Polizeibericht 100118 u.a.

Erstellt: Mittwoch, 10. Januar 2018

(poli). Elf mutmaßliche Angehörige der italienischen kriminellen Gruppierung 'Ndrangheta wurden von Kräften der Landespolizeibehörden u.a. in Baden-Württemberg festgenommen. Es handelt sich um 11 Männer im Alter von 36 bis 61 Jahren. Sie stehen im Verdacht als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung schwere Straftaten, wie Erpressung und Geldwäsche, begangen zu haben. Die Festnahmen in Deutschland sind Teil einer Ermittlung der italienischen Strafverfolgungsbehörden, die heute in Italien zu über 160 Festnahmen in Kalabrien und sieben weiteren Regionen geführt hat.

Ziel der Anti-Mafia-Ermittler ist es, die kriminellen Aktivitäten sowie die Funktionsweise und die Strukturen des Clans Farao-Marincola der kriminellen Gruppierung 'Ndrangheta festzustellen. Die Gruppierung aus der kalabrischen Gemeinde Cirò gilt als übergeordnete Gruppierung mit großem Einfluss über die benachbarten Regionen hinaus. Die einzelnen Strafvorwürfe reichen von versuchtem Mord, Erpressung, Geldwäsche und Verstoß gegen das Waffengesetz, internationaler Kfz-Verschiebung, illegalem Handel und illegale Verschiebung von Müll bis hin zu unlauterem Wettbewerb. Der Gruppierung sei es darüber hinaus gelungen, Einfluss auf bedeutende italienische Wirtschafts- und Handelszweige, wie zum Beispiel die Herstellung und den Verkauf von Fisch, Wein und Backwaren zu nehmen und den Gewinn aus diesen Geschäften auch in Deutschland zu investieren. Die Festnahmen in Deutschland erfolgten auf der Grundlage von EU-Haftbefehlen, die zusammen mit weiteren Beschlüssen zur Durchsuchung und Vermögenssicherung erlassen wurden. Zuvor hatten die italienischen Strafverfolgungsbehörden Rechtshilfeersuchen an Deutschland gerichtet. Für die Justiz wurde die Rechtshilfe durch die europäische Justizbehörde Eurojust und für die Polizei durch das Bundeskriminalamt koordiniert. Die Aktion wurde in eigener Zuständigkeit der verschiedenen Justiz- und Polizeibehörden umgesetzt. Die weiteren Auswertungen dauern nach Abschluss der Festnahme- und Durchsuchungseinsätze noch an.

Bad Rotenfels - Einbruchsversuch

Trotz mehrfachen Versuchen gelang es einem Unbekannten am Dienstagmorgen nicht, die Tür zu einer Wohnung in der `Große Austraße´ aufzuhebeln. Im Zeitraum zwischen 9:30 Uhr und 12 Uhr scheiterte der ungebetene Besucher an der Eingangstür, verursachte an ihr jedoch einen Schaden von etwa 100 Euro. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können oder verdächtige Personen in diesem Bereich beobachteten, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Polizeireviers Gaggenau unter der Telefonnummer 07225 9887-0 in Verbindung zu setzen. 

Baden-Baden - Ermittlungen nach versuchtem Tötungsdelikt

Nach der ⇒ Messerattacke vom Neujahrsmorgen im Bereich der Sinzheimer Straße kam es am Montag zur Ergreifung des mutmaßlichen Angreifers. Der 46 Jahre alte deutsche Tatverdächtige stellte sich im Beisein seines Rechtsanwaltes bei den Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt. Diesen war er bereits namentlich durch erste Ermittlungen bekannt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurde der Mann nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Zu den Hintergründen der Tat laufen derzeit noch die Ermittlungen der Rastatter Kriminalisten. 

Baden-Baden - Überschlagen

In der lang gezogenen Linkskurve kam es am Montag gegen 22.15 Uhr auf dem sogenannten "Tausendfüßler" zu einem schweren Unfall. Die Fahrerin eines Mitsubishi befuhr die B500 aus Richtung Ebertplatz kommend vermutlich zu schnell, als sie auf der Brücke unmittelbar vor dem Europaplatz die Kontrolle über ihren Wagen verlor und mit der Betonabsperrung kollidierte. Nachdem der Wagen mehrfach von den schützenden Wänden abgewiesen wurde, überschlug er sich und kam zum Stillstand. Die Mittdreißigerin konnte sich selbst aus dem auf dem Dach liegen gebliebenen Fahrzeug befreien. Zu ihrem Glück war die hinzufahrende Zeugin von Beruf Krankenschwester und konnte die Schwerverletzte erstversorgen. Sie wurde in das Klinikum nach Balg gebracht, wo auch festgestellt wurde, dass die Unfallverursacherin zuvor Alkohol konsumiert hatte und einen Wert von zirka einem Promille aufwies. 

Baden-Baden - Mit Bierflasche zugeschlagen

Einen heftigen Schlagabtausch haben sich am Montagabend zwei Männern in der Westlichen Industriestraße geliefert. Hintergründe der handfesten Auseinandersetzung kurz nach 19 Uhr dürften Nichtigkeiten gewesen sein. Während im Verlauf des Streites ein 30-Jähriger seinen Widersacher mit Schlägen und Tritten traktierte, setzte der mehr als doppelt so alte Kontrahent eine Bierflasche zur Bekräftigung seiner Argumente ein. Beide Männer trugen entsprechende Verletzungen davon, die im Falle des 70-Jährigen mit einer Behandlung im Klinikum Mittelbaden endete. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. 

Baden-Baden - Umfangreiche Bauarbeiten bei Merkurtalstation

Wegen umfangreicher Baumaßnahmen im Bereich der Buswendeschleife an der Merkurtalstation kann die Bushaltestelle Merkurwald von den Linien 204 und 205 ab Mittwoch, 10. Januar, bis voraussichtlich Mittwoch, 17. Januar, nicht bedient werden. In dieser Zeit verkehren die Busse nur bis zur Haltestelle Friedrichshöhe. Wie bereits berichtet, bleibt die Merkurbergbahn wegen der jährlichen Revisionsarbeiten bis einschließlich Sonntag, 4. Februar, geschlossen.

Baden-Baden - Kaiserallee halbseitig gesperrt

Wegen Baumpflegearbeiten wird die Kaiserallee ab Höhe der Kapuzinerstraße bis zum Kurhaus am Dienstag, 16. Januar, und Mittwoch, 17. Januar, in der Zeit von 7 bis 19 Uhr halbseitig gesperrt. Fußgänger können den Bereich auf der gegenüberliegenden Seite passieren.

Baden-Baden | Ebersteinburg - Mobilkranarbeiten dauern länger   

Die Arbeiten zur Montage eines Fertighauses mittels Mobilkran in der Badener Straße 12 a in Ebersteinburg (wir berichteten) verlängern sich um zwei Tage. Deshalb ist dieser Bereich auch am Samstag, 13. Januar, und am Montag, 15. Januar, jeweils von 7 bis 19 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Ebersteinburger Straße und Herrenäckerstraße. Der Anliegerverkehr ist bis zur Badener Straße 10 a sowie 14 zugelassen. Fußgänger können den Bereich passieren.

Baden-Baden | Neuweier - Aufarbeitung von Sturmholz

Wie das städtische Fachgebiet Forst und Natur mitteilt, dauert die Aufarbeitung von Sturmholz in der Mauerbergstraße in Neuweier (von Zimmerplatz bis untere Mauerbergstraße) nach dem Sturmtief 'Burglind' länger als ursprünglich geplant. Der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik bittet um Beachtung, dass wegen einer Sperrung in der Mauerbergstraße ab Hausnummer 179 Richtung Zimmerplatz in Neuweier die Mülltonnen zur Leerung vor die Absperrung gestellt werden müssen. Die Restmüll- und Biotonnen werden diese Woche wegen der Feiertagsverschiebung außertourlich am Samstag, 13. Januar, geleert. Voraussichtlich noch bis Mitte nächster Woche (Kalenderwoche 3) bleibt die Straße für den Verkehr gesperrt.

Baden-Baden | Neuweier - Strassensperrung

„Im Nußgärtel“ in Neuweier – Asphaltdecke kommt schon am Freitag   Baden-Baden. Nachdem die Kanalarbeiten in der Straße „Im Nußgärtel“ in Neuweier bereits im Dezember abgeschlossen werden konnten (wir berichteten), sollte die abschließende Asphaltdeckschicht in diesem Frühjahr aufgebracht werden. Wie der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik informiert, können diese Arbeiten nun bereits am kommenden Freitag, 12. Januar, vorgenommen werden. Hierfür muss die Straße nur einen Tag gesperrt werden.

Baden-Baden | Sandweier - Niederwaldstraße gesperrt

In der Niederwaldstraße in Sandweier wird ab Montag, 15. Januar, bei Haus Nummer 10 eine Gehwegsunterhöhlung beseitigt. Im Zuge der Maßnahme wird durch den Eigenbetrieb Umwelttechnik auf gleicher Höhe der schadhafte Kanal in der Fahrbahn instandgesetzt. Die Arbeiten enden voraussichtlich am Freitag, 19. Januar. Während der Bauarbeiten ist der Baustellenbereich für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Iffezheimer Straße und über die Riederstraße.

Bietigheim - Verbrannte Speisen

Deutlich zu scharf angebratene Kartoffeln waren nach ersten Erkenntnissen der Grund dafür, dass heute Mittag gegen 13.40 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehren Bietigheim und Durmersheim sowie des örtlichen Polizeipostens in die Bernhardstraße ausrückten. Wie vor Ort bekannt wurde, hatte eine Frau die Lebensmittel auf dem Herd erhitzt und kurzzeitig unbeaufsichtigt gelassen, was das Gemüse nicht nur schwarz werden ließ, sondern auch eine entsprechende Rauchentwicklung nach sich zog. Personen- oder größere Sachschäden blieben aus.

Bietigheim - Roller frisiert

Ein jugendlicher Rollerfahrer ist am frühen Montagabend zwischen Bietigheim und Elchesheim in das Visier einer Streife der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden geraten. Das Gefährt des 15-Jährigen brachte es im Zuge einer Überprüfung auf über 60 Stundenkilometer, obwohl der Roller lediglich für 25 Stundenkilometer ausgelegt ist. Aufgrund der vorgenommenen Manipulation wurde das Zweirad fahrerlaubnispflichtig. Weil der "Nachwuchsfahrer" lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorweisen konnte, gelangt er nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige.

Bühl - Bei Pkw-Aufbruch beobachtet

Ein Unbekannter machte sich im Verlauf des Montagmittags an einem in der Erlenstraße geparkten Pkw zu schaffen. Der Langfinger schlug kurz vor 14 Uhr die Scheibe der Fahrertür ein und ergaunerte so eine auf dem Beifahrersitz abgelegte Handtasche samt Inhalt. Durch die daraufhin auslösende Alarmanlage des Wagens wurde die 54-jährige Nutzerin des Autos auf das kriminelle Treiben aufmerksam. Sie beobachtete einen Anfang 20 Jahre alten Mann, mutmaßlich arabischer Erscheinung, der sich schnellen Fußes vom Pkw in Richtung der Bahnunterführung entfernte. Er soll etwa 170 Zentimeter groß und mit einer blauen Jogginghose bekleidet gewesen sein. Die Beamten des Polizeipostens Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu zwei weiteren, ähnlich gelagerten Ereignissen am Sonntagnachmittag und Montagnachmittag. Hinweise werden nach wie vor unter der Rufnummer: 07223 99097-0 erbeten.

Bühl - Brennender Adventskranz

Durch den aufmerksamen Nachbarn einer Mittsechzigerin konnte am Montagabend in der Konrad-Kappler-Straße Schlimmeres verhindert werden. Ein Adventskranz fing durch eine vergessene Kerze Feuer, was der Nachbar durch das Fenster sah und die Anwohnerin direkt verständigte. Die Dame konnte das brennende Weihnachtsgesteck schnell wieder löschen, sodass die angefahrenen Wehrleute der Feuerwehr Bühl nicht gebraucht wurden. Auch die Helfer des DRK und die Beamten des Polizeireviers in Bühl waren schnell wieder entlassen. Außer dem nun ramponierten Kranz gab es keinen Sachschaden zu beklagen.

Bühl - Sirenen heulen am Samstag

Am Samstag, 13. Januar, werden um 13:00 Uhr in der Kernstadt Bühl und den Ortsteilen die Sirenen getestet. Die Probe dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Sirenen zu überprüfen. Die Bürger werden gebeten, Kinder und ältere Menschen über den Probealarm zu informieren. Im Gefahrenfall ertönt das Sirenensignal eine Minute als an- und abschwellender Heulton. Das bedeutet, dass die Bevölkerung für nähere Informationen die Rundfunkgeräte auf einem örtlichen Sender einschalten und auf Durchsagen achten soll. Fenster und Türen sind zu schließen. Wenn die Gefahr nicht mehr besteht, ertönt das Signal eine Minute als Dauerton.

Gaggenau - 16'000 Euro Schaden

Ein hoher Sachschaden und glücklicherweise keine Verletzten sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls in der Grundstraße am Dienstag gegen 7.30 Uhr. Die 38 Jahre alte Fahrerin eines Volkswagen befuhr die Grundstraße aus Richtung Ottenau kommend, als sie an der Kreuzung zur Badener Straße die Vorfahrt eines von rechts kommenden Lastwagens missachtete. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden.

Gaggenau - Zusammenprall mit Motorradfahrer

Ein leichtverletzter Motorradfahrer und ein Gesamtschaden von rund 40'000 Euro sind die Folge eines Verkehrsunfalles am frühen Montagabend. Ein 75-jähriger Opel-Lenker war auf der Hauptstraße in Richtung Hörden unterwegs, als er kurz nach 17 Uhr nach links in die Sulzbacher Straße einbog. Hierbei übersah er den entgegenkommenden 23-jährigen Fahrer einer Kawasaki und erfasste den jungen Mann. Dieser wurde nach erster notärztlicher Behandlung vor Ort zur weiteren Versorgung in das Krankenhaus nach Rastatt gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Gernsbach - Aufgefahren

Den Fahrer eines Ford erwartet nach einem Unfall am Dienstagabend nicht nur eine Anzeige wegen des verursachten Malheurs, sondern auch wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Drogenbeeinflussung. Der Mittdreißiger befuhr gegen 19.50 Uhr die Obersroter Landstraße in Fahrtrichtung B462, als er auf Höhe der Einmündung zur Bundesstraße auf einen vorausfahrenden BMW auffuhr. Sein auffälliges Verhalten machte die unfallaufnehmenden Beamten stutzig. Ein daraufhin positiv verlaufender Drogentest führte den Ford-Lenker geradewegs zu einer Blutprobe. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beträgt knapp 2'500 Euro. Verletzt wurde niemand.

Gernsbach | Loffenau - Kurzzeitige Straßensperrungen an der L 564

Im Zeitraum Montag, 15. Januar bis Samstag, 3. Februar 2018 finden zwischen 8 und 16 Uhr entlang der L 564 Holzfällarbeiten statt. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen der Einfahrt Erddeponie bis zur Gemarkungsgrenze Gernsbach/Loffenau.  Wie die Forstbezirksleitung Gaggenau des Landratsamtes Rastatt mitteilt, wird die Straße mehrmals kurzzeitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Die beidseitige Zufahrt befindet sich in einem unübersichtlichen Streckenabschnitt.

Kuppenheim - In Mehrfamilienhaus eingebrochen

In der Luisenstraße suchte am Dienstag zwischen 16:20 Uhr und 18:50 Uhr ein Unbekannter zwei Häuser auf, um die Abwesenheit der Bewohner für seine Diebestour auszunutzen. Nachdem er am ersten Mehrfamilienhaus erfolglos versuchte die Hauseingangstür aufzuhebeln, zog er offenbar weiter in das benachbarte Mehrfamilienhaus. Dort hielten die Türen von zwei Wohnungen im Erdgeschoss sowie zwei weiteren im ersten Obergeschoss dem Treiben des Einbrechers nicht stand. Die Räumlichkeiten wurden durchsucht und Bargeld entwendet. Darüber hinaus ist ein Sachschaden im vierstelligen Bereich zu beklagen.

Kuppenheim | Oberndorf - An Haustüre gescheitert

Zwischen Montagnachmittag und Dienstagnachmittag versuchte sich ein Unbekannter an einer Eingangstür eines Wohnhauses in der Straße `Im Dorfacker´. Der Versuch die Tür aufzuhebeln dürfte deshalb misslungen sein, weil diese fest verschlossen war. Nach einer Spurensicherung durch Kriminaltechniker wurden mittlerweile die Ermittlungen zu dem ungebetenen Besucher aufgenommen. Da es diesem nicht gelang in das Innere vorzudringen, blieb es bei einem Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Lichtenau - Mit Alkohol aber ohne Führerschein

Eine Verkehrskontrolle durch Beamte des Polizeireviers Bühl wurde im Verlauf des Montagabends einem 44-jährigen Roller-Fahrer zum Verhängnis. Der Mann wurde gegen 21.45 Uhr in der Industriestraße einer genaueren Überprüfung unterzogen. Hierbei förderte ein Alkoholtest einen Wert von deutlich über einem Promille zu Tage. Da er darüber hinaus auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, sieht er nun gleich mehreren Ärgernissen entgegen. 

Rastatt - Unter Drogeneinfluss am Steuer?

Bei der Kontrolle eines Autofahrers in den heutigen frühen Morgenstunden wurde festgestellt, dass der 20-Jährige seinen Wagen kurz nach 2.30 Uhr mit einiger Wahrscheinlichkeit unter dem Einfluss von Amphetaminen durch die Innenstadt gesteuert hatte. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe droht dem jungen Mann neben einem Fahrverbot auch ein Bußgeld. 

Sinzheim | Halberstung - Nach Überschlag leicht verletzt

Vermutlich wegen einer kurzen Phase der Unaufmerksamkeit kam heute Morgen gegen 9 Uhr eine 29 Jahre alte Skoda-Fahrerin zwischen Halberstung und Müllhofen im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim anschließenden Gegenlenken geriet das Fahrzeug ins Schleudern, überschlug sich und kam im 'Sandbach' auf dem Dach zum Liegen. Die Frau konnte leicht verletzt aus dem Fahrzeug gerettet werden und wurde nach einer ersten notärztlichen Versorgung durch den Rettungsdienst in die Stadtklinik Baden-Baden gebracht. An ihrem Skoda entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3'000 Euro. Unter Einsatz der Feuerwehr Sinzheim konnte das Fahrzeug aus dem Bach geborgen werden. Es stellte sich heraus, dass keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren und somit keine Gefahr für die Umwelt bestand. 

BAB 5 - Unfall in der Abfahrt

Wohl aufgrund der kurzfristigen Entscheidung, doch noch an der Anschlussstelle Baden-Baden von der A5 abfahren zu wollen, kam es heute gegen 13:40 Uhr dort zu einem Verkehrsunfall mit einem Verletzten. Der 31 Jahre alte Fahrer einer Mercedes A-Klasse befuhr die Fahrbahn in Richtung Basel und wechselte noch vor einem Lastwagen nach rechts. Da er dabei jedoch mit der vorderen linken Ecke des Brummi kollidierte, geriet das Fahrzeug ins Schleudern. Der Mercedes prallte im Anschluss mit der Leitplanke zwischen der Durchgangsfahrbahn und der Abfahrt zusammen. In der Folge überschlug sich der Wagen und kam schlussendlich in der Abfahrt auf der Seite zum Liegen. Durch die Feuerwehr Baden-Baden wurde der Mann aus seinem Fahrzeug befreit. Zur Versorgung des Verletzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Mercedes-Lenker wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in die Stadtklinik Baden-Baden gebracht. Kurz nach 15 Uhr waren die Arbeiten der Unfallaufnahme beendet und der Abfahrtsast der Autobahn wieder ungehindert befahrbar. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 4'000 Euro. Während der Unfallaufnahme überfuhr ein unbekannter Fahrzeugführer ein zur Absicherung am Fahrbahnrand aufgestelltes faltbares Warnschild. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte dieser jedoch seine Fahrt fort. Dadurch entstand ein Schaden von etwa 100 Euro. 

BAB 5 - Verdacht bestätigt

Der Verdacht der Beamten, welche am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr einen Lastwagenfahrer kontrollierten, bestätigte sich. Der 40 Jahre alte Lenker des Gefährts zeigte bei der Kontrolle auf dem Parkplatz "Gottswald", deutliche Anzeichen eines vorangegangenen Drogenkonsums, was sich bei einer folgenden Urinprobe bestätigte. Nun muss der Berufsfahrer mit unangenehmen Folgen rechnen. 

BAB 5 - Nach Kollision gegen die Leitplanke geprallt

Rund 7'000 Euro Sachschaden sind nach einem Unfall am Montagnachmittag circa ein Kilometer vor der Anschlussstelle Offenburg zu beklagen. Dort kam es auf der Südfahrbahn infolge eines fehlerhaften Fahrstreifenwechsels zur Kollision zwischen einem 62 Jahre alten Audi-Fahrer und dem Opel eines 45-Jährigen. Durch den Zusammenstoß kam der Audi-Lenker nach rechts von der Fahrbahn und prallte gegen die Leitplanken. Verletzt wurde niemand.  

Karlsruhe | Enzkreis | CW - Warnung vor angeblichen Microsoft-Mitarbeitern

Aus aktuellem Anlass warnt das Polizeipräsidium Karlsruhe erneut vor der kriminellen Masche, bei der sich Betrüger mittels Microsoft-Anrufe als Mitarbeiter des technischen Supportcenters ausgeben. Neben den Telefonanrufen nutzen die Betrüger aber auch E-Mails sowie infizierte Webseiten und Pop-ups, um so illegal an die Nutzerdaten ihrer Opfer zu gelangen. Im Jahre 2017 wurden bereits etliche Ermittlungsverfahren wegen des sogenannten Microsoft-Support-Scams im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe eingeleitet. Dabei erlangten die Täter in betrügerischer Absicht mehrere Tausend Euro von ihren Opfern. Seit Jahresbeginn sind bereits erneut zehn Fälle im Präsidiumsbereich bekannt geworden, bei denen die Betrüger teilweise ebenfalls erfolgreich zu ihrem Ziel gelangten. Die Betrüger suchen sich dabei Ortschaften heraus, wo sie wahllos verschiedene Telefonanschlüsse in englischer Sprache anrufen. Es wird von dem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter behauptet, dass der Computer des kontaktierten Nutzers von Viren befallen sei oder abgelaufene Lizenzen oder fehlende Sicherheitsprogramme festgestellt wurden. Es wird telefonisch oder über das Internet Software angeboten, die angeblich bei der Säuberung des Geräts helfen soll. Gegen eine Geldzahlung werden dann z.B. eine Reparatur und eine lebenslange Garantie versprochen. Für die Bezahlung der Dienstleistung wurden unter anderem auch Kreditkartendaten verlangt. Wer diese angebliche Fernwartungssoftware installiert, richtet aber in Wahrheit einen Trojaner ein, über den die Betrüger dann auf das Gerät zugreifen und so Daten ausspähen können. Das Polizeipräsidium Karlsruhe weist nochmals darauf hin, dass Microsoft keine unaufgeforderten Telefonanrufe durchführt, sondern ausschließlich auf Initiative der Nutzer.

  1. Beenden Sie das beschriebene Telefongespräch so schnell wie möglich.
  2. Geben Sie niemals einen Fernwartungszugriff auf Ihren Computer frei.
  3. Installieren Sie keine Fremdsoftware auf ihrem Endgerät.
  4. Geben Sie grundsätzlich keine sensiblen Daten an Unbekannte heraus.
  5. Sollten Sie bereits Software installiert haben, trennen Sie das Gerät so schnell wie möglich vom Netz und ändern Sie von einem sicheren Gerät aus Ihre Passwörter, speziell für Ihren Online Banking-Account. 

Karlsruhe - Falsche Polizeibeamte ergaunern teure Uhren und Bargeld

Wertvolle Uhren im Wert von mehreren tausend Euro und rund 1'000 Euro Bargeld ergaunerten falsche Polizeibeamte am Dienstag von einer 75 Jahre alten Wohnungsinhaberin in der Karlsruher Oststadt.  Gegen 20.30 Uhr hatte sich ein Mann telefonisch gemeldet, der sich als "Polizeiführer" ausgab und der Frau mitteilte, er würde einen zivilen Polizeibeamten bei ihr vorbeischicken, der Überprüfungen zu einer bereits gestohlenen Uhr vornehmen soll. Wenig später läutete auch ein angeblicher Zivilbeamter. Obwohl die Frau zunächst argwöhnisch war, war sie durch den noch immer mit ihr telefonierenden "Polizeiführer" von der Echtheit des Zivilbeamten zu überzeugen und ließ den Unbekannten in ihre Wohnung. Schließlich öffnete die Wohnungsinhaberin einen Safe, mit dessen Inhalt - drei wertvolle Uhren der Marken Rolex, Patek Philippe und Ulysse Nardin sowie dem Bargeld - der Täter nach geschickter Ablenkung verschwand. 

Karlsruhe | Offenburg - 50'000 Euro teure Geige am Bahnsteig vergessen

Die Bundespolizei konnte gestern Abend im Bahnhof Offenburg eine wertvolle Geige sicherstellen. Kurz nach der Abfahrt des Zuges in Richtung Karlsruhe meldete sich ein Berufsmusiker und teilte den Beamten mit, er habe beim Einstieg im Bahnhof Offenburg das 50 000 Euro teure Instrument am Bahnsteig vergessen. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Offenburg begab sich umgehend zur beschriebenen Örtlichkeit und konnte den Geigenkasten samt Inhalt in Verwahrung nehmen. Der Künstler aus München erschien am heutigen Abend persönlich in Offenburg und bekam das wertvolle Instrument, nach Prüfung der Eigentumsverhältnisse, wieder zurück. 

Karlsruhe - Täter bei Einbruch überrascht

Ein aufmerksamer Zeuge ertappte am Mittwoch um 1.45 Uhr in der Gritznerstraße Einbrecher, die offensichtlich gerade in der dortigen Augenklinik zu Gange waren. Eine Person lud einen Koffer in einen weißen Sprinter. Als diese dann den Zeugen bemerkte, flüchteten sie und eine zweite Person mit dem Fahrzeug. Weitere Tatverdächtige machten sich zu Fuß davon. Bei Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Karlsruhe-Durlach stellten die Beamten fest, dass die Einbrecher offensichtlich ein Teil des Diebesgutes bereitgestellt aber vermutlich aufgrund der überstürzten Flucht zurückgelassen hatten. Sie waren zuvor über ein Oberlichtfenster in die Räume der Klinik eingedrungen und hatten medizinische Geräte abmontiert und zum Teil mitgenommen. Wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf das Fahrzeug oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Durlach, Telefon 0721 49070, zu melden. 

Karlsruhe - Radfahrer übersehen

Ein 49-jähriger Autofahrer hat am Dienstagnachmittag nicht aufgepasst und in der Kriegsstraße beim Aussteigen aus seinem Fahrzeug einen herannahenden Fahrradfahrer übersehen. Der 24-Jährige Zweiradlenker blieb an der geöffneten Türe hängen und stürzte. Er wurde mit Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. 

Marxzell | Schielberg - Defekter Kühlschrank verursacht Küchenbrand

Ein defekter Kühlschrank war der Grund für den Brandausbruch im Kellergeschoß eines Einfamilienhauses in Marxzell-Schielberg am Mittwochabend um 18:15 Uhr. Als die Freiwillige Feuerwehr Marxzell mit fünf Fahrzeugen und 30 Kräften am Einsatzort in der Kiefernstraße eintraf, brannte bereits die Kücheneinrichtung der Einliegerwohnung. Ein Notarzt, ein Rettungstransportwagen sowie die Notfallhilfe Burbach waren am Brandort zur Hilfeleistung bereit - Verletzte gab es glücklicherweise jedoch nicht. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, trotzdem entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Der Polizeiposten Albtal hat die Brandsachbearbeitung übernommen. 

Söllingen - Bei Widerstand Polizeibeamten gebissen

Aufgrund handgreiflicher Beziehungsstreitigkeiten musste am Montag gegen 23 Uhr eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe-Durlach in die Panoramastraße ausrücken. Eine 49-jährige Frau verlor aufgrund zu viel Alkoholkonsums völlig die Beherrschung schlug auf ihren Partner ein und musste in Gewahrsam genommen werden. Bereits in der Wohnung widersetzte sich die 49-Jährige gegen die Festnahme und leistete auch auf dem Polizeirevier in Durlach weiter Widerstand. Einen Beamten biss sie derart in den Finger, dass dieser trotz getragener Handschuhe eine massive Verletzung erlitt und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sind ihr sicher. 

Bad Herrenalb - Fahrzeug in Brand geraten

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Herrenalb musste am Mittwoch gegen 11.30 Uhr in die Bernbacher Straße ausrücken. Dort war ein BMW, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, in Brand geraten. Der 34-jährige Fahrer war von Bad Herrenalb nach Bernbach unterwegs, als er aus dem Motorraum ein Geräusch hörte und plötzlich ein Brand ausbrach. Der Mann konnte sich unversehrt retten. Das Fahrzeug brannte völlig aus. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus und am Fahrbahnrand zog sich eine Ölspur von rund 40 Metern entlang, die die Feuerwehr abbinden konnte. Allerdings besteht dort trotzdem noch eine Gefahrenstelle. Der Sachschaden wird auf rund 5'000 Euro geschätzt.

BAB 8 - Sattelzug übersieht Stauende

Einen Verkehrsunfall mit großen Auswirkungen und rund 175'000 Euro Schaden hat ein Sattelzugfahrer am Dienstag gegen 11 Uhr verursacht. Er war übersah zwischen Heimsheim und Pforzheim Süd in Fahrtrichtung Karlsruhe ein Stauende fuhr auf einen Sattelzug auf, wich nach links auf die mittlere Spur aus. Dort war ein Mercedes-Fahrer unterwegs, mit dem er zusammen prallte. Die Fahrzeuge landeten in der Betongleitwand, die dadurch auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn geschoben wurde. Währenddessen mussten ein auf der mittleren Spur fahrender Audi und ein dahinter fahrender Sprinter stark abbremsen und um nicht in die Unfallstelle zu prallen, nach rechts auf den Standstreifen ausweichen. Dort streiften sie noch den Sattelzug, auf den bereits aufgefahren wurde. Beim Audi löste eine automatische Vollbremsung aus, wodurch auch der dahinter fahrende Sprinter auffuhr. Der Verursacher wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Mercedes-Fahrer wurde mit schweren Verletzungen, der Audi-Lenker mit leicht en Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Zur Unfallaufnahme mussten alle drei Fahrspuren und die linke Spur der Gegenfahrbahn gesperrt werden, es bildete sich zwischen Leonberg West und Pforzheim Süd in Fahrtrichtung Karlsruhe ein Stau von zeitweise 20 Kilometern Länge. Inzwischen konnte die Betongleitwand durch die Autobahnmeisterei wieder an Ort und Stelle gebracht werden, die Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle sind noch nicht abgeschlossen, die Fahrzeuge werden über den Standstreifen vorbei geleitet. 

  (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)