Polizeibericht 130418 u.a.

Erstellt: Freitag, 13. April 2018

(poli). Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Europas Straßen ist leicht zurückgegangen. Das belegen die Daten, die die EU-Kommission diese Woche veröffentlicht hat.  2017 kamen in der EU 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben – das waren 300 weniger als 2016 (ein Rückgang um 2 Prozent) und 6'200 weniger als 2010 (ein Rückgang um 20 Prozent). Mit durchschnittlich 49 Straßenverkehrstoten je eine Million Einwohner waren Europas Straßen 2017 nach wie vor die weltweit sichersten.

Es dürfte sehr schwierig sein, das EU-Ziel, die Anzahl der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten zwischen 2010 und 2020 zu halbieren, noch zu erreichen. Die für den Verkehr zuständige Kommissarin Violeta Bulc sagte: "Im letzten Jahr verloren 25 300 Menschen auf unseren Straßen ihr Leben, noch mehr erlitten Verletzungen, die ihr ganzes Leben veränderten. Hinter diesen Zahlen verbergen sich viele leid- und schmerzvolle Geschichten. Die Verantwortung für die Straßenverkehrssicherheit wird natürlich gemeinsam mit den Mitgliedstaaten wahrgenommen, doch ich glaube, dass die EU noch mehr tun kann, um die Europäerinnen und Europäer besser zu schützen. Die Kommission arbeitet derzeit an einer Reihe konkreter Maßnahmen, die wir in den nächsten Wochen bekannt geben wollen. Das Ziel ist klar: Die Rettung von Leben auf unseren Straßen." Von den tödlichen Unfällen und Verletzten im Straßenverkehr sind nicht nur die Opfer, sondern auch die Gesellschaft insgesamt betroffen, der sozioökonomische Kosten in Höhe von 120 Mrd. EUR pro Jahr entstehen. Daher müssen alle Akteure einen neuen Anlauf unternehmen, um die europäischen Straßen sicherer zu machen. Während die tagtägliche Durchsetzung der Vorschriften und die Sensibilisierung überwiegend von den nationalen und lokalen Stellen erledigt wird, arbeitet die Kommission derzeit an einer Reihe konkreter Maßnahmen, um Anreize für weitere deutliche Fortschritte zu schaffen. Dies wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem von Präsident Juncker skizzierten "Europa, das schützt". Auf der Grundlage der ⇒ Ministererklärung zur Straßenverkehrssicherheit vom März 2017 arbeitet die Kommission derzeit einen neuen Rechtsrahmen für die Straßenverkehrssicherheit für die Jahre 2020 bis 2030 aus, der von einer Reihe konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit flankiert wird. So könnten die europäischen Vorschriften für die Fahrzeugsicherheit und das Sicherheitsmanagement von Infrastrukturen überarbeitet und eine Initiative für den sicheren Übergang zu einer kooperativen, vernetzten und autonomen Mobilität vorgelegt werden.

Baden-Baden - Zerkratzt

Nicht besonders erfreut war ein 49-Jähriger als er gegen 15 Uhr am Mittwochnachmittag feststellen musste, dass sich offenbar jemand auf seinem BMW verewigt hatte. Der Wagen war seit Dienstag 16 Uhr am Fahrbahnrand der Lessingstraße abgestellt. Innerhalb dieser Zeit entschloss sich eine bislang unbekannte Person mithilfe eines spitzen Gegenstands einen tiefen Kratzer über die gesamte rechte Fahrzeugseite zu ziehen und einen Sachschaden von etwa 2'000 Euro zurückzulassen. 

Baden-Baden - Zwei Leichtverletzte nach verschmortem Essen

Zu lange gegartes Essen führte am Freitagmittag zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz in einer Asylantenunterkunft in der Waldseestraße. Ein offenes Feuer mussten die Wehrleute aus Baden-Baden nicht bekämpfen. Der auf der Herdplatte vergessene "Schmortopf" hatte gegen 13.30 Uhr aber eine derart heftige Rauchentwicklung hervorgerufen, dass eine Sozialarbeiterin und eine Bewohnerin der Herberge medizinisch versorgt werden mussten. Die städtische Angestellte wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen ist kein Sachschaden eingetreten. Die Beamten des Polizeipostens Baden-Baden-Mitte haben die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. 

Baden-Baden - Motorradfahrer gestürzt

Am Samstagnachmittag fuhr ein Motorradfahrer in der Flugstraße und wollte offensichtlich Besucher einer nahegelegenen Veranstaltung imponieren. Er beschleunigte seine außergewöhnliche Maschine so stark, dass er die Kontrolle verlor und stürzte. Hierbei hatte der Fahrer Glück, er wurde nur leicht verletzt. An dem Motorrad entstand ein Sachschaden von 15.000 EUR, wobei kein Totalschaden entstand, da der Wert des Motorrades deutlich höher ist. 

 

Baden-Baden - Fußweg fertiggestellt

Nach dem Ende der langen Frostperiode hat das städtische Fachgebiet Park und Garten nun einen Lückenschluss im Spazierwegenetz im Bereich des Kinderhauses Eulenspiegel fertigstellen können. Der nun komplettierte Fußweg, der in drei Abschnitten errichtet worden war, verbindet nun die Schussbachstraße nordwestlich entlang des Schulzentrums West und des Kinderhauses Eulenspiegel durch die Wiesen hindurch bis zur Balger Straße und bietet einen Fußweg unabhängig von Straßen und Parkplatzzufahrten.

Baden-Baden - Reparaturarbeiten in Fremersbergstraße

Der städtische Baubetriebshof führt von Montag, 16. April, bis Freitag, 20. April, in der Fremersbergstraße/L 84a im Bereich der Einmündung der Katzensteinstraße Reparaturarbeiten an den Straßenbanketten durch. Zur Verkehrsregelung wird eine Ampel eingesetzt. Durch die Bauarbeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Baden-Baden - Polizisten beleidigt

Das rüpelhafte Verhalten eines 47-Jährigen am Donnerstagnachmittag wird nicht folgenlos bleiben. Der Mann hatte kurz nach 14.30 Uhr mehrere Polizeibeamte in der Fremersbergstraße mit Auszügen seines Fäkalwortschatzes bedacht. Von der Feststellung seiner Personalien und Anfertigung einer Anzeige wegen Beleidigung zeigte sich der ungehaltene Passant jedoch nur kurz beeindruckt. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, setzte er seine erneut beleidigenden Schimpftiraden im Bereich der Quettigstraße fort. Dort musste der Mittvierziger nicht nur erneut zur Raison, sondern aufgrund mangelnder Einsicht auch in Gewahrsam genommen werden. Neben den entsprechenden Strafanzeigen erwartet den Mann nun auch eine Übernachtungs- und Transportrechnung der Polizei. 

Baden-Baden - Lydtinstraße gesperrt

Die Lydtinstraße ist bei Haus Nummer 2 am Dienstag, 17. April, von 10 bis 19 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Fensterbauarbeiten mit einem Mobilkran. Fußgänger werden an der Arbeitsstelle vorbeigeführt.

Baden-Baden - Jegliche Manieren vergessen

Nachdem ein Autofahrer am Donnerstagabend offenbar jegliche gute Kinderstube verlor, ist die Polizei in Baden-Baden nun auf der Suche nach Augenzeugen. Ein 41-jähriger Fußgänger war gegen 19:35 Uhr dabei mit seinem Hund am Ludwig-Wilhelm-Platz die Straße zu überqueren, als der Fahrer eines dunklen BMW mit seinem Gefährt von der Lichtentaler Straße kommend heranfuhr. Augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit passierte er den Fußgänger, der erst zum Teil die Straße passiert hatte. Seinen Vierbeiner musste er zurückziehen, um Schlimmeres zu verhindern. Hiernach bremste der noch Unbekannte seinen dunklen BMW ab, setzte mit quietschenden Reifen bis zu dem Mann rückwärts. Nachdem der Verdächtige ausgestiegen war, belegte er den Hundehalter mit verschiedensten Beleidigungen und bedrohte diesen. Im Anschluss stieg der Autofahrer, der als Anfang 30 mit kurzen Haaren und als Brillenträger beschrieben wurde, wieder in sein Fahrzeug ein und fuhr erneut stark beschleunigend in Richtung Maria-Viktoria-Straße davon. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Polizeireviers Baden-Baden unter der Telefonnummer: 07221 680-0 in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Gartenarbeit mit unerwünschten Folgen

Ein Anwohner der Hauenebersteiner Straße hat heute im Zuge von Gartenarbeiten einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz ausgelöst. Der Mann hatte beim Abflammen von Gras Teile der Garagenisolierung in Brand gesetzt. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden hatten den Schwelbrand schnell unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen mehrere Hundert Euro betragen. 

Baden-Baden - Sanierung Kinzigbrücke

Das Regierungspräsidium Karlsruhe fährt mit den Sanierungsarbeiten an der Kinzigbrücke fort. Dies geht ohne Vollsperrung der Kinzigstraße.  Die Arbeiten beginnen am Montag, 16. April, und kommen voraussichtlich am Freitag, 27. April, zum Abschluss. Für diese Restarbeiten sind teilweise Tagesbaustellen auf der B500 und der Kinzigstraße in der verkehrsärmeren Zeit zwischen 9 und 15 Uhr notwendig. Dazu wird die B500 zeitweise in beiden Fahrtrichtungen jeweils einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Straße "Im Metzenacker" und die Grüne Einfahrt werden ebenfalls verengt.

Baden-Baden | Oberbeuern - Einbruch in Wohnhaus

Die Terrassentür eines Anwesens im Spörsigweg hat dem Treiben noch unbekannter Langfinger am Donnerstag nicht standgehalten. Nachdem die Einbrecher zwischen 7.40 Uhr und 18.30 Uhr sämtliche Zimmer und Schränke nach Wertsachen durchsucht hatten, gelang ihnen die Flucht. Die Höhe des Sach- und Diebstahlschaden ist noch unklar. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden und der Kriminaltechnik haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Bühl - Änderungen bei den Buslinien  

  1. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass von Montag, 16. April, 8.00 Uhr bis Dienstag, 17. April, zirka 12.00 Uhr im Bereich Kirche Kappelwindeck die Klotzbergstraße auf Grund von Baumaßnahmen voll gesperrt werden muss. Die Citylinie fährt an beiden Tagen die erste Tour. Ab 8.00 Uhr können dann die Haltestellen Haus Seifried, Brombachweg, Klotzbergstraße sowie die Bedarfshaltestelle Seifried nicht mehr angefahren werden. Die Fahrgäste der Haltestelle Schreinerei Rapp können an der Ecke Kappelwindeckstraße/Brombachweg und die Fahrgäste der Haltestelle Kirchplatz Kappelwindeck können an der Ecke Kappelwindeck/Klotzbergstraße zusteigen.
  2. Die Haltestellen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) können auf Grund der Bühler Leistungsschau von Montag, 23. April bis Montag, 30. April, nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestellen der RVS beziehungsweise Friedrich Müller (Linie 269 (7135), 262, 263, 264, 265 und 266) befinden sich nördlich des Bahnhofgebäudes. Die Ersatzhaltestellen der SWEG (Linie 267 und 268) und der Citylinie (Linie 271, 272, 273, 274 und 275) befinden sich an der Haltebucht gegenüber dem Bahnhofsgebäude. Die Ersatzhaltestellen der Verkehrsbetriebe Baden-Baden, Linie 214, befindet sich ab Montag, 23. April bis Montag, 30. April, bei der Haltestelle Rheinstraße (Höhe Thomas-Mann-Straße) und in der Steinstraße (Nähe der Feuerwehr). Die Haltestelle Rathaus kann am Samstag, 28. April, auf Grund der Verlegung des Wochenmarktes in die Eisenbahnstraße nicht angefahren werden. Die Fahrgäste werden gebeten, auf den provisorischen Busbahnhof auszuweichen. 

Bühl - Tierischer Ausflug

Am Samstagnachmittag teilten Anwohner der Weiherstraße in Bühl-Moos der Polizei über Notruf mit, dass sich ein Rind in den Gärten aufhalte. Das Tier hatte in der Mooser Straße eine geschlossene Schopftür durchbrochen und war so in die angrenzenden Gärten gelangt. Diese und ein dort befindlicher Pool wurden erheblich beschädigt. Schließlich konnte das einjährige Rind von seinem Besitzer wieder eingefangen und auf die Weide zurückgebracht werden, von er es zuvor ausgebrochen war. Ob das junge Rind zur Abkühlung ein Bad in dem Pool genommen hat, ist nicht bekannt. 

 

Durmersheim - Mit vereinten Kräften

Durch die Hilfsbereitschaft dreier Verkehrsteilnehmer konnte eine 91-jährige Frau nach einem `Ausflug´ wieder zurück in fachmännische Obhut gebracht werden. Die Seniorin wurde am Mittwoch gegen 15:10 Uhr auf dem Grünstreifen der B36 laufend gesichtet, wo sie wenig später vermutlich aufgrund eines Schwächeanfalls stürzte. Die Frau wurde zwischenzeitlich von drei Personen erstversorgt, die ihre Fahrt erst nach Eintreffen der Ordnungshüter wieder fortsetzten. So konnte die 91-Jährige, durch den Sturz nur leicht verletzt, auf der Dienststelle medizinisch behandelt werden. Schließlich endete ihr Abenteuer in einer Seniorenresidenz, wo sie schon vermisst wurde. 

Gaggenau - Qualmendes Müllfahrzeug

Was genau am Donnerstagvormittag dazu geführt hatte, dass es aus dem Inneren eines Müllwagens plötzlich zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht bis dahin, dass der 43-jährige Fahrer des Lasters als Reaktion darauf zirka 15 Kubikmeter Abfall auf der Hubstraße entleerte. Die auf den Plan gerufenen Wehrleute aus Rotenfels brachten den Schwelbrand schnell unter Kontrolle. Das Fahrzeug blieb letztlich unbeschädigt. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma verständigt. 

Gernsbach | Hilpertsau - Vandalismus an Hütte

Nach Sachbeschädigungen an einer Hütte im Gewann Rohrwiese im Zeitraum der vergangenen zwei Wochen ermitteln nun die Beamten des Polizeipostens Gernsbach. Unbekannte hatten das Bauwerk zerstört und Ziegel, Bretter, eine Leiter und Werkzeug im Umfeld verstreut. Darüber hinaus wurde auf dem Grundstück durch den ungebetenen Besuch ein Loch gegraben. Da es sich bei der Tat auch um jugendlichen Übermut handeln könnte, bitten die ermittelnden Beamten um Zeugenhinweise. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten unter der Telefonnummer 07224 3663 in Verbindung zu setzen. 

Haueneberstein - Mit geparktem Kleinwagen kollidiert

Ein 53 Jahre alter Autofahrer ist am Dienstagnachmittag aus noch unklarer Ursache mit einem im Herrenpfädel abgestellten Renault Twingo zusammengestoßen. Hierbei war die Wucht des Aufpralls so groß, dass der geparkte Kleinwagen auf eine rund acht Meter entfernte Hauswand geschleudert wurde. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, dürfte aber in die Tausende gehen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Iffezheim - Vermeintlichen Unfallflüchtigen gestellt

Ersten Ermittlungen zufolge dürfte ein 37-jähriger Renaultfahrer in der Nacht auf Freitag einen Verkehrsunfall verursacht und daraufhin die Flucht ergriffen haben. Laut Zeugenangaben soll der Mann gegen 0.30 Uhr auf der Hauptstraße in Richtung B36 unterwegs gewesen sein, als er im Kreisverkehr zur Lutherstraße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein soll. Hier habe er zunächst eine Grünfläche überfahren, bevor er dann mit dem Randstein und einer Verkehrsinsel kollidiert sein soll. Danch dürfte er das Weite gesucht haben. Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Fahndung der Beamten des Polizeireviers Rastatt wurde in der Tullastraße der 37 Jahre alte Mann neben seinem unfallbeschädigten Kangoo angetroffen. Erhebliche Ausfallerscheinungen deuteten auf einen vorangegangenen Alkoholkonsum hin. Gegen ihn wurden daher gleich mehrere Anzeigen vorgelegt. Sein Führerschein wurde einbehalten. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 2'000 Euro. 

Ottersdorf - Gebäudebrand

Am Freitagmorgen, um 02.58 Uhr, wurde über Notruf 110 ein brennendes Gebäude in der Nordstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand ein kleines freistehendes Werkstattgebäude in Brand. Bei Brandausbruch hielt sich niemand in diesem Gebäude auf. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf das nahe Einfamilienhaus verhindern. Am Werkstattgebäude entstand ein Schaden von ungefähr 40'000 Euro. Es ist nicht mehr nutzbar. Der Brand ist zwischenzeitlich gelöscht. Derzeit wird das Dach abgedeckt und nach Glutnestern abgesucht. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Ermittlungen hierzu am Tage aufgenommen. 

Ottersweier | B 500 - Geschwindigkeitskontrolle

Die Beamten der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden ziehen nach einer am Donnerstag auf der B 500 zwischen Hundseck und Untersmatt durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle eine ernüchternde Bilanz. Nach Messung von insgesamt 237 gemessenen Fahrzeugen müssen über 50 Verkehrsteilnehmer mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Bei erlaubten 70 Kilometern in der Stunde wurden als traurige ´Spitzenreiter´ ein Autofahrer mit 109 und ein Biker mit sage und schreibe 144 ´Sachen´ gemessen. Ein Motorradfahrer durchquerte die Lichtschranke gleich zwei Mal: Ein erstes Foto wurde mit 110 Kilometern in der Stunde ´geschossen´, ein weiteres keine drei Minuten später mit 114 ´Sachen´. Alle drei Verkehrsteilnehmer erwarten neben Bußgeldern auch ein mehrwöchiges Fahrverbot. 

Rastatt - Rotlicht missachtet

Der 39 Jahre alte Fahrer eines Audi befuhr am Donnerstag gegen 21.10 Uhr die Plittersdorferstraße, als er nach links in die Carl-Schurz-Straße abbiegen wollte. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit dem Peugeot einer 42-Jährigen, welche aus der Wilhelm-Busch-Straße kommend vermutlich das Rotlicht der dortigen Ampel missachtet hatte. Beide Fahrzeugführer wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf zirka 4'500 Euro. 

Rastatt - Mittelfinger führt zu Festnahme

Als die Besatzung eines Streifenwagens am Mittwoch gegen 14.30 Uhr die Bahnhofstraße befuhren, staunten sie nicht schlecht, als der Fahrer des an ihnen vorbeifahrenden Jeeps ihnen den Mittelfinger zeigte. Zeitgleich konnten die Ordnungshüter erkennen, wie alle drei Insassen des Autos beim Erkennen des Streifenwagens die Sicherheitsgute anlegten. Bei einer darauffolgenden Kontrolle stellte sich nicht nur heraus, dass die Geste nach Aussage des Fahrers wohl für seine Beifahrerin bestimmt war, sondern auch, dass die 47-Jährige zur Festnahme ausgeschrieben war. Nachdem die Festgenommene einige Zeit auf dem Polizeirevier Rastatt verbringen durfte, beglich die Dame den ausstehenden Restbetrag der Geldstrafe und wurde auf freien Fuß entlassen. 

Rastatt - Vorfahrt und Autofahrer verletzt

Ein 19 Jahre alter Autofahrer ist heute Vormittag auf der Mozartstraße mit einem aus der Franz-Phillipp-Straße herannahenden Mitsubishi einer 41-Jährigen zusammengestoßen. Durch den Aufprall zog sich die Frau Verletzungen zu, die nach einer ersten medizinischen Versorgung im Klinikum Rastatt behandelt werden mussten. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden dürfte insgesamt über 15'000 Euro betragen, beide Autos mussten an den Abschlepphaken. 

Rastatt - Einbruch in Bäckereifiliale

Noch unbekannte Einbrecher sind in der vergangenen Nacht über eine aufgebrochene Schiebetür in den Verkaufsraum einer Bäckereifiliale im Richard-Wagner-Ring gelangt. Nach dem Aufbrechen zweier leerer Kassen suchten die ungebetenen Besucher das Weite. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 1'000 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Bargeld ergaunert

Über eine aufgehebelte Seitentür ist ein Unbekannter zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen in eine Apotheke in der Engelstraße eingedrungen. Im Innenraum des arzneiführenden Geschäfts erbeutete der Dieb Bargeld aus dort vorgefundenen Geldkassen. Von dem Langfinger fehlt nun jede Spur. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Sinzheim - Unfallflucht

Im Zeitraum vom 11.04. - 14.04.2018 wurde ein in der Kartunger Straße geparkter silberner Opel Astra von einem unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Unbekannte. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Baden-Baden, Tel. 072217680-120 in Verbindung zu setzen.

Sinzheim - Übersehen

Zu einem Unfall mit einem Sachschaden von etwa 20'000 Euro und einer leicht verletzten Person kam es am Freitagmorgen gegen 4.30 Uhr. Die 31 Jahre alte Lenkerin eines Renault befuhr die B3 von Bühl kommend, als sie nach links in die Hauptstraße abbiegen wollte und den auf der Landstraße in Richtung Bühl fahrenden Opel übersah. Die Beifahrerin des 50-jährigen Opel-Lenkers wurde durch die Kollision der beiden Fahrzeuge leicht verletzt. Ein Atemalkoholtest ergab, dass die vermeintliche Unfallverursacherin mit rund 1,7 Promille hinter dem Steuer gesessen haben dürfte. Nach Auswertung der im Anschluss erhobenen Blutprobe erwartet sie eine Anzeige und Post von der Führerscheinstelle. 

Sinzheim - Aus Kurve geflogen

Überhöhte Geschwindigkeit war vermutlich die Ursache für einen spektakulären Autounfall am späten Mittwochabend auf der Kreisstraße Richtung Schiftung. Ein 18-jähriger Peugeot-Fahrer `flog´ gegen 22:30 Uhr mit seinem zu schnellen Wagen aus einer Kurve, überschlug sich und kam mehrere Meter weiter in einem Acker zum Stehen. Hierbei wurde ein Leitpfosten und ein Elektrozaun beschädigt. Der 18-Jährige wurde leicht verletzt und musste in einer örtlichen Klinik versorgt werden. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 4'000 Euro. 

BAB 5 - Fatale Verwechslung

Weil er das Gas- und Bremspedal verwechselte, verursachte der 27-jährige Fahrer eines BMW einen Auffahrunfall auf der A5. Der junge Mann war gegen 14:30 Uhr auf der Autobahn Richtung Karlsruhe unterwegs, als ein vorausfahrender Lastwagen auf der Höhe der Anschlussstelle Rastatt-Süd verkehrsbedingt abbremsen musste. Durch die fatale Verwechslung konnte der BMW-Lenker einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 4'000 Euro. Verletzte gab es nicht. 

BAB 5 - Ein Verletzter nach verbotenem Rechtsüberholen

Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles am Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr auf der Fahrbahn der A5 in Richtung Karlsruhe. Nach bisherigen Ermittlungen überholte ein 44 Jahre alter Audifahrer kurz vor der Tank- und Rastanlage Bühl zuvor andere Verkehrsteilnehmer verbotenerweise rechts. Als er zurück auf die linke Spur wechseln wollte, übersah der Mann einen dort fahrenden Markengefährten, der gerade im Begriff war auf die mittlere Spur zu wechseln. Durch den Zusammenstoß wurde der Audi des 26-Jährigen zunächst nach links in die Betongleitwand abgewiesen und schleuderte im Anschluss auf den Standstreifen, wo das Fahrzeug nach einem Überschlag zum Liegen kam. Der Mittzwanziger verletzte sich dabei leicht. Durch den Unfall, bei dem ein Schaden von etwa 50'000 Euro entstand, kam es zu Behinderungen und kurzen Sperrungen der einzelnen Fahrspuren in Richtung Karlsruhe. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl haben die Ermittlungen gegen den 44 Jahre alten Audi-Lenker aufgenommen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.  

SONDERMELDUNG - Kradfahrer nach Verkehrsunfall verstorben

Am Mittwochabend, gegen 19:15 Uhr, befuhr die 20-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes den Wirtschaftsweg östlich vom Ortseingang Dundenheim. Beim Überqueren der L 99 übersah sie den von rechts aus Richtung Höfen kommenden, 21-jährigen Fahrer eines Kraftrades der Marke Kawasaki und kollidierte mit diesem seitlich. Der 21 Jahre alte Motorradfahrer wurde nach rechts in einen Acker abgewiesen und kam am rechten Fahrbahnrand zum Liegen. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum nach Offenburg verbracht, wo er an den Folgen seiner Verletzungen verstarb. Die L 99 wurde für die Unfallaufnahme voll gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15'000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Feuerwehr Neuried war mit 13 Einsatzkräften vor Ort.

Bad Herrenalb - Einbruch in Rohbau

Unbekannte sind in der Nacht auf Donnerstag in einen Rohbau in Bad Herrenalb eingebrochen und haben dabei Baumaschinen und Materialien im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Die Täter hebelten zunächst zwischen 20:00 und 07:30 Uhr eine provisorische Zugangstür im Untergeschoss des im Lindenweg gelegenen Gebäudes auf. Anschließend durchsuchten die Einbrecher sämtliche Stockwerke und nahmen dabei herumliegende Baumaterialien sowie diverse Baumaschinen wie Winkelschleifer, Akkuschrauber etc. mit sich. Zum Abtransport des umfangreichen Diebesguts wurde vermutlich ein Fahrzeug verwendet. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Calw unter 07051/1610 in Verbindung zu setzen. 

Bruchsal - Aus dem ersten Obergeschoss gerettet

Am Freitagnachmittag um 14.16 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr mit dem Alarmstichwort "Privater Feuermelder" in die Orbinstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schwarzer Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss.  Nach ersten Aussagen von Passanten sollten sich noch Bewohner im Gebäude befinden. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter vor Ort das Alarmstichwort auf "Brand 4". Es wurde die Abteilung Heidelsheim hinzu alarmiert und die Führungsgruppe Bruchsal. Auf der rückwärtigen Gebäudeseite konnte ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Ein Bewohner aus dem zweiten Obergeschoss konnte selbstständig das Gebäude über den Treppenraum verlassen. Da nicht klar war ob sich noch weitere Bewohner im Gebäude befinden wurde mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Gebäude durchsucht.  Es befand sich glücklicherweise keine weiter Person im Haus. Der Brand in der Küche konnte schlussendlich schnell gelöscht werden. Der über die Steckleiter gerettete Bewohner wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt und musste nicht weiter behandelt werden. Der Rettungsdienst war unter dem organisatorischen Leiter Frank Eckardt mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die stellvertretende Ordnungsamtsleiterin Sonita Huber verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage und organisierte für die betroffenen Bewohner des Hauses eine Unterkunft bis dieses wieder bewohnbar ist.  Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich des Brandes noch mit einer Wärmebildkamera und das Gebäude wurde mit einem Drucklüfter ausgiebig belüftet. In Nachgang wurden Messungen im Gebäude getätigt um sicherzustellen das dieses wieder gefahrlos ohne Atemschutz betreten werden kann. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller mit 35 Einsatzkräften bis 16.00 Uhr im Einsatz.

Forst - Nach Rauschgiftfund dem Haftrichter vorgeführt  

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde am Donnerstagnachmittag ein 34-Jähriger dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dem Beschuldigten wird unerlaubter Handel und Besitz von nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln vorgeworfen. Am frühen Mittwochmorgen kontrollierte eine Streife der Bundespolizei Karlsruhe auf der Tank- und Rastanlage in Forst einen Pkw, der von einer 25-Jährigen gelenkt wurde. Auf dem Beifahrersitz saß der Beschuldigte, der einen Joint rauchte. Die weiteren Überprüfungen und die Durchsuchung des Fahrzeuges förderten dann neben ca. 600 Gramm Marihuana auch noch fast 40 Gramm Amphetamin und geringere Mengen Kokain und Haschisch zu Tage. Beide Personen wurden der Kriminalpolizei überstellt. Die weiteren Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass das Rauschgift dem Beschuldigten zuzuordnen ist. Die 25-Jährige konnte nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen die Wache wieder verlassen. 

Forst - Lebensgefährlich verletzter Kradfahrer

Am 12.04.2018, gg.16.00 Uhr, ereignete sich auf der BAB 5, Gemarkung Forst, zw. TuR Bruchsal und AS Kronau, Fahrtrichtung Nord, ein schwerer Verkehrsunfall. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens staute sich der Verkehr auf allen drei Fahrstreifen. Ein auf dem linken Fahrstreifen fahrender 41-jähriger PKW-Lenker aus Bad Mergentheim bremste daraufhin seinen PKW bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 53-jähriger Krad-Fahrer aus Velen fuhr daraufhin aus ungeklärter Ursache auf den PKW auf. Der Krad-Fahrer prallte mit dem Kopf gegen das Fahrzeugheck des PKW und schleuderte dann über diesen. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Mannheim verbracht. der PKW-Lenker erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 40'000 Euro.  Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Nord kurzzeitig voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr über den linken Fahrstreifen und die Durchgangsfahrbahn der TuR Bruchsal geleitet. Die maximale Staulänge betrug ca. 20 km. 

Graben-Neudorf - Einbrecher erbeutet hochwertige Uhren und Bargeld

Uhren und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro hat ein Einbrecher am späten Mittwochabend aus einem Tresor in einem Einfamilienhaus in der Wutachstraße in Graben erbeutet.  Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der Unbekannte zwischen 20:00 Uhr und 02:45 Uhr gewaltsam Zutritt über die Kellertür in das Wohnhaus. Systematisch durchsuchte er sämtliche Räume und öffnete dabei Schränke sowie Schubladen. Nachdem er seine Beute an sich gebracht hatte, verschwand er schließlich wieder durch die Kellertür nach draußen.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Philippsburg unter 07256/93260 in Verbindung zu setzen.

Karlsruhe - Zigarettenautomat aufgebrochen

Unbekannte haben am frühen Freitagmorgen einen Zigarettenautomaten in der Pfannkuchstraße mit brachialer Gewalt aufgebrochen und daraus die Bargeldkassette entwendet. Durch die lauten Geräusche wurde ein Zeuge auf das Duo aufmerksam, die daraufhin mit ihrer Beute auf einem Fahrrad in Richtung Daxlanden flüchteten.  Beide Diebe waren ca. 18 Jahre alt, 170 cm groß, schlank und hatten dunkle kurze Haare. Einer der beiden Langfinger trug bei der Tatausführung einen roten Pullover und eine dunkle Jeansjacke darüber. Der zweite Langfinger war dunkel gekleidet. Über die Höhe des Diebesguts und den angerichteten Sachschaden kann bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. 

Karlsruhe - Festnahme in Fernverkehrszug

Eine gemeinsame Streife der deutschen Bundespolizei und der französischen Grenzpolizei hat Samstagmorgen in einem Fernverkehrszug von Straßburg nach Karlsruhe einen gesuchten Straftäter festgenommen. Gegen den 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen in 14 Fällen. Da er die Geldstrafe in Höhe von 850 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 85-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht. 

Karlsruhe - Trickbetrüger unterwegs

Unter einer Legende war am Mittwochnachmittag in Durlach in der Schinnrainstraße ein Trickbetrüger unterwegs, der Bargeld von mehreren tausend Euro erbeutete. Nach ersten Erkenntnissen läutete kurz nach 15.00 Uhr eine männliche Person an der Wohnungstür einer älteren Dame und gab sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe aus. Unter der Legende das in der kompletten Wasserversorgung Bakterien aufgefunden wurden und er dies überprüfen müsste, betrat der Mann die Wohnung. Die Seniorin wurde unter einem Vorwand in das Badezimmer für mehrere Minuten gelockt. In dieser Zeit muss vermutlich eine weitere Person die Wohnung betreten haben und suchte gezielt nach Bargeld. Kurz nachdem der angebliche Stadtwerke Mitarbeiter die Wohnung verlassen hatte, stellte die Rentnerin fest, dass ihr Bargeld aus einem Mäppchen, das sich in einem Schreibtisch befand, verschwunden war. Der Beschreibung zufolge war der Mann von südländischer Erscheinung, etwa circa 30 Jahre alt und 175 groß, schlank, hatte schwarze kurze Haare und trug zur Tatzeit einen dunklen Blouson sowie eine dunkelgrau Hose. Der Unbekannte sprach hochdeutsch ohne Akzent. Die Beamten des Polizeireviers Durlach schließen nicht aus, dass der Verdächtige noch an weitere Senioren herangetreten ist und bitten um deren Meldung. Ferner appellieren die Polizisten keine Fremde in die Wohnung zu lassen. In derartigen Fällen sollte zuvor immer eine Vertrauensperson oder die Polizei hinzugezogen werden.  Entsprechende Meldungen zur beschriebenen Person oder Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter 0721/49070 rund um die Uhr entgegen. 

Karlsruhe - Radfahrer gegen Straßenbahn

Glücklicherweise nur leichtere Verletzungen zog sich ein 79-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Kaiserstraße in Höhe der Leopoldstraße zu. Der 79-Jährige war gegen 14.00 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Kaiserstraße in Richtung Kaiserplatz unterwegs. In Höhe der Leopoldstraße wollte er nach links abbiegen und übersah hierbei die neben ihm fahrende Straßenbahn. Er stieß gegen die Seitenwand des ersten Wagens und stürzte. Von einer Rettungswagenbesatzung wurde der Verletzte versorgt und vorsichtshalber in eine Klinik gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu leichten Behinderungen im Straßenbahnverkehr. 

Karlsruhe - Tatverdächtige massiver Sachbeschädigungen ermittelt

Die Ermittlungsgruppe "Tunnel", die zur Aufarbeitung der massiven Sachbeschädigungen in der Karlsruher Innenstadt Ende Februar, beim Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt eingerichtet wurde, hat einen erneuten Erfolg zu verzeichnen. Neben den bereits ermittelten 13, 15 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen, von denen sich der 16-Jährige nach wie vor in Haft befindet, kamen die Beamten auch einem 19-Jährigen und einem 22-Jährigen auf die Spur. Die Beiden räumten nach der Durchsuchung ihrer Wohnungen ein, an einem Einbruch in das KSC-Jugendheim und an einem Einbruch in ein Bürogebäude beteiligt gewesen zu sein. 

Karlsruhe - Tunnelrevision

Die jährlichen Tunnelreinigungs- und Wartungsarbeiten im Schlossplatztunnel werden von Mittwoch, 18. April, bis Donnerstag, 19. April, jeweils von 9 bis 15 Uhr durchgeführt. Während der Arbeiten wird die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt. Der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Damit ist die Tunneldurchfahrt jederzeit in beiden Fahrtrichtungen möglich. Für die mit der Tunnelreinigung verbundenen Behinderungen bittet das Tiefbauamt der Stadt um Verständnis.

Karlsruhe - Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

Ein Schwer- und ein Leichtverletzter, sowie ein Sachschaden von geschätzten 45'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochnachmittag in Karlsruhe. Ein 49-Jähriger war mit seinem Ford gegen 15.35 Uhr auf der Tiefentalstraße unterwegs. Dort wich er einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw ruckartig aus und geriet in den Gegenverkehr. Hier kollidierte er mit einem BMW, der von einem 37-Jähriger gelenkt wurde. Bei dem Zusammenprall wurde auch der geparkte Pkw beschädigt. Der Unfallverursacher wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Beide Fahrzeuglenker wurden nach einer Erstversorgung vor Ort durch einen Notarzt in Krankenhäuser gebracht. Die Tiefentalstraße war bis gegen 17.30 Uhr gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Im Einsatz waren ein Notarztteam, zwei Rettungswagen, sowie die Feuerwehren aus Karlsruhe und Hohenwettersbach mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften. 

Karlsruhe - Gestohlener Mercedes sichergestellt

Wenige Stunden nach dem Diebstahl eines Mercedes AMG 63 S konnte das Fahrzeug in Tschechien sichergestellt werden. Der Pkw im Wert von ca. 150'000 Euro war, nach den bisherigen Feststellungen am Donnerstag kurz nach 02.00 Uhr in Waldbronn-Busenbach durch zwei Unbekannte gestohlen worden. Da in dem, mit keyless go ausgestatteten Fahrzeug ein GPS Sender verbaut ist, konnte der Pkw in den Vormittagsstunden bereits in Tschechien geordet werden. Über das Gemeinsame Zentrum der deutschen und tschechischen Polizei wurden Sofortmaßnahmen eingeleitet. Der Pkw konnte schließlich ca. 30 km von der deutsch/tschechischen Grenze in einem Waldgebiet aufgefunden und sichergestellt werden. Der oder die Täter konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei bittet Personen, die zur Tatzeit in Waldbronn verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Betrunkener steigt aus fahrendem Pkw

Schwere Verletzungen zog sich ein offensichtlich alkoholisierter 44-Jähriger am Freitagmorgen auf der Südtangente zu. Der Mann war zunächst betrunken zur Arbeit erschienen. Von der Firmenleitung wurden daraufhin zwei Mitarbeiter gebeten den Mann nach Hause zu fahren. Während der Fahrt auf der Südtangente, bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h, öffnete der 44-Jährige plötzlich in Höhe der Ausfahrt Mühlburg die Fondtüre und stieg aus. Bei dem Sturz auf die Fahrbahn zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch ein Notarztteam wurde der 44-Jährige in eine Klinik gebracht. Die Auffahrt Mühlburg musste kurzzeitig gesperrt werden. Warum der Mann während der Fahrt aus dem Pkw stieg konnte bislang nicht ermittelt werden. 

Karlsruhe - Polizei sucht Zeugen nach Unfall

Bereits am Dienstagmorgen kam es kurz vor 08:00 Uhr auf der Haid-und Neu-Straße in Karlsruhe zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 12-jährigen Fahrradfahrerin und einer unbekannten Autofahrerin. Die 12-Jährige überquerte zunächst an der Bedarfsampel nahe der Haltestelle Sinsheimer Straße die Haid-und-Neu-Straße sowie den Schienenbereich, um anschließend nach rechts in Richtung Fächerbad abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden, dunklen Pkw einer unbekannten Frau. Danach kam es zwar zu einem kurzen Gespräch zwischen den beiden Beteiligten, ein Austausch der Personalien erfolgte jedoch nicht.  Durch den Zusammenstoß wurde die Fahrradfahrerin nicht verletzt, an ihrem Fahrrad entstand ein Sachschaden im zweistelligen Bereich.  Die Polizei bittet nun die unbekannte Pkw-Fahrerin sowie Zeugen des Unfalls, sich mit dem Autobahnpolizeirevier unter 0721/944840 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe | Rastatt - Nächtliche Umleitungen mit Haltentfall

Wegen Bauarbeiten im Karlsruher Hauptbahnhof kann der Streckenabschnitt zwischen Karlsruhe und Rastatt über Ettlingen West  von Sonntag, 15. April 2018 bis Donnerstag, 19. April 2018  jeweils Nachts zwischen 23:20 Uhr und 1:30 Uhr des Folgetags  durch Züge nicht befahren werden.  Aus diesem Grund müssen die in diesem Zeitraum verkehrenden Züge der Linie S71 in beide Richtungen über Durmersheim umgeleitet werden. Aufgrund dichter Zugfolge können die Züge zwischen Karlsruhe und Rastatt nicht halten.  Betroffen sind folgende Züge: - S32/S71 85122, Menzingen ab 23:30 Uhr, Bühl (Baden) an 1:11 Uhr - S71/S32 85125, Bühl (Baden) ab 0:11 Uhr, Menzingen an 1:39 Uhr - S71 85183, Bühl (Baden) ab 1:25 Uhr, Karlsruhe Hbf an 2:07 Uhr  Für die drei genannten Züge wird in den betroffenen Nächten jeweils ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet, der alle Unterwegshalte bedient.

Karlsruhe - Zur Drittliga-Begegnung: Fanbriefe an Anhänger beider Vereine  

  1. Vor dem Drittliga-Spiel zwischen dem KSC und dem FC Hansa Rostock am kommenden Sonntag hat sich die Polizei mit offenen Briefen an die Fans beider Traditionsvereine gewandt. Darin appelliert die Karlsruher Einsatzleiterin Gabi Evers an die Vernunft und den Sportsgeist beider Fanlager. Auch wenn Spannung und Brisanz unabdingbar zum Fußball dazu gehören, hätten Gewalt sowohl bei den Fans untereinander als auch gegenüber der Polizei nichts zu suchen.  Da es in der Vergangenheit zwischen den Anhängern wiederholt zu Auseinandersetzungen gekommen war, wurde die Begegnung als sogenanntes high-risk-Spiel eingestuft. Die Polizei hat deshalb strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen und Maßnahmen für eine strikte Fantrennung vorbereitet. Damit es vor, während und nach dem Spiel zu dem erhofften Fußballfest kommt, stellen sich Ordnungskräfte und Polizei mit einem größeren personellen Aufgebot auf den Spieltag ein. In ihrem Einsatzkonzept setzt die Polizei vor allem auf Kommunikation. Evers weist in ihren Briefen an die Fans deshalb auch auf die "Anti-Konflikt-Teams" der Polizei hin. Diese sind am Sonntag in und um das Stadion im Einsatz. Die speziell geschulten Beamten in Uniform sollen dazu beitragen, ein Überborden der Emotionen und Übergriffe zu verhindern. Die Polizei sei kein Spielverderber und habe für die Unterstützung der jeweils eigenen Mannschaft größtes Verständnis. Wer aber auf Randale oder Gewalt aus sei, dem würden die Ordnungshüter entschieden entgegentreten und Straftaten konsequent verfolgen. So würden Vermummungen oder auch das Abbrennen der gefährlichen Pyrotechnik unter keinen Umständen hingenommen.  
  2. Aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens empfiehlt die Polizei, den Bereich des Wildparkstadions weiträumig zu umfahren. Nach Spielende wird es voraussichtlich eine zeitweilige vollständige Sperrung des Adenauerringes auf Höhe des Stadions / Eingang Mitte Gegentribüne geben. Aus Sicherheitsgründen kann dies auch den gesamten Fußgängerverkehr betreffen. Mit der Maßnahme soll ein Aufeinandertreffen der Fanlager verhindert werden.  Die Polizei empfiehlt allen KSC-Freunden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Stadion kommen, nach Spielende den Ausgang "Fasanengarten" zu wählen und dann den Weg durch den Schlossgarten zu den Straßenbahnhaltestellen "Marktplatz" und "Kronenplatz" zu nehmen. Hinweis für die Redaktionen: Die Fan-Briefe können bei Bedarf bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe angefordert werden. Am Einsatztag ist die Pressestelle vor Ort und unter der Telefonnummer 0175/4332378 für Medienvertreter erreichbar. 

BAB 5 - Fahrzeugführer mit selbstgemalten Kennzeichen unterwegs

Beamte des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe zogen am Donnerstag einen 48-jährigen ungarischen VW Crafter-Fahrer auf der A5 aus dem Verkehr. Der Mann war der Streife gegen 20.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bruchsal und Karlsruhe Nord aufgefallen, weil offensichtlich sehr ungewöhnliche Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht waren. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass es sich um selbst geschriebene Fahrzeugkennzeichen handelte, keine gültige Zulassung und keine Haftpflichtversicherung bestand. So musste der 48-Jährige seinen Autoschlüssel abgeben und sein Fahrzeug stehen lassen. Eine Weiterfahrt ist für ihn erst wieder möglich, wenn rechtmäßige Kennzeichen angebracht sind. 

BAB 8 - 100 km/h zu schnell

So ganz alltäglich war die Geschwindigkeitsüberschreitung eines 25-jährigen VW-Fahrers am Freitag nicht. Bei einer Geschwindigkeitsmessung des Autobahnpolizeireviers Pforzheim auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim Süd überschritt der junge Mann die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 Km/h um ganze 100 km/h. Ihn erwarten nun ein Fahrverbot von drei Monaten, zwei Punkte in Flensburg und 600 Euro Bußgeld. Den zweithöchsten Wert erreichte ein 26-jähriger VW-Fahrer, der 60 km/h zu schnell war. Da die Messungen zwischen 2.30 Uhr und 3.15 Uhr stattfanden war das Verkehrsaufkommen sehr überschaubar und hat offensichtlich beiden Passat-Fahrern die freie Fahrt ermöglicht. Autofahrer müssen zukünftig weiterhin mit Geschwindigkeitsmessungen auf der A8 insbesondere zu Nachtzeiten rechnen, da zunehmend Fahrzeugführer mit zu hohem Tempo festgestellt werden. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)