Polizeibericht 210917 u.a.

Erstellt: Donnerstag, 21. September 2017

(poli). Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl machen den betroffenen Menschen zu schaffen. Vom Einbruchdiebstahl bleiben auch Gewerbe- und Dienstleistungsobjekte nicht verschont. Häufig entstehen in Zusammenhang mit diesem Delikt, teilweise verbunden mit Vandalismus, sehr hohe Schäden.

Die Polizei misst dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger einen sehr hohen Stellenwert bei und informiert die Bevölkerung deshalb über richtige Verhaltensweisen und notwendige Sicherungsmaßnahmen. Schließlich ist Vorbeugung die beste Möglichkeit, sich vor solchen Taten zu schützen.  Das Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ist am 19. und 20. September im Landkreis Karlsruhe unterwegs.  Im sogenannten "i MOBIL" sind die richtigen Tipps zur Sicherung von Fenstern, Türen und anderen Bereichen des Hauses, der Wohnung oder auch des gewerblichen Objektes zu erhalten. Eine Vielzahl von Exponaten, von der einfachen Fenster- beziehungsweise Türsicherung bis zur Überfall- und Einbruchmeldeanlage machen deutlich, wie man sich wirkungsvoll schützen kann. 

Baden-Baden - Arbeitsunfall

Bei einem Arbeitsunfall in den frühen Donnerstagmorgenstunden in einem Unternehmen in der Flughafenstraße hat ein 27 Jahre alter Mann zum Glück nur leichte Verletzungen davongetragen. Ein 37-jähriger Fahrer eines Gabelstaplers hatte seinen Kollegen nach ersten Erkenntnissen beim Rangieren erfasst. Die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden haben die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen aufgenommen. 

Bühl - Leichtsinnig

Da ein Jugendlicher am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr auf einem Sportplatz in der Yburgstraße mit einer Dose Haarspray hantierte und hierbei die Füllung mit einem Feuerzeug entzündete, ermitteln nun die Beamten des Polizeireviers Bühl. Da im Moment des Anfeuerns ein Kind den Jugendlichen passiert hatte wurde dieses halbseitig leicht von der Stichflamme erfasst. Hierbei wurde glücklicherweise lediglich die Kopfbehaarung leicht angesengt. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Bühl - Unfall zwischen Linksabbieger und Überholendem

Ein Schaden von insgesamt circa 7.000 Euro entstand am Mittwoch gegen 19.30 Uhr bei einer Kollision zweier Fahrzeuge. Ein 58-Jähriger fuhr hinter einer 31 Jahre alten Audi-Fahrerin auf der Bühlertalstraße in Richtung Kreisverkehr Altschweier. Die Frau wollte an der Eimündung "Am Hessensteg" nach links abbiegen, während der dahinterfahrende Opel-Fahrer jedoch zum Überholen ansetzte. Die beiden Fahrzeuge prallten daraufhin zusammen. Ohne sich um den Schaden zu kümmern entfernte sich der 58-Jährige zunächst von der Unfallstellte, erschien jedoch kurze Zeit später selbständig auf dem Polizeirevier in Bühl, um den Schaden zu melden. Die genauen Hintergründe des Unfalls sind noch Unklar. Die Polizei ermittelt.

Gernsbach - Tunnelsperrung ignoriert

Der Gernsbacher Tunnel in der Hördener Straße musste am Mittwochabend wegen eines Pannenfahrzeugs für circa eine Stunde Uhr gesperrt werden. Einem Kleintransporter war gegen 21.15 Uhr ein Reifen geplatzt. Drei Autofahrer im Alter von 19, 24 und 58 Jahren ignorierten die mittels roter Ampel eingerichtete Tunnelsperrung und müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Hügelsheim - Unfall mit zwei Leichtverletzten

(1)

Der 54 Jahre alte Fahrer eines Mercedes war am Mittwochmorgen auf der L75 von Hügelsheim kommend Richtung Flughafen unterwegs, als er gegen 9.22 Uhr nach links in die Dieter-Rückle-Straße einbog. Hierbei übersah er den entgegenkommenden Opel einer 78-jährigen Frau und es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Opel wurde durch den Aufprall auf ein Verkehrsschild geschleudert, welches ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Beide Unfallbeteiligten wurden mit leichten Verletzungen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Auslaufende Betriebsstoffe an den beschädigten Autos wurden zunächst durch die alarmierte Feuerwehr aus Hügelsheim unter Kontrolle gebracht und später durch eine Fachfirma beseitigt. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 14.500 Euro.  

(2)

Am Rande der Unfallaufnahme und im Zuge der Verkehrsregelung durch die Polizeibeamten passierte ein 31-jähriger Lastwagenfahrer die Unfallstelle. Hierbei hielt er sein Mobiltelefon in der Hand und fertigte nach bisherigen Erkenntnissen Foto- und Videoaufnahmen des Unfallgeschehens. Eine umgehende Kontrolle des Mannes, ein belehrendes Gespräch sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige sind nun die Folge des unangemessenen Verhaltens. 

Kuppenheim - Zu schnell in die Ausfahrt

Mit einem Schaden von rund 5.000 Euro und vermutlich einem großen Schrecken dürfte ein 18-Jähriger am Mittwochmittag gegen 13 Uhr davongekommen sein. Dieser Befuhr mit seinem Skoda die B462 von Gaggenau kommend in Richtung Rastatt. Als er die Ausfahrt bei Muggensturm nehmen wollte, erkannte er diese aufgrund mangelnder Ortskenntnis etwas zu spät und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in die Kurve. Der Skoda-Fahrer kam so nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr den Fahrbahnteiler und kollidierte im Anschluss mit der Leitplanke. Der 18-Jährige wurde glücklicherweise nicht verletzt, sein Fahrzeug hingegen musste abgeschleppt werden.

Rastatt - Unfallflucht

Ein noch unbekannter Lenker eines Lastwagens verursachte nach bisherigen Erkenntnissen am Mittwoch kurz vor 17 Uhr in der Kapellenstraße, Höhe Hausnummer 20, einen Unfallschaden von rund 1.000 Euro. Vermutlich hatte er beim Ausparken aus einer seitlich an der Straße befindlichen Parklücke einen ordnungsgemäß geparkten Mercedes übersehen und diesen dadurch beschädigt. Ein Zeuge konnte den Vorgang beobachten und an dem Verursacherfahrzeug das belgische Kennzeichen "O-AEG-880" ablesen. Dabei soll es sich um den weißen Sattelauflieger des Gespannes gehandelt haben. Hinweise zu dem unbekannter Fahrzeugführer liegen nicht vor. Personen, die sachdienliche Hinweis zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten des Polizeireviers Rastatt unter der Telefonnummer: 07222 7610 in Verbindung zu setzen. 

BAB 5 - Ersatzrad verloren

Ein verlorenes Ersatzrad sorgte am Mittwochabend auf der Nordfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Lahr und Offenburg für zwei beschädigte Fahrzeuge. Das sich offensichtlich selbständig gemachte Reserverad lag kurz nach 21 Uhr auf der rechten Fahrspur. Der 27 Jahre alte Fahrer eines 3,5-Tonners sowie ein 60-jähriger Peugeot-Lenker fuhren mit ihren Fahrzeugen über das herrenlose Hindernis und handelten sich jeweils zwei Plattfüße ein. Während der Fahrer des VW Crafter seine beiden Reifen selbständig wechseln konnte, musste der Peugeot abgeschleppt werden. Der Sachschaden beziffert sich auf etwa 1.500 Euro. Hinweise zur Herkunft des Schaden verursachenden Ersatzrads nehmen die Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg unter der Telefonnummer: 0781 21-4200 entgegen. 

BAB 5 - Auffahrer in Baustelle

Auf der A5 zwischen der Rastanlage Mahlberg und der Anschlussstelle Lahr kam es am Donnerstagmittag kurz nach 12.00 Uhr zu einem Auffahrunfall. Ein Lkw-Fahrer fuhr im Baustellenbereich auf einen anderen Lkw auf und wurde hierbei schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Der rechte Fahrstreifen ist blockiert. Derzeit staut sich der Verkehr auf eine Länge von 11 km auf. Der Schaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. 

Karlsruhe - Kurioser Fall um einen Fahrraddieb

Einen kuriosen Fall mit einem Fahrraddieb erlebten Beamte der Bundespolizei gestern am Karlsruher Hauptbahnhof.  Gegen Mittag klingelte ein 21-Jähriger auf der Wache der Bundespolizei und wollte wissen, ob das Fahrrad, welches er kaufen möchte, als gestohlen gemeldet sei. Er gab an, dass er sich die Rahmennummer des Fahrrads notiert hätte.  Die Beamten hatten aufgrund des Verhaltens des jungen Mannes bereits erste Zweifel an seinen Ausführungen. Eine Überprüfung der Rahmennummer im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass das Fahrrad tatsächlich als gestohlen gemeldet war.  Der in Karlsruhe wohnhafte Mann geriet daraufhin in Erklärungsnot. Da ihn offensichtlich sein schlechtes Gewissen plagte, gab er auf Nachfrage der Beamten zu, das Fahrrad vor einigen Wochen selbst in Ludwigshafen gestohlen zu haben.  Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.  Das gestohlene Fahrrad, im Wert von circa 1.000 Euro, konnte am Wohnort des 21-Jährigen sichergestellt werden. In den nächsten Tagen wird es dem rechtmäßigen Besitzer ausgehändigt.

Karlsruhe - Lkw streift Gerüstteile

Ein 29-jähriger Lkw-Fahrer hat am Donnerstag gegen 10.40 Uhr in der Kaiserallee - zwischen der Geranien- und Grillparzerstraße - ein im Aufbau befindliches Gerüst gestreift. Durch herunterstürzende Gerüstteile wurde ein 43 Jahre alter Arbeiter schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Er kam mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dessen 27-jährige Kollege eilte hinzu und stürzte dabei. Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu, die gleichfalls in einer Klinik behandelt werden mussten. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache führt nunmehr der Verkehrsunfalldienst der Karlsruher Verkehrspolizei. 

Karlsruhe - Wochenmarkt zieht um

Wegen Umbauarbeiten steht der Walther-Rathenau-Platz am Samstag, 7. Oktober, letztmals für den Wochenmarkt Nordwest zur Verfügung. Voraussichtlich bis zum Jahresende dient danach an Samstagen der nahegelegene Schulhof der Werner-von-Siemens-Schule für alle Markthändler als Ausweichfläche. Dienstags wird auf dem kleinen Parkplatz der ehemaligen Neuapostolischen Kirche in der Bienwaldstraße eine Grundversorgung an Obst, Gemüse, Fisch und Käse angeboten.  „Ich freue mich, dass das Marktamt in zahleichen konstruktiven Gesprächen mit allen beteiligten Stellen eine Lösung für die Verlegung an beiden Markttagen gefunden hat", begrüßt Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz den Fortbestand des Wochenmarkts während der Bauphase auf dem Walther-Rathenau-Platz.  Besonders die Suche nach einem Alternativstandort für den Dienstag sei schwierig gewesen, und konnte nur gefunden werden, weil zwei der Standbetreiber bereit gewesen seien, auf den Markttag zu verzichteten.  Das Marktamt dankt der Bürgergemeinschaft der Nordweststadt, der Werner-von-Siemens-Schule und allen Beteiligten, die zu dieser Übergangslösung beigetragen haben.

Karlsruhe - Radfahrerin schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat eine 52 Jahre alte Radfahrerin am Mittwochnachmittag bei einem Unfall in der Hermann-Billing-Straße erlitten.  Die Frau war gegen 16.25 Uhr verbotswidrig auf dem linken Radweg in Richtung Ettlinger Straße unterwegs, als ein von der Brücke über die Kriegsstraße her kommender und in Richtung Beiertheimer Allee fahrender Radler verkehrsbedingt anhalten musste. Offensichtlich hatte die Frau nicht mit dem Stopp des Mannes gerechnet und kam nach einem Aufprall auf dessen Hinterrad derart unglücklich zu Fall, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

Karlsruhe - Beachtlicher Sachschaden bei Verkehrsunfall

Eine Leichtverletzte und ein Sachschaden von rund 40.000 Euro waren am Mittwochabend die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 10 bei Knielingen.  Eine 55 Jahre alte Autofahrerin wollte nach den Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes gegen 22.30 Uhr von Knielingen kommend zur die B 10 in Richtung Pfalz auffahren. Auf der Beschleunigungsspur zog die Frau ihr Steuer nach links und stieß dabei gegen einen Sattelzug, der auf der rechten Spur der Bundesstraße in gleicher Richtung unterwegs war. Der Pkw wurde beim Zusammenstoß nach links gegen die Mittelleitplanken abgewiesen und schleuderte von dort nochmals zurück, wo er abermals gegen den Brummi stieß.  Die 55-Jährige kam mit leichten Verletzungen per Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, während ihr 42 Jahre alter Unfallkontrahent unverletzt blieb. Der Pkw, an dem allein ein Schaden von geschätzten 36.000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. Zeitweilig waren zwei Fahrstreifen gesperrt. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen war es wohl aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht gekommen. 

Karlsruhe - Navi-Steuergeräte gestohlen

Nur zehn Sekunden pro Fahrzeug benötigte ein unbekannter Täter, um auf einem Firmengelände in der Straße "Am Storrenacker" in zwölf Lastwagen einzubrechen und an neun davon die Steuergeräte für die Navigation zu stehlen. Anhand der Videoüberwachung ließ sich die Tatzeit zwischen 22.25 Uhr und 22.40 Uhr eingrenzen. Insgesamt liegt der Gesamtschaden bei rund 10.000 Euro.  Der Täter ist etwa 180 cm groß, schlank, trug eine sogenannte Basecap und war schwarz gekleidet. Der Polizeiposten Hagsfeld hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um die Meldung von sachdienlichen Hinweisen, die dort unter 0721/688010 entgegengenommen werden.

Karlsruhe - "Die Polizei - Ihr Partner für Sicherheit - Wir beraten Sie gerne!"

Das Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg ist im Landkreis Karlsruhe unterwegs. Im sogenannten "iMOBIL" sind die richtigen Tipps zur Sicherung von Fenstern, Türen und anderen Bereichen des Hauses, der Wohnung oder auch des gewerblichen Objektes zu erhalten. Eine Vielzahl von Exponaten, von der einfachen Fenster- beziehungsweise Türsicherung bis zur Überfall- und Einbruchmeldeanlage machen deutlich, wie man sich wirkungsvoll schützen kann. Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle stehen Ihnen zu folgenden Terminen Rede und Antwort: Polizeipräsidium Karlsruhe - Referat Prävention Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle - Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, 76137 Karlsruhe, Tel. 0721/939-5045.

Bad Schönborn - Zusammenstoß mit Radler

Schwere Verletzungen hat eine 64 Jahre alte Radfahrerin am Donnerstagmorgen bei einem Unfall in Mingolsheim erlitten.  Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei war die von der Zufahrt zum Friedhof kommende Frau gegen 09.45 Uhr unachtsam in die Falltorstraße eingefahren und mit einem in östlicher Richtung unterwegs befindlichen Radler zusammengeprallt.  In der Folge kam sie zu Fall und erlitt unter anderem auch Kopfverletzungen. Die zunächst vermutete Lebensgefahr konnte nach ihrer Einlieferung in eine Klinik glücklicherweise ausgeschlossen werden. Der beteiligte 36 Jahre alte Radfahrer wurde leicht verletzt und musste lediglich ambulant behandelt werden.  Zur Versorgung der beiden waren zwei Rettungswagen im Einsatz. 

Bretten - Zwei Verletzte durch Stichflamme

Zwei Verletzte und ein Sachschaden von rund 5.000 Euro sind die Folgen einer Flammenbildung an einem Katalytofen in der Wassergasse in Bretten. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich gegen 18.45 Uhr, während des Versuchs den Ofen in Betrieb zu nehmen, offenbar eine größere Menge bereits ausgeströmtes Propangas entzündet und einem 74 Jährigen schwere Verbrennungen im Gesicht zugefügt. Ein 73-jähriger Mitbewohner zog sich eine Rauchgasintoxikation zu. Die herbeigeeilte Feuerwehr konnte die Flammen am Gasofen rasch löschen und so ein Ausbreiten auf die Wohnung verhindern. Nach der Erstversorgung durch ein Rettungsteam mit Notarzt, wurden beide Männer in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Bruchsal - Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Der 55-järhirige Fahrer eines Mercedes E-Klasse befuhr die L 559 von Jöhlingen in Richtung Weingarten. In Höhe der Stationierung 2,0 kam er aus unbekannter Ursache auf die linke Fahrbahnseite, wo er frontral mit dem Pkw Opel Astra der 27-jährigen Unfallbeteiligten kollidierte.  Zwei weitere, den Unfallfahrzeugen jeweils folgende, Pkw wurden durch umherfliegende Teile bzw. beim Ausweichen in den Grünstreifen leicht beschädigt.  Der Unfallverursacher und die Geschädigte waren beide zunächst in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr geborgen werden. Sie wurden anschließend -jeweils schwerer verletzt (größere Fußverletzung beim Verursacher und Gehirnerschütterung bei der Beteiligten)- stationär im Krankenhaus aufgenommen.  Der Unfallgesamtschaden beträgt ca. 30.000.- EUR.  Die beiden unmittelbar am Unfallgeschehen beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Ebenso war eine Nassreinigung, der während der Unfallaufnahme voll gesperrten Fahrbahn, infolge ausgetretenen Motoröles erforderlich.  Im Rahmen der Bergung- und Rettungsmaßnahmen waren neben der Polizei 3 Rettungsfahrzeuge, 2 Notarztwagen und die Feuerwehren Jöhlingen und Weingarten mit 29 Mann eingesetzt. 

Rheinstetten - Nach Unfall verstorben

Der schwere Unfall am frühen Abend des 28. August auf der Bundesstraße 36 in Rheinstetten-Forchheim hat nachträglich ein Todesopfer gefordert. Nach Mitteilung der behandelnden Ärzte ist der 57 Jahre alte Radfahrer am Mittwochabend den erlittenen schwersten Kopfverletzungen erlegen. Wie berichtet, hatte der Mann gegen 18.00 Uhr die Bundesstraße in östlicher Richtung überqueren wollen und war dabei von dem Pkw aus der Hauptstraße nach rechts einbiegenden Pkw eines 32-Jährigen erfasst worden. 

BAB 5 - In Führerhaus eingeklemmt

Bei einem Auffahrunfall auf der in Richtung Norden führenden Spur der Autobahn 5 ist am Donnerstag gegen 13 Uhr nahe der Anschlussstelle Rastatt-Nord ein 35-jähriger Lkw-Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt worden. Sein 53 Jahre alter Unfallkontrahent trug leichtere Verletzungen davon. Aufgrund der längerfristigen Vollsperrung der Autobahn entstand am Nachmittag zeitweise ein mehr als zehn Kilometer langer Rückstau bis zur Anschlussstelle Baden-Baden.  Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war der Führer eines Zwölftonners etwa 300 Meter nach der Anschlussstelle Rastatt-Nord an einem Stauende mit großer Wucht auf einen stehenden Sattelzug aufgefahren. Er wurde in der Folge in seinem Führerhaus eingeklemmt und war von der hinzugerufenen Feuerwehr erst nach längerer Zeit zu bergen. Der Mann schwebt in Lebensgefahr und kam per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Leichtere Verletzungen trug der Fahrer des Sattelzuges davon und kam vorsorglich durch ein Rettungsteam in ein Krankenhaus. Gegen 15.00 Uhr konnten zwei Fahrstreifen wieder freigegeben werden.  Der Sattelzug ist abgeschleppt worden. Für den Zwölftonner dauern die Bergungsmaßnahmen zur Stunde noch an. Zusammen mit einer noch durchzuführenden Fahrbahnreinigung werden der rechte Fahrstreifen und die Standspur noch bis in den Spätnachmittag hinein gesperrt bleiben. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)