Fauna (Tiere)

Strukturwandel = Mehr Natur?

Erstellt: Freitag, 12. Mai 2017

(Hero). Strukturwandel in der Landwirtschaft führt zu scheinbar widersprüchlichen Entwicklungen: Immer weniger Bauern im Südwesten halten Schweine, Rinder und Hühner. Dabei wachsen die durchschnittlichen Tierbestände in den einzelnen Betrieben immer weiter an, wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilte. Diese gegenläufigen Entwicklungen lassen sich für alle im Rahmen der Agrarstrukturerhebung erfassten Tierkategorien feststellen, wobei es Unterschiede im Detail gibt. Der Grund: Viele kleine Betriebe haben laut der Behörde die Viehhaltung aufgegeben, da sich diese nicht mehr lohnt. 

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Geo-Tag auf der Matte

Erstellt: Dienstag, 09. Mai 2017

Baden-Baden (proh). Eine Wiese, ein Bach und ein Wald in Lichtental – das soll spannend sein, da soll viel los sein? Überzeugt davon, dass die Natur vor der eigenen Haustür eine unglaubliche Artenvielfalt zu bieten hat und richtig interessant ist, hat sich wieder eine Gruppe von ehrenamtlichen Biologen und Naturpädagogen sowie Mitarbeitern der Stadt zusammen getan, um genau das zu beweisen und Kindern und neugierigen Erwachsenen zu zeigen. Zum 10. Mal wird der Tag der Artenvielfalt, der 1999 zum ersten Mal vom GEO-Verlag ausgerufen wurde, hier in Baden-Baden und Umgebung durchgeführt. Dieses Jahr geht es nach Lichtental in das Gebiet „Sägmüller Matte“ zwischen neuem Forstamt und der Geroldsauer Mühle. Samstag, 20. Mai 2017, um 13 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet.  

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Vogelgrippe gebannt

Erstellt: Freitag, 21. April 2017

(Hero). "Der Verlauf des Vogelgrippegeschehens in Baden-Württemberg belegt, dass unser Vorgehen richtig war. Durch ein frühzeitiges und konsequentes Handeln der Veterinärbehörden und ein umsichtiges Agieren der Geflügelhalter konnte bei uns ein Übergreifen der Wildvogelseuche auf Nutzgeflügelbestände verhindert werden. Damit konnten wir großen Schaden für die Geflügelhalter und ihre Tiere abwenden", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am heutigen Freitag (21. April).

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Atlas deutscher Brutvögel

Erstellt: Freitag, 31. März 2017

Baden-Baden (proh). Die Gruppe Baden-Baden/Sinzheim im Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat der Stadtbibliothek Baden-Baden erneut einen beachtenswerten Band über heimische Vögel überreicht. Es handelt sich um den 800-seitigen „Atlas deutscher Brutvogelarten“, ein umfangreiches Werk über den Bestand und die Verbreitung der Brutvögel in Deutschland mit vielfältigem Kartenmaterial, das Marianne Leis-Messer und Dieter Peter vor kurzem in der Stadtbibliothek vorstellten.

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Tauben nicht füttern

Erstellt: Freitag, 03. März 2017

Rastatt (proh). Vor 100 Jahren waren Stadttauben noch selten. Ihre starke Vermehrung begann bei uns erst ab den 60er Jahren parallel mit dem drastischen Rückgang ihrer natürlichen Feinde, wie Wanderfalken, Uhu, Wiesel, Steinmarder und mit dem beginnenden Wohlstand der Bevölkerung, der Taubenfüttern noch erlaubte. In Rastatt nimmt mancherorts die inzwischen unerlaubte Fütterung von Tauben überhand. An der Schließbrücke sogar so sehr, dass die Stadt nun an den Brückenaufgängen Schilder aufgestellt hat, um das Fütterungsverbot noch einmal zu verdeutlichen. 

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Tag des Artenschutzes

Erstellt: Freitag, 03. März 2017

(Hero). Die Bilanz des Artenschutz in Baden-Württemberg ist gemischt: Nahezu oder ganz verschwundene Arten wie Wanderfalke, Uhu und Störche kehren wieder zurück. Auf der anderen Seite führen zunehmende Versiegelung sowie die intensive landwirtschaftliche Nutzung von Flächen zum Verlust wichtiger Lebensräume für Rebhuhn, Feldlerche und Rauchschwalbe. Umweltminister Franz Untersteller zieht zum Tag des Artenschutzes am Freitag den 3. März eine gemischte Bilanz: „Zwar konnten sich die Bestände einiger Vogelarten im Land in den letzten Jahren erholen, einstige ,Allerweltsarten’ verzeichnen jedoch dramatische Rückgänge.“

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PA gehören zu Öko

Erstellt: Dienstag, 28. Februar 2017

(Hero). Immer wieder wird vor dem Verzehr gewisser Honige oder Tees gewarnt, weil sie hohe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden (PA) aufweisen. Pflanzen bilden diese Stoffe zum Schutz vor Fressfeinden und werden somit gemieden. Wenn Wirbeltiere – und damit auch Menschen – sie aufnehmen, führen sie akut oder chronisch zu unheilbaren Krankheiten, insbesondere der Leber; sie gelten auch als krebserregend. Grenzwerte für PA, wie sie laut Arzneimittelgesetz für Medikamente gelten, definiert das Lebensmittelgesetz bislang nicht. „Der Gesetzgeber muss die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und wir müssen lernen, mit diesen Naturstoffen umzugehen ‒Natur ist nicht immer gesund. PA gehören zu Ökosystemen und haben dort große Bedeutung ‒ daher sind sie in der Natur auch so weit verbreitet“, sagt der Biologe Prof. Dr. Michael Boppré.

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Krebs bedroht Gewässer

Erstellt: Montag, 20. Februar 2017

(joER). Der aus Nordamerika stammende Kalikokrebs hat sich seit einigen Jahren in der Oberrheinebene ausgebreitet und stellt ökologisch ein großes Problem dar. Da der Krebs auch über Land wandert, werden neben Flüssen und Kanälen auch die Amphibiengewässer besiedelt, die keine Verbindung zu Fließgewässern haben.   Im Rahmen eines Fachtreffens im Landratsamt Rastatt, zu dem der Landschaftserhaltungsverband und die Untere Naturschutzbehörde eingeladen hatten, befassten sich Vertreter der Landkreisgemeinden, Naturschutzbeauftragte, Mitarbeiter von Planungsbüros sowie Gäste aus Rheinland-Pfalz mit dem aktuellen Wissensstand.   Die Ergebnisse der bisherigen Forschung wurden von der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe vorgestellt.

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Rote Liste: Vögel

Erstellt: Dienstag, 14. Februar 2017

Nationalpark Schwarzwald (proh). Die soeben erschienene Rote Liste der Brutvogelarten Baden-Württembergs ordnet alle Brutvögel des Landes unterschiedlichen Gefährdungsstufen zu. Von 199 Vogelarten, die regelmäßig in Baden-Württemberg brüten, ist mit 89 Arten knapp die Hälfte stark gefährdet. 25 Arten gelten als bereits „ausgestorben oder verschollen“. Die Rote Liste benennt die Gefährdungsfaktoren bedrohter, verschollener oder ausgestorbener Arten ebenso wie die dazugehörigen Schutz- und Fördermaßnahmen. Um den Grad der Gefährdung zu beschreiben, werden unterschiedliche Kategorien verwendet.

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