Polizeibericht u.a. 170818

Erstellt: Freitag, 17. August 2018

(poli). Kommunen dürfen sich mit ihren hoheitlichen Kompetenzen keinen Wettbewerbsvorteil bei gewerblichen Sammlungen verschaffen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat dieser Praxis nun einen Riegel vorgeschoben. Jedenfalls dann, wenn die gewerbliche Sammlung schon vor der Einführung der kommunalen Sammlung existierte. Das ist schon lange Meinung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung und dies hatte der VGH Baden-Württemberg mit Az. 10 S 1449/17 entschieden.  

Schon in der Vergangenheit kritisierte der mittelständische Recycling- und Entsorgungsverband immer wieder, wenn Kommunen eigene Wertstoffsammlungen durch Verbot von gewerblichen Sammlungen bevorzugt haben. Ein öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE), der eine Sammlung von Alttextilien erst aufnimmt, nachdem bereits seit einiger Zeit gewerbliche und gemeinnützige Sammlungen etabliert haben, kann für sich keinen besonderen rechtlich Schutz vor der auf dem Markt tätigen Konkurrenz beanspruchen. Einer bisher praktizierten Untersagungspraxis ist der Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg nun folgerichtig entgegen getreten und hat den örE damit Grenzen aufgezeigt. Richtet ein örE erst noch eine Alttextilsammlung ein und war vorher nicht auf diesem Markt tätig, so kann er sich zur Verbesserung seiner Marktposition nicht darauf berufen, dass die bereits bestehenden Sammlungen seine Strukturplanung beeinträchtigen und diese deshalb durch die Behörde untersagen lassen. "Wir begrüßen dieses Urteil, da sie die gewerblichen Sammlungen in ihrem Bestand stärkt. Vor allem, weil die gewerblichen Sammler auch in anderen Gemeinden mit so begründeten Untersagungen der Behörden zu kämpfen haben. Das Urteil macht klar, dass sich die örE, ebenso wie gewerbliche Sammler, dem Wettbewerb stellen und auf dem Markt behaupten müssen. Das vorliegende Urteil des Verwaltungsgerichtshofs besitzt daher eine für den Fortbestand der gewerblichen Sammlungen nicht zu unterschätzende Signalwirkung", erklärte bvse-Rechtsreferentin Katharina Walter.

Baden-Baden | Rastatt - Lebensgefährliche Zugfahrt 

Am 16. August gegen 14:00 Uhr wurde der Bundespolizei in Offenburg mitgeteilt, dass eine Person am Bahnhof Baden-Baden auf einen Zug außen aufgestiegen ist und mitfährt. Die Person wurde von anderen Reisenden entdeckt, welche die Notbremse im Zug zogen und ihn in Rastatt zum Stehen brachten. Durch die Schnellbremsung kam es zu keinen Verletzten. Ermittlungen ergaben, dass der 23-jährige Schweizer als Reisender im Zug war und beim Halt im Bahnhof Baden-Baden ausstieg. Nachdem sich die Türen schlossen und er dennoch mitfahren wollte, stieg er von außen auf den Zug auf. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine solche Mitfahrt ist lebensgefährlich. Regionalzüge fahren mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h, selbst bei langsameren Geschwindigkeiten kann ein Herunterfallen vom Zug tödlich enden. Zudem sind die Oberleitungen der Züge gefährlich. Eine Annäherung kann bei 15'000 Volt zu einem tödlichen Stromschlag führen. 

Bietigheim - Mit Gegenverkehr zusammengestoßen

Zwei Rettungswagen und ein Notarzt waren nach einem Unfall auf der B 36 am Donnerstagmorgen notwendig geworden. Gegen 9:50 Uhr fuhr dort eine 56 Jahre alte Audi-Fahrerin Richtung Norden, als sie nach links in Richtung Bietigheim-Langgewann abbiegen wollte. Dabei übersah sie offenbar eine entgegenkommende 51-jährige Suzuki-Fahrerin. Durch den Zusammenstoß der Autos wurden die beiden Fahrerinnen verletzt und durch den Rettungsdienst in Kliniken gebracht. Diese konnten am selben Tag jedoch wieder verlassen werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 20'000 Euro. 

Bühl - Unfallflucht

Am Donnerstag, zwischen 05:45 Uhr und 14.45 Uhr, streifte ein unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug in der Erlenstraße zwei geparkte Autos. Offensichtlich fuhr der Unfallverursacher an einem rechts auf der Fahrbahn geparkten Auto vorbei und streifte die beiden auf der gegenüberliegenden Seite geparkten Ford und VW. An diesen entstand ein Schaden von 1'800 EUR. Der Unfallverursacher flüchtete. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bühl, Tel.: 07223990970, in Verbindung zu setzen. 

Bühl - Radfahrer nach Sturz schwer verletzt

Der 53 Jahre alte Lenker eines Pedelec stürzte am späten Donnerstag mit seinem Velo und verletzte sich hierbei schwer. Er befuhr die Kappelwindeckstraße gegen 20.30 Uhr talwärts, als er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam, zuerst den Bordstein berührte und in der Folge gegen eine Steinmauer prallte, weshalb er anschließend zu Fall kam. Der 53-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt keinen Schutzhelm. Er wurde zur Behandlung seiner schwersten Verletzungen noch am Abend mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Karlsruhe gebracht.

Bühl - Geparkte Fahrzeuge gestreift

Die Beamten des Polizeireviers in Bühl sind seit Donnerstag auf der Suche nach Zeugen. Ein noch unbekannter Fahrzeug-Lenker beschädigte vermutlich beim Vorbeifahren zwei geparkte Autos und entfernte sich anschließend, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die beschädigten Fahrzeuge, ein Ford und ein Volkswagen, waren in der Zeit zwischen 5:45 Uhr und 14:45 Uhr in der Erlenstraße, auf Höhe des Anwesens Nr. 15, abgestellt. Personen, die etwas beobachten konnten und Hinweise auf den Verursacher des Sachschadens in Höhe von etwa 1'800 Euro geben können, werden gebeten sich unter der Nummer 07223 99097-0 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen. 

Bühl - Haltestelle kann nicht angefahren werden

  1. Stadtverwaltung Bühl teilt mit, dass von Montag, 20., bis Mittwoch, 22. August, aufgrund einer Vollsperrung (Wasserrohrbruch) in der Rittersbacher Straße die Haltestelle Haus Schneider nicht angefahren werden kann. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle Gasthaus Blume auszuweichen.
  2. Die Stadtverwaltung Bühl teilt zudem mit, dass am Dienstag, 21. August, von 10:00 bis 16:00 Uhr die Haltestellen Rebstock und Kapelle in Eisental von der Citylinie 274 aufgrund von Bauarbeiten in der Weinstraße nicht angefahren werden können. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle Abzweig Affental auszuweichen.

Gaggenau - Polizisten verletzt

Durch heftige Widerstandshandlungen eines 17-Jährigen am Bahnhof in der August-Schneider-Straße sind am Donnerstagmorgen zwei Polizisten verletzt worden, einer davon gar so schwer, dass er seinen Dienst nicht mehr fortführen konnte. Beide mussten nach dem Vorfall zur ambulanten Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen. Die Streifenbesatzung des Polizeireviers Gaggenau war kurz nach 7.20 Uhr wegen des Jugendlichen zum Bahnhof gerufen worden, weil er im Verdacht steht, ohne gültigen Fahrschein ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt zu haben. Während den polizeilichen Maßnahmen wollte der junge Mann stiften gehen. Ein Zeuge stellte sich dem Flüchtenden in den Weg und ermöglichte so den Ordnungshütern die vorläufige Festnahme. Hierbei stürzten sowohl der 17-Jährige als auch die Beamten auf den Boden. Mit großem Kraftaufwand gelang es den beiden Polizisten, dem Delinquenten die Handschließe anzulegen. Der Passant und Helfer hatte sich zwischenzeitlich entfernt. Er wird gebeten, sich unter der Telefonnummer: 07225 9887-0 beim Polizeirevier Gaggenau zu melden. Der Jugendliche wurde nach Abschluss aller Maßnahmen einem Erziehungsberichtigen überstellt. Ihn erwarten nun verschiedene Strafanzeigen. 

Iffezheim - Zusatzbusse zur Großen Woche

Während der Großen Woche vom 25. August bis 2. September setzen die städtischen Verkehrsbetriebe neben den Bussen der Linie 218 wieder Zusatzbusse ein, um die Galopprennbahn in Iffezheim von Baden-Baden aus leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen zu können. Samstags und sonntags sind die Zusatzbusse in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr ab Bahnhof Baden-Baden im Einsatz, damit die Fahrgäste pünktlich bei den Rennen mit dabei sein können. Die Rückfahrt erfolgt ab der Haltestelle "Iffezheim Rennbahnstraße" samstags ab 17:40 Uhr und sonntags ab 18:10 Uhr. Am Mittwoch und Donnerstag (29. und 30. August) fahren die Busse ab Bahnhof Baden-Baden ab 15 Uhr und von der Haltestelle "Iffezheim Rennbahnstraße" dann wieder ab 19:50 Uhr. Für alle Fahrten gilt der KVV-Tarif.

Sinzheim - Vorfahrt missachtet

Ein Sachschaden von rund 7'000 Euro ist die Folge eines Verkehrsunfalls am Donnerstagmittag. Die Lenkerin es Renault befuhr gegen 13 Uhr die B3 von Sandweier kommend in Richtung Kartung, als sie die Vorfahrt einer 19-jährigen Volkswagen-Fahrerin missachtete. Diese wollte zu diesem Zeitpunkt von der B500 kommend nach links auf die B3 einbiegen. Durch das mutmaßliche Übersehen der für die Renault-Lenkerin geltenden Rotphase kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Verletzte wurde glücklicherweise niemand. 

Wintersdorf - Ball führt zu Auseinandersetzung

Ein Volleyball und eine aggressive Grundstimmung führten am Donnerstagabend dazu, dass ein 64-Jähriger leicht verletzt wurde. Der Mittsechziger hielt sich gegen 20 Uhr im Bereich des Sämannsees auf, als ein Volleyball neben ihm in das Gebüsch gerollt sein soll. Der Besitzer der zum Sport vorgesehenen Kugel beschwerte sich anschließend scheinbar darüber, dass der Ball nicht gestoppt wurde und schlug dem 64-Jährigen anschließend in das Gesicht. Die Beamten des Polizeipostens in Iffezheim haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise bezüglich des unbekannten Mannes. Er wird als etwa 180cm groß mit einer sportlichen Statur und kurzen blonden Haaren beschrieben. Bekleidet war der Gesuchte mit einer blauen Badehose mit gelben Muster. Eventuelle Zeugen werden gebeten sich mit den Ermittlern unter der Nummer 07229/2273 in Verbindung zu setzen.

BAB 5 - Aufgefahren und weggefahren

Im stockenden Verkehr auf der A5 zwischen Offenburg und Lahr kam es am Donnerstagmittag zu einem Auffahrunfall. Die Lenkerin eines Audi fuhr gegen 13.50 Uhr auf den vor ihr fahrenden Seat eines 50-Jährigen auf. Als dieser an der Unfallstelle auf die Polizei warten wollte, machte die Mittfünfzigerin sich augenscheinlich einfach aus dem Staub. Beamte des Verkehrskommissariats Offenburg konnten die Audi-Lenkerin kurze Zeit später kontrollieren und den vorangegangen Unfall, trotz scheinbarer Uneinsichtigkeit der Dame, aufnehmen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 13'000 Euro. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Unfallflucht. 

BAB 5 - Festnahme im Fernreisebus

Beamte der Bundespolizei haben gestern Morgen bei der Kontrolle eines internationalen Fernreisebusses am Autobahnrasthof Renchtal, einen gesuchten Straftäter festgenommen. Ein 35-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger wurde wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Ravensburg per Haftbefehl gesucht. Da er die fällige Geldstrafe nicht bezahlten konnte muss er nun eine 26-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. 

Kraftstoffpreise im Überblick

Inmitten der Sommerrückreisewelle gab der Ölpreis der Sorte Brent gegenüber der Vorwoche erneut leicht nach und näherte sich der 71 Dollar-Marke. Im gleichen Zeitraum fiel der Euro weiter und rutschte unter die Marke von 1,14 Dollar. Wie der ADAC Nordbaden e.V. im Rahmen seiner wöchentlichen Untersuchung am Freitagmorgen ermittelte, wurden die Kraftstoffpreise in Karlsruhe daraufhin gesenkt, in Baden-Baden gab es unterschiedliche Preiskorrekturen.  Wie der ADAC Nordbaden im Detail ermittelte wurde Benzin in Karlsruhe meist zwei Cent günstiger, in Baden-Baden blieb der Benzinpreis mehrheitlich unverändert. Die am Freitagmorgen ermittelten Höchst- und Tiefstpreise (an Marken- und Freien Tankstellen) für Super E 10, Super E 5 und Dieselkraftstoff: Super E 10 wurde in Karlsruhe für 1,459 bis 1,509 Euro, in Baden-Baden für 1,479 bis 1,519 Euro angeboten. Super E 5 kostete in Karlsruhe 1,479 bis 1,529 Euro, in Baden-Baden 1,499 bis 1,539 Euro. Diesel kostete in Karlsruhe 1,289 bis 1,349 Euro, in Baden-Baden 1,329 bis 1,369 Euro. Durch einen Preisvergleich vor dem Tanken konnten die Autofahrer an der günstigsten Tankstelle gegenüber der teuersten in Karlsruhe und Pforzheim fünf, in Baden-Baden vier Cent je Liter sparen. Für einen Liter Dieselkraftstoff bezahlte man im Durchschnitt an den Markentankstellen in Karlsruhe und in Baden-Baden 1,357 Euro. Dieselfahrer konnten an der günstigsten gegenüber der teuersten Station in Karlsruhe und in Baden-Baden vier Cent je Liter sparen. Preisbewusste Autofahrer sollten nicht nur zwischen den verschiedenen Anbietern vergleichen, sondern auch die Tageszeit im Blick behalten. Nach einer aktuellen Auswertung des ADAC haben sich die Preisschwankungen im Tagesverlauf vermehrt. Die größere Unübersichtlichkeit erschwert preisbewusstes Verbraucherverhalten. Die mit Abstand teuerste Zeit zum Tanken im 24-Stunden-Verlauf ist nach wie vor morgens zwischen 6 und 9 Uhr. Danach prägen mehrere unterschiedlich große Preisspitzen den Tagesverlauf. Laut Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr.

Bruchsal - Auseinandersetzung im Bahnhof

Am Donnerstag, gegen 23:30 Uhr, ging ein etwa 20-jähriger Tatverdächtiger mit seinem Komplizen auf einen 22-jährigen Syrer sowie dessen 19-jährigen türkischen Kumpel los. Der Vorfall ereignete sich im Eingangsbereich des Bruchsaler Bahnhofs. Der 22-jährige wurde im Anschluss aufgrund einer leichten Schnittwunde und einer Prellung in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-Jährige erlitt keine Verletzungen. Nach aktuellem Stand war einer der beiden Tatverdächtigen zunächst alleine unterwegs und äußerte sich in aggressiver Art und Weise gegenüber den Geschädigten. Im Anschluss lieferten sich die drei Personen ein Wortgefecht, bis der Tatverdächtige plötzlich dem 20-Jährigen ins Gesicht schlug. Der Tatverdächtige flüchtete, kehrte jedoch kurze Zeit später mit einem Komplizen zurück. Die beiden Geschädigten wurden nun in arabischer Sprache beleidigt und bedroht. Einer der beiden Tatverdächtigen zog nun seinen Gürtel aus der Hose und versuchte den 19-Jährigen zu schlagen, was ihm jedoch nicht gelang. Der hinzugekommene Tatverdächtige fuchtelte mit zwei Messern vor dem 22-Jährigen herum und erwischte diesen am Unterarm. Es kam zu einer kleinen Schnittwunde ohne Blutungen. Im Anschluss flüchteten beide Tatverdächtige in Richtung Innenstadt. Die Ermittlungen bezüglich der Tatverdächtigen sind am Laufen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich telefonisch, unter 07251 7260, mit dem Polizeirevier Bruchsal in Verbindung zu setzen. 

Graben-Neudorf - Frau zieht Messer im Rathaus

Eine 35-jährige Asylbewerberin aus Nigeria hat am Freitagmorgen vor einem Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Graben-Neudorf ein Messer gezogen. Sie hatte gegen 9 Uhr das Rathaus aufgesucht, um in einer Unterbringungsangelegenheit ein Gespräch mit der Gemeindeverwaltung zu führen. Als der Mitarbeiter offensichtlich nicht zur Zufriedenheit der Bittstellerin agierte und er sie nach einem Streitgespräch des Raumes verwies, zog sie ein Messer und fuchtelte damit herum. Der Mann fühlte sich bedroht und rief die Polizei. Die Beamten konnten dann der Frau das Messer widerstandslos abnehmen. Da die 35-Jährige sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und auch Suizidgedanken äußerte, wurde sie in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. 

Graben-Neudorf - Maschinenbrand

Ein Maschinenbrand in einer Firma in der Ernst-Blickle-Straße in Graben-Neudorf forderte am Donnerstagabend die Feuerwehr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.  Während des laufenden Waldbrandes (siehe separate Pressemeldung) wurde die Freiwillige Feuerwehr Graben-Neudorf und die aufgrund des Paralleleinsatzes zur Unterstützung alarmierte Wehr aus Dettenheim, am Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr zu einer automatisch ausgelösten Brandmeldeanlage in die Ernst-Blickle-Straße nach Graben alarmiert.  Bei der Erkundung der ersteintreffenden Feuerwehrkräfte wurde schnell klar, dass es sich um keinen Fehlalarm handelte, sondern ein sogenannter Schleuderprüfstand in einer Betriebshalle brannte. Mit einem Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Betriebsangehörige hatten zuvor bereits erste Löschversuche unternommen.  Da es durch den Brand in der Halle zu einer entsprechenden Verrauchung kam, musste diese mit zwei Lüftern belüftet werden. Diese Einsatzmaßnahmen zogen sich etwa 2 Stunden hin. Im Anschluss konnte die Brandmeldeanlage zurückgestellt werden.  Die Freiwilligen Feuerwehren Graben-Neudorf und Dettenheim waren mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei war mit einem Streifenwagen im Einsatz. 

Hambrücken - Waldbrand

Ein stundenlanger und aufwendiger Feuerwehreinsatz war das Resultat eines Waldbrandes in der Nähe des Vogelparks in Hambrücken. Das Feuer hatte sich in das Unterholz gefressen. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung. Am Donnerstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Hambrücken gegen 18.45 Uhr zu einem Waldbrand alarmiert.  Mehrere Notrufe meldeten eine starke Rauchentwicklung über einem Waldstück. Darunter auch die Besatzung eines zufällig in dem Bereich fliegenden Kleinflugzeuges, welches die Rauchentwicklung dem Tower am Flugplatz Speyer meldete und dieser die Beobachtungen daraufhin an die Integrierte Leitstelle Karlsruhe übermittelte. Da die genaue Örtlichkeit allerdings zunächst nicht klar war, rückte die Freiwillige Feuerwehr Hambrücken zur Erkundung aus. Schließlich konnte der Waldbrand parallel zur K3525 zwischen Hambrücken und Neudorf lokalisiert werden. Aufgrund der Lage lies der Kommandant Klaus Scheuermann daher die Freiwillige Feuerwehr Graben-Neudorf nachalarmieren. Im dortigen Waldstück brannte ein Hochsitz in voller Ausdehnung. Parallel hierzu brannten mehrere Stellen in unmittelbarer Umgebung. Das Feuer hatte sich aufgrund der Trockenheit beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits entsprechend auf etwa 1'200 Quadratmeter ausgebreitet.  Mit mehreren Löschfahrzeugen und unter Einsatz mehrerer C-Rohre und Feuerpatschen wurde eine massive Brandbekämpfung eingeleitet. Aufgrund der Lage, dass es an mehreren Stellen zeitgleich brannte, war es schwierig den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Erschwerend hinzu kam ebenfalls, dass der Wald in diesem Bereich tief bewachsen war und sich das Feuer bis in die Humusschichten unter dem Waldboden gefressen hatte. Da die Wasserversorgung im Wald nicht durch das örtliche Wasserleitungsnetz sichergestellt werden konnte, musste ein Pendelverkehr eingerichtet werden. Der Brand an der Oberfläche konnte rasch gelöscht werden. Im Unterholz herrschten allerdings nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera noch Temperaturen von bis zu 200 Grad. Aus diesem Grund wurde der Waldboden mit einer sogenannten Tieffräse gewendet und anschließend mit ausreichend Löschwasser benetzt um alle Glutnester endgültig ablöschen zu können. Dieses Verfahren zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Gegen Mitternacht wurde durch die Feuerwehr nochmals eine Nachkontrolle durchgeführt und die Bereiche mit der Wärmebildkamera überprüft. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hambrücken und Graben-Neudorf waren mit insgesamt 57 Einsatzkräften über 5 Stunden im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Karlsruhe - Fahrradfahrer nach Zusammenstoß schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich ein 18-jähriger Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw am Donnerstagnachmittag auf der Kaiserallee zu. Der junge Radler fuhr gegen 17.40 Uhr zunächst über die Fußgängerfurt der stadteinwärts führenden Fahrbahn in Richtung Kochstraße. Anschließend überquerte er die Gleise zwischen zwei sich begegnenden Straßenbahnen und wurde nur durch Glück nicht von einer der Bahnen erfasst. Ohne anzuhalten fuhr er dann bei Rotlicht über die Fußgängerfurt bei der Kochstraße. Hier wurde er von einem in Richtung Entenfang fahrenden Pkw, der von einer 48-Jährigen gelenkt wurde, erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde er in eine Klinik gebracht. Er hatte keinen Fahrradhelm getragen und war mit Innenohrkopfhörern unterwegs. Der Pkw der 48-Jährigen musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5'000 Euro geschätzt. 

Karlsruhe - PolizistInnen durch ätzende Flüssigkeit verletzt

Ein oder mehrere unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag gegen 0.15 Uhr an mehreren Stellen der Fassade des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz in der Karl-Friedrich-Straße eine ätzende und Übelkeit verursachende Flüssigkeit aufgebracht. Der anschließend entstandene Dunst zog durch offenstehende Fenster in die Diensträume. Drei Streifenbeamte sowie zwei -beamtinnen waren in der Folge von Übelkeit und Kopfschmerzen betroffen. Einer der Beamten zog sich zudem eine Verätzung am Finger zu. Alle konnten aber nach ambulanter Behandlung durch hinzugerufene Rettungskräfte ihren Dienst wieder fortsetzen. Die gleichfalls alarmierte Berufsfeuerwehr Karlsruhe bekämpfte die flüssigen Anhaftungen mit Wasser. Nach Durchlüftung der Diensträume konnte der Dienstbetrieb ab 01.30 Uhr wieder uneingeschränkt aufgenommen werden. Die Kriminalpolizei führt hierzu die weiteren Ermittlungen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich auch der oder die Verursacher selbst beim Anbringen der mutmaßlichen Säure verletzt haben und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Passanten, die zur Tatzeit beim Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unterwegs waren und vor diesem Hintergrund möglicherweise verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben wie auch weitere Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 zu melden.

Karlsruhe - Einbrecher überrascht

Zwei Einbrecher sind am Donnerstag gegen 11 Uhr nach einem Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Karlsruher Seldeneckstraße von einer Zeugin im Treppenhaus mit Diebesgut ertappt worden. Die beiden dunkelhäutigen Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren rannten an der Bewohnerin vorbei, verloren dabei ihre Beute und verletzten die Frau bei der Flucht wohl unbeabsichtigt noch leicht am Handgelenk sowie am Kopf. Bei dem Diebesgut handelte es sich um Schmuck und persönliche Gegenstände. Die Polizeifahndung brachte in der Folge keine weiteren Erkenntnisse. Auch liegt von dem Duo keine nähere Beschreibung vor.  Zeugenhinweise nimmt hierzu der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 entgegen.

Karlsruhe - Öffentlichen Erschließung

Seit Mai laufen Maßnahmen zur öffentlichen Erschließung, um den Verkehr bis zur IKEA-Eröffnung in rund zwei Jahren bestmöglich zu koordinieren. Die erste Bauphase in der südlichen Gerwigstraße und im östlichen Weinweg befindet sich in den Endzügen, sodass die nächste Bauphase planmäßig am 31. August beginnen kann. Bis voraussichtlich 2. November geht es dann um den Umbau des nördlichen Straßenbereichs der Gerwigstraße. Vorgesehen ist ein Radfahrstreifen, zudem werden Flächen der Gehwege sowie der Einmündungsbereiche der Knotenpunkte umgestaltet. Auch die Entwässerungseinrichtungen der Fahrbahn werden erneuert. Zusätzlich erneuern die Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen sowie die Beleuchtung.  Dafür wird der Verkehr in der Gerwigstraße mit jeweils einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung (einschließlich eines Rechtsabbiegestreifens in den Weinweg) von der nördlichen auf die bereits ausgebaute südliche Fahrbahn verlegt. Zusammen mit dem Personenkraftwagen-Verkehr ist ein richtungsgebundener Radfahrstreifen auf der Gerwigstraße von der Kreuzung Ostring bis zur Kreuzung Weinweg angelegt. Der Nord-Süd-Verkehr auf dem Weinweg ist während der Bauarbeiten weiterhin auf zwei richtungsgebundenen Fahrstreifen möglich ⇒ weiter ...

Karlsruhe - Parken hinterm Hauptbahnhof

Ab September werden die Parkdecks P1 und P2 umgebaut, um das Parken dort in Zukunft noch komfortabler zu machen. Aus diesem Grund entfallen bis voraussichtlich Frühling 2019 in diesen Einheiten Plätze. Dauerparker mit Vertragsabschluss können weiterhin auf den beiden Decks parken, die Ausgabe von Monatskarten während der Bauzeit ist jedoch nicht möglich. Wochenkarten gibt es im Rahmen der Verfügbarkeit. Alternativ geparkt werden kann im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofs. Monatskarten können für die Parkflächen P3 und P6 erworben werden. Weitere Informationen ⇒ HIER.

Mühlacker - Nach Sturz erst nach Stunden aufgefunden

Ein 80-jähriger Mann konnte am Freitagmorgen, gegen 9.45 Uhr nach einem Sturz und nachdem er einigen Stunden in einer Notlage verbringen musste, glücklich aufgefunden werden. Er war bereits am Donnerstagnachmittag zu Fuß auf der Lienzinger Straße am Ortsrand unterwegs gewesen, als ihm schwindlig wurde, er eine Böschung hinunterstürzte und im Gebüsch liegen blieb. Er konnte sich nicht befreien und selbstständig den Abhang hochklettern. Seine Hilferufe blieben zunächst ungehört und so war es ein großes Glück, dass Mitarbeiter einer angrenzenden Firma auf die Schreie des Mannes aufmerksam wurden und er gerettet werden konnte. Der Senior hat das Unglück den Umständen entsprechend gut überstanden und wurde mit dem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Oberhausen-Rheinhausen - Tödlicher Badeunfall

Bei einem Badeunfall am Erlichsee in Oberhausen-Rheinhausen kam am Donnerstagabend für einen 55-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Unglücksort. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Um kurz nach 18.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg am Donnerstagabend mit dem Einsatzschlagwort "Person im Wasser" an den Erlichsee nach Oberhausen-Rheinhausen alarmiert.  Im Bereich des Modellflugplatzes ging der 55-Jährige zum Schnorcheln in den Erlichsee. Als er jedoch längere Zeit nicht mehr auftauchte und kein Lebenszeichen von sich gab, verständigte seine Begleiterin vom Ufer aus den Notruf.  Die daraufhin endsandten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG rückten mit einem Großaufgebot an die Einsatzstelle aus. Da die genaue Örtlichkeit zunächst nicht ganz klar war, musste vor Ort die Lage erkundet werden. Schließlich konnte die Anruferin im Bereich des Modellflugplatzes angetroffen werden. Eingesetzte Einsatztaucher der DLRG konnten den 55-Jährigen schnell finden und an Land bringen. Er befand sich in Ufernähe in etwa 8 Meter Wassertiefe. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst, welcher mit einem Rettungswagen, einem bodengebundenen Notarzt und dem Rettungshubschrauber Christoph 43 vor Ort geeilt war, verliefen erfolglos. Der 55-Jährige verstarb noch an der Unglücksstelle.  Zur Betreuung der Angehörigen und seiner Begleiterin, war ein Team der Notfallseelsorge Karlsruhe im Einsatz. Selbstverständlich lassen Einsätze dieser tragischen Art auch die eingesetzten Rettungskräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen nicht unberührt, sodass im Nachgang zu solchen Einsätzen gemeinsame Gespräche im Team geführt werden. Die Feuerwehr war mit den Wehren aus Oberhausen-Rheinhausen sowie Philippsburg (mit jeweils allen Abteilungen) und insgesamt 42 Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Dennis Dossinger im Einsatz. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und zwei Notärzten, einem bodengebundenen und dem Rettungshubschrauber, unter der Leitung des organisatorischen Leiters Matthias Eitel im Einsatz. Die DLRG war mit 13 Kräften, darunter 5 Einsatztaucher, des Bezirkes Karlsruhe unter der Leitung von Timo Imhof vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagenbesatzungen vor Ort. Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ist derzeit noch nicht klar. 

Waldbronn - Mit entgegenkommendem Fahrzeug kollidiert

Aus bislang unbekannter Ursache kam am Freitagnachmittag um 15:30 Uhr die Fahrerin eines Kia Picanto in einer leichten Rechtskurve auf der Landesstraße 564 auf dem Weg nach Ettlingen zu weit nach links, woraufhin es in Höhe Etzenrot zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Multivan kam. Beide Fahrzeuge überschlugen sich, wodurch die 29-jährige Unfallverursacherin schwer verletzt wurde. Der 54 Jahre alte Fahrer des Multivan sowie seine beiden neun und zwölf Jahre alten Kinder wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Der verursachte Gesamtschaden beträgt rund 40'000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn war mit einem Rüstzug und 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Einsatzleiters Marcel Riedel im Einsatz. Der Rüstzug der Feuerwehr Ettlingen konnte vor Ort ohne Tätigkeit wieder entlassen werden. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen und mehreren Notärzten vor Ort. Die Albtalstraße mußte für mehr als drei Stunden voll gesperrt werden - eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Unfallermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich telefonisch unter (0721) 944840 zu melden. 

BAB 8 - Motorradfahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich ein 57-jähriger Motoradfahrer am Freitagnachmittag auf der BAB A8 in Höhe Niefern-Öschelbronn bei einem Verkehrsunfall zu. Seine 49-jährige Sozia wurde leicht verletzt. Der Motorradfahrer war gegen 13.30 Uhr von Stuttgart kommend zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Ost auf den linken Fahrstreifen unterwegs. Er wechselte dann auf den mittleren Fahrstreifen und wollte sich hinter einem Pkw einordnen. Als dieser, aufgrund von Staubildung abbremsen musste, fuhr der Motorradfahrer dem VW auf. Anschließend stürzten Fahrer und Sozia auf die Fahrbahn. Zunächst war der rechte Fahrstreifen aufgrund des Unfalls blockiert. Nach der Erstversorgung der Verletzten vor Ort wurde der 57-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die 49-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Für die Dauer des Rettungshubschraubereinsatzes waren die Fahrbahnen Richtung Karlsruhe voll gesperrt. Nach Bergung des Motorrades gegen 14.45 Uhr konnten alle Fahrstreifen wieder befahren werden. Es bildete sich ein Stau von ca. 5 km Länge. Der Sachschaden wird auf ca. 5'000 Euro geschätzt. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)