Kunst & Inklusion

Erstellt: Dienstag, 25. September 2018

Rastatt (eve). Seit 20. Juni 2018 ist es in Rastatt wieder möglich, gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Im Atelier der Augusta-Sibylla-Schule im Westring 20 in 76437 Rastatt, treffen sich Kunstinteressierte, um in der Gruppe Kunst zu machen. Neben der gemeinsamen künstlerischen Arbeit wird diskutiert und philosophiert. Bei diesem Kunst- und Kreativ-Angebot können sich die Teilnehmer mit verschiedenen Techniken und Ausdrucksformen ausprobieren. Unter anderem wird gemalt, gedruckt, geschnitzt und modelliert. Auch wird überlegt, Fotografie, Video und Performance Kunst ins Programm aufzunehmen.

Inklusion ( Integration ) spielt eine große Rolle

In erster Linie geht es bei dem Projekt 'KDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!' darum, dass sich Menschen aller Couleur begegnen, kennenlernen und im besten Falle Freundschaften schließen. Die Kunst dient als wichtiges Zwischenglied und erzeugt eine spannende sowie interessante Nebenwirkung.  Eine Gesellschaft, in der jeder Mensch anerkannt wird und gleichberechtigt sowie selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen, sozialem Status oder sonstigen individuellen Merkmalen. So definiert der Verein die Inklusion.

Nachdem im die Flüchtlingsunterkunft in der Lyzeumstraße geschlossen wurde, musste auch das Kunstprojekt mit Bürgern und Geflüchteten zwangsläufig stoppen. Jetzt gibt es eine neue Lösung: Am Mittwoch, 20. Juni, von 17 bis 19 Uhr startet das integrative Kunstprojekt erstmals im Atelier der Augusta-Sibylla-Schule im Westring 20 in 76437 Rastatt.

Der Künstlerische Leiter, Alessandro Benigni, und seine Ehefrau Claudia hatten mit ihrem Verein "Kunst und Inklusion“ die Idee bereits 2016, ein Kunstprojekt zu starten, bei dem sich Einheimische, Migranten und Flüchtlinge treffen, um gemeinsam Kunst zu machen. So entstanden bereits viele Werke auf unterschiedliche Weise. Die Stadt Rastatt stellt die Materialien. Ehrenamtliche Künstler*innen zeigen verschiedene Techniken und inspirieren dazu, der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Nach der Schließung der Unterkunft gestaltete sich die Suche nach neuen Räumlichkeiten zunächst schwierig. Auch weil der Zugang barrierefrei sein muss. Der Verein Junge Flüchtlinge Rastatt e.V. unterstützt das Projekt mit 1'000 Euro. Vereinsvorsitzende Ute Kretschmer-Risché: "Ich war tief beeindruckt, was Menschen zu Papier bringen. Gerade die Flüchtlinge malten Eindrücke von ihrer Flucht, von Krieg und Verfolgung." Alessandro Benigni bestätigt: "Kunst kann eine Form von Verarbeitung sein."

In erster Linie gehe es allerdings darum, dass sich Menschen aller Couleur begegnen, kennenlernen und im besten Falle Freundschaften schließen. Die Kunst diene, so Benigni, als wichtiges Zwischenglied und erzeuge eine spannende sowie interessante Nebenwirkung. Neben der gemeinsamen künstlerischen Arbeit wird diskutiert und philosophiert.

Bei diesem Kunst- und Kreativ-Angebot können sich die Teilnehmer mit verschiedenen Techniken und Ausdrucksformen ausprobieren. Unter anderem wird gemalt, gedruckt, geschnitzt und modelliert. Auch wird überlegt, Fotografie, Video und Performance Kunst ins Programm aufzunehmen. Das Angebot wird nun an neuer Stelle erweitert.

Ausstellung im Rathaus Gernsbach

Anlässlich des 800 jährigen Jubiläum der Stadt Gernsbach wird sich der Verein am Rahmenprogramm beteiligen. Die Treffen finden zweimal im Monat statt und sind auf ein Jahr angesetzt. Immer an zwei Mittwochen des Monats von 17 bis 19 Uhr. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Für Kinder wird der Verein Kunst & Inklusion e.V. zeitnah auch ein dauerhaftes Kunstprojekt anbieten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Treffen finden zweimal im Monat statt und sind auf ein Jahr angesetzt. Immer an zwei Mittwochen des Monats von 17 bis 19 Uhr. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Es herrscht Barrierefreiheit. Die Teilnahme ist kostenlos. Ehrenamtliche Künstler*innen zeigen verschiedene Techniken und inspirieren dazu, der Phantasie freien Lauf zu lassen. Die nächsten Treffen finden am 10. + 24. Oktober, 14. + 28. November und 12. Dezember 2018 statt.

Im März 2019 wird es in der Galerie des Rathauses Gernsbach eine Gemeinschaftsausstellung im Sinne der Inklusion geben. Hier werden auch Werke gezeigt die im Rahmen des Kunstprojektes entstanden sind. Gefördert und unterstützt wird das Projekt von Junge Flüchtlinge Rastatt e.V., der Katholischen Kirche Rastatt, der Stadt Rastatt und dem Landkreis Rastatt. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deswegen ist eine Anmeldung per eMail oder Telefon wünschenswert! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon: 0178 80 65 39 2.

(Quelle: K&I.ra/HIN)