 Uhr auf dem Adenauerring gekommen. Ein 39-jähriger Lastwagenfahrer hat vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung einen an der roten Ampel wartenden Skoda übersehen und ist aufgefahren. Ein Atemalkoholtest ergab 1,2 Promille, so dass der Mann sein Fahrzeug stehen lassen musste. Die 46-jährige Skoda-Fahrerin wurde leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. 

Linkenheim-Hochstetten - Pkw-Fahrer hilft Polizei bei Gewahrsamnahme

Ein 27-jähriger Pkw-Fahrer half am frühen Mittwochmorgen einer Streifenwagenbesatzung bei der Gewahrsamnahme eines 19-Jährigen auf der Bundesstraße 36. Der 19-jährige aus Guinea fiel kurz nach 01.00 Uhr Autofahrern auf, da er auf der B 36 zu Fuß unterwegs war. Eine Streife konnte den Mann in Höhe Eggenstein antreffen und zur Wache mitnehmen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. Gegen 04.00 Uhr wurde erneut über Notruf ein Fußgänger auf der B36 in Höhe Linkenheim gemeldet. Die eintreffende Streifenwagenbesatzung stellte fest, dass der 19-Jährige erneut auf der Bundesstraße 36 zu Fuß unterwegs war und forderte ihn auf die Fahrbahn zu verlassen. Er ignorierte die Anweisungen der Polizei und lief weiter in Richtung Linkenheim. Da er auch einem Platzverweis nicht Folge leistete sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand und konnte nur mit Mühe vor dem Streifenwagen zu Boden gebracht werden. Aufgrund der starken Gegenwehr konnten ihm zunächst die Handschließen nicht angelegt werden. Ein in Gegenrichtung fahrender 27-jähriger Somalier erkannte die Situation, hielt seinen Pkw an und kam der Streife zu Hilfe. Nachdem der 19-Jährige geschlossen werden konnte wurde er in Gewahrsam genommen und auf die Wache gebracht. 

Malsch - Körperverletzungsdelikt aufgeklärt

Aus offenbar nichtigem Grund schlug eine bislang unbekannte männliche Person während einer Après-Ski-Party am 11.03.2018 zwischen 00.00 und 01.00 Uhr in der Federbachhalle in Malsch dem 40-jährigen Geschädigten mit der Faust ins Gesicht. Der Angegriffene stürzte hierdurch zu Boden und verlor das Bewusstsein. Durch den Angriff wurden dem 40-Jährigen drei Zähne ausgeschlagen und er erlitt unter anderem eine Schädelprellung sowie eine Gehirnerschütterung. Die Fahndung blieb bisher erfolglos. Aufgrund einer veröffentlichten Internetfahndung, meldete sich der Täter jetzt beim Polizeirevier Ettlingen.

Marxzell - Motorradkontrollen

Am Donnerstagnachmittag führten Beamte der Verkehrspolizei auf der Landesstraße 564 in Höhe Marxzell Motorrad- und Geschwindigkeitskontrollen durch. Zwischen 17.15 Uhr und 19.45 Uhr wurden insgesamt 30 Motorräder und deren Fahrer überprüft. Zwei Pkw-Fahrer waren bei erlaubten 80 km/h zu schnell unterwegs und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Zwei Biker hatten Teile an ihren Maschinen verbaut, die nicht den technischen Erfordernissen entsprachen. Gegen 18.00 Uhr wurde ein 57-Jähriger, der keinerlei Papiere dabei hatte, mit seinem Motorrad kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass das am Motorrad angebrachte Kennzeichen für einen Pkw ausgegeben ist. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 57-Jährige sein Motorrad vor längerer Zeit stillgelegt hatte. An dem alten entstempelten Kennzeichen hatte er nun selbstgefertigte Zulassungs- und TÜV-Plaketten aufgeklebt. Auch besitzt er keine gültige Fahrerlaubnis für das Motorrad. Er muss nun mit Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs rechnen.  

Stutensee - Erneuter Flächenbrand fordert die Feuerwehr

Erneut musste die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Stutensee am Donnerstagnachmittag zu einem Flächenbrand ausrücken. Die Polizei ermittelt wieder mit dem Verdacht auf Brandstiftung.  Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde am Donnerstag gegen 17 Uhr auf die L558/L560 in Höhe Spöck alarmiert. Dort brannten zwischen der Landstraße und den Bahngleisen ca. 2.000 Quadratmeter Feld. Die Rauchentwicklung war kilometerweit sichtbar.  Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand mit 3 C-Rohren rasch ablöschen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern. Die dahinterliegenden Bahngleise bzw. der Bahnverkehr wurde durch den Einsatz nicht beeinträchtigt.  Im Nachgang zu den Löscharbeiten wurde der Bereich ausreichend mit Wasser benetzt, um ein erneutes Entfachen der Flammen zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee war mit den Wehren aus Friedrichstal und Spöck, mit insgesamt 25 Einsatzkräften und 4 Löschfahrzeugen unter der Leitung des Kommandanten Klaus-Dieter Süß im Einsatz.  Der Verkehr wurde während der Einsatzmaßnahmen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu keinen größeren Behinderungen. Die Polizei, welche mit mehreren Streifenwagen im Einsatz war, ermittelt wegen des Verdachtes auf Brandstiftung. 

Waghäusel - Verletzte und hoher Sachschaden

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 16.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 560. Ein 22-Jähriger befuhr gegen 15.00 Uhr mit seinem Motorrad die Abfahrt der Landesstraße 560 in Richtung Wiesental und stürzte im Kurvenbereich. Sein Motorrad rutschte in den Gegenverkehr und prallte dort gegen einen VW, der von einer 55-Jährigen gelenkt wurde. Der 22-Jährige und die VW-Fahrerin werden leicht verletzt. 

Walzbachtal - Durch "CEO-Fraud" betrogen

Eine Firma in Walzbachtal wurde am Montag durch einen Unbekannten um einen mittleren fünfstelligen Betrag betrogen.  Der Betrüger gab sich per E-Mail gegenüber einer verfügungsberechtigen Mitarbeitern der Firma als einer der beiden Geschäftsführer aus und forderte diese auf, die Überweisung des fünfstelligen Geldbetrags auf das Bankkonto eines Unternehmens in London zu veranlassen. Der Betrag wurde überwiesen und konnte, nachdem der Betrug festgestellt wurde, nicht mehr zurückgeholt werden.  Die geschilderte Betrugsmasche wird als "CEO-Fraud" bezeichnet. Dabei geben sich die Täter - nach Sammlung jeglicher Art von Informationen über das anzugreifende Unternehmen - wie hier geschehen als Geschäftsführer (CEO) des Unternehmens aus und veranlassen einen Unternehmensmitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrags ins Ausland. Die Täter nutzen hierfür Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen. In der Vergangenheit konnten Kriminelle durch CEO-Frauds mehrere Millionen Euro mit zum Teil gravierenden Folgen für das betroffene Unternehmen bzw. die getäuschten Mitarbeiter erbeuten. 

BAB 8 - Auffahrunfall

Ein 23-jähriger Wohnmobil-Fahrer hat am Dienstag um 15.10 Uhr eine Verkehrsstockung zu spät erkannt. Zwei vor ihm fahrende Autofahrer mussten abbremsen, was der 23-Jährige übersah und auf den vor ihm stehenden Passat auffuhr. Diesen schob er noch auf einen davor stehenden Opel auf. Der Verursacher und der 41-jährige Passat-Fahrer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 12'000 Euro geschätzt. 

BAB 5 + 8 - Stauprognose für 24. bis 26. August

Zeitweiliger Stillstand auf Deutschlands Fernstraßen: Um dieses Stauerlebnis dürften Autofahrer am Wochenende nicht herumkommen. Der Rückreiseverkehr aus dem Urlaub läuft weiter auf vollen Touren. In Nordrhein-Westfalen, Teilen der Niederlande und etlichen anderen Nachbarländern enden demnächst die Ferien. Der Verkehr in Richtung Urlaubsgebiete hingegen lichtet sich spürbar. An diesem Samstag gilt zum letzten Mal das Sommerfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Im benachbarten Ausland ist die Urlauber-Rückreisewelle ebenfalls noch nicht abgeebbt. Unter anderem enden in Kürze in Österreich und der Schweiz die Ferien. Die Staus in Richtung Süden allerdings werden weniger. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)