Luftmessungen stehen an

Erstellt: Freitag, 27. April 2018

Baden-Baden (proh). In Baden-Baden stehen Luftmessungen an. Gemessen wird nach Angaben der Stadt der Anteil der Stickoxide sowie der Grob- und Feinstaubbelastung der Baden-Badener Luft.  Ausgangspunkt dieser geplanten Analyse sind die alle zehn Jahre durchgeführten und damit jetzt wieder nötigen Luftuntersuchungen zur Erhaltung des Baden-Badener Heilbad-Prädikats. Das Verkehrsministerium veranstaltet am 3. Mai 2018 einen Workshop zu Standorte der Luftmessstationen in Baden-Württemberg . Das gemeinsame Ziel sei es, die Luft in den Städten rasch zu verbessern, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann.

"Wir brauchen wirksame Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft statt Debatten über Messstationen und -methoden. Die Luftmessstellen in Baden-Württemberg wurden in der Verantwortung meiner CDU-Vorgängerinnen und -Vorgänger aufgestellt. Wir haben das überprüft. Mit einem Workshop wollen wir nun aufklären, wie, wann, wo und warum gemessen wird", erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann.  

"Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Luft in den Städten rasch besser wird", so Minister Hermann weiter. "Wir sind in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die EU-Grenzwerte - insbesondere für Stickoxide - rasch eingehalten werden. Wie erfolgreich konsequente Luftreinhaltepolitik sein kann, zeigt das Beispiel Feinstaub, dessen Grenzwerte inzwischen fast überall im Südwesten eingehalten werden. Gerne sind wir bereit, die Fragen zu den Standorten mit sachlichen Argumenten zu beantworten. Experten sind an dem Thema allerdings schon lange dran, auch die Messstandorte in BW sind mehrfach überprüft worden - von der LUBW, vom Verkehrsministerium und Presseberichten zufolge sogar jüngst von der EU. Alle Prüfungen haben ergeben, dass die Messstellen in Baden-Württemberg am richtigen Platz stehen."

Um die Erhaltung des Baden-Badener Heilbad-Prädikats zu gewährleisten, werden vier Messstellen im Stadtgebiet installiert: oberhalb der Stadtklinik, an der Rheinstraße, in der Innenstadt (Bereich der Ecke Sophienstraße/Stephanienstraße) und in Geroldsau. Diese Bestandsaufnahme nahm die Verwaltung zum Anlass, noch einige weitere Messungen (drei Stationen) durch den Deutschen Wetterdienst entlang der B500 in die Wege zu leiten, um zusätzliches Datenmaterial zu erhalten. Die Luftmessungen sollen sich über 12 Monate erstrecken - Kostenpunkt an die 15'000 Euro. 

(Quelle: UM.bw/StVwBAD)