Ökostation aktiv

Erstellt: Freitag, 06. April 2018

Rastatt (proh). Um die Rastatter Schulen und Kindergärten in ihren Bemühungen um eine wirksame Umwelterziehung zu unterstützen, wurde von der Stadt Rastatt den Rastatter Schulen bereits im Jahr 1992 eine etwa 2'000 Quadratmeter große Freifläche im Süden der Stadt am Westring als Übungsfeld für die Natur- und Umwelterziehung zur Verfügung gestellt. Die Stadt Rastatt hat hier in den folgenden Jahren in Partnerschaft mit den Rastatter Schulen einen grünen Lernort entwickelt, in dem Naturphänomene erlebt werden können. Den Schülern ist hier eigenes Handeln, unmittelbares Erleben und Anpacken möglich.

Es bestehen in Rastatt zahlreiche Möglichkeiten, einen fächerübergreifenden, erlebnis- und praxisorientierten Unterricht im Umweltsektor durchzuführen. Fast alle Arbeiten und Projekte auf der Ökostation wurden von und mit Schülern geplant und nach der Planungsphase dann von diesen in Eigenarbeit umgesetzt.

Das Projekt „Ökostation“ wurde im Jahr 1995 mit dem Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Schüler der August-Renner-Realschule Rastatt erhielten für ihre umfangreichen Tätigkeiten auf der Ökostation den Preis zuerkannt. Vom Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg wurde die Ökostation Rastatt offiziell als Modellprojekt gewürdigt.

Die Ökostation ist Teil der städtischen Umwelterziehungsarbeit. Im Sommerhalbjahr werden hier für Schulklassen, Kindergartengruppen sowie für Kinder- und Jugendgruppen Naturerlebnistage durchgeführt. Diese Naturerlebnistage werden von den beiden Mitarbeitern des Freiwilligen Ökologischen Jahres mit großem Engagement durchgeführt. Aber auch Projekttage der Schulen und Umwelt-Aktivitäten im Rahmen des städtischen Ferienprogramms finden hier statt. Insgesamt besuchen pro Jahr weit über 1'000 Kinder und Jugendliche die Ökostation Rastatt und haben hier die Möglichkeit zu einer Begegnung mit der Natur.

Umwelt AGs Rastatter Schulen und die Mitabeiter des FÖJ können die z. T. aufwändigen Unterhaltungs- und Pflegearbeiten nicht alleine durchführen. Sie werden bei diesen Arbeiten durch einige ehrenamtliche Mitarbeiter, die zu unentbehrlichen Mitstreitern des Projektes „Ökostation Rastatt“ geworden sind, unterstützt. Diese kümmern sich bereits seit mehreren Jahren mit sehr viel Liebe und Sachverstand um die Ökostation Rastatt. 

Die Ökostation steht nach Absprache mit dem Umweltschutzbüro der Stadt Rastatt allen Kindergärten, Schulen und (Natur- und Umweltschutz)-Vereinen der Stadt Rastatt zur Durchführung von Natur- und Umweltschutzprojekten offen.

Unter dem Motto „Flechten mit Weiden“ lädt die Stadt Rastatt am Samstag, 21. April, zu zwei Workshops in der Ökostation Rastatt am Westring bei den Gaskesseln ein. Am Vormittag können Erwachsene von 10 bis 13 Uhr unter Anleitung von Juliane Eckstein kreative Weidenskulpturen für Haus und Garten flechten. Workshop Nummer zwei findet zwischen 13 und 17 Uhr statt. Hier verwandeln sich Ringe aus frischen Weidenruten nach und nach in dekorative Weidenkugeln. Beide Workshops sind für Kinder nicht geeignet.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Workshop begrenzt. Eine Anmeldung bei der Stadt Rastatt ist erforderlich unter Telefon 07222 972-4211 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Materialkosten betragen jeweils acht Euro. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, eine scharfe Gartenschere mitzubringen und sich der Witterung entsprechend zu kleiden, denn die Workshops finden im Unterstand der Ökostation der Stadt Rastatt statt. 

Wer sich für weitere naturkundliche Veranstaltungen interessiert, findet im Jahresprogramm 2018 „Rendezvous mit der Natur“ viele attraktive Angebote. Das Programm liegt kostenlos aus im Rathaus Herrenstraße 15, in der Touristinfo, der Stadtbibliothek, den Ortsverwaltungen und den Rathäusern von Iffezheim, Steinmauern, Ötigheim und Muggensturm - oder ⇒HIER.

(Quelle: StVwRA/HIN)