Polizeibericht 190418 u.a.

Erstellt: Donnerstag, 19. April 2018

(poli). Fahrgäste nutzten im Jahr 2017 in Deutschland den Liniennah- und -fernverkehr mit Bussen und Bahnen erstmals über 11,5 Milliarden Mal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, entspricht das einem Anstieg um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich wurden im Jahr 2017 pro Tag 31,5 Millionen Fahrgäste im Linienverkehr befördert. Die stärkere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wurde auch durch die jeweils gestiegene Zahl der Einwohner, Erwerbstätigen, Schüler sowie Studierenden begünstigt.

Im Liniennahverkehr beförderten die Unternehmen über 11,3 Milliarden Fahrgäste, das waren 1,1 % mehr als 2016. Dabei nutzten 5,3 Milliarden Fahrgäste Omnibusse (+ 0,1 %); bei Straßen-, Stadt- und U-Bahnen waren es 4,0 Milliarden (+ 1,8 %) sowie bei Eisenbahnen und S-Bahnen 2,7 Milliarden Fahrgäste (+ 2,4 %).   Die Zahl der Fahrgäste im Liniennahverkehr ist seit 2004 – dem ersten Jahr, für das vergleichbare Daten vorliegen – kontinuierlich angestiegen. Im Jahr 2017 war das Fahrgastaufkommen um fast 1,4 Milliarden höher (+ 14,0 %) als vor dreizehn Jahren. Besonders starke Zuwächse gab es in diesem Zeitraum im Eisenbahnnahverkehr (+ 37,7 %) und bei Straßenbahnen (+ 20,3 %). Beim Nahverkehr mit Omnibussen gab es dagegen nur einen leichten Anstieg von 1,3 %.   Die Zahl der Reisenden in den Fernzügen der Eisenbahn stieg 2017 um 2,3 % auf 142 Millionen. Der starke Fahrgastanstieg  ist dabei auch auf Streckenerweiterungen sowie auf Sonderticketaktionen zurückzuführen. Der Linienfernverkehr mit Omnibussen hatte nach dem starken Wachstum der Vorjahre erstmals einen leichten Rückgang zu verzeichnen: 2017 wurden fast 23 Millionen Fahrgäste befördert, 0,8 % weniger als im Vorjahr (siehe auch ⇒ Mehr Gewalttaten in Bus und Bahn).

Baden-Baden - Landstraße nach Unfall gesperrt

Die L 84a mussten am Mittwochvormittag nach einem Unfall in der Mührichstraße für rund eine Stunde gesperrt werden. Überdies trugen alle drei beteiligten Autofahrer leichte Verletzungen davon. Ein 56 Jahre alter Mazda-Fahrer hatte kurz vor 11 Uhr zu spät erkannt, dass eine 80 Jahre alte Ford-Lenkerin vor ihm in Richtung Friedhof abbiegen wollte. Durch den darauffolgenden ungebremsten Aufprall wurde der Ford auf die Gegenfahrbahn geschoben, wo er mit dem entgegenkommenden Peugeot einer 31-Jährigen kollidierte. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beziffert sich auf rund 20.000 Euro. 

Baden-Baden - Airbag ausgelöst

Ein heftiger Aufprall im Zusammenhang mit einem Auffahrunfall hatte am Mittwochmittag den Airbag eines VW Golf zum Auslösen gebracht und bei der 44 Jahre alten Fahrerin entsprechende Spuren hinterlassen. Die Mittvierzigerin hatte gegen 13.30 Uhr bei der Heranfahrt an eine Baustellenampel in der Fremersbergstraße einen dort bei Rotlicht wartenden Skoda eines 78-Jährigen übersehen und krachte in das Heck des Oktavia. Mit leichten Verletzungen wurde die Unfallverursacherin vom Rettungsdienst in das Klinikum Mittelbaden gebracht. Der Sachschaden des Malheurs wird mit etwa 15.000 Euro veranschlagt. 

Baden-Baden | Sandweier - Hoher Sachschaden

Rund 15.000 Euro Sachschaden gingen aus einer Kollision am Mittwochnachmittag an der Kreuzung der Richard-Haniel-Straße zur Römerstraße hervor. Ein 22 Jahre alter Mercedes-Fahrer missachte dort kurz vor 16.30 Uhr die Vorfahrt eines in Richtung Iffezheim fahrenden Renault-Lenkers. Beide Chauffeure blieben unversehrt. 

Bühlertal - Tragischer Unglücksfall

Ein tragisches Ende nahm der Sturz eines 75-jährigen Mannes am Mittwochnachmittag in der Laubenstraße. Der Mann war kurz vor 13:30 Uhr alleinbeteiligt von seinem Balkon im zweiten Stock des Mehrfamilienhauses auf die darunter befindliche Rasenfläche gefallen. Obwohl ihm Nachbarn schnell zu Hilfe kamen und den Rettungsdienst alarmierten, verstarb der Mann in Folge seiner schweren Verletzungen in der Klinik.

Gaggenau - Testkäufe in Lebensmittelgeschäften und Gaststätten

Der Jugendschutz ist der Stadt Gaggenau und der Polizei ein wichtiges Anliegen. So wurden vergangene Woche erneut Testkäufe in Lebensmittelgeschäften und Gaststätten durchgeführt. Ziel dieser Maßnahme war nicht die Verfolgung und Bestrafung möglichst vieler Vergehen, sondern sie sollten vielmehr der konsequenten Umsetzung des Jugendschutzes dienen. Eine 17-jährige Testkäuferin versuchte dabei in fünf verschiedenen Verkaufsstellen hochprozentigen Alkohol oder Zigaretten zu bekommen. In zwei Lebensmittelgeschäften wurde der Verkauf verweigert. Dennoch bekam sie in den anderen zwei Geschäften Zigaretten, Tabak und Wodka. Ein Verkäufer ließ sich ihren Ausweis vorzeigen, hat aber dann übersehen, dass die Käuferin minderjährig ist. "Möglicherweise hat er sich auch nur verrechnet", meint Gaggenau Ordnungsamtsleiter Dieter Spannagel, der die Aktion mit begleitet hat. In einer Gaststätte hingegen bekam die Jugendliche nur alkoholfreie Getränke.  Die Abgabe von hochprozentigem Alkohol, Tabakwaren und andere nikotinhaltige Erzeugnisse sind nach den einschlägigen Vorschriften des Jugendschutzes nicht gestattet. Die beiden Verkäufer, die den Jugendschutz nicht beachtet haben, müssen nun mit einem Bußgeldbescheid rechnen, erklärt die Stadtverwaltung. Die Testkäuferin wurde begleitet von Kriminalhauptkommissarin Sonja Hoffmann, beim Polizeipräsidium Offenburg zuständig für Kriminalprävention, dem Jugendkoordinator Georg Bierbaums vom Polizeirevier Gaggenau sowie Vertretern des städtischen Ordnungsamtes. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist aufgrund des nicht zufriedenstellenden Ergebnisses damit zu rechnen, dass in naher Zukunft weitere Testkäufe durchgeführt werden.

Kuppenheim - Tassen und Teller auf Bundesstraße

Wie mehrere Teile von Keramikgeschirr auf die Fahrbahn der B462 gelangten ist noch unklar. In der Nacht auf Donnerstag gegen 1:30 Uhr wurden der Polizei zerfahrene Tassen und Teller auf der B462 bei Kuppenheim gemeldet. Dieser Umstand konnte bis zur Anschlussstelle Bischweier noch weitere 5-6 Male festgestellt werden. Aufgrund der Gefahr durch die spitzen Kanten, wurde die Strecke abgesichert und gesäubert.

Rastatt - Beziehungsdrama

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln seit Mittwochabend gegen einen 58-jährigen Mann, der im Verdacht steht, seine drei Jahre jüngere Ehefrau getötet zu haben. Kurz nach 21 Uhr wurde die Polizei in Rastatt von Angehörigen verständigt, da sich diese aufgrund fehlenden Kontakts zu den Eheleuten Sorgen machten. Nachdem die Beamten über die Drehleiter der Feuerwehr Rastatt in die Wohnung gelangten, fanden sie die 55-Jährige Ehefrau tot im Schlafzimmer vor. Der Ehemann wurde im Badezimmer angetroffen und festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat beim Amtsgericht Baden-Baden den Erlass eines Haftbefehls wegen Mordes beantragt, der Beschuldigte wird im Verlauf des heutigen Nachmittags dem Haftrichter vorgeführt. Der Beschuldigte ist geständig und gab als Motiv familiäre Probleme an. Er hat vor dem Haftrichter eingeräumt, seine schlafende Ehefrau in den frühen Morgenstunden des 17. April mit einem Baseball-Schläger attackiert und im Anschluss erwürgt zu haben. Das Amtsgericht Baden-Baden folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und erließ einen Haftbefehl wegen Mordes und veranlasste die anschließende Einweisung des Tatverdächtigen in die Justizvollzugsanstalt. Das Motiv für die Tat liegt im persönlichen Bereich. 

Rastatt - Baustelle rückt weiter      

Die star. Energiewerke sind weiter dabei, Fernwärmeleitungen zum Murg-Carrée zu verlegen. Nach den Arbeiten im Leopoldring geht es nun an den nächsten großen Bauabschnitt vom Kreuzungsbereich Friedrichring / Wilhelm-Busch-Straße über die Murg unter der Hindenburgbrücke hindurch bis zur Kinkelstraße. Die Arbeiten erfolgen in drei Abschnitten und führen zu folgenden Beeinträchtigungen für den Verkehr:  bis Mittwoch, 25. April, ist Linksabbiegen von der Hindenburgbrücke in den Friedrichring nicht möglich. Von Montag, 23. April, bis Mittwoch, 9. Mai, sind Rechtsabbiegen von der Hindenburgbrücke in die Plittersdorfer Straße sowie Linksabbiegen von der Plittersdorfer Straße in Richtung Hindenburgbrücke und Linksabbiegen von der Wilhelm-Busch-Straße in die Plittersdorfer Straße nicht möglich. Von Montag, 23. April, bis Montag, 14. Mai, wird zudem die Kinkelstraße in Höhe der Hausnummer 1 gesperrt. Über die Zeughausstraße ist die Zufahrt bis zur Baustelle frei. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Busverkehr sind von den Baumaßnahmen nicht betroffen.  

Rastatt - Kartierungen der Flora und Fauna

Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit faunistischen und floristischen Kartierarbeiten beauftragt. So auch in Rastatt. Bis Ende August sind daher Kartierarbeiter in Rastatt und den Ortsteilen unterwegs. Die Erfassungen finden laut LUBW ausschließlich auf Flächen im Außenbereich statt. Umzäunte Grundstücke betreten die Kartierer nicht beziehungsweise nicht ohne vorherige Anmeldung. Auf den Flächen werden zudem keine dauerhaften Markierungen vorgenommen. Die Ergebnisse werden einzelnen Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftern nicht zugeordnet. Die floristischen Kartierungen gehören zum landesweiten FFH-Mähwiesen-Monitoring. So werden stichprobenartig Mähwiesen erfasst und alle höheren Pflanzen, die dort wachsen. Bei den faunistischen Kartierungen werden im Rahmen des  Greifvogelmonitorings der LUBW gezielt drei Greifvogelarten erfasst. 

Steinmauern - Splitterbomben entschärft

Bei Vorsondierungsarbeiten im Erdreich auf der Erschließungsfläche beim Sportplatz sind am Mittwochmittag unweit der Murg zwei Splitterbomben aufgefunden worden. Nach einer Begutachtung der verrosteten und aus dem zweiten Weltkrieg stammenden Blindgänger durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdiensts, war eine Entschärfung an Ort und Stelle notwendig. Aus diesem Grund musste die L 78a sowie die angrenzenden Radwege zwischen 13.40 Uhr und 14.10 Uhr in einem Radius von 200 Metern gesperrt werden. Nach fachgerechter Entfernung der beiden Zünder konnten die jeweils zehn Kilogramm schweren Sprengkörper amerikanischer Herkunft abtransportiert werden. Zu nennenswerten Beeinträchtigungen kam es nicht. 

BAB 5 - Zeugen nach Unfall gesucht

Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl sind nach einem Verkehrsunfall in den heutigen frühen Morgenstunden auf der A 5 zwischen der Anschlussstelle Rastatt Süd und der Tank- und Rastanlage Baden-Baden auf der Suche nach Zeugen. Kurz vor 2 Uhr krachte dort ein Auto in das Heck eines Sattelzuges. Während der 48 Jahre alte Autofahrer angibt, der Lkw hätte unvermittelt vor ihm von der rechten auf die mittlere Fahrspur gewechselt, schildert der Fahrer des Sattelzuges eine andere Version. Nach seiner Erinnerung wäre er schon längere Zeit vor dem Unfall auf der mittleren Spur in Richtung Süden unterwegs gewesen. Durch den Aufprall zog sich der Autofahrer leichte Verletzungen zu, die nach einer ersten notärztlichen Behandlung vor Ort im Klinikum Mittelbaden versorgt wurden. Die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl bitten Zeugen unter der Rufnummer: 07223 80847-0 um Hinweise. 

Spritpreis fast auf Jahreshöchststand  

Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen sind binnen Wochenfrist deutlich gestiegen. Laut ADAC kletterte der Preis für einen Liter Super E10 seit der vergangenen Woche um 2,2 Cent auf durchschnittlich 1,373 Euro. Auch für Dieselkraftstoff müssen die Autofahrer mehr bezahlen. Ein Liter kostet im Tagesmittel 1,216 Euro – das sind 2,1 Cent mehr.  Der Preis für Super E10 liegt aktuell nur noch um 0,1 Cent unter dem bisherigen Jahreshöchststand von 1,374 Euro am 1. Januar 2018. Den Autofahrern empfiehlt der ADAC angesichts der jüngsten Verteuerung: Vor jedem Tanken die Preise vergleichen und möglichst günstige Tankstellen ansteuern.

Bundesweiter Schlag der Bundespolizei gegen mutmaßliches Netzwerk der Organisierten Kriminalität

  1. Am 18. April 2018 haben knapp über 1'500 Beamte der Bundespolizei ab den frühen Morgenstunden zeitgleich in 12 Bundesländern 62 Bordelle bzw. Wohnungen auch in Karlsruhe, Bruchsal und Rastatt durchsucht und dabei 7 Haftbefehle vollstreckt - in einem Objekt in Rastatt wurde nach offiziellen Angaben ein Haftbefehl vollstreckt, sechs Personen vorläufig festgenommen. "Die Frauen und Transsexuellen aus Thailand wurden wie im Rotationsbetrieb von Bordell zu Bordell weitergereicht", sagte die Sprecherin in Rastatt. "Sie wurden zwangsprostituiert und mit erschlichenen Visa nach Deutschland eingeschleust."
  2. Insgesamt waren im Südwesten 180 Beamte der Bundespolizei, darunter auch Spezialkräfte, im Einsatz. Damit waren das die personell größten Exekutivmaßnahmen seit Bestehen der Bundespolizei. Zum Kern der Gruppierung, die nach vorläufiger Bewertung der Organisierten Kriminalität (OK) zuzurechnen sein dürfte, zählen 17 Beschuldigte - Hauptbeschuldigte ist nach Angaben der Bundespolizei eine 59 Jahre alte Frau aus Thailand. "Es werden wohl noch mehr werden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Gruppierung soll thailändische Frauen und Transsexuelle mit erschlichenen Schengen-Visa ins Bundesgebiet eingeschleust haben. Der Reisezweck soll dabei von vorneherein in der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch Ausübung der Prostitution und Überschreitung der Gültigkeitsdauer des erteilten Visums bestanden haben. In Deutschland sollen die eingeschleusten thailändischen Staatsangehörigen im Rotationsprinzip nahezu im gesamten Bundesgebiet in Bordellen eingesetzt worden sein. Sie mussten den Erkenntnissen zufolge nahezu 100% ihres Arbeitslohns an den jeweiligen Betreiber des Massagestudios abführen, um so den Schleuserlohn abzuarbeiten. Dieser soll regelmäßig zwischen 16'000 und 36'000 EUR betragen haben. Der Ertrag der verfolgten Gruppierung dürfte im siebenstelligen Bereich liegen. Bei den Maßnahmen konnten umfangreiche Beweismittel sowie Bargeld in Höhe von 248'390,00 EUR sichergestellt werden. Auch die GSG 9 war mit Kräften im Einsatz, da ein milieutypischer Besitz von Schusswaffen nicht ausgeschlossen werden konnte. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurden 81 illegal aufthältige Personen angetroffen und an die zuständigen Landespolizeidienststellen übergeben.
  3. Gegenstand des Ermittlungskomplexes sind der Verdacht der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern gemäß § 97 Abs. 2 AufenthG, des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung gemäß § 232 a StGB, der Ausbeutung von Prostituierten gemäß § 180a StGB, der Zuhälterei gemäß § 181a StGB, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt gemäß § 266a StGB sowie der Steuerhinterziehung nach § 370 AO. Der Bundesminister des Innern, Horst Seehofer, erklärt hierzu: "Der Bundespolizei ist ein harter und in seinem Ausmaß beispielloser Schlag gegen ein bundesweit verzweigtes Netzwerk der Organisierten Kriminalität gelungen. Viele hunderte Frauen und Männer waren der menschenverachtenden grenzenlosen Profitgier von Schleusern über Jahre und Landesgrenzen hinweg ausgeliefert. Diesem skrupellosen Vorgehen und der sexuellen Ausbeutung in einem abscheulichen Ausmaß konnte heute ein Ende gesetzt werden. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz." O-Ton des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann: "Es geht den Kriminellen nicht um humanitäre Fluchthilfe, sondern um persönliche Bereicherung in Form menschenverachtender Ausbeutung. Erneut zeigt sich: Organisierte Schleusungskriminalität ist häufig erst der Anfang für weitere Verbrechen!" 

Bretten - Pedelecfahrer nach Zusammenstoß mit Mofafahrerin nachträglich verstorben

Der am Montagmittag auf einem Radweg zwischen Gölshausen und Bauerbach bei einem missglückten Ausweichmanöver mit einer 17-jährigen Mofafahrerin schwerst verletzte Radfahrer ist am Mittwoch seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Der 69-Jährige war gegen 13 Uhr mit seinem Rad frontal mit einer entgegenkommenden Mofafahrerin zusammengestoßen und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte durch Polizeibeamten des Polizeireviers Bretten reanimiert worden. 

Ettlingen - Informationsfahrzeug für Einbruchsschutz auf dem Marktplatz

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe informiert:  "SICHER WOHNEN - EINBRUCHSCHUTZ"  Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen den betroffenen Menschen zu schaffen.  Vom Einbruchdiebstahl bleiben auch Gewerbe- und Dienstleistungsobjekte nicht verschont. Häufig entstehen in Zusammenhang mit diesem Delikt, teilweise verbunden mit Vandalismus, sehr hohe Schäden.  Die Polizei misst dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger einen sehr hohen Stellenwert bei und informiert die Bevölkerung deshalb über richtige Verhaltensweisen und notwendige Sicherungsmaßnahmen. Schließlich ist Vorbeugung die beste Möglichkeit, sich vor solchen Taten zu schützen.  Das neue Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ist im Landkreis Karlsruhe unterwegs, und zwar in  Ettlingen auf dem Marktplatz am Sonntag, 22.04.2018, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Im so genannten "i MOBIL" bekommen Interessierte die richtigen Tipps zur Sicherung von Fenstern, Türen und anderen Bereichen des Hauses, der Wohnung oder auch des gewerblichen Objektes. Eine Vielzahl von Exponaten, von der einfachen Fenster- bzw. Türsicherung bis zur Überfall- und Einbruchmeldeanlage machen deutlich, wie man sich wirkungsvoll schützen kann.  Übrigens: Einbruchschutz lohnt sich! Mehr als 45% der versuchten Wohnungseinbrüche scheitern an Sicherungstechnik!  Daher sollte man die Gelegenheit nutzen und sich bei dieser Gelegenheit kostenlos und unverbindlich informieren. Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle stehen dabei gerne Rede und Antwort:  "Die Polizei - Ihr Partner für Sicherheit - Wir beraten Sie gerne!": Polizeipräsidium Karlsruhe Referat Prävention Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Karlsruhe Beiertheimer Allee 16 76137 Karlsruhe.

Karlsruhe - Auf Stauende aufgefahren

Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von geschätzten 12'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochnachmittag auf der Schwarzwaldstraße. Ein 51-Jähriger fuhr gegen 17.15 Uhr mit seinem Skoda auf der Schwarzwaldstraße in Richtung Süden. Beim Einfahren in Bahnunterführung erkannte er zu spät, dass sich der Verkehr staute und fuhr auf einen Seat auf. Durch den Aufprall wurde der Seat auf ein weiteres davor stehendes Fahrzeug aufgeschoben. Die 60-jährige Seatfahrerin wurde leicht verletzt. Während der Dauer der Unfallaufnahme wurde der Fahrzeugverkehr durch Polizeibeamte geregelt. 

Karlsruhe - Gewinnübergabe zum Fahrradjubiläum 2017

Am Freitag, dem 20. April werden in den Räumlichkeiten der Jugendverkehrsschule Karlsruhe am Engländerplatz in der Willy-Andreas-Allee 9 um 15 Uhr vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe und Vertretern der Verkehrswachten Bruchsal-Bretten sowie des Stadt- und Landkreises Karlsruhe die Preise aus dem Kindermalwettbewerb des letzten Jahres zum Fahrradjubiläum übergeben.  Sechs junge Schülerinnen und Schüler aus Bretten und dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe können sich über attraktive Preise aus dem landesweiten Malwettbewerb des Innenministeriums Baden-Württemberg, "Gib Acht im Verkehr" sowie der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. freuen.  Teilnahmeberechtigt für den landesweiten Malwettbewerb war jedes Kind, das 2017 eine der Jugendverkehrsschulen besucht hatte. Bis zum Einsendeschluss hatten etwa 750 Kinder ihre Bilder an "Gib Acht im Verkehr" in Tübingen geschickt. Dort sind für jedes der zwölf regionalen Polizeipräsidien zehn Preisträger ausgelost worden, denen jeweils im Rahmen eines Pressetermins ihre Gewinne übergeben werden. Die vier Gewinner aus dem ebenfalls zum Polizeipräsidium Karlsruhe gehörenden Enzkreis, Mühlacker und der Stadt Pforzheim sind ihre Gewinne bereits überreicht worden.  

Karlsruhe - DHL-Zulieferer Opfer eines schweren Raubes

Opfer eines schweren Raubes wurde am Donnerstag Nachmittag um 17.24 Uhr ein 22jähriger DHL-Fahrer in der Geranienstraße in Höhe Haus Nr. 4. Dr Mann lieferte mit einer Sackkarre Pakete aus, er konnte mit seinem Fahrzeug nicht in die Straße fahren, als plötzlich zwei je mit einem Messer bewaffnete junge Männer an ihn herantraten, in bedrohten und mit den Worten "Pakete her" die Herausgabe von Paketen forderten. Bevor der Mann reagieren konnte, nahm sich jeder Täter ein Paket von der Karre und beide flüchteten in Richtung Sophienstraße. Der Geschädigte wurde nicht verletzt, über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. TV 1: Ca. 16-20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, blonde Haare, seitlich kurz geschnitten, sprach akzentfrei Deutsch, vermutlich Europäer. Bekleidet mit blauer Jogginghose und ein weißes T-Shirt. TV 2: Ca. 16-20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, rotblonde Haare, seitlich kurz geschnitten, Sprach nicht, vermutlich Europäer. Trug ein schwarzes Shirt und eine helle Hose. Hinweise zu dem Vorfall bitte an die Kriminalpolizei Karlsruhe unter Tel. 0721-9395555 

Karlsruhe - Auseinandersetzungen der Fangruppen verhindert

Beim Pokalspiel des Karlsruher SC gegen den SV Waldhof Mannheim am Mittwochabend gelang es Polizei- und Ordnungskräften, ein direktes Aufeinandertreffen der verfeindeten Fanlager zu verhindern. Acht Polizeibeamte wurden durch Böllerwürfe leicht verletzt.  In der Anreisephase kam es zu den erwarteten Verkehrsbehinderungen in der Karlsruher Innenstadt und rund um das Stadion. Da auch der Zugverkehr in Richtung Karlsruhe Verzögerungen zu verzeichnen hatte, war die Stimmung unter den Gästeanhängern bei der Ankunft im Hauptbahnhof kurzfristig angespannt. Bei Flaschenwürfen und dem Zünden von Pyrotechnik wurde aber glücklicherweise niemand verletzt. Da der Veranstalter kurz vor Spielbeginn noch mit einem großen Fanzulauf rechnete, wurde in gegenseitiger Absprache der Anstoßzeitpunkt um zehn Minuten auf 17.40 Uhr verlegt. Schon vor Spielbeginn wurde in der Nähe des Stadions eine größere Anzahl an Pyrotechnik aufgefunden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.  Auch beim Fanaufzug von Karlsruher Anhängern von der Innenstadt in Richtung Stadion wurden von einzelnen Fans Böller in Richtung der Polizei geworfen. Mehrere Polizeibeamte verletzten sich dabei durch Knalltraumen. Zudem wurde mit einer Leuchtsignalrakete in Richtung des Polizeihubschraubers geschossen. Diesbezügliche Ermittlungen laufen noch.  Während des Spiels wurde im Block der Gäste weitere Pyrotechnik entzündet. Bei Würfen auf Polizeikräfte wurden zwei weitere Beamte leicht verletzt. Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden.  Bei der Abreisephase war die Stimmung bei den Mannheimer Anhängern wohl unter anderem auch aufgrund von zuvor bekannt gegebenen Verzögerungen angespannt. Es kam aber zu keinen Ausschreitungen und der Bustransfer zum Bahnhof verlief diszipliniert ab.  Insgesamt wurden acht Polizeibeamte leicht verletzt. Es kam zu acht vorläufigen Festnahmen aufgrund von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Sachbeschädigungen. Bei den Festnahmen kam es zu einer Widerstandshandlung und einer Beleidigung zum Nachteil von Polizeikräften. Außerdem wurden Ermittlungen wegen zwei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und zwei Körperverletzungsdelikten eingeleitet. Acht Personen wurden Platzverweise erteilt.  Der Polizei-Einsatzleiter Lutz Schönthal zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes. "Ich bin froh, dass die betroffenen Polizeibeamten nur leicht verletzt wurden und ihren Dienst zunächst fortführen konnten. Auch gelang es unseren Anti-Konflikt-Teams deeskalierend auf die Fangruppen einzuwirken. Unser Ziel der strikten Fantrennung ist erreicht worden." 

Karlsruhe - Fünfjährige sperrt Mama aus

Am Dienstag, in der Mittagszeit, wollte eine 37-jährige Mama lediglich kurz in den über ein Treppenhaus separierten Keller, um Wäsche zu machen, als sie plötzlich feststellen musste, dass Sie von ihrer fünfjährigen Tochter aus der Wohnung ausgesperrt wurde. Diese war ihr unauffällig über das Treppenhaus gefolgt und hatte zuvor die Haustür hinter sich zugezogen. Da die 37-Jährige gerade eine kochende Suppe auf dem Herd stehen hatte, war ihr die Dringlichkeit der Lage offenbar schnell bewusst. Sie kletterte nach draußen und alarmierte sofort die Feuerwehr und die Polizei. Durch ein offen stehendes Fenster in den oberen Etagen, konnte sich die Feuerwehr schnell Zutritt in das Wohnungsinnere verschaffen. Die im Treppenhaus verweilende Fünfjährige war wohlauf und auch die Suppe köchelte noch immer vor sich hin. Es kam weder zu einer Brand- noch zu einer Rauchentwicklung. Der Vorfall ereignete sich im Hänselweg in Karlsruhe. 

Karlsruhe - Mutmaßliche Raubstraftat geklärt

Die Tat, bei der zwei Männer, einen 41-Jährigen und einen 42-Jährigen am Sonntagabend in der Otto-Wels-Straße verfolgt und geschlagen haben, ist vermutlich geklärt. Der 42-jährige Geschädigte erkannte am Mittwochmorgen die beiden Täter in der Straßenbahn wieder und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Südweststadt war allerdings nur noch ein 31-jähriger Tatverdächtiger an der Haltestelle Albert-Braun-Straße anzutreffen. Der zweite Tatverdächtige, ein 39-Jähriger, stellte sich einige Zeit später selbst bei der Polizei. Die Männer räumten ein, dass es am Sonntag zu Tätlichkeiten gekommen sei, bestreiten aber dem Geschädigten eine Kette vom Hals gerissen zu haben. 

Langenbrücken - Diebe verwüsten Gaststätte

Unbekannte verschafften sich in der Nacht zum Donnerstag gewaltsam Zutritt in eine Gaststätte in der Langenbrückener Hauptstraße.  Die Diebe gelangten zwischen 23:00 Uhr und 07:00 Uhr gewaltsam über die Eingangstür in die Räumlichkeiten des Gasthauses. Im Inneren beschädigten sie einen Zigarettenautomaten sowie einen Spielautomaten, indem sie diese einfach umwarfen. Im Tresenbereich erbeuteten sie eine Registrierkasse mit Bargeld sowie mehrere Flaschen alkoholischer Getränke. Über die Höhe des angerichteten Sachschadens sowie über die Höhe des entwendeten Diebesguts kann bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.  Sachdienliche Hinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Bad-Schönborn unter 07253/80260 entgegen. 

Rheinstetten - Entsorgungsfahrzeug erfasst Fußgänger

Am frühen Mittwochmittag übersah ein 49-jähriger Fahrer eines Entsorgungsfahrzeugs einen Fußgänger in der Magnolienstraße, welcher hierdurch verletzt wurde. Der Fußgänger war zuvor mit seinem Fahrrad unterwegs und war gerade im Begriff von diesem abzusteigen, als er vom vorwärts rangierenden Lkw-Fahrer erfasst wurde. Hierdurch verlor der 88-jährige das Gleichgewicht und stürzte direkt vor das fahrende Entsorgungsfahrzeug. Der Radfahrer musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Polizei bitte Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben, sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe unter 0721/944840 zu melden. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)