Polizeibericht 251117 u.a.

Erstellt: Samstag, 25. November 2017

(poli). In der "Dunklen Jahreszeit" kommt es immer wieder zu teilweise schweren Verkehrsunfällen, bei denen Menschen verletzt oder sogar getötet werden. Dies nimmt die Polizei jetzt zum Anlass, um erneut auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.  Liebe Autofahrer, nehmt euch morgens, bevor Ihr losfahrt, die Zeit, um die Funktionen in eurem Auto einzustellen. Oft ist es morgens so kalt, dass die Windschutzscheiben beschlagen oder sogar vereisen. Freie Scheiben und ein vollständiges Sichtfeld kann für Fußgänger schnell lebens- und auch für den Fahrer selbst, -überlebenswichtig werden.

Werden Einstellungen erst während der Fahrt getätigt, so birgt es immer die Gefahren, dass Sie -wenn auch nur für einen kurzen Moment- abgelenkt und unkonzentriert sind. Und genau diese kurzen Momente entscheiden manchmal über Leben und Tod.  Liebe Fußgänger und Fahrradfahrer, Ihr seid in der "Dunklen Jahreszeit" sehr schlecht zu sehen. Sorgt bitte dafür, dass Autofahrer euch rechtzeitig erkennen. Je mehr Licht und helle Kleidung Ihr an euch tragt, umso deutlicher fallt Ihr anderen Verkehrsteilnehmer auf. Überquert nicht einfach eine Straße, sondern nutzt möglichst Fußgängerampeln und Fußgängerwege. Im Falle eines Unfalls, seid nämlich Ihr diejenigen, die immer "den Kürzeren" ziehen werden. Für Alle gilt: Vorsicht beim Umgang mit Handys und Smartphones und/oder Musik in den Ohren. Eine SMS, ein Anruf oder ein Blick ins Internet kann und darf niemals so wichtig wie Eure Gesundheit sein. Beim Bedienen der Geräte seid Ihr zwangsläufig abgelenkt. Sicher habt ihr solches Verhalten auch schon bei anderen Personen beobachtet. Unser "Hören" ist genauso wichtig wie unser "Sehen". Gerade bei schlechter und dunkler Sicht ist unser Hörsystem besonders wichtig als eine Art "Warnsystem". Kopfhörer setzen dieses System außer Funktion, was zu großen Gefahren im Straßenverkehr führen kann. Beobachtet immer den Verkehr, seid aufmerksam und passt auf (siehe auch: LICHT IST PFLICHT).

Baden-Baden - Reinigungsarbeiten mit Nachspiel

Feuerwehr und Polizei mussten heute Vormittag zur Parkgarage unter dem Augustaplatz ausrücken. Nach Reinigungsarbeiten und dem hiermit verbundenen Einsatz von Laugen waren dort im zweiten Untergeschoss kurz nach 11 Uhr Dämpfe entstanden, deren Gefahrenpotential zunächst nicht abzuschätzen war. Im Verlauf des Einsatzes konnten die hinzugerufenen Spezialisten der Feuerwehr Baden-Baden jedoch schnell Entwarnung geben. Nach dem Durchlüften der unterirdischen Parkmöglichkeit steht einer Nutzung seit 13.30 Uhr nichts mehr im Wege. Umweltgefahren bestanden nicht, verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Nennenswerter Sachschaden dürfte ebenfalls nicht entstanden sein.

Baden-Baden - 'Spürnase' wird fündig

Bei einer Kontrolle der Polizeihundeführerstaffel auf der Rheinstraße in der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnte bei einem 16-Jährigen gegen 1:30 Uhr Marihuana-Geruch registriert werden. Im Zuge einer Durchsuchung der Bekleidung des jungen Mannes konnten schließlich kleinere Mengen des Betäubungsmittels aufgefunden werden. Dem Jugendlichen steht nun eine Strafanzeige ins Haus. 

Bühl - Haltestelle wegen Adventmarkt aufgehoben

Wegen des Adventmarktes in Bühl muss  an den Samstagen: 25. November 2017, 02. Dezember 2017, 09. Dezember 2017, 16. Dezember 2017 und 23. Dezember 2017  die Haltestelle Rathaus aufgehoben werden. Alle Busse bedienen ausschließlich die Haltestelle beim Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).  Die Linie 214 kann zusätzlich die Haltestelle in der Rheinstraße anfahren.

Durmersheim - Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht

Am Freitag, 24.11.2017 gegen 17:20 Uhr ereignete sich in der Oberen Bahnhofstrasse in Durmersheim ein Verkehrsunfall. Der Verursacher beschädigte, vermutlich während eines Abbiegevorganges, ein am Fahrbahnrand der Oberen Bahnhofstrasse ordnungsgemäß geparktes Fahrzeug und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. An dem geparkten Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Auch vom verursachenden Fahrzeug wurden mehrere Fahrzeugteile gefunden. Die Polizei sucht Zeugen, die diesen Unfall beobachtet haben. Hinweise bitte an das Polizeirevier Rastatt unter: 07222/7610.

Rastatt - Streitigkeit eskaliert

In einer Flüchtlingsunterkunft kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu Streitigkeiten zwischen zwei Bewohnern. Als die beiden dann auch noch dem Alkohol zusprachen, eskalierte gegen 0:45 Uhr die Situation. Die Männer im Alter von 19 und 29 Jahren schlugen gegenseitig aufeinander ein und demolierten während ihrer Auseinandersetzung das ganze Zimmer. Mehrere Möbel und Fenster gingen bei dem Schlagabtausch zu Bruch. Bei den Streithähnen wurde durch die hinzugerufene Streife des Polizeireviers Rastatt ein Atemalkoholwert von beinahe einem Promille festgestellt. Da sich der 19-Jährige nicht beruhigen wollte, wurde er schließlich von den Ordnungshütern auf das Polizeirevier begleitet, wo er die restliche Nacht verbringen durfte. Die beiden Männer erwarten nun Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.

Rastatt - Streit im Zug eskaliert

Samstagabend kam es in einem Regionalzug von Offenburg nach Rastatt zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Diese eskalierte im Bahnhof Rastatt, als mehrere Beteiligte ausstiegen, sich mit Schottersteinen bewaffneten und den Zug bewarfen. Hierbei wurden zwei Reisende Fußballfans des FSV Mainz 05, die sich auf der Rückfahrt des Fußballbundesligaspiels in Freiburg befanden, durch die noch offene Zugtür am Kopf getroffen und verletzt, eine weitere Person erlitt einen Schock. Zudem wurden zwei Scheiben beschädigt. Ein flüchtender Täter konnte durch Beamte des Polizeireviers Rastatt und der Bundespolizei festgenommen werden. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch völlig unklar und die Bundespolizeiinspektion Offenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des Vorfalls musste der Bahnhof Rastatt für die Dauer von 50 Minuten gesperrt werden, 21 Züge erhielten über 700 Minuten Verspätung, ein Zug musste umgeleitet werden. 

Rastatt - Brückenhöhe unterschätzt

Ein Transporter steckte am Freitag in der für eine maximale Höhe von 2,60 Meter ausgerichteten 'Unterführung' Jahnallee, Nähe Schwimmbad Natura, fest. Der Aufbau des Transporters wurde stark beschädigt, die Brücke wies keinerlei Schäden auf. Auch der Fahrer konnte unverletzt das Fahrzeug, das er erst seit drei Tagen fuhr, verlassen. "Ich habe nicht an die Höhe des Transporters gedacht, als ich unter der Brücke hindurchfahren wollte." 

Rastatt - L 77 wieder freigegeben

Die Tunnelvortriebsmaschine "Sybilla-Augusta" hat die Landesstraße 77 (L 77) Anfang der Woche unterquert, sodass die Aufschüttung der Straße abgetragen werden konnte. Nach der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands und der Abnahme durch die Stadt Rastatt wird die Sperrung der L 77 heute, am 24. November, ab 16.30 Uhr aufgehoben.  Um einen sicheren Vortrieb unter der L 77 hindurch zu ermöglichen, war die Straße auf Höhe der Murgtalstraße Anfang Oktober temporär mit Erde aufgeschüttet worden. Die L 77 war darum ab der Einmündung Karlstraße bis zur Einmündung Baulandstraße vollständig gesperrt. Da zeitweise noch Genehmigungen ausstanden, war die Sperrung ursprünglich bis zum 27. November verlängert worden, kann nun jedoch bereits drei Tage früher als geplant wieder aufgehoben werden. 

BAB 5 - Auffahrunfall mit Schwerverletzter

Eine 29 Jahre alte Autofahrerin ist in den heutigen frühen Morgenstunden aus noch unbekannten Gründen mit dem Auflieger eines Sattelzuges kollidiert. Die Frau war kurz vor 1 Uhr zwischen den Anschlussstellen Baden-Baden und Bühl unterwegs, als sie mit dem Heck des 40-Tonners auf der rechten Fahrspur zusammenstieß. Danach verkeilte sich der Kleinwagen unter dem Anhänger und wurde bis zum Stillstand der beiden Fahrzeuge noch einige Hundert Meter mitgeschleift. Während der Fahrer des Schwergewichts mit dem Schrecken davon kam, zog sich die Unfallverursacherin schwere Verletzungen zu, die nach einer ersten notärztlichen Behandlung im Klinikum Baden-Baden versorgt werden mussten. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden unterstützt. Der Sachschaden beträgt insgesamt etwa 20'000 Euro. 

BAB 5 - Aufgrund nicht bezahlter Geldbuße in Haft

Nach einer Kontrolle durch die Bundespolizei heute Nacht am Autobahnrasthof Renchtal, befindet sich ein 40-jähriger italienischer Staatsangehöriger in Haft. Aufgrund einer nicht bezahlten Geldbuße hatte die Staatsanwaltschaft Kassel gegen den Insassen eines Fernreisebusses aus Italien Erzwingungshaft angeordnet. Er wurde für die nächsten neun Tage ins Gefängnis gebracht. 

SONDERMELDUNG - Festnahme eines international im Darknet operierenden Rauschgifthändlers

Anfang November 2017 nahmen Kräfte des Bundeskriminalamtes (BKA) einen 29-jährigen Deutschen fest, gegen den die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und die Staatsanwaltschaft Coburg Ermittlungen durchführte. Dem in den Niederlanden lebenden Mann wird der Handel von großen Mengen Rauschgift über das Internet vorgeworfen. Die Ermittlungen gegen diesen sogenannten Top-Vendoren (Top-Verkäufer) laufen seit August 2017. Er und seine Mittäter nahmen unter den Pseudonymen "mrdrogenkommandant" und "drogenfahndung" die Rauschgift-Bestellungen von überwiegend aus Deutschland kommenden Abnehmern auf den Darknet-Marktplätzen "Hansa-Market" und "Dream-Market" über das anonyme TOR-Netzwerk entgegen. Die bestellten Mengen im Bereich von einem Gramm bis mehreren Kilogramm aller gängigen Rauschgiftarten - vor allem Ecstasy, Marihuana, Kokain, Amphetamin und Heroin - verschickten sie anschließend per Post an die Kunden. Hierzu reiste der Rauschgifthändler oder einer seiner Komplizen nahezu täglich aus den Niederlanden nach Deutschland und gab die Briefe, Päckchen und Pakete an unterschiedlichen Annahmestationen auf. Bei einer solchen Fahrt konnte der Beschuldigte am 9. November 2017 nach Einreise aus den Niederlanden in Bocholt (Nordrhein-Westfalen) festgenommen werden. Er wollte gerade 34 weitere Rauschgift-Sendungen aufgeben. Unmittelbar im Anschluss an die Festnahme erfolgten im Rahmen der internationalen Rechtshilfe Durchsuchungsmaßnahmen an den Wohnanschriften des Beschuldigten und seiner an den Rauschgiftgeschäften beteiligten Mutter in den Niederlanden. In den Wohnungen konnten rund 75 Kilogramm Betäubungsmittel, wie Ecstasy, Amphetamin, Heroin, Kokain und Marihuana, sowie Bargeld in Höhe von ca. 400'000 Euro sichergestellt werden. Eine weitere Festnahme gab es kurz zuvor in Ingolstadt: Hier konnte am 8. November 2017 ein Kunde des Top-Vendors festgenommen werden. Er erwartete ein Paket mit Marihuana und Amphetamin. Die Lieferung wurde von Beamten des BKA und der Kriminalpolizei Ingolstadt beschlagnahmt. Im Rahmen eines parallel geführten Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Coburg wurden im Oktober 2017 zudem sechs Personen als Abnehmerbande des Top-Vendors von der Kriminalpolizeiinspektion Coburg festgenommen sowie zwölf weitere Abnehmer ermittelt. Allein in diesem Verfahren können ihm die Übergabe von 27 Kilogramm Marihuana nachgewiesen werden. Die niederländischen Behörden haben ebenfalls Ermittlungen eingeleitet, um weitere Tatbeteiligte zu ermitteln. Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Coburg in Untersuchungshaft.  Durch die teilweise Verlagerung des Rauschgifthandels auf das Darknet sehen sich Polizei und Justiz in Deutschland einer dynamischen Entwicklung in diesem Phänomen ausgesetzt. Die vermeintlich anonyme Bestellmöglichkeit im Internet animiert auch immer mehr Jugendliche, Drogen zu beschaffen, zu konsumieren oder sogar gewinnbringend weiter zu veräußern.  Der aktuelle Ermittlungserfolg verdeutlicht jedoch, dass auch im Darknet eine wirkungsvolle Strafverfolgung durch intensive nationale und internationale Zusammenarbeit möglich ist. 

Karlsruhe - Zeugen gesucht

Der 21-Jahre alte Tatverdächtige, der wegen des gewaltsamen Todes eines 35-jährigen KSC-Fans inzwischen Untersuchungshaft sitzt, ist Bundeswehrsoldat. Es soll es sich dabei um einen Angehörigen einer Sanitätseinheit aus Norddeutschland handeln. Der junge Soldat soll polizeilich bereits aufgefallen sein. Die Polizei bestätigte auch, dass der Tatverdächtige einen Migrationshintergrund hat. Laut „Bild“ habe der 35-Jährige mit anderen Fans den Soldaten rassistisch beschimpften schließlich zugeschlagen haben. Nach dem folgenschweren Angriff auf einen 35 Jahre alten Mann nach dem Drittligaspiel des Karlsruher SC gegen den FSV Zwickau im Karlsruher Schlossgarten am Samstagnachmittag, den 18. November, bittet die Karlsruher Kriminalpolizei um weitere Zeugenmeldungen. Wie berichtet, war der 35-Jährige zwei Tage später den dabei erlittenen Kopfverletzungen erlegen. Nun sucht die Kripo nach Zeugen, die nach dem Ende der Fußballbegegnung auf dem Weg zwischen dem Stadionareal und dem Schlossgartensee vor diesem Hintergrund entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben. Darüber hinaus konnten jene Passanten, die den Tatverdächtigen nach dem tätlichen Angriff bis zum Eintreffen der ersten Polizeibeamten an der Flucht gehindert haben, bisher noch nicht ermittelt werden. Insbesondere diese Personen, aber auch weitere Zeugen werden gebeten, sich beim rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 zu melden. 

Karlsruhe | Rastatt - Einschränkungen und Ausfälle bei Stadtbahnlinien

Beim Stadtbahnverkehr zwischen Karlsruhe und Rastatt kam es gestern zu erheblichen Einschränkungen für die Fahrgäste - betroffen die Linien S7, S8, S71 und S81. Grund dafür waren ein Feuerwehreinsatz am Ötigheimer Bahnhof sowie eine Signalstörung im Bereich Ettlingen West.
  1. Die Strecke Rastatt - Durmersheim - Karlsruhe mit den Linien S7 und S8 war wegen eines Feuerwehreinsatzes in Ötigheim gesperrt. Diese beiden Stadtbahnlinien konnten nur zwischen Karlsruhe und Durmersheim verkehren. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Durmersheim und Rastatt wurde kurzfristig eingerichtet.
  2. Der Streckenabschnitt Rastatt - Muggensturm - Ettlingen - Karlsruhe mit den Linien S71 und S81 war wegen einer Signalstörung bis in den Abend hinein nur eingeschränkt befahrbar. Es kam zu Fahrtausfällen und größeren Verspätungen.

Karlsruhe - Polizei und VBK setzen gemeinsame Schwerpunktkontrollen fort

Erneut haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Polizei eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle im Tram- und Stadtbahnverkehr durchgeführt, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und Straftaten vorzubeugen. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Polizei - uniformiert und in zivil - und 43 Fahrscheinprüfer waren am gestrigen Freitagabend ab 20 Uhr im Einsatz, um im Innenstadtbereich zwischen Europaplatz, Hauptbahnhof und Kronenplatz Präsenz zu zeigen und ihre Kontrollmaßnahmen erfolgreich umzusetzen. Im Rahmen der Großkontrolle unterstützten die Polizistinnen und Polizisten die VBK-Mitarbeiter bei der Feststellung von Personalien und verfolgten - in eigener Zuständigkeit - Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Haltestellenbereich ... ⇒ weiter ...

Karlsruhe - Fahndungserfolg

Beamte der Bundespolizei Karlsruhe verhafteten gestern Nachmittag einen 22-Jährigen, der mit zwei Haftbefehlen gesucht worden ist.  Der als Asylbewerber registrierte Mann wies sich mit einer Anlaufbescheinigung der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe aus. Der Mann reiste vor wenigen Tagen erneut nach Deutschland ein und stellte einen Asylfolgeantrag. Am gestrigen Tag sollte er sich in der Erstaufnahmeeinrichtung in Sigmaringen melden. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den aus Marokko stammenden Mann zwei Haftbefehle wegen Erschleichen von Leistungen vorlagen. Diese wurde erst kurz zuvor im polizeilichen Fahndungssystem eingestellt.  Er wurde zu einer Geldstrafe von insgesamt 150 Euro, ersatzweise 30 Tagen Haft, verurteilt. Der Verhaftete konnte diese nicht bezahlen und wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.  

Karlsruhe - Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt

Auf frischer Tat ertappt wurde ein 23-Jähriger Freitagnacht als er versuchte ein Fahrrad zu stehlen. Der Beschuldigte war gegen 01.20 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle in der Fritz-Erler-Straße gerade dabei mit einem Bolzenschneider das Schloss eines E-Bikes zu knacken. Als er bemerkte, dass er von zwei Zeugen dabei beobachtet wurde ließ er von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der Rumäne auf der Kaiserstraße kontrolliert und vorläufig festgenommen werden. Er durfte nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen die Wache wieder verlassen.

Karlsruhe - Dreifach gesuchten Mann fest

Heute Mittag nahmen Beamte der Bundespolizei in einem grenzüberschreitenden Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe einen 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen fest. Gegen ihn bestanden gleich drei Fahndungsnotierungen. Wegen Nichterfüllung von Sozialstunden aufgrund eines Diebstahldeliktes, verurteilte ihn das Amtsgericht Lünen zu zwei Wochen Dauerarrest. Zudem hatte das Amtsgericht Arnsberg ihn wegen zweier nicht bezahlter Bußgelder zu je einem Tag Erzwingungshaft verurteilt. Er wurde ins Gefängnis gebracht. 

Bruchsal | Heidelsheim - Unfall zwischen Pkw und Lkw mit unklarem Hergang

Nach einem Verkehrsunfall auf der Stuttgarter Straße (Bundesstraße 35) in Höhe des Autohofs Herzl zwischen einem Pkw und einem Sattelzug mit zwei Leichtverletzten bittet die Verkehrspolizei zur Klärung des genauen Hergangs um Zeugenmeldungen.  Nach bisherigen Feststellungen der Beamten war der 31 Jahre alte Lkw-Fahrer am Ortseingang von Heidelsheim in Richtung Bruchsal unterwegs und wollte nach links von der dortigen Abbiegespur in den Autohof abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem dahinter fahrenden Pkw, wobei dessen 67-jährige Fahrerin und der Unfallkontrahent gegensätzliche Angaben zum Hergang machen.  Die Frau und deren 73 Jahre alter Ehemann erlitten bei dem Zusammenstoß leichtere Verletzungen und kamen vorsorglich unter Einsatz von Rettungsteams in eine Klinik. Im Pkw befand sich noch ein 2-jähriger Junge, der wie auch der Lkw-Fahrer unverletzt blieb.  Durch den Unfall kam es zu Behinderungen, die eine örtliche Verkehrsregelung durch die Verkehrspolizei notwendig machten. Wegen ausgelaufener Kraftstoffe war zudem eine Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich.  Insgesamt entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro.  Zeugenmeldungen hierzu werden beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe unter 0721/944840 entgegengenommen. 

Graben-Neudorf - In Schlangenlinien unterwegs

Am Samstagabend, fuhr gegen 21.15 Uhr ein 31-jähriger Mann seinem weißen Ford Transit eines Paketdienstes auf der Landesstraße L 560 von Waghäusel in Richtung Karlsruhe, wobei er, wie ein Verkehrsteilnehmer berichtete, teilweise in Schlangenlinien fuhr und auch mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. Noch bevor eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung den Transporter erreichen konnte, verunfallte dieser bei der Abfahrt von der L 560 auf die Mannheimer Straße, indem er nach rechts von der Fahrbahn abkam und in die dortigen Leitplanken fuhr. Der Fahrer blieb hierbei unverletzt, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 17.000,- Euro. Nach den bislang durchgeführten Ermittlungen lag der auffälligen Fahrweise des 31-jährigen Mannes und letztlich des Unfalles ein internistischer Notfall zugrunde. Der Fahrer konnte durch das DRK vor Ort schnell erfolgreich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden.  Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass durch die Fahrweise des Transporters andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden diese gebeten, sich mit der Verkehrsunfallaufnahme beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe unter Tel. 0721/94484-0 in Verbindung zu setzen. 

Weingarten - War Insekt Ursache für Streifkollision zweier Autos?

Ein im Pkw umherfliegendes Insekt war nach Angaben eines 21-Jährigen am Freitagmorgen ursächlich für einen Unfall auf der Landesstraße 559 bei Weingarten.  Der junge Mann war gegen 08.15 Uhr von Weingarten kommend in Richtung Stutensee-Blankenloch unterwegs. Bei der Fahrt von dem Kleintier abgelenkt, sei er infolge dessen zunächst mit den Rädern auf den rechten Grünstreifen geraten. Beim Gegenlenken driftete dessen Auto auf die Gegenspur, wo es zu einer erheblichen Streifkollision mit dem entgegenkommenden Pkw eines 38-Jährigen kam. Durch den Anstoß kam dessen stark beschädigtes Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und rutsche eine etwa drei Meter tiefe Böschung hinunter. Der Pkw des 21-Jährigen wurde ausgehebelt, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.  Beide Fahrer trugen glücklicherweise nur leichtere Verletzungen davon und kamen unter Einsatz zweier Rettungsteams und einem Notarzt zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus. Die Unfallfahrzeuge mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der Gesamtschaden liegt bei insgesamt 17.000 Euro. Durch den Unfall kam es auf der Strecke zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle. 

  (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)