Polizeibericht 110718 u.a.

Erstellt: Mittwoch, 11. Juli 2018

(poli). Gerade bei rechts abbiegenden Lastkraftwagen kommt es leider immer wieder zu schweren Unfällen mit Kindern, Fußgängern oder Radfahrern. Durch einen Rechtsabbiegeassistenten kann diese Situation im städtischen Bereich deutlich verbessert werden. In Baden-Württemberg wurde bereits ein Versuch mit 500 Lastkraftwagen gestartet", erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der "Aktion Abbiegeassistent" des Bundesverkehrsministeriums. Der Verband Spedition und Logistik hat Anfang 2018 die Studie "Projekt Evaluierung von Abbiegeassistenten bei Lastkraftwagen im städtischen Einsatz" erstellt. 

Das Projekt "Feldversuch zur Erprobung von 500 Lastkraftwagen mit Abbiegeassistenten in Baden-Württemberg", das der Verband Spedition und Logistik zur Förderung beim Landesverkehrsministerium beantragt hat, läßt die Studie, deren Ergebnisse seit Ende April vorliegen, einfließen. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von rund 666'000 Euro. Die Förderung des Landes beträgt 75 Prozent, also rund 500'000 Euro. Der Bescheid steht nun kurz vor der Übergabe aber durch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung konnte das Projekt bereits starten. "In Baden-Württemberg werden mit diesem Feldversuch zum ersten Mal in Deutschland verschiedene Abbiegeassistenten im Realbetrieb untersucht. Dadurch können notwendige Informationen für die Speditionen und für den Gesetzgeber erarbeitet werden, damit der Abbiegeassistent auf deutschen Straßen zur Normalität wird", so Verkehrsminister Hermann. 

Großkontrollstelle "Flashpoint" - B 28

Mehr als 40 Beamte von Bundespolizei, Landespolizei und Zoll waren am Nachmittag des 11. Juli 2018 ab 16:00 Uhr bei der mehrstündigen Kontrollaktion "Flashpoint" unter der Federführung der Bundespolizeiinspektion Offenburg im Einsatz. Unterstützt wurde die Aktion auf einem Parkplatz der B 28 bei Kehl zudem von Beamten der Bundesbereitschaftspolizei aus Bad Bergzabern in Rheinland-Pfalz und der Fliegerstaffel aus Oberschleißheim.  Bei der Kontrollaktion wurden insgesamt 677 Personen und 179 Fahrzeuge überprüft, darunter auch fünf internationale Fernreisebusse.  Hierbei konnte ein 45-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der wegen Straßenverkehrsgefährdung per Haftbefehl gesucht wurde, festgenommen werden. In einem internationalen Fernreisebus aus Frankreich konnten bei drei afghanischen Staatsangehörigen falsche französische Ausweispapiere sichergestellt werden. Alle drei Personen äußerten Asylbegehren und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet. In einem weiteren Fernreisebus aus Italien wurde ein ghanaischer Staatsangehöriger angetroffen, gegen den ein Einreiseverbot bestand. Da er einen gültigen Aufenthalt in Italien hatte, musste er wieder dorthin zurück und erhält eine Anzeige. Bei fünf Personen wurden geringe Mengen Betäubungsmittel aufgefunden. Vier Personen wurden wegen des unerlaubten Führens von verbotenen Einhandmessern und Springmessern, wegen Verstößen gegen das Waffengesetz beanzeigt. Gleich fünf Fahrzeugführer waren nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, mussten deshalb ihre Fahrzeuge stehen lassen und bekamen Anzeigen. Die Schwerpunkte der gemeinsamen Kontrollaktion lagen auf der Bekämpfung der illegalen Migration, der Eigentums-, Rauschgift- und Waffenkriminalität. 

Baden-Baden - Von Außenspiegel erfasst

Am Dienstagnachmittag war eine 67-jährige Dame auf dem Gehweg in der Ooser Bahnhofstraße unterwegs, als gegen 16:10 Uhr ein Linienbus die dortige Haltestelle anfuhr. Hierbei wurde die 67-Jährige vom Außenspiegel des Omnibusses am Hinterkopf erfasst und leicht verletzt. Sie wurde zur Behandlung in eine Klinik in Baden-Baden gebracht. 

Baden-Baden - Mutmaßlich mit Drogen am Steuer

Ein 25-jähriger Citroen-Fahrer war am Dienstagnachmittag in der Rheintalstraße unterwegs, als er durch Beamte der Bereitschaftspolizei einer genaueren Überprüfung unterzogen wurde. Ein gegen 16:00 Uhr durchgeführter Drogenschnelltest reagierte hierbei positiv auf Amphetamin und Marihuana. Eine Blutprobe wurde daraufhin ebenfalls entnommen. Da der Mittzwanziger unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Wagens gesessen haben dürfte, muss er nun neben einem Fahrverbot auch mit unangenehmer Post von der Staatsanwaltschaft rechnen.

Baden-Baden - Beeinträchtigte Wahrnehmung im Straßenverkehr

Im Rahmen einer Kontrolle am Mittwochmittag auf der B3 unweit der Richard-Haniel-Straße stellten die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden fest, dass eine 46-jährige Frau ihren Wagen vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln über die Straße gesteuert hatte. Ein Drogenschnelltest reagierte kurz vor 14 Uhr positiv auf den vorangegangenen Konsum von Marihuana. Die Ausfahrt war beendet und eine Blutentnahme die Folge. 

Baden-Baden - Ernst-Becker-Straße gesperrt

Die Ernst-Becker-Straße ist von Haus Nummer 2 bis Haus Nummer 8 am Mittwoch, 18. Juli, in der Zeit von 8 bis 11 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Mobilkranarbeiten. Der Verkehr wird über die Quettigstraße, Fremersbergstraße und Hans-Bredow-Straße umgeleitet. Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen. Fußgänger können den Bereich passieren.

Baden-Baden - Wasserrohrbruch

In der Stephanienstraße hat es einen Rohrbruch an einer dreieinhalb Meter langen Trinkwasserleitung aus Grauguss gegeben. Betroffen waren die Anwesen Nummer 20 bis 32. Dabei ist Wasser in die Eichstraße in Richtung Augustaplatz ausgetreten. Zwei Kellerräume wurden überflutet, einer in der Eichstraße und ein anderer in der Lichtentaler Straße. Die Wasserversorgung war im genannten Bereich bis in die Nachmittagsstunden unterbrochen. Um die Anwesen mit Wasser zu versorgen, wurde zeitnah eine Absperrarmatur neu eingebaut. Die Anwesen 17 und 20, die im unmittelbaren Bereich der Schadstelle liegen, wurden zwischenzeitlich notversorgt bis sie wieder mit Trinkwasser versorgt werden konnten. Das Auswechseln der beschädigten Leitung auf einer Länge von rund 40 Metern dauert zirka zwei Wochen. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Dabei ist die Stephanienstraße, aus Lichtental kommend, in Richtung Eichstraße nur als Stichstraße für die Anwohner bis Anwesen Nummer 22 befahrbar. Ansonsten erfolgt die Umleitung von der Lichtentaler Straße über die Rettigstraße zur Stephanienstraße. Rückwärtig ist die Eichstraße von der Stephanienstraße nicht zu befahren. Hier läuft die Umleitung über die Merkurstraße und Feuerhausstraße.

Baden-Baden | Balg - Baumackerstraße gesperrt

Die Baumackerstraße in Balg ist bei Hausnummer 25 am Donnerstag, 12. Juli, von 9 bis 11 Uhr gesperrt. Grund ist der Austausch eines Strommastens mit Hilfe eines Mobilkrans. Der Verkehr wird umgeleitet über den landwirtschaftlichen Weg bis zum Herrenpfädel, die Balger Straße und die Balger Hauptstraße. Anlieger können bis zur Baustelle fahren, Fußgänger können den Bereich passieren.

Baden-Baden | Gaggenau - Autokorsos und Jubelfeiern anlässlich des WM-Halbfinales

Im Nachgang des WM-Halbfinalsiegs der kroatischen Fußballnationalmannschaft kam es am späten Mittwochabend im Bereich des Polizeipräsidiums Offenburg zu mehreren Jubelfeiern, teilweise wurden auch Autokorsos durchgeführt. Diese verliefen größtenteils friedlich und ohne Zwischenfälle. Die größte Zusammenkunft kroatischer Fans fand in Gaggenau am Bahnhofsplatz statt, wo ganze 400 Anhänger den Finaleinzug ihrer Mannschaft feierten. Ein Autokorso wurde dort gegen 23:30 Uhr von der Polizei durch Sperrung der Innenstadt sukzessive beendet. Im Rahmen der Jubelfahrt kam es zum Abbrennen von Pyrotechnik. Auch in Baden-Baden wurden während eines Autokorsos pyrotechnische Artikel abgebrannt, weshalb die Polizeibeamten die Feierfahrt frühzeitig beenden mussten. Durch das konsequente Einschreiten der Ordnungshüter konnten konkrete Gefährdungen in beiden Städten verhindert werden. 

Baden-Baden | Neuweier - Geschwindigkeitsbeschränkung

In der Mauerbergstraße in Neuweier wird ab Mittwoch, 18. Juli, zwischen der Weinstraße und Mauerbergstraße Nummer 185 die Geschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer reduziert. Dies geschieht aus Gründen der Verkehrssicherheit. Im genannten Bereich gibt es nur einen einseitigen, recht schmalen Gehweg, der für Fußgänger keinen ausreichenden Schutz bietet. Auch ist hier die Fahrbahnbreite an der engsten Stelle sehr gering.

Bühl - Vorfahrtsverletzung

Nach einer Vorfahrtsverletzung am Mittwochmittag im Kreuzungsbereich der Steinstraße zur Friedrich-Ebert-Straße war ein Gesamtschaden von rund 20'000 Euro zu beklagen. Ein 35-jähriger Fahrer eines VW missachtete kurz vor 15 Uhr die Vorfahrt einer 33 Jahre alten Opel-Lenkerin. Verletzt wurde niemand. Der Golf musste abgeschleppt werden. 

Gaggenau - Unfallflucht

Ein noch unbekannter Autofahrer hat zwischen Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 17 Uhr, einen in der Weinbrennerstraße geparkten Ford beschädigt und anschließend das Weite gesucht. Er ließ so einen Schaden von rund 3'000 Euro zurück. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten unter der Telefonnummer: 07225 9887-0 um Zeugenhinweise. 

Iffezheim - Plumper Versuch

Den durchaus durchschaubaren Versuch, eine 58 Jahre alte Frau um ihr Erspartes zu bringen, starteten Unbekannte im Verlauf des Dienstagmittags. Eine fremde Nummer auf dem Display des Telefonapparats der Dame veranlasste die Anwohnerin der Mattenerlenstraße kurz vor 16 Uhr dazu, zurückzurufen. Vom anderen Ende der Leitung aus wurde die Frau durch ein Ansageband dazu aufgefordert, neben ihrem Namen und den Kontodaten, auch die zu den Bankdaten gehörige Geheimzahl zu nennen. Statt sich auf die dreiste Masche einzulassen, folgte ein Anruf bei der Polizei. 

Kappelrodeck - Auffahrunfall mit ungeahnten Folgen

Die Ermittlungen nach einem Auffahrunfall auf der Binzigstraße am Mittwochmittag förderten zu Tage, dass der 21 Jahre alte Verursacher der Bagatelle ohne gültige Fahrerlaubnis hinter dem Steuer seines Volkswagens gesessen hatte. Um dies zu vertuschen, hatte er den Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch einen gefälschten Führerschein vorgelegt. Da den Ordnungshütern das mutmaßlich in Italien ausgestellte Dokument 'spanisch' vorkam, wurde das Papier in den Räumen des Polizeireviers genauer unter die Lupe genommen. Hierbei ergaben sich deutliche Hinweise auf eine Totalfälschung. Zur Regulierung des Unfallschadens in Höhe von insgesamt etwa 1'500 Euro und einer Ordnungswidrigkeitenanzeigen 'gesellt' sich nun auch eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung. 

Kuppenheim - Unvorsichtiges Überholmanöver

Das Überholmanöver einer Motorradfahrerin endete heute Morgen in der Draisstraße mit einem Verkehrsunfall und leichten Blessuren. Die 54-Jährige hatte auf ihrer BMW kurz vor 8 Uhr mehrere wartende Autos überholt und war hierbei mit einem wendenden VW einer 35-Jährigen zusammengestoßen. Der durch die Kollision verursachte Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen insgesamt etwa 5'000 Euro. 

Ötigheim - Lärmintensive Rammarbeiten

Im Streckenabschnitt 1 der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel wird zwischen dem Abzweig Bashaide auf Höhe Rheinstetten- Mörsch und dem Tunnel Rastatt bei Ötigheim eine neue Hochgeschwindigkeits- strecke parallel zur Bundesstraße 36 gebaut. Dazu finden ab dem 30. Juli 2018 Gründungsarbeiten für Schallschutzwände statt. Ab dem 6. August 2018 werden außerdem die neuen Oberleitungsmasten gegründet. Für beide Vorhaben sind lärmintensive Rammarbeiten notwendig. Gearbeitet wird jeweils zwischen Montag und Freitag von 7 bis 20 Uhr. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung. Insgesamt werden sechs Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 7'670 Metern und einer Höhe von zwei bis sechs Metern erstellt. Die Gründungsarbeiten werden voraussichtlich bis Ende November 2018 andauern. Die Arbeiten für die Oberleitungsmasten starten im Bereich des Abzweigs Bashaide und wandern in Richtung Tunnel Rastatt bei Ötigheim. Pro Tag sind acht Rammgründungen geplant, eine Gründung dauert rund eine Stunde. Insgesamt werden etwa 400 Masten in einem Abstand von rund 60 Metern gestellt. Voraussichtlich Ende Oktober 2018 werden die Gründungarbeiten abgeschlossen sein. Parallel zu den Gründungarbeiten finden Arbeiten an den Böschungen und Bodenverbesserungsarbeiten im Bereich der Rohtrasse statt. 2019 folgen die Oberbauarbeiten und das Aufstellen der Schallschutzwandelemente. Ende 2019 werden die ersten Gleise auf der Rohtrasse verlegt.

Rastatt - Handfeste Meinungsverschiedenheit

Vorangegangene Unstimmigkeiten bezüglich des Fahrstreifenwechsels eines noch unbekannten Lastwagenfahrers endeten am Dienstagnachmittag in einer kurzen handfesten Auseinandersetzung auf der B36, Höhe des Autobahnzubringers Rastatt-Nord. Ein 24-jähriger Autofahrer soll hier ersten Erkenntnissen zufolge gegen 16.40 Uhr mit dem Unbekannten aufgrund dessen mutmaßlich rabiater Fahrweise in verbalen Streit geraten sein. Der Fahrer des Lkw sei daraufhin ausgestiegen, hätte den jungen Mann am Kragen gepackt und geschüttelt. Die Beamten des Polizeireviers Bühl ermitteln nun wegen Körperverletzung und Nötigung. Hinweise zum Sachverhalt nehmen die Ordnungshüter unter der Telefonnummer: 07223 99097-0 entgegen. 

Rastatt - Aus dem Gleichgewicht

Beamte des Polizeireviers Rastatt mussten am Mittwochabend die Radtour eines 68-Jährigen beenden. Der Mann war gegen 19.45 Uhr in deutlich sichtbaren Schlangenlinien mit seinem Velo auf der L 77 in Richtung Plittersdorf unterwegs. Bei einer Überprüfung konnte der Grund der Gleichgewichtsstörungen schnell entdeckt werden. Auf der Anzeige des Atemalkoholtestgerätes konnte ein Wert von nahezu zwei Promille abgelesen werden. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe droht eine Strafanzeige. Das Fahrrad musste stehen bleiben.

Rastatt - Versuchter Betrug gescheitert

Gleich zwei Frauen wandten sich im Verlauf des Mittwochs mit ein und demselben Anliegen an die Beamten des Polizeireviers Rastatt. Demnach hätten Unbekannte die lebensälteren Damen angerufen und sich hierbei offenbar als Mitarbeiter einer Justizbehörde ausgegeben. Unter dem Vorhalt, dass gegen die Frauen ein Strafbefehl vorläge, wiesen die mutmaßlichen Betrüger ihre auserkorenen Opfer darauf hin, dass durch die Überweisung eines gewissen Betrags eine außergerichtliche Einigung erzielt werden könnte. Die Angerufenen ließen sich von der Masche nicht beirren und meldeten den Vorgang der Polizei. Zu einem Schaden kam es daher nicht.  Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Seien Sie misstrauisch - gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen oder Strafbefehle! Übergeben Sie nie Geld an unbekannte Personen. Rufen Sie nie die am Telefon angezeigte Nummer zurück, sondern fragen Sie beim Notruf '110' nach! Betrüger sind heutzutage dank technischer Hilfsmittel in der Lage, die am Telefondisplay der Angerufenen angezeigte Telefonnummer so zu manipulieren, dass ein Anruf der örtlichen Polizeidienststelle oder einer Justizbehörde suggeriert wird. Verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend die Polizei über die '110'! 

Rastatt - Unter Drogeneinfluss

Bei einer Verkehrskontrolle in der Kehler Straße mussten Beamte des Polizeireviers Rastatt am Dienstagabend feststellen, dass ein VW-Fahrer gegen 20:30 Uhr vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war. Ein Drogentest bestätigte den ersten Verdacht. Nach Auswertung einer im Anschluss erhobenen Blutprobe erwartet den Anfangdreißiger neben einem Fahrverbot eine Strafanzeige. 

BAB 5 - Pkw-Anhänger abgerissen

Am Dienstagvormittag war ein 26-jähriger VW-Fahrer mit einem Anhänger, welcher mit mehreren Stahlträgern beladen war, auf der A5 unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Bühl kam der beladene Hänger gegen 11:40 Uhr ins Schleudern und riss vom Pkw ab. Transportwagen und Ladung blieben anschließend auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2'500 Euro geschätzt. 

Bruchsal - Roller-Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall

Ein bislang unbekannter Roller-Fahrer fuhr am Dienstag, gegen 06:45 Uhr, in der Maulbronner Straße in Bruchsal vermutlich frontal auf einen Lkw und flüchtete nach einem kurzen Schuldbekenntnis von der Unfallstelle. An dem Lkw entstand ein Sachschaden von etwa 2'000 Euro.  Der 22-jährige Lkw-Lenker befuhr, aus der Richtung Bretten kommend, die Bundesstraße 35 in Helmsheim. Aufgrund einer roten Verkehrsampel ließ er den Lkw in Richtung Ortseingang ausrollen. Nach aktuellem Stand tauchte plötzlich ein Roller-Fahrer vor ihm auf. Es kam zu einem Zusammenstoß. Der Roller-Fahrer glitt einige Meter am Lkw entlang, bis er schließlich auf die Fahrbahn stürzte. Gleich nach dem Unfall richtete sich der Unbekannte wieder auf und schob seinen Roller auf die andere Straßenseite. Der 22-Jährige stieg aus dem Lkw und teilte dem Gestürzten von seinem Vorhaben mit die Polizei zu verständigen. Daraufhin entfernte sich der Roller-Fahrer in Richtung Helmsheimer Ortskern. Laut den Angaben des Lkw-Fahrers trug der Roller-Fahrer keine Schutzausstattung.  Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bruchsal gerne telefonisch unter 07251/7260 entgegen. 

Bruchsal | Karlsruhe - Kroatische Fans feierten den Einzug ins WM-Finale

  1. An den Public-Viewing Veranstaltungen in der Karlsruher Innenstadt nahmen mehr als 1000 Fans teil. Nach Spielende feierten die Anhänger ihre Mannschaft ausgelassen und friedlich. Allerdings kam es zu massivem Abbrennen von Pyrotechnik und in diesem Zusammenhang zu zwei vorläufigen Festnahmen. Im Anschluss bildete sich ein Autokorso mit ca. 200 Fahrzeugen, der von der Polizei über die Amalienstraße, Kaiserplatz, Kaiserstraße und Douglasstraße geleitet wurde. Insgesamt 42 Korsoteilnehmer mussten angesprochen und auf ihr gefährliches Verhalten hingewiesen werden. Gegen 00.45 Uhr hatte sich der Autokorso aufgelöst und die Sperrungen konnten aufgehoben werden.
  2. Im Bereich des Bruchsaler Bahnhofs verfolgten ca. 300 kroatische Fans das Spiel ihrer Mannschaft. Im Anschluss feierten ca. 900 Anhänger ausgelassen und friedlich den Einzug ins WM-Finale. An einem Autokorso beteiligten sich ca. 200 Fahrzeuge. Vereinzelt mussten Fahrzeuglenker auf ihr gefährliches Verhalten angesprochen werden. Das Abbrennen von Pyrotechnik wurde im Vorfeld bereits durch das konsequente einschreiten der Polizei unterbunden.

Durlach - Umleitung

Anlässlich des 42. Durlacher Altstadtfests ist  von Freitag, 13. Juli 2018, 13:20 Uhr bis Sonntag, 15. Juli 2018, 4:30 Uhr  die Pfinztalstraße in Durlach für den gesamten Verkehr voll gesperrt.  Alle Fahrten der Linien 1 und NL1 enden in diesem Zeitraum an der Haltestelle Auer Straße und verkehren von dort wieder zurück Richtung Karlsruhe.  Ab dem Bahnhof Durlach wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet, der die Haltestellen An der Fayence, Ochsentorstraße und Durlach Turmberg bedient.

Karlsruhe - Exhibitionist am Schlossgarten

Ein Exhibitionist ist am Dienstag gegen 16:15 Uhr an der Fasanengartenmauer beim Karlsruher Schlossgarten einer 21-Jährigen gegenübergetreten. Der Mann näherte sich der jungen Frau, öffnete seine Hose und begann, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Als die Betroffene per Handy die Polizei verständigte, entfernte sich der Unbekannte in Richtung des Schlossgartensees. Die Fahndung führte zu keinen weiteren Erkenntnissen.  Der Mann wird auf 25 bis 30 Jahre alt und mit dunklem Teint beziehungsweise von südländischer Erscheinung beschrieben. Er hat eine sportliche Figur und trägt am Oberkopf kurzes, dunkles Haar, seitlich kahlrasiert. An Bekleidung trug er ein dunkles T-Shirt und eine helle Hose.  Zeugenhinweise oder Hinweise auf den beschriebenen Mann nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 entgegen. 

Karlsruhe - Unsittlich gegenüber Mädchen

Möglicherweise derselbe oder auch zwei unterschiedliche Männer haben offenbar am vergangenen Freitag- beziehungsweise am Montagabend in der Tennesseeallee in der Karlsruher Nordstadt zwei befreundete 8-jährige Mädchen angesprochen und ihnen gegenüber das Geschlechtsteil entblößt.  Zunächst sei eines der Mädchen am Montag gegen 17.45 Uhr von einem Mann aus einem blau-grauen Auto heraus angesprochen worden. Gleichzeitig habe er auf sein entblößtes Genital gezeigt. Das Mädchen flüchtete daraufhin auf ihrem Fahrrad.  Der Unbekannte wird zwischen 30 und 40 Jahre alt, mit hellem kurzem Haar, angedeutetem Oberlippenbart und langem "Ziegenbart" beschrieben. Am linken Oberarm trage er eine Tätowierung von blauer Farbe, zudem spreche er akzentfrei Deutsch. Er trug ein schwarzes T-Shirt.  Ihre gleichaltrige Freundin hat in diesem Zusammenhang gegenüber der Polizei geäußert, bereits am Freitag zuvor gegen 21 Uhr von einem Mann angesprochen worden zu sein, der sie zunächst aufgefordert habe mitzukommen. Als sich die 8-Jährige weigerte, habe der Mann sein Glied entblößt, worauf das Mädchen flüchtete.  Sie beschrieb jenen Mann auf 30 bis 35 Jahre alt mit normaler Statur und dunkelbraunem Haar. Auch jener habe einen längeren Kinnbart, trug ein hellgraues T-Shirt und eine schwarze Hose mit rotem Adler-Emblem.  Derzeit führt das zuständige Fachdezernat der Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Sachdienliche Angaben zu den Sachverhalten nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/666-5555 entgegen. 

Karlsruhe - Schnapsflasche landet auf Windschutzscheibe

Am Mittwoch, gegen 23:45 Uhr, wurde eine 53-jährige Hyundai-Fahrerin von einem Einschlag auf ihrer Windschutzscheibe überrascht. Die Frau befuhr gerade die Karlsruher Kapellenstraße, als plötzlich eine Schnapsflasche von oben herunter fiel und ein etwa 5 cm großes Loch auf der Scheibe hinterließ. Lediglich die Sicherungsfolie verhinderte ein komplettes Durchschlagen. Woher der umherfliegende Gegenstand stammte ist bislang unklar. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro.  Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich telefonisch, unter 0721/666 - 3311, mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Nach Überfall in Untersuchungshaft

Nach einem Überfall auf eine 22-Jährige im Vorraum einer Bankfiliale in der Ludwig-Ehrhard-Allee kam am Dienstag ein unter dringendem Tatverdacht stehender Mann nach einem Zeugenhinweis in Untersuchungshaft. Der bereits wegen Drogen- und Raubdelikten einschlägig bekannte 38-Jährige ist ohne festen Wohnsitz und konnte am Dienstagvormittag von Fahndungskräften der Kriminalpolizei am Karlsruher Kronenplatz festgenommen werden.  Wie berichtet, hatte am 4. Juni gegen 18.10 Uhr ein zunächst unbekannter Täter die junge Frau beim Geldabheben von hinten überwältigt und unter Drohungen Bares gefordert. Anschließend flüchtete der Mann unter Mitnahme ihrer beiden zuvor abgelegten Geldbörsen. Allerdings war es der 22-Jährigen in der Folge gelungen, den auf einem Fahrrad flüchtenden Mann am Gepäckträger zu ergreifen und ihn zu Fall zu bringen. Dabei verlor er eine zuvor geraubte Kellnergeldbörse. Letztlich flüchtete der Täter unter Mitnahme des anderen Portemonnaies des Opfers mit etwas Bargeld nebst diversen Bankkarten.  Trotz der folgenden intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte zunächst kein Verdächtiger ergriffen werden. Schließlich führte eine durch die Staatsanwaltschaft und das Raubdezernat der Kriminalpolizei über das Landeskriminalamt veranlasste Internetfahndung mit dem Foto des Täters aus einer Überwachungskamera bereits einen Tag nach der Veröffentlichung zur maßgeblichen Zeugenmeldung und damit auf die Spur des dringend tatverdächtigen 38-Jährigen. 

Karlsruhe - 55-Jähriger mit zwei Fahndungsausschreibungen verhaftet

Heute Nacht gegen 3 Uhr verhafteten Beamte der Bundespolizei einen 55-jährigen Iraner im Bereich des Hauptbahnhofes Karlsruhe. Im Rahmen einer Personenkontrolle wurde festgestellt, dass der Mann gleich doppelt gesucht wurde. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Karlsruhe wegen versuchten Betrugs vor. Zudem war er vom Amtsgericht Ettlingen zur Aufenthaltsermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung ausgeschrieben.  Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt. 

Karlsruhe - Raub vorgetäuscht

Wie am Montag berichtet, gab ein 19-Jähriger bei der Polizei an, dass er am frühen Sonntagmorgen im Ahaweg Opfer eines Raubes geworden sei und dabei schwer verletzt wurde. Ein Unbekannter hätte ihn vom Fahrrad gestoßen und sei dann mit dem Fahrrad geflüchtet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben inzwischen, dass der junge Mann den Raub vorgetäuscht hatte. Tatsächlich zog er sich die Verletzungen bei einem Sturz mit einem gestohlenen Roller zu. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls und Vortäuschens einer Straftat. 

Karlsruhe - Umleitung

Wegen vorbereitenden Maßnahmen zur Gleisverlegung in den Sommerferien muss  ab Donnerstag, 19. Juli 2018 bis einschl. Donnerstag, 26. Juli 2018  die Buslinie NL4 in Fahrtrichtung Waldstadt ab dem Durlacher Tor umgeleitet werden. Die Linie fährt über die Durlacher Allee zur Haltestelle Tullastraße (in der Tullastraße) und von dort zur Ersatzhaltestelle Hauptfriedhof (in der Tullastraße). Dann weiter auf regulärem Fahrweg. Die Haltestelle Karl-Wilhelm-Platz kann ist in Richtung Waldstadt für die Linie NL4 ersatzlos aufgehoben. Die Haltestelle Hauptfriedhof wird nur am Ersatzhalt in der Tullastraße bedient. Die Gegenrichtung ist hiervon nicht betroffen.

Philippsburg - Person schwer verletzt

Eine 50-jährige Mercedes-Fahrerin verursachte am Dienstagnachmittag einen Unfall auf der Landstraße 555. Sie befuhr gegen 16.10 Uhr die Landstraße in Richtung Rheinsheim, als sie aus bislang unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort streifte sie zunächst einen entgegenkommenden Mercedes Sprinter und fuhr in der Folge frontal gegen einen ebenfalls entgegenkommenden BMW. Durch den Aufprall wurde der BMW nach hinten auf einen Radweg geschleudert. Hier stand zu diesem Zeitpunkt eine 53-jährige Radfahrerin, die die Straße überqueren wollte. Glücklicherweise konnte sie sich durch einen Sprung auf die Seite vor dem Pkw retten, so dass lediglich ihr Fahrrad in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der 51-jährige Fahrer des BMWs wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt, die Radfahrerin erlitt einen Schock und der 28-jährige Mercedes Sprinter Fahrer blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden beziffert sich auf etwa 26'000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste der Bereich gesperrt und der Verkehr durch Polizeibeamte geregelt werden. 

SONDERMELDUNG - Verdacht der Vergewaltigung der eigenen Tochter

Wegen des dringenden Tatverdachts, seine 19-jährige Tochter mehrfach vergewaltigt zu haben, kam nach einem Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim am Donnerstag ein 52 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft.  Die junge Frau hat am Mittwoch bei der Polizei Anzeige gegen ihren aus Angola stammenden Vater erstattet, nachdem sie zuletzt am vergangenen Dienstagabend von ihm vergewaltigt worden sei. Bereits gut zwei Wochen zuvor habe sich der 52-Jährige, der bereits wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen eine mehrjährige Haftstraße verbüßte, an seiner Tochter vergangen. Die 19-Jährige wohnte ihren Angaben zufolge aus beruflichen Gründen vorübergehend bei ihm in seiner Pforzheimer Wohnung.  Die Staatsanwaltschaft und das Kriminalkommissariat Pforzheim haben umgehend Maßnahmen zur Spurensicherung eingeleitet, die Wohnung des Beschuldigten durchsucht und den Mann noch am Mittwoch festgenommen. Derzeit dauern weitere Ermittlungen und Spurenauswertungen noch an. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)