Polizeibericht 160418 u.a.

Erstellt: Montag, 16. April 2018

(poli). "Crowdinvesting, also die Finanzierung eines Projekts, bei der sich viele Anleger als 'Schwarm' (englisch: Crowd) über eine Plattform im Internet an dem Projekt eines Unternehmens oder eines Start-ups beteiligen, steht bei manchen Verbrauchern hoch im Kurs. Doch die Geschäfte sind riskant und können zum Totalverlust des eingesetzten Geldes führen. Deshalb ist eine gute Verbraucherinformation rund um das Crowdinvesting-Projekt notwendig und wichtig", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk

"Um die Entscheidung für oder gegen die Investition in ein Crowdinvesting-Projekt gut informiert treffen zu können, sollten die notwendigen Informationen zu dieser Investition im jeweiligen Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) zu finden sein", betonte Peter Hauk. Dazu habe das baden-württembergische Verbraucherministerium eine Studie in Auftrag gegeben, die von Prof. Dr. Andreas Oehler (Uni Bamberg) durchgeführt wurde. Gegenstand der Studie sei die Frage gewesen, ob VIBs als primäre Informationsquelle geeignet seien, um Verbraucher über Chancen und Risiken des Crowdinvestings aufzuklären. "Laut der Studie muss diese Frage leider eindeutig verneint werden. Einerseits fehlen relevante Informationen zu Chancen und Risiken der Crowdinvesting-Produkte - andererseits wird bei den Verbrauchern durch das VIB trotz des Informationsmangels die Illusion erzeugt, gut über das Produkt informiert zu sein. Die Studie spricht hierzu eine deutliche Sprache", sagt der Minister. Für die Studie ⇒ "Infos für den Schwarm: Werden Crowdinvesting-Kleinanleger mit VIBs gut informiert? Eine empirische Untersuchung" wurden Vergleichsmaßstäbe zu guter Verbraucherinformation qualitativ analysiert. 

Motorradunfälle am Wochenende

In Bezug auf gefahrene Kilometer ist das Risiko bei einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad ums Leben zu kommen 18-mal so hoch wie mit einem Pkw. Motorradfahrende tragen ein besonders hohes Unfallrisiko. Fast ein Viertel der getöteten Verkehrsteilnehmer im Jahr 2017 waren Motorradfahrende.

  1. Am Samstagnachmittag fuhr ein Motorradfahrer in der Flugstraße und wollte offensichtlich Besucher einer nahegelegenen Veranstaltung imponieren. Er beschleunigte seine außergewöhnliche Maschine so stark, dass er die Kontrolle verlor und stürzte. Hierbei hatte der Fahrer Glück, er wurde nur leicht verletzt. An dem Motorrad entstand ein Sachschaden von 15'000 EUR, wobei kein Totalschaden entstand, da der Wert des Motorrades deutlich höher ist.
  2. Am Samstagmittag befuhr eine Gruppe von Motorradfahrern die L 108 von Hornberg in Richtung Fohrenbühl. Nach einer Linkskurve beschleunigte ein 49-jähriger Motorradfahrer so stark, dass sein Motorrad ins Schlingern geriet. Der Fahrer verlor die Kontrolle und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er rutschte einen Abhang hinab und blieb dort schwer verletzt liegen. Er wurde vom Rettungsdienst geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. An dem Motorrad entstand ein Schaden von 3'000 EUR. 
  3. Zwei Motorradfahrer wurden bei Verkehrsunfällen am Samstag im Landkreis Calw schwer verletzt. Beide mussten mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen werden. Gegen 13.00 Uhr war ein 32-Jähriger mit seiner Kawasaki auf der Kreisstraße 4308 von Gechingen in Richtung Althengstett unterwegs. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, streifte ein Verkehrszeichen und kam hinter einem Erdwall im Entwässerungsgraben zum Liegen. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von ca. 2'000 Euro. Auf der Kreisstraße 4366 fuhr gegen 16.30 Uhr ein 32-Jähriger mit seiner BMW in Richtung Aichelberg. Kurz vor der Abzweigung nach Meistern kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und im angrenzenden Wald zum Liegen. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4'000 Euro. 
  4. Eine 45-Jahre alte Motorradfahrerin ist am Sonntagvormittag beim Befahren der L 94 mit ihrer Suzuki gestürzt und hat sich hierbei leichte Verletzungen zugezogen. Nach ersten Ermittlungen dürfte die Frau kurz nach 11 Uhr einem entgegenkommenden Sportwagen ausgewichen sein. Dessen Fahrer soll die Kurve bergwärts gefährlich geschnitten haben. Der am Motorrad entstandene Sachschaden wird auf etwa 2'000 Euro geschätzt.
  5. Schwerere Verletzungen konnte der 59 Jahre alte Lenker einer Triumph am Sonntagmittag durch das rechtzeitige Abspringen von seiner Maschine verhindern. Er befuhr gegen 13 Uhr die K5371 in Richtung Ottenhöfen, als er vermutlich aufgrund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit in einer Kurve zu Fall kam. Noch bevor sein motorisiertes Zweirad über die Straße rutschte und in die Leitplanke krachte, gelang es dem 59-Jährigen abzuspringen. Er verletzte sich hierbei leicht. Der entstandene Sachschaden beträgt zirka 3'000 Euro.
  6. Ein 47-jähriger Motorradfahrer kam am Sonntagnachmittag gegen 14.15 Uhr auf der B500 zwischen Mummelsee und Unterstmatt aus bislang unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und verletzte sich hierbei schwer. Das Zweirad der Marke Triumph erlitt einen Schaden von ca. 5'000 Euro. Die B500 war für ca. eine Stunde im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt u.a. weil der Rettungshubschrauber auf der Straße landete. Der Verletzte wurde in das Klinikum nach Karlsruhe eingeliefert.
  7. Ein 50 Jahre alter Motorradfahrer hat sich bei einem Sturz in der Stauferbergstraße am frühen Sonntagabend schwere Verletzungen zugezogen. Der Biker war gegen 20.30 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und ins Gras gestürzt. Hierbei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er nach einer notärztlichen Erstbehandlung ins Ortenau Klinikum Lahr gebracht werden mussten. Nach ersten Ermittlungen dürfte vorangegangener Alkoholkonsum den Kontrollverlust begünstigt haben. Ein Test ergab rund 1,4 Promille. Ein nahezu identischer Wert wurde nur eine Viertelstunde nach dem Unfall bei einer Verwandten des Verletzen festgestellt. Diese wurde telefonisch über das Malheur ihres Familienmitgliedes in Kenntnis gesetzt, wonach sie sich in Sorge mit ihrem Auto zum Polizeirevier Lahr begeben hatte. Da sie dort nach dem Aussteigen unsicher zur Pforte wankte, standen auch bei ihr ein Atemalkoholtest und eine Blutentnahme ins Haus. Beiden Verkehrsteilnehmern drohen Strafanzeigen und Fahrverbote. 
  8. Der Spaß an einer unerlaubten Spritztour dürfte einem Motorradfahrer am frühen Sonntagabend in den Schweigrother Matten vergangen sein. Dort war der Biker offensichtlich unerwartet auf eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Baden-Baden getroffen und hatte beim Erkennen der Ordnungshüter Fersengeld gegeben. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Polizisten zwar das Motorrad, nicht aber dessen Fahrer festzustellen. Dieser hatte in letzter Sekunde mitsamt Sozius unweit der Breisgaustraße zu Fuß die Flucht ergriffen. Die Ermittlungen der Polizei richten sich nun gegen den Besitzer des zwischenzeitlich behördlich verwahrten Motorrades. Der Verdächtige war parallel zum Eintreffen des Abschleppwagens zu seinem Motorrad zurückgekehrt. Er ist weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch eines notwendigen Versicherungsvertrages für das Gefährt.
  9. Schwere innere Verletzungen und diverse Frakturen trug am Montagmorgen ein 36-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Herdweg davon. Er kam unter Einsatz eines Rettungsteams in eine Klinik.  Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war der Zweiradfahrer von der "Alte Weingartener Straße" kommend in nördlicher Richtung unterwegs. Als er eine vor ihm fahrende Kolonne - zwei Pkw und einen davor fahrenden Traktor mit Anhänger - überholen wollte, setzte der 44 Jahre alte Fahrer des landwirtschaftlichen Gespanns zum Linksabbiegen an. Bei der sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung stürzte der Überholer. Anschließend rutschte das Motorrad am linken Fahrbahnrand entlang. Der Fahrer löste sich unterdessen von seinem Fahrzeug und prallte in der Folge gegen ein Vorderrad des Treckers.  Bis zur Räumung der Unfallstelle war der Herdweg bei örtlicher Umleitung gesperrt. Das Kraftrad, an dem ein Schaden von etwa 1'000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. 

Achern - Tatverdächtige nach Raubüberfall auf Lottofiliale ermittelt / 17-Jähriger in Haft

Nach dem Raubüberfall auf eine Lottofiliale am 5. April (wir berichteten ⇒ HIER) ist den Ermittlern der Kripo Offenburg ein schneller Erfolg geglückt. Drei jungen Männern im Alter von 17 und 18 Jahren wird vorgeworfen, das Geschäft am späten Donnerstagnachmittag der Vorwoche unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe überfallen zu haben.  Als Schlüssel zum Erfolg erwiesen sich mehrere sehr gute Zeugenhinweise. Diese haben die Telefone der Amtsstuben nach der breiten Medienberichterstattung erreicht. Hiernach konnte nicht nur die mutmaßlich zur Tat benutzte Softairwaffe in einem Mülleimer unweit des Tatortes aufgefunden werden. Auch die Identifizierung der Verdächtigen wurde möglich. Nach Konfrontation des Trios mit den Ergebnissen der kriminalpolizeilichen Recherchen zeigten sich zwei der 17 und 18 Jahre alten Verdächtigen aus dem Raum Achern geständig. Ein dritter mutmaßlicher Mittäter schweigt zu den Vorwürfen. Er wurde am 11. April auch wegen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und Beschluss des zuständigen Richters in eine Jugendjustizvollzugsanstalt überstellt. Er war einer Hauptverhandlung wegen einer zurückliegenden Straftat unentschuldigt ferngeblieben. Seine beiden geständigen Bekannten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. 

Baden-Baden - Zwei Schwerverletzte

Eine 23-jährige Renault-Fahrerin war am Sonntagabend auf der B500 in Richtung Baden-Baden unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung zur L 75 leitete sie ersten Erkenntnissen zufolge kurz nach 22 Uhr ein Wendemanöver ein. Ein 33 Jahre alter Motorradfahrer, welcher die Bundesstraße in die gleiche Richtung befuhr, erkannte das gefährliche Vorhaben zu spät und kollidierte mit der Fahrerseite des Twingo. Hierbei trugen beide Unfallbeteiligten schwere Verletzungen davon und mussten durch die hinzugerufene Helfer des Rettungsdienstes zur stationären Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Ob womöglich vorangegangener Alkoholkonsum des Yamaha-Lenkers zum Unfallhergang beigetragen haben könnte, bedarf der weiteren Ermittlungen durch die Beamten der Verkehrspolizei Baden-Baden. 

Baden-Baden - Gestreift und weitergefahren

Zu einem Unfall zwischen einem BMW und einem Ford kam es am Sonntagmittag in der Lange Straße in Baden-Baden. Ein 25 Jahre alter BMW-Fahrer beabsichtigte gegen 14:30 Uhr an der Ampel im Bereich der Jagdhausstraße zu wenden. Neben ihm stand zu diesem Zeitpunkt ein blauer Ford C-Max. Als die Ampel auf "Grün" umschaltet, streifte die Ford-Lenkerin beim Vorbeifahren den BMW und entfernte sich, ohne sich um den Schaden von etwa 3'000 Euro zu kümmern. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und der noch unbekannten Ford-Fahrerin aufgenommen. 

Baden-Baden - Geschwindigkeitskontrollen auf Schwarzwaldhochstraße

Im Rahmen der Geschwindigkeitsoffensive 2018 führte der Gemeindevollzugsdienst (GVD) am letzten Samstag und Sonntag (14. und 15. April), Geschwindigkeitskontrollen entlang der Schwarzwaldwaldhochstraße durch. Die Kontrollen fanden ohne Beteiligung der Polizei in den Bereichen Helbingfelsen und Mantelsgrund statt. Die Kontrolldauer betrug insgesamt 10 Stunden bei 4 Messungen. Bei den Pkws gab es an beiden Tagen insgesamt 110 Verwarnungen, 44 Anzeigen und 1 Fahrverbot. Der schnellste Autofahrer hatte, bei zulässigen 50 Stundenkilometern, am Samstag 100 auf dem Tacho und am Sonntag immerhin 88. Von den Motorradfahrern erhielten an beiden Tagen 29 eine Verwarnung, 13 eine Anzeige und 2 bekommen Fahrverbote ausgesprochen. Hier waren die unrühmlichen Spitzengeschwindigkeiten am Samstag 92 und am Sonntag 96 Stundenkilometer. Die Straßenverkehrsbehörde wird auch künftig solche Kontrollen durchführen, um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für angepasste Geschwindigkeiten weiter zu schärfen.

Baden-Baden - Vermisstensuche erfolgreich

Am Sonntagabend, 21 Uhr, teilte die Ehefrau der Polizei in Baden-Baden mit, dass ihr 72-jähriger Ehemann nicht von einem Spaziergang nach Hause kam. Er wollte vom Zimmerplatz an der L 84 zwischen Malschbach und Neuweier in Richtung Geroldsau. Da er bereits einige Stunden vermisst wurde, musste von einer möglichen hilflosen Lage ausgegangen werden. Zusammen mit DRK, Feuerwehr, THW und Polizei wurde eine Suchaktion eingeleitet. Zur Unterstützung wurden Suchhunde und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Der Vermisste konnte schließlich um 23:30 Uhr von einem Suchtrupp der Feuerwehr wohlbehalten in Neuweier aufgefunden und der Ehefrau überstellt werden. 

Rastatt - Alkohol im Straßenverkehr

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle an der Murgtalstraße musste sich ein 48 Jahre alter Mann wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verantworten. Nachdem die Polizeibeamten gegen 8:00 Uhr starken Alkoholgeruch bei ihm feststellten und ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest nahezu ein Promille anzeigte, musste sich der 48-Jährige weiteren Maßnahmen auf dem Polizeirevier stellen. Ihm droht nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. 

Rastatt - Unter Drogeneinfluss am Steuer

Einem Autofahrer drohen seit Sonntagabend ein Bußgeld und ein mehrwöchiges Fahrverbot. Der Mann wurde von Beamten des Polizeireviers Rastatt gegen 17.30 Uhr am Steuer seines Audi in der Augustastraße kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass der 28-Jährige seinen Wagen mit großer Wahrscheinlichkeit unter dem Einfluss von Drogen gesteuert hatte. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe steht unangenehme Post ins Haus. 

Rastatt | Gernsbach - Einschränkungen beim Notruf 

Aufgrund von anstehenden Wartungsarbeiten des Telefonnetzbetreibers sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in den Ortsnetzen Rastatt (Vorwahl: 07222) und Gernsbach (Vorwahl: 07224) Ausfälle zu erwarten. Die Notrufleitungen von Polizei (110), Rettungsdienst und Feuerwehr (112) sind aus den betreffenden Gebieten zeitweise nur über Mobiltelefone zu erreichen. Nach Informationen des Netzbetreibers dürften sich die Beeinträchtigungen auf den Zeitraum zwischen 1 Uhr und 5.30 Uhr beschränken. 

BAB 5 - Fahrerwechsel

Eine Kontrolle der Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl hatte am Sonntag für den Fahrer eines Renault unangenehme Konsequenzen. Bei der genaueren Begutachtung des mit drei Personen besetzen Wagens, zwischen den Anschlussstellen Baden-Baden und Bühl, mussten die Ordnungshüter kurz nach 17 Uhr feststellen, dass der Mittdreißiger vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer seines Wagens gesessen hatte. Nach einer erfolgten Blutentnahme muss sich der Fahranfänger jetzt wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Das Trio konnte seine Reise durch einen Fahrerwechsel fortsetzen. 

BAB 5 - Schleusung nach Deutschland aufgedeckt

Am 14. April gegen 17:45 Uhr verständigte der Fahrer eines LKW mit bulgarischer Zulassung die Polizei, da er auf einem LKW Parkplatz im Industriegebiet Rheinau/Freistett Stimmen aus dem Innern seines Aufliegers vernommen hatte. Als die Beamten von Bundespolizei, Landespolizei und Zoll neben dem ebenfalls anwesenden Rettungsdienst den verplombten Auflieger öffnen ließen, kamen 3 afghanische sowie ein pakistanischer Staatsangehöriger zum Vorschein, die alle wohlauf waren. Ersten Ermittlungen zufolge waren die Personen in Kroatien mithilfe eines unbekannten Schleusers durch ein Loch in der Plane ins Innere des Aufliegers gelangt und reisten so zunächst unerkannt ins Bundesgebiet ein. Der 58-jährige bulgarische LKW-Fahrer erklärte, er habe den Sattelauflieger vor zwei Tagen in Bulgarien übernommen und war dann über Slowenien, Kroatien und Österreich nach Deutschland gefahren. Erst auf dem LKW Parkplatz in Rheinau/ Freistett habe er die Stimmen gehört und die Polizei verständigt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Einschleusen von Ausländern aufgenommen.Der 47-jährige pakistanische Staatsangehörige äußerten ebenso wie die drei minderjährigen afghanischen Staatsangehörigen ein Asylersuchen und wurde an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet. Die drei 15- und 16-jährigen afghanischen Staatsangehörigen wurden in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der LKW Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

 

 

 

Bad Schönborn - Zeugen und Betroffene nach Alkoholfahrt gesucht

Nach der mutmaßlichen Alkoholfahrt eines 45-Jährigen am Sonntag vor 19.35 Uhr mit seinem roten Skoda zwischen der Ortsmitte von Mingolsheim und Langenbrücken im Bereich der Bundesstraße 3 sucht das Polizeirevier Bad Schönborn noch Zeugen oder Betroffene.  Eine Hinweisgeberin hatte das Fahrzeug an einer Wiese stehend zwischen Mingolsheim und Langenbrücken festgestellt, aus dessen geöffnetem Fenster nur ein Fuß herausschaute. Vor Ort stellte die dorthin beorderte Streife den mutmaßlichen Fahrer in Nähe seines Pkws auf einer Wiese schlafend fest. Der 45-Jährige war stark alkoholisiert und musste anschließend eine Blutprobe abgeben. Der Führerschein wurde einbehalten.  Die Beamten schließen nicht aus, dass der Fahrer auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Diese oder auch Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bad Schönborn unter 07253/80260 zu melden. 

Bretten - Radfahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen zog sich am Montagmittag ein 69-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall auf einem Radweg zwischen Gölshausen und Bauerbach zu. Er war gegen 13 Uhr mit einer entgegenkommenden Mofafahrerin frontal zusammengestoßen, da man sich nach bisherigen Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes wohl nicht einigen konnte, auf welcher Seite man sich auf dem Radweg ausweicht.  Die zuerst eingetroffenen Polizeibeamten des Polizeireviers Bretten reanimierten den Radfahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Er wurde unter Einsatz eines Rettungshubschraubers mit seinen schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen. Die 17-jährige Mofafahrerin wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. 

Bretten - Gartenhütte in Brand gesteckt

Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag eine Gartenhütte in Bretten in Brand gesteckt. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.  Nach den bisherigen Ermittlungen setzten die Täter gegen 22:30 Uhr die in der Bahnhofstraße auf einer Grünfläche gelegene Gartenhütte in Brand. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf ein angrenzendes Gartenhäuschen über, bevor die Flammen von der alarmierten Feuerwehr gelöscht werden konnten.  Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen. 

Bruchsal - Räuberischer Diebstahl entlarvt mutmaßlichen Drogendealer

Am Freitag gegen 22:00 Uhr wurde ein 27-Jähriger in einem Supermarkt in der Prinz-Wilhelm-Straße in Bruchsal dabei beobachtet, wie er Waren an seinem Körper versteckte. Eine Mitarbeiterin des Supermarktes versuchte, den Tatverdächtigen zu stellen. Dieser riss sich jedoch los und flüchtete. Zwei in ihrer Freizeit befindliche Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz wurden auf den Flüchtenden aufmerksam und nahmen die Verfolgung auf. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd und dem Vorzeigen der Dienstausweise nahmen die beiden Polizisten den 27-Jährigen fest, wobei dieser erheblichen Widerstand leistete und die beiden Beamten leicht verletzte. In seinem Rucksack wurden unter anderem über 120 Gramm Betäubungsmittel sowie ein Messer aufgefunden.  Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat gegen den Beschuldigten am Samstag einen Haftbefehl erwirkt. 

Bruchsal - Gegen Brückenpfeiler gefahren

Bei einem Wendemanöver prallte ein 23-Jähriger am Sonntagmorgen mit seinem Pkw auf der Prinz-Wilhelm-Straße gegen eine Brücke. Der alkoholisierte junge Mann wollte gegen 05.30 Uhr unter der Brücke, über die die Bundesstraße 35 verläuft, seinen BMW wenden. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Brücke. Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 7000 Euro. Bei der Unfallaufnahme wurde die Alkoholbeeinflussung festgestellt. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein einbehalten. 

Bruchsal - In Schlangenlinien unterwegs

Eine 41-jährige Honda-Fahrerin ist am Samstag gegen 21.45 Uhr angesichts ihrer unsicheren Fahrweise aufgefallen. Eine Zeugin, die hinter der 41-Jährigen von Media-Markt-Kreuzung in Richtung Karlsdorf-Neuthard unterwegs war, meldete der Polizei, dass die Honda-Fahrerin in Schlangenlinien unterwegs war und immer wieder in den Gegenverkehr geriet. Beamte des Polizeireviers Bruchsal überprüften die Frau und stellten fest, dass sie erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest zeigte über 2 Promille an. Zeugen, denen die Frau ebenfalls aufgefallen ist oder von ihr gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bruchsal, Telefon 07251 7260, zu melden. 

Bruchsal - Verkehr lahmgelegt 🐑🐑🐑

Eine Herde von etwa 200 Schafen spazierte gestern mittag auf der Bundesstraße B3 zwischen Bruchsal und Bruchsal-Untergrombach, in Höhe des dortigen Bildungszentrums. Die Tiere liefen mitten auf der Straße und ließen die Autos bis zum Stillstand abbremsen. Da half nur warten, bis die Herde vorüber war. Der Grund für die tierische Begegnung auf der Bundesstraße war wohl ein "Almabtrieb". Jedenfalls befand sich auch ein Schäfer unter den knapp 200 Schafen. Die Tiere wurden zur nächsten Weide gebracht. Am Ende ging alles gut - quasi Schäfchen gut - alles gut.

Ettlingen - Alkoholbedingter Verkehrsunfall

Zwei Leichtverletzte und ein Schaden von insgesamt 65'000 Euro waren am Sonntag gegen 02.15 Uhr die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Rudolf-Plank-Straße.  Der 23 Jahre alte Fahrer eines Porsche-Geländewagens war nach Feststellungen des Polizeireviers Ettlingen von Bruchhausen kommend auf der Rudolf-Plank-Straße in Richtung der Mörscher Straße unterwegs. Vermutlich alkoholbedingt kam er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem VW Golf eines 21-Jährigen frontal zusammen. Er und seine 19 Jahre alte Beifahrerin haben dabei leichte Verletzungen erlitten, kamen aber vorsorglich per Rettungswagen in Kliniken.  Der 23-jährige in Bukarest wohnhafte Rumäne hatte laut Vortest 2,6 Promille intus. Bei ihm wurden eine Blutprobe sowie eine Sicherheitsleistung von 2'000 Euro erhoben. Beide Fahrzeuge mussten mit einem Totalschaden abgeschleppt werden. 

Karlsruhe - Wirksam vor Trickbetrügern schützen

Wie gehen Trickbetrüger vor und wie schütze ich mich, mein Geld und meine Wohnung vor ihnen? Antworten liefert ein Vortrag der Polizei-Präventionsstelle am Donnerstag, 26. April, ab 17 Uhr im Ständesaal der Stadtbibliothek (Ständehausstraße 2). Mit dem Zettel- und Bleistifttrick an der Haustür, dem Bettel- oder Geldwechseltrick auf der Straße, dem Enkeltrick am Telefon oder dem Anruf eines vermeintlichen Polizisten schaffen es Betrüger immer wieder, arglose Menschen zu überlisten und sich an ihnen zu bereichern. Vor allem Ältere haben sie im Visier.  Auch Taschen- und Trickdiebstähle im Gedränge, durch Ablenken - etwa Ansprechen oder Anrempeln - sind weit verbreitet. Es gilt, sich bestmöglich darauf einzustellen und Abwehrmechanismen zu entwickeln. Über die Strategien der Verbrecher, die oft zu mehreren agieren, und Möglichkeiten, sich wirksam zu schützen, informiert der kostenlose Vortrag: eine Kooperationsveranstaltung von Seniorenbüro/Pflegestützpunkt und der Stadtbibliothek.

Karlsruhe - Geschlagen und beraubt

Ein 41-Jähriger und ein 42-Jähriger sind am Sonntag gegen 19.45 Uhr nach Streitigkeiten mit zwei Unbekannten verletzt worden. Die Beiden waren zu Fuß unterwegs, als sie in der Otto-Wels-Straße von zwei vermutlich russischstämmigen Männern, begleitet von einer Frau und einem Kleinkind, verbal provoziert wurden. Nachdem sich die beiden Männer nicht darauf einlassen wollten und weiter gingen verfolgten sie die Unbekannten über die Fußgängerfurt an der Straßenbahnhaltestelle Oberreut. Unmittelbar nach dem Überqueren der Otto-Wels-Straße gingen die Angreifer auf die Beiden los und traktierten sie mit Fäusten. Dabei wurde dem 41-Jährigen die Halskette weggerissen und entwendet. Danach flüchteten die Täter. Sie werden wie folgt beschrieben:  1. Täter: Circa 25 bis 30 Jahre alt, rund 180 cm groß und sehr schlank, trug einen hellen Pullover  2. Täter: etwa 170 cm groß, kräftig hatte eine Narbe auf einer Gesichtshälfte, trug einen grauen Trainingsanzug  Zeugen, die den Vorfall gesehen haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon 0721 939-5555, zu melden. 

Karlsruhe - Durch Tritte und Schläge schwer verletzt

Schwere Gesichtsverletzungen zog sich ein 24-Jähriger bei einer Auseinandersetzung am Freitagabend in Karlsruhe zu. Der junge Mann ging gegen 19.00 Uhr in ein Friseurgeschäft in der Herrenstraße und geriet dort mit einem 23-Jährigen Kunden in Streit. Diese zunächst verbale Auseinandersetzung setzte sich vor dem Geschäft fort. Der 24-Jährige zog plötzlich einen Teleskopschlagstock aus der Tasche und ging damit auf den 23-Jährigen los. Diesem gelang es den Angreifer auf den Boden zu ringen. Nun mischten sich zwei ebenfalls 24-Jahre alte Männer in das Geschehen ein und traten und schlugen auf den am Boden liegen 24-Jährigen ein. Anschließend flüchteten sie. Der Misshandelte musste in einen Klinik gebracht werden. Den Grund der Auseinandersetzung konnte die Polizei bislang noch nicht ermitteln. 

Karlsruhe - Massenschlägerei in der Innenstadt

Aus noch unklarem Grund war es am Samstag gegen 19.25 Uhr in der Karl- Ecke Akademiestraße zur Auseinandersetzung von bis zu 30 Personen gekommen. Dabei waren seitens der Rivalen auch ein Teleskopschlagstock und Pfefferspray eingesetzt worden.  Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz, die zufällig dort vorbeikam, konnte drei Beteiligte, zwei Iraker im Alter von 21 und 31 Jahren sowie einen 18-jährigen Afghanen, feststellen. Weitere Tatbeteiligte konnten flüchten.  Der 18-Jährige hatte einen Nasenbeinbruch erlitten. Er und die beiden durch Pfefferspray leicht verletzten Iraker lehnten aber nach Hinzuziehung von Rettungsdiensten jegliche ärztliche Hilfe ab. Mehrere Zeugen konnten ermittelt werden. Die Befragungen zur Klärung der Hintergründe und Tatbeteiligungen stehen derzeit noch aus. 

Karlsruhe - Brandstiftungen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, um kurz nach 04.00 Uhr beginnend, kam es in der Goethe- und Mondstraße zu insgesamt fünf Vorfällen von Brandstiftungen an Müllcontainern. Hierbei wurden durch den Brandverlauf z.T. auch in der unmittelbaren Nähe abgestellte Fahrräder, Kleinkrafträder und in einem Fall die Hausfassade eines angrenzenden Wohnanwesens in Mitleidenschaft gezogen. Der am Haus entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 7'000.- Euro, der weitere Schaden an den Containern und Zweirädern lässt sich noch nicht genau beziffern. In der Mondstraße fand eine Tat auf einem dortigen Kinderspielplatz statt. Zeugen die entsprechende Wahrnehmungen im benannten Bereich, insbesondere im Zeitraum 04.00 bis 06.45 Uhr, gemacht haben, werden ersucht sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Drittligaspiel des KSC gegen Rostock verläuft friedlich

Das Heimspiel des Karlsruher SC gegen den FC Hansa Rostock verlief aus polizeilicher Sicht sehr friedlich. Auch die befürchteten Verkehrsbehinderungen hielten sich in Grenzen.  Durch gezielte Maßnahmen für eine strikte Trennung der beiden Fanlager bei der An- und Abreise gelang es Polizei und Ordnungskräften, Konfrontationen zu verhindern. Es wurden einzig Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz geahndet. Bei der Kontrolle eines Kleinbusses von Gästefans konnte verbotene Pyrotechnik beschlagnahmt werden. Und während des Fußmarsches von Karlsruher Fans zum Stadion wurde Pyrotechnik mitgeführt und auch gezündet. Es wurden jeweils Strafverfahren eingeleitet. Zu Festnahmen kam es dabei nicht.  Auch die geplanten Verkehrsmaßnahmen entfalteten Wirkung, sodass es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen kam. So konnte sich die Polizei mit dem Ergebnis sehr zufrieden zeigen.  

Karlsruhe - Über vier Promille

In der Nacht von Samstag auf Sonntag nahmen Beamte der Bundespolizei einen 27-Jährigen im Hauptbahnhof Karlsruhe in Schutzgewahrsam, der über vier Promille hatte.  Der stark alkoholisierte Mann wurde liegend aufgefunden und war orientierungslos. Er konnte sich nicht alleine auf den Beinen halten und nur mit vereinten Kräften zur Dienststelle verbracht werden.  Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über vier Promille. Nach Untersuchung durch den Polizeiarzt, verbrachte der aus Karlsruhe stammende Mann die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle. 

Karlsruhe - Festnahme im Fernreisezug aus Frankreich

Beamten der Bundespolizei gelang heute Nachmittag in einem grenzüberschreitenden Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe die Festnahme einer gesuchten Straftäterin. Gegen die 26-jährige albanische Staatsangehörige bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel wegen gemeinschaftlichem Diebstahl. Da sie die Geldstrafe vor Ort bezahlte, konnte sie eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abwenden. 

Östringen - Verkehrskontrolle aufgrund unsicherer Fahrweise

Die unsichere Fahrweise einer 49-jährigen Frau war Anlass einer Verkehrskontrolle in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 24:00 Uhr, in der Straße Bergwiese in Östringen. Wie sich bei einem späteren Alkoholtest herausstellte, war die Frau mit etwa 2,3 Promille in ihrem Mini Cooper unterwegs. Die 49-Jährige musste zur Blutentnahme mit aufs Revier kommen. Der Führerschein wurde einbehalten. 

Waghäusel - Einbruchsversuch und Einbruch

In der Zeit von Freitagvormittag bis späten Freitagabend gelangten Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in der Karlsruhe Straße in Wiesental. Durch Herausziehen des Schließzylinders versuchten sie sich Zutritt in eine Wohnung im 3. OG zu verschaffen. Dies misslang jedoch, weshalb die Einbrecher von ihrem Vorhaben abließen. Unbekannte verschafften sich in Kirrlach in der Nacht von Sonntag auf Montag Zugang zum Gelände einer Firma in der Schwetzinger Straße. Dort gelangten die Einbrecher über Fenster in verschiedene Hallen der Firma, in denen sie diverse Schränke aufbrachen. Der verursachte Einbruchschaden sowie die Höhe des entstandenen Diebstahlschaden kann bislang noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Philippsburg bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den Vorfällen machen können, sich unter 07256/93290 zu melden. 

BAB 5 - Mit Pferdeanhänger kollidiert

Ein 75-jähriger Ford-Fahrer ist am Sonntag gegen 11.15 Uhr auf der Autobahn 5 vom mittleren Fahrstreifen abgekommen und mit einem ungeladenen Pferdeanhänger kollidiert, der von einem BMW gezogen wurde und auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Das Gespann geriet dadurch ins Schlingern, der Anhänger löste sich, kippte auf die Seite und blieb quer über zwei Fahrspuren liegen. Der BMW schleuderte gegen die Leitplanke. Ein dahinter auf der rechten Spur fahrender 26-jähriger Mercedes-Fahrer erkannte die Situation zu spät, versuchte noch zu bremsen und prallte gegen den liegenden Pferdeanhänger. Die 52-jährige BMW-Fahrerin und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 56'000 Euro geschätzt. 

BAB 5 - Betrunkene Autofahrerin

Am Sonntagabend war eine 48-jährige Autofahrerin mit mehr als 2,5 Promille auf der Autobahn A5 unterwegs und fiel dabei durch ihre rücksichtslose Fahrweise auf.  Kurz vor 22 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer über Notruf eine offenbar betrunkene Autofahrerin, die mit ihrem Audi in Schlangenlinien die A5 vom Walldorfer Kreuz kommend in Richtung Süden befuhr. Dabei nutzte sie offenbar die gesamte Breite der Autobahn aus, wodurch sie andere Verkehrsteilnehmer schnitt und auf Höhe Kronau zudem leicht die Leitplanke touchierte. Zu einer Kollision mit anderen Fahrzeugen kam es zum Glück nicht. Aufmerksame Autofahrer setzten sich schließlich mit Warnblinklicht auf allen drei Fahrstreifen hinter die 48-Jährige, um den nachfolgenden Verkehr abzusichern. Als eine Streife der Autobahnpolizei zu ihr aufschließen konnte, reagierte die Dame jedoch auch nicht auf die Haltezeichen. Erst nach mehreren Versuchen konnte sie letztlich auf dem Seitenstreifen gestoppt werden.  Bei der anschließenden Überprüfung ergab ein Alkoholtest bei der 48-Jährigen einen Wert von über 2,5 Promille. Es wurde daher die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und ihr Führerschein einbehalten. Es erwartet sie nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. 

BAB 8 - Kurzzeitige Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Samstagmittag auf der Autobahn 8, Höhe der Anschlussstelle Pforzheim-Nord, bei dem eine Person schwer sowie zwei Personen leicht verletzt wurden.  Nach ersten Erkenntnissen dürfte gegen 12:15 Uhr ein 34 Jahre alter Autofahrer beim Wechseln des Fahrstreifens den von hinten heranfahrenden Renault übersehen haben. Durch die Kollision geriet der mutmaßliche Unfallverursacher mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte mit einer Betongleitwand und fuhr in der weiteren Folge in die linke Seite eines Sattelaufliegers. Durch den Aufprall wurde die Beifahrerin des Renault-Fahrers so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Für die Landung des Rettungshubschraubers und zur Reinigung der Fahrbahn musste die A8 voll gesperrt werden.  Da beide Beteiligten zum Unfallhergang widersprüchliche Angaben machten, sucht das Autobahnpolizeirevier Pforzheim Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Die Hinweisgeber können sich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 07231/125810 melden. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)