Fauna (Tiere)

Insekt des Jahres 2018

Erstellt: Freitag, 08. Dezember 2017

(joER). In der Bundesgeschäftsstelle des NABU wurde die 'Gemeine Skorpionsfliege' (Panorpa communis) zum Insekt des Jahres 2018 gekürt. Das Kuratorium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Schmitt, Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut in Müncheberg, prämierte das harmlose Insekt mit dem gefährlichen Namen aus einer Reihe von Vorschlägen. Die Skorpionsfliege ist in Europa weit verbreitet, aber dennoch kaum bekannt. Die Schirmherrschaft der Auszeichnung übernahm der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost. Unter anderem zeichnet sich diese Schnabelfliegenart durch einen komplizierten Akt in ihrem Liebesleben aus. Die Skorpionsfliege ist häufig in Mitteleuropa anzutreffen - besonders zahlreich findet man sie in Gebüschen, an Wald- und Wegrändern, aber auch auf Wiesen und in Brennnesseln.

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Tierheime unterfinanziert

Erstellt: Montag, 04. Dezember 2017

(proh). In seiner letzten Sitzung hat der Landesbeirat für Tierschutz Fragen zur Kostentragung bei in Tierheimen untergebrachten Tieren diskutiert. Der Landesbeirat für Tierschutz hat die Aufgabe, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Tierschutzfragen zu beraten. Der Beirat soll zu grundsätzlichen Belangen des Tierschutzes sowie zu besonderen Tierschutzproblemen angehört werden. Der Beirat besteht aus dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz als Vorsitzendem sowie aus ehrenamtlichen Mitgliedern aus Verbänden und Organisationen.

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Großeinsatz für Elefantenkuh

Erstellt: Donnerstag, 30. November 2017

Karlsruhe (pr). Die erst im Februar nach Karlsruhe umgezogene Elefantenkuh Lina ist am frühen Morgen von den Pflegern liegend im Stall vorgefunden worden. Da das 45 Jahre alte Tier sich ansonsten nicht hinlegt, war dies sofort ein Alarmzeichen. Lina schaffte es nicht aus eigener Kraft, ihren etwa 3,5 Tonnen schweren Körper wieder aufzurichten. Da Elefanten mit ihrem großen Eigengewicht bei längerem Liegen an innerem Organversagen sterben können, war große Eile geboten. "Lina hat Panik bekommen und hat sich selbst mit ihren Füßen in das hinterste Eck gedrückt. Dort hat sie sich zwischen den großen Metallgittern regelrecht verkeilt", berichtet Revierleiter Robert Scholz.

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Verkauft Breuninger Hundefelle?

Erstellt: Montag, 27. November 2017

Karlsruhe (joER). Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros e.V. verkauft Breuninger Pelze, die von Hunden stammen könnten. Das Warenhaus betreibt auch eine Filiale in Karlsruhe sowie einen großen Online-Shop im Internet. Bei den von Breuninger verkauften Pelzen mit der Bezeichnung "Raccoon" wird fälschlicherweise oft angenommen und entsprechend gekennzeichnet, dass es sich um Waschbär und nicht um den zur Familie der Hunde gehörenden Marderhund handelt. Diese Hunde vegetieren oft auf ausländischen Pelzfarmen, etwa in China und Finnland.

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Schweinepest breitet sich aus

Erstellt: Montag, 27. November 2017

(joER). Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt weiter an Deutschland heran. Die Seuche tritt seit 2014 in den baltischen Staaten und Polen, in weiter östlich liegenden Ländern bereits seit 2007 häufig auf und verbreitet sich immer weiter Richtung Westen. Es besteht die ständige Gefahr der Verschleppung über Landesgrenzen hinweg. Doch vor allem über eine Verschleppung durch den Menschen kann die Seuche sprunghaft große Entfernungen in kurzer Zeit überbrücken und rasch auch Deutschland treffen. 

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Herdenschutzhunde wirksam

Erstellt: Donnerstag, 23. November 2017

(Hero). Umweltminister Franz Untersteller hat sich nach den Wolfsrissen in Widdern für eine Anpassung der Tierschutz-Hundeverordnung ausgesprochen. Demnach sollen Nutztierhalter in Baden-Württemberg ausgebildete Herdenschutzhunde einsetzen können. Die Aufgabe des Landes sei es gleichermaßen, Nutztiere zu schützen und dem Wolf das Überleben zu ermöglichen, so Untersteller. "Herdenschutzhunde sind ein wirksamer Schutz gegen Wolfsangriffe. Wir müssen deshalb die Tierschutz-Hundeverordnung neu gestalten."

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Drückjagd auf Wildschweine

Erstellt: Mittwoch, 22. November 2017

Bühl (joER). Zur Verringerung der Wühlschäden findet am Sonntag, den 26. November, in der Zeit von 8:00 bis 13:00 Uhr auf der Frankenbachseite und im Bereich der Omerskopfstraße eine Drückjagd statt. Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, die auf Hochwild durchgeführt wird. Hierzu wird mit brauchbaren Hunden und Treibern das Wild vorsichtig aus der Deckung gedrückt, ohne es zu sehr zu treiben. Das so in Bewegung gebrachte Wild kommt den angestellten Schützen möglichst ruhig in Anblick, so dass es sicher und tierschutzgerecht erlegt werden kann. Diese sogenannten Ansitzdrückjagden - die Schützen sitzen dabei auf Ansitzeinrichtungen, um möglichst hohe Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten - ermöglichen es, einen Wildbestand möglichst effektiv und schonend zu bejagen. Optimalerweise wird die Fläche an ein bis zwei Tagen im Jahr beunruhigt und dann wieder lange Zeit in Ruhe gelassen.

Projekt "Fellwechsel" genehmigt

Erstellt: Dienstag, 21. November 2017

Rastatt (joER). Ab Mitte Januar sollen in Rastatt tausende Wildtierfelle aus heimischer Jagd verarbeitet werden. Dafür entsteht derzeit eine neue Sammelstellen für erlegte Tiere. In ganz Deutschland gibt es inzwischen mehr als 50 Sammelstellen, bei denen Jäger erlegte Füchse, Marder sowie Bisam, Waschbären oder Nutrias abgeben und in Tiefkühltruhen einlagern könnten. Bei dem Vorreiterprojekt "Fellwechsel" geht es darum, das Fell der erlegten Tiere nachhaltig zu nutzen, weiterzuverarbeiten und zu verkaufen. Das Projekt stösst bei Jägern auf ungeteiltes Interesse.

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Daueraufgabe Artensterben

Erstellt: Dienstag, 14. November 2017

(Hero). Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat beim Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes vor überzogenen Erwartungen beim Kampf gegen das Insekten- und Artensterben gewarnt. Der Kampf gegen das Artensterben stehe erst am Anfang und er sei eine Daueraufgabe.  Als Gastredner beim Zukunftsforum des Landesnaturschutzverbandes (LNV) hat Umweltstaatssekretär Andre Baumann vor überzogenen Erwartungen beim Kampf gegen das Insekten- und Artensterben gewarnt.

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