Polizeibericht 130618 u.a.

Erstellt: Mittwoch, 13. Juni 2018

(poli). Mit insgesamt 74.070 registrierten Fällen im Jahr 2017 ist die Wirtschaftskriminalität in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 28,7 Prozent angestiegen (2016: 57.546 Fälle). Die Fallzahl liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (65.484 Fälle). Der Anteil der Wirtschaftskriminalität an allen polizeilich bekannt gewordenen Straftaten beträgt 1,3 Prozent (2016: 0,9 Prozent). Im Gegensatz hierzu verdeutlicht die erfasste Schadenssumme die erheblichen Auswirkungen der Wirtschaftskriminalität - sie macht etwa die Hälfte des durch Kriminalität insgesamt entstandenen Schadens aus.

Im Jahr 2017 wurde ein Schaden in Höhe von 3,74 Milliarden Euro registriert (2016: 2,97 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Anstieg um 25,9 Prozent. Die Betrachtung der langfristigen Fall- und Schadensentwicklung zeigt die übliche Schwankungsbreite im Bereich der Wirtschaftskriminalität, die durch einzelne Umfangsverfahren hervorgerufen wird.  Niedrige Zinsen und zunehmende Digitalisierung bringen neue Erscheinungsformen des Anlagebetrugs hervor. Der Betrug beim Handel mit Binären Optionen steht für die rasche Reaktion der Täter auf neu am Markt angebotene Finanzprodukte, die eine hohe Rendite versprechen. Binäre Optionen werden Anlegern auf vermeintlich benutzerfreundlichen Online-Plattformen angeboten. Nach Eröffnung eines Accounts und erster Einzahlung erfolgt die weitere Kundenbetreuung meist von Call-Centern aus. Durch aggressives Marketing und gezielte Social-Engineering-Methoden sollen die Anleger zu weiteren Investitionen bewegt werden. Spätestens bei Auszahlungswunsch des Anlegers wird die betrügerische Vorgehensweise der Täter erkennbar. Anleger verzeichnen häufig einen Totalverlust. Risikobehaftet und zunehmend populär sind auch Kapitalanlagen in bestehende virtuelle Währungen und mittels Crowdfunding als Initial Coin Offering (ICO) in neu zu schaffende Währungen. In beiden Fällen sind Anlagemodelle oft nicht behördlich reguliert. Für die Anleger besteht die Gefahr, dass Täter das angelegte Geld nicht im angegebenen Sinn nutzen sondern vielmehr zur illegalen Gewinnmaximierung. Die Anleger sehen sich dann massiven Verlusten ausgesetzt. Zusätzlich zu den materiellen Schäden für Anleger oder Unternehmen sind immaterielle Schäden Faktoren, die das Gesamtschadenspotenzial von Wirtschaftskriminalität wesentlich erhöhen. Nicht quantifizierbare Folgen können zum Beispiel Wettbewerbsverzerrungen und Reputationsverluste ganzer Wirtschaftszweige sein.  Die Strafverfolgungsbehörden reagieren mit einer eng abgestimmten länderübergreifenden Zusammenarbeit und breit angelegten Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen, die sich sowohl an Wirtschaftsunternehmen und -verbände wie auch an die Öffentlichkeit richten. Die polizeilichen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen zeigten 2017 insbesondere bei der bundesweit abgestimmten Bekämpfung des CEO-Fraud durch israelische Tätergruppen Wirkung: Nachdem die Fallzahlen des CEO-Fraud seit 2014 deutlich angestiegen waren und 2016 einen Stand von 439 Fällen erreicht hatten (davon 383 Versuche), sank die Zahl der Fälle 2017 auf 262 (davon 239 Versuche). 

Baden-Baden - Leicht verletzte Motorrollerfahrerin

Bei einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr des Gewerbeparks ´Cité´ ist am Dienstagnachmittag eine Motorrollerfahrerin verletzt worden. Die 28-Jährige wurde von einem aus Richtung der B 500 herannahende Ford-Lenker übersehen und touchiert. Hierbei zog sich Frau leichte Blessuren zu. Der Sachschaden dürfte insgesamt über 2.000 Euro betragen. 

Baden-Baden - Feuerwerk

Im Bereich Aumatt wird am Samstag, 16. Juni, gegen 22.45 Uhr ein Feuerwerk abgebrannt. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.

Baden-Baden | Sinzheim - Opferstockaufbruch

Nach Opferstockaufbrüchen in einer Kirche der Gerolsauer Straße und einer Kapelle im Heschmattweg wurde nun ein dritter Fall in der Sinzheimer Pfarrkirche Sankt Martin bekannt. Unbekannte hatten sich dort zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag an insgesamt zwei Spendenbehältern zu schaffen gemacht. Aus noch unbekannten Gründen ließen die Langfinger dann aber von ihrem Treiben ab und flüchteten. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen mehrere Hundert Euro betragen. Entwendet wurde nichts. 

Bühl - Radfahrer verletzt

Wenige Meter einer unvorsichtigen Rückwärtsfahrt haben am Mittwochnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit einem leichtverletzten Radfahrer geführt. Der 52-Jährige wurde gegen 14.15 Uhr in der Beethovenstraße vom rückwärtsfahrenden BMW eines 18-Jährigen touchiert und zu Fall gebracht. Hinzugerufene Rettungskräfte mussten nicht tätig werden. Der Sachschaden dürfte sich in Grenzen halten. 

Forbach - Motorradfahrer schwer verletzt

Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers kam es am Mittwochnachmittag dazu, dass ein 59 Jahre alter Motorradfahrer von seinem Zweirad stürzte und sich schwer verletzte. Er fuhr gegen 15.30 Uhr von Herrenwies kommend in Richtung der Schwarzenbachtalsperre, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam, gegen eine Böschung prallte und stürzte. Ein Rettungshubschrauber brachte den 59-Jährigen in die Klinik nach Baden-Baden Balg. Der entstandene Sachschaden am Kraftrad des Mannes beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. 

Gernsbach - Hoher Sachschaden

Die Vorfahrtsverletzung eines 34-jährigen VW-Fahrers sorgte am späten Dienstagabend für einen Unfall zwischen zwei weiteren Verkehrsteilnehmern. Der Lenker des Fox war kurz nach 22.30 Uhr auf der Weinbergstraße unterwegs, als er im Einmündungsbereich zur Hördener Straße die Vorfahrt eines 52 Jahre alten Taxifahrers missachtet. Dieser konnte durch eine rechtzeitig eingeleitete Vollbremsung einen Zusammenstoß zwar verhindern, nicht jedoch, dass der ihm folgende Fahrer eines Seat Ibiza in das Heck des Taxis krachte. Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Gaggenau bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 9.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Hügelsheim - Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Bei einem Unfall auf der L75 entstand am Mittwoch ein Sachschaden von insgesamt etwa 60.000 Euro. Der 34 Jahre alte Lenker eines LKW befuhr gegen 16.50 Uhr die Landstraße aus Hügelsheim kommend in Richtung der B500, als er aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens vor der Ampel an der Kreuzung zur B500 in Richtung Iffezheim-Süd, anhalten musste. Der hinter ihm fahrende 76-jährige Mercedes-Lenker erkannte dies vermutlich zu spät und fuhr dem Schwergewicht auf. Hierbei schob sich der Pkw unter den Hänger des Lastwagens. Zur Unterstützung der Aufräum- und Bergungsmaßnahmen waren die Wehrleute aus Hügelsheim vor Ort. Der Verkehr musste kurzzeitig durch die Beamten des Polizeireviers in Rastatt geregelt werden. Verletzt wurde niemand. 

Iffezheim - Unter Drogeneinwirkung

Ein 22-jähriger Ford-Fahrer war am Dienstagmorgen auf der B500 unterwegs, als er gegen 10:45 Uhr auf Höhe der Einmündung der K3758 durch Polizeibeamte einer genaueren Überprüfung unterzogen wurde. Hierbei stellten die Ordnungshüter fest, dass der junge Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben dürfte. Ein Schnelltest reagierte positiv auf THC. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Kuppenheim - Unfall im Gegenverkehr

Eine verrutschte Fußmatte könnte am Mittwochnachmittag auf der K 3713 zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und zwei Leichtverletzten geführt haben. Nach Angaben eines 31 Jahre alten Autofahrers hatte ihn der im Fußraum abgelegte Schoner derart behindert, dass er kurz nach 16 Uhr mit zwei entgegenkommenden Autos zusammenstieß. Durch die Kollisionen zogen sich der Unfallverursacher und eine 45-Jahre alte VW-Lenkerin leichte Verletzungen zu. Der Fahrer des nachfolgenden Skoda blieb unverletzt. Der an den drei Fahrzeugen entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen insgesamt etwa 30.000 Euro. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bischweier unterstützten die Aufräum- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle. 

Muggensturm - Drogen an Bord

Ein 28-jähriger Hyundai-Fahrer war am Mittwochabend auf der Landstraße (L67) in Richtung Muggensturm unterwegs, als er durch Beamte des Polizeireviers Gaggenau einer genaueren Überprüfung unterzogen wurde. Ein gegen 19.30 Uhr durchgeführter Drogenschnelltest reagierte hierbei positiv auf Amphetamin. Da der Endzwanziger zum einen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Wagens gesessen haben dürfte und darüber hinaus auch eine kleine Menge einer entsprechenden Substanz mit sich führte, muss er nun neben einem Fahrverbot auch mit unangenehmer Post von der Staatsanwaltschaft rechnen. 

Rastatt - Kontrolle

Zur Bekämpfung der Drogen- und Eigentumskriminalität sowie zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit richteten die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl im Laufe des Dienstags bei der Bundesstraße (B500) im Bereich des Grenzüberganges bei Iffezheim eine stationäre Kontrollstelle ein. Die Maßnahmen wurden durch Kräfte des Polizeireviers Kehl, der Hundestaffel, der Bundespolizei sowie Ordnungshütern aus Rheinland-Pfalz und Frankreich unterstützt. Von den rund 140 überprüften Personen waren in erster Linie mehrere unter dem Einfluss von Rauschgift stehende Fahrzeugführer zu beklagen. Hier gelangten insgesamt zwölf Verkehrsteilnehmer zur Anzeige. Weitere Autofahrer müssen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis mit unangenehmer Post der Staatsanwaltschaft rechnen. 

Rastatt - Bei Diebstahl erwischt

Zwei Teenager verließen am Dienstagabend ein Lebensmittelgeschäft in der Bahnhofstraße, nachdem sie mehrere Waren im Wert von etwa 40 Euro gestohlen hatten, in dem Glauben, nicht erwischt worden zu sein. Als die beiden 15 und 17 Jahre alten Mädchen am Mittwoch erneut in dem Geschäft unterwegs waren, wurden sie wiedererkannt und die Beamten des Polizeireviers in Rastatt verständigt. Nun erwartet die beiden Heranwachsenden eine Anzeige wegen Diebstahls. 

Rastatt - Schwer verletzt

Ein 47-jähriger Roller-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag im Rödernweg schwer verletzt. Eine 80 Jahre alte Daihatsu-Fahrerin hatte kurz vor 17 Uhr im Kreuzungsbereich zur Baldenaustraße den Vorrang des Zweirad-Lenkers missachtet und es kam zur Kollision. Der Mann musste durch hinzugerufene Helfer des Rettungsdienstes in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 7.000 Euro. 

Rastatt - Übersehen

Ein Schutzhelm hätte eine 63 Jahre alte Fahrradfahrerin am Dienstag möglicherweise vor einigen Verletzungen schützen können. Die Mittsechzigerin befuhr gegen 15.20 Uhr mit ihrem Velo die Lyzeumstraße, als es zu dem Zusammenstoß mit einem Pkw kam. Eine 23 Jahre alte Autofahrerin hatte am Stoppschild aus der Herrenstraße kommend angehalten und übersah beim Wiederanfahren in die Kreuzung vermutlich die bevorrechtigte Radlerin. Durch die Kollision der beiden Verkehrsteilnehmerinnen stürzte die Mittsechzigerin auf die Straße und verletzte sich leicht, weshalb sie zur Behandlung in das Krankenhaus nach Rastatt gebracht wurde. 

Sinzheim - Übersehen

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag wurden drei Personen leicht verletzt. Die 19 Jahre alte Lenkerin eines Volkswagen befuhr gegen 13.30 Uhr die B3 von Bühl in Richtung Sinzheim, als sie nach links auf die K9608 in Richtung Weitenung/Steinbach abbiegen wollte und sich hierfür auf den Linksabbiegerstreifen einordnete. Nachdem ein ihr auf der Bundesstraße entgegenkommender Wagen rechts abbog und die junge Frau nun ihren Abbiegevorgang startete, kollidierte sie mit dem hinter dem abbiegenden Fahrzeug herannahenden BMW, welchen sie vermutlich übersehen hatte. Sowohl die 19-Jährige als auch ihre gleichaltrige Beifahrerin und der 28-jährige BMW-Lenker wurden leicht verletzt und zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 10.000 Euro. Die Beamten aus Bühl regelten den Verkehr, während die Wehrleute aus Baden-Baden sich um die ausgelaufenen Betriebsstoffe vor Ort kümmerten. 

BAB 5 - Erneuter Steinwurf auf fahrendes Auto

Nach einem Steinwurf auf einen Mercedes auf der A 5 in den frühen Morgenstunden des 3. Juni wurde vergangene Nacht erneut ein Auto an derselben Stelle von einem Granitquader getroffen und beschädigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der Opel eines 60-Jährigen am späten Mittwochabend auf Höhe der Autobahnkirche gegen 23.50 Uhr von einem Pflasterstein getroffen wurde. Hierbei durchschlug das rund 8 Zentimeter im Quadrat messende Wurfgeschoss die Heckscheibe des in Richtung Norden fahrenden Wagens.  Die Beamten des Kriminalkommissariates Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 um Hinweise. 

BAB 5 - Kontrolle verloren

Ein Verkehrsunfall am Dienstagmittag rief Feuerwehr, DRK und Polizei auf den Plan. Der Lenker eines Volkswagen befuhr gegen 15.20 Uhr die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Offenburg, als er vermutlich aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit und des starken Regens die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dieses kollidierte mit der Betonmittelwand und schleuderte über alle drei Fahrspuren hinweg auf den Standstreifen, wo es zum Stehen kam. Der 32-Jährige wurde hierbei leicht verletzt und zur Behandlung in das Krankenhaus nach Kehl gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6.500 Euro. Zur Unfallaufnahme musste die rechte Fahrspur kurzzeitig gesperrt werden. 

Bruchsal - Zwischen zwei Lkws eingeklemmt und tödlich verletzt

Tödliche Verletzungen erlitt am Dienstagvormittag ein 33-jähriger Lkw-Fahrer in Bruchsal, als er beim Aufladen von einem losfahrenden Lkw erfasst und eingeklemmt wurde.  Nach den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei parkte der 30-jährige Lkw-Fahrer eines Sattelzugs kurz nach 10:00 Uhr im Wendehammerbereich der Vichystraße und entfernte sich von seinem Fahrzeug. Während seiner kurzen Abwesenheit, kam der 33-Jährige hinzu und parkte seinen Schuttmulden-Lkw direkt neben den geparkten Sattelzug. Anschließend begab dieser sich in den schmalen Bereich zwischen den beiden Fahrzeugen, um die Hebevorrichtung zu bedienen und eine Schuttmulde aufzuladen. In der Zwischenzeit kehrte der 30-Jährige zu seinem Sattelzug zurück um seine Fahrt fortzusetzen. In der Folge wurde der 33-Jährigen zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt und erlitt hierdurch lebensgefährliche Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle verstarb. 

Durlach - Sperrung der Hubbrücke  

Der Reiterverein Durlach feiert vom 22. bis 24. Juni in der Unteren Hub sein Reiterfest. Grund für das städtische Tiefbauamt, auf das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen zu reagieren und die derzeitige Verkehrsführung für den Kfz-Verkehr aufgrund der Sperrung der Hubbrücke anzupassen. Die geänderte und ausgeschilderte Umleitung mit Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung gilt vom 20. bis 26. Juni. Die Zufahrt zur Unteren Hub erfolgt dann wie bisher über das Gewerbegebiet Auf der Breit/Am Heegwald. Die Ausfahrt aus der Unteren Hub wird jedoch über den Lenzenhubweg zurück auf den Herdweg geführt.  Ab 27. Juni greift wieder die seit Mitte April gültige Kfz-Umleitung. Die ausgeschilderte Alternativ-Strecke zu den ansässigen Vereinen und Gaststätten führt über die Alte Weingartener Straße, den Herdweg und die Straße Am Heegwald im Gewerbegebiet Auf der Breit.  Die Sanierung der über die Bahnstrecke Karlsruhe-Mühlacker führenden und unter Denkmalschutz stehenden Straßenbrücke wird voraussichtlich im Oktober 2018 abgeschlossen sein. 

Eggenstein-Leopoldshafen - Land fördert Sanierung kommunaler Brückenbauwerke

Minister Hermann übergibt Förderzusage u.a. im Regierungsbezirk Karlsruhe. Das Land unterstützt Landkreise und Kommunen bei der Sanierung von Brücken in deren Baulast. Hierfür legte die Landesregierung für die Jahre 2017 bis 2019 einen kommunalen Sanierungsfonds auf. Für den Bereich der Brückensanierung stehen insgesamt rund 84 Millionen Euro zur Verfügung, davon 43 Millionen Euro im Jahr 2018. Verkehrsminister Winfried Hermann MdL übergibt am Freitag, 15. Juni 2018 die Förderzusage für die Instandsetzung für die Sanierung der Fuß- und Radwegbrücke über den Pfinzentlastungskanal der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen. 

Graben-Neudorf - Unfall durch gefährliches Überholmanöver

Ein bislang unbekannter LKW-Fahrer unternahm am Dienstag, gegen 20:30 Uhr, einen gefährlichen Überholvorgang auf der Bundestraße 36 in Höhe Graben-Neudorf. Er war in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs, als er in den Gegenverkehr ausscherte, um den vor ihm befindlichen LKW zu überholen. Er missachtete den Gegenverkehr, so dass es durch eine sofort eingeleitete Gefahrenvollbremsung einer entgegenkommenden Peugeot-Fahrerin zu einer Kollision mit dem hinter ihr befindlichen Fiat kam. An den beiden Autos entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Die 25- und 27-jährigen Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Zudem wurde ein Teil der Schutzplanke beschädigt und es musste im Anschluss eine Nassreinigung der Straße durchgeführt werden.  Obwohl der LKW-Fahrer nach seinem waghalsigen Überholvorgang den seitlichen Grünstreifen streifte, ergriff er anschließend die Flucht.  Das Polizeirevier Philippsburg freut sich nun über sachdienliche Hinweise. Diese werden gerne telefonisch unter 07256/93290 entgegen genommen. 

Karlsbad - Mutmaßlicher Drogendealer in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkte am Dienstagnachmittag einen Haftbefehl gegen einen 33-Jährigen, dem unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen wird. Im Rahmen eines bei der Kriminalpolizei Karlsruhe geführten Verfahrens geriet der 33-Jährige ins Visier der Ermittler. Er soll im Jahr 2017 mehrere hundert Gramm Marihuana verkauft haben. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung bei dem Beschuldigten fanden die Beamten insgesamt ca. 100 Gramm Marihuana sowie Gerätschaften zum Portionieren und Verpacken. In einem hinter dem Wohnanwesen abgestellten Pkw wurde neben zwei Plastiktüten mit insgesamt einem Kilogramm Marihuana auch ein geladener Schreckschussrevolver aufgefunden und sichergestellt. 

Karlsruhe - Kombilösung

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 12. Juni 2018 einer weiteren Beteiligung des Landes am Projekt "Kombilösung Karlsruhe" grundsätzlich zugestimmt. Das aus den zwei Teilprojekten "Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße mit Südabzweig" und "Straßenbahn in der Kriegsstraße mit einem Straßentunnel" bestehende Vorhaben ist derzeit eines der baulich und finanziell größten ÖPNV-Infrastrukturvorhaben im Land. Das Vorhaben soll nach dem aktuellen Zeitplan im Jahr 2021 fertiggestellt werden. Nach der heutigen Beschlussfassung des Ministerrats wird die Beteiligung des Landes an den Mehrkosten neu geregelt. Der Landesanteil wird gemäß dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für den aktuellen Ergänzungsantrag in Höhe von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten liegen. Auf der Basis aktueller Prüfergebnisse liegt der Landesbeitrag um rund 30 Millionen Euro höher als im Finanzierungsvertrag von 2008 vereinbart. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: "Das Land kommt der Stadt mit der deutlichen Erhöhung der Landesmittel weit entgegen – zumal mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen ist, die den Landesanteil vorbehaltlich weiterer politischer Entscheidungen noch steigen lassen könnten. Wir werden damit jedoch zugleich unserer durch die Finanzierungsvereinbarung aus dem Jahr 2008 begründeten politischen Mitverantwortung für die zweitgrößte ÖPNV-Infrastrukturmaßnahme im Land gerecht."

Karlsruhe - Fällung einer Pappelreihe

Am Gelände des Schützenvereins ESG Frankonia zwischen Bulach und Weiherfeld müssen gegenüber der Bahnlinie und Anliegerstraße am Donnerstag, 14. Juni, zehn Pappeln gefällt werden. Die Bäume stellen eine akute Gefahr für den Bahnverkehr und die Fußgänger, Autofahrer sowie Kleingärtner dar und müssen nun nach einem aktuellen Kronenausbruch schnellstmöglich entfernt werden. Die Maßnahme wird durch eine Fachfirma ausgeführt und von einem Biologen begleitet.

Oberderdingen - Pfleger nach Brandstiftung in Seniorenzentrum in Untersuchungshaft

Nach dem Brand in einem Oberderdinger Seniorenzentrum am 31. Mai, bei dem eine 82 Jahre alte Bewohnerin ums Leben kam und inzwischen von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen wird, kam am Mittwochnachmittag ein 23 Jahre alter Pfleger in Untersuchungshaft. Bei ihm handelt es sich um jenen Verletzten, der im Zuge des Brandgeschehens mit einem Kreislaufzusammenbruch in eine Klinik kam. Die seit dem Brand von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem Kriminalkommissariat Bruchsal geführten Ermittlungen erhärteten schließlich den Tatverdacht gegen den 23-Jährigen, der bei Brandausbruch auch auf der betroffenen Station als Pfleger im Dienst war. Schließlich förderten die am Dienstag vorgenommenen Durchsuchungen weitere Indizien zu Tage. Bislang hat sich der Beschuldigte zu den Vorwürfen des Mordes und der besonders schweren Brandstiftung nicht geäußert. Der zuständige Haftrichter ordnete die Untersuchungshaft gegen den aus dem nördlichen Landkreis Karlsruhe stammenden Mann an. Derzeit dauern weitere Ermittlungen noch an. 

Stutensee - Tödlicher Verkehrsunfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall kam am frühen Dienstagmorgen ein PKW-Fahrer bei Stutensee-Friedrichstal ums Leben, als er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam über einen Bachlauf schanzte und schließlich auf dem Dach zum Liegen kam. Um 6.48 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee zu einem schweren Verkehrsunfall auf die L558 zwischen Stutensee-Friedrichstal und Linkenheim alarmiert. Ein PKW-Fahrer aus Baden-Baden befuhr die L558 zwischen Friedrichstal und Linkenheim. Aus ungeklärter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die Leitplanken und einen Baum. In der Folge schanzte der PKW über den dortigen Bachlauf des Hirschkanals und fand schließlich auf dem Dach zwischen den Bäumen seine Endlage.  Ein Spaziergänger fand den verunfallten PKW am frühen Dienstagmorgen und verständigte umgehend den Notruf.  Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Stutensee und des Notarztes kam für den PKW-Fahrer jedoch jede Hilfe zu spät. Er war sofort tot. Die Feuerwehr übernahm die Bergung des Verunfallten. Der PKW war durch die Wucht des Aufpralls kaum mehr als solches zu erkennen. Die Feuerwehr Stutensee klemmte zudem die Batterien am Fahrzeug ab. Wann genau sich der schreckliche Unfall ereignete ist derzeit noch Gegenstand der Polizeiermittlungen. Da es keinerlei Zeugen gab und der verunfallte PKW von der Landstraße aus nicht zu sehen war, hatte ihn erst ein Spaziergänger am frühen Morgen entdeckt.  Die L558 musste für den Verkehr kurzzeitig, einseitig gesperrt werden. Die Polizei regelte den Verkehr. Zur Bergung des Fahrzeuges musste ein Bergefahrzeug mit Kran angefordert werden.  Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee war mit den Abteilungen aus Friedrichstal, Spöck und Staffort unter der Leitung des Kommandanten Klaus-Dieter Süß mit insgesamt 22 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt unter der Leitung des organisatorischen Leiters Matthias Wahl vor Ort.

BAB 8 - Sattelschlepper in Tankzug gefahren

Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam es am Dienstagvormittag auf der Autobahn 8 bei Wimsheim nach einem Auffahrunfall zweier Lastwagen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.  Nach bisherigen Kenntnissen der Polizei war der Fahrer eines Sattelzuges gegen 10.25 Uhr in Richtung Karlsruhe unterwegs und fuhr aus noch unklarer Ursache auf einen mit 12,5 Tonnen Polyglykol beladenen Tankzug auf. Von der Flüssigkeit trat nichts aus. Eines der Unfallfahrzeuge stellte sich in der Folge quer zur Fahrbahn, so dass nur noch der linke Fahrstreifen zur Verfügung stand.  Vorsorglich waren neben einem zur Luftüberwachung eingesetzten Polizeihubschrauber die Feuerwehr aus Heimsheim mit acht Mann und ein Rettungsteam mit Notarzt vor Ort.  Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Nach Abschluss der Unfallaufnahme, die gegen 12.20 Uhr endete, war die Strecke wieder frei.  

BAB 8 - Auffahrunfall unter Beteiligung dreier Schwerfahrzeuge

Ein Gesamtschaden von 80.000 Euro und lange Staus waren am Mittwoch gegen 06.20 Uhr auf der Autobahn 8 bei Pforzheim die Folgen eines Auffahrunfalls mit drei beteiligten Lastfahrzeugen.  Nach den Feststellungen der Autobahnpolizei musste der 53-jährige Fahrer eines Tanklasters in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Ost und -Nord verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Ein dahinter fahrender 66-Jähriger konnte mit seinem Sattelzug auch noch anhalten.  Wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr der 31 Jahre alte Führer eines mit einem Mähdrescher beladenen Sattelzuges gegen das Fahrzeug des 66-Jährigen und schob diesen wiederum gegen den Tanklaster des 53 Jahre alten Fahrers. Der rechte Fahrstreifen musste anschließend gesperrt werden. Die Bergungsmaßnahmen dauerten bis gegen 10.15 Uhr an. Anschließend standen wieder alle Fahrspuren zur Verfügung. Zeitweilig bildeten sich im morgendlichen Berufsverkehr in beiden Fahrtrichtungen Staus von bis zu zehn Kilometern Länge.  Durch den Unfall liefen auch Betriebsstoffe aus und ergossen sich zum Teil ins angrenzende Erdreich. Daher wurde neben der Berufsfeuerwehr Pforzheim, die mit 13 Kräften im Einsatz war, auch ein Vertreter des Umweltamtes hinzugezogen. Das Fahrzeug des mutmaßlichen Verursachers war so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. 

(Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/ACE/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)