Badens Herz auf der Zunge

Erstellt: Montag, 15. Oktober 2018

Karlsruhe (proh). Badens Herz auf der Zunge - Pralinen, die nicht nur wunderbar schmecken, sondern etwas Gutes tun. Dieser Gedanke steht hinter den Gelbfüßler-Pralinen, die nun schon seit über einem Jahr erfolgreich in der Tourist-Information Karlsruhe verkauft werden. 20 Prozent des Kaufpreises gehen an den ehrenamtlichen Verein die Tafel. So wächst der Spendenbetrag mit jeder verkauften Schachtel der Pralinen weiter an. Ein Scheck, der symbolisch in Form einer großen Gelbfüßler- Bonbonniere konnte überreicht werden.

Erfinder Thomas Kessel freut sich sehr über den Erfolg der Gelbfüßler, die es in der heutigen Form dank der Zusammenarbeit mit dem Konditor Mario Köhler gibt. Dass die süße Köstlichkeit etwas Gutes tun soll, stand für ihn von Anfang an fest. Er entschied sich bewusst dafür nur ein nur ein Projekt zu unterstützen, damit die gesammelte Summe eine richtige Hilfe ist.

Dass die Wahl auf die Tafel fiel, lag in seinen Augen nah, wie er erklärt: „Menschen, die sich die Gelbfüßler kaufen, unterstützen damit Personen, die sich das leider nicht leisten können. Sozusagen schließt sich damit der soziale Kreislauf“. Zudem soll sein Projekt als Vorbild dienen und zeigen, dass es möglich ist mit kleinen Schritten etwas zu bewegen.

Die Freude über den Erfolg der Pralinen ist auch bei Klaus Hoffmann, dem Geschäftsführer der Karlsruher Tourismus GmbH, groß: „Es ist einfach toll, dass die Karlsruher sowie die Gäste in Karlsruhe so spendenfreudig sind. Die Gelbfüßler-Pralinen zeigen, dass es möglich ist, mit einem touristischen Produkt die Einheimischen zu unterstützen und gleichzeitig den Gästen der Fächerstadt eine Freude zu machen.“ Für Klaus Hoffmann und sein Tourismusteam ist es etwas ganz Besonderes diesen Scheck der Karlsruher Tafel überreichen zu dürfen.

Nicht weniger überrascht über die stattliche Summe zeigt sich Ursula Höhn von der Karlsruher Tafel. Glücklich nimmt sie den Scheck, der symbolisch in Form einer großen Gelbfüßler- Bonbonniere überreicht wurde, im Namen der Karlsruher Tafel an und erzählt, dass das Geld gut gebraucht wird: „Wir haben insgesamt 3 Autos, die die Lebensmittel einsammeln. Da entstehen hohe Benzinkosten. Hinzu kommt, dass auch mal ein Kühlschrank oder ähnliches ersetzt werden muss. 3000€ sind da wirklich eine große Hilfe“.

Seit mittlerweile 25 Jahren sammelt die Tafel einwandfreie überschüssige Lebensmittel und verteilt sie an bedürftige Personen. Die Karlsruher Tafel wurde 1996 ins Leben gerufen und gehört damit zu den ältesten Tafeln in Baden-Württemberg. Allein sie versorgt rund 1'000 Bedürftige.

(Quelle: KaTo/HIN)