Polizeibericht 170418 u.a.

Erstellt: Dienstag, 17. April 2018

(poli). Der Rückruf läuft, VW zahlt in den USA milliardenschwere Entschädigungen an die Umweltbehörden und jedem betroffenen VW-Kunden 5'100 bis 10'000 Dollar. Im deutschen Rechtssystem gibt es jedoch keine Sammelklagen nach US-amerikanischem Vorbild. Betroffenen droht jetzt für den Fall der Nichtdurchführung des Softwareupdates die Betriebsuntersagung bzw. die Verweigerung der Plakette bei der HU. Nach Ablauf einer Frist von 18 Monaten nach der ersten Aufforderung durch den Hersteller zur Durchführung des Softwareupdates, wird – wenn das Update fehlt – die Plakette verweigert.

Für die ersten VW-Diesel-Fahrer, die kein Update ihrer manipulierten Fahrzeuge vornehmen ließen, wird es jetzt eng. Die Prüfer erkennen auf einen "erheblichen Mangel" und fordern den Halter auf, diesen unverzüglich zu beseitigen – ähnlich wie bei defekten Bremsen oder einer schadhaften Lichtanlage. Lässt dieser binnen vier Wochen das Update vornehmen, wird er zu einer – kostenpflichtigen – Nachprüfung zugelassen. Einige Besitzer haben Post vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) bekommen mit der Ankündigung, dass ihren Autos die Betriebsuntersagung durch die Zulassungsstelle droht. Hintergrund ist, dass für ihr Modell die Frist von 18 Monaten nach der ersten Aufforderung von Volkswagen zur Durchführung des Softwareupdates verstrichen ist. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, wird die örtliche Zulassungsstelle informiert, die ein Verfahren zur Betriebsuntersagung einleiten kann.  ADAC fordert Entschädigungszahlung  Bislang ist nicht geklärt, ob sich aus der Umrüstung Langzeitschäden ergeben. Aus Sicht des ADAC ist es daher an der  Zeit, eine vergleichbare, verbraucherfreundliche Wiedergutmachung wie in den USA auch für deutsche Kunden anzubieten. Auch wenn dafür in Deutschland keine gesetzliche Verpflichtung besteht, so zeigt der Vergleich von VW in den USA mit einer Entschädigungszahlung in der Größenordnung von 5'000 Dollar, dass eine Einigung im Sinne der Verbraucher möglich ist. Das sollte auch für Deutschland der Rahmen sein.   Noch keine obergerichtlichen Entscheidungen  Für die Verbraucher ist es zudem extrem wichtig, dass baldmöglichst Obergerichte die offenen Rechtsfragen klären und dass der Gesetzgeber die Rechtsdurchsetzung für die Zukunft erleichtert, z.B. durch Musterfeststellungsklagen. Die Erfolgsaussichten von Klagen sind immer noch unsicher, auch wenn die Tendenz in jüngster Zeit mehr Richtung Verbraucherfreundlichkeit geht. (SIEHE AUCH: Diese Klagen sind sinnvoll)

Baden-Baden - Aufgefahren und verletzt

Zu einem Unfall zwischen zwei schwergewichtigen Autos kam es am Montagmittag gegen 14.15 Uhr in der Fremersbergstraße. Der 68-jährige Fahrer eines Audi Q5 musste an einer dortigen Ampel halten, was der nachfolgende 56 Jahre alte Lenker eines Cadillac Escalade offenbar übersah. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge wurden der Audi-Fahrer und seine gleichaltrige Mitfahrerin leicht verletzt. An beiden SUV entstand ein Schaden von insgesamt etwa 4'000 Euro. 

Baden-Baden - Radfahrerin verletzt

Nach einem Verkehrsunfall heute Morgen in der Breisgaustraße wurde eine 37-jährige Radfahrerin verletzt. Die Frau war kurz vor 9 Uhr in westliche Richtung unterwegs, als sie im Bereich einer dortigen Einmündung die Vorfahrt einer 22-jährigen Ford-Fahrerin missachtete. Es kam zur Kollision, wobei die Lenkerin des Zweirades gegen die Windschutzscheibe prallte und letztlich auf die Straße stürzte. Sie musste vorsorglich in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden. Die Beamten der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden kümmerten sich um die Unfallaufnahme. 

Baden-Oos - Bauarbeiten erweitert

Voraussichtlich ab kommenden Montag, 23. April, wird der derzeit laufende Bauabschnitt in der Ooser Hauptstraße auf die Einmündung der Dekan-Höfler-Straße erweitert. Deshalb richtet das städtische Fachgebiet Tiefbau eine Umleitung für die Anlieger über die Ooser Burgstraße sowie die Querstraße ein. Die Ein- und Ausfahrt in die Dekan-Höfler-Straße ist ab diesem Zeitpunkt für die Dauer von zirka vier Wochen nicht mehr möglich. Die Zufahrt vom Ooser Leo kommend ist für Anlieger bis zur Ooser Kirchstraße frei. Die beengten Verhältnisse, insbesondere in der Querstraße, machen es für die Rettungskräfte (Drehleiter) erforderlich, dort beidseitig ein absolutes Halteverbot auszusprechen, welches im Bereich der Querstraße 1 wegen der Kurvenradien auch die private Hoffläche betreffen wird. Der Bereich zwischen Ooser Sternstraße und Dekan-Höfler-Straße wird voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen. Der Bereich zwischen Dekan-Höfler-Straße und Kindergarten, der auch den gesamten Kirchplatz beinhaltet, wird in zwei Abschnitten bis innerhalb der Sommerferien fertiggestellt sein. Die Durchfahrt der Ooser Hauptstraße bleibt bis zur Fertigstellung weiterhin gesperrt, die Zufahrt ist jeweils bis zur Baustelle für Anlieger frei. Die Erreichbarkeit für Eigentümer und Kunden der ansässigen Geschäfte bleibt gewährleistet. 

Kuppenheim - Wegen Alkohol gestürzt?

Zu einem Unfall mit einem verletzten Fahrer eines Leichtkraftrades kam es am Montagabend gegen 21.15 Uhr auf der B 462 bei Kuppenheim. Der 59 Jahre alte Zweiradfahrer befuhr die Bundesstraße von Gaggenau kommend in Richtung Rastatt, als er kurz nach der Murgbrücke (K 3737) im Bereich eines Parkplatzes alleinbeteiligt nach rechts von der Straße abkam. Dort kam der Mann zu Fall, verlor dabei seinen Helm und zog sich schwere Verletzungen zu. Andere Autofahrer sahen nur wenig später den Liegenden und verständigten die Rettungskräfte. Der Mann wurde, nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst, schwer verletzt in das Rastatter Klinikum gebracht. Da während der Unfallaufnahme starker Alkoholgeruch bei dem 59-Jährigen festgestellt wurde, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. 

Rastatt - Ohne Führerschein

Schon zum zweiten Mal diesen Monat traute sich ein 20-Jähriger ohne Führerschein hinters Steuer. Der junge Mann wurde am Montagabend gegen 22:00 Uhr in der Werkstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen und zögerte nicht lang bevor er angab nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Anfang des Monats wurde der 20-Jährige bereits in gleicher Sache zur Rechenschaft gezogen. 

Rastatt - Drogenkonsum aufgeflogen?

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Montagabend an der Mahlbergstraße musste sich eine 29-jährige Ford-Lenkerin wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmittelen verantworten. Gegen 20.20 Uhr stellten die Beamten bei ihr mehrere Anzeichen auf einen vorangegangenen Rauschmittelkonsum fest. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest erhärtete den Verdacht. Der 29-Jährigen droht nun eine Anzeige.  

Rastatt - Wendemanöver missglückt

Die Einsatzfahrt eines Mitarbeiters der Bundespolizei endete am Dienstagnachmittag auf der B 462 in einer Kollision mit einem Mercedes. Der Beamte machte gegen 16 Uhr zwischen der Abfahrt "Untere Wiesen" und der B 3/B 36 kehrt und stieß beim Zurücksetzen mit einem in Richtung Rastatt fahrenden Mercedes zusammen. Der hierdurch entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10'000 Euro. Verletzt wurde niemand. 

Rastatt - Bürgerbüro barrierefrei umgebaut

Nur drei Tage haben die Umbauarbeiten gedauert, nun präsentiert sich die Infotheke im Bürgerbüro barrierefrei mit einem niedrigeren, behindertengerechten Bedientisch auf der linken Seite. Diesen können bei Bedarf Rollstuhlfahrer/innen und Gehbehinderte nutzen. Zudem ist die gesamte Theke ein Stück nach vorne versetzt worden. Den Umbau der Bestandsmöbel und die Ergänzung der Theke hat MSB Büroeinrichtungen aus Rastatt vorgenommen, die umfangreichen Elektroarbeiten haben Mitarbeiter der Firma Elektro Lienhart aus Bühl ausgeführt. Die Mitarbeiter/innen im Bürgerbüro freuen sich über die neue, barrierefreie Theke und den damit verbundenen verbesserten Service für Menschen mit Behinderung. 

Sinzheim - Mit dem Mountainbike gestürzt

Ein 17-jähriger Radler befuhr am Montagabend gegen 21:45 Uhr den Eichenweg, als er auf seiner Fahrt bergab ohne fremdes Zutun stürzte. Der junge Mann, der bei dem Unfall keinen Helm trug, verletzte sich schwer und wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Klinikum gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste. 

SONDERMELDUNG - Aufruhr durch Jugendgruppen

Das Aufeinandertreffen zweier rivalisierender Jugendgruppen verschiedenster Nationalitäten hat am Montagabend für Aufruhr in der Lahrer Innenstadt gesorgt. Ein noch unüberschaubarer Personenkreis formierte sich kurz vor 18.30 Uhr zunächst am Rathausplatz. Zeugen sprechen von dreißig bis fünfzig Jugendlichen. Nachdem es dort zu einem kleineren Disput kam, in deren Verlauf ein 17-Jähriger eine Ohrfeige erhalten haben soll, trennten sich die wohl untereinander bekannten Kontrahenten. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich die Widersacher kurze Zeit später per Telefon und Messenger-Diensten am Schloßplatz erneut verabredet. Nun ging es wesentlich robuster zu als zuvor und die Emotionen schwappten über. Der genaue Ablauf und die Hintergründe der sich abgespielten Auseinandersetzung sind nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Fest steht, dass ein weiterer 17-Jähriger derartige Verletzungen davongetragen hat, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Bislang sind den Beamten des Polizeireviers Lahr vier Verletzte bekannt. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. 

BAB 5 - Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Drogenkurier fest

Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg haben am 14. April im Rahmen der Kontrolle eines internationalen Fernreisebusses aus Spanien bei Kehl einen mutmaßlichen Drogenkurier angetroffen. Im Rucksack des 22-jährigen guineischen Staatsangehörigen, der von Barcelona nach Frankfurt/Main unterwegs war, fanden die Beamten zwei Kilogramm Marihuana. Der bereits polizeibekannte Mann wurde vorläufig festgenommen und dem Zollfahndungsamt Stuttgart übergeben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg wurde er am 15. April dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Offenburg vorgeführt, der Haftbefehl erließ. 

Bretten - Strasse für Verkehr freigegeben

Die Georg-Wörner-Straße wurde nach mehrmonatiger Bauphase ihrer Bestimmung über- und wieder für den Verkehr freigegeben. Bereits im März 2017 wurde die Umgestaltung der Straße durch den Gemeinderat gebilligt. Ende Dezember 2017 sollten die Maßnahmen abgeschlossen sein. Verzögerungen gab es dann allerdings aufgrund der kalten Witterung: Der schwarze Haftkleber, auf dem die Decke aus gelb eingefärbtem Spezialasphalt aufgetragen wurde, musste zunächst einen Tag lang trocknen, da es sonst zu dunklen Schlieren auf dem gelben Asphalt kommen konnte. Dazu brauchte es trockenes Wetter und stabile Temperaturen. 

Dettenheim - Einbruch in Bäckereifiliale

Ein unbekannter Täter verschafften sich in der Nacht zum Dienstag gewaltsam Zutritt über die Eingangstür in eine Bäckereifiliale in der Liedolsheimer Hauptstraße. Im Verkaufsraum ging der Einbrecher zielstrebig in den Kassenbereich und überprüfte dort die offen stehende leere Kasse. Ob der Langfinger bei seiner weiteren Suche nach Wertgegenständen fündig wurde, kann bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. 

Karlsdorf-Neuthard - Rotlicht übersehen

Ein 45-jähriger VW-Fahrer hat am Dienstag um 17.15 Uhr an der Bürgermeister-Huber-Straße in Fahrtrichtung Bruchsal eine rote Ampel übersehen. Der Fahrer eines bislang unbekannten Personenwagens fuhr bei Grün in die Kreuzung, um nach rechts abzubiegen. Nach einem Hupsignal anderer Autos bremste er ab, gleichzeitig passierte der VW zügig den Kreuzungsbereich. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass es nicht zu einem Unfall kam. Durch die unerwartete Vollbremsung des bei Grün gefahrenen Autolenkers musste ein dahinter Fahrender massiv auf die Bremse treten, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Der unbekannte Autofahrer und weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard, Telefon 07251 42760, zu melden. 

Karlsruhe - Verdacht der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung

Die Bundesanwaltschaft lässt seit heute Morgen (17. April 2018) aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs die Wohnungen von vier namentlich bekannten Beschuldigten durchsuchen. Die Beschuldigten stehen in dem Verdacht, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet und sich an ihr mitgliedschaftlich beteiligt zu haben (§ 129a Abs. 1 StGB).  Festnahmen sind bislang noch nicht erfolgt. Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen eint die Beschuldigten eine nationalsozialistische Gesinnung. Vor diesem Hintergrund sollen sie sich zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt, spätestens aber Anfang 2017, unter dem Namen "Nordadler" zu einer rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Ziel der Vereinigung soll es gewesen sein, dem Nationalsozialismus in Deutschland zum Wiedererstarken zu verhelfen. Dazu haben sie auch bislang aber noch nicht näher konkretisierte Anschläge auf politische Gegner in Erwägung gezogen. Zu diesem Zweck sollen sich die Beschuldigten bereits bemüht haben, Waffen, Munition sowie Materialien zum Bau von Brand- und Sprengvorrichtungen zu beschaffen. Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren. Insbesondere soll geklärt werden, ob die Beschuldigten bereits über Waffen oder sonstige Gegenstände zur Anschlagsbegehung verfügen. Vor diesem Hintergrund haben die mit dem Vollzug der Durchsuchungsanordnungen befassten Landeskriminalämter ihre jeweiligen Spezialeinsatzkommandos (SEK) hinzugezogen.

Karlsruhe - Festnahmen durch die Bundespolizei

Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe haben in den letzten 24 Stunden im Rahmen von Personenkontrollen vier Männer verhaftet.  Drei der Männer wurden im Hauptbahnhof Karlsruhe und einer im Hauptbahnhof Mannheim verhaftet. Gegen drei der Verhafteten, ein 63-jähriger Türke, ein 29-jähriger Algerier und ein 47-jähriger Deutscher, lag jeweils ein Haftbefehl vor. Die Männer wurden wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichen von Leistungen zu Geldstrafen verurteilt. Da keiner der Verhafteten die Geldstrafen in Höhe von 500 Euro, 490 Euro und 400 Euro bezahlen konnte, wurden sie zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.  Im Hauptbahnhof Karlsruhe wurde gestern Vormittag ein 20-jähriger Deutscher verhaftet, der wegen gefährlicher Körperverletzung vom Amtsgericht Rastatt zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden ist.  Auch er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Karlsruhe - Nach Ladendiebstahlserie in Untersuchungshaft

Insgesamt neun Ladendiebstähle werden einem 31-jährigen Mann vorgeworfen, der am Montag bei Fahndungsmaßnahmen in Karlsruhe festgenommen wurde und nach einem Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag in Untersuchungshaft kam.  Der rumänische Staatsangehörige räumte bei seinem umfassenden Geständnis ein, im Zeitraum von August vergangenen Jahres bis Ende März 2018 zur Finanzierung seines Lebensunterhalts Ladendiebstähle begangen zu haben. Unterbrochen sei die Serie nur durch eine knapp viermonatige Haft gewesen, die gegen den Beschuldigten bis Anfang März wegen anderer Delikte verhängt worden war.  Meist habe er Parfümartikel aus diversen Drogeriefilialen entwendet und sie anschließend auf der Straße in der Karlsruher Südstadt günstig an Passanten verkauft. 

Karlsruhe - Verdacht wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und Urkundenfälschung

Ein 27-jähriger und ein 32-jähriger Mann aus Italien wurden am vergangenen Freitag in einem Fernreisebus am Busbahnhof in Karlsruhe durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe kontrolliert.  Die beiden Männer waren auf dem Weg von München nach Mannheim und wiesen sich mit zwei italienischen Identitätskarten aus.  Da eines der Ausweisdokumente Unregelmäßigkeiten aufwies, wurden die Italiener zur Dienststelle im Hauptbahnhof Karlsruhe verbracht.  Bei der weiteren Untersuchung der Identitätskarten erhärtete sich der Verdacht, dass das Ausweisdokument des 32-Jährigen verfälscht worden war.  Weiterhin lag gegen den Mann ein Haftbefehl aus Österreich wegen gewerbsmäßigen Diebstahls, Urkundenunterdrückung und Entfremdung unbarer Zahlungsmittel vor.  Bei der Durchsuchung der Gepäckstücke wurden bei dem 27-jährigen Begleiter mehrere hochwertige elektronische Multimediageräte, darunter neun Handys, eine Action-Cam und ein Tablet aufgefunden.  Bisher konnten drei der sichergestellten Handys sowie die Action-Cam Diebstählen zugeordnet werden. Die Gegenstände wurden vor wenigen Tagen auf einem Festival in Österreich entwendet.  Die Ermittlungen bezüglich der weiteren sichergestellten Gegenstände dauern an.  Die österreichischen Behörden wurden in die Ermittlungen eingebunden.  Wegen Fluchtgefahr hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Samstag gegen den 27-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei und gegen den 32-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der Urkundenfälschung Haftbefehle erwirkt.  Anschließend wurden die Männer in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. 

Karlsruhe - Auf Gegenfahrbahn geraten

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von rund 9'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag gegen 19 Uhr. Eine 23-jährige Golf-Fahrerin war auf der Eugen-Geck-Straße in Richtung Rudolf-Breitscheid-Straße unterwegs, als sie aus unbekannter Ursache im Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Passat zusammenprallte, der von einem 54-Jährigen gelenkt wurde. 

Karlsruhe - Polizei bereitet sich auf Hochrisikospiel vor

  1. Zum Halbfinale im bfv-Rothaus-Pokal empfängt der Karlsruher SC am Mittwoch den SV Waldhof Mannheim im Wildparkstadion. Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Stadion gerechnet. Am kommenden Mittwochabend kommt es zum Derby zwischen dem Drittligisten Karlsruher SC und dem Regionalligisten SV Waldhof Mannheim. Polizei-Einsatzleiter Lutz Schönthal hat sich vorab mit Fanbriefen an die Anhänger beider Vereine gewandt. Mit der direkten Ansprache an die Fans erhofft sich Schönthal einen Effekt zur Verhinderung von gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Partie ist als sogenanntes high-risk-Spiel eingestuft, da die Fanlager als verfeindet gelten. Die Polizei trifft intensive Maßnahmen für eine strikte Fantrennung, um Konfrontationen vorzubeugen. Zudem besteht im und rund um das Wildparkstadion ein absolutes Alkoholverkaufsverbot. Vor dem Hintergrund der Stadionallianz erfolgte eine enge und partnerschaftliche Abstimmung aller Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Fanprojekte wurden mit einbezogen. Wichtig ist dem Polizei-Einsatzleiter, dass die polizeilichen Maßnahmen transparent sind. Deswegen werden Anti-Konflikt-Teams im Einsatz sein. Die geschulten Polizisten, die durch eine gelbe Warnweste mit entsprechender Aufschrift auf dem Rücken erkennbar sind, sollen offensiv den Dialog fördern, Fans ansprechen und für gegenseitiges Verständnis sorgen. Natürlich haben diese Bemühungen auch Grenzen. "Auch wenn sportliche Rivalität zum Fußball dazugehört, darf diese nicht in gewalttätige Aktionen oder Randale innerhalb oder außerhalb des Stadions ausarten. Wir werden bei Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern, aber auch gegenüber Polizeibeamten konsequent durchgreifen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das Vermummen oder Abbrennen von Pyrotechnik verboten ist", so Schönthal.
  2. Da die Anreisephase zum Spiel, das um 17.30 Uhr beginnt, also in die Zeiten des Feierabendverkehrs fällt, wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Karlsruher Stadtgebiet zu rechnen sein. Hinzu kommt eine Baustelle auf dem Adenauerring zwischen Stadion und Durlacher Tor. Ab 15.30 Uhr und bis zum Ende der Abreisephase wird der Adenauerring auf Höhe des Stadions für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt sein. Die Heimfans werden gebeten, bei der Anreise den Adenauerring von westlicher Seite her (Mühlburger Tor) zu befahren. Die Gäste aus Mannheim sollen über die Theodor-Heuss-Allee anfahren. Am besten, Sie verzichten ganz auf das Auto und nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Zum Ende des Spiels wird die Sperrung des Adenauerrings auch auf den Fußgängerverkehr ausgeweitet. So sollen die Fangruppen auf Distanz gehalten werden. Die mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereisten KSC-Fans sollten dann den Weg durch den Schlossgarten zu den Straßenbahnhaltestellen "Marktplatz" und "Kronenplatz" nehmen.
  3. Es werden zahlreiche Fans mit Zügen der Deutschen Bahn AG anreisen. Die Bundespolizei wird im Bereich der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes im Einsatz sein, um die anreisenden Heim- und Gast-Fans in Empfang zu nehmen und Konfrontationen zwischen den Fanlagern zu verhindern. Gewalttaten und sonstige Ordnungsstörungen sollen durch starke Polizeipräsenz unterbunden werden.  Für die Fußballfans des SV Waldhof Mannheim wird ein zusätzlicher Zug der Deutschen Bahn AG ab dem Hauptbahnhof Mannheim bis zum Hauptbahnhof Karlsruhe eingesetzt werden. Dieser bietet eine Kapazität für circa 400 Reisende.  Am Hauptbahnhof Karlsruhe wird für die Gästefans ein Bustransfer zum Wildparkstadion eingerichtet werden. Dieser steht auch nach dem Spiel, vom Stadion zurück zum Hauptbahnhof Karlsruhe, zur Verfügung. Am Hauptbahnhof Karlsruhe wird im Anschluss der zusätzliche Zug zum Hauptbahnhof Mannheim bereitgestellt.  Die Bundespolizei weißt darauf hin, dass es im Bereich des Hauptbahnhofes Mannheim und Karlsruhe sowie des Bahnhofes Karlsruhe-Durlach zu Behinderungen kommen kann.  Um wichtige Informationen zeitnah an die Fans und an Reisende geben zu können, wird die Bundespolizei den Einsatz auf dem Twitter-Account @bpol_bw begleiten. 

BAB 5 - Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von geschätzten 250'000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstagmorgen auf der BAB A5 in Höhe Karlsruhe-Hagsfeld. Nach den Feststellungen der Autobahnpolizei Karlsruhe erkannte ein 65-Jähriger kurz nach 09.00 Uhr das Stauende zu spät und lenkte seinen Sattelzug auf die Standspur. Dort kollidierte er zunächst mit der dortigen Leitplanke und prallte anschließend gegen den Anhänger mit Vorwarner eines Baustellen-Lkw. Der Anhänger und der Lkw wurden nach links abgewiesen und stießen gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Sattelzug. Der 65-jährige Unfallverursacher und der 35-jährige Fahrer des Baustellen-Lkw wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der mittlere und der rechte Fahrstreifen gesperrt. Es bildete sich ein bis zu 14 km langer Stau. Gegen 12.15 Uhr waren alle Fahrstreifen in Richtung Süden wieder befahrbar. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, muss das Erdreich neben der Autobahn ausgebaggert werden. 

 (Quelle: Polizeipräsidien Karlsruhe+Offenburg/LKA/DRK/FFW/THW/BKA/IM.bw/ADAC/StVw/GBA/destatis/DBT/H I N)