Polizeibericht 150118 u.a.

Erstellt: Montag, 15. Januar 2018

(poli). Seit Mitte Dezember tauchen immer wieder Stecknadeln in Lebensmitteln auf. Die betroffenen Produkte wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten verkauft und verzehrt. So erklären sich auch die nach und nach bekannt gewordenen Fälle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere manipulierte Produkte im Umlauf befinden. Zwischenzeitlich wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe des Fachbereichs "Gewerbe und Umwelt" und der Kriminalpolizei eingerichtet. Nach wie vor wurde bei den bisherigen Nadelfunden niemand verletzt. 

Seit Mitte Dezember wurden in drei Lebensmittelmärkten im Ortenaukreis mehrere Nadeln in verschiedenen Backwaren, einem Wurstsnack und in frischem Gemüse gefunden. Die Polizei geht derzeit von insgesamt drei Tatzeiträumen aus. Die Stecknadelfunde in Offenburg konzentrieren sich auf einen Zeitraum Mitte Dezember. Die Nadel in einem verpackten Kuchenstück in Kehl dürfte nach bisherigen Erkenntnissen um den Jahreswechsel eingebracht worden sein. Bei dem Fund in Schutterwald lag das Suppengrün erst kurz vor dem Verkauf am Freitag im Regal des Lebensmittelmarktes; und Beim Verzehr einer selbst zubereiteten Süßspeise entdeckte ein 69-Jähriger aus Pforzheim am späten Mittwochabend eine Nadel in seinem Mund. Glücklicherweise wurde der Mann dadurch nicht verletzt.

Nachdem am Mittwoch in Pforzheim eine Nadel in einer Süßspeise festgestellt worden war, ist nun ein weiterer Verdachtsfall zu verzeichnen. Ein in Ettlingen wohnhafter Mann verspürte am Donnerstag beim Verzehr einer Wurstzubereitung einen harten länglichen Gegenstand in seinem Mund. Auch er stellte daraufhin eine Nadel fest, blieb aber unverletzt. Die Ehefrau des Betroffenen reklamierte daraufhin am Freitagnachmittag die am 5. Januar in einem Bruchsaler Supermarkt gekaufte Ware in der dortigen Filiale. In der Folge wurde über die betroffene Firma die Polizei eingeschaltet.  Beamte des Fachdienstes für Gewerbe und Umweltdelikte nahmen umgehend die Ermittlungen auf und sicherten die vorhandene, nach erstem Augenschein äußerlich unbeschädigte SB-Verpackung sowie die Nadel und führten sie den kriminaltechnischen Untersuchungen zu. Mit ersten Untersuchungsergebnissen wird frühestens Anfang der kommenden Woche zu rechnen sein. 

Wie bereits beim Vorfall in Kehl schließen die Ermittlungsbehörden auch im aktuellen Fall nicht aus, dass es sich um einen Nachahmer handeln könnte. Alle bislang bekannten Fälle werden wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zur Anzeige gebracht. Auch wenn bisher niemand zu Schaden gekommen ist, kommt laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren in Betracht. Zudem dürften dem Täter nicht unerhebliche zivilrechtliche Ansprüche seitens der betroffenen Firmen ins Haus stehen, die für die Sicherheit der Kunden einen hohen Kostenaufwand betreiben. Es werden derzeit alle erforderlichen Maßnahmen zur Aufklärung der Straftaten und zum Schutz der Kundinnen und Kunden getroffen. Es besteht dabei ein direkter Austausch mit den betroffenen Firmen, welche die Ermittlungsbehörden im vollem Umfang unterstützen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere manipulierte Produkte im Umlauf befinden. Die eingerichtete Ermittlungsgruppe bittet auch Kunden und Hinweisgeber, sich bei verdächtigen Feststellungen unter der Rufnummer: 0781- 21 22 00 an die Polizei zu wenden. 


Baden-Baden - Flucht in letzter Sekunde

Mehreren noch unbekannten Langfingern ist am frühen Sonntagabend in letzter Sekunde die Flucht aus dem Einkaufscenter in der Straße ´Gewerbepark Cite´ gelungen. Die Einbrecher hatten sich über eine Schiebtür Zutritt zu den Ladenzeilen verschafft und sich danach an den dort vorgefundenen Kassen zu schaffen gemacht. Danach gelang den Dieben noch vor dem Eintreffen der zahlreich verständigten Ordnungshüter die Flucht. Der Sach- und Diebstahlschaden kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden und der Kriminaltechnik haben die Ermittlungen aufgenommen.  

Baden-Baden - Nach Unfall das Weite gesucht

Vor einer Gaststätte in der Umweger Straße beschädigte am Sonntagmittag ein noch unbekannter Fahrer eines vermutlich roten Fahrzeuges beim Ein- oder Ausparken einen dort stehenden Ford Ka. Ohne sich um den Schaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern, suchte er im Anschluss das Weite. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen zu dem Flüchtigen aufgenommen. 

Baden-Baden - Straßenlaterne beschädigt

Am frühen Sonntag gegen 7.30 Uhr teilte eine 24-Jährige über den Notruf mit, dass sie mit ihrem Auto eine Straßenlaterne an der Langestraße beschädigt habe, da sie einem Wildtier ausweichen musste. Hierbei entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Vor Ort gab der Freund der jungen Dame an, der Fahrer gewesen zu sein, was seine Begleiterin auch bestätigte. Beide hatten offensichtlich Alkohol konsumiert. Der junge Mann wies einen Wert von zirka 0,3 Promille auf, während die Frau über ein Promille intus hatte. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Baden-Baden | Sandweier - Altkleider im Visier

Weil sich zwei Personen an einem Altkleidercontainer zu schaffen machten, rief am Sonntagabend ein aufmerksamer Zeuge die Polizei zu Hilfe. Bis zum Eintreffen der Streife hatte sich eine Person bereits aus dem Staub gemacht. Die Beamten fanden gegen 20 Uhr lediglich einen stark alkoholisierten 32-Jährigen vor, der in den gespendeten Textilwaren wühlte. Den offen stehenden Container, der augenscheinlich nicht aufgebrochen wurde, verschlossen die Beamten mit einem Vorhängeschloss, nachdem sie die umherliegenden Kleidungsstücke eingeräumt hatten. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen versuchten Diebstahls. 

Bühl - Nach Streit verletzt

Nach einer handfesten Auseinandersetzung haben die Beamten des Polizeireviers Bühl am frühen Samstagabend Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zwei 22 Jahre alte Männer gerieten kurz vor 19 Uhr vor einer Bankfiliale in der Friedrichstraße aneinander. Im Zuge des gewaltsam ausgetragenen Disputs soll einer der Beteiligten seinen Kontrahenten nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer verletzt und anschließend das Weite gesucht haben. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch die alarmierten Einsatzkräfte blieb zunächst ohne den erhofften Erfolg. Kurz nach 21 Uhr erschien der Tatverdächtige dann auf der Polizeiwache und stellte sich. Die genauen Hintergründe der Tat sind derweil noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Verletzte konnte nach einer ambulanten Behandlung in einem örtlichen Krankenhaus wieder entlassen werden.  

Hörden - Zusätzliche Züge wegen Fasching/Karneval

Für die Heimfahrt der Teilnehmer des Schnurren in Hörden verkehrt in den Nächten vom  18.01. auf den 19.01. - 25.01. auf 26.01. - 01.02. auf 02.02. - 08.02. auf 09.02.2018  jeweils ein zusätzlicher Zug von Forbach über Hörden nach Rastatt sowie ein Zug von Rastatt über Hörden nach Forbach. Die Abfahrt in Hörden in Richtung Rastatt ist um 01:44 Uhr, die Abfahrt in Hörden Richtung Forbach ist um 02:22 Uhr. Es werden alle Unterwegshalte bedient.  Zum Fastnachtsumzug in Hörden werden  am Sonntag, 11.02.2018  folgende Eilzüge außerplanmäßig in Hörden halten: Hinfahrt: Zug 85192 aus Richtung Karlsruhe (Abfahrt in Rastatt um 12:29 Uhr), Ankunft in Hörden um 12:41 Uhr und Zug 85195 aus Richtung Freudenstadt (Abfahrt in Freudenstadt 12:23 Uhr), Ankunft in Hörden um 13:16 Uhr,  Rückfahrt: Zug 85196 in Richtung Freudenstadt, Abfahrt in Hörden um 16:41 Uhr (Ankunft in Freudenstadt 17:37 Uhr) und Zug 85199 in Richtung Karlsruhe, Abfahrt in Hörden um 17:16 Uhr (Ankunft in Rastatt 17:28 Uhr).

Rastatt - Exhibitionist unterwegs

Eine unliebsame Begegnung musste eine junge Frau am Sonntagabend in Rastatt machen. Gegen 18:30 Uhr folgte ihr ein Mann auf dem Weg über die Kappellenstraße und der Pagodenburg bis in den Kurvenbereich der Schlossgalerie. Dort hatte er sie eingeholt, entblößte sein Geschlechtsteil und berührte sich unsittlich. Als die junge Frau daraufhin losschrie, machte sich der Exhibitionist in Richtung Kaiserstraße aus dem Staub. Durch die Frau wurde der Mann mitteleuropäischen Aussehens auf etwa 35 bis 45 Jahre geschätzt. Er war circa 1,80 Meter groß, hatte eine stämmige Figur und einen hellen Stoppelbart. Er trug eine schwarze Regenjacke mit Kapuze, die er bei der Tat über den Kopf gezogen hatte. Des Weiteren trug er eine blaue Jeans und dunkle Schuhe. Beim Wegrennen fiel sein schwerfälliger Lauf auf. Die Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall und dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit den Beamten des Kriminaldauerdienstes unter der Telefonnummer 0781 21-2820 in Verbindung zu setzen. 

Rastatt - Glück im Unglück

Glück im Unglück hatten eine 23-Jährige, ihr 22-jähriger Beifahrer und eine Radfahrerin am Sonntag bei einem Unfall gegen 12:50 Uhr auf der Einmündung von der L75 auf die L78b. Die 23-jährige Renault-Fahrerin befuhr die L75 aus Rastatt kommend in Richtung Iffezheim. An der Einmündung auf die L78b bog sie nach rechts ab. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet der Renault ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn. Da hier jedoch ein bislang unbekanntes weißes Auto entgegenkam, versuchte die 23-Jährige gegenzulenken, geriet auf eine Grünfläche rechts neben der Fahrbahn und überschlug sich. Der PKW blieb samt Insassen auf dem Dach liegen. Während der Schleuderphase befand sich eine 29-Jährige Radfahrerin am Fahrbahnrand, welche vom Fahrzeugheck nur knapp verfehlt wurde. Beim Unfall blieben zum Glück alle Beteiligten unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. 

Rastatt - Fahrräder entwendet

Ein bislang Unbekannter hat am Sonntag im Zeitraum zwischen 15 Uhr und 16:30 Uhr zwei Fahrräder vom Fahrradträger eines Wohnmobils entwendet. Den Diebstahl bemerkten die Besitzer erst, als sie an einem Parkplatz in der Wilhelm-Busch-Straße anhielten. Es ist ein Diebstahlschaden von ca. 3.000 Euro entstanden. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Alohra wieder geöffnet

Das Rastatter Schwimmbad "Alohra" ist am Samstagmittag geräumt und bis einschließlich Sonntag geschlossen worden. Grund war ein natürlicher Todesfall. Eine 60-Jährige war gegen 13:15 Uhr vermutlich einem Herzversagen erlegen. Die Frau hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls am Beckenrand auf. Reanimationsmaßnahmen der Badeaufsicht und des kurze Zeit später eintreffenden Rettungsdienstes waren nicht erfolgreich. Das Bad war daraufhin geräumt worden. Die Bäderverwaltung entschied, das Schwimmbad am Samstag und auch am Sonntag geschlossen zu lassen. Am Montag hat der reguläre Badebetrieb wieder begonnen.

Rastatt - L77a teilweise gesperrt

Die L77a wird am Samstag, 20. Januar, von 8 bis 17 Uhr zwischen der Einmündung Plittersdorfer Straße und der Kreuzung Wilhelm-Busch-Straße gesperrt. Grund sind Baumfällarbeiten. Eine Umleitungsstrecke über die Plittersdorfer Straße wird ausgeschildert. Der ÖPNV ist von der Sperrung nicht betroffen.

Bretten - Dieselspur im Stadtgebiet

Mit der Beseitigung einer langen Dieselspur im Stadtgebiet von Bretten waren am Samstag, 13. Januar, Polizei, Bauhof und eine Spezialfirma beschäftigt. Eine 20-jährige Autofahrerin hatte die Spur auf ihrem Weg von der Gartenstraße über die Kurpfalzstraße, die Hausertalstraße, die Friedenstraße, die Hirschstraße, die Melanchthonstraße, die Straße Am Gottesackertor bis zu einer Tankstelle an der Wilhelmstraße hinterlassen. Nach dem Volltanken machte sich die junge Frau dann auf den Rückweg in die Gartenstraße und verlor erneut Diesel. Die Ursache für den Dieselverlust ist bisher unklar.

Bretten - Neue Toller in der Fußgängerzone

Elektronisch absenkbare Poller im Bereich Melanchthonstraße-Gottesackertor sollen die Fußgängerzone von unberechtigt einfahrenden Fahrzeugen freihalten und die Aufenthaltsqualität in der verkehrsberuhigten Zone sichern. Die dort bereits fest installierten Poller sollen durch die absenkbare Variante ersetzt werden. Mit den vorbereitenden Straßenarbeiten für diese Maßnahme ist am heutigen Montag, 15. Januar, begonnen worden.  Nach Abschluss der Arbeiten, die etwa zwei Wochen dauern werden, geht es an der Oberen Kirchgasse weiter. In einem dritten Schritt wird dann der Fahrweg am Gaisberg mit zwei Pollern bestückt. Die „Satzung über die Sondernutzung der Fußgängerzone“ muss vom Gemeinderat indes noch verabschiedet werden, teilt die Verwaltung mit. Alle Poller, außer die beiden Poller im Bereich Melanchthonstraße /Gottesackertor, werden bis zur abschließenden Regelung des Benutzungsverfahrens im Boden versenkt bleiben, so dass die Bereiche wie gewohnt befahrbar sind.

Eggenstein-Leopoldshafen - Couch verursacht folgenschweren Unfall

Ein folgenschweren Verkehrsunfall ist auf eine nicht ausreichend gesicherte Couch zurückzuführen. Diese wurde am Freitagnachmittag um 16.15 Uhr von einem 41 Jahre alten Pkw-Fahrer aus Stutensee auf der B 36 in Fahrtrichtung Norden auf einem Anhänger transportiert. Kurz vor der Abfahrt Eggenstein fiel die Couch vom Anhänger auf die Fahrbahn und blieb auf dem rechten von zwei Fahrstreifen liegen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer hielt sein Fahrzeug hinter dem Hindernis an. Ein weiterer nachfolgender Pkw bremste ebenfalls ab. Noch bevor das Fahrzeug ebenfalls zum Stillstand kam, prallte ein dritter Pkw trotz Vollbremsung in das vorausfahrende Fahrzeug. Der Auffahrende wurde nach links abgewiesen, kollierte auf dem linken Fahrstreifen mit einem weiteren Pkw und in der Folge noch zusätzlich mit dem ersten Pkw hinter der verlorenen Couch. Hierbei geriet der auffahrende Pkw, der von einem 60-jährigen Mann aus Karlsruhe gelenkt wurde, in Brand und brannte vollständig aus. Der Fahrer zog sich durch die Kollisionen leichte Verletzungen zu. Sonst wurde niemand verletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 30'000 Euro. Bei dem Unfallgeschehen wurde die Fahrbahn so stark verunreinigt, dass sie durch eine Nassreinigungsfirma gereinigt werden musste. Die B 36 wurde im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Um 18.55 Uhr konnte ein Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden, ab 19.20 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett frei. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr. 

Karlsdorf-Neuthard - Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts

Auf einem Parkplatz bei Karlsdorf-Neuthard kam es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 47-jähriger Tatverdächtiger seinem 49-jährigen Kontrahenten drei schwerere Stichverletzungen zugefügt haben soll.  Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der 49-jährige Geschädigte in den Abendstunden mit seinem Auto auf dem Weg von Germersheim nach Karlsdorf-Neuthard. Dabei wurde er von dem 47-Jährigen verfolgt, dessen geschiedene Ehefrau im Wagen des Geschädigten mitfuhr. Kurz vor 18:00 Uhr fuhr er auf den Parkplatz der Bruchbühlhalle bei Karlsdorf-Neuthard. Im weiteren Verlauf kam es dort zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, in deren Verlauf der Verdächtige dem 49-Jährigen mit einem unbekannten Werkzeug drei schwere aber nicht lebensgefährliche Stichverletzungen im Bereich des Rückens zugefügt haben soll. Ein Zeuge eilte dem Geschädigten schließlich zur Hilfe, woraufhin der Tatverdächtige von seinem Opfer abließ und mit seinem Pkw flüchtete.  Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 47-jährige Verdächtige unweit des Tatorts in seinem Fahrzeug angetroffen und festgenommen werden. Der Bereitschaftsstaatsanwalt erwirkte gegen den 47-Jährigen am Sonntag einen Haftbefehl. 

Karlsruhe - Überfall auf Spielcasino

Ein maskierter und mit einem Elektroschockgerät bewaffneter Täter hat am Freitagabend ein Spielcasino in der Rintheimer Straße überfallen und Bargeld erbeutet.  Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der maskierte Mann kurz nach 18.00 Uhr das Casino und forderte unter Vorhalt eines Elektroschockers Bargeld aus der Kasse. Die Kassenschublade wurde durch die Angestellte geöffnet und der Täter bediente sich selbst, indem er das ganze Scheingeld aus der Kasse nahm. Mit seiner Beute flüchtete der Räuber und fuhr mit einem auf dem Gehweg bereitgestellten Fahrrad in Richtung Tullastraße davon.  Eine Polizeifahndung unter Einsatz aller verfügbaren Einsatzkräfte führte bislang nicht auf die Spur des Täters. Er konnte wie folgt beschrieben werden. 20-25 Jahre alt, 170-180 cm groß, schlanke Statur, blaue Augen sowie dunkle Haare. Er trug bei der Tatausführung eine schwarze Wollmütze und einen dunklen Schal den er über Mund und Nase gezogen hatte. Des Weiteren hatte er eine hellblaue Jacke, eine schwarze Hose, schwarze Handschuhe, schwarze Turnschuhe sowie einen schwarzen Rucksack mit hellen Streifen an.  Die Kriminalpolizei Karlsruhe führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen aus der Bevölkerung, die beim Kriminaldauerdienst unter 0721/939-5555 entgegengenommen werden. 

Karlsruhe - Mann angegriffen

Ein 42-jähriger Mann ist am Sonntagmorgen in der Herrenstraße von drei Unbekannten angegriffen, getreten und geschlagen worden. Er war gegen 5 Uhr zusammen mit Bekannten von einem Diskothekenbesuch zu Fuß auf dem Heimweg. Als der stark alkoholisierte Geschädigte sich zu einem nahegelegenen Zigarettenautomat begab, attackierten ihn die Männer. Erst als sich die 35-jährige Begleiterin einmischte, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und flüchteten. Zunächst ging der 42-Jährige davon aus, dass ihm sein Schlüsselbund geraubt worden sei. Dieser wurde aber wieder aufgefunden. Die Tatverdächtigen waren alle circa 165 cm groß, schlank, vermutlich albanischer Herkunft und hatten leicht gebräunte Haut. Zwei der Männer waren etwa 30 Jahre alt, einer war eher 45 bis 50 Jahre alt und trug eine graue Daunenjacke. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon 0721 939-5555, zu melden. 

Karlsruhe - Raub aus Registrierkasse in Discounter

Ein bislang Unbekannter raubte am Freitagvormittag aus der Registrierkasse eines Discounters in der Kastenwörthstraße Bargeld. Der Täter ging gegen 10.20 Uhr in den Markt, nahm Waren aus der Auslage und ging damit zur Kasse. Dort legte er die Ware auf das Warenband um den Eindruck zu erwecken diese bezahlen zu wollen. Plötzlich packte er die Kassiererin an der Oberbekleidung, griff in die Registrierkasse und flüchtete mit Scheingeld in noch unbekannter Höhe auf der Pfalzstraße. Von einer Zeugin konnte beobachtet werden, dass der vermutliche Täter anschließend in einen an der Ecke zur Taubenstraße geparkten dunklen Kombi stieg und in Richtung Daxlander Straße davonfuhr. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Die 62-jährige Mitarbeiterin des Discounters erlitt einen Schock und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter wird als 35 - 40 Jahre alt, schlank und ca. 185 - 190 cm groß beschrieben. Er hatte halblange Haare und trug eine getönte Brille. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose. Zeugen, oder Personen die Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen. 

Karlsruhe - Mehrere tausend Euro Bargeld in Bach gefunden

Spielende Kinder haben am Sonntagnachmittag in einem Bachlauf im Karlsruher Stadtteil Rüppurr mehrere tausend Euro Bargeld gefunden. Die Polizei ist nun auf der Suche nach den Eigentümern des Geldes.  Die zwei Kinder spielten etwa gegen 15:30 Uhr an dem Bachlauf nahe dem Brunnenstückweg und bemerkten dabei mehrere Geldscheine im Wasser treiben. Weitere Passanten wurden schließlich auf die "Geldquelle" aufmerksam und verständigten die Polizei. Insgesamt konnten von den Passanten, der Polizei sowie insbesondere der Feuerwehr mehrere tausend Euro aus dem Gewässer geborgen werden. Konkrete Hinweise auf den Eigentümer ergaben sich bislang jedoch nicht.  Der rechtmäßige Besitzer kann sich beim Polizeirevier Südweststadt unter 0721/939-4411 melden. 

Karlsruhe - Gruppe von Jugendlichen entwendet mehrere Kennzeichen

Vier unbekannte Jugendliche fuhren vergangenen Samstag gegen 23:00 Uhr mit Fahrrädern durch die Karlsruher Nordweststadt und entwendeten Kennzeichnen von parkenden Autos. Eine Täterbeschreibung liegt vor. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen und Hinweisen.  Ein 40-Jähriger vernahm von seinem Balkon aus ein lautes Knallgeräusch. Zuvor beobachtete er eine Gruppe Jugendlicher, welche mit Fahrrädern um seinen auf der Germersheimer Straße geparkten Opel fuhren. Als er zu seinem Auto ging, um zu überprüfen was es mit dem Knall auf sich hatte, musste er feststellen, dass sein Kennzeichen entwendet worden war. Daraufhin stieg er in sein Auto ein und suchte auf eigene Faust nach den Jugendlichen.  Auf der Dürkheimer Straße kam es zu einem Zusammentreffen zwischen den Tatverdächtigen und dem Geschädigten. Drei der Jugendlichen flüchteten sofort. Der vierte Jugendliche wurde von dem Geschädigten aufgehalten, als er einen auf der Fahrbahn befindlichen Rucksack mitnehmen wollte. Der 40-Jährige warf den Rucksack auf eine Grünfläche, wobei der Inhalt des Rucksacks herausfiel. Insgesamt kamen drei Kennzeichen zum Vorschein. Der verbleibende Jugendliche schnappte sich schließlich den Rucksack und rannte, wie auch der Rest der Gruppe, durch einen Verbindungsweg in Richtung Frankenthaler Straße davon.  Der 40-Jährige konnte den Jugendlichen mit dem Rucksack wie folgt beschreiben: männlich, etwa 175-180 cm groß, schlank, blonde kürzere Haare, bekleidet mit einem grauen hüftlangen Anorak, führte einen schwarzen Rucksack mit sich und war einem dunklen Mountainbike unterwegs.  Alle vier Tatverdächtigen waren vermutlich zwischen 16 und 17 Jahre alt.  Das Polizeirevier Karlsruhe-West freut sich über weitere Hinweise und nimmt diese gerne unter Telefon 0721/9394611 entgegen. 

Karlsruhe - Umleitung der Linie 30 wegen KSC-Spiel

Wegen eines Heimspiels des Karlsruher Sportclubs (KSC) wird die Linie 30 am Samstag, 20. Januar 2018 zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr umgeleitet. Die Fahrten beginnen und enden in diesem Zeitraum am Hirtenweg mit Übergang von und zu den Bahnen. Aufgehobene Haltestellen: Büchiger Allee; Pastor-Felke-Straße; Studentenhaus; Emil-Gött-Straße; Karl-Wilhelm-Platz.

Malsch - Rollerfahrer nach Abbiegefehler schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 23-jähriger Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen in Malsch. Der Zweiradfahrer war gegen 9:15 Uhr auf der Sézanner Straße unterwegs, als er beim Abbiegen in die Einfahrt eines Einkaufsmarktes mit einem entgegenkommenden Lkw kollidierte. Trotz einer vom Lkw-Fahrer eingeleiteten Gefahrenbremsung und eines Ausweichmanövers kam es in der Folge zum Zusammenstoß. Der Fahrer des Piaggio stürzte nach leichtem Kontakt mit dem Lkw und blieb zunächst bewusstlos am Boden liegen. Den Erstversorgern vor Ort gelang es, das Bewusstsein des verletzten Rollerfahrers nach wenigen Minuten wieder zu erlangen. Der Schwerverletzte wurde zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus gebracht. 

Rheinstetten - Großanelegte Personensuche

Ein Großalarm auf dem Rhein und eine damit verbundene, stundenlange Personensuche, war die Folge eines unbesetzten Kanus welches auf dem Rhein bei Rheinstetten trieb. Am Sonntagnachmittag gingen gegen 15:15 Uhr mehrere Notrufe über ein mit dem Kiel oben schwimmendes Kanu auf dem Rhein bei Rheinstetten. Umgehend wurde ein Großalarm für Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst ausgelöst. Da nicht klar war, ob sich in dem gekenterten Kanu Personen befanden und im Rhein trieben oder sich das Kanu von alleine vom Ufer losgerissen hatte, wurde vom schlimmsten ausgegangen. Mit mehreren Booten der Feuerwehr und der DLRG wurde der Rhein systematisch abgesucht. Das gekenterte Boot konnte schnell ausfindig gemacht werden. Über mehrere Anlaufstellen am Rhein, wurden Boote zu Wasser gelassen. Die DLRG aus dem Bezirk Karlsruhe war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Die Feuerwehr Rheinstetten war ebenfalls mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch aus dem Landkreis Rastatt wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Durmersheim alarmiert. Nach 2 Stunden konnte der gesamte Bereich abgesucht, jedoch keine Personen gefunden werden. Auch mit dem Rettungshubschrauber Christoph 43 wurde der Rhein überflogen und von oben kontrolliert. Da keine Vermisstenhinweise und Personen gefunden wurden, wurde die Suche am Abend abgebrochen. 

BAB 5 - Brennendes Fahrzeug auf Standstreifen

Aus bislang unbekannter Ursache brannte am Freitagnachmittag ein Pkw auf dem Standstreifend er BAB A5 aus. Ein 19-Jähriger war mit seinem Pkw gegen 13.45 Uhr von Karlsruhe in Richtung Bruchsal unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Bruchsal steuerte er sein Fahrzeug auf den Standstreifen, da der Pkw plötzlich langsamer wurde. Als er den Pkw abgestellt hatte drang sofort Rauch aus dem Motorraum. Die verständigte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Alle vier Insassen des Pkw blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 1500 Euro geschätzt. Für den Zeitraum der Löscharbeiten war der echte Fahrstreifen gesperrt. Es bildete sich ein bis zu 13 km langer Stau.  

  (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)