Ort zum Wohlfühlen

Erstellt: Montag, 10. Juli 2017

Bühl (joER). Mit einem bunten Fest feierte der Schülerhort Bühl am Samstag sein 25-jähriges Bestehen  Sie waren alle erschienen zu dem "rundum schönen Festtag" anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Städtischen Schülerhorts, wie Oberbürgermeister Hubert Schnurr es später formulieren sollte: An erster Stelle die Hortkinder und ihre Eltern, darüber hinaus Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bildung sowie viele weitere Menschen, die über die Jahre hinweg eine Verbindung zu der Institution aufbauten, unter ihnen auch ehemalige Hortbesucher. Begrüßt wurden sie am Samstag im wunderschönen Hort-Garten von Leiterin Manuela Scheurer: Hier verbrachten die Gäste in den folgenden Stunden einen vielseitigen Nachmittag, bei dem ein Gewitterschauer nur kurzfristig für Unruhe sorgte.

Das "offizielle" Programm gestalteten Hortkinder unter der Ägide von Erzieherinnen: Mit einem ausgelassenen Lied rund um ihr Dasein im Hort eröffneten sie das Fest; Klaviervorträge, Tanz und ein mit Percussion-Instrumenten untermaltes, angesichts der vertretenen Nationalitäten sehr passendes Abschlusslied ("Wir sind Kinder einer Welt") bildeten einen ansprechenden Rahmen für zwei Jubiläumsreden, in denen Schnurr und später Scheurer den Blick auf das vergangene Vierteljahrhundert richteten.

Der Oberbürgermeister erinnerte an die verstärkte Nachfrage nach einem Hortangebot in den 1980er Jahren: Dies habe letztlich zum Umbau des Hauses in der Wiedigstraße geführt. "Zum Schuljahresbeginn 1992/1993 war es möglich, die neue Einrichtung mit zunächst 20 Hortplätzen in Betrieb zu nehmen." Die Leitung habe damals Barbara Laskowski innegehabt, betonte Schnurr: Ihr, gewissermaßen "der Mutter" des Horts, dankte er herzlich für ihre langjährige, stets vorbildliche Arbeit.

Bis heute, so der Oberbürgermeister weiter, stehe das Betreuungsangebot des Hauses für eine "an den gesellschaftlichen Bedürfnissen ausgerichtete Entwicklung, die es den Eltern ermöglicht, die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben sicherzustellen". Unter Berücksichtigung der Spielgruppe für Flüchtlingskinder "werden hier heute bis zu 45 Kinder betreut". Tagaus, tagein setzten sich sehr engagierte pädagogische Fachkräfte für die Belange der Kinder ein: Allen, "die dem Städtischen Schülerhort zu nunmehr 25 erfolgreichen Jahren verholfen haben", dankte er für ihre großartige Arbeit.  

Auch Manuela Scheurer skizzierte das Wachstum des Horts: Von anfänglich sechs sei die Zahl der Hortkinder auf bis zu 30 angewachsen; die Schüler von fünf Bühler Schulen besuchten den Hort im Zeitraum von sieben Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags. "Unser Team besteht aus vier pädagogischen Fachkräften, was eine Kleingruppenarbeit möglich macht. Dies kommt den uns anvertrauten Kindern zu Gute."

Die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen sei "gut und tüchtig". Im Hort finde viel mehr statt "als Essen und Hausaufgaben machen", betonte sie: "Die Kinder erfahren kontinuierliche Sicherheit und es ist ein Platz, wo sie sich wohlfühlen können." Individuelle Betreuung stehe im Fokus.  Zum Geburtstag gab es natürlich auch einige Geschenke.

Von der Stadt Bühl 250 Euro für Lehrmaterialien sowie Rosen für das Personal, von Barbara Laskowski Ruhekissen und von Elternbeirätin Yvonne Voit ein "Fresh-Zelt" für den Garten. Für Unterhaltung sorgte anschließend das Theater "Stolperbängels" mit Stefan Klehenz, und auch weiterhin wurde viel "Spiel und Spaß im Garten" geboten.

(Quelle: StVwBH)