Im Zweifel testen

Erstellt: Freitag, 19. Januar 2018

Karlsruhe | BW (Hero). Eine frühzeitige Diagnose kann bei einer HIV-Infektion eine deutlich höhere Lebenserwartung bedeuten. Unter dem Label "Checkpoint" bieten die Aidshilfen in Baden-Württemberg anonyme Tests für HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Gerade bei häufig wechselnden sexuellen Kontakten ist ein Test alle drei bis sechs Monate sinnvoll. Die Informations- und anonymen Online-Beratungsangebote sollen bundesweit entsprechend angepasst und ausgebaut werden. "Wir überlegen auch, ob wir die Tests nach Zulassung in unseren Checkpoints anbieten, um somit eine ausführliche Beratung gewährleisten zu können."

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Impfungen machen Sinn

Erstellt: Montag, 08. Januar 2018

(Hero). Die Zahl der Masernfälle in Baden-Württemberg hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. 2017 wurden 62 Masernfälle registriert, im Jahr zuvor waren es noch 28, wie das Regierungspräsidium mitteilte. Die höchsten Fallzahlen wurden in den Meldekreisen Rastatt, Pforzheim und Baden-Baden gezählt. Hierbei handelt es sich demnach um Ausbrüche unter nicht geimpften und unvollständig geimpften Kindern und Erwachsenen. Bei Säuglingen im ersten Lebensjahr war die Zahl der Erkrankungen mit 7,8 Fällen pro 100'000 Einwohner am höchsten.  

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Auch Jüngere brauchen „Pflege“

Erstellt: Mittwoch, 13. Dezember 2017

LKR Karlsruhe (joER). „Pflege“ wird meist mit alten Menschen in Verbindung gebracht. Es gibt aber auch Jüngere, die z.B. aufgrund eines Unfalls oder Krankheit vollstationär betreut werden müssen. Eine Umfrage bei den 49 stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis hat ergeben, dass von den rund 4.000 Bewohnerinnen und Bewohnern 108 jünger als 60 Jahre sind. Über spezielle Angebote wurde der Jugendhilfe- und Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung am 11. Dezember unterrichtet. Eine klare Abgrenzung zwischen der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen liegt gesetzlich nicht vor, dem Landkreis obliegt jedoch in jedem Falle die Finanz- und Planungsverantwortung.  

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Warnstreiks an Unikliniken

Erstellt: Montag, 11. Dezember 2017

(joER). ver.di ruft am kommenden Mittwoch in Tübingen und am Donnerstag in Freiburg zu ersten Warnstreiks an den Uniklinika auf. Nachdem gestern die erste Verhandlungsrunde zwischen ver.di und den vier Uniklinika in Baden-Württemberg zu Personal-Mindestbesetzungen und einem Konsequenzenmanagement ohne Ergebnis beendet wurde, hat die Gewerkschaft heute Vormittag in enger Abstimmung mit den in der Tarifbewegung aktiven Mitgliedern in den Unikliniken entschieden, der „durchschaubaren Verzögerungstaktik“ mit einer erheblichen Steigerung des Drucks zu begegnen.

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Mit Aids kann man leben

Erstellt: Freitag, 01. Dezember 2017

Rastatt (pr). "Mit HIV kann man heute leben. Weitersagen!" So lautet eine zentrale Botschaft zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. In Deutschland leben ungefähr 88'000 Menschen mit HIV, in Baden Württemberg geschätzt 10'000 Menschen. Dank moderner Medikamente haben viele von ihnen eine normale Lebenserwartung und können heute mit ihrer HIV-Infektion gut leben, arbeiten und lieben, sogar auf natürlichem Weg Kinder zeugen und gesund zur Welt bringen. Aktuelle Statistiken der WHO zeigen neben den stagnierenden Zahlen der Neuinfektionen in Westeuropa, ein rasantes Ausbreiten der Infektion in Osteuropa und Russland.

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Welt-AIDS-Tag

Erstellt: Donnerstag, 30. November 2017

(joER). Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut aktuelle Zahlen zum HIV/AIDS-Geschehen in Deutschland veröffentlicht. Ende 2016 lebten in Deutschland etwa 88'400 Menschen mit HIV. Geschätzte 12'700 dieser Menschen wissen nicht, dass sie mit dem HI-Virus infiziert sind. Die hohe Dunkelziffer ist aus zwei Gründen problematisch, so die Experten der Gesellschaft für Virologie (GfV): Zum einen sollte die Therapie möglichst frühzeitig nach der Infektion beginnen. Außerdem könnten diese Menschen unabsichtlich andere anstecken.

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Hygiene im Krankenhaus

Erstellt: Mittwoch, 29. November 2017

Karlsruhe (joER). Mit Krankenhaushygiene befasste sich der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit in seiner jüngsten Sitzung am 23. November unter Leitung von Bürgermeister Klaus Stapf. Der leitende Arzt der Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Städtischen Klinikums, Dr. Eberhard Kniehl, informierte die Ausschussmitglieder über die allgemeinen Hygienemaßnahmen und über die Prävention der Übertragungen von multiresistenten Keimen. Die Maßnahmen in den Kliniken und vielen anderen Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten oder Wellnessbetrieben werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben regelmäßig vom Gesundheitsamt und dem Regierungspräsidium kontrolliert.

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Baden formiert sich

Erstellt: Freitag, 24. November 2017

Baden-Baden | LKR Rastatt (proh) Zu ihrer konstituierenden Sitzung kamen die Mitglieder der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden im Landratsamt zusammen. Ihre Aufgabe ist es, gesundheitliche Ziele für die Region festzulegen und Handlungsempfehlungen im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention, medizinische Versorgung sowie Pflege zu erarbeiten.  Seit 2016 ist die Bildung Kommunaler Gesundheitskonferenzen für Stadt- und Landkreise mit eigenen Gesundheitsämtern verbindlich. Der Stadt Baden-Baden stand es frei, eine eigene Gesundheitskonferenz einzurichten. Die Gremien der beiden Gebietskörperschaften, der Kreistag und der Gemeinderat der Stadt Baden-Baden, haben aufgrund der räumlichen Nähe und der vielen Verflechtungen für ein gemeinsames Forum gestimmt.  

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Behinderte am Tisch

Erstellt: Freitag, 10. November 2017

Baden-Baden (proh). Gut besucht war der von der kommunalen Behindertenbeauftragten Beate Wirth einberufene "Runde Tisch für Menschen mit Behinderungen", bei dem viele, ganz unterschiedliche Behindertenorganisationen aber auch einzelne Betroffene vertreten sind. An dem Gesprächskreis nahm auch Oberbürgermeisterin Margret Mergen teil, die einige Ausführungen zu dem inzwischen barrierefrei umgestalteten Bürgerbüro und dem kürzlich erstellten Seniorenwegweiser sowie anderen Planungen machte.

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