Polizeibericht 200718 u.a.

Erstellt: Freitag, 20. Juli 2018

(poli). "Niedriges Risiko, hohe Gewinne" – unter diesem Motiv wurde Umwelt- und Naturkriminalität weltweit, in der EU und in Deutschland zu einem der größten grenzübergreifenden Verbrechen mit horrenden Gewinnmargen, die mit denen des Drogenhandels vergleichbar sind – jedoch bei deutlich geringeren Sanktionen und einem verschwindend geringen Risiko, aufgedeckt zu werden. Das durch diese globalen Netzwerke der Kriminalität erbrachte Geld fließt wiederum in die Finanzierung neuer Verbrechen, u. a. Terror und Krieg.

Weltweit stellt die Umweltkriminalität eine massive Bedrohung unserer ökologischen Ressourcen dar und hat sich zu einem der gravierendsten von Menschen begangenen Verbrechen entwickelt. Eine Untersuchung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme, UNEP) warnte deshalb die Staatengemeinschaft kürzlich vor weiter steigenden Fallzahlen – allein seit 2014 hat es einen erneuten Anstieg um 26 Prozent gegeben. Doch die exekutiven Ressourcen zur Bekämpfung der Umweltkriminalität sind gering, sodass auch aktuell die Fallzahlen jährlich um weitere 5 bis 7 Prozent steigen. Diese bereits knappen Ressourcen werden jedoch oftmals noch weiter reduziert, zuletzt strich beispielsweise das Land Nordrhein-Westfalen die bundesweit einzige Stabsstelle Umweltkriminalität. Die tatsächlichen Auswirkungen von Umwelt- und Naturkriminalität auf unsere globalen Ökosysteme lassen sich kaum ermessen. Klar ist, dass Naturschätze und Artenvielfalt durch diese Verbrechen in immer schnellerem Tempo unwiederbringlich zerstört werden. Die Folgen dieser Verbrechen beschränken sich jedoch nicht auf die Flora und Fauna unseres Planeten allein, sie haben auch immense Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben. Menschenrechtsverletzungen, die Gefährdung und Vernichtung öffentlicher Güter und massive ökonomische Schäden sind schwerwiegende Folgen von Umweltkriminalität und gefährden global Sicherheit und Frieden (UNEP, 2016; eb).

Baden-Baden - Dame in Ausnahmezustand

Der Rettungsdienst war am Donnerstagabend im Heschmattweg auf die Unterstützung der Polizei angewiesen. Bei dem Kontakt mit einer Patientin verlor letztere gegen 22:15 Uhr die Nerven und warf mit Inventar aus ihrer Wohnung um sich. Beim Eintreffen der hinzugezogenen Ordnungshüter ging die Enddreißigerin auch auf diese los. Mit vereinten Kräften wurde die Dame fixiert und zu ihrem eigenen sowie dem Schutz anderer in eine Spezialklinik gebracht. 

Baden-Baden - Mit Bus zum Marktplatzfest

Während des Baden-Badener Marktplatzfests mit Weindorf wird ein kostenloser Bus-Shuttle eingerichtet. Das Marktplatzfest startet am Freitag und bietet bis Sonntag ein großes Programm.  Baden-Baden – Der Aufbau läuft für das am Freitag beginnende Baden-Badener Marktplatzfest mit Weindorf, die Vereine und Winzer stehen in den Startlöchern für drei Festtage im Herzen der Altstadt. Während des Festbetriebs wird ein kostenloser Bus-Shuttle zwischen dem Augustaplatz und dem Marktplatz eingerichtet. Abfahrt am Augustaplatz ist zu jeder vollen Stunde (Fr.: 18-23 Uhr, Sa.: 12-23 Uhr, So.: 12-20 Uhr). Die letzte Rückfahrt ist jeweils nach Programmende. Aufgrund der angespannten Parkplatzsituation rund um den Marktplatz bittet der Veranstalter Baden-Baden Events die Besucher, den Bus-Shuttle zu nutzen oder zu Fuß zum Marktplatzfest zu kommen.

Baden-Baden | Steinbach - Schneidweg wegen Mobilkranarbeiten gesperrt

Der Schneidweg in Steinbach ist bei Hausnummer 8 am Mittwoch, 25. Juli, von 6 bis 18 Uhr gesperrt. Grund sind Mobilkranarbeiten. Der Verkehr wird umgeleitet über die K9608, Vimbucher Straße und Rungstraße. Anlieger können bis zur Baustelle fahren, Fußgänger können den Bereich passieren.

Bühl - Mit Fräse verletzt

Bei Arbeiten mit einer Fräse verletzte sich ein Arbeiter am Donnerstagnachmittag in der Mühlenstraße. Der Mittdreißiger rutschte mit dem elektrischen Werkzeug ab und fügte sich Verletzungen im Bereich des Innenschenkels zu. Zur Behandlung wurde er in das Krankenhaus nach Baden-Baden gebracht. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Bühl - Dose auf Fahrbahn geworfen

Ein Autofahrer berichtete den Beamten des Polizeireviers in Bühl am Donnerstagabend davon, dass Jugendliche einen Gegenstand, vermutlich eine Dose, scheinbar absichtlich auf die Straße vor seinen Wagen geworfen hatten. Der 41-Jährige befuhr zuvor die Rheinstraße in Richtung der Hauptstraße, als er dem `Wurfgeschoss` in Richtung der Gegenfahrbahn ausweichen musste. Ein Schaden entstand hierbei allerdings nicht. Nachdem die Ordnungshüter die besagten Jugendlichen im Bereich des Abenteuerspielplatzes ausfindig machen konnten, erklärte hier ein 13-Jähriger, dass er die Dose ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn geworfen habe. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. 

Kuppenheim - Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend musste die B462 zwischen 22.40 Uhr und 23.20 Uhr komplett gesperrt werden. Der 40 Jahre alte Lenker eines Volkswagen befuhr gegen 22.15 Uhr die Bundesstraße von Rastatt in Richtung Gaggenau, als er den Rückstau vor einer Ampel im Baustellenbereich vermutlich zu spät erkannte. Er fuhr dem vor ihm haltenden Motorradfahrer auf, sodass dieser auf den davor stehenden Skoda prallte und in der Folge teilweise auf die Gegenfahrbahn stürzte. Der Wagen des 40-Jährigen kollidierte schließlich ebenfalls mit dem Skoda. Sowohl der VW-Lenker als auch der 43 Jahre alte Zweiradfahrer wurden leicht verletzt und anschließend zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 11'000 Euro. 

Rastatt - Brand auf Spielplatz

Das schnelle Eingreifen zweier Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hat in den heutigen frühen Morgenstunden vermutlich Schlimmeres verhindert. Die beiden Männer hatten kurz nach 1 Uhr einen mutmaßlich in Brand gesteckten Müllsack unter einer Sitzbank an einem Spielplatz im Murgpark unweit der Pagodenburg entdeckt und gelöscht. Durch das beherzte Eingreifen konnte größerer Sachschaden verhindert werden. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Zusammenhang mit den zurückliegenden Bränden am 10. und 19. Juli wird geprüft.

Rastatt - Rotlicht missachtet

Am Freitagabend war die 18-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta auf der Rauentaler Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. An der Kreuzung Baulandstraße missachtete sie das Rotlicht der dortigen Ampelanlage und prallte mit dem Opel Zafira eines 42-jährigen zusammen. Die Unfallverursacherin, ihr 17-jähriger Beifahrer und der Fahrer des Zafira wurden dabei leicht verletzt. An den Autos entstand jeweils Totalschaden in Höhe von insgesamt 5000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Rastatt - Politessen mit Elektrofahrrädern 

Sie sparen Muskelkraft und eignen sich auch für längere Strecken: die neuen Pedelecs der städtischen Politessen. Ab sofort sind drei Mitarbeiterinnen des Gemeindevollzugsdiensts mit den Elektrofahrrädern im Rastatt-Look unterwegs. Vorher waren die Politessen auf normalen Fahrrädern im Einsatz. Die konnten jedoch nicht mehr kostengünstig repariert werden. Zudem hat sich der Kontrollradius des Gemeindevollzugsdiensts vergrößert und die Pedelecs ermöglichen es, die langen Strecken in kürzerer Zeit abzufahren. In die Pedale treten müssen die Politessen übrigens trotzdem noch: Pedelecs haben im Gegensatz zu E-Bikes lediglich einen Motor, der beim Treten unterstützt. Rund 8'000 Euro haben die drei Räder inklusive Ausrüstung wie Helm und Korb gekostet. Und auf E-Mobilität setzt die Stadt auch weiterhin: Fürs kommende Jahr ist die Anschaffung fünf weiterer Pedelecs geplant, drei für die Politessen und zwei für die Stadtpolizisten.

Rastatt - Kaiserwetter auf der Kaiserbaustelle

Ursprünglich sollte der Abschnitt zwischen Poststraße und Rappenstraße Mitte Juli abgeschlossen sein. Geplant ist jetzt bis Ende August das Baufeld sukzessive bis auf den Streifen vor der Stadtkirche zurückzubauen. Restarbeiten erfolgen dann noch in den Gehwegen und an den Fassaden. Zudem wird auch nach Ende des ersten Bauabschnitts um den Bernhardusbrunnen herum ein eingezäuntes Feld stehen bleiben. Das gehört dann schon zum zweiten Bauabschnitt zwischen Rappenstraße und Kapellenstraße.

Rastatt - Leopoldring gesperrt

Die star.Energiewerke sind fast fertig mit der Verlegung von Fernwärmeleitungen zum Murg-Carrée. Zum Abschluss erfolgt noch die Einbindung der Leitungen von der Straße in den Bestand der star.Energiewerke. Daher wird der Leopoldring in Höhe der star.Energiewerke (Wallstraße) von Donnerstag, 26. Juli, bis einschließlich Freitag, 10. August, gesperrt. 

Rastatt | Hügelsheim - Bettler unterwegs

Der Polizei wurden am Donnerstagmittag mehrere Bettlergruppen unter anderem in Hügelsheim und Rastatt gemeldet. Die Ordnungshüter unterzogen gegen 12 Uhr in der Hauptstraße in Hügelsheim ein bittstellendes Duo einer Kontrolle. Hinweise auf Straftaten konnten die Beamten des Polizeireviers Rastatt nicht erlangen, weshalb es bei einer Personalienüberprüfung blieb. Bei der Feststellung von fremden Personen, die von Haus zu Haus ziehen, empfiehlt sich die Verständigung der Polizei. 

Rastatt - Behinderungen im Bahnverkehr

Zwischen Freitag, 20. Juli, 0.50 Uhr, bis Freitag, 27. Juli, 0.50 Uhr, erwarten die Fahrgäste Einschränkungen auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Rastatt. Es werden Arbeiten an den Gleisen durchgeführt, die im Zusammenhang mit dem neuen Rastatter Tunnel stehen, wie die AVG bekannt gibt. Über mehrere Tage hinweg wird die Strecke einseitig gesperrt. Die Bahnen werden also alle auf die jeweils andere offene Strecke fahren. Da sie dadurch sehr stark befahren sein wird, sieht die AVG verschiedene Änderungen an jeder Bauphase vor. Die Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) fahren ab dem Hauptbahnhof Vorplatz. 

Rheinmünster - Strohballen-Brände

Gleich zweimal brannten in der Nacht auf Samstag im Bereich Rheinmünster Strohballen. Der erste der beiden Brände wurde kurz nach 04.00 Uhr gemeldet. An der Kreisstraße 3761 zwischen Stollhofen und Schiftung brannten etwa 100 Rundballen Stroh. Die Brandursache ist unbekannt. Die Feuerwehren aus Stollhofen und Söllingen waren mit etwa 25 Mann vor Ort. Gegen 05:30 brannten dann weitere 100 Rundballen an der Landstraße 75 zwischen Greffern und Stollhofen. Hier waren die Feuerwehren Greffern und Schwarzach, ebenfalls mit etwa 25 Mann, im Einsatz. Auch bei diesem Brand ist die Ursache unbekannt. Zur endgültigen Löschung der Glutnester in den beiden Strohlagern mussten die Ballen von den Feuerwehren auseinandergezogen werden. Hierbei kam es immer wieder zu Rauchentwicklungen. Die Feuerwehr hat vorsorglich eine Warnung herausgegeben, die unter anderem auch mit der Warn-App NINA auf dem Handy empfangen werden kann. 

BAB 5 - Bettenwechsel im Knast

Am Freitagnachmittag kontrollierte eine Zivilstreife der Autobahnpolizei auf der Autobahn A5 in Höhe Lahr ein mit vier Personen besetztes Auto aus dem norddeutschen Raum. Das Quartett war auf der Rückfahrt vom Gefängnis Lörrach, wo einer der Mitfahrer, ein 28-jähriger Mann, seinen 33-jährigen Bruder nach Verbüßung dessen Strafe abholte. Trotz vorgelegter Entlasspapiere schaute sich die Polizei die vier mit Eigentumsdelikten belasteten Personen genauer an. Dabei stellte sich heraus, dass ausgerechnet der jüngere Bruder selbst zur Festnahme ausgeschrieben war. Während der ältere Bruder die neue Freiheit genießen durfte, war für den Jüngeren die Fahrt zu Ende. Er wurde zum Antritt einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Offenburg eingeliefert.

BAB 5 - Gefährliche Reise

Das gefährliche Verhalten einer 26 Jahre alten Autofahrerin hat am Donnerstagabend zu zahlreichen Notrufen besorgter Autofahrer und einem Polizeieinsatz auf der A 5 geführt. Nachdem etliche Zeugen einen in Schlangenlinien fahrenden Ford zwischen Herbolzheim und Mahlberg gemeldet hatten, konnte der Wagen im Zuge einer umgehend eingeleiteten Fahndung bei Offenburg angehalten und kontrolliert werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau auf ihrem Weg in Richtung Norden in mehreren Fällen rechts über den Standstreifen überholt, Gegenstände aus dem fahrenden Auto geworfen und auch 'freundlich' mit dem Mittelfinger 'gegrüßt'. Was zu dem auffälligen Verhalten geführt hat ist noch unklar, die Frau wurde in ärztliche Behandlung übergeben. Alkohol dürfte nach ersten Erkenntnissen nicht im Spiel gewesen sein. Eine erhobene Blutprobe soll klären, ob möglicherweise Drogen konsumiert wurden. Nach deren Auswertung erwartet die Mittzwanzigerin eine ganze Litanei an Vorwürfen. Neben Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung und Beleidigung wird auch wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

BAB 5 - Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Der Lenker eines Volkswagen musste seine Ausfahrt am frühen Freitag nach einer Kontrolle durch Beamte des Autobahnpolizeireviers in Bühl frühzeitig beenden. Der 29-Jährige befuhr gegen 2.30 Uhr die A5 auf Höhe Achern, als die Beamten Fahrzeug, Fahrer und Führerschein genauer unter die Lupe nehmen wollten. Hierbei mussten sie feststellen, dass der Endzwanziger nicht im Besitz von letzterem ist. Außerdem attestierte ihm ein Schnelltest den vorangegangenen Konsum von Betäubungsmitteln. Der VW-Lenker musste eine Blutprobe abgeben, nach deren Auswertung ihn die zugehörigen Anzeigen erwarten werden. 

Bretten - In Schaufenster gelandet

Einen spektakulären Verkehrsunfall hat eine 58-jährige Autofahrerin am Freitagmorgen verursacht. Die Frau wollte um 10.10 Uhr auf dem Parkplatz in der Sporgasse ausparken und machte einen Bedienfehler, vermutlich verwechselte sie den Vor- und Rückwärtsgang. Daraufhin prallte sie zunächst gegen ein danebenstehendes Fahrzeug, durchbrach einen Poller, fuhr über den Gehweg, prallte in der Folge gegen ein auf der Weißhoferstraße Richtung Engelsberg fahrendes Auto, rammte auch noch einen Linienbus, der dort unterwegs war und landete schließlich im Schaufenster einer Firma. Glücklicherweise waren keine Fußgänger auf der Straße unterwegs und im Büro des Betriebs hielt sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls niemand auf. Die Verursacherin wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Von einem sehr hohen Sachschaden ist auszugehen, da auch das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Eine genaue Schadenshöhe ist allerdings noch nicht bekannt. 

Bretten - Lkw bleibt an Brücke hängen

Ein 42-jähriger Lkw-Fahrer ist am Donnerstag, 19. Juli, mit seinem Laster in einer Bahnunterführung im Brettener Stadtteil Ruit hängen geblieben. Der Mann fuhr um 15.30 Uhr auf der Bauschlotter Straße ortsauswärts. In der dortigen Bahnunterführung blieb er mit seinem Lastzug schließlich an der Decke hängen. Dabei entstand am Lkw und an der Brücke Sachschaden in Höhe von etwa 4'000 Euro. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer zurzeit nicht im Besitz einer gültigen Führerscheins ist. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Halterin des Lkw bekommt ebenfalls eine Anzeige, da sie den Fahrer zur Fahrt ohne Fahrerlaubnis ermächtigte.

Bruchsal - Verfolgungsfahrt und mehreren Straßenverkehrsgefährdungen

Nach einer Verfolgungsfahrt durch die Bruchsaler Innenstadt eines 28-jährigen Mercedes-Fahrers am späten Donnerstagabend, bei der mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, sucht die Polizei noch Zeugen und mögliche Geschädigte. Der Fahrer des Mercedes sollte gegen 23.30 Uhr durch eine zivile Polizeistreife einer Kontrolle unterzogen werden. Beim Erkennen der Polizeibeamten versuchte er sich der Kontrolle durch Flucht und weit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen, bei welchem er mehrfach Pkws, Lkws und auch Fußgänger konkret gefährdete. Die grob verkehrswidrig und rücksichtslose Fahrt des Verfolgten ging von der Durlacher-Straße, Peter- und- Paul-Straße und weiter über die Tunnel- und in die Salinenstraße. Nach einer Rotlicht-Missachtung über die Kreuzung in die Grabener Straße ging es weiter über den alten Güterbahnhof in die Werner-von-Siemens-Straße und dann in die Talstraße. Dort wurde neben einer Eisdiele das Fahrzeug abgestellt, wobei der Fahrer weiter zu Fuß flüchtete. Sein gleichaltriger Mitfahrer konnten vorläufig festgenommen und kontrolliert werden. Der Fahrer konnte in der Nacht entkommen, wurde zwischenzeitlich zweifelsfrei identifiziert. Grund seiner Flucht war die Tatsache, dass er keinen Führerschein besaß.  Das Polizeirevier Bruchsal sucht dringend Zeugen, die das Fahrverhalten des Mercedes-Fahrers beobachtet haben und Verkehrsteilnehmer, die durch die gefährliche Fahrweise des Mannes gefährdet wurden. Hinweise werden rund um die Uhr unter 07251/7260 entgegen genommen. 

Ettlingen - Wattkopftunnel  gesperrt

Um für den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein, proben Rettungskräfte am Samstag, 21. Juli im Wattkopftunnel. Der Tunnel ist deshalb in der Zeit zwischen 10.30 und 14.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für die Übung ist auch die Pforzheimer Straße im Bereich des Fluchtstollenausgangs auf einen Fahrstreifen eingeengt und mit einer Ampelregelung versehen. Dem Verkehr aus dem Albtal in Richtung Karlsruhe und umgekehrt wird empfohlen, Ettlingen während der Übung weiträumig zu umfahren.  An der Übung beteiligt werden rund 180 Einsatzkräfte sein. "Verletztendarsteller" sorgen für eine möglichst realitätsnahe Atmosphäre. Simuliert wird ein Unfall: Gemeinsam mit Einsatzkräften aus den Feuerwehren Ettlingen und Waldbronn, der Polizei, des Rettungsdienstes und den DRK-Schnelleinsatzgruppen Süd und Albtal gilt es das Szenario "Busunfall im Tunnel" abzuarbeiten.

Karlsruhe - Zwei junge Männer überfallen Radfahrerin

Eine 44-jährige Frau aus Karlsruhe war am Freitagabend um 21:28 Uhr mit ihrem Fahrrad allein auf dem Waldweg zwischen der Insterburger und der Kolberger Straße in nördlicher Richtung unterwegs. Ihr kam auf dem Waldweg ein südeuropäisch aussehender, dunkelhaariger Mann auf einem Fahrrad entgegen. Als beide fast auf gleicher Höhe waren, zog der Radfahrer plötzlich nach links, stellte sein Fahrrad quer und zwang so die Frau zum Anhalten. Zeitgleich näherte sich von hinten ein zweiter Mann mit blonden Haaren, der ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs war. Dieser versuchte, die Handtasche der Frau aus dem Fahrradkorb zu nehmen, der sich auf dem Gepäckträger befand. Die Frau bemerkte dies und griff nach ihrer Tasche - der Täter ließ die Tasche jedoch nicht los. Als der Dunkelhaarige sah, daß die Frau ihre Tasche nicht losließ, zerrte er von der anderen Seite am Arm der Frau. Die Frau begann, um Hilfe zu schreien und stürzte im Gerangel zu Boden. Sie rappelte sich sofort wieder auf und griff erneut nach ihrer Handtasche, die der Blonde in Händen hielt - er setzte schon zur Flucht mit seinem Fahrrad an. Die Frau schrie weiter laut um Hilfe, was den blonden Täter wohl schließlich dazu brachte, die Handtasche loszulassen. Beide Täter flüchteten dann auf ihren Fahrrädern in verschiedene Richtungen. Die Frau konnte die Täter wie folgt beschreiben: Beide waren 17 - 18 Jahre alt und schlank. Der erste Täter sah südeuropäisch aus, mit seitlich kurzrasierten, schwarzen Haaren, die in der Mitte des Kopfes etwas länger und wellig waren. Er fuhr ein schwarzes Fahrrad. Der zweite Angreifer hatte kurzrasierte, blonde Haare. Er trug ein rotes T-Shirt und fuhr ein silbernes Fahrrad. Keiner der Täter sprach während des Überfalls. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief erfolglos. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen der Tat, sich telefonisch unter (0721) 666-5555 zu melden.  

Karlsruhe - 19-Jähriger wurde überfallen

Von zwei bislang Unbekannten wurde ein 19-Jähriger am frühen Freitagmorgen in der Tulpenstraße überfallen. Der junge Mann stand kurz nach 00.00 Uhr an seinem Pkw direkt vor seiner Wohnung. Unvermittelt sprachen ihn zwei Männer an und baten um Feuer. Als der 19-Jährige einem der Männer die Zigarette angezündet hatte, nahm ihn plötzlich der zweite von hinten in den Schwitzkasten und drückte ihn zu Boden. Der Angreifer fragte mehrmals nach Bargeld und Wertgegenständen. Als der 19-Jährige sagte, dass er weder Bargeld noch Wertgegenstände habe, ließ der Täter von seinem Opfer ab und beide Männer flüchteten in Richtung Graf-Eberstein-Straße. Die Täter werden als ca. 25 Jahre, ca. 185 und ca. 190 cm groß, sehr schlank mit dunklen Haaren und 3-Tage-Bart beschrieben. Einer der Täter trug eine dunkle Basecap, ein helles T-Shirt und dunkle kurze Hosen. Der zweite Täter trug ein dunkles T-Shirt und ebenfalls kurze Hosen. Beide sprachen akzentfreies Deutsch. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555. 

Karlsruhe - Lagercontainer mit Wickelschleifer geöffnet

Unbekannte sind in der Nacht zum Freitag durch Ausheben des Eingangstors auf das Gelände einer am Mühlburger Bahnhof gelegenen Gartenbaufirma gelangt. Anschließend öffneten sie zwei Lagercontainer offenbar mittels Trennschleifer und stahlen eine Flex der Marke Hilti im Wert von etwa 1.500 Euro. Das Polizeirevier Karlsruhe-West führt hierzu die weiteren Ermittlungen. 

Karlsruhe - Nach Überholvorgang abrupt abgebremst

Ein 40-jähriger Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag gegen 17.15 Uhr leicht verletzt worden. Beim Linksabbiegen von der Kaiserallee in die Yorckstraße überholte ein 56-jähriger Audi-Fahrer den Radler und bremste dann unvermittelt bis zum Stillstand ab. Der nach dem Überholvorgang hinter dem Audi befindliche 40-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf. Er verletzte sich und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden wird auf rund 1'500 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei, Telefon 0721 944840, zu melden. 

Karlsruhe - Geschwindigkeitsdisplay geht in Betrieb

Im Stadtgebiet Karlsruhe werden in den kommenden Wochen 22 neue Geschwindigkeitsdisplays aufgestellt. Die neuen Standorte wurden anhand eines von der Stadt aufgestellten Kriterienkatalogs ausgewählt. Ausschlaggebende Kriterien hierbei waren etwa schutzwürdige Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Altenheime im Nahbereich, ein hohes Verkehrsaufkommen sowie eine hohe Geschwindigkeitsüberschreitung der Verkehrsteilnehmenden. Einige Standorte waren zudem vom Lärmaktionsplan der Stadt Karlsruhe vorgegeben. Eine von Prof. Christoph Hupfer von der Hochschule Karlsruhe, Technik und Wirtschaft durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung über die "Wirkungsweise unterschiedlicher Geschwindigkeitsanzeigen" verspricht hierdurch eine Geschwindigkeitsreduzierung von etwa acht bis zwölf Stundenkilometer. 

Pfinztal - Kurzzeitig gesperrt

Umzugsstrecke wird am Sonntag für rund zwei Stunden voll gesperrt sein: Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Pfinztal, Abteilung Berghausen findet am Sonntag, 22. Juli, 14 Uhr, ein Festumzug in Berghausen statt. Die Umzugsstrecke wird an diesem Sonntag ab circa 13.30 Uhr für rund zwei Stunden voll gesperrt sein. Die Umleitungsstrecken sind innerörtlich ausgeschildert.

Stutensee - Waldhütte und Garage vollständig niedergebrannt

Am Freitag gegen 13.15 Uhr informierte ein Spaziergänger die Polizei, dass die Waldhütte und die danebenliegende Garage im Gewann Unterfüllbruch niedergebrannt seien. Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee rückte aus und führte Nachlöscharbeiten an der vollständig niedergebrannten Füllbruchhütte durch. Nach den bisherigen Feststellungen geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus, da die Hütte und die abgesetzte Garage, in der ein Pkw abgestellt war, gleichzeitig brannten. Vermutlich entstand der Brand in den Nacht- oder frühen Morgenstunden. Der Sachschaden wird auf ca. 60.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen, denen in der fraglichen Zeit in Büchig oder im Bereich des Gewanns Unterfüllbruch Personen oder Fahrzeuge aufgefallen waren. Diese werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen. 

Waghäusel - Versuchter Einbruch in Bahnhofskiosk

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag durch Aufhebeln und Einschlagen eines Fensters gewaltsam versucht in den Bahnhofskiosk in der Weinbrennerstraße in Wiesental einzudringen. Offenbar konnten sie sich keinen Zutritt in das Objekt verschaffen oder wurden gestört. Nach bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der oder die Täter dort zwischen 20.00 Uhr und 00.20 Uhr agierten und einen Sachschaden von rund 400 Euro anrichteten. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Philippsburg unter 07256/93290 zu melden. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)