Tour der 'Schlaumäuse'

Erstellt: Dienstag, 03. April 2018

Gaggenau (proh). Die bundesweite Tour der Bildungsinitiative "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" von Microsoft geht in die nächste Runde und macht Station in Gaggenau | Michelbach. Im Rahmen des Tourstops des "Schlaumäusemobils" wird Schlaumäuse-Pate Gabriele Katzmarek, MdB, dem Kiga St. Michael am Dienstag, den 10. April 2018, ein digitales Sprachlernpaket übergeben. Dieses beinhaltet die neueste Version der Schlaumäuse-Lernsoftware, eine medienpädagogische Schulung sowie ein Computer-Tablet.

Schon seit 2003 trägt Microsoft im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements mit der Initiative "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" dazu bei, die Medien- und Lesekompetenz von Kindern zu fördern. Die von Helliwood media & education unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Erfurt entwickelte Software ist inhaltlich, didaktisch und methodisch auf Vorschulkinder abgestimmt.

Die Bildungsinitiative "Schlaumäuse" fördert mit einer kindgerechten Software die Sprachkompetenz von Vorschulkindern. Spielerisch erforschen die Kinder, wie Schrift und Sprache funktionieren und gleichen Sprachdefizite aus. Die Kinder sitzen dabei nicht alleine vor dem Computer, sondern sie spielen meist zu zweit oder in kleinen Gruppen. So stärken sie die sozialen Fähigkeiten und natürlich spornen sie sich gegenseitig an. Der Ehrgeiz wird geweckt, denn die Bälle sollen ja schön weit fliegen. Den Kindern stehen viele verschiedene Spiele und Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, um den individuelle Sprachbedürfnissen entgegenzukommen.  

Heute arbeiten bereits mehr als 15'000 Kindertagesstätten und Schulen mit der Lernsoftware um sprachliche Defizite abzubauen. So wird möglichst vielen Kindern in Deutschland ein erfolgreicher Start in die Schule ermöglicht und ein niedrigschwelliger Zugang zur Teilhabe an der digitalen Entwicklung der Gesellschaft geschaffen.

Die aktuelle Version der Schlaumäuse-App steht kostenfrei als Universal-App für Windows 10, Android und iOSbereit. Sie wurde speziell für Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund erweitert und verfügt über zusätzliche Anleitungstexte in Arabisch, Englisch und Französisch.

Im Rahmen einer Frühjahrstour wird das "Schlaumäusemobil" bundesweit in elf Bildungseinrichtungen Station machen, um die Arbeit mit den beliebten Schlaumäusen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vorzustellen. Die Erzieher erhalten eine professionelle Einführung in das Programm sowie Tipps zur frühkindlichen Sprachförderung durch Pädagogen und Medienexperten.

Das Herzstück der Bildungsinitiative von Microsoft ist eine Sprachlernsoftware für Kinder zwischen fünf und neun Jahren, die Microsoft im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements kostenlos zur Verfügung stellt. Mit gezielter Sprachförderung im frühkindlichen, vorschulischen Bereich und in Kombination mit qualitativ hochwertiger Betreuung in Kindergärten soll die Initiative damit entscheidend zur sprachlichen und kognitiven Entwicklung der Kinder beitragen und darüber hinaus helfen, soziale Benachteiligungen zu verringern.  

"Dieser Ball passt nicht. Das gesuchte Wort fängt mit dem Buchstaben 'A' an", informiert die "Schlaumaus" Pop über den Computermonitor. Ein Kind soll das Wort "Ast" buchstabieren. Es wirft Bälle auf das Wort, aber nur die Bälle mit den richtigen Buchstaben fliegen schön weit. Bei den anderen geben die Schlaumäuse hilfreiche Tipps.  

Neben der Sprachförderung lernen die Kinder auch den sinnvollen Umgang mit dem Computer sowie das richtige Führen der Computermaus. Sie müssen sich immer wieder auf neue Spiele und Lernsituationen einlassen. Das Programm erklärt jede Aufgabe. Oft sprechen die Kinder die Aufgaben und Sätze nach und üben sich so in der richtigen Aussprache.

Über 100'000 Kinder machen mit  Die Lernsoftware richtet sich an Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Deutschlandweiter erforschen 100'000 Kinder in über 6'000 Kindertagesstätten die deutsche Sprache mit dieser Software und erleben mit der blauen und der orangenen Maus kleine Abenteuer.  Und die Initiative wird noch ausgebaut.

Bald dürfen nicht nur Kindergärten, sondern auch Grundschulen, Horte oder anderen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Kindern im Zielalter das Programm lizenzfrei nutzen. Und auch die Eltern werden mit einbezogen: sie werden sich zukünftig mit einem Zugangscoede in eine Online Version einloggen können.