Polizeibericht 180517 u.a.

Erstellt: Donnerstag, 18. Mai 2017

(poli). Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf über die Wirksamkeit von telefonisch geschlossenen Verträgen beschlossen. Mit dem Beschluss sei eine Lösung für die tagtägliche Belästigung der Bürgerinnen und Bürger mit unerwünschten Werbeanrufen in Sicht, so Verbraucherschutzminister Peter Hauk. So sollen alle auf Werbeanrufen basierenden Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmen nur dann wirksam werden, wenn der Unternehmer sein telefonisches Angebot in Textform, beispielsweise per Post, E-Mail, Fax oder SMS, bestätigt und der Verbraucher sich mit dem Angebot ebenfalls in Textform einverstanden erklärt.

"Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrats ist eine Lösung für die tagtägliche Belästigung der Bürgerinnen und Bürger mit unerwünschten Werbeanrufen in Sicht. Die Länderkammer hat heute unserem Gesetzesantrag mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit wollen wir unerwünschte Telefonwerbung effektiv bekämpfen und die Verbraucherinnen und Verbraucher künftig vor ungewollten Verträgen schützen. Jetzt ist es an der Bundesregierung und am Bundestag, dem Gesetzentwurf des Bundesrats noch zuzustimmen", sagte der baden-württembergische Verbraucherminister, Peter Hauk, anlässlich der 957. Plenarsitzung des Bundesrats. Das Bundesratsplenum hat Minister Hauk zum Beauftragten des Bundesrates für den Gesetzentwurf zur Unerwünschten Telefonwerbung bestimmt. Regelungsansatz mit der generellen Bestätigungslösung  "Die sogenannte generelle Bestätigungslösung ist die zentrale Regelung des Gesetzentwurfs, der gemeinsam von Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland in die Länderkammer eingebracht und von den Ausschüssen des Bundesrats weiter konkretisiert wurde. So sollen alle auf Werbeanrufen basierenden Verträge zwischen Verbrauchern und Unternehmen nur dann wirksam werden, wenn der Unternehmer sein telefonisches Angebot in Textform, beispielsweise per Post, E-Mail, Fax oder SMS, bestätigt und der Verbraucher sich mit dem Angebot ebenfalls in Textform einverstanden erklärt", erläuterte Verbraucherminister Hauk. Dieses Textformerfordernis solle in das Vertragsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch eingefügt werden und damit für die meisten Folgeverträge von unerwünschter Telefonwerbung gelten, unabhängig von Branche und Inhalt. "Einer eigenhändigen Unterschrift des Verbrauchers oder des Unternehmers soll es im telefonischen Geschäftsverkehr auch weiterhin nicht bedürfen. Diese Formvorschrift soll natürlich auch dann nicht gelten, wenn Verbraucher selbst bei Unternehmen anrufen, um Waren oder Dienstleistungen zu bestellen, wie beispielsweise eine Pizza beim Pizza-Lieferservice", so Hauk. "Der Regelungsansatz mit der generellen Bestätigungslösung, wie sie der heute vom Bundesrat beschlossene Gesetzesantrag vorsieht, ist die sauberste und auch die substanziell wirkungsvollste Lösung zur Bekämpfung unerwünschter Telefonwerbung. Eine solche Regelung eröffnet die Möglichkeit, wirksam gegen unseriös agierende Unternehmen vorzugehen, indem sie Verbraucherrechte stärkt und den redlichen Wettbewerb fördert", betonte Verbraucherminister Hauk. 

Baden-Baden - Hoher Schaden

Ein noch Unbekannter hat es im Zeitraum zwischen Sonntagmorgen und Dienstagvormittag auf insgesamt acht große Fensterscheiben einer Bar in der Kaiserallee abgesehen. Vermutlich benutzte er hierzu eine Luftdruckwaffe und entsprechende Stahlkugeln. An den Scheiben sind diverse Einschusslöcher vorhanden. Da es sich bei den Doppelverglasungen um Spezialanfertigungen handelt, wird nach bisherigen Erkenntnissen von einem Gesamtschaden von rund 32.000 Euro ausgegangen. Die Kriminaltechniker haben die Spurensicherung übernommen. Die Ermittlungen werden von den Beamten des Polizeipostens Baden-Baden Mitte geführt. 

Baden-Baden - Auffahrunfall mit einem Verletzten

Ein 77-jähriger Opel-Lenker bemerkte am Mittwochmittag gegen 13 Uhr zu spät, dass der vor ihm fahrende 36-jährige Lenker eines Seat verkehrsbedingt langsam fahren musste. Durch den Auffahrunfall auf der B500 kurz vor dem Europaplatz wurde der 36-Jährige leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden von etwa 1000 Euro.

 Baden-Baden - Kleiner Brand

Ein kleiner Brand rief am frühen Donnerstagmorgen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Maximilianstraße auf den Plan. Wie sich kurz vor 1 Uhr vor Ort herausstellte, gerieten auf einem Briefkasten abgelegte Zeitungen aus noch nicht geklärter Ursache in Brand. Die Wehrmänner hatten die kleinen Flammen schnell unter Kontrolle. Der Briefkasten wurde durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen. Über die Höhe des entstandenen Schaden werden die weiteren Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Baden-Baden Aufschluss geben. 

 Baden-Baden - Infrastrukturkanal wird bestückt

Nicht nur auf dem Leo wird kräftig gebaut, auch unter der Erde kommen die Arbeiten voran: Im sogenannten Infrastrukturkanal sind bereits ein Teil der Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Die beiden blauen Rohrleitungen führen künftig Trinkwasser zum Verbraucher, darunter liegt der schwarze Mischwasserkanal. Das gelbe Rohr transportiert künftig Gas. Jetzt sind noch die Fernwärmeleitungen und die Stromkabel zu verlegen und alle Leitungen an den Bestand anzuschließen.   Der unterirdische Kanal hat aus der Vogelperspektive gesehen die Form eines Ypsilons und eine Gesamtlänge von rund 75 Metern. Er beginnt vor der Volksbank und endet etwa beim Geschäft "No. 8", ein abzweigender zweiter Strang endet am Beginn der Luisenstraße. Bei Bedarf lassen sich künftig die im Infrastrukturkanal verlegten Leitungen ohne Beschädigung der Platzoberfläche unterirdisch warten, reparieren und austauschen, das ist laut Stadtpressestelle ein enormer Vorteil.

Baden-Baden - Gesperrt wegen Anschlussarbeiten  

Im Anwesen Pariser Platz 1 werden Versorgungsanschlüsse gelegt. Hierfür muss die Hubertusstraße in diesem Bereich voll gesperrt werden und die Einfahrt über den Pariser Ring erfolgen. Die Vollsperrung dauert von Montag, 22. bis Mittwoch, 24. Mai. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Bühl - Betäubungsmittel gefunden

Eine Personenkontrolle in der Siemensstraße wurde am Dienstagabend einem 19-Jährigen zum Verhängnis. Im Zuge der Überprüfung durch Beamte des Polizeireviers Bühl wurden bei dem Heranwachsenden gegen 21.45 Uhr eine Kleinmenge an Marihuana sowie ein Joint aufgefunden. Er muss nun mit unangenehmer Post von der Staatsanwaltschaft rechnen. 

Bühl - Türen auf Schulgelände aufgehebelt

Am Mittwochmorgen wurde den Beamten des Polizeireviers Bühl ein gewaltsamer Zutritt zu einer Holzscheune auf dem Gelände der Weststadt-Schule gemeldet. Die beiden Zugangstüren aus Holz wurden brachial aufgehebelt, ebenso wurde das Zylinderschloss aus einer der Türen entfernt. Über den Tatzeitraum liegen keine detaillierten Erkenntnisse vor. Aus der Scheune wurde nach ersten Feststellungen zwar nichts entwendet, der ungewollte Besucher hinterließ allerdings einen Sachschaden von etwa 300 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Bühl haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Bühlertal - Nach Hundebiss verletzt

Ein junges Mädchen hatte sich ihre frühabendliche Fahrradtour am Mittwoch sicherlich anders vorgestellt. Als sie kurz nach 18.30 Uhr den Hatzenwörthweg entlang radelte und hierbei einen Hundehalter mit dessen zirka 50 Zentimeter großen Vierbeiner passierte, rannte dieser plötzlich los und schnappte nach dem Bein der Neunjährigen. Durch die Bisse zog sie sich oberflächliche Verletzungen zu. Der Hundehalter entfernte sich nach dem Vorfall, ohne sich um die Angegriffene zu kümmern. Beamte des Polizeireviers Bühl haben nun ein Verfahren wegen Fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Forbach - Motorradfahrer mit Hubschrauber in Klinik geflogen

Ein junger Motorradfahrer ist am Mittwochabend während seiner Fahrt auf der L83 in Richtung B462 schwer verunglückt. Dem Heranwachsenden rutschte gegen 19.50 Uhr in einer langgezogenen Linkskurve, kurz nach der Einmündung zur L80b, seine Honda nach rechts weg und prallte in die Leitplanke. Der Biker musste nach einer notärztlichen Versorgung an der Unfallstelle mit dem angeforderten Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klinik geflogen werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen, Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen nicht vor. Tragisch ist, dass mit dem Verunglückten und seiner begleitenden Motorradgruppe etwa 1,5 Stunden zuvor, im Rahmen einer Präsenzstreife auf der B500, ein Gespräch über die Gefahren des Motorradfahrens geführt wurde. Die Unfallstelle wurde zur Landung des Helikopters vorübergehend gesperrt. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine genaueren Erkenntnisse vor. 

Gaggenau - Fahrzeugbrand

Vermutlich war ein technischer Defekt in den frühen Donnerstagmorgenstunden der Grund dafür, dass ein Mercedes auf der Murgtalstraße Feuer fing. Ein 48-jähriger Mann steuerte sein Gefährt kurz nach 5 Uhr, als unvermittelt der Motor abschaltete. Wenig später stellte er Rauch aus dem Bereich des Motorraums fest. Einsatzkräfte der Feuerwehr Gaggenau, Abteilung Rotenfels, hatten die Lage schnell unter Kontrolle. Am Fahrzeug entstand finanzieller Totalschaden.  

Gaggenau - An Kühlung manipuliert

Im Verlauf der Mittwochnacht hat sich ein Unbekannter zwischen 1 und 7.30 Uhr an der Schaltung für Kühlgeräte eines Gastronomiebetriebes in der Hauptstraße in Gaggenau zu schaffen gemacht. Zunächst manipulierte der Fremde am Not-Aus-Schalter der Klimageräte, den er über eine Mauer an der nördlichen Gebäudeseite erreichte. Anschließend öffnete er eine gekühlte Aufbewahrungsbox für Lebensmittelabfälle und zog aus der elektronischen Schaltbox den Thermofühler ab. Ebenso wurde die Kühlung für die Frischwaren im Kühlhaus ausgeschaltet. Durch die über Nacht nicht in Betrieb befindliche Kühlanlage sind die Waren nun verdorben und somit nicht mehr für den Verzehr geeignet. Zum Schaden der verdorbenen Lebensmittel entstanden dem Gastronom auch Umsatzeinbußen von mehreren Tausend Euro. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau ermitteln wegen Sachbeschädigung. 

Gernsbach - Unerlaubt entfernt

Eine ältere Polo-Fahrerin verursachte am frühen Dienstagabend einen Verkehrsunfall auf einem Parkplatz in der Schwarzwaldstraße. Beim Rangieren streifte die Dame kurz nach 18 Uhr einen abgestellten Chevrolet und verursachte so einen Schaden von rund 600 Euro. Da sie den Unfall nicht gemeldet hatte, muss sie nun mit einem Strafverfahren rechnen. 

Hügelsheim - Vorfahrt genommen

Zwei total beschädigte Fahrzeuge sind das Resultat einer Vorfahrtsverletzung am Dienstagabend auf der K3731 beim Parkplatz des Lauftreffs. Der 48 Jahre alte Fahrer eines VW Polo wollte gegen 18.15 Uhr vom Parkplatz nach links in Richtung Kartung abbiegen und übersah hierbei den Dacia einer 47-Jährigen, die in Richtung Hügelsheim unterwegs war. Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen der Frau abgewiesen und kam in einem angrenzenden Waldstück zwischen zwei Bäumen zum Stehen. Kräfte der Feuerwehr Hügelsheim waren mit vier Wehrleuten und einem Fahrzeug an der Unfallstelle im Einsatz. Die Unfallautos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. 

Muggensturm - Beschädigungen durch Zigarettenkippe

Eine 27-Jährige war am Mittwoch gegen 14 Uhr mit ihrem Cabrio und offenem Verdeck unterwegs. Auf der Strecke zwischen Muggensturm und Bietigheim warf eine noch unbekannte, vorrausfahrende Fahrzeuglenkerin eine noch glühende Zigrattenkippe aus ihrem Fahrerfenster. Diese landete, wie erst am Ziel der Cabriofahrerin festgestellt wurde, auf dem Rücksitz und verursachte dort ein Brandloch im Polster. Ermittlungen zu der Sachbeschädigung werden nun durch den Polizeiposten Bietigheim geführt. 

Muggensturm - Waschmaschine fängt Feuer

Vermutlich war ein technischer Defekt der Auslöser, dass am Dienstagnachmittag eine Waschmaschine in einem Anwesen der Karlsruher Straße Feuer fing. Die Eigentümerin befand sich gerade in der Nachbarschaft als sie bei ihrer Rückkehr kurz vor 16.30 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Keller erkannte. Bei einer Nachschau schlugen der Frau nur noch Flammen aus der Waschmaschine entgegen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Muggensturm rückten mit zwei Fahrzeugen und 14 Wehrmännern an - sie hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Vorsorglich wurden außerdem Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes hinzugezogen, die jedoch nicht eingreifen mussten - verletzt wurde niemand. Der Sachschaden lässt sich noch nicht abschließend abschätzen, ein Gebäudeschaden ist allerdings nicht entstanden. Nach gründlicher Lüftung des Anwesens war dieses wieder bewohnbar. 

Ötigheim - Unfall nach Vorfahrtsverletzung

An der Einmündung der B36 zur K3717 trafen am Dienstagabend ungewollt zwei Fahrzeuge aufeinander. Der 39 Jahre alter Fahrer eines Audi missachte gegen 19.15 Uhr beim Linksabbiegen in die K3717 die Vorfahrt eines 54-jährigen Fiat-Lenkers. Aus der Kollision resultierte ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. 

Raststatt - Abgebogen trotz Gegenverkehr

Nach einem Unfall am Mittwochabend in der Rauentaler Straße, musste die Fahrbahn für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. Zuvor kam es gegen 19.45 Uhr zu einer Kollision zwischen dem Fahrer eines Kleintransporters und dem Lenker eines VW Lupo. Der 48 Jahre alte Chauffeur des 3,5-Tonners bog von der Rauentaler Straße nach links in die Lochfeldstraße ab und übersah hierbei den entgegenkommenden Polo, dessen 62-jähriger Fahrer durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen davontrug - er musste mit dem Krankenwagen in das Klinikum Rastatt gefahren werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 5.000 Euro geschätzt, der VW Polo wurde abgeschleppt. 

Rastatt - Unfall im Kreuzungsbereich

Eine 80 Jahre alte BMW-Fahrerin befuhr am Mittwochmorgen den Ötigheimer Weg aus Richtung Stadtmitte kommend. Gegen 11 Uhr übersah sie im Kreuzungsbereich zum Berliner Ring den bevorrechtigten Audi eines 58-Jährigen. Es kam zur Kollision, bei der beide Unfallbeteiligten unverletzt blieben. An den Fahrzeugen war jedoch ein Gesamtschaden von rund 8.000 Euro zu verzeichnen. 

Rastatt - Schwer verletzt

Bei Abrissarbeiten in der Herrenstraße wurden am Dienstagnachmittag gegen 14.40 Uhr zwei Männer verletzt. Bei Arbeiten an einer Wand zwischen zwei Gebäudeteilen löste sich die Dachabdeckung und stürzte auf einen Arbeiter. Ein zweiter Mann wurde durch herabfallende Ziegel leicht verletzt. Die verständigte Feuerwehr und der Rettungsdienst kümmerten sich um den schwerverletzten 40-Jährigen, der aus etwa sieben Meter Höhe über eine Drehleiter befreit werden musste. Die Polizei in Rastatt hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Handy und Bargeld weg

Leichte Beute machte ein Dieb im Verlauf des Montags in der Rheinstraße. Aus einem unverschlossenen Wagen, welcher im Hof eines Anwesens abgestellt war, entnahm der Unbekannte in der Zeit zwischen 13 und 20.30 Uhr ein Smartphone mit "Flap-Tasche" und Bargeld im Gesamtwert von etwa 340 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen. 

Rastatt - Gestreift

Ein 21-jähriger Lastwagenfahrer fuhr am Dienstagabend an einer Engstelle in der Baumeisterstraße zu weit nach rechts und streifte dadurch den am Fahrbahnrand geparkten Audi A6 einer 23-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand hierbei ein Gesamtschaden von rund 9.000 Euro. Beamten des Polizeireviers Rastatt kümmerten sich um die Aufnahme des Verkehrsunfalls. 

Sinzheim - Stahlseil hat seinen Zweck erfüllt 1

Ein Unbekannter hatte sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergeblich an der Durchtrennung eines Stahlseils versucht, was dem Eigentümer einer Holzhütte im Gewann "Bruchacker" den Erhalt seines Rasenmähers sicherte. Das Objekt der Begierde war in der Hütte mit dem Stahlseil an eine Betonmaschine angebunden, was sich für den ungewollten Besucher als unüberwindbares Hindernis darstellte. Unvollendet in seinem Vorhaben zog der Fremde von dannen. Der Sachschaden hielt sich mit etwa 30 Euro in Grenzen. 

BAB 5 - Tank aufgerissen-Diesel ausgelaufen

Ein auf der Südfahrbahn zwischen den Anschlussstellen "Rastatt-Nord und Rastatt-Süd" liegender Kunststoffkanister, hat am frühen Donnerstagmorgen zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz geführt. Der 30 Jahre alte Lenker eines Sattelzugs überfuhr kurz vor 4 Uhr das herrenlose Behältnis, was dazu führte, dass der Tank der Sattelzugmaschine aufgerissen wurde und daraus zirka 350 Liter Diesel ausliefen. Außer elf Wehrleuten der Feuerwehr Raststatt waren auch Vertreter des Umweltamts Rastatt und ein Abschleppdienst im Einsatz. Zur Fahrbahnreinigung musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Der Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. 

BAB 5 - Sattelzug-Fahrer in Schlangenlinien

Bei einer Durchfahrtskontrolle an der Tank- und Rastanlage Bühl ging den Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl am Dienstagmittag der Fahrer eines Sattelzugs ins Netz. Zuvor meldeten mehrere Reisende über Notruf, dass der Lenker eines Lastwagens deutlich in Schlangenlinie unterwegs sei. Bei der folgenden Überprüfung konnten die Ermittler gegen 13.20 Uhr feststellen, dass der 28-Jährige Kraftfahrer offensichtlich unter der Beeinflussung von Betäubungsmittel stand. Ferner wurden in seinen mitgeführten Sachen eine Kleinmenge Haschisch und Marihuana gefunden. Der junge Mann musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Nach Auswertung der Blutentnahme wird er mit einem Fahrverbot rechnen müssen.  

Karlsruhe - 66 Jahre alte Frau mögliches Opfer eines Tötungsdeliktes

Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag gegen 09.00 Uhr von einem Wohnungsbrand in der Albtalstraße 4 verständigt. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde die leblose 66-jährige Mieterin von der Feuerwehr geborgen. Die Rettungskräfte konnten der Frau nicht mehr helfen, sie war bereits tot. Die Ermittlungen der hinzugerufenen Kriminalpolizei ergaben, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte. Bei der Kripo wurde die Sonderkommission "Kolping" mit 37 Beamtinnen und Beamten eingerichtet, die noch am Nachmittag die Ermittlungsarbeit aufnahm. Die Kriminaltechnik hat mit den umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort begonnen.  Zur Klärung der genauen Todesursache wird die Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Obduktion der Verstorbenen veranlassen. 

Karlsruhe - Kind wird von Lkw-Fahrer übersehen

Zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 9 Jahre alter Junge glücklicherweise nur leicht verletzt wurde, kam es am Dienstagmittag in der Carl-Metz-Straße in Karlsruhe.  Nach den Feststellungen der Beamten der Verkehrsgruppe Karlsruhe fuhr eine Mutter mit ihrem Sohn gegen 16.45 Uhr entgegen der Fahrtrichtung auf dem dortigen Radweg. Aus einer Grundstückseinfahrt näherte sich eine Sattelzugmaschine und erkannte die heranfahrende Mutter. Der 35-jährige rumänische Fahrer, gab der Mutter mit einem Handzeichen zu verstehen, dass sie ihre Weiterfahrt fortsetzen kann. Als die Mutter das Fahrzeug passierte, setzte der Fahrzeugführer seine Fahrt fort und übersah dabei den hinter der Mutter fahrenden Jungen und erfasste diesen. Das Rad des Jungen geriet dabei unter die Zugmaschine. Der Bub stürzte zu Boden und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik gebracht. 

Karlsruhe - 27-Jähriger von zwei Männern angegriffen

Unvermittelt angegriffen wurde ein 27-Jähriger am frühen Donnerstagmorgen in der Kaiserstraße. Nach Zeugenangaben war das Opfer gegen 02.30 Uhr zu Fuß am Europaplatz unterwegs und streifte, scheinbar unbeabsichtigt beim Vorbeilaufen zwei entgegenkommende Männer. Daraufhin schlugen die beiden sofort auf den 27-Jährigen ein. Einer der Angreifer trat dann auf den am Boden Liegenden ein. Anschließend flüchteten beide. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte die beiden 17 und 27 Jahre alten Angreifer vorläufig festgenommen werden. Das 27-jährige Opfer musste in ein Krankenhaus verbracht werden. 

Karlsruhe - Diebstahl aus Baucontainer

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag aus einem Baucontainer in der Fiduciastraße in Karlsruhe Arbeitsmaschinen im Wert von circa 2.000 Euro gestohlen.  Die Diebe gelangten über einen Bauzaun in das Baustellengrundstück. Dort hebelten sie mit Gewalt die Tür des Baucontainers auf und entwendeten einen Stampfer sowie einen Zweihand-Trennschleifer. Da die gestohlenen Arbeitsgeräte enormes Gewicht aufweisen, muss davon ausgegangen werden, dass die Langfinger zum Abtransport der Geräte ein Fahrzeug benutzt haben.  Wer hierzu sachdienlich Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter 0721-49070 in Verbindung zu setzen. 

Rheinstetten - Sanierung Federbachstraße

Die Tiefbauarbeiten der Federbachstraße beginnen am 06. Juni 2017 und dauern voraussichtlich bis September 2017. Sie umfassen den Neubau der Straße, den Austausch der Wasserleitung und punktuelle Sanierungen der Abwasserleitungen im öffentlichen Bereich. Im Zuge der Neuverlegung der Wasserleitung werden auch die Trinkwasserhausanschlussleitungen saniert. Während der Bauarbeiten wird der Straßenabschnitt gesperrt sein und die angrenzenden Grundstücke können nicht mit dem PKW erreicht werden. Zu Fuß sind die Grundstücke jederzeit erreichbar. Wir bitten um Ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen und Einschränkungen. Für Fragen können Sie sich gerne an das Sachgebiet Tiefbau und Umwelt unter der Telefonnummer 07242/9514 -630/-634 und -636 wenden.

Bruchsal - Motorradfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 53-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in Bruchsal. Eine 26-jährige Pkw-Lenkerin wollte gegen 15.30 Uhr von der Schwetzinger Straße nach links auf das Gelände einer Tankstelle abbiegen. Hierbei übersah sie den entgegenkommenden Motorradfahrer und stieß mit diesem zusammen. Der 53-Jährige musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 3500 Euro geschätzt. 

Wiesental - Unbekannte sprengen zwei Geldautomaten

Unbekannte sprengen zwei Geldautomaten Vorraum Bild-Infos Download  Waghäusel-Wiesental (ots) - Gleich zwei Geldautomaten haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch im Vorraum einer Bankfiliale in der Mannheimer Straße in Waghäusel-Wiesental gesprengt. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei waren insgesamt vier Täter gegen 3.30 Uhr zugange die nach der Sprengung beschädigten Automaten zu plündern. Ein weiterer Täter wartete in einem Fluchtfahrzeug vor der Bank. Es soll sich nach Zeugenangaben um eine dunkle Limousine der Marke Audi oder BMW gehandelt haben. Mit dem erbeuteten Bargeld flüchteten die Diebe schließlich über die Schanzen- und Bahnhofstraße in Richtung Triebstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers bislang ergebnislos. Der angerichtete Sachschaden an den Automaten, der Einrichtung und an dem durch die Explosion schwer beschädigten Gebäude liegt im sechsstelligen Bereich. Die Ermittler des Kriminalkommissariats Bruchsal prüfen ebenfalls einen möglichen Zusammenhang mit Taten in Linkenheim-Hochstetten und Ketsch, wo Unbekannte in ähnlicher, rabiater Weise an das Bargeld der Automaten gelangten.  Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 0721/939-5555 mit der Kriminalpolizei Karlsruhe in Verbindung zu setzen. Im Zusammenhang mit der Sprengung zweier Geldautomaten in einer Bankfiliale in der Mannheimer Straße in Waghäusel-Wiesental, setzt das betroffene Geldinstitut für Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus.  Mitteilungen bitte unter 0721/939-5555 an die Kriminalpolizei Karlsruhe.  Über die Zuerkennung, Verteilung und Auszahlung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für solche Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört. 

BAB 8 36 km/h zu schnell

Ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot von einem Monat hat sich ein 31 Jahre alter rumänischer Lkw-Fahrer am Donnerstagmorgen auf der westwärts führenden Autobahn 8 bei Pforzheim eingehandelt. Unter den Augen einer Zivilstreife des Pforzheimer Verkehrskommissariats überholte der Mann zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Ost und -Nord trotz Verbots gleich mehrfach andere Schwerfahrzeuge. Als sich der Zivilwagen dann vor ihn setzte, wollte der 31-Jährige auch noch die Beamten überholen, wurde von diesen aber gestoppt.  Beim Auslesen des Kontrollgerätes kam zutage, dass der 31-Jährige bei seinen Manövern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 116 km/h unterwegs gewesen war und an den Vortagen noch zwei Verstöße in gleicher Größenordnung begangen hatte. Zur Sicherung des anstehenden Verfahrens behielten die Beamten schließlich eine Kaution von 525 Euro ein. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)