Polizeibericht 140717 u.a.

Erstellt: Freitag, 14. Juli 2017

(poli). Kriminalitätsopfer und Angehörige von Opfern fühlen sich von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht immer angemessen behandelt. Dies zeigt eine neue Studie, die von der WEISSER RING Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Die Stiftung fordert die Ermittlungsbehörden auf, gegenzusteuern. "Die Opferschutzbeauftragten bei der Polizei müssen gestärkt werden", sagte Roswitha Müller-Piepenkötter, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, bei der Vorstellung der Studie im Bundeskriminalamt (BKA) Wiesbaden.

Darüber hinaus müssten Polizisten und Staatsanwälte intensiver für die Perspektive des Opfers sensibilisiert werden - "am besten schon in der Aus-, und dann in der Weiterbildung", so Müller-Piepenkötter.  Die Studie wurde von einem Forscherteam der Universitäten Heidelberg und Gießen sowie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim durchgeführt. Die Forscher analysierten unter anderem 178 Strafakten mit 251 Erhebungsbögen, führten 87 qualitative Interviews mit Opfern und Angehörigen, werteten 320 an Opfer gerichtete Fragebögen aus und nahmen an Gruppengesprächen mit Polizisten, Anwälten, Opferhelfern und Therapeuten teil.  Die Ergebnisse geben Einblick in die Belastungen vieler Opfer während eines Ermittlungsverfahrens: Laut Strafaktenanalyse dauerten Vernehmungen oft länger als zwei Stunden, vielfach kam es zu Mehrfachvernehmungen. Darüber hinaus war bei weniger als zwei Prozent aller Vernehmungen ein Rechtsanwalt des Opfers dabei. In den Interviews gaben Betroffene zu Protokoll, dass sie sich oft rechtfertigen mussten oder Ermittler die Privatsphäre nicht beachteten. Die Analyse der Fragebögen zeigt, dass sich 52 Prozent der Befragten über den Verfahrensstand und 50 Prozent über ihre Rechte nicht genug informiert fühlten. 41 Prozent erhielten ihrer Meinung nach zu wenige Informationen über Hilfsmöglichkeiten. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie sehr ein Ermittlungsverfahren ein Opfer noch zusätzlich zur Tat an sich belasten kann", sagte Jörg Ziercke, Präsident des BKA a. D. und stellvertretender Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS. Natürlich sei es Aufgabe der Ermittlungsbehörden, nach einer Straftat die Wahrheit herauszufinden. Dass Opfer hierfür gegebenenfalls mehr als einmal befragt werden müssten, sei unausweichlich. "Allerdings stehen Ermittler hierdurch umso mehr in der Pflicht, mit aller Behutsamkeit vorzugehen und frühzeitig zu erkennen, wie weitere Belastung für ohnehin schon traumatisierte Menschen vermieden werden kann", betonte Ziercke. Peter Henzler, Vizepräsident beim BKA: "Menschen, die Opfer von Straftaten geworden sind, sind meist die wichtigsten, teilweise gar die einzigen Zeugen. Sie sind für uns als Ermittler oft die ersten, deren Aussage wir aufnehmen. Das bedeutet auch, dass Polizistinnen und Polizisten zu den ersten Ansprechpartnern zählen, auf die Opfer von Kriminalität unmittelbar nach dieser einschneidenden Erfahrung treffen. Wir müssen uns daher immer wieder bewusst machen, dass das, was für uns tägliches Geschäft ist, für die Opfer meist eine bislang unbekannte, absolute Ausnahmesituation darstellt." Obwohl der Umgang mit Opferzeugen in die Aus- und Fortbildung der Polizeibeamtinnen und -beamten einfließt, gebe es laut Henzler hierfür kein Patentrezept. "Vielmehr benötigt man ein hohes Maß an Feingefühl und Erfahrung, um auf die Ängste und Bedürfnisse von Opferzeugen einzugehen."  Kuratoriumsvorsitzende Müller-Piepenkötter sah auch das Problem, dass Opfer im Ermittlungsverfahren zu oft auf sich allein gestellt sind. "Wichtig ist, dass Betroffene von Anfang an jemanden an ihrer Seite haben, der ihre Rechte vertritt und der sie über das, was gerade passiert, aufklären kann." Aus diesem Grund fordert die WEISSER RING Stiftung die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer auf, den Fachanwalt für Opferrechte einzuführen. "Dies würde die nötigen Rahmenbedingungen schaffen", so Müller-Piepenkötter.

Baden-Baden | Achern - Pöbeleien gegen Rettungskräfte

Nach Pöbeleien gegen Rettungskräfte bei dem tödlichen Unfall auf der Autobahn 5 bei Achern fordert die Polizei Konsequenzen. Bei dem tödlichen Unfall am Mittwochabend kurz nach der Anschlussstelle Achern konnten Feuerwagen nur langsam zur Unfallstelle durchkommen, weil es teils keine Rettungsgasse gab. Als Feuerwehrleute die Autofahrer aufforderten, zur Seite zu fahren, wurden die Helfer teils übelst beschimpft und bedroht. "Als ich einen gebeten hatte, Platz zu machen, entgegnete er, ich solle mich nicht so aufspielen. Als wir ihm dann sagten, dass wir alle Verhinderer anzeigen wollen, drohte er und sagte 'Ich bring dich um'. So was habe ich bei uns im ländlichen Raum noch nicht erlebt", weiß Michael Wege, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Achern, zu berichten. Die Pöbler kommen ungeschoren davon, da die Rettungskräfte so schnell wie möglich zur Unfallstelle mussten und sich nicht mit Feststellung der Personalien aufhalten konnten. "Man muss Polizei und Rettungskräfte in die Lage versetzen, solche Vorfälle tatsächlich zu verfolgen", fordert Peter Westermann, Leiter der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden. Um Pöbler zur Verantwortung zu ziehen, müsste man nach jetziger Rechtslage erst die Personalien der Leute in einem Wagen feststellen. Dazu hätten Rettungskräfte aber bei einem Unfall keine Zeit. "Wir bräuchten Erleichterungen bei der Verfolgung solcher Delikte wie die Einführung einer Halterhaftung", meinte Westermann. Dann könnten Polizei oder Feuerwehr das Kennzeichen eines Autos abfotografieren und den Halter des Fahrzeugs belangen. So könnten Bußgelder verschickt werden. Feuerwehrkommandant Wegel und seine Kollegen haben auf ihrem Weg zur Unfallstelle ein paar Bilder gemacht. "Die, die besonders im Weg standen, wollen wir anzeigen." Westermann: "An der Unfallstelle haben zudem viele ihr Handy gezückt und Bilder oder Filme gemacht. Da lag die Leiche noch, zwar abgedeckt mit einem Tuch. Es waren so viele, dass man sich entschieden hat, einen zusätzlichen Sichtschutz aufzubauen, um die Pietät zu wahren. Ich wünsche mir, dass die Leute mal drüber nachdenken, 'Was will ich, wenn ich mal schwer verletzt bin?'"

Baden-Baden - Unsanft geweckt

Feuerwehr und Polizei mussten am frühen Donnerstagabend zu einem Einsatz in der Fremersbergstraße ausrücken. Besorgte Anwohner hatten kurz nach 18 Uhr Rauchschwaden aus der Wohnung eines Mehrfamilienwohnhauses gemeldet. Da sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte zunächst niemand aus dem Inneren der mutmaßlich brennenden Wohnung meldete, musste vom Schlimmsten ausgegangen werden. Nach dem Öffnen der Behausung konnte dann aber schnell Entwarnung gegeben werden. Die Bewohnerin hatte sich zu einem verfrühten Nickerchen ins Bett begeben und zuvor ein aus unerfindlichen Gründen angeschmortes Kissen zum Lüften auf den Balkon gelegt. Die unsanft aber aus gutem Grund geweckte Bewohnerin musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden dürfte sich in Grenzen halten. 

Baden-Baden - Sachbeschädigung

Die genauen Hintergründe einer Sachbeschädigung am Donnerstagmorgen in der Fremersbergstraße sind noch unklar. Fest steht bislang, dass ein 52 Jahre alter Mann offenbar mit der Parkplatzsituation nicht ganz zufrieden schien und sich daraufhin zu einem abgestellten Peugeot begab. Nachdem er den Endschalldämpfer des Wagens abgetreten hatte und so einen Schaden von rund 300 Euro verursachte, verschwand er in einer Gaststätte. Nun ermitteln die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden gegen den Randalierer. 

Baden-Baden - Anruf mit Folgen

Der sorgenvoll vorgetragene Anruf eines 29-Jährigen hat am späten Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz im städtischen Klinikum ausgelöst. Der Mann hatte kurz vor 23.30 Uhr aus einer Telefonzelle die 110 gewählt und eine Schießerei im Klinikum gemeldet. Wie sich dann kurze Zeit später herausstellte, entsprachen die Angaben des Mannes glücklicherweise nicht der Wirklichkeit. Nach ersten Ermittlungen könnte eine akute seelische Erkrankung zu dem Anruf geführt haben.

Baden-Baden - Beuttenmüllerstraße wegen Mobilkranarbeiten gesperrt

Die Beuttenmüllerstraße ist ab Hausnummer 28 c am Samstag, 22. Juli, von 8 bis 18 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund sind Mobilkranarbeiten. Fußgänger können die Arbeitsstelle passieren

Baden-Baden - Hauptstraße gegenüber Parkplatz Klostergarten (Lutherkirche) gesperrt  

Die Hauptstraße gegenüber dem Parkplatz Klostergarten (Lutherkirche) in Lichtental ist am Dienstag, 18. Juli, von 9 bis 13 Uhr, halbseitig gesperrt. Grund ist das Anbringen einer Fußgängerbrücke beim Staatlichen Hochbauamt mit Hilfe eines Mobilkrans. Fußgänger nutzen den gegenüberliegenden Gehweg.

Achern - Sieben Verletzte und hoher Sachschaden nach Maschinenbrand

Nach dem Brand einer Maschine in einer Firma der Ambros-Nehren-Straße am heutigen Morgen mussten sieben Mitarbeiter mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in örtliche Krankenhäuser gebracht werden. Der Sachschaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt.  Kurz vor 6.30 Uhr wurden die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei über den Brand einer Maschine zur Verarbeitung von Naturfasern in Kenntnis gesetzt. Nachdem erste eigene Löschversuche der Belegschaft nicht den gewünschten Erfolg zeigten, konnte das in einer Produktionshalle ausgebrochene Feuer durch das Eingreifen der verständigten Wehrleute der Feuerwehr Achern unter Kontrolle gebracht werden. Nach ersten Recherchen dürften sich die Fasern im Zuge des Herstellungsprozesses selbst entzündet haben.  Die Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Bühl - Im eigenen Garten gestellt

Ein couragierter Verkehrsteilnehmer informierte am Donnerstagabend kurz vor 21 Uhr die Polizei über einen vermeintlich betrunkenen Autofahrer auf der Robert-Koch-Straße. Zuvor hatte der Zeuge bei einem verkehrsbedingten Halt den Fahrer des VW auf seine auffällige Fahrweise angesprochen und versucht, ihn von einer Weiterfahrt abzuhalten. Der VW-Lenker kümmerte sich jedoch nicht um die vorgebrachten Bedenken und gab Gas. Wenig später tauchten die alarmierten Ordnungshüter an der Wohnanschrift des Verdächtigen auf. Obwohl eindeutige Hinweise auf die Anwesenheit mehrere Personen im Haus gegeben waren, standen die Beamten vor verschlossenen Türen. Weil etliche Versuche der Kontaktaufnahme seitens der Polizisten ins Leere liefen, wurden letztlich Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Türöffnung hinzugezogen. Während die Wehrleute ihrer Arbeit nachgingen, versuchte der vermeintlich betrunkene Autofahrer über den Garten an der Gebäuderückseite zu flüchten. Dort hatte sich aber bereits eine Polizeistreife postiert, die den 49 Jahre alten Mann nach kurzer Verfolgung stellen konnten. Der augenscheinlich Betrunkene wurde nun zum Polizeirevier Achern gebracht, wo ihm von einem Arzt Blut abgenommen wurde. Nach Auswertung der Blutprobe sieht sich der Endvierziger einer Strafanzeige gegenüber. 

Durmersheim - Suchmaßnahmen update

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei konzentrierten sich in den vergangen Tagen auf die Klärung des bereits berichteten Sachverhalts. Im Fokus der Ermittlungen standen zum einen die Überprüfung, ob es tatsächlich eine Leiche gibt, und zum anderen die Suche nach einem Tatverdächtigen. Durch die Obduktion, die seit dem Vormittag bei der Gerichtsmedizin in Heidelberg stattfindet, soll neben der Klärung der genauen Todesursache festgestellt werden, ob es sich bei dem im Maisfeld vergrabenen Leichnam um den vermissten 44-Jährigen handelt. Ein Abgleich von individuellen Merkmalen der Leiche mit dem Vermissten ergab inzwischen Übereinstimmungen. Der Fundort der Leiche war am Rande eines Maisfeldes und einige hundert Meter von der ersten Grabungsstelle entfernt. Um den Leichnam zu bergen, wurde auch ein Bagger eingesetzt. Aufgrund der fortgeschrittenen Leichenverwesung war schon am Donnerstag ersichtlich, dass das Opfer bereits einige Wochen dort vergraben war. Eine der Spuren führte die Beamten im Rahmen der Ermittlungen zu einem 21-jährigen Algerier, der zwar in Durmersheim wohnte, aber nicht angetroffen werden konnte. Parallel zum Leichenfund konnte am Donnerstag dann der Tatverdächtige aufgrund eines Zeugenhinweises an seiner Wohnanschrift festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Bei der anschließenden Vernehmung beim Kommissariat in Rastatt machte der Mann keine Angaben. Er wurde am Freitagmorgen um 10 Uhr dem Haftrichter beim Amtsgericht Baden-Baden vorgeführt und nach Erlass eines Haftbefehls wegen des dringenden Verdachts des Totschlags in die Justizvollzugsanstalt Offenburg eingeliefert. Die Kriminalbeamten untersuchen nun die Hintergründe, die zum Tod des 44-Jährigen führten. Ob der ursprüngliche Hinweisgeber im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt steht, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. 

Gaggenau - Autodiebstahl beobachtet

Gegen Mitternacht bemerkte eine Zeugin auf dem Parkplatz in der Hans-Thoma-Straße einen Mann, der sich an den abgestellten Fahrrädern und Autos zu schaffen machte. Nachdem der Mann nachschaute ob die Fahrräder gesichert waren, ging er weiter zu den geparkten Fahrzeugen. Er versuchte verschiedene Türen zu öffnen, bei einem unverschlossenen Mercedes hatte er Glück. Der zunächst Unbekannte setzte sich in das Auto und durchsuchte es. Laut Beobachtungen der Zeugin ging er anschließend zu seinem in der Nähe geparkten Sattelzug zurück und setzte sich ins Führerhaus. Durch die sofort alarmierte Polizeistreife konnte der Lkw-Fahrer in der Nacht zum Freitag kontrolliert werden, eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Baden-Baden folgt. 

Gaggenau - Übersehen

Eine 86 Jahre alte Nissan-Fahrerin übersah am Donnerstagnachmittag beim Ausfahren aus einer Parklücke auf dem Friedhofparkplatz in der Kreuzstraße den VW Tiguan einer 54-Jährigen, so dass es zur Kollision der beiden Autos kam. Für die Reparatur der Fahrzeuge müssen rund 5.500 Euro aufgebracht werden. Verletzt wurde niemand. 

Rastatt - Nicht aufgepasst

Eine kurze Unaufmerksamkeit eines 22 Jahre alten Mannes führte am Donnerstagabend in der Weissenburger Straße zu einer Kollision zwischen einem VW Polo und einem VW Caddy. An der Kreuzung zur Badener Straße musste eine 37 Jahre alte Caddy-Fahrerin anhalten, was vom hinterherfahrenden Polo-Lenker zu spät erkannt wurde. Durch den folgenden Aufprall zog sich eine 10 Jahre alte Mitfahrerin im Caddy leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden hielt sich mit wenigen Hundert Euro in Grenzen. 

Rastatt - Von der Mutter abgeholt

Bei der Kontrolle einer Gruppe Jugendlicher am Donnerstag gegen 16:45 Uhr in der Bahnhofstraße, fiel den Beamten des Polizeireviers Rastatt ein 13-Jähriger auf, der leicht alkoholisiert wirkte. Ein Test erbrachte ein Ergebnis von einem halben Promille. Nach einem Anruf bei dessen Mutter war der Weg für ihn klar: zunächst zum Polizeirevier, von wo aus ihn seine Mutter dann abholte. Tabak, den er auch noch dabei hatte, wurde ihm ebenfalls abgenommen. 

Rastatt - Ampel war rot

Rund 6'000 Euro Sachschaden und eine leicht verletzte Frau sind die Bilanz einer Kollision zweier Autos am Donnerstagnachmittag an der Kreuzung "Richard-Wagner-Ring/Ötigheimer Weg". Ein 74 Jahre alter Mitsubishi-Fahrer wurde gegen 16.15 Uhr möglicherweise von der Sonne geblendet und übersah daher die auf Rot stehende Ampel. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit einem aus dem Ötigheimer Weg heranfahrenden Seat-Lenker, dessen 20-jährige Mitfahrerin durch den Aufprall leichte Verletzungen davontrug. Die Heranwachsende wurde vom Rettungsdienst in das Rastatter Krankenhaus gefahren. Der Sachschaden beziffert sich auf ungefähr 6'000 Euro. 

Rastatt - Straßensperrungen und Haltverbote

Von 21. bis 23. Juli veranstaltet die Barockstadt in Zusammenarbeit mit ihren vielfältigen Vereinen in der gesamten Rastatter Innenstadt ihr Internationales Stadtfest. Damit die Festbesucher unbeschwert feiern können, werden in der Innenstadt einige Straßen gesperrt und der Verkehr wird umgeleitet. 

Während des Festzeitraums sind folgende Straßen gesperrt:

  • Ab Freitag 21 Juli, 14.30 Uhr bis einschließlich Sonntag 26. Juli, wird die Lyzeumstraße ab der Einmündung Herrnstraße und die Schlossstraße ab der Einmündung Herrenstraße gesperrt. 
  • Ab Samstag 22. Juli, 12 Uhr, bis einschließlich Sonntag 23. Juli, wird die Kaiserstraße in Richtung Rathaus gesperrt. Umleitungen sind über die Herrenstraße und die Engelstraße ausgeschildert.
  • Ab Freitag, 21. Juli, 16 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 23. Juli, wird die untere Kaiserstraße gesperrt.
  • Wegen des großen Musikfeuerwerks am Samstag, 22. Juli, wird die Herrenstraße zwischen der Kapellenstraße und der Lyzeumstraße kurzzeitig ab 22 Uhr bis zum Ende des Feuerwerks gesperrt. 

Ab Donnerstag 20. Juli, 14 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 23. Juli, besteht in folgenden Straßen Haltverbot: 

  • beidseitig in der Schlossstraße zwischen Herrenstraße und Schiffstraße,
  • in der Schiffstraße zwischen Metzgerei Vogt und dem Faneser Platz,
  • in der Lyzeumstraße zwischen Schiffstraße und Kaiserstraße entlang dem New Britain Park,
  • in der Kaiserstraße ab Einmündung Lyzeumstraße bis zur Fruchthalle auf der Seite dem New Britain Park, 
  • auf den Parkplätzen rund um den Paradeplatz und
  • in der Rathausstraße von der Schlosserstraße bis zur Dreherstraße.

Temporäres Halteverbot:

  • Ab Samstag 22. Juli, 12 Uhr, bis einschließlich Sonntag 23. Juli, besteht auf der westlichen Seite der Kaiserstraße ab dem ehemaligen Gasthaus Drachen bis zur Lyzeumstraße Haltverbot.
  • Wegen des großen Musikfeuerwerks am Samstag, 22. Juli, darf ab 18 Uhr bis zum Ende des Feuerwerks nicht mehr in der Herrenstraße geparkt werden.

Da die Stadtbusse aufgrund der Baumaßnahmen in der oberen Kaiserstraße derzeit ohnehin Umleitungen und nicht direkt durch die Innenstadt fahren, sind sie von den Straßensperrungen während des Stadtfestes nicht betroffen.

Rastatt | Münchfeld - Shuttlebusse verkehren ab Mittwoch nicht mehr

Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, machen die derzeitigen Sanierungsarbeiten an der B3 im Münchfeld von Mittwoch, 19. Juli, bis Freitag, 21. Juli, eine Vollsperrung der Bundesstraße notwendig. Davon betroffen ist auch die Kreuzung Stadionstraße/ Münchfeldstraße. Im genannten Zeitraum können Autofahrer das Münchfeld aus Richtung Iffezheim kommend nur noch über die Ruhrstraße erreichen. Auch der Verkehr in Richtung Innenstadt ist nur über die Ruhrstraße möglich.   Im Zuge dieser finalen Sanierungsarbeiten wird der Shuttleverkehr im Münchfeld ab Mittwoch, 19. Juli, eingestellt. Die Haltestellen ab der Lützowerstraße/Friedrich-Ebert-Straße bis Stadionstraße werden nicht bedient. Die Linie 212 fährt weiterhin über die Kehler Straße nach Sandweier. Zusätzlich bedient wird die Haltestelle „Maquet“. Die Fahrgäste müssen ab Mittwoch bis einschließlich Freitag auf die Haltestellen „Maquet“ oder „Kehler Straße“ ausweichen. Ab Samstag, 22. Juli, fährt die Linie 212 wieder über das Münchfeld nach Baden-Baden.

Rheinmünster - Auf Diebestour

Die kurze Unaufmerksamkeit einer 63-Jährigen nutzte am Donnerstagmittag ein noch unbekannter Langfinger aus. Dem Mann gelang es in einem Supermarkt in der Straße "Unter den Eichen" in die Handtasche der Dame zu greifen und deren Portemonnaie an sich zu nehmen. Mit Beute im Wert von rund 100 Euro machte er sich daraufhin aus dem Staub. Der Unbekannte wird als Anfang 60 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß beschrieben. Er dürfte eine helle Stoffhose getragen haben und wirkte untersetzt. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten des Polizeipostens Lichtenau unter der Telefonnummer: 07227-2221 entgegen. 

Sinzheim - Rennradfahrer gestürzt

Zwei Radfahrer kamen am Donnerstagnachmittag auf der Straße "Im Grün" zu Fall und mussten verletzt ins Klinikum Mittelbaden Balg gebracht werden. Die beiden 66 und 68 Jahre alten Radler waren kurz vor 15 Uhr mit ihren Rennrädern in einer Radgruppe in Richtung Halberstung unterwegs. Vermutlich infolge eines Fahrfehlers streifte der ältere Velofahrer das Hinterrad seines Vordermannes und stürzte. Der nachfolgende 66-Jährige konnte nicht mehr ausweichen, fuhr gegen den Gestürzten und kam letztlich selbst zu Fall. Außer dem Notarzt und dem Rettungsdienst war auch noch ein Rettungshubrschrauber im Einsatz. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine detaillierten Erkenntnisse vor. 

BAB 5 - Wildpinkler

Die männliche Unsitte, sein kleines Geschäft an x-beliebiger Stelle loszuwerden, ist zum einen für umstehende Parkplatzbesucher kein schöner Blickfang und zum anderen schlichtweg verboten. Eine Polizeistreife des Autobahnpolizeireviers Bühl machte am Donnerstagmorgen einen 60 Jahre alten Brummi-Fahrer auf dem Parkplatz "Feldmatt" auf die geltende Verordnung aufmerksam. Der Mann wird bei der Stadt Achern wegen 'Urinieren in der Öffentlichkeit' angezeigt. 

BAB 5 - Bundespolizei nimmt gesuchten Straftäter fest

Gestern Mittag nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg in einem Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe einen 56-Jährigen fest. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Erschleichen von Leistungen. Er wurde zur Verbüßung einer 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis gebracht, da er die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro nicht bezahlen konnte. 

Karlsruhe - Gestürzter Motorradfahrer beinahe von Lkw überrollt

Glück im Unglück hatte ein 64-jähriger Motorradfahrer am Donnerstag in Karlsruhe, als er nach einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße B10 zu Sturz kam und der Fahrer eines Lkws ein Überrollen knapp verhindern konnte.  Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr der 64-Jährige mit seiner Suzuki gegen 18:45 Uhr die linke Fahrspur der B10 von der Rheinbrücke kommend in Richtung Karlsruhe. Auf Höhe Knielingen kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu einem Rückstau, weswegen der 24-jährige Fahrer eines VWs seinen Wagen ebenfalls abbremste. Dies wurde vom dicht nachfolgenden Motorradfahrer zu spät bemerkt, weswegen er nach kurzer Vollbremsung heftig mit dem VW kollidiert. Hierdurch kam der 64-Jährige zu Fall und stürzte auf den rechten Fahrstreifen. Der Fahrer eines hier herannahenden 40-Tonners wich bremsend nach rechts aus und konnte somit ein Überrollen offenbar um Haaresbreite verhindern.  Allerdings erlitt der Zweiradfahrer allein durch die Kollision und seinen Sturz schwere Verletzungen, die einer stationären Behandlung im Krankenhaus bedurften. Auch der VW-Fahrer wurde infolge des Aufpralls leicht verletzt. An der Suzuki entstand ein Sachschaden von etwa 4.500,00 Euro, am VW beläuft sich der Schaden auf circa 3.500,00 Euro. 

Karlsruhe - Vollbremsung wegen vermeintlicher Vorfahrtsverletzung

Am Freitagnachmittag um 16:10 Uhr befuhr ein Kia Carens die Rheinstraße in Karlsruhe in Richtung Rheinbrückenstraße. An der Einmündung Borsigstraße sah der Fahrer einen grauen Nissan Navara, der sich von rechts dem Einmündungsbereich näherte und eventuell auch ein Stück weit in die Einmündung einfuhr. Der Kiafahrer ging davon aus, daß ihm der Nissanfahrer die Vorfahrt nehmen und von der Borsigstraße in die Rheinstraße einfahren werde. Er machte daraufhin eine Vollbremsung, um einen möglichen Zusammenstoß zu verhindern, zu dem es schließlich auch nicht kam, da der Nissan noch rechtzeitig stoppte. Die 25-jährige Beifahrerin im Kia zog sich allerdings durch die Vollbremsung leichte Verletzungen zu. Sachschaden entstand nicht. Die Verkehrspolizei Karlsruhe bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich telefonisch unter (0721) 944840 zu melden. 

Karlsruhe - Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Über 60'000 Euro Sachschaden, zwei leicht verletzte Personen sowie eine kurzzeitige Sperrung des Adenauerrings Höhe des KSC Stadions waren die Folge eines Verkehrsunfalls am Freitag gegen 10.30 Uhr.  Nach ersten Ermittlungen übersah ein Chevrolet-Fahrer vermutlich beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Mercedes und stieß mit diesem zusammen. Durch den Aufprall wurde der Mercedes auf ein weiteres Fahrzeug abgewiesen. Der Unfallverursacher sowie der Fahrer des Mercedes wurden vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Wegen auslaufender Betriebsstoffe musste die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 

Karlsruhe - Vermisster wohlbehalten angetroffen

Der von seinen Angehörigen am Donnerstagabend vermisst gemeldete Mann aus dem Stadtteil Mühlburg konnte am frühen Freitagvormittag bei einem Karlsruher Arzt wohlbehalten angetroffen werden.  Wie berichtet, hatte der 52-Jährige am Donnerstag gegen 18.00 Uhr sein Zuhause unter Zurücklassung eines Abschiedsbriefes verlassen und war seither unbekannten Aufenthaltes.  Anmerkung für Redaktionen: Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung bei dem Vermisstenfall und bitten, das übersandte Bild wie auch die Namensdaten nicht weiter zu verwenden. 

Karlsruhe - Müll an Waldparkplätzen

Ob Fastfood-Verpackungen, Bauschutt, Grünabfälle oder ausgedientes Mobiliar – die Wanderparkplätze in den Karlsruher Wäldern werden zunehmend als wilde Müllkippe missbraucht. Allein das städtische Forstamt wendet jährlich rund 45'000 Euro für die Entsorgung illegaler Müllablagerungen auf. Um Naturfreunden den unschönen Anblick zu ersparen, den Wald zu schonen und unnötige Kosten zu vermeiden, bittet das Forstamt um Hinweise auf wilde Ablagerungen und Verursacher unter der Telefonnummer 133-7353.

Karlsruhe - 21-Jähriger nach Handtaschenraub in Untersuchungshaft  

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde am Donnerstagnachmittag ein 21-Jähriger dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Dem Mann wird vorgeworfen, am Mittwochnachmittag einer 59-jährigen Frau an der Alb die Handtasche geraubt zu haben. Nach den Einlassungen der Geschädigten war sie zu Fuß an der Alb auf dem Nachhauseweg. Im Bereich der Blohnstraße habe plötzlich ein Mann von hinten am Tragegurt ihrer Umhängetasche gerissen. Sie habe sich gewehrt und sei von dem Mann zu Boden gestoßen und getreten worden. Der Täter habe ihr die Tasche entreißen können und sei geflohen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Streife unweit des Tatorts einen Mann feststellen, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten passte. Beim Erkennen des Streifenwagens flüchtete er entlang der Alb und sprang schließlich in das Flüsschen. Durch Beamte konnte er gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die 59-Jährige wurde durch den Überfall leicht verletzt. 

Karlsruhe - Algerier leistet Widerstand gegen Polizei

Gestern Abend gegen 20.30 Uhr kam es im Hauptbahnhof Karlsruhe zu einer körperlichen Auseinandersetzung von zwei männlichen Personen.  Die verständigten Bundespolizisten konnten im Bereich des Haupttunnels zwei Personen feststellen, die vermutlich aufgrund eines Glücksspiels in Streit geraten sind. Die beiden Beteiligten beschuldigten sich der gegenseitigen Körperverletzung sowie Beleidigung und sollten zur Sachverhaltsaufnahme auf die Dienstelle verbracht werden.  Einer der beiden Männer folgte der Aufforderung der Beamten und begab sich auf die Dienststelle. Der andere Beteiligte, ein 46-Jähriger Asylbewerber, verhielt sich jedoch unkooperativ und kam der mehrmaligen Aufforderung der Beamten, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen, nicht nach. Da nicht auszuschließen war, dass er gefährliche Gegenstände mit sich führte, wurde er daraufhin an den Armen festgehalten und nochmals aufgefordert, seine Hände zu zeigen. Der aus Algerien stammende Mann riss sich unvermittelt los und schrie die Beamten an. Daraufhin wurde er mittels einfacher körperlicher Gewalt festgehalten. Dagegen wehrte sich der Mann jedoch vehement und versuchte sich mehrfach loszureißen. Er schrie lautstark und ließ sich auf den Boden fallen. Die Beamten fesselten den aggressiven Mann daraufhin. Auf der Dienststelle wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Auf Anordnung eines Richters des Amtsgerichts Karlsruhe wurde die Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. 

Karlsruhe - Jugendlicher bei Unfug schwer verletzt

Der Unfug, den drei Jugendliche am Donnerstag in einer Karlsruher Tiefgarage trieben, hatte für einen von ihnen schlimmere Folgen. Die drei setzten einen Gabelstapler sowie einen Minibagger in Betrieb, wobei einer der Jungen schwere Verletzungen erlitt.  Den bisherigen Erkenntnissen zufolge begaben sich drei Jugendliche gegen 22:30 Uhr in eine Tiefgarage in der Stephanienstraße. In der Tiefgarage waren ein Gabelstapler sowie ein Minibagger abgestellt, auf die die Jugendlichen zielstrebig zugingen. In der Folge gelang es dem Trio, die beiden Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen und fuhren mit den Maschinen innerhalb der Tiefgarage umher. Dabei beschädigten sie mehrere Decken- und Fassadenbereiche.  Im weiteren Verlauf ließ sich der 15-Jährige vom 14-jährigen Führer des Gabelstaplers nach oben heben. Hierbei wurde der Junge offenbar zwischen der Decke und den Zinken des Staplers eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Seinen beiden Begleitern gelang es aber, ihn wieder zu befreien und die Drei flüchteten gemeinsam aus der Tiefgarage. Erst dann verständigten sie den Rettungsdienst.  Beim Eintreffen der ebenfalls alarmierten Polizei war der dritte Beteiligte Jugendliche geflüchtet. Über diesen liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Der verletzte 15-Jährige wurde von den Rettungskräften zunächst vor Ort versorgt und anschlieeßnd zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand offenbar nicht. 

Bruchsal - Verdachts des versuchten sexuellen Missbrauchs

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird ein 38-Jähriger dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dem Mann wird versuchter sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen.  Zunächst wurde am Donnerstag gegen 22.25 Uhr dem Polizeirevier Bruchsal eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Durlacher Straße gemeldet. Beim Eintreffen der Streife lag ein 38-Jähriger mit Gesichtsverletzungen am Boden. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht und dort stationär aufgenommen. Die Befragungen vor Ort ergaben, dass der 38-Jährige eines versuchten sexuellen Missbrauches einer 9-Jährigen beschuldigt wurde.  Nach den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte versucht hat, das 9 Jahre alte Mädchen in seiner Wohnung in Bruchsal sexuell zu missbrauchen. Nach den Angaben des Mädchens sei sie gegen 21.30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der John-Bopp-Straße gewesen, um Knabbereien einzukaufen. Als sie das Geschäft mit ihrem Skateboard verlassen habe, sei sie von einem Mann plötzlich von hinten gepackt und verbal bedroht worden. Zusammen mit dem Unbekannten, der sie zunächst am Arm festhielt, sei sie dann zu dessen Wohnadresse gelaufen und in die Wohnung des Unbekannten gegangen. Als der Unbekannte in die Küche gegangen sei, habe sie aus der Wohnung flüchten können. Auf dem Heimweg habe sie Bekannte getroffen, denen sie das Erlebte erzählt habe. Anschließend habe sie ihrer Mutter von dem Vorfall erzählt. Daraufhin habe sich die Mutter, zusammen mit ihrer Tochter und Familienmitgliedern, auf die Suche nach der Wohnung des Mannes gemacht. Das Haus habe sie in der Durlacher Straße wiedererkannt und der Unbekannte sei vor dem Haus gestanden. Familienmitglieder und auch Passanten hätten dann auf den 38-Jährigen eingeschlagen. Aufgrund der Verletzungen des Beschuldigten, der bereits einschlägig kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten ist, soll die Vorführung beim Haftrichter am Samstag stattfinden.  Die Kriminalpolizei sucht nach Personen, die die 9-Jährige mit ihrem Skateboard und den 38-jährigen Beschuldigten zusammen auf dem Weg vom Einkaufsmarkt in der John-Bopp-Straße zu der Wohnung in der Durlacher Straße gesehen haben. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/939-5555, in Verbindung zu setzen. 

Dettenheim - Radfahrerin kollidiert mit Pkw

Eine Schwerverletzte hat am Donnerstagabend ein Unfall in der Kirchbergstraße in Rußheim gefordert.  Nach den Feststellungen des Polizeireviers Philippsburg war eine 69 Jahre alte Radfahrerin gegen 19.10 Uhr auf der Kirchbergstraße in Richtung Zolltenstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich übersah sie offenbar den bevorrechtigten Mitsubishi und es kam zum Zusammenstoß, wobei die Rentnerin auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Zu ihrer Versorgung war ein Rettungswagen im Einsatz. 

Graben-Neudorf - Tödlicher Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 35 Höhe Neudorf - Nord.  Nach ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei Karlsruhe fuhr ein 38 Jahre alter VW-Fahrer auf der B 35 in Richtung Bruchsal, als er aus bislang unbekannter Ursache auf den Grünstreifen geriet und anschließen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In der Folge überfährt er eine abgesenkte Leitplankenspitze, überschlug sich mehrfach und kam schließlich in einer tiefergelegenen Böschung zum Stillstand. Der Fahrer wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.  Die B 35 musste zur Unfallaufnahme bis 13.15 Uhr voll gesperrt werden. 

Mühlacker - Nach Fahrfehler in den Gegenverkehr geschleudert

Eine schwer verletzte Fahrzeugführerin und ein leicht verletztes, mitfahrendes Kind sowie Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalles, der sich am heutigen Freitagnachmittag gegen 16.35 Uhr auf der L 1134 zwischen Mühlacker-Dürrmenz und Pinache ereignete. Die 35-jährige Fahrzeugführerin, die von ihrer 13-jährigen Tochter begleitet wurde, geriet in einer leichten Rechtskurve wegen eines Fahrfehlers mit ihrem Pkw ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden, in Richtung Dürrmenz fahrenden Lkw. Die Fahrzeugführerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verlegt, das 13-jährige Kind musste mit leichteren Verletzungen ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Die L 1134 ist vermutlich noch bis gegen 20.00 Uhr voll gesperrt, die örtliche Umleitung, die von den Feuerwehren Mühlacker und Wiernsheim mitbetreut wird, läuft problemlos. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)