Polizeibericht 061217 u.a.

Erstellt: Mittwoch, 06. Dezember 2017

(poli). Mit dem ersten Adventswochenende hat der Weihnachtsbaumverkauf begonnen. Ist die Suche nach dem perfekten Baum geschafft, wartet schon die nächste Herausforderung: der Transport. Falsch gesichert, kann schon ein kleiner Baum zu einer großen Gefahr werden, wie der ADAC in Crashversuchen festgestellt hat.  Ein Weihnachtsbaum, der nur mit einfachen Expandern auf dem Autodach montiert ist, wird bei einem Unfall zum Geschoss. Beim Aufprall des Pkw mit 50 km/h flog der 32 Kilogramm schwere Baum über die Motorhaube des Fahrzeugs.

Im Straßenverkehr wäre er somit eine große Gefahr für die Insassen anderer Autos und Fußgänger gewesen. Bei einem zweiten Crashversuch wurde der Baum mit handelsüblichen Spanngurten fixiert. Das Ergebnis: Der Christbaum blieb auf dem Autodach.  Damit der Lack nicht zerkratzt, sollten Christbaumkäufer eine Decke unter den Baum legen. Das abgesägte Ende des Stamms muss nach vorne, die Baumspitze nach hinten zeigen. Sonst kann der Baum schnell zum Windfang werden, wodurch die Befestigungen stärker belastet werden. Der Baum selbst bleibt so auch geschützt, da der Fahrtwind die Äste nicht beschädigen kann.  Wer seinen Baum im Kofferraum transportiert, sollte die hintere Sitzbank umlegen. Auch hier muss der Stamm nach vorne Richtung Fahrer zeigen. Mit Spanngurten wird der Baum an den Ösen im Laderaum befestigt. Dazu ist es wichtig, den Gurt einmal um den Stamm und einmal um die Spitze zu schlingen.  Wer Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. Wenn ein Christbaum mehr als einen Meter über das Heck des Autos hinausragt, muss er, wie jede andere Ladung auch, mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden – bei Dunkelheit mit einer roten Lampe. Ist das nicht der Fall, werden 25 Euro Strafgebühr fällig.

Baden-Baden - Ölheizgerät gestohlen

Ein in der Metzenackerstraße abgestelltes und mit einer Kette und Vorhängeschloss gesichertes Ölheizgerät haben Unbekannte zwischen Sonntagmittag, 15 Uhr und Montagmorgen, 8 Uhr entwendet. Der dadurch entstandene Schaden dürfte sich im Bereich von 1.500 Euro wiederfinden. Da der Abtransport des Gerätes mit einem gewissen Aufwand verbunden gewesen sein durfte, erhoffen sich die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die dort verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07221 680-0 an die ermittelnden Beamten zu wenden. 

Baden-Baden - Verdächtige ´Fahne´

Eine verdächtig intensive ´Fahne´ hat die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden am Dienstagabend zu einer umfangreichen Kontrolle eines Autofahrers in der Ooser Bahnhofstraße veranlasst. Wie sich hierbei herausstellte, hatten sich die empfindlichen Nasen der Ordnungshüter nicht getäuscht. Ein Atemalkoholtest attestierte dem Autofahrer kurz vor 20.30 Uhr einen Wert von deutlich über zwei Promille. Nach Auswertung einer erhobenen Blutprobe droht dem Endzwanziger neben dem Entzug der Fahrerlaubnis auch eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

 

Bühl - Aufgefahren und Aufgeschoben

Zu einem Unfall an der Ampelanlage am Ortsausgang in Richtung Sinzheim kam es am Dienstagabend. Eine 42-jährige VW-Fahrerin war nach bisherigem Stand der Ermittlungen aufgrund ihrer verrutschte Brille kurzzeitig abgelenkt und prallte in der Folge in das Heck eines an der Ampel wartenden Renault. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen auf einen davor stehenden Mercedes einer 63-Jährigen geschoben. Durch den Unfall wurde niemand verletzt, doch entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. 

Bühl - Drückjagd auf Wildschweine

Zur Verringerung der Wühlschäden findet am Sonntag, 10. Dezember, in der Zeit von 8:00 bis 13:00 Uhr im Bereich Klotzberg (unterer und oberer Jägerweg), Burg Windeck, Sportplatz Neusatz, Frauenwald (unterhalb des Burgweges), Sommerseite bis Haus Sonneck und Kloster Neusatzeck bis Buchkopf eine Drückjagd statt. Um neben dem reibungslosen Ablauf auch ein höchstmögliches Maß an Sicherheit gewährleisten zu können, wird die Bevölkerung gebeten, die Hinweisschilder in diesem Bereich zu beachten und das Jagdgebiet nicht zu betreten. weiter ...

Durmersheim - Alkoholisiert am Steuer

Ein 67-Jähriger fuhr am Dienstagabend gegen 20:20 Uhr an der Kreuzung Hans-Thoma-Straße zur Hauptstraße über eine dortige Verkehrsinsel. Dabei verkeilte sich der Polo des Mannes mit einem umgeknickten Verkehrszeichen, sodass er nicht mehr von der Stelle kam. Eine hinzugerufene Streife des Polizeireviers Rastatt konnte bei einer genaueren Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit einen Wert von über eineinhalb Promille feststellen. Nachdem sein Auto abgeschleppt wurde, erwartet den Unfallverursacher nun eine Strafanzeige. Außerdem wurde sein Führerschein einbehalten. Der Sachschaden wird auf circa 2.000 Euro beziffert. 

Gernsbach - Fußgängerin von Auto erfasst

Eine 25 Jahre alte Fußgängerin wurde am Dienstagabend beim Überqueren der Loffenauer Straße von einem Auto erfasst und hierbei verletzt. Nach ersten Ermittlungen war die Mittzwanzigerin beim Queren der Fahrbahn zunächst von einem haltenden Auto vorbeigelassen worden und trat danach unvermittelt vor den in Richtung Stadtmitte fahrenden Renault eines 55-Jährigen. Dieser hatte keine Möglichkeit mehr das Unglück zu verhindern. Die 25-Jährige wurde auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe des Kleinwagens geschleudert, wodurch sie sich Verletzungen zuzog, die nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt im Klinikum Rastatt behandelt werden mussten. 

Rastatt - Probefahrt vorzeitig beendet

Ein 38-jähriger Beifahrer war bei einer Probefahrt am Dienstag gegen 11 Uhr offenbar der Ansicht, dass der neben ihm sitzende Chauffeur möglicherweise nicht seinen Ansprüchen genügte. Deshalb entschloss er sich kurzerhand, an einer Ampel bei der Kreuzung Rauentaler Straße in Richtung Berliner Ring die Plätze zu tauschen. Ohne das Rotlicht der Ampel zu beachten fuhr der 38-Jährige nach links in den Berliner Ring ein. In einer angrenzenden Straße konnte der Fahrer von einer Streife des Polizeireviers Rastatt angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellte sich schließlich heraus, dass dem Enddreißiger die Fahrerlaubnis bereits zurückliegend entzogen wurde. Ihm steht nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ins Haus. 

Rastatt - Falsche Kennzeichen

Eine Streife des Polizeireviers Rastatt stellte am Dienstag gegen 10:20 Uhr auf einem Parkplatz am Friedrichring den Nissan eines 53-Jährigen fest. Dabei fiel den Ordnungshütern auf, dass an dem Wagen zwei unterschiedliche britischen Kennzeichen angebracht waren. Intensive Recherchen brachten die Beamten schließlich auf das ehemals vergebene, deutsche Kennzeichen des Autos. In Folge dessen konnte die Streife in Erfahrung bringen, dass das Fahrzeug bereits Anfang des Jahres entstempelt wurde und über keine aktuelle Zulassung verfügte. Darüber hinaus ergaben Nachforschungen, dass die an dem Fahrzeug angebrachten britischen Kennzeichen auf einen ganz anderen Fahrzeugtyp zugelassen waren. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Den 53-Jährigen erwarten aber nun entsprechende Anzeigen. 

Rastatt - Verkehrskontrollstellen

Am Dienstag in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 20 Uhr wurden von Beamten des Polizeireviers Rastatt in Rastatt und Hügelsheim vermehrt Verkehrskontrollen durchgeführt. Hierbei wurden 23 Fahrzeuge und Personen angehalten und überprüft. Im Zuge dessen konnten sechs Fahrzeugführer festgestellt werden, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten. Weitere fünf Autofahrer waren nicht angeschnallt, bei vier Fahrzeugen war die Beleuchtung nicht ausreichend funktionsfähig und ein Fahrzeuglenker hatte die Frist zur Hauptuntersuchung versäumt. Erfreulicherweise verliefen alle durchgeführten Atemalkoholtests negativ. 

Rastatt - Radfahrer kollidiert mit Auto

Mit großer Wahrscheinlichkeit hat der vorangegangene Alkoholkonsum eines Radfahrers am Dienstagnachmittag zu einem Unfall in der Kehler Straße geführt. Der 52-Jährige war mit seinem Velo kurz nach 16.30 Uhr auf dem Gehweg stadtauswärts unterwegs, als er auf Höhe einer Tankstelle das Gleichgewicht verlor und gegen einen wartenden Wagen stürzte. Da sich der offensichtlich alkoholisierte Radler uneinsichtig und völlig unkooperativ verhielt, musste er die um Hilfe gebetenen Polizeibeamten in Handschellen zur Abgabe einer Blutprobe begleiten. Den Mann erwartet eine Strafanzeige. 

BAB 5 - An Blechdach hängen geblieben

Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer hat in der Zeit von Montag, 16 Uhr bis Dienstag, 8 Uhr an der Tank- und Rastanlage Renchen einen Schaden von etwa 500 Euro verursacht und suchte anschließend das Weite. Der Flüchtige hatte vermutlich beim Rangieren das Blechdach einer neben der Tankstelle stehenden Garage in Mitleidenschaft gezogen. Beamte des Autobahnpolizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen.  

Karlsruhe - Alkoholisierter Autofahrer verursacht

Ein unter Alkohol stehender 29-jähriger Pkw-Fahrer hat am Dienstag gegen 19.40 Uhr an einer Baustellenampel in der Stuttgarter Straße zwei Autos aufeinander geschoben. Die beiden Pkw-Lenkerinnen im Alter von 24 und 30 Jahren sowie der Beifahrer im vordersten Fahrzeug sind dabei leicht verletzt worden.  Ein Alkoholtest ergab bei dem Aufgefahrenen einen Wert von 1,4 Promille. Er musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde einbehalten. 

Leopoldshafen - Fußgänger von vorbeifahrendem Fahrzeug verletzt, Verursacher flüchtig

Bei den Ermittlungen zu einem am Dienstagmorgen in Leopoldshafen ereigneten Unfall sucht die Verkehrspolizei Karlsruhe dringend Zeugen. Ein 39-jähriger Fußgänger lief um 07.45 Uhr im Kurvenbereich auf dem Zeppelinring entgegen der Fahrtrichtung, als ihm ein Fahrzeug mit Anhänger entgegenkam. Auf dem Anhänger mit offener Ladefläche und hölzernem Aufbau befand sich nach Aussage des Mannes eine Alu-Leiter, die etwa zwei Meter über den Anhänger hinausragte. Durch den kurvigen Fahrbahnverlauf schwenkte die Leiter aus und traf den 39-Jährigen am Oberkörper. Dadurch kam der Mann zu Fall, der Prellungen davontrug und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Das Fahrzeuggespann entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Ob der Fahrzeugführer des weißen oder silberfarbenen Kleinbusses den Vorfall bemerkt hat, ist nicht bekannt. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0721/944840 mit der Verkehrspolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen. 

  (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)