Unicef-Lauf 2017

Erstellt: Montag, 17. Juli 2017

Rastatt (pm). Zum ersten Mal veranstaltete die Pestalozzi-Schule, kreiseigene Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, einen Unicef-Lauf. Ein Riesenerfolg, wie das Organisationsteam im Nachhinein berichtet, denn es sind nicht nur fast 60 Schüler den Rundkurs auf dem Niederbühler Sportplatz mit Begeisterung gelaufen, sondern auch mit finanziellem Ertrag zugunsten von Unicef. 20 Schüler waren mit Sponsoren auf dem Rundkurs, 40 Schüler beteiligten sich spontan und absolvierten so einen Langstreckenlauf - jeder nach seinen Möglichkeiten, schnell oder langsam oder gar im Rollstuhl, manche mit Hilfe von Lehrern, Eltern und FSJ’lern, aber alle angefeuert von Eltern und Zuschauern, die jeden Zieleinlauf mit lauten Bravo-Rufen beklatschten.

Kurz vor Schuljahres-Schluss wird traditionell das Sportfest der Pestalozzi-Schule durchgeführt. In vielen leichtathletischen und anderen Disziplinen messen sich die Schüler miteinander und erleben so einen vielseitigen und abwechslungsreichen Tag. In diesem Jahr ist eine neue Attraktion hinzugekommen: der Unicef-Spendenlauf der Schüler.

Schon vor vielen Wochen hatten sie begonnen, nach Sponsoren zu suchen, die für jede gelaufene Runde einen vorher angekündigten Fixbetrag spenden wollten. Das auf diese Weise „erlaufene“ Spenden-Geld wird an Flüchtlingskinder in Syrien und den Nachbarländern weitergeleitet. „Warum sollten sich nicht gerade unsere Schüler auch für andere Kinder einsetzen? Sie wissen sehr gut, wie es ist, anders zu sein und nicht die gleichen Möglichkeiten zu haben wie nicht behinderte Kinder. Aus der Dankbarkeit heraus, über die Möglichkeiten, die es für unsere Schüler gibt, entstand die Motivation anderen zu helfen“.

Christoph Nonnenmacher, Leiter der Pestalozzi-Schule, war positiv überrascht, dass schon der erste Spendenlauf so gut bei Schülern, Eltern und Sponsoren ankam. Auf Seiten der Lehrerschaft hatten Tanja Kowar und Uwe Gerstenberg gemeinsam mit der Schulsekretärin Petra Wild die Vorarbeiten übernommen.

Tanja Kowar war begeistert von der Dynamik, die sich dabei entwickelte: „Unsere Schüler haben sich gegenseitig mit der Begeisterung angesteckt und wir sind sehr stolz, dass sie das durchgehalten haben.“ Mit 13 Runden war der Berufsschulstufenschüler Fabio Leo der Top-Läufer, aber es gab noch 5 Medaillen für 12 und 11 Runden.

Zusätzlich zu den Spendengeldern für die gelaufenen Runden wurden von den Zuschauern weitere Spendengelder übergeben, denn viele wollten die tolle Aktion zusätzlich unterstützen. So war der Jubel dann auch groß, als die besten Sportler mit Preisen ausgezeichnet und die fleißigen Läufer mit Medaillen geehrt wurden.

(Quelle: StVwRA)