MdL Weber informiert sich

Erstellt: Mittwoch, 26. September 2018

Rastatt (pr). Einen informativen Nachmittag erlebte der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Jonas Weber in der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt. In Vertretung der sich in Elternzeit befindlichen Leiterin Dr. Thalhofer führte Dr. Andrej Bartuschka den Abgeordneten durch das Haus.  Ganz speziell erläuterte er ihm die Dauerausstellung „Freiheitsbewegungen in der DDR“. Jonas Weber sieht die Erinnerungsstätte als sehr wichtig an, um sich über Hintergründe zu vielfältigen Themen wie Demokratie, Europa, Revolution und Rechtsstaat objektiv informieren zu können

Der Ausstellungsteil zu den Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert, der unter anderem den Weg zur Revolution von 1848/49, die Wahl und Arbeit des ersten gesamtdeutschen Parlamentes in der Frankfurter Paulskirche und das tragische Ende der Revolution in Rastatt nachzeichnet, ist Jonas Weber bereits seit seiner Schulzeit im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium gut bekannt.

„Sogar mit Annemarie Renger haben wir als Schüler hier zusammengesessen und diskutiert“, erinnerte sich Weber an dieses eindrückliche Erlebnis mit der ersten Frau und ersten Sozialdemokratin als Bundestagspräsidentin an der Spitze des Deutschen Bundestages.  Diese eigene Erfahrung veranlasste den Abgeordneten, sich nach den Führungen für Schulklassen zu erkundigen.  

Dr. Bartuschka betonte, dass Schülerinnen und Schüler, vor allem aus dem Gymnasialbereich, eine der wichtigsten Besuchergruppen darstelle.  Gerne würden auch aus den Berufsschulen Klassen begrüßt werden. Da habe es bisher jedoch leider wenig Interesse gegeben, fügte Dr. Bartuschka an.    Hier sah Jonas Weber einen Anknüpfungspunkt zu seiner Arbeit im Kreistag, da die Berufsschulen ja in Landkreiszuständigkeit stehen.    

Gerade auch für junge Menschen sei diese Erinnerungsstätte ein wichtiger Part im Hinblick darauf, wie man mit Geschichte umgehe, betonte Weber.  „Strömungen und gesellschaftliche Tendenzen, die wir derzeit beobachten können, werfen viele Fragen auf. Wodurch sind Jugendliche geprägt in ihren Einstellungen, spiegeln sie  Ansichten des Elternhauses wider? Ist es beispielsweise möglich, die in der Erinnerungsstätte eindrücklich dargestellten Fluchtgründe und -erfahrungen der  nach der gescheiterten Revolution 1848/49 in die USA Geflüchteten und der DDR-Bürger, die bei der Flucht in die Bundesrepublik ihr Leben riskierten oder jahrelang um eine legale Ausreise kämpfen mussten, in Bezug zur Gegenwart zu bringen?“

Jonas Weber sieht die Erinnerungsstätte als sehr wichtig an, um sich über Hintergründe zu vielfältigen Themen wie Demokratie, Europa, Revolution und Rechtsstaat objektiv informieren zu können und dankte Herrn Bartuschka für das Gespräch.

(Quelle: Jowe.ra/HIN)