EKT 2018 beendet

Erstellt: Montag, 07. Mai 2018

Karlsruhe (proh). Am Samstag sind die Europäischen Kulturtage 2018 zu Ende gegangen. An 16 Tagen haben 36 Institutionen und Gruppierungen aus Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft und der Stadtgesellschaft in über 80 Veranstaltungen die unterschiedlichsten Facetten des Themas "Umbrüche, Aufbrüche: gleiche Rechte für alle" aufgezeigt.   Die Formate reichten von Ausstellung über Konzert, Schauspiel, Film, Performance, Lesung, Vortrag und Diskussion bis hin zu Führungen, Paraden und Manifestationen im öffentlichen Raum. Die auch in ihrer Größe sehr unterschiedlichen Veranstaltungen lösten immer wieder intensive Diskussionen aus.

Ein Hauch von Revolution schwebte am Samstagabend im Tollhaus, als die "Dakh Daughters" aus Kiew in einem kunstvoll inszenierten Stilmix aus Witz, Sarkasmus und Melancholie auftraten. Damit fanden die 24. Europäischen Kulturtage in Karlsruhe ihren Abschluss. Vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe und vom Staatstheater Karlsruhe veranstaltet, stand das Festival unter dem Motto "Umbrüche, Aufbrüche: Gleiche Rechte für alle".

An 16 Tagen haben 36 Institutionen und Gruppierungen aus Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft und der Stadtgesellschaft in über 80 Veranstaltungen die unterschiedlichsten Facetten des Themas "Umbrüche, Aufbrüche: gleiche Rechte für alle" aufgezeigt. Die Formate reichten von Ausstellung über Konzert, Schauspiel, Film, Performance, Lesung, Vortrag und Diskussion bis hin zu Führungen, Paraden und Manifestationen im öffentlichen Raum. Die auch in ihrer Größe sehr unterschiedlichen Veranstaltungen fanden regen Zuspruch und lösten immer wieder intensive Diskussionen zum Thema des Festivals aus.

"Die Europäischen Kulturtage 2018 haben auf vielfältigste Weise verdeutlicht, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, politischen und technischen Umbrüchen und Aufbrüchen in Europa ist. Sie sind ein Statement für die Freiheit der Kunst, für den Dialog und für die Gleichstellung der Geschlechter", so das Fazit von Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche. "Es war beeindruckend, wie es allen Akteuren gelungen ist, durch das partizipative Festivalformat gemeinsam ein Thema in die Stadt zu tragen", Asche weiter.

"In jeder Veranstaltung war zu spüren, wie relevant das Thema für die Besucherinnen und Besucher ist. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler aus Frankreich, England, Rumänien, Russland, der Ukraine, Syrien, dem Iran und aus Deutschland haben diese Energie gespürt und Verbindungen geknüpft, die wir stärken wollen", betont Generalintendant Peter Spuhler.

"Wir sind stolz, durch die Festivalveranstaltungen Anregungen und Impulse zu setzen, denn mit den 24. Europäischen Kulturtagen ist das Ringen um gleiche Rechte nicht abgeschlossen!"   Zu Beginn des Abschlussabends führten Michaela Mannhardt und Yvonne Speck zunächst durch die Ausstellung "Gleiches Recht auf Glück. Inklusion leben", bevor der Film #takeyourrights seine mit viel Beifall bedachte Premiere feierte.

In dem vom Stadtjugendausschuss getragenen Projekt zeigen Jugendliche ihre Sichtweise auf ihre eigenen Rechte; auch Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts hatten ihnen dafür Rede und Antwort gestanden.   Die nächsten Europäischen Kulturtage finden im Jahr 2020 statt.

(Quelle: OLI.ekt/HIN)