Alkohol verkürzt Leben

Erstellt: Montag, 16. April 2018

(Hero). Ein regelmäßiger Konsum von mehr als 100 Gramm Alkohol pro Woche verkürzt das Leben erheblich, wie ein internationales Forscherkonsortium in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Lancet” veröffentlicht. Wer dauerhaft mehr als zwei Liter Bier oder eine Flasche Wein pro Woche konsumiert, riskiert mehr Schlaganfälle, tödliche Aneurysmen und Herzversagen sowie eine insgesamt höhere Gesamtsterblichkeit. 

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Weiterhin Grippewelle

Erstellt: Donnerstag, 08. März 2018

(joER). Die Zahl der Influenzaerkrankten im Land bewegt sich weiter auf einem sehr hohen Niveau. Um einen möglichst umfassenden Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, ruft Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha die gesetzlichen Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für den wirksamen Vierfachimpfstoff auf. Bei der aktuellen weiten Verbreitung der Influenza kommt Hygienemaßnahmen wie mehrmals täglich gründliches Händewaschen mit Seife sowie Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder den Ärmel eine besondere Bedeutung zu.

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Blut-Tests wegen PFC

Erstellt: Dienstag, 06. März 2018

Rastatt | Baden-Baden (proh). Bereits beim ersten Bekanntwerden von PFC-Belastungen auf Böden und im Grundwasser im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden, hatte das Landratsamt Karlsruhe im Sommer 2014 an mehreren Stellen im Landkreis Boden- und Trinkwasserproben nehmen und analysieren lassen.  Als Grund der Verunreinigung in Rastatt und Baden-Baden wurde vermutet, dass ein Unternehmen, das auch eine Niederlassung im Landkreis Karlsruhe hat, in Komposte Schlämme aus der Papierindustrie eingearbeitet hatte.

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Im Zweifel testen

Erstellt: Freitag, 19. Januar 2018

Karlsruhe | BW (Hero). Eine frühzeitige Diagnose kann bei einer HIV-Infektion eine deutlich höhere Lebenserwartung bedeuten. Unter dem Label "Checkpoint" bieten die Aidshilfen in Baden-Württemberg anonyme Tests für HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Gerade bei häufig wechselnden sexuellen Kontakten ist ein Test alle drei bis sechs Monate sinnvoll. Die Informations- und anonymen Online-Beratungsangebote sollen bundesweit entsprechend angepasst und ausgebaut werden. "Wir überlegen auch, ob wir die Tests nach Zulassung in unseren Checkpoints anbieten, um somit eine ausführliche Beratung gewährleisten zu können."

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Impfungen machen Sinn

Erstellt: Montag, 08. Januar 2018

(Hero). Die Zahl der Masernfälle in Baden-Württemberg hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. 2017 wurden 62 Masernfälle registriert, im Jahr zuvor waren es noch 28, wie das Regierungspräsidium mitteilte. Die höchsten Fallzahlen wurden in den Meldekreisen Rastatt, Pforzheim und Baden-Baden gezählt. Hierbei handelt es sich demnach um Ausbrüche unter nicht geimpften und unvollständig geimpften Kindern und Erwachsenen. Bei Säuglingen im ersten Lebensjahr war die Zahl der Erkrankungen mit 7,8 Fällen pro 100'000 Einwohner am höchsten.  

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Auch Jüngere brauchen „Pflege“

Erstellt: Mittwoch, 13. Dezember 2017

LKR Karlsruhe (joER). „Pflege“ wird meist mit alten Menschen in Verbindung gebracht. Es gibt aber auch Jüngere, die z.B. aufgrund eines Unfalls oder Krankheit vollstationär betreut werden müssen. Eine Umfrage bei den 49 stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis hat ergeben, dass von den rund 4.000 Bewohnerinnen und Bewohnern 108 jünger als 60 Jahre sind. Über spezielle Angebote wurde der Jugendhilfe- und Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung am 11. Dezember unterrichtet. Eine klare Abgrenzung zwischen der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen liegt gesetzlich nicht vor, dem Landkreis obliegt jedoch in jedem Falle die Finanz- und Planungsverantwortung.  

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Warnstreiks an Unikliniken

Erstellt: Montag, 11. Dezember 2017

(joER). ver.di ruft am kommenden Mittwoch in Tübingen und am Donnerstag in Freiburg zu ersten Warnstreiks an den Uniklinika auf. Nachdem gestern die erste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den vier Uniklinika in Baden-Württemberg zu Personal-Mindestbesetzungen und einem Konsequenzenmanagement ohne Ergebnis beendet wurde, hat die Gewerkschaft heute Vormittag in enger Abstimmung mit den in der Tarifbewegung aktiven Mitgliedern in den Unikliniken entschieden, der „durchschaubaren Verzögerungstaktik“ mit einer erheblichen Steigerung des Drucks zu begegnen.

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Mit Aids kann man leben

Erstellt: Freitag, 01. Dezember 2017

Rastatt (pr). "Mit HIV kann man heute leben. Weitersagen!" So lautet eine zentrale Botschaft zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. In Deutschland leben ungefähr 88'000 Menschen mit HIV, in Baden Württemberg geschätzt 10'000 Menschen. Dank moderner Medikamente haben viele von ihnen eine normale Lebenserwartung und können heute mit ihrer HIV-Infektion gut leben, arbeiten und lieben, sogar auf natürlichem Weg Kinder zeugen und gesund zur Welt bringen. Aktuelle Statistiken der WHO zeigen neben den stagnierenden Zahlen der Neuinfektionen in Westeuropa, ein rasantes Ausbreiten der Infektion in Osteuropa und Russland.

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Welt-AIDS-Tag

Erstellt: Donnerstag, 30. November 2017

(joER). Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut aktuelle Zahlen zum HIV/AIDS-Geschehen in Deutschland veröffentlicht. Ende 2016 lebten in Deutschland etwa 88'400 Menschen mit HIV. Geschätzte 12'700 dieser Menschen wissen nicht, dass sie mit dem HI-Virus infiziert sind. Die hohe Dunkelziffer ist aus zwei Gründen problematisch, so die Experten der Gesellschaft für Virologie (GfV): Zum einen sollte die Therapie möglichst frühzeitig nach der Infektion beginnen. Außerdem könnten diese Menschen unabsichtlich andere anstecken.

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