Polizeibericht 110118 u.a.

Erstellt: Donnerstag, 11. Januar 2018

(poli). Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs im Südwesten steigt weiter: Bis Ende November 2017 wurden 1096 Unfälle von Fahrer mit Rädern gezählt, die durch einen Elektromotor beim Treten verstärkt werden. Das teilte das Innenministerium in Stuttgart auf Anfrage mit. Im gesamten Jahr 2016 waren es 878 Unfälle. Es wurden auch mehr Menschen geschädigt: Bis Ende November 2017 wurden 303 schwer verletzte Fahrer gezählt - im ganzen Jahr 2016 waren dies 259. Die Anzahl der leicht verletzten Fahrer betrug 2016 insgesamt 507 Personen.

2017 wurden bis November schon 665 Unfallopfer verzeichnet. Gründe für die gestiegenen Unfallzahlen sind aus Sicht des Innenministeriums die gestiegene Zahl an Pedelecs und das im Vergleich zu Fahrrädern veränderte Fahrverhalten. Zum Beispiel sorge das höhere Gewicht für ein verändertes Fahrverhalten bei Kurvenfahrten und die höhere Geschwindigkeit gehe, gerade bei nicht sportlichen Radfahrern, mit einem höheren Verletzungsrisiko einher, teilte ein Sprecher mit. [⇒ Fahrradverkehrsunfälle in BW]

Baden-Baden | Sasbach - Mordprozess beginnt

Im April 2017 soll ein 50-Jähriger aus Appenweier seine ehemalige Freundin in Sasbach erwürgt haben. Gegen den Tatverdächtigen hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Am 16. Januar beginnt der Prozess, dies teilt die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mit. Dem deutschen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, im April 2017 in die Wohnung seiner ehemaligen Freundin in Sasbach eingedrungen zu sein, um sie zu entführen und auf diese Weise zu "überreden", sich ihm wieder zuzuwenden. Er habe sich mit Fesselungs- und Knebelungswerkzeugen unter dem Bett versteckt und habe die Frau, nachdem sie ahnungslos in ihre Wohnung zurückgeführt sei und dort noch ein Telefonat geführt habe, überfallen und mit Klebebändern im Gesicht geknebelt. Die Frau habe sich losreißen können, ihr Fluchtversuch habe aber im Treppenhaus geendet, wo der Angeklagte sie eingeholt, überwältigt und zu Tode gewürgt habe. Acht Verhandlungstage angesetzt  Die Hauptverhandlung beginnt beim Landgericht Baden-Baden, wobei das Schwurgericht bislang sieben weitere Sitzungstage bis zum 7. März bestimmt hat. In der Hauptverhandlung hat das Gericht zu prüfe, ob - wie von der Staatsanwaltschaft dargelegt - neben einer Freiheitsstrafe die Sicherungsverwahrung angeordnet werden muss.

 Baden-Baden - Sanierung der Wegedecke im Kurgarten

Nach dem Abbau des Christkindelsmarkts lässt das städtische Fachgebiet Park und Garten die wassergebundene Deckschicht im Kurgarten sanieren. Dabei werden etwa 3'000 Quadratmeter Deckschichtfläche aufgenommen, profiliert und neu angedeckt. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 15. Januar, und werden bei geeigneten Witterungsverhältnissen etwa zwei Wochen dauern.

Baden-Baden - Erneut Gullideckel zweckentfremdet

Unbekannte haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Gullideckel dazu verwendet, um die Glasscheibe der Eingangstür eines Geschäfts in der Lange Straße einzuwerfen. Durch die so herbeigeführte Öffnung gelangten die ungebetenen Besucher in den Verkaufsraum und ergaunerten dort neben Elektronikartikeln auch eine Geldkassette mit Bargeld, bevor sie dann das Weite suchten. Die Spezialisten der Kriminaltechnik wurden mit der Spurensicherung beauftragt. 

Baden-Baden - Tempo 30 am Gymnasium

Die städtische Straßenverkehrsbehörde hat in der Rheinstraße in Höhe des Richard-Wagner-Gymnasiums Tempo 30 angeordnet. Gültig ist die verminderte Geschwindigkeit künftig von Montag bis Freitag, jeweils von7 bis 18 Uhr. Die Stadtverwaltung begründet ihre Entscheidung mit Verkehrssicherheitsgründen. Zum Hintergrund: Im Zusammenhang mit dem Schulzentrum ereigneten sich in den letzten fünf Jahren drei Verkehrsunfälle. Die neue Ausschilderung stellt laut Stadtpressestelle einen weiteren Beitrag zur Sicherung von Schulzugängen und Schulwegen dar. Die Verkehrszeichen werden im Laufe der nächsten Woche (3. Kalenderwoche) montiert.

Baden-Baden - Sirenen heulen zur Probe

Die Stadtwerke testen im Laufe der nächsten Woche alle Sirenen im gesamten Stadtkreis. Dazu lassen die Mitarbeiter die 26 Sirenen kurz aufheulen, um deren Funktionsfähigkeit zu überprüfen.

Baden-Baden - Integrierte Leitstelle Mittelbaden

Die Integrierte Leitstelle Mittelbaden (ILS) nahm In der Baden-Badener Rettungswache eine weitere wichtige Hürde: Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Landrat Jürgen Bäuerle und der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern, Felix Brenneisen, unterzeichneten die "Trägerschaftsvereinbarung über die Errichtung und den Betrieb einer gemeinsamen Integrierten Leitstelle Mittelbaden" für den Rettungsdienstbereich und die Feuerwehren des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden.  

Baden-Baden - Einschränkungen durch Baumpflege

Im Januar führt das städtische Fachgebiet Park und Garten Baumpflegemaßnahmen an verschiedenen Bäumen in den Kuranlagen durch. Dabei werden abgestorbene Äste entfernt und gleichzeitig Fehlentwicklungen in der Krone korrigiert, um einen langfristigen Erhalt der Bäume zu sichern. Es kann dabei zu leichten Einschränkungen auf den Straßen und Gehwegen kommen. In der Kaiserallee sollen die Baumpflegearbeiten am Dienstag und Mittwoch, 16. Und 17. Januar, stattfinden. Weitere Baumpflegearbeiten gibt es in den Außenanlagen am Casino, am Festspielhaus und am Kurhaus. Im Bereich des Michaelsbergs sind die Arbeiten ab Mitte Januar vorgesehen. Hier müssen im Umfeld des Solmssees und am Schloss Solms fünf Bäume gefällt werden.

Bühl - Glühwein auf Wochenmarkt

Da diese Woche mit der Neugestaltung des Kirch- und Marktplatzes begonnen wurde, finden die Wochenmärkte von Samstag bis Ende August auf dem Europaplatz beim Bürgerhaus Neuer Markt statt. Beim ersten Wochenmarkt an der neuen Verkaufsstelle begrüßen Rathausmitarbeiter heute ab 9 Uhr die Kunden mit Glühwein und Kinderpunsch.

Durmersheim - Versuchter Trickdiebstahl

Zu einer bekannten Masche des Trickdiebstahles kam es am Mittwoch gegen 10:15 Uhr in der Engelstraße. Ein noch unbekannter Mann sprach einen 81-Jährigen an und fragte nach Wechselgeld. Als der Senior hilfsbereit seine Geldbörse öffnete, griff der Unbekannte hinein. Der Besitzer des Portemonnaies begann daraufhin lauthals zu schreien, woraufhin der Langfinger die Beine in die Hand nahm und zu einem etwa hundert Meter weiter wartenden Audi rannte. Dieser stand bereits mit laufendem Motor bereit, als der etwa 55-Jährige Unbekannte dort als Beifahrer einstieg. Die Geldbörse blieb glücklicherweise zurück. Die Beamten des Polizeipostens Bietigheim haben die Ermittlungen hinsichtlich des abgelesenen Audi-Kennzeichens bereits aufgenommen. 

Durmersheim | Baden-Baden - 

Ein Mann ist bei Dumersheim zusammengeschlagen, lebendig begraben und erstickt worden - die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat wegen der Tat vom Sommer zwei junge Männer angeklagt. Ein damals 28-Jähriger muss sich unter anderem wegen versuchten Totschlags und fahrlässiger Tötung verantworten, ein 17-Jähriger unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Der Mann sitze in Untersuchungshaft, der Jugendliche wegen eines anderen Delikte in Strafhaft, gab ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bekannt. Die Anklagebehörde wirft den beiden Algeriern vor, ihren älteren Landsmann bei einem Streit zusammengeschlagen zu haben. In der Annahme, das Opfer sei tot, soll der ältere Angeklagte den 17-Jährigen gezwungen haben, den 44 Jahre alten Mann am Rande eines Kartoffelackers zu vergraben. Wie die Obduktion ergab, erstickt dieser aber erst unter der Erde. Erst eine groß angelegte Suchaktion mit Spürhunden und Hubschrauber führten zum Auffinden des Vermissten.

Gaggenau - Ungewöhnlicher Unfallhergang

Ein 53-jähriger Opel-Fahrer war im Verlauf des Donnerstagmorgens auf der Landstraße von Ottenau kommend in Richtung Gernsbach unterwegs, als er nach ersten Erkenntnissen gegen 10 Uhr auf Höhe der Hausnummer 25 unvermittelt und mutmaßlich ohne erkennbaren Grund in die Eisen gestiegen sein soll. Ein 66-jähriger Skoda-Lenker konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und fuhr dem Corsa auf. Ein Gesamtschaden von rund 1'300 Euro war die Folge des Malheurs. Die ermittelnden Beamten des Polizeireviers Gaggenau sind nun auf der Suche nach Zeugen des Unfalls. Ersten Ermittlungen zufolge soll ein weiterer Autofahrer den beschriebenen Unfallhergang bestätigen können, dessen Identität ist bis dahin jedoch ungeklärt. Hinweisgeber wenden sich bitte unter der Telefonnummer: 07225 9887-0 an die Polizei. 

Gaggenau - Brandstiftung?

Der Brand einer Gartenhütte im Gewann "Egelswies" rief am Donnerstagabend neben Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Gaggenau auch Ermittler des örtlichen Polizeireviers auf den Plan. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass ein Unbekannter kurz vor 19 Uhr über den Zaun des Gartens gestiegen war und sich anschließend an der Hütte zu schaffen machte. Den Wehrmännern gelang es, das Feuer zügig abzulöschen. Ein Schaden von rund 15.000 Euro blieb jedoch zurück. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Wer hat am Donnerstag gegen 18.50 Uhr im Bereich der Zeppelinstraße oder des Selbacher Wegs verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Hinweise werden unter der Telefonnummer: 07225 9887-0 entgegengenommen. 

Gaggenau - Leichtverletzt

Ein leichtverletzter Radfahrer und ein Gesamtschaden von rund 1'200 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles in der Eckenerstraße am frühen Donnerstagmorgen. Eine Autofahrerin war nach ersten Erkenntnissen kurz nach 7 Uhr talwärts in Richtung Berliner Straße unterwegs, als der von hinten mit hoher Geschwindigkeit herannahende Zweiradlenker aufschloss und zu einem Überholmanöver ansetzte. Da die nichtsahnende Fahrerin des Pkw zeitgleich einen am Fahrbahnrand geparkten Wagen passierte, kam es zu einer leichten Kollision der beiden Verkehrsteilnehmer und zum Sturz des Bikers. Er musste im Anschluss in einem örtlichen Krankenhaus versorgt werden. 

Gaggenau - Mit über einem Promille durch die Straßen

Im Zuge einer Fahrzeugkontrolle haben Beamte des Polizeireviers Gaggenau in der Nacht auf Donnerstag einen 44-Jährigen aus dem Verkehr gezogen, der kurz vor 2 Uhr seinen Wagen mit über einem Promille durch die Konrad-Adenauer-Straße gesteuert hatte. Nach Auswertung der erhobenen Blutprobe wird der Mittvierziger einige Zeit ohne Führerschein auskommen müssen. 

Gaggenau | Bad Rotenfels - Brand eines leerstehenden Gebäudes steht vor Aufklärung

Der am 14. Dezember vergangenen Jahres in einer ehemaligen Diskothek ausgebrochene Brand steht vor der Aufklärung. Das leerstehende Gebäude wurde bekanntermaßen von Obdachlosen aber auch von Jugendlichen als Treffpunkt genutzt. Wie die Ermittler des Kriminalkommissariats Rastatt herausgefunden haben, hielten sich nachmittags vor dem Brandausbruch drei Jugendliche im Gebäude auf und entfachten hierbei ein Lagerfeuer. Im Glauben, beim Verlassen der ehemaligen Disko das Feuer ausreichend abgelöscht zu haben, zogen die Jungs im Alter von 14 bis 16 Jahren davon. Zurückgelassene Glutnester führten letztlich aber dazu, dass das Gebäude von den Flammen nahezu vollständig verschlungen wurde. Zeugenhinweise aus dem Umfeld des Trios brachten die Beamten schließlich auf deren Spur. In den folgenden Vernehmungen waren die Jugendlichen geständig. Sie müssen sich nun für den angerichteten Schaden von circa 100'000 Euro und wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten. 

Gaggenau | Bühlertal - Enkeltrick

Zwei aufmerksame Mitarbeiter verschiedener Banken in Gaggenau und Bühl bewahrten einen 81-Jährigen und eine 85 Jahre alte Frau vor einem hohen finanziellen Verlust. Beide wurden am Donnerstag von einem Mann angerufen, welcher sich als Verwandter ausgab und eine höhere Summe an Geld forderte. Die Angerufenen sollten sich nach dem Anruf zur Bank begeben und dort einen gewissen Betrag abheben, später würde das Geld von ihm persönlich abgeholt werden. Doch beide Senioren hatten Glück - durch die aufmerksamen Mitarbeiter am Bankschalter wurden jeweils Verwandte informiert, welche eine Abhebung und Übergabe des Geldes verhinderten. 

Lichtenau - Fahren unter Drogeneinfluss

Ein 20-jähriger Opel-Fahrer erweckte das Interesse der Beamten des Polizeireviers Bühl am Mittwoch gegen 16 Uhr. Bei einer Verkehrskontrolle in der Landstraße konnte bei dem jungen Mann verschiedene Anzeichen für eine aktuelle Rauschgiftbeeinflussung festgestellt werden. Ein Drogentest verlief positiv, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, die Führerscheinstelle und die Bußgeldhörde werden unterrichtet. 

Rastatt - Wärmendes Feuerchen?

Das fragwürdige Treiben eines 52-Jährigen hat am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz auf dem Fahrradweg der L 78 b bei Wintersdorf geführt. Der Mann war einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizeidirektion aufgefallen, weil er sich an einem auf dem Radweg entfachten Lagerfeuerchen wärmte. Dieses hatte der Mann nicht wie zu erwarten gemäß der alten Kulturtechnik mithilfe von Holz oder Reisig entfacht. Als Brennstoff dienten ein Fahrrad und ein zuvor an noch unbekannter Örtlichkeit entwendetes Kunststoffschild. Nach dem Löschen der deutlich in Mitleidenschaft gezogenen Artefakte durch einen bordeigenen Feuerlöscher des Streifenwagens wurden Protagonist und Ereignisort an die Beamten des Polizeireviers Rastatt übergeben. Diese mussten den freiheitsliebenden Wandersmann in Obhut nehmen. Ein Atemalkoholtest bescheinigte mehr als zwei Promille.

Rastatt - Scheibe beschädigt

Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend die Scheibe eines Gebäudes in der Kapellenstraße beschädigt. Offenbar durch einen Fußtritt sprang das Fenster auf, wodurch Glas und Rahmen beschädigt wurden. Noch vor Eintreffen der automatisch alarmierten Polizei, machte sich der Vandale aus dem Staub. Er ließ einen Schaden von mehreren Hundert Euro zurück. 

Rastatt - Unfallfluchten

  1. Die rücksichtslose und gefährliche Fahrweise einer mutmaßlich jüngeren Autofahrerin hat am Donnerstagvormittag gegen 11.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Engelstraße geführt. Hier war die Frau mit ihrem Fiat 500 zügig und ohne auf den Verkehr zu achten vom Parkplatz des Krankenhauses in die Engelstraße eingefahren. Dabei gefährdete die hinter dem Steuer befindliche Dame nicht nur einen Fußgänger, sondern kollidierte auch mit einer entgegenkommenden Mercedes der A-Klasse. Nachdem ein Zeuge die Unfallfahrerin auf ihr Verhalten und das Malheur ansprechen wollte, suchte die Unfallverursacherin in Richtung Innenstadt das Weite. Seither sind die Beamten des Polizeireviers Rastatt und der Verkehrspolizeidirektion auf der Suche nach der ungehaltenen Unfallverursacherin. Der Schaden wird auf über 1.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. 
  2. Der noch unbekannte Fahrer eines mutmaßlich dunklen Mercedes war am Donnerstagabend von der Röttererbergstraße in Richtung Richard-Wagner-Ring unterwegs, als er gegen 20 Uhr einen auf Höhe der Hausnummer 13 geparkten Golf streifte und so einen Schaden von rund 1.500 Euro verursachte. Ohne seinen Pflichten als Verursacher eines Unfalls nachzukommen und das Malheur zu melden, entfernte sich der Unbekannte vom Ort des Geschehens. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten potentielle Beobachter des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer: 07222/761-0 zu melden. 

Rastatt | Baden-Baden - Tunnelhavarie bleibt ohne strafrechtliche Konsequenzen

Die Tunnelhavarie bei Rastatt hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Eigenen Angaben zufolge stellte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden das Verfahren gegen Verantwortliche der Deutschen Bahn (DB) ein. Es gebe keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür, dass sie sich im Zusammenhang mit der Gleisabsenkung strafbar gemacht hätten. Bei Bauarbeiten am Rastatter Tunnel hatten sich auf der Rheintalstrecke Mitte August die Gleise über der Baustelle abgesenkt, weil Wasser eingedrungen war. Die Deutsche Bahn musste die Zugstrecke – eine der Hauptverkehrsachsen Europas für den Güterverkehr – deshalb mehrere Wochen lang sperren. Anfang Oktober wurde die Strecke für den Zugverkehr wieder freigegeben. Infolge der Tunnelhavarie gingen bei der Staatsanwaltschaft Baden-Baden mehrere, teils anonyme, Strafanzeigen gegen den Infrastrukturvorstand der DB Holding AG sowie gegen weitere Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG, der DB Netz AG und der am Tunnelbau beteiligten Unternehmen ein. Wie sie heute bekannt gab, wies die Staatsanwaltschaft Baden-Baden die Anzeigen Mitte November zurück, weil sie keinen Anfangsverdacht für eine Straftat sah: "Die in den verschiedenen Strafanzeigen vorgebrachten Behauptungen und Vermutungen wie auch die in der Presseberichterstattung bekannt gewordenen Vorgänge ergaben nach eingehender Prüfung keine zureichenden Anhaltspunkte, dass sich in diesem Zusammenhang Personen wegen Straftaten des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr oder der fahrlässigen Baugefährdung strafbar gemacht haben könnten", schreibt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Maßgeblich für diese Entscheidung sei unter anderem gewesen, dass es keine Anhaltspunkte dafür gegeben habe, dass Personen oder Sachen von bedeutendem Wert konkret gefährdet worden seien. Auch hätte nicht die Gefahr bestanden, dass Züge und Reisende zu Schaden kommen würden, weil die Strecke wenige Minuten später gesperrt wurde, nachdem das Eintreten von Wasser festgestellt worden war. Erst nach der Sperrung seien die Gleise abgesackt. 

Sinzheim - Behindertentoilette verwüstet

Eine Sachbeschädigung im Mehrgenerationenpark am Donnerstagmorgen dürfte nach bisherigen Erkenntnissen auf das Konto von mehreren Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren gehen. Eine Gemeindemitarbeiterin wurde gegen 10 Uhr in der Halberstunger Straße auf eine mehrköpfige Gruppe aufmerksam, als diese zunächst ohne erkennbaren Grund wegrannten. Bei einer genaueren Inspektion der dortigen Behindertentoilette, erkannte die Zeugin ein Loch im Türblatt. Die Zugangstür wurde offensichtlich mit einem Steinbrocken beworfen. Das im stillen Örtchen befindliche Toilettenpapier wurde entnommen und auf den unweit gelegenen Tischtennisplatten entzündet. Im Zuge einer umgehenden Fahndung trafen Beamte des Polizeipostens Baden-Baden-Oos an der Haltestelle Sinzheim-Süd auf insgesamt sechs verdächtige Kinder und Jugendliche. Bei den Recherchen kristallisierte sich heraus, dass die Ordnungshüter wohl auf die mutmaßlichen Schadensverursacher gestoßen sind. Fünf der sechs Angetroffenen waren aus Kinder- und Jugendheimen abgängig und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die jeweilige Einrichtung überstellt. Der angerichtete Sachschaden dürfte sich im Bereich von mehreren Hundert Euro bewegen. Die weiteren Ermittlungen werden von den Jugendsachbearbeitern des Polizeireviers Baden-Baden geführt. 

Sinzheim - Senior muss Führerschein abgeben

Ein Senior ist am späten Donnerstagabend mit seinem Wagen und einem deutlich zu hohen Alkoholspiegel in der Industriestraße unterwegs gewesen. Im Zuge einer Verkehrskontrolle wehte den Beamten des Polizeireviers Baden-Baden gegen 23.40 Uhr eine deutliche Alkoholfahne des über 80-Jährigen entgegen, die sich bei einem anschließenden Alkoholtest mit über einem Promille niederschlug. Die Mobilität des betagten Herrn dürfte nach Auswertung der entnommenen Blutprobe deutlich eingeschränkt sein. Er musste seinen Führerschein in die Obhut der Ordnungshüter übergeben. 

BAB 8 - 37-Jähriger umfährt Stau mit gelbem Blinklicht auf Fußgängerweg

Einen Stau auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Heimsheim und Pforzheim-Ost wollte am Mittwoch gegen 17.20 Uhr der 37-jährige Führer eines Lkw-Gespanns auf verbotenen Pfaden und mit eingeschalteter gelber Rundumleuchte umfahren.  Der Fahrzeuglenker fuhr mit seinem 2,8-Tonner-Lkw nebst 2,5-Tonnen-Anhänger wegen des Staus - wie auch viele andere Fahrzeugführer - an der AS Pforzheim-Süd von der Autobahn in Richtung Pforzheim ab. Auch dort herrschte stockender Verkehr. Um wohl schneller voranzukommen, fuhr der 37-Jährige kurzerhand auf den parallel zur Landesstraße verlaufenden Fuß- und Radweg. Am Zugfahrzeug wurde hierzu noch missbräuchlich die vorhandene gelbe Rundumleuchte eingeschaltet.  Zum Pech für den Fahrer fuhr eine Streife der Verkehrsüberwachung des Verkehrskommissariats Pforzheim hinterher, die bei herrschender Dunkelheit auf dem etwa nur zwei Meter breiten Weg zeitweise eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h feststellte. Der Lkw-Fahrer wurde angehalten und eindringlich über die Gefährlichkeit beim Befahren eines Fuß- und Radweges belehrt. Darüber hinaus wurde ihm ein Bußgeld auferlegt. 

Kraftstoffpreise im Überblick

Der Ölpreis der Sorte Brent stieg im Wochenverlauf über die 69-Dollar-Marke und erreichte damit ein neues Drei-Jahres-Hoch. Während die Kraftstoffpreise in Pforzheim und Baden-Baden daraufhin nur minimal korrigiert wurden, gab es in Karlsruhe deutliche Preissteigerungen für Benzin und kontroverse Korrekturen der Dieselpreise. Danach tankten die Autofahrer im regionalen Vergleich der drei befragten Städte am Freitagmorgen in der Fächerstadt am teuersten und mussten beispielsweise für den Liter Dieselkraftstoff bis zu siebzehn Cent mehr bezahlen als in Pforzheim. Wie der ADAC Nordbaden im Detail ermittelte, wurde der Benzinpreis gegenüber der Vorwoche in Karlsruhe bis zu dreizehn, in Pforzheim um einen und in Baden-Baden bis zu einem Cent erhöht. Der Preis für Dieselkraftstoff wurde in Karlsruhe von der Mehrheit der Anbieter um zwei Cent gesenkt, bei einem Drittel der Anbieter stieg der Preis für Dieselkraftstoff jedoch zwischen drei und dreizehn Cent. In Pforzheim wurde Dieselkraftstoff mehrheitlich einen Cent günstiger, in Baden-Baden meist einen Cent teurer. Ein Liter Super E 10 kostete danach im Durchschnitt an den Markentankstellen in Karlsruhe 1,423, in Pforzheim 1,324 und in Baden-Baden 1,407 Euro. Durch einen Preisvergleich vor dem Tanken konnten die Autofahrer an der günstigsten Tankstelle gegenüber der teuersten in Karlsruhe sechs, in Pforzheim vier und in Baden-Baden drei Cent je Liter sparen. Für einen Liter Dieselkraftstoff bezahlte man im Durchschnitt an den Markentankstellen in Karlsruhe 1,258, in Pforzheim 1,172 und in Baden-Baden 1,269 Euro. Dieselfahrer konnten an der günstigsten gegenüber der teuersten Station in Karlsruhe dreizehn, in Pforzheim drei und in Baden-Baden vier Cent je Liter sparen. Preisbewusste Autofahrer sollten nicht nur zwischen den verschiedenen Anbietern vergleichen, sondern auch die Tageszeit im Blick behalten. Nach einer aktuellen Auswertung des ADAC haben sich die Preisschwankungen im Tagesverlauf verändert. Morgens um fünf Uhr ist Tanken am teuersten, die günstigste Zeit für einen Stopp an der Zapfsäule ist zwischen 21 und 22 Uhr. Dazwischen sinkt der Preis schrittweise ab, durchbrochen von zwei Preisspitzen, eine von 12 bis 13 Uhr und eine von 17 bis 18 Uhr. Im Internet können Verbraucher die Kraftstoffpreise minutengenau abrufen und vergleichen. Der ADAC bietet dazu die App „ADAC Spritpreise“ oder seine Seite www.adac.de/tanken. Dort sind unter dem Suchbegriff „Tanken auf Reisen“ darüber hinaus die Kraftstoffpreise der Alpenländer sowie Listen von Erdgas- und Autogastankstellen veröffentlicht, die wie viele andere Themen auch für Nichtmitglieder zugänglich sind. Unter der Telefonnummer 0721 81040 informiert der ADAC Nordbaden über Kraftstoffpreise einzelner Tankstellen in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden. Hier die am Freitagmorgen ermittelten Höchst- und Tiefstpreise (an Marken- und Freien Tankstellen) für Super E 10, Super E 5 und Dieselkraftstoff: Super E 10 wurde in Karlsruhe für 1,399 bis 1,459 Euro, in Baden-Baden für 1,389 bis 1,419 Euro, in Pforzheim für 1,299 bis 1,339 Euro angeboten. Super E 5 kostete in Karlsruhe 1,419 bis 1,479 Euro, in Baden-Baden 1,409 bis 1,439 Euro, in Pforzheim 1,339 bis 1,359 Euro. Diesel kostete in Karlsruhe 1,199 bis 1,329 Euro, in Baden-Baden 1,239 bis 1,279 Euro, in Pforzheim 1,159 bis 1,189 Euro.

Bruchsal - Einbruch in Wohnhaus

Bargeld sowie Schmuck hat ein Einbrecher am Donnerstagnachmittag zwischen 15:00 Uhr und 19.30 Uhr in der Schloßstraße in Bruchsal erbeutet.  Nach den Feststellungen der Polizei war der Unbekannte über die Eingangstür in die Wohnung eingedrungen. Im Inneren durchwühlte er Schränke sowie Schubladen. Nachdem er die Wertsachen beim Durchsuchen der Räume an sich gebracht hatte, verschwand e schließlich wieder auf demselben Weg.  Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bruchsal unter 07251/7260 in Verbindung zu setzen. 

Durlach - Bagger unter Wasser

An der Pfinz sorgte ein abgesunkener Bagger für öffentliche Aufmerksamkeit. Mittlerweile steht das Baugerät wieder auf trockenem Boden. Auf Grund eines wenig tragfähigen Bereichs in der Gewässersohle hatte sich das Baufahrzeug am Dienstag, 9. Januar, während der Baggerarbeiten im Gewässer festgefahren und ist dabei etwas abgesunken. Dabei habe es zu keiner Zeit eine kritische Situation gegeben, bestätigt das städtische Tiefbauamt.  Der Baggereinsatz steht im Zusammenhang mit geplanten Bauarbeiten für die vor wenigen Tagen begonnene naturnahe Umgestaltung des Gewässers unterhalb der Pforzheimer Straße bis zum Eisenbahndurchlass. Die Pfinz ist in diesem, rund 200 Meter langen Abschnitt entlang des Töpferweges stark urban geprägt. Mit der Maßnahme soll die Sohl- und Böschungsstruktur aufgewertet und der typische Lebensraum im Wasserwechselbereich geschaffen werden. Für die Umsetzung der geplanten Maßnahmenbausteine sind seit Baubeginn mehrere Bagger planmäßig im Gewässer im Einsatz. Dabei hatte sich dann am Dienstag ein Bagger festgesetzt. Da die dort zum Einsatz kommenden Bagger für Arbeiten im Gewässer entsprechend vorbereitet und ausgestattet sind, war keine Havarie zu befürchten. Auch bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt. Die Feuerwehr wurde allerdings durch Beobachter des Geschehens vor Ort alarmiert. Diese konnte jedoch, ebenso wie die Firma, keine Gefahrlage erkennen und gab umgehend Entwarnung. Der vor Ort tätigen Baufirma, die auf Arbeiten dieser Art spezialisiert ist, gelang es bereits am Mittwochabend, den weiterhin funktionstüchtigen Bagger aus der Problemzone zu holen und die Arbeiten fortzusetzen. Der wenig tragfähige Gewässerbereich könnte vermutlich auf einen ehemaligen Bombentrichter zurückzuführen sein, der sich mit Sediment gefüllt hat. Dass sich der Baubereich innerhalb eines ehemals bombardierten Bereichs befindet, war bereits im Vorfeld der Maßnahme bekannt, weshalb die Arbeiten auch durch eine Kampfmittelräumfirma begleitet werden. Solche Bombentrichter stellen aber kein grundsätzliches Problem dar. Ebenso wenig war entgegen der Darstellung zuletzt in den Medien ein Hochwasser der Pfinz zum Zeitpunkt der Arbeiten ein Problem. Der Pegel der Pfinz in Berghausen befindet sich seit Beginn der Baumaßnahme nur geringfügig über der Mittelwassermarke. Davon unabhängig würde im Falle eines Pfinzhochwassers, das nicht im Januar, sondern zwischen Ende Februar und Mai auftritt, wie die langjährige Pegelaufzeichnungen der Hochwasservorhersagezentrale belegen, die Hochwasserwelle ab dem Hühnerlochwehr planmäßig über den Pfinzentlastungskanal abgeleitet. Dementsprechend gibt es in diesem Pfinzabschnitt auch generell keine Hochwassergefährdung.

Grötzingen - Weihnachtsbaum in Brand geraten

Ein Weihnachtsbaum hat am Donnerstag gegen 21.15 Uhr Feuer gefangen. Ein Ehepaar hatte in seiner Wohnung in der Karl-Martin-Graff-Straße Wachskerzen an seinem Weihnachtsbaum entzündet. Als eine der Kerzen abgebrannt war, geriet der Baum in Brand. Der Bewohner konnte die Flammen mittels eines Feuerlöschers ersticken. Da aber noch einige Glutnester vorhanden waren, rückte die Karlsruher Berufsfeuerwehr mit 16 Kräften und die Grötzinger Feuerwehr mit 14 Kräften an. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, der Sachschaden wird auf rund 10'000 Euro geschätzt. 

Karlsbad - 17-Jähriger gesteht Brandstiftung

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am 4. Januar in der Uhlandstraße konnte nun die Brandursache geklärt werden. Die Ermittlungen der Karlsruher Kriminalpolizei führten zu einem 17-jährigen Tatverdächtigen. Der Brand, der in der Folge auch auf das Wohngebäude übergriff, war am Tattag gegen 2 Uhr in der Garage des Hauses ausgebrochen. Die drei Bewohner entkamen nur knapp dem Feuer und wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Schaden am Gebäude, das bislang noch nicht bewohnbar ist, beläuft sich auf mindestens 200'000 Euro. Der Jugendliche, der die Tat gestanden hat, wurde am Donnerstag festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung Haftbefehl beantragt. 

Karlsruhe - Drogenfund in der Innenstadt

Über 60 Gramm Amphetamin, 12 Gramm Marihuana, geringe Mengen Heroin, 40 Ecstasy- und eine LSD-Tablette sowie mutmaßliches Dealgeld haben Kräfte des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz in einem Zimmer eines ehemaligen Hotels in der Kriegsstraße sichergestellt. Dem Zufallsfund vom 8. Januar gingen Streitigkeiten zwischen einer 21-Jährigen und einem 45-Jährigen voraus, die sich in der Räumlichkeit aufhielten. Beide Tatverdächtige wollten sich dazu nicht äußern und machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Während sich der Mann zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß befindet, wurde die junge Frau aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in das Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg eingeliefert. 

Karlsruhe - Umbau des Vorplatzes am Hauptbahnhof

Das städtische Tiefbauamt baut vom 15. Januar bis 1. März den Vorplatz am Hauptbahnhof Süd provisorisch um. Zwar bleiben die grundlegenden Funktionen des Platzes während der Bauphase intakt, allerdings sind die verfügbaren Flächen deutlich reduziert. Parkplätze für Menschen mit Einschränkungen in der Mobilität, zum Be- und Entladen sowie Taxistände stünden in der näheren Umgebung bereit und auch Fußgänger und Radfahrer erreichten den Bahnhof auf der Südseite ungehindert, informiert das Tiefbauamt. Darüber hinaus gebe es ein Parkraumangebot im direkten Umfeld. 

Karlsruhe - Amphibienwanderungen beginnen bald: Straßen werden teilweise gesperrt

Wenn im Frühjahr die Nächte milder werden und Regen fällt, dann beenden Kröten und Frösche ihre Winterstarre. Sie machen sich aus ihren Winterquartieren im Wald auf den Weg zu den Laichgewässern. Unterwegs müssen viele Amphibien Straßen und Wege überqueren und sind dort tödlichen Gefahren ausgesetzt.  Im Stadtgebiet Karlsruhe sind mehrere Wanderstrecken bekannt. Dort sind jedes Jahr ehrenamtliche Helfer aktiv, damit die Kröten ihre Laichgewässer sicher erreichen. Sie stellen Amphibienzäune auf, sammeln die Kröten vom Weg und tragen sie zu den Gewässern oder über die Straße. Zusätzlich zu den lange bekannten Wanderstrecken finden seit einigen Jahren auch in Hohenwettersbach und hinter dem Karlsruher Schloss Krötenwanderungen statt. Für diese beiden Bereiche sucht der Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe dringend noch helfende Hände. Wer Lust hat, an den Wanderstrecken zu helfen, meldet sich per eMail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder der Telefonnummer 0721/133-3101. 

Karlsruhe | Ettlingen - Unter Drogeneinfluss am Steuer

Nach einer Verfolgungsfahrt am frühen Donnerstagmorgen konnten Beamte des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe einen 34-jährigen Autofahrer im Ettlinger Industriegebiet "Beim Runden Plom" stoppen. Der Fahrer entzog sich zuvor einer stationären Polizeikontrolle in der Oststadt auf der Ludwig-Erhard-Allee, wo er gegen 1:50 Uhr die Haltezeichen der Polizeibeamten missachtete und einfach weiter fuhr. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte das Auto im Industriegebiet Palmbach festgestellt werden. Wiederum versuchte sich der Fahrer den Streifenkräften zu entziehen und flüchtete nach vorausgegangenem Rotlichtverstoß über die Anschlussstelle Karlsbad auf die A8. Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich weiter in Richtung Ettlingen über Teile der A5, L605 und B3, wo der Fahrer im dortigen Industriegebiet letztlich gestellt und festgenommen werden konnte. Wie sich herausstellte, stand der 34-Jährige unter dem Einfluss von Amphetamin und des Cannabiswirkstoffs THC. Somit wird er sich wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Straßenverkehrsgesetz verantworten müssen. Mit einem im Fahrzeug aufgefundenen Butterfly-Messer kommt noch ein Verstoß gegen das Waffengesetz hinzu. 

Rheinmünster - Straftäter darf nach Bezahlung der Geldstrafe ausreisen

Heute Morgen nahmen Beamte der Bundespolizei am Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden, im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach London, einen 29-jährigen amerikanischen Staatsangehörigen fest. Gegen ihn bestanden gleich zwei offene Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Heidelberg und Nürnberg/Fürth wegen einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahl. Da er die Geldstrafen in Höhe von insgesamt 390 Euro bezahlte, konnte er eine Haftstrafe von 31 Tagen abwenden. 

Stutensee - Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von ca. 8'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls Mittwochnachmittag (10.01.2018) auf der Landesstraße 559. Eine 31-Jährige war gegen 16.30 Uhr mit ihrem Renault von Blankenloch in Richtung Weingarten unterwegs. Kurz vor Weingarten geriet sie in einer Kurve ins Schleudern und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw einer 29-Jährigen. Die beiden Frauen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Stutensee - Boiler verursacht Brand

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einem Boiler kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Spechaastraße.  Bei der Heimkehr zu ihrem Wohnanwesen um 15.10 Uhr kam der Hausbesitzerin beim Türöffnen Rauch entgegen, weshalb sie sofort die Feuerwehr alarmierte.  Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren aus Stutensee und Linkenheim-Hochstetten konnte der Brand rasch gelöscht werden, der die Küche im Erdgeschoss in Mitleidenschaft zog. Die vor Ort befindlichen Rettungskräfte mussten nicht tätig werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 15'000 Euro. Das Anwesen ist aufgrund der brandbedingten Rußbildung derzeit nicht bewohnbar. Das betroffene Ehepaar kam vorübergehend bei Verwandten unter. 

Waldbronn - Einbruch in Fahrradgeschäft

40 hochwertige Fahrräder und Pedelecs im Wert von mehreren 10'000 Euro stahlen Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch. Die Täter stiegen, nachdem sie einen Glaseinsatz der gesicherten Zugangstüre zum Ausstellungsraum eingeschlagen hatten in das Geschäft in der Herrenalber Straße ein. Die Verriegelungssysteme zur Türe entfernten sie brachial von innen und schoben die 40 Räder nach draußen. Der angerichtete Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zum Abtransport dürfte ein Lkw oder größerer Kastenwagen verwendet worden sein. Wer in der Nacht zum Mittwoch im Bereich des Fahrradgeschäfts verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten sich mit dem Polizeiposten Albtal, Telefon 07243/3240859 in Verbindung zu setzen. 

BAB 5 - Unfall auf der 'Überholspur'

Weil ein anderes Fahrzeug den Fahrstreifen wechselte, musste am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr der 35 Jahre alte Fahrer eines VW Sharan auf der linken Spur der A5 stark abbremsen. Dies hatte zur Folge, dass ein ebenfalls in Richtung Süden nachfolgender 29-Jähriger mit seinem Ford nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und dem VW auffuhr. Der Sharan wurde daraufhin nach rechts abgewiesen und kam nach dem Zusammenstoß mit der Seitenleitplanke quer zur Fahrtrichtung im Bereich der rechten Spur zum Stehen. Der Ford kollidierte nach dem Auffahren mit der Mittelleitplanke und kam auf der mittleren Spur zum Halten. Durch das Überfahren der entstandenen Trümmerteile wurde noch ein Audi eines 59 Jahre alten Mannes beschädigt. Alle Insassen wurden glücklicherweise nicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen und den Leitplanken entstand jedoch ein Sachschaden von circa 40'000 Euro. Um 21:25 Uhr konnten nach Räumung der Unfallstelle die gesperrten rechten und mittleren Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Rastatt-Süd wieder freigegeben werden. 

  (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)