Polizeibericht 140218 u.a.

Erstellt: Mittwoch, 14. Februar 2018

(poli). Überwiegend positive Bilanz der fünften Jahreszeit: Mit Ausnahme von verhältnismäßig wenigen Körperverletzungsdelikten, die meist auf Alkoholeinwirkung zurückzuführen waren, verliefen die Veranstaltungen friedlich. Getrübt wird das Bild mit Blick auf eine ansonsten friedlich verlaufene Abendveranstaltung in Biberach. Hier kam es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zu einem sexuellen Übergriff zweier noch Unbekannter zum Nachteil einer 17-Jährigen. Die Ermittlungen der Kripo sind hierzu jedoch noch nicht abgeschlossen.

Die von den Zünften hervorragend organisierten Fastnachtsumzüge verliefen dank der vorherigen Absprache zwischen den Veranstaltern und Kommunen und den jeweils umgesetzten Sicherheitskonzepten mit einer großen Anzahl eingesetzter Polizeibeamter reibungslos. Insgesamt sind die eingesetzten Beamten, wie bereits im Vorfeld angekündigt, konsequent gegen sich anbahnende Konflikte eingeschritten. So konnten drohende Auseinandersetzungen bereits im Keim erstickt werden. Ganz bestimmt haben aber auch die vielfach ausgesprochenen Platzverweise, oftmals gegen alkoholisierte und aggressiv gestimmte Jugendgruppen an Umzügen, zur Entspannung der Lage geführt. Die zwischen Polizei und Kommunen abgestimmten Konzepte mit erhöhter Polizeipräsenz, einer Verstärkung der Ordnungsdienste und zusätzlicher Absicherung der Wegstrecken haben ein hohes Maß an Sicherheit geboten.

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Den Umzugsweg in Durlach säumten am Sonntagnachmittag ca. 60'000 Zuschauer. Schon vor Beginn des Umzuges waren vermehrt alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende festzustellen, die auch reichlich hochprozentigen Alkohol dabei hatten. Darunter auch einige Gruppen junger Menschen mit Migrationshintergrund. Alle versammelten sich hauptsächlich im Bereich Marktplatz und Karlsburg und zeigten kaum Interesse am eigentlichen Umzug. Die Stimmung in den Reihen der alkoholisierten Jugendlichen und Heranwachsenden war äußerst aggressiv. In der Menge wurde Pyrotechnik und eine Rauchbombe gezündet. Durch die Ansprache von Jugendschutzteams und das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte konnte die Situation entspannt bereinigt werden. Insgesamt wurden 17 Platzverweise ausgesprochen. 29 teilweise erheblich alkoholisierte Jugendliche wurden von den Jugendschutzteams betreut, zwei davon mussten in einer Klinik behandelt werden. 13 Jugendliche wurden den Eltern überstellt. Ein 17-Jähriger wurde mit 1,92 Promille aufgegriffen. Auffallend war, dass es sich bei der Mehrzahl der Alkoholisierten um Mädchen gehandelt hatte. 

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Auf einen insgesamt positiven Verlauf des kann das Polizeipräsidium Karlsruhe am späten Dienstagnachmittag zurückblicken. Bei strahlendem Sonnenschein säumten zahlreiche Zuschauer die Umzugsstrecken. Pünktlich um 14:11 Uhr starteten 72 Gruppen mit 34 Wagen beim Durlacher Tor zum 86. Karlsruher Faschingsumzug. Entlang der Zugstrecke über die Kaiser-/Karl- und Mathystraße waren nach Schätzungen des Veranstalters und der Stadt Karlsruhe bis zu 70'000 Besucher auf den Beinen. Kurz vor 17:00 Uhr endete die Veranstaltung am Festplatz, ohne dass es zu größeren Ausschreitungen gekommen wäre. Schon kurz nach Beginn des Zuges wurde ein heranwachsender Albaner mit einer Softairwaffe an der Zugstrecke angetroffen und zur Wache gebracht. Aus der Zuschauermenge am Europaplatz wurden gegen 16:00 Uhr Flaschen auf Zugteilnehmer geworfen, verletzt wurde niemand. Wegen aggressiven Auftretens mussten insgesamt 40 Platzverweise erteilt werden. Eine junge Frau zeigte einen sexuellen Übergriff an. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen kam es zu einer Widerstandshandlung und einer Beleidigung von Einsatzkräften. Zwei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. Wie im letzten fielen wieder vermehrt alkoholisierte Jugendliche auf, die von den eingesetzten Jugendschutzteams angesprochen werden mussten. Von nahezu 400 Angesprochenen mussten 15 erheblich unter Alkohol stehende Jugendliche von Rettungsdienst und den Jugendschutzteams betreut werden, der gemessene Höchstwert betrug bei einer 15-Jährigen 1,90 Promille.

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Insgesamt 12'000 Zuschauer säumten den Umzugsweg in Eggenstein. Zwei Gruppen Jugendlicher und Heranwachsender fanden sich ein, ohne jedoch ein Interesse am Umzug zu zeigen. Drohende Auseinandersetzungen konnten durch konsequentes Einschreiten unterbunden werden. Ein Körperverletzungsdelikt wurde angezeigt. Insgesamt elf erheblich alkoholisierte Jugendliche mussten betreut werden. Nach dem Umzug versammelten sich die Narren am Narrendorf. Dorthin kamen auch schätzungsweise 2000 Jugendliche und Heranwachsende die durch übermäßigen Alkoholkonsum und einem Desinteresse am Faschingstreiben auffielen. Die Polizei war mit starken Kräften weiter vor Ort.

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Geschätzte 8'000 Zuschauer verfolgten den Umzug in Büchenau, der gegen 14:00 Uhr begann und gegen 16:30 Uhr endete. Sich anbahnende Auseinandersetzungen konnte die Polizei im Keim ersticken. Vier Jugendliche fielen durch ihre starke Alkoholisierung auf. Zwei mussten in eine Klinik verbracht werden.

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Gegen 14:00 Uhr setzte sich der Umzug in Waghäusel-Wiesental in Bewegung. Schätzungsweise 5000 Zuschauer säumten die Strecke. Die Stimmung war ausgelassen, es kam lediglich zu vereinzelten Auseinandersetzungen, die durch das schnelle Eingreifen der Polizei unterbunden werden konnten. Bis zum Umzugsende kurz vor 16:00 Uhr mussten zwei Jugendliche aufgrund ihrer Alkoholisierung betreut werden, darunter eine 14-Jährige mit 1,8 Promille. Die Jugendschutzteams führten 20 Ansprachen durch.

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Geschätzte 7'000 Zuschauer verfolgten die 60 Gruppen beim Umzug in Ubstadt-Weiher, der gegen 14:00 Uhr startete und gegen 16:30 Uhr beendet war. Die Stimmung war äußerst friedlich, es waren keine Streitigkeiten zu schlichten. Stark alkoholisierte Jugendliche konnten an der Umzugsstrecke nicht festgestellt werden.

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Mit 38 Zugnummern und ca. 1'000 Mitwirkenden startete der Umzug in Waldbronn gegen 13:45 Uhr. Mehrere hundert alkoholisierte Jugendliche versammelten sich, scheinbar ohne Interesse an der Brauchtumsveranstaltung. Bis zum Ende gegen 16:30 Uhr mussten insgesamt fünf alkoholisierte Jugendliche betreut werden. Ein 13-Jähriger wurde mit 1,8 Promille an seine Eltern überstellt, ein 15-Jähriger wurde mit 2,6 Promille in eine Klinik eingeliefert. Neben zwei angezeigten Diebstählen war kein polizeiliches Einschreiten notwendig.

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Den Faschingsumzug in Dillweißenstein verfolgten geschätzte 15'000 Narren. Auffallend waren ca. 500 Jugendliche, die sich abseits der Strecke aufhielten. Streitigkeiten zwischen den Gruppen konnten durch konsequentes Einschreiten der Einsatzkräfte verhindert werden. Es mussten sechs Platzverweise ausgesprochen werden; vier Personen wurden in Gewahrsam genommen. Durch die Jugendschutzteams wurden 180 Jugendliche angesprochen und teilweise der mitgeführte hochprozentige Alkohol vernichtet. 35 Jugendliche mussten alkoholbedingt betreut werden. Ein Jugendlicher fiel aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung in die Nagold. Er konnte selbstständig ans Ufer kommen und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt.

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Die Umzugsstrecke in Bilfingen säumten geschätzte 15'000 Narren. Mehrere hundert Jugendliche, die in Kleingruppen anreisten wurden frühzeitig angesprochen. Bei Minderjährigen aufgefundener hochprozentiger Alkohol wurde vernichtet. Drohende Auseinandersetzungen wurden konsequent unterbunden. Es mussten 40 Platzverweise ausgesprochen werden.

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Bei einer Schlägerei am Montagabend unter mehreren jungen Personen etwas abseits des ansonsten ruhigen Nachtumzugs in Calw wurden zwei junge Männer verletzt. Im Laufe des Abends kam es zunächst im Bereich der Grund- und Hauptschule Calw zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei derzeit unbekannten Personengruppen. Über das Ausmaß bzw. Grund der Auseinandersetzung, an welcher laut bisheriger Zeugenangaben bis zu 40 Personen beteiligt gewesen sein sollen, ist momentan noch nicht viel bekannt. Im weiteren Verlauf soll sich die Auseinandersetzung vor einer Gaststätte in der Calwer Bahnhofstraße verlagert haben, wo eine dort stehende Gruppe von etwa 20 Personen angegriffen worden sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll dabei einem 18-Jährigen mit einem schlagstockähnlichen Gegenstand gegen die Stirn geschlagen worden sein, der anschließend wegen einer Platzwunde im Krankenhaus versorgt werden musste. Ein 21-Jähriger wurde ferner von einem Stein an der Hand getroffen, welcher ebenfalls aus der Gruppe heraus geworfen worden sein soll. Die Personengruppe um die unbekannten Beschuldigten ging nach der kurzen Auseinandersetzung aufgrund der heraneilenden Polizei in Richtung Alter Bahnhof flüchtig. Die Ermittlungen des Polizeireviers Calw dauern an, sachdienliche Hinweise werden unter 07051/161-0 entgegen genommen. 

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In Nachgang zum Umzug in Dillweißenstein kam es an der Behelfsbushaltestelle in der Ganghoferstraße beim Einsteigen in den Bus zu Handgreiflichkeiten. Von den Einsatzkräften vor Ort wurde beobachtet wie zwei Männer gegen 17:30 Uhr auf zwei Fahrgäste einschlugen. Einer der Männer, ein alkoholisierter 20-Jähriger, konnte durch einen Beamten festgehalten werden. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß entlassen. 

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Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern beendete am Fastnachtsdienstag nach zahlreichen Fastnachtsumzügen und Hallenveranstaltungen die diesjährige Kampagne mit einem positiven Fazit. Die Sanitäterinnen und Sanitäter in den 16 Ortsvereinen des Kreisverbandes leisteten bei 44 Hallenveranstaltungen und 14 Umzügen im Hintergrund den Sanitätsdienst und sorgten so für die Sicherheit der Narren und Besucher der Veranstaltungen. Insgesamt waren 331 Helfer an rund 1577 Stunden im Einsatz. Die Rotkreuzler hatten an den verschiedenen Veranstaltungen 129 Hilfeleistungen registriert. Die Hilfeleitungen reichten von kleineren und größeren Wundversorgungen, Prellungen, Kreislaufproblemen - und im Vergleich zu den Vorjahren – bis hin zu verhältnismäßig wenigen Personen mit Problemen nach übermäßigem Alkoholgenuss. Nichts desto trotz mussten 20 Personen durch den Rettungsdienst aufgrund der Schwere der Verletzung/Erkrankung in die Klinik transportiert werden. Kreisbereitschaftsleiter Martin Stiebitz bedankte sich im Namen der Kreisbereitschaftsleitung bei allen Helferinnen und Helfern, die ihre Freizeit im "Rot-Kreuz-Häs" dem Dienste der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hatten und so den Närrinnen und Narren eine unbeschwerte Fastnacht ermöglicht haben.

Im Bereich des Jugendschutzes, dem auch dieses Jahr wieder größte Aufmerksamkeit geschenkt wurde, mussten unzählige Liter an Hochprozentigem aus zu jungen Händen entfernt und entsorgt werden. In einigen Fällen wurden bereits stark alkoholisierte Minderjährige durch die Beamten an Erziehungsberechtigte oder den Rettungsdienst übergeben. Ein Großteil der am Brauchtum Teilhabenden hielt mit ihrem Konsum jedoch Maß. Mit weiterhin großer Sorge betrachten die eingesetzten Jugendschutzteams hingegen die tendenziell wachsende Zahl junger Menschen, die sich zügellos dem Alkoholkonsum hingeben. So mussten mehrere hundert Heranwachsende, Jugendliche sowie auch einige Kinder angesprochen und mitunter wegen des hohen Alkoholpegels ihren Eltern beziehungsweise den Rettungsdiensten überstellt werden. Einige kamen gar wegen des Verdachts einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus. Auffällig war der darunter festzustellende hohe Anteil betrunkener Mädchen. Die Verkehrsmoral alkoholisierter Narren zeigte sich überwiegend positiv. Im Verlauf vieler Kontrollen konnten die Ordnungshüter feststellen, dass ein Großteil der Feiernden auf Taxen und Fahrgemeinschaften auswichen und ihr eigenes Auto stehen ließen. Schwere Verkehrsunfälle blieben bislang glücklicherweise aus. 

Baden-Baden - Schlägerei

Nach einer Auseinandersetzung am Dienstagnachmittag zwischen zwei Personengruppen unweit der Ooser Festhalle haben die Beamten des Polizeipostens Baden-Baden-Oos Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Ersten Hinweisen zufolge seien hier mehrere noch unbekannte Jugendliche aus noch unerfindlichen Gründen mit einem 19-Jährigen und zwei seiner Begleiter in Streit geraten. Der 19 Jahre alte Mann hätte durch den Disput diverse Verletzungen davongetragen, die später in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt werden mussten. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten unter der Telefonnummer: 07221-6800 in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Trunkenheitsfahrt verhindert

In einem Waldstück in Baden-Baden wurde am Montagabend ein stehendes Fahrzeug festgestellt. Auf dem Fahrersitz saß ein 51 Jahre alter Mann, auf dem Beifahrersitz lagen leere Bierflaschen. Um eine Trunkenheitsfahrt mit über 1,4 Promille zu verhindern wurde das Fahrzeug durch die Beamten verschlossen, der Schlüssel auf dem Revier hinterlegt und der Mann nach Hause gebracht. 

Baden-Baden - Aufgefahren

Zu einem Sachschaden von zirka 10'000 Euro kam es bei einem Auffahrunfall am Dienstag gegen 9 Uhr. Die 22 Jahre alte Lenkerin eines VW-Golf befuhr die Bertholdstraße in Richtung Stadtmitte, als sie verkehrsbedingt an einem Fußgängerüberweg anhalten musste. Dies erkannte die hinter ihr befindliche 38-jährige Fahrerin eines Audi zu spät und fuhr auf. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge glücklicherweise niemand. 

Baden-Baden - Tageswohnungseinbruch

Die Bewohner eines Einfamilienhauses der Sandgasse mussten am Sonntagnachmittag feststellen, dass bislang unbekannte Täter während ihrer Abwesenheit in ihr Haus eingedrungen sind. Auf der rückwärtigen Seite wurde ein Fenster zerschlagen. Anschließend wurden mehrere Schmuckschatullen durchwühlt, Halsketten und Ringe entwendet. Durch die Haustür konnten die Täter unerkannt entkommen. Der verursachte Sach- und Diebstahlschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Baden-Oos - Kuppenheimer Straße halbseitig gesperrt

Die Kuppenheimer Straße in Oos ist am Mittwoch, 14. Februar, von 9:00 bis 15:30 Uhr, halbseitig gesperrt und zwar auf dem Fahrstreifen stadteinwärts, ab der Kreuzung L 67, Wilhelm-Drapp-Straße bis zur Einmündung Ooser Hauptstraße. Grund ist der Austausch eines Lichtmasts. Der Verkehr wird umgeleitet über die Ooser Hauptstraße und die Wilhelm-Drapp-Straße.

Bühl - Festnahme nach Banküberfall

Zu einem größeren Polizeieinsatzist es in einem Geldinstitut in der Eisenbahnstraße gekommen. Ein Mann betrat gegen 14:50 Uhr die Kreditanstalt, nachdem er im Vorfeld einen Kundentermin vereinbart hatte. Als er mit einer Beraterin einen hierfür vorgesehenen Raum betrat, zog er unvermittelt eine Handfeuerwaffe und forderte Bargeld. Zusammen mit der Bankmitarbeiterin begab er sich anschließend in den öffentlich zugänglichen Kundenbereich und forderte weiterhin die Herausgabe eines Geldbetrages. Hierbei stellte der Mann einen Gegenstand ab, von dem er behauptete, dass dieser explosiv sei. Als er mit dem ihm zwischenzeitlich ausgehändigten Betrag und zwei Bankmitarbeitern kurz nach 15:30 Uhr vor das Gebäude trat, konnte er dort von mehreren Polizeibeamten überwältigt und festgenommen werden. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen. Das Umfeld des Geldinstituts war zu diesem Zeitpunkt bereits von zahlreichen Polizisten umstellt. Eine Gefahr für Außenstehende bestand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Die vom mutmaßlichen Täter verwendeten Gegenstände stellten sich im Nachhinein als ungefährlich heraus. Mitarbeiter und Kunden blieben glücklicherweise unversehrt. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um eine 58-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Ihm wird schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Der nach dem Überfall eines Kreditinstitutes am Dienstagnachmittag überwältigte Tatverdächtige wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und auf Anordnung der Haftrichterin in ein Spezialkrankenhaus überstellt. Dem 58-Jährigen wird schwere räuberische Erpressung vorgeworfen.

Bühl - Nach Unfall geflüchtet

Ein 52 Jahre alter Fahrzeugführer verursachte am vergangenen Dienstagabend einen Unfall und entfernte sich anschließend vom Ort des Geschehens. Beim Abbiegevorgang von der Sandbachstraße in den Reezenweg kollidierte er mit dem Heck seines Sattelzugs mit einem verkehrsbedingt stehenden Mini Cooper einer 25 Jahre alten Frau. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt rund 4.500 Euro. Nun erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Verkehrsunfallflucht. 

Bühl - Bargeld gestohlen

Unter dem Vorwand die Nummer eines Pannenservices zu benötigen, brachte ein Unbekannter einen Senior am Montag gegen 11:00 Uhr am Friedhofweg dazu, seinen Geldbeutel herauszuholen. Während der Suche nach dem Kärtchen im Inneren der Börse entwendete der als dunkelhaarig, schwarz gekleidet und zirka 175 Zentimeter groß beschriebene Mann unbemerkt das Bargeld des Mittsiebzigers. Dieses hatte er nur kurze Zeit zuvor auf der Bank abgehoben. Personen, die Hinweise zu dem beschrieben Mann geben können werden gebeten, sich mit der Polizei in Bühl unter der Telefonnummer: 07223 99097-0 in Verbindung zu setzen. 

Durmersheim - Opferstockdieb in Haft

Einem aufmerksamen Zeugen war es zu verdanken, dass ein mutmaßlicher Dieb im Verlauf des Dienstagmittags dingfest gemacht werden konnte. Der Mann erkannte den bis dahin Unbekannten gegen 14.45 Uhr in einer Kirche in der Hauptstraße. Da ihm dieser aus zurückliegenden verdächtigen Situationen bekannt erschien, alarmierte er umgehend die Polizei. Eine anschließende Kontrolle durch Beamte des Polizeipostens Bietigheim bestätigte wenig später, dass der 49-Jährige mit einiger Wahrscheinlichkeit nichts Gutes im Schilde führte. Zum einen hatte er in seiner Tasche diverse Utensilien verstaut, die für Diebstähle aus Opferstöcken verwendet werden. Zum anderen führte er auch entsprechendes mutmaßliches Diebesgut in Form von Bargeld mit sich. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Da im Zuge der Ermittlungen bekannt wurde, dass der Tatverdächtige für zumindest eine weitere Straftat gleicher Art verantwortlich sein dürfte, wurde nach einer richterlichen Vorführung und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden Haftbefehl erlassen. Der 49-Jährige wurde heute Vormittag in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. 

Durmersheim - Einbruch in Wohnhaus

Bislang unbekannte Täter verschafften sich am Montagabend über ein gekipptes Fenster Zutritt zu einem Anwesen in der Jahnstraße. Im Wohnhaus wurden mehrere Zimmer durchsucht und Bargeld entwendet. Anschließend konnten die Täter unerkannt flüchten. Die Beamten des Polizeipostens Bietigheim und der Kriminaltechnik haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Durmersheim - Alkohol am Steuer

Am frühen Dienstagmorgen kontrollierten Beamten des Polizeireviers Rastatt eine polnische Fahrzeugführerin, welche auf der B36 in Schlangenlinien fuhr. Die 54 Jahre alte VW-Fahrerin lenkte ihr Fahrzeug mit über 2,3 Promille. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe erwartet sie nun eine Strafanzeige und ein Fahrverbot auf deutschen Straßen. 

Forbach - Tankstellenraub geklärt

Den Ermittlern des Kriminalkommissariats Rastatt ist eine rasche Aufklärung des Tankstellenraubs am 29. Januar (wir berichteten) in der Landstraße geglückt. Aufgrund eines Hinweises sowie der Auswertung von Videoaufnahmen kamen die Beamten einem 17-Jährigen auf die Schliche. Nachdem der Jugendliche mit dem Stand der Ermittlungen konfrontiert wurde, legte er ein umfassendes Geständnis ab. Bei dem mutmaßlichen Tatverdächtigen konnten ferner Kleidungsstücke aufgefunden werden, die er während der Tatausführung trug. Sein Beitrag zur Tataufklärung bewahrte den Jugendlichen vorerst vor einer Inhaftierung. Er wurde zunächst auf freiem Fuß belassen. 

Gaggenau - Vermisst

Seit Montag, 5. Februar, wird der 25 Jahre alte Fabrice Heilemann aus Gaggenau vermisst. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der junge Mann in einer hilflosen Lage befindet. Möglicherweise ist der Gesuchte mit einem weißen Mercedes der A-Klasse und Esslinger Zulassung (ES) unterwegs. Obwohl die Ermittler bisher verschiedene Adressen überprüft haben, konnten sie den Vermissten nicht finden.  Der 25-Jährige ist knapp 180 Zentimeter groß, hat kurze braune Haare, blaue Augen und hat eine stämmige Figur. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er eine schwarze Winterjacke mit grauen Abnähern im Brustbereich, ein grau-blaues Kapuzen-Shirt, eine hellblaue Jeans und schwarze Turnschuhe. Hinweise zum Aufenthaltsort sind unter der Telefonnummer 0781 21-2820 oder an jede Polizeidienststelle erbeten.

Gaggenau - Ohne Fahrerlaubnis

Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Bismarckstraße wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht der 44 Jahre alte Lenker eines BMW etwas genauer betrachtet. Nach einer Überprüfung seiner Papiere stellte sich heraus, dass der Mittvierziger nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden eingeleitet. 

Gernsbach - Betrunken Unfall verursacht

Ein 62 Jahre alter Autofahrer kam am Montagabend mit seinem Mercedes-Benz in der Gottlieb-Klumpp-Straße von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten des Polizeireviers Gaggenau fest, dass der Unfallverursacher mit über 1,4 Promille deutlich zu tief ins Glas geschaut hat. Verletzt wurde er nicht. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe erwartet Ihn nun eine Strafanzeige und ein Fahrverbot. 

Kuppenheim - Eingebrochen

Im Zeitraum zwischen Freitagabend und Montagfrüh verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu einem Unternehmen in der Wörtelstraße. Im Inneren des Gebäudes durchwühlten sie einen Werkzeugschrank und diverse Büroräumlichkeiten, aus welchen ein geringer Bargeldbetrag und ein elektronisches Gerät entwendet wurden. Der durch das gewaltsame Eindringen entstandene Sachschaden beträgt zirka 3'000 Euro. Nach der Spurensicherung durch Kriminaltechniker haben die Beamten des Polizeirevier Gaggenau die Ermittlungen aufgenommen. 

Muggensturm - Aufgefahren

Zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kam es am Montag gegen 17 Uhr auf der L67. Die 51 Jahre alte Lenkerin eines Toyota befuhr die Landstraße von Kuppenheim kommend in Richtung Muggensturm, als sie an der Einmündung nach Malsch rechts abbiegen wollte. Hierzu musste sie ihren Wagen verkehrsbedingt anhalten. Die hinter ihre fahrende 28-jährige Seat-Fahrerin erkannte dies zu spät und fuhr auf. Einen nachfolgenden 24 Jahre alten Opel-Fahrer ereilte dasselbe Schicksal, wodurch letztlich drei Fahrzeuge ineinandergeschoben wurden. Sowohl die 28-Jährige als auch der Opel-Lenker wurden durch den Verkehrsunfall leicht verletzt. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von zirka 10'000 Euro. 

Rastatt - Um Wechselgeld gebeten und dabei Geldbörse gestohlen

Eine Seniorin ist am Nachmittag des Rosenmontags einem Trickdiebstahl zum Opfer gefallen. Die 83-Jährige wollte gerade auf dem öffentlichen Parkplatz in der Kaiserstraße in ihr Auto einsteigen, als sie von einem fremden Mann um Wechselgeld für einen Parkscheinautomaten gebeten wurde. Hilfsbereit beugte sich die Dame in ihren Wagen, um eine Wechselmünze hervorzuholen. Ihre Geldbörse lag währenddessen hinter dem Fahrersitz. Später bemerkte sie, dass ihr das Portemonnaie, gefüllt mit etwas Bargeld, verschiedenen Ausweisdokumenten und Scheckkarten gestohlen wurde. Bei dem Unbekannten handelte es sich um einen Mann dunkleren Typs und mittleren Alters. Er war circa 180 Zentimeter groß und schwarz bekleidet ohne weitere Auffälligkeiten. Möglicherweise steht mit dem Diebstahl noch ein weiterer Mann in Verbindung. Er wartete an einem schwarzen Auto auf seinen Kumpanen und war mit einer orangenen oder roten Regenjacke und einer dunklen Hose bekleidet. Die beiden Fremden waren etwa gleich groß. Es ist nicht auszuschließen, dass auf dem Parkplatz noch weitere Personen von dem Duo angesprochen wurden. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt bitten daher Zeugen, sich unter der Rufnummer: 07222 761-0 zu melden. 

Rastatt - Mit Messer attackiert

Die genauen Hintergründe einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Flüchtlingen am frühen Dienstagabend sind noch nicht abschließend geklärt. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein 29 Jahre alter Mann gegen 17.20 Uhr in der Kapellenstraße mit zwei weiteren Kontrahenten aneinander. Hierbei soll einer der beiden ein Messer gezückt und dem Endzwanziger Verletzungen im Bereich des Kopfes zugefügt haben, bevor die Angreifer dann das Weite suchten. Der 29-Jährige wurde nach einer kurzen notärztlichen Behandlung vor Ort in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, welches er wenige Stunden später wieder verlassen konnte. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und ermitteln nun die Hintergründe des Angriffs. 

Rastatt - Dachrinne wider Willen repariert

Unbekannte Handwerker sollen am Montagmittag gegen 14:00 Uhr einen älteren Herren an seinem Anwesen in der Weststadt aufgesucht haben um eine Dachrinne zu reparieren. Der Senior versuchte wohl dem Quartett klarzumachen, dass er diese Reparatur nicht wünsche. Wider den Willen des Mannes hätten die vermeintlichen Handwerker dennoch mehrere Teile an der Dachrinne des Hauses ausgetauscht und anschließend die Bezahlung eingefordert. Um diese begleichen zu können, begleiteten sie ihn zu seiner Bank und nahmen das abgehobene Geld in Höhe von 2'500 Euro anschließend an sich. Da der Senior mit der Leistung nicht zufrieden war und sich etwas überrumpelt fühlte, entschied er sich später den Beamten des Polizeireviers in Rastatt von den vermeintlichen Handwerkern zu berichten. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. 

Rastatt - Vorrang missachtet

Ein 45 Jahre alter Fahrzeugführer verursachte am Dienstag gegen 13:15 Uhr einen Verkehrsunfall als er von der B36 in Fahrtrichtung Durmersheim auf die L77a abbiegen wollte. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden Mercedes-Benz einer 47 Jahre alten Frau. Durch die Kollision entstand Sachschaden in Höhe von rund 15'000 Euro. 

Rastatt - Sachbeschädigung

Insgesamt neun Fahrzeuge wurden am Dienstagnachmittag im Bereich der Bismarckstraße beschädigt. Unbekannte zerkratzten hier teilweise die Lackierungen der Autos und beschädigten Windschutzscheiben und Seitenspiegel. Hinweise auf die Täter gibt es keine. Der Gesamtschaden kann zurzeit nicht beziffert werden. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Poller verhindern Durchfahrt

Ein unzulässiges Befahren der Grünanlage an der Ludwigsfeste verhindern seit Kurzem 19 Poller, die die Stadt Rastatt eingangs und entlang des Geh- und Radweges zwischen der Straße An der Ludwigsfeste und dem Landratsamt installiert hat. Die Aufstellung der Poller war nötig geworden, nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Fahrzeuge widerrechtlich den Geh- und Radweg am "Tapis Vert" befahren hatten und dort abgestellt waren. Damit behinderten und gefährdeten sie Fußgänger und Radfahrer und blockierten überdies den eigens angelegten Fahrstreifen für Feuerwehrfahrzeuge. In der "heißen Phase" der Umzüge in die neue Wohnanlage an der Ludwigsfeste hatte sich die Stadtverwaltung noch abwartend gezeigt und Umzugswagen und Anlieferverkehr toleriert, die Situation aber genau beobachtet. Als jedoch keine Besserung eintrat, die Fahrzeuge weiterhin ungerührt die Grünanlage befuhren und es Beschwerden aus der Bürgerschaft gab, machte die Stadt ernst und stellte die Poller auf. Sie sind mit Schlössern versehen, die von der Feuerwehr und von Rettungskräften geöffnet werden können. Für alle anderen Fahrzeuge ist jetzt kein Durchkommen mehr möglich, und es gilt, wie üblich in Grünanlagen: Zufahrt verboten

Rastatt - Vorfahrt missachtet

Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von insgesamt zirka 17'000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Montag gegen 12 Uhr ereignete. Der 39 Jahre alte Lenker eines VW-Caddy befuhr die Straße "Im Steingerüst" und wollte die Rauentalerstraße überqueren, als er den hier in Richtung Innenstadt fahrenden Lastwagen übersah. Der 39-Jährige wurde durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge leicht verletzt. 

BAB 5 - Mutmaßliche Dieseldiebe auf frischer Tat ertappt

Den richtigen "Riecher" hatten in der Nacht auf Mittwoch die Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl auf dem Autobahnparkplatz "Oberfeld" bewiesen. Zurückliegende Diebstähle und aufgeschlitzte Lastwagenplanen haben die Ordnungshüter zu verstärkten Kontrollen der Brummi-Stellplätze bewogen. Beim Ausleuchten eines Zwischenraums zweier abgestellter Sattelzüge, stießen die Polizisten gegen 1.30 Uhr auf einen VW Passat mit französischer Zulassung. Beim Herantreten an den Wagen, versuchte sich eine Person auf dem Fahrersitz im Innenraum zu verstecken. Ferner stieg den achtsamen Beamten massiver Dieselgeruch in die Nase. Bei der anschließenden Überprüfung der drei Fahrzeuginsassen stellten die Uniformträger fest, dass deren Oberbekleidung mit Dieselflecken übersät waren. Ferner fanden die Polizisten im Kofferraum des kontrollierten Wagens etliche mit Kraftstoff gefüllte Kanister vor. Ein mit Diesel gefüllter Schlauch sowie eine Dieselspur zu einem unweit geparkten Sattelzug erhärtete die Vermutung, dass der Sprit kurz zuvor abgezapft worden sein musste. Dem Trio aus dem benachbarten Ausland wurde umgehend die vorläufige Festnahme erklärt. Sie müssen sich nun wegen Diebstahls verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Erhebung einer Sicherheitsleistung wurden die Männer im Alter zwischen 26 bis 35 Jahren wieder auf freien Fuß entlassen. 

BAB 5 - Festnahme am Autobahnrasthof

Bei einer nächtlichen Kontrolle am Autobahnrasthof Renchtal haben Beamte der Bundespolizei am 11. Februar einen 38-jährigen deutschen Staatsangehörigen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Aachen hatte den Insassen eines Fernreisebusses aus Mailand wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in 96 Fällen per Haftbefehl gesucht. Die fällige Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro konnte er nicht bezahlen und er muss nun eine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Da die Beamten bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel fanden, bekommt er erneut eine Anzeige. 

Bad-Schönborn - Einbruch in Wohnhaus

Ohne Beute verließen am Dienstagabend Einbrecher ein Wohnhaus in der Wilhelm-Busch-Straße in Östringen, indem sie zuvor über ein Kellerfenster eingestiegen sind.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verschafften sich die Diebe zwischen 16:20 Uhr und 20:15 Uhr gewaltsam Zutritt in das Haus. In der Wohnung gab es keine erkennbaren Spuren, die auf eine Durchsuchung der Räumlichkeiten hingewiesen hätten. Vermutlich wurden die Langfinger bei ihrem Vorhaben gestört und flüchteten aus der Wohnung über die Terrassentür.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat die mit dem Einbruch in Verbindung stehen wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bad Schönborn unter 07253/80260 in Verbindung zu setzen. 

Bruchsal - Unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein Unfall verursacht

Ein unter Drogenbeeinflussung stehender Autofahrer hat am Dienstagmorgen einen Verkehrsunfall in Bruchsal verursacht, nachdem er eine rote Ampel missachtete. Der 34-Jährige fuhr um 10.15 Uhr mit seinem Opel am alten Güterbahnhof und wollte nach links auf die Grabener Straße abbiegen. Nachdem er eine rot zeigende Ampel übersah, kollidierte er mit dem Golf einer 76-Jährigen, welche noch vergeblich versuchte auszuweichen. Beim Zusammenprall wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils 5'000 Euro. Wie festgestellt wurde, besitzt der Unfallverursacher keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss berauschender Mittel, weshalb eine Blutprobe erhoben wurde. Zudem konnte durch Beamte des Polizeireviers Bruchsal in dessen Fahrzeug noch eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. 

Durlach - 56-Jähriger wird von Duo beraubt

Bei einem Raub am Dienstagabend gegen 22:45 Uhr in Höhe der Haltestelle Karl-Weysser-Straße wurde einem 56-Jährigen von zwei unbekannten Tätern das Handy sowie die Geldbörse gestohlen.  Nach Angaben des Geschädigten sprachen ihn die zwei Männer an und forderten seine Wertgegenstände. Als er dieser Anweisung nicht nachkam, drückten sie den erheblich alkoholisierten Geschädigten gegen eine dortige Hauswand und schlugen ihm mehrfach mit der Hand ins Gesicht. Im Anschluss durchsuchten sie ihn nach Wertgegenständen und flüchteten mit ihrer Beute zu Fuß in Richtung Pfinztalstraße. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte durch Beamte des Polizeireviers Karlsruhe - Durlach zwar ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Im Rahmen der Ermittlungen ließ sich der Tatverdacht gegen den 23-Jährigen aber nicht erhärten, weshalb er wieder auf freien Fuß kam. Weitere Ermittlungen dauern noch an. 

Ettlingen - Bewaffneter Raubüberfall auf Taxifahrer

Ein 32-Jähriger steht unter dem dringenden Tatverdacht, einen Taxifahrer am Dienstagabend in Ettlingen unter Vorhalt einer Pistole überfallen zu haben. Der Mann hat sich wenige Minuten nach der Tat telefonisch bei der Polizei gemeldet und sich widerstandslos festnehmen lassen. Hieran trug auch der couragierte Taxifahrer einen erheblichen Anteil.  Nach den Ermittlungen der Karlsruher Kriminalpolizei war der Verdächtige gegen 19.45 Uhr am Real-Markt in das Taxi gestiegen und wollte sich nach Oberreut fahren lassen. Kurz nach Fahrtantritt soll der Fahrgast auf Höhe des "Schröderkreisels" den Taxifahrer angewiesen haben, entgegen der ursprünglich angedachten Route nach rechts abzubiegen. Als der Taxifahrer deshalb nachfragte, soll der 32-Jährige - um seiner Aufforderung Nachdruck zu verleihen - eine Waffe vorgehalten haben und den Fahrer zudem zur Herausgabe des Taxis aufgefordert haben.  Dieser hingegen verneinte energisch und fuhr stattdessen mit dem Fahrgast direkt vor das Ettlinger Polizeirevier, wo er durch permanentes Hupen erfolgreich auf sich aufmerksam machte. Den Halt nutzte der 32-Jährige zur Flucht und rannte in die nahegelegene Sternengasse.  Aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibung wurden unverzüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter der Einbindung mehrerer Polizeieireviere eingeleitet. Vermutlich durch die Vielzahl massiv fahndender Polizeikräfte im Ettlinger Stadtgebiet meldete sich der Gesuchte letztlich um 20.15 Uhr telefonisch bei der Polizei und gab freiwillig seinen Standort preis. Er konnte kurz darauf vor der Ettlinger Herz-Jesu-Kirche widerstandlos festgenommen werden. Dabei wurde die offenbar zuvor verwendete Schreckschusswaffe in unmittelbarer Nähe zum Beschuldigten sichergestellt. Nach einem Vortest stand der Festgenommene mit über zwei Promille nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der polizeibekannte Beschuldigte am Mittwochnachmittag wegen des dringenden Tatverdachts des räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer einem Haftrichter vorgeführt. 

Karlsdorf-Neuthard - Schwimmbaddach in Brand geraten

Das unvorsichtige Verhalten dreier Jungen führte am Mittwochmittag zu einem Brand am Dach eines Schulschwimmbades in Karlsdorf-Neuthard, durch den ein Sachschaden von etwa 10'000 Euro entstand.  Nach den bisherigen Erkenntnissen zündeten die Jungs im Alter zwischen 12 und 14 Jahren gegen 13:30 Uhr aufgrund persönlicher Motive zunächst ein Fotobuch an. Eigenen Angaben zufolge löschten sie das Buch aber wieder und warfen es anschließend auf das Dach der Schwimmhalle in der Schulstraße. Offenbar reichte die Glut jedoch aus, das Dach des Gebäudes in Brand zu stecken. Die alarmierte Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle und konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern. Verletzt wurde niemand. 

Karlsruhe - Lkw wendet verkehrswidrig und stößt mit Bahn zusammen

Ein Sachschaden von geschätzten 10'000 Euro und eine Unterbrechung des Bahnverkehrs waren am Mittwochmorgen in Karlsruhe die Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einer Straßenbahn und einem Sattelzug. Zunächst war vermutet worden, dass sich in der Bahn eine 90-jährige Frau verletzt habe, was sich allerdings später nicht bestätigt hat.  Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war gegen 09:00 Uhr der 41-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der Starckstraße zunächst in Richtung des Rheinhafens unterwegs und hatte sich offenbar verfahren. An der Querung der Honsellstraße wollte er verbotenerweise eine sogenannte Kopfwende fahren, um seinen Weg in der Gegenrichtung fortzusetzen und übersah dabei die in gleicher Richtung fahrende Bahn der Linie S5, die in Richtung Lameyplatz fuhr. Trotz einer sofort eingeleiteten Bremsung des Tramführers stieß die Bahn noch leicht in die Seite des mit Propangasflaschen beladenen Sattelaufliegers.  Vorsorglich sind ein Team der Rettungsdienste sowie die Berufsfeuerwehr Karlsruhe vor Ort geeilt. Der Bahnverkehr war bis gegen 09.50 Uhr unterbrochen. Im Bereich der Bundesstraße 36 kam es wegen des Unfalls teils zu stockendem Fahrzeugverkehr. 

Karlsruhe - Unfall nach Rotlichtmissachtung

Eine verletzte Person sowie ein Sachschaden von etwa 20'000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend in Karlsruhe ereignete.  Nach den bisherigen Feststellungen befuhr der 27-jährige Fahrer eines Mercedes gegen 19:40 Uhr die Ludwig-Erhard-Allee in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung zur Kapellenstraße missachtete er offenbar das für ihn geltende Rotlicht der Ampel und übersah dabei einen in diesem Moment aus der Kapellenstraße einbiegenden 38-jährigen VW-Fahrer. Im Kreuzungsbereich kam es daraufhin zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.  Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der VW-Fahrer mehrere Verletzungen, die einer Behandlung im Krankenhaus bedurften. Zudem entstand an den zwei beteiligten Autos jeweils ein Sachschaden in Höhe von circa 10'000 Euro. 

Karlsruhe - Tätliche Angriffe auf Polizeibeamte

1

Am Dienstag kurz vor 20:00 Uhr wurde eine Streife nach einer vorausgegangenen Körperverletzung in die Kreuzstraße gerufen. Dort wartete ein 43-Jähriger, der von einem stark alkoholisierten 33-Jährigen in der gemeinsamen Wohnung geschlagen worden war. Beim Erkennen der Polizeibeamten zeigte sich der Beschuldigte sofort aggressiv und wollte erneut auf seinen Mitbewohner losgehen. Er konnte zurückgehalten werden, wehrte sich aber massiv gegen den Haltegriff. Nur mit Mühe und unter durch den Einsatz einer weiteren Streife konnten dem 33-Jährigen schließlich Handschließen angelegt werden. Er musste anschließend in Gewahrsam genommen werden.

2

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen nach vorausgegangenen Körperverletzungen Dienstagnacht wurden gegen 23:00 Uhr zwei Tatverdächtige in einem Schnellrestaurant in der Kaiserstraße festgestellt. Während einer der Tatverdächtigen die polizeiliche Kontrolle über sich ergehen ließ, versuchte der zweite Tatverdächtige zu flüchten. Er konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden. Sofort wehrte sich der 32-Jährige gegen die Maßnahme. Er spuckte und schlug nach den Polizisten. Hierbei wurde ein Beamter durch einen Ellbogenstoß im Gesicht verletzt. Nach einer Blutentnahme wurde der Algerier in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte war den Einsatzkräften beim Umzug bereits aufgefallen und hatte wegen seines aggressiven Verhaltens einen Platzverweis erhalten.

3

Am frühen Mittwochmorgen wurde eine Streifenwagenbesatzung bei einem Einsatz in der Pfinzstraße leicht verletzt. Gegen 02:00 Uhr versuchte ein 25-Jähriger gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin zu kommen, die die Polizei verständigte. Beim Eintreffen der Streife hatte sich der alkoholisierte Mann in einem Gebüsch bei dem Haus versteckt. Auf Ansprache sprang er plötzlich aus dem Gebüsch und trat gegen das Knie eines Beamten. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und musste nach einer Blutentnahme in Gewahrsam genommen werden.

Karlsruhe - Fahrraddieb festgenommen

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb im Alter von 43 Jahren konnte am späten Montagabend dank der schnellen Meldung einer aufmerksam gewordenen Zeugin von Beamten der Karlsruher Polizeireviere West und Marktplatz festgenommen werden. Zwei zunächst unbekannte Männer sollen von der Zeugin dabei beobachtet worden sein, wie sie gegen 21:30 Uhr in der Zähringerstraße das Fahrradschloss eines Mountainbikes unter Verwendung einer Flex aufschnitten. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 43-Jährige kurze Zeit später fahrender Weise auf dem offenbar zuvor entwendeten Zweirad im Bereich der Waldhornstraße kontrolliert werden. Nachdem der wohnsitzlose Georgier der Täterbeschreibung entsprach und eingeräumt hatte, dass ihm das Rad nicht gehöre, wurde er festgenommen. Gegenüber den Ermittlern des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz schwieg sich der zur Tatzeit alkoholisierte Mann bislang zum Tatvorwurf und seinem Mittäter aus. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe im Laufe des Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Indes sucht die Polizei noch den rechtmäßigen Eigentümer des sichergestellten schwarz-weißen Cube-Mountainbikes, der sich unter der Telefonnummer 0721/6663311 mit dem Polizeirevier Karlsruhe Marktplatz in Verbindung setzen kann. 

Karlsruhe - Sachbeschädigung an Fahrzeugen

Vorläufig festgenommen wurde am Montagabend eine Personengruppe von insgesamt sechs Personen im Alter von 16 - 20 Jahren, nachdem sie an mehrere Fahrzeugen Spiegel abgetreten haben und an Hauswänden urinierten.  Die Gruppe fiel einem Zeugen gegen 17:30 Uhr auf, als sie grölend durch die Palmbacher Talstraße zogen, an Hauswänden urinierten und an mindestens zwei geparkten Fahrzeugen Spiegel abtraten.  Die Gruppe konnte in einem Linienbus der von Palmbach in Richtung Grünwettersbach unterwegs war durch Beamte des Polizeireviers Durlach vorläufig festgenommen werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen konnten sie das Polizeirevier wieder verlassen.  Weitere Geschädigte oder Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter 0721/49070 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Einbruch in Wohnhaus

Unbekannte verschafften sich am Montagabend Zutritt in ein Einfamilienhaus in der Keplerstraße in Karlsruhe-Mühlburg  Zwischen 22:20 Uhr und 22:50 Uhr verschafften sich die Diebe gewaltsam Zutritt über ein Fenster in das Innere des Wohnhauses und durchsuchten mehrere Zimmer. Ob die Einbrecher bei ihrer Suche fündig wurden kann bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Anschließend gelang es den Tätern unerkannt zu flüchten.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe -West unter 0721/939-4612 in Verbindung zu setzen. 

Malsch - Brand eines Vereinsheims

Nach dem Brand des Schützenhauses in Malsch liegt nun das vorläufige Ergebnis eines Brandursachengutachters vor. Demnach wird nach aktuellem Kenntnisstand ein elektrotechnischer Defekt an der Gebäudeinstallation als wahrscheinliche Brandrsache angenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung oder auf anderweitige Ursachen haben sich nicht ergeben.  Wie berichtet, war von dem Vollbrand, der am 6. Februar gegen 22.20 Uhr von Anwohnern gemeldet worden war, auch der angrenzende Schießstand betroffen. Der Gesamtschaden ist im sechsstelligen Eurobereich anzusiedeln, allerdings lässt sich die exakte Schadenshöhe bisher noch nicht genau beziffern, da hierzu weitere Gutachten noch ausstehen. 

BAB 8 - Auffahrunfall

Drei leicht verletzte Personen sowie zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge mit einem Sachschaden von mehreren tausend Euro waren am Dienstagvormittag die Folgen eines Auffahrunfalles auf der Autobahn A 8 zwischen den Ausfahrten Pforzheim Süd und Pforzheim-Ost.  Nach den Feststellungen des Verkehrskommissariats Pforzheim hatte ein in Richtung Karlsruhe unterwegs befindlicher Mercedes-Fahrer kurz vor 10:00 Uhr zu spät erkannt, dass der vor ihm auf der linken Spur fahrende 52-jährige Mercedes-Lenker wegen eines Staus abbremsen musste.  In der Folge fuhr der 21-Jährige etwa 200 Meter vor der Ausfahrt Pforzheim-Ost mit solcher Wucht auf seinen Vordermann auf, dass darin neben dem Fahrer auch seine Ehefrau und das auf dem Rücksitz befindliche 9 Jahre alte Kind leicht verletzt wurden. Die drei Personen wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die linke Fahrspur war bis gegen 13:00 Uhr gesperrt, was zu mehreren Kilometern Stau in Fahrrichtung Karlsruhe führte. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)