Fauna (Tiere)

Neue Tierschutzbeauftragte

Erstellt: Freitag, 16. Juni 2017

(Hero). Vor fünf Jahren hat die damalige Landesregierung mit Dr. Cornelie Jäger eine neutrale und unabhängige Landesbeauftragte für den Tierschutz berufen. Jäger hat dieser Funktion ein Gesicht gegeben und sie zu einer wichtigen Institution gemacht. Da Dr. Jäger sich eine Auszeit nimmt, wird künftig Dr. Julia Stubenbord die Stabsstelle der Landesbeauftragten für Tierschutz übernehmen. "Der Tierschutzgedanke ist fest in unserer Gesellschaft verankert und zentrales Thema unserer Politik", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats. Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk hatte dem Kabinett zuvor zum Tierschutz und der Weiterführung der Stabstelle für den Tierschutz berichtet.

STOPP Tierversuche

Erstellt: Mittwoch, 07. Juni 2017

(Hero). Das Land fördert die Entwicklung und Anwendung alternativer Methoden zum Tierversuch. Förderanträge oder Vorschläge preiswürdiger Forschungsarbeiten können bis zum 14. Juli eingereicht werden. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Tierversuche auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das mit 400.000 Euro dotierte Forschungs-Förderprogramm unterstützt zukunftsweisende Ansätze für Tierversuchs-Alternativen in Forschung und Lehre. Die Forschungsprojekte müssen in Baden-Württemberg oder unter Beteiligung von Einrichtungen aus Baden-Württemberg durchgeführt werden.

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'Stichhaltige' Argumente

Erstellt: Freitag, 26. Mai 2017

(Hero). Hornissen gelten im Volksmund als gefährlich, schädlich und lästig und werden deshalb oft rücksichtslos verfolgt. Auch wer weiss, wie wichtige Bienen und Hummeln für Landwirtschaft und Obstgärten sind, ergreift bei Wespen oder gar Hornissen oft die Flucht. Diese negative Einstellung ist hauptsächlich auf Vorurteile zurückzuführen. Die Aussage: "Drei Hornissenstiche genügen, um einen Mensch zu töten, sieben reichen für ein Pferd", ist längst wissenschaftlich widerlegt. Der Stich einer Hornisse ist nach heute allgemein gültigen Erkenntnissen nicht gefährlicher als Stiche von Bienen und Wespen. 

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Strukturwandel = Mehr Natur?

Erstellt: Freitag, 12. Mai 2017

(Hero). Strukturwandel in der Landwirtschaft führt zu scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen: Immer weniger Bauern im Südwesten halten Schweine, Rinder und Hühner. Dabei wachsen die durchschnittlichen Tierbestände in den einzelnen Betrieben immer weiter an, wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilte. Diese gegenläufigen Entwicklungen lassen sich für alle im Rahmen der Agrarstrukturerhebung erfassten Tierkategorien feststellen, wobei es Unterschiede im Detail gibt. Der Grund: Viele kleine Betriebe haben laut der Behörde die Viehhaltung aufgegeben, da sich diese nicht mehr lohnt. 

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Geo-Tag auf der Matte

Erstellt: Dienstag, 09. Mai 2017

Baden-Baden (proh). Eine Wiese, ein Bach und ein Wald in Lichtental – das soll spannend sein, da soll viel los sein? Überzeugt davon, dass die Natur vor der eigenen Haustür eine unglaubliche Artenvielfalt zu bieten hat und richtig interessant ist, hat sich wieder eine Gruppe von ehrenamtlichen Biologen und Naturpädagogen sowie Mitarbeitern der Stadt zusammen getan, um genau das zu beweisen und Kindern und neugierigen Erwachsenen zu zeigen. Zum 10. Mal wird der Tag der Artenvielfalt, der 1999 zum ersten Mal vom GEO-Verlag ausgerufen wurde, hier in Baden-Baden und Umgebung durchgeführt. Dieses Jahr geht es nach Lichtental in das Gebiet „Sägmüller Matte“ zwischen neuem Forstamt und der Geroldsauer Mühle. Samstag, 20. Mai 2017, um 13 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet.  

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Vogelgrippe gebannt

Erstellt: Freitag, 21. April 2017

(Hero). "Der Verlauf des Vogelgrippegeschehens in Baden-Württemberg belegt, dass unser Vorgehen richtig war. Durch ein frühzeitiges und konsequentes Handeln der Veterinärbehörden und ein umsichtiges Agieren der Geflügelhalter konnte bei uns ein Übergreifen der Wildvogelseuche auf Nutzgeflügelbestände verhindert werden. Damit konnten wir großen Schaden für die Geflügelhalter und ihre Tiere abwenden", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am heutigen Freitag (21. April).

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Atlas deutscher Brutvögel

Erstellt: Freitag, 31. März 2017

Baden-Baden (proh). Die Gruppe Baden-Baden/Sinzheim im Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat der Stadtbibliothek Baden-Baden erneut einen beachtenswerten Band über heimische Vögel überreicht. Es handelt sich um den 800-seitigen „Atlas deutscher Brutvogelarten“, ein umfangreiches Werk über den Bestand und die Verbreitung der Brutvögel in Deutschland mit vielfältigem Kartenmaterial, das Marianne Leis-Messer und Dieter Peter vor kurzem in der Stadtbibliothek vorstellten.

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Tauben nicht füttern

Erstellt: Freitag, 03. März 2017

Rastatt (proh). Vor 100 Jahren waren Stadttauben noch selten. Ihre starke Vermehrung begann bei uns erst ab den 60er Jahren parallel mit dem drastischen Rückgang ihrer natürlichen Feinde, wie Wanderfalken, Uhu, Wiesel, Steinmarder und mit dem beginnenden Wohlstand der Bevölkerung, der Taubenfüttern noch erlaubte. In Rastatt nimmt mancherorts die inzwischen unerlaubte Fütterung von Tauben überhand. An der Schließbrücke sogar so sehr, dass die Stadt nun an den Brückenaufgängen Schilder aufgestellt hat, um das Fütterungsverbot noch einmal zu verdeutlichen. 

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Tag des Artenschutzes

Erstellt: Freitag, 03. März 2017

(Hero). Die Bilanz des Artenschutz in Baden-Württemberg ist gemischt: Nahezu oder ganz verschwundene Arten wie Wanderfalke, Uhu und Störche kehren wieder zurück. Auf der anderen Seite führen zunehmende Versiegelung sowie die intensive landwirtschaftliche Nutzung von Flächen zum Verlust wichtiger Lebensräume für Rebhuhn, Feldlerche und Rauchschwalbe. Umweltminister Franz Untersteller zieht zum Tag des Artenschutzes am Freitag den 3. März eine gemischte Bilanz: „Zwar konnten sich die Bestände einiger Vogelarten im Land in den letzten Jahren erholen, einstige ,Allerweltsarten’ verzeichnen jedoch dramatische Rückgänge.“

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