Polizeibericht 170518 u.a.

Erstellt: Donnerstag, 17. Mai 2018

(poli). Sie haben uns vielerorts im Blick, unter anderem an Flughäfen oder Bahnhöfen: Videokameras, die der Prävention und Aufklärung von Straftaten dienen. Können dabei die Privatsphäre der Bürger und der Datenschutz gewährleistet werden? Ja - durch intelligente Videoüberwachung. Sie macht Sicherheit und den Schutz der Persönlichkeitsrechte miteinander vereinbar. Das zeigen die neuesten Entwicklungen des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe. Davon hat sich kürzlich auch der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl einen Eindruck verschaffen können.  

"Die Privatsphäre ist uns ein wichtiges Anliegen. Unser Ansatz besteht darin, den gebotenen Datenschutz und Schutz der Persönlichkeitsrechte technisch zu erzwingen. Dadurch werden diese Systeme unserer Überzeugung nach Akzeptanz finden", erklärte Dr. Jürgen Geisler, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IOSB.  Personen, Szenen und irrelevante Bereiche werden verpixelt  Wie die intelligente Videoüberwachung funktioniert, erklärte Dr.-Ing. Markus Müller, Sprecher des Geschäftsfeldes Zivile Sicherheit am Fraunhofer IOSB. "Bei konventioneller Überwachungstechnik wird jede Person im Alltagsgeschäft in höchster Auflösung erfasst und gespeichert. Unsere intelligente Videoüberwachung bietet die Möglichkeit der ›kaskadierten Anonymisierung‹. Dabei werden irrelevante Bereiche, Szenen und Personen von der Technik beispielsweise ganz ausgeblendet oder verpixelt", sagte Müller. Entdeckt ein Algorithmus etwas Verdächtiges, dann wird das Bild vom System scharf gestellt und ein Alarm wird an einen menschlichen Operator ausgesendet. "Dafür entwickeln wir Verfahren, die zum Beispiel tätliche Übergriffe oder abgestellte und verwaiste Gegenstände erkennen sollen", so Müller. Die Software kann Handlungsmuster identifizieren. "Wenn alles verpixelt ist und die Kameratechnik erst dann für den Polizisten scharfstellt, wenn etwas passiert - wie zum Beispiel ein Faustschlag oder ein Gepäckstück liegt in der Gegend herum -, dann ist das Schutz der Privatsphäre. Weil die verpixelten Daten nach einem gewissen Zeitpunkt endgültig verschwinden sollen", erklärte der baden-württembergische Innenminister Strobl. Intelligente Videoauswerteverfahren können bei einer Ermittlung auch nachträglich unterstützen, sofern in der Strafprozessordnung die rechtliche Ermächtigungsgrundlage besteht. Zum Beispiel sind von einem Täter manchmal sogenannte soft biometrische Merkmale wie Körpergröße, Accessoires oder Haarfarbe bekannt. "Diese Merkmale können meistens verändert werden und durch ihre geringe Unterscheidungsfähigkeit sind sie nicht zur Identifikation geeignet", erklärte Müller.  Allerdings kann die automatisierte Suche nach soft biometrischen Merkmalen in Videodaten den Ermittlern nach einer Straftat helfen: "In vielen Fällen sitzen Polizeibeamte oft endlose Stunden vor dem Bildschirm und sichten unzählige Videos. Unsere Systeme erleichtern und verkürzen diese mühsame Arbeit der Polizeibeamten", so Müller. *

Baden-Baden - Mit Baum kollidiert

Mangelnde Fahrpraxis und ungünstige Straßenverhältnisse dürften am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr des Europlatzes geführt haben. Ein 18 Jahre alter Autofahrer hatte dort kurz nach 21 Uhr auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes verloren, war ins Schleudern geraten und mit einem Baum neben der Straße kollidiert. Der Sachschaden dürfte insgesamt etwa 5'000 Euro betragen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Baden-Baden - Übersehen

Vermutlich weil sie den auf der Straße herannahenden Fahrradfahrer übersehen hatte, kam es am Mittwochmittag zu einer Kollision zwischen einer Autofahrerin und einem 37 Jahre alten Radfahrer. Die junge Frau wollte gegen 15.15 Uhr mit ihrem Auto aus einem Grundstück in der Fürstenbergallee ausfahren, als sie den Zweiradfahrer vermutlich übersah und beide zusammenstießen. Hierdurch kam der 37-Jährige zu Fall und verletzte sich leicht. Er wurde zur Behandlung in die Stadtklinik gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1'000 Euro. 

Baden-Baden - Zigarettenautomaten aufgefunden

Noch unbekannte Langfinger machten sich in der Nacht von Montag auf Dienstag an einem in der Hauenebersteiner Straße montierten Zigarettenautomaten zu schaffen (wir berichteten). Vermutlich mit Hilfe eines Akku-Trennschleifers entwendeten sie den kompletten Apparat. Dieser konnte am Dienstag im Waldgebiet bei Förch mitsamt eines anderen Zigarettenautomaten aufgefunden werden. Die Beamten des Polizeiposten Baden-Baden-Oos haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Leicht verletzt

Eine leicht verletzte Autofahrerin und einen Gesamtschaden von rund 15'000 Euro bilanzierten die Beamten des Polizeireviers Rastatt nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag. Ein 50-jähriger BMW-Fahrer war auf der Carl-Schurz-Straße in Richtung Kaiserstraße unterwegs, als er gegen 13 Uhr nach links in die Herrenstraße einbiegen wollte und hierbei den entgegenkommenden BMW einer 36 Jahre alten Frau übersah. Im Zuge des anschließenden Zusammenstoßes wurde die Dame leicht verletzt. Eine notärztliche Behandlung vor Ort war nicht notwendig. 

Rastatt - Privater Wachdienst startet

Die Stadtverwaltung macht Ernst mit einer verschärften Überwachung: Um die Grünanlage Pagodenburg zukünftig verlässlicher vor Vandalismus und sonstigen Beeinträchtigungen zu schützen, hat der Fachbereich Stadt- und Grünplanung zwischenzeitlich einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt. Die Kontrollgänge beginnen bereits am Freitag, 18. Mai, und betreffen die gesamte Grünanlage Pagodenburg - zwischen der Kapellenstraße, der Herrenstraße hinter der BadnerHalle und dem entsprechenden Abschnitt auf dem Murgdeichweg. Zwei Mitarbeiter des beauftragten Karlsruher Wachdienstes werden ab sofort jeden Freitag, Samstag und Sonntag sowie an jeweils zwei weiteren, wechselnden Wochentagen von jeweils 20 Uhr bis in die frühen Morgenstunden das Gelände bewachen, bei Auffälligkeiten einschreiten und gegebenenfalls sofort die Polizei informieren. Geplant ist, den Wachdienst in einer Testphase zunächst bis Ende August einzusetzen. Dies ist mit Kosten von circa 30'000 Euro verbunden. "Es liegt uns sehr am Herzen, die mit viel Aufwand und wunderschön gestaltete barocke Parkanlage wieder zu einem sicheren Wohlfühlort für die Bewohner und Gäste und zu einer Visitenkarte unserer Stadt zu machen", betont Bürgermeister Raphael Knoth. Mit dem beauftragten Wachdienst, so Knoth, wolle die Stadt ein klares Zeichen setzen gegen den leider zunehmenden Vandalismus. Nach der Testphase will die Stadt Resümee ziehen, ob eine solche Maßnahme geeignet ist, um Sachbeschädigungen und Ruhestörungen dauerhaft einzudämmen. Alle weiteren Schritte sind in engem Dialog mit dem Gemeinderat vorgesehen. In den nächsten Wochen wird sich auch einiges tun bei den Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Pagodenburg selbst. Geplant sind der baldige Einbau von Fenstern aus Sicherheitsglas und die Entfernung der Schmierereien. Konkrete zeitliche Zusagen der beauftragten Firmen stehen jedoch noch aus. 

Rheinmünster - Kollision in Engstelle

Da eine 50-jährige Opel-Fahrerin nach ersten Ermittlungen am frühen Mittwochmorgen in einer Engstelle der L80 zwischen Leiberstung und Schwarzach den Vorrang einer 44 Jahre alten Ford-Lenkerin missachtet hatte, kam es zu einem Einsatz der Wehrleute aus Schwarzach und der Beamten des Polizeireviers Bühl. Die 44-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt und musste vorsorglich in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge, an denen ein Gesamtschaden von rund 10'000 Euro zu beklagen war, mussten abgeschleppt werden. 

BAB 5 - Gestreift und beschädigt

Der Lenker eines Lastwagens befuhr am Mittwoch gegen 12 Uhr die A5 im Baustellenbereich zwischen Ettenheim und Lahr, als er von einem Transporter überholt wurde. Dieser touchierte den LKW hierbei und beschädigte den linken Außenspiegel des Überholten. Der Fahrer, des als weiß beschriebenen Transporters mit Pritsche und grauer Plane, interessierte sich augenscheinlich wenig für das Geschehene und setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Die Beamten des Verkehrskommissariats in Offenburg suchen nun Zeugen. Wem ist ein Pritschenwagen, welcher mit einem nach hinten herausragenden Stück Eisen, das mit einer rot-weiße gestreiften Warntafel gesichert war, aufgefallen? Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich mit den ermittelnden Beamten unter der Nummer 0781/21-4200, in Verbindung zu setzen. 

BAB 5 - Viel verbeultes Blech

Gleich fünf Autos waren am Mittwochmorgen in einen Auffahrunfall im Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Baden-Baden und der nachfolgenden Tank- und Rastanlage verwickelt. Zunächst prallte ein 34-Jähriger Audi-Fahrer kurz vor 8 Uhr in das Heck eines VW, dessen 38 Jahre alter Lenker verkehrsbedingt abbremsen musste. Während es einem nachfolgenden Fahrer eines Kleinlasters noch gelang rechtzeitig anzuhalten, krachten nacheinander zunächst eine 33-jährige Nissan-Lenkerin und gleich darauf ein 23 Jahre alter Chauffeur eines 3,5-Tonners in die stehende Blechlawine, so dass letztlich alle fünf beteiligten Fahrzeuge aufeinander geschoben wurden. Die rechte Fahrspur war blockiert, wodurch sich mehrere Kilometer Stau bildeten. Verletzte blieben glücklicherweise aus. Der Gesamtschaden dürfte sich bei etwa 23'000 Euro bewegen. Aufgrund des Rückstaus kam es kurze Zeit später zu einem weiteren Unfall. Ein 54 Jahre alter Lastwagenfahrer schob hierbei zwei Sattelzüge aufeinander und verursachte so einen Sachschaden von weiteren 40'000 Euro. Auch bei dem Folgeunfall blieb es bei verbeultem Blech ohne Verletzte. Mehrere Abschleppdienst mussten sich um die teilweise stark beschädigten Fahrzeuge kümmern. 

SONDERMELDUNG - Ermittlungen nach Todesfall

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben nach dem Tod einer 25-Jährigen Ermittlungen zu den möglichen Ursachen des Versterbens eingeleitet. Die junge Frau war am Vormittag des 16. Mai durch ihren Lebensgefährten im Flur der gemeinsamen Wohnung entdeckt worden. Die im Anschluss durch den 22-Jährigen hinzugerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der zweifachen Mutter feststellen.  Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Diese wurde im Verlauf des heutigen Tages durch Rechtsmediziner des Universitätsklinikums Freiburg durchgeführt. Die Todesursache bedarf weiterer Klärung. Die Ermittlungen der Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt sind noch nicht abgeschlossen. Die Untersuchungen der Rechtsmediziner dauern an. Mit Ergebnissen ist erst in den kommenden Wochen zu rechnen.  Ein Untersuchungshaftbefehl wurde nicht beantragt, da sich im Rahmen der bisherigen Ermittlungen ein dringender Tatverdacht noch nicht ergeben hat. 

Karlsruhe - Risikospiel bringt erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen

Das Polizeipräsidium Karlsruhe bereitet sich für das Relegations-Hinspiel des Karlsruher SC gegen den FC Erzgebirge Aue vor. In der Innenstadt und auf der Autobahn, vor allem aber rund um das Stadion wird mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen sein.  Das Fanverhältnis der beiden Mannschaften wird als neutral bis rivalisierend eingestuft. Auch aufgrund der weitreichenden Folgen von Relegationsspielen für die Vereine mit einer einhergehenden hohen Emotionalität bei den Anhängern wurde die Partie vorab zum Risikospiel erklärt. Polizei- und Ordnungskräfte werden daher geeignete Maßnahmen ergreifen, um ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Fanlager zu verhindern. Dazu gehört auch eine Sperrung des Adenauerrings auf Höhe des Stadions.  Die ohnehin schon durch den Feierabendverkehr belasteten Straßen in der Karlsruher Innenstadt und der Autobahn werden am Freitag noch durch den Reiseverkehr zum Schulferienbeginn gefordert. Daher wird den Fans dringend geraten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder wenn nicht anders möglich, die Anfahrt sehr frühzeitig anzugehen. Ab zirka 16.15 Uhr wird der Adenauerring auf Höhe des Stadions gesperrt sein. Die Sperrung wird voraussichtlich zum Spielanpfiff aufgehoben und kurz vor Spielende wieder eingerichtet.  Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe ist am 18. Mai ebenfalls vor Ort im Einsatz und unter der Telefonnummer 0175/4332378 für Medienvertreter erreichbar. 

Karlsruhe - Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Ein zunächst unbekannter Täter schlug in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Seitenscheibe eines Geschäfts im Hauptbahnhof Karlsruhe ein und verschaffte sich unberechtigt Zugang. Im Geschäft entwendete er mehrere Schachteln Zigaretten. Am Mittwochmorgen wurde der Einbruch durch eine Angestellte bemerkt und die Bundespolizei verständigt.  Am Tatort konnten mehrere Spurenträger sichergestellt werden. Beim Einschlagen der Scheibe verletzte sich der Täter an der Hand und hinterließ Blutanhaftungen an der eingeschlagenen Fensterinnenseite. Weiterhin konnten Schuhsohlenabdrücke im Inneren des Gebäudes festgestellt und gesichert werden. Durch die Kameraüberwachungsanlage der Filiale konnte der Täter videografiert werden, und die gesicherten Videoaufzeichnungen sowie der Vorgehensweise des Täters erhärteten den Tatverdacht gegen einen 39-jährigen Mann der bereits im Juni vergangenen Jahres an derselben Tatörtlichkeit eingebrochen war. Der Deutsche wurde erst vor wenigen Tagen aus der Haft entlassen. Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige durch Beamte der Bundespolizei am Mittwochnachmittag im Bereich des Werderplatzes vorläufig festgenommen werden. Er trug dieselbe Kleidung wie auf den gesicherten Videoaufzeichnungen. Im Rahmen der Vernehmung räumte der Mann die Tat ein. Der 39-jährige Deutsche wurde gestern einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt. Hier wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls erlassen. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Karlsruhe - Frau begegnet Exhibitionisten

Am Mittwoch, gegen 18:20 Uhr, zeigte sich ein bislang unbekannter Mann einer 31-jährigen Frau in schamverletzender Weise. Die Frau befand sich gerade auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, als ihr der Exhibitionist im Bereich der Nuitstraße entgegenkam. Während er der Frau direkt in die Augen schaute, führte er sexuelle Handlungen an seinem Geschlechtsteil durch. Die Geschädigte flüchtete und informierte im Anschluss die Polizei.  Die Täterbeschreibung lautet wie folgt: - männliche Person - etwa 30 bis 40 Jahre alt - circa 175 bis 180 cm groß - dunklerer Teint - nicht europäisches Erscheinungsbild - leicht untersetzte Figur mit kleinem Bauch - etwa 3cm nach oben stehendes, kurzes, schwarzes, glattes Haar - Oberlippenbart - schlurfender Gang - trug eine dunkelblaue Jeans sowie eine braune Oberbekleidung mit Muster  Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.  Der Kriminaldauerdienst freut sich über sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0721/939-5555. 

Karlsruhe - Fahrraddieb von Eigentümer ertappt

Ein 43-Jähriger ist am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr auf dem Karlsruher Bahnhofsvorplatz vom Eigentümer dabei ertappt worden, als er die Räder an dessen Fahrrad abmontierte. Der Dieb flüchtete, unterdessen informierte der Geschädigte eine in der Nähe befindliche Polizeistreife. Schließlich nahmen Beamte des Polizeireviers Marktplatz den Gesuchten im Zuge der Fahndung in der Poststraße vorläufig fest. Der aus Polen stammende Mann führte auch Tatwerkzeug mit, das sichergestellt wurde. Die weiteren Ermittlungen führt nun das zuständige Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt. 

Karlsruhe - Fehler beim Spurwechsel

Am Mittwochabend kam es am Karlsruher Mendelssohnplatz zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Autofahrern, die gleichzeitig auf dieselbe Fahrspur wechseln wollten. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Polizei sucht hierzu noch Zeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang machen können.  Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhren beide Unfallbeteiligten gegen 18:45 Uhr die Kapellenstraße in westlicher Richtung. Kurz vor der Kreuzung mit der Fritz-Erler-Straße wollte der 49-jährige Fahrer eines VWs vom linken Fahrstreifen auf den Mittleren wechseln, während gleichzeitig ein 28-jähriger Mercedes-Fahrer von der rechten Spur aus ebenfalls auf die Mittlere wechseln wollte. In der Folge kam es schließlich zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde.  Da die Beteiligten widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang machen und auch die Spurenlage bislang nicht eindeutig ist, bitten die ermittelnden Beamten nun Zeugen des Unfalls, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter 0721/666-3311 in Verbindung zu setzen. 

Waghäusel - Exhibitionist führt sexuelle Handlungen vor 13-Jähriger durch

Ein 13-jähriges Mädchen begegnete am Mittwochmittag auf ihrem Nachhauseweg von der Schule einem bislang unbekannten Exhibitionisten. Mit heruntergelassener Hose führte dieser in einem Busch zu Beginn einer Brücke, nahe der Gymnasiumstraße, sexuelle Handlungen an sich selbst durch. Der Mann schaute dabei gezielt auf das Mädchen. Die 13-Jährige rannte erschrocken nach Hause.  Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden: männliche Person, etwa 20 bis 30 Jahre alt, schlank, etwa 180 cm groß. Er trug eine graue Kappe, eine graue Jacke sowie eine blaue Jeanshose.  Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung, konnte der Exhibitionist nicht ausfindig gemacht werden.  Sachdienliche Hinweise werden gerne telefonisch unter 07256/93290 vom Polizeirevier Philippsburg entgegengenommen. 

*[ivisX bietet eine Lösung zur kriminologischen Videoauswertung, welche die Verarbeitung von Videomassendaten im Fall von großen Menschenansammlungen unterstützt und dabei eine Rekonstruktion von Straftaten ermöglicht. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 70 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Eines davon ist das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern in Karlsruhe, Ettlingen, Ilmenau, Lemgo, Görlitz und Peking. Seine Forschungs­schwerpunkte sind Industrie 4.0, Informationsmanagement sowie multisensorielle Systeme, die den Menschen bei der Wahrnehmung seiner Umwelt und der Interaktion unterstützen.]

(Quelle: iosb/fraunhofer.de/Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT)