Polizeibericht 200418 u.a.

Erstellt: Freitag, 20. April 2018

(poli). Gewalttaten in Bussen und Bahnen haben in Baden-Württemberg zugenommen. Insgesamt verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 4523 Delikte, eine Steigerung um sieben Prozent im Vergleich zu 2016. Damals waren 4227 Fälle registriert worden. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Anfrage der Grünen im Landtag an das Verkehrsministerium hervor. Auch die Opferzahlen stiegen. 2017 kamen demnach 5374 Menschen im öffentlichen Nahverkehr zu Schaden (2016: 4963). Die Polizei verzeichnete insbesondere eine Steigerung durch vorsätzlich begangene leichte Körperverletzungen.

Einzelne Verkehrsunternehmen sprechen von einer Gewaltzunahme im Zusammenhang mit Großveranstaltungen. Der Landtagsanfrage zufolge klagt etwa die Albtal Verkehrsgesellschaft, dass Events wie Fußballspiele und Faschingsveranstaltungen das Unternehmen zunehmend belasten. Im vergangenen Jahr musste mehr Personal eingesetzt werden, um die Sicherheit der Fahrzeugführer zu gewährleisten. In Baden-Württemberg warten derzeit 18 Haftbefehle gegen Rechtsextreme auf ihre Vollstreckung. Dies geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Ende September vergangenen Jahres wurden insgesamt 45 offene Haftbefehle in der Statistik des Bundeskriminalamts erfasst, 26 davon wurden bis Ende des vergangenen Monats vollstreckt. In einem Fall wurde ein Täter nachträglich der ausländisch politisch motivierten Kriminalität zugeordnet. Die Bandbreite der vorgeworfenen Delikte ist groß, sie reicht von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz über Unfallflucht, gefährliche Körperverletzung bis hin zu Volksverhetzung. "Dank intensiven Fahndungen wurden in einem halben Jahr die Hälfte aller Gesuchten ermittelt", sagte der Innenexperte der Grünen-Fraktion, Uli Sckerl. Darauf könne man sich aber nicht ausruhen. Wenn per Haftbefehl gesuchte rechtsextreme Straftäter nicht gefunden werden, müsse man sehr sensibel sein. Von untergetauchten Rechtsextremisten gehe eine große Gefahr aus, jede Person sei eine zu viel. "Die Terrorgruppe NSU ist ein mahnendes Beispiel dafür, dass wir den Fahndungsdruck im rechten Milieu weiter erhöhen müssen." (siehe auch ⇒ Umstieg auf Bus und Bahn)

Baden-Baden - Suche nach Opfern einer Körperverletzung

Nach Auswertung von Videoaufzeichnungen sind die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden nun auf der Suche nach möglichen Opfern einer Körperverletzung, die sich bereits in der Nacht auf den 15. April gegen 4 Uhr vor einem Hotel in der Lange Straße zugetragen hat. Die zwischenzeitlich erfolgten Ermittlungen führten nun zu einer Wende im Verlauf des bislang angenommenen Tatgeschehens. Während sich in der Nacht ein 44 Jahre alter Mann gegenüber den Polizisten als vermeintliches Opfer dargestellt hatte, deutet nun das eingesehene Videomaterial auf einen anderen Tatablauf hin. Die Ermittler bitten das Paar, welches zunächst mit dem 44-Jährigen vor dem Hotel eine Unterhaltung geführt hatte und später in Streit geraten war, sich unter der Rufnummer: 07221 680-0 mit den Beamten des Polizeireviers Baden-Baden in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Abgehauen

Nach einer Unfallflucht am Donnerstagabend in der Ludwig-Wilhelm-Straße erhoffen sich die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden Hinweise aus der Bevölkerung. Ein unbekannter Fahrzeugführer hatte zwischen 17.45 Uhr und 18.45 Uhr einen vor dem Anwesen Nummer 11 am linken Fahrbahnrand geparkten silbernen Audi beschädigt und anschließend die Flucht ergriffen. Um den entstandenen Schaden von rund 1'000 Euro scherte sich der Unfallverursacher nicht. Hinweise zum gesuchten Wagen und/oder dessen Fahrer werden unter der Telefonnummer: 07221 680-0 erbeten. 

Baden-Baden - Bußgeldbehörde und Ausländerbehörde geschlossen

Wegen der Durchführung einer Katastrophenschutzübung sind die Bußgeldbehörde und die Ausländerbehörde am Freitag, 27. April, ganztags geschlossen.

Baden-Baden | Sandweier - Unfall an roter Ampel

Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Frau und einem Sachschaden von rund 6.000 Euro kam es am Donnerstagmorgen gegen 8:20 Uhr an der Kreuzung Sandweierer Straße und der Römerstraße. Die Fahrerin eines weißen Fiat Panda war zu dieser Zeit aus Richtung Rastatt kommend auf der Sandweierer Straße unterwegs und übersah offenbar die für sie `Rot´ zeigende Ampel. Als sie die Kreuzung passierte, kam es zur Kollision mit einem von links kommenden schwarzen VW-Bus einer 51-Jährigen. Die Beifahrerin des Fiat verletzte sich hierbei und musste zur ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst in die Stadtklinik Baden-Baden gebracht werden. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Polizeireviers Baden-Baden unter der Telefonnummer: 07221 680-0 in Verbindung zu setzen. 

Durmersheim - Gebäudebrand

Kurz vor 19.00 Uhr brach in den Geschäftsräumen eines Juweliers in der Hauptstraße ein Brand aus - die Alarmanlage des Ladens Unregelmäßigkeiten und Zeugen meldeten einen Brand. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr fiel die Einrichtung den Flammen zum Opfer. Personen blieben unverletzt. Der Sachschaden geht in die Hundertausende. Nach dem Eintreffen der hinzugerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehren Durmersheim und Würmersheim konnte ein Übergreifen des Brandes im Erdgeschoss auf darüberliegende Wohnungen verhindert werden. Die zeitgleich evakuierten Bewohner des Anwesens konnten nach Abschluss der Löscharbeiten und Belüftung der Räume in ihre vier Wände zurückkehren. Verletzt wurde niemand.  Die Arbeiten an der Einsatzstelle wurden auch durch Einsatzkräfte des THW Rastatt und des DRK unterstützt. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Hauptstraße bis 21 Uhr gesperrt werden. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt zu dem Feuer geführt haben. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Rastatts sind noch nicht abgeschlossen. 

Kuppenheim | Oberndorf - Uneins

Uneinigkeit herrschte am frühen Donnerstagabend auf einem Geschäftsparkplatz in der Straße "In der Kleinau" nach einem ungewollten Zusammentreffen zweier Autofahrerinnen. Die beiden Chauffeurinnen eines Ford und eines Mini prallten gegen 17.50 Uhr beim rückwärtigen Ausparken gegeneinander und konnten über den Unfallhergang keine Einigkeit erzielen. Der Unfall soll von einer dunkelhaarigen und circa 60 Jahre alten Frau beobachtet worden sein, die selbst mit einem schwarzen Kleinwagen unterwegs war. Die Dame sowie auch mögliche andere Zeugen, werden gebeten, mit den Beamten des Polizeireviers Gaggenau unter der Rufnummer: 07225 9887-0 Kontakt aufzunehmen. 

Rastatt - Schachtsanierung

Wegen Schachtsanierungsarbeiten in der Ettlinger Straße ist ab Dienstag, 24. April, eine Straßensperrung erforderlich, die die Umfahrung zum Forum Rastatt umfasst. Die Sperrung dauert voraussichtlich drei bis vier Arbeitstage und dürfte bis Ende der kommenden Woche wieder aufgehoben sein. Die Zufahrt zur Baustelle und zum Parkhaus des Kinos ist während der Baumaßnahme frei. Ohne Einschränkung erreichbar sind ebenso die umliegenden Einkaufsmärkte und Gewerbebetriebe. Fußgänger und der ÖPNV sind von der Sperrung nicht beeinträchtigt. Ausführendes Bauunternehmen ist die Bilger Bau GmbH aus Gaggenau.

Steinmauern - Reineke Fuchs querte

Die Begegnung mit einem Fuchs hat für einen Mercedes-Fahrer einen beträchtlichen Schaden zur Folge. Der 31-jährige Mann war am Donnerstagabend kurz nach 23 Uhr mit seinem Auto auf der L 78a zwischen Elchesheim-Illingen und Steinmauern unterwegs, als das Wildtier die Fahrbahn querte. Beim Versuch Meister Reineke auszuweichen kollidierte er mit den Leitplanken. Circa 6.000 Euro Schaden sind die Bilanz der nächtlichen Begegnung, die der Fuchs unbeschadet überstand. 

Sulzbach - Feuerwehr im Einsatz

Das Verbrennen von Gartenabfällen führte am Donnerstagabend zu einem Feuerwehreinsatz. Auf einem Wiesengrundstück in der Verlängerung der Gärngasse wurden Gartenabfälle und Reisig verbrannt, als gegen 19 Uhr aufkommender Wind das Feuer auf eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern ausbreitete. Dabei nahmen auch zwei Nadelbäume auf dem Grundstück Schaden. Die Feuerwehr Gaggenau-Sulzbach konnte den Brand schnell eindämmen. Personen kamen nicht zu Schaden. 

BAB 5 - Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Am späten Freitagabend ereignete sich auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Achern und Appenweier ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines BMW schleuderte aus unbekannter Ursache und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Ein nachfolgender BMW-Fahrer fuhr in den querstehenden BMW, dessen Fahrer durch den Aufprall schwer verletzt wurde. Die vier Insassen des auffahrenden BMW wurden leicht verletzt. Auf Grund der auf der Fahrbahn stehenden Pkw und des großen Splitterfeldes musste die Autobahn in Richtung Süden bis 01:30 Uhr gesperrt werden. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr Achern sicherte die Unfallstelle ab, bis eine Vollsperrung durch den Betreiber Via Solution eingerichtet war. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 40.000 EUR. 

Bruchsal - Übergriffe auf Rettungskräfte

Beleidigungen, Drohungen oder körperliche Angriffe gegen Einsatzkräfte sind keine neuen Phänomene. Für die betroffenen Polizisten, Rettungskräfte oder Feuerwehrleute sind diese Übergriffe sehr belastend, oft auch lebensbedrohlich. Die Akademie für Gefahrenabwehr hat sich deshalb in einem Seminar "Gewalt gegen Einsatzkräfte - Risikofaktoren und Strategien" dieses wichtigen Themas angenommen. "Die gewalttätigen Übergriffe auf Rettungskräfte haben insgesamt ein nicht mehr zu akzeptierendes Maß erreicht. Wir müssen die Feuerwehren und Rettungsdienste dabei unterstützen, professionell darauf zu reagieren und die Gesellschaft auf diese Problematik aufmerksam machen", so die Referentin Dr. Janine Dressler. Neben der technischen und fachlichen Kompetenz sind Fähigkeiten der Deeskalation und Konflikthandhabung für Helfer dringend notwendig, wie auch Volker Erlewein, Leiter der Bereitschaftspolizeidirektion in Bruchsal, bekräftigte.  "Die Einstellung, dass eine solche Lage bei uns schon nicht vorkommen wird, verhindert die Vorbereitung auf ein professionelles Handeln." Erlewein verwies dabei auf entsprechende Informationen, wie etwa die Hinweise des Innenministeriums Baden-Württemberg für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr bei Einsätzen im Zusammenhang mit Terror- oder Amoklagen, die aus seiner Sicht überall bekannt sein sollten, und Andreas Rudlof betonte, dass es an einem internationalen Verkehrsflughafen, wo mit internationalem Publikum verschiedener Nationalitäten und Konfessionen zu rechnen sei, für Einsatzkräfte zunehmend schwieriger werde, die Verhaltensweisen und Reaktionen von Personen einzuschätzen.

Bruchsal - Umleitungen wegen Hoffnungslauf

Mit Rücksicht auf den 21. Bruchsaler Hoffnungslauf müssen die Stadtbuslinien 181 bis 183 am  Samstag, 21. April, ab 12:45 Uhr  den Betrieb einstellen, während die Stadtbus-Stadtteilringlinien 185 und 186 in der Zeit von 12:30 Uhr bis Betriebsende umgeleitet werden.  Das Rendezvous und die innerstädtischen Haltestellen "Bürgerpark", "Pfeilerstraße", "Kaiserstraße", sowie "Salinenstraße" und "JKG" können während dieser Zeit nicht bedient werden.   Der Bus der Linie 185 bedient um 13:00 Uhr in Bruchsal den Bahnhof und fährt über Haltestelle "Saalbachcenter" zur Durlacher Straße. Dort bedient er die Haltestellen "Durlacher Straße" und "Neutorstraße", bevor er in die Württemberger Straße abbiegt und von nun an dem regulären Linienweg folgt. Von Büchenau kommend biegt die Linie 185 in die Florian-Geyer-Straße ein und bedient dort die Haltestellen "Josef-Heid-Straße" und "Florian-Geyer-Straße". Nach der Haltestelle "Siemens-Wohnheim" folgt die Linie 185 in Bruchsal dem Linienweg der Linie 181 und bedient die Haltestellen "Eisweiher", "Paul-Gerhardt-Straße", "Ernst-Blickle-Straße", "Stadtwerke" und "Bahnstadt", bevor der Rundkurs am Bahnhof, Spur 2, endet. Der Bus der Linie 186 bedient ab 13:30 Uhr in Bruchsal zunächst den Bahnhof und die Haltestelle "Saalbachcenter" sowie anschließend die Haltestelle "Ernst-Blickle-Straße". Dann fährt der Bus die Haltestellen "Paul-Gerhardt-Straße", "Eisweiher", "Siemens-Wohnheim", "Florian-Geyer-Straße" und "Josef-Heid-Straße" an, bevor er weiter dem regulären Linienweg folgt. Nach der Haltestelle "Württemberger Straße" biegt der Bus in die Durlacher Straße ein, wo er die Haltestelle "Neutorstraße" bedient. Danach fährt er über die Haltestelle "Saalbachcenter" weiter zum Bahnhof, Spur 2.   Das letzte reguläre Rendezvous in der Bahnhofstraße findet um 12:30 Uhr statt. Die Linien 181 bis 183 fahren noch einmal in die Quartiere und enden dann. Die Linien 185 und 186 folgen der Umleitung bis Betriebsende.

Ettlingen - Leergutdieb erwischt

Einen 33-Jährigen, der am Donnerstagabend in der Ettlinger Hertzstraße Getränkekisten gestohlen hatte, konnte die Polizei auf frischer Tat ertappen. Zunächst teilen Zeugen kurz vor 22.00 Uhr mit, dass sie eine dunkle gekleidete Persson beim Getränkemarkt in der Hertzstraße gesehen hätten. Die eintreffenden Streifen konnten, neben zum Abtransport bereitgestellten Leergutkisten, auch den 33-Jährigen in einem Pkw in der Nähe feststellen. Im Kofferraum fanden die Polizisten mehrere Leergutkisten. Die Kleidung des Mannes war zerrissen und wies Löcher auf, was wohl darauf zurückzuführen war, dass der Lagerbereich des Marktes mit Stacheldrahtzaun umzäunt ist. Er wurde vorläufig festgenommen und aufs Revier gebracht. Dort legte er dann ein Geständnis ab und gab auch zu, mehrmals in der Woche Leergut zu stehlen um sein Einkommen aufzubessern. Die weiteren Ermittlungen hat der Bezirksdienst beim Polizeirevier Ettlingen übernommen. 

Graben-Neudorf - Baustellenfahrzeug verliert Steine

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße 36 zwischen Friedrichstal und Graben-Süd bei dem der Unfallverursacher seine Weiterfahrt fortsetzte.  Nach ersten Erkenntnissen fuhr gegen 16:45 Uhr eine 25- Jahre alte Ford-Fahrerin auf der B36 in Richtung Karlsruhe. Kurz vor der Abfahrt Graben-Süd kam der jungen Frau ein Baustellenfahrzeug entgegen welches Kieselsteine von seiner Ladefläche verlor. Durch die herabfallenden Steine wurde der Ford an mehreren Stellen erheblich beschädigt. Angaben zum Lkw konnten nicht gemacht werden.  Weitere Pkw-Lenker die durch die herabfallenden Steine Beschädigungen an ihrem Fahrzeugen festgestellt haben, sowie Zeugen die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Philippsburg unter 07256/93290 in Verbindung zu setzten. 

Hambrücken - Jagdkanzel brennt vollständig ab

Ein Unbekannter hat am Donnerstag zwischen 16:00 Uhr - 17:00 Uhr einen Hochsitz im Gewann Tiroler Schlag in Hambrücken in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurde die Jagdkanzel vollständig zerstört. Aufgrund der momentanen Trockenheit im Wald griff das Feuer auf das umliegende Waldgebiet über und zerstört eine Fläche von ca. 15'000 qm. Die freiwillige Feuerwehr Kirrlach war vor Ort und brachte den Brand rasch unter Kontrolle und löschte ihn. Weitere Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat Bruchsal durchgeführt. 

Karlsruhe - Sexualisierte Gewalt, neue Medien und Sexting

"Sexualisierte Gewalt, neue Medien und Sexting" lautet der Titel eines Workshops am Mittwoch, 25. April, von 18 bis 21 Uhr, im Haus des Sports, Am Fächerbad 5, der Fachstelle "Kein Missbrauch!" von Stadtjugendausschuss e. V. und Sportkreisjugend Karlsruhe. Es geht dabei um die Frage, welche Rolle etwa soziale Medien spielen, wenn es um Präventionsarbeit geht und wie die Verantwortlichen damit umgehen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das unterschiedliche Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Meduien und sexualisierter Gewalt hergestellt und deren rechtliche Einordnung beleuchtet. Im Speziellen wird das Thema Sexting aufgegriffen, also das Versenden von sexuellen Botschaften über neue Medien, das von Jugendlichen praktiziert wird. Referentinnen sind Sabine Pfortner vom Bereich Jugendschutz beim Kinderbüro Karlsruhe und Christina Glasstetter, Polizeioberkommissarin beim Polizeipräsidium Karlsruhe. Eingeladen sind alle Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit. Kurzfristige Anmeldungen sind noch unter Telefonnnummer 0721/ 91582073 oder bei Luisa Hafner von der Fachstelle per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) möglich.

Karlsruhe - Standortkonzept des Bundes zur Autobahnverwaltung

Seitdem der Bund entschieden hat, die Bundesautobahnen vom Jahr 2021 an in eigener Verwaltung zu planen, zu bauen und zu unterhalten, laufen die Vorbereitungen auch in den Straßenbauverwaltungen der Länder auf Hochtouren. Nun hat der Bund den Ländern den Entwurf seines Standortkonzeptes vorgestellt. Für Baden-Württemberg ist der Standort Karlsruhe als Außenstelle vorgesehen. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL: "Der Vorschlag wird grundsätzlich begrüßt. Wir werden das Standortkonzept des Bundes zusammen mit den Regierungspräsidien prüfen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wohin die Betriebsstellen wie die Autobahnmeistereien kommen. Zu klären ist auch noch der Standort für die dezentrale Stelle des Fernstraßenbundesamtes in Süddeutschland. Über diese Frage sind wir mit dem Bund und mit unserem Nachbarland Bayern im Gespräch." Die Kenntnis der Standorte sei für einen Wechsel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Bund besonders wichtig. Das Land werde dafür Sorge tragen, dass die Belange der betroffenen Beschäftigten und die fachlichen Belange der Straßenbauverwaltung gewahrt werden, unterstrich Minister Hermann. Für das Land als Wirtschaftsstandort seien ein funktionierendes Autobahnnetz und eine gute Kooperation mit der Landesstraßenbauverwaltung auch künftig besonders wichtig.

Malsch - Enkeltrickbetrügerin treibt ihr Unwesen

Am Donnerstag, im Zeitraum zwischen 15:00 und 18:00 Uhr, gingen in den Malscher Ortsteilen Sulzbach und Völkersbach vermehrt Anrufe von einer Frau mit unterdrückter Nummer ein. Die Unbekannte gab sich als nahe Verwandte aus und täuschte eine finanzielle Notlage vor. Nach aktuellem Stand ist bislang kein Schaden entstanden.  In einem Fall schaffte es die unbekannte Anruferin jedoch in die Wohnung einer 83-Jährigen Frau zu gelangen, um Goldmünzen zu sichten. Wie bei der Masche üblich, hatte die Trickbetrügerin durch geschickte Gesprächsführung die ältere Frau dazu gebracht, dass diese glaubte, am anderen Ende sei ihre Enkelin. Als vermeintliche Enkelin bat sie die Oma um 70'000 Euro, um eine Eigentumswohnung kaufen zu können. Die 83-Jährige erwiderte, dass sie gesundheitlich nicht in der Lage sei zur Bank zu gehen. Im gleichen Atemzug bot sie jedoch Goldmünzen an, welche sie zu Hause aufbewahrte. Die Betrügerin erschien gegen 16:00 Uhr bei der Geschädigten und warf einen Blick auf die Münzen. Offenbar hatte sie jedoch kein Interesse daran und lies diese zurück.  Nachdem die Unbekannte die Wohnung verlassen hatte, ging ein weiterer Anruf bei der 83-Jährigen ein. Sie wurde erneut nach den Goldmünzen gefragt. Mittlerweile hatte die Oma Besuch von ihrem richtigen Enkel bekommen, welcher das Gespräch an sich nahm und ankündigte zur Polizei zu gehen. Daraufhin gingen keine weiteren Anrufe mehr ein.  Die bislang Unbekannte wurde im Anschluss als etwa 165 cm groß und zierlich beschrieben. Sie war mit einer Jeans und einem T-Shirt bekleidet und trug eine Wollmütze.  

Waghäusel - Gefährliches Überholmanöver

Am Donnerstagabend kam es auf der Landesstraße L560 bei Waghäusel zu einem riskanten Überholmanöver eines 19-jährigen Autofahrers, bei dem ein entgegenkommender Motorradfahrer einen Frontalzusammenstoß gerade noch verhindern konnte. Die Polizei sucht nun noch Zeugen sowie mögliche weitere Geschädigte.  Nach den bisherigen vom Polizeirevier Philippsburg geführten Ermittlungen befuhr der 19-Jährige kurz nach 21 Uhr mit seinem roten Alfa Romeo die L560 von Mannheim kommend in Richtung Waghäusel. Zwischen den Ausfahrten Neulußheim und Oberhausen überholte der junge Mann ein Fahrzeug, scheinbar ohne dabei Rücksicht auf den Gegenverkehr zu nehmen. Ein entgegenkommender 31-jähriger Motorradfahrer musste seine KTM-Maschine bis zum Stillstand abbremsen, um nicht frontal mit dem Alfa Romeo zu kollidieren. Davon offenbar unbeeindruckt, setzte der 19-Jährige setzte seine Fahrt ungehindert fort. Er konnte jedoch im weiteren Verlauf ermittelt werden.  Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorgangs sowie möglich weitere Geschädigte und bittet diese, sich mit dem Polizeirevier Philippsburg unter 07256/93290 in Verbindung zu setzen. 

Waghäusel - Motorradfahrer verliert Kontrolle

Ein Motorradfahrer verlor am Donnerstag gegen 16:30 Uhr, auf der L 555 zwischen Waghäusel und Kronau die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zu Fall. Der 52-jährige erkannte zu spät, dass der vor ihm fahrende Pkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Durch das Ausweichmanöver stürzte der Motorradfahrer und rutsche mehrere Meter über die Fahrbahn. Aufgrund seiner erlittenen Verletzungen wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. 

SONDERMELDUNG - Falsche Telekom-Mitarbeiter unterwegs

Falsche Telekom-Mitarbeiter tricksen Seniorin aus Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro haben zwei unbekannte Trickdiebe am Mittwoch erbeutet. Sie klingelten gegen 14.30 Uhr an der Wohnung einer 75-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus in der Hachelallee und gaben vor, Mitarbeiter der Telekom zu sein. Unter dem Vorwand Internetleitungen überprüfen zu müssen, hantierten die Männer im Wohnzimmer mit einem angeblichen Prüfgerät. Einer der Täter tat so, als ob er in den Keller gehen würde, durchwühlte aber tatsächlich verschiedene Schränke und suchte nach Wertsachen. In dieser Zeit lenkte der zweite die Frau im Wohnzimmer ab. Schließlich machten sich die Beiden sehr zügig mit ihrer Beute davon. Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:  1.Person: athletische Figur, circa 180 cm groß, längeres schwarzes Haar, Oberlippenbart, osteuropäisches Erscheinungsbild, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent, war mit schwarzem Anzug und weißem Hemd mit Krawatte bekleidet  2. Person: schlank, etwa 190 cm groß, grau meliertes kurzes Haar, osteuropäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfrei Deutsch und wurde von seinem Komplizen "Krause" genannt, bekleidet mit Jeans und Hemd.  Zeugenhinweise erbeten: Telefon 07231 186-3211. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)